Literatur & Imbiss zur Mittagszeit: Maryam Aras zeigt uns, warum sich John Dos Passos „USA-Triologie“ auch noch über 90 Jahre nach ihrem Erscheinen sehr heutig und modern liest und wie seine montageartigen Schreibweisen, Gewaltgeschichte sichtbar und ein großes Figurenpanorama plastisch werden lassen.
Maryam Aras ist Literaturkritikerin und Autorin und studierte Islamwissenschaft, Amerikanistik und Politologie. Sie kuratiert und moderiert Literaturveranstaltungen und arbeitet als Literaturvermittlerin persischsprachiger Lyrik und Prosa. Wissenschaftlich beschäftigt sie sich vor allem mit Postkolonialität und Rezeptionsmustern im deutschsprachigen Feuilleton. Sie ist Jurymitglied verschiedener Literaturpreise. Ihr literarischer Langessay Dinosaurierkind ist 2025 im Claassen Verlag erschienen und wurde u.a. mit dem Kurt-Tucholsky-Preis ausgezeichnet.




