Kölner Literaturnacht2020-11-26T20:09:41+01:00

Kölner Literaturnacht

Am 4. Mai 2019 fand die erste Kölner Literaturnacht statt. 137 Veranstaltungen an 42 Orten bildeten die Vielfalt und Qualität unserer Literaturszene ab. Eine interessiertes Publikum hatte so die Möglichkeit, die ganze Bandbreite und Vielfalt der Kölner Literaturschaffenden kennenzulernen. Das Angebot reicht von klassischen Lesungen über Literaturexperimente, Workshops und Diskussionen bis hin zu Besuchen von Hörbuchstudios. Außerdem dient diese Gemeinschaftsaktion der weiteren Vernetzung der Literaturszene untereinander und ermöglicht einen Austausch inner- und außerhalb der Szene.

2. Kölner Literaturnacht verschoben

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Situation wurde die 2. Kölner Literaturnacht verschoben.

Nähere Informationen finden Sie in folgender Pressemitteilung:

7. April 2020. Die 2. Kölner Literaturnacht findet aufgrund der Corona-Krise in diesem Jahr nicht statt. Dies entschied der Vorstand des Vereins Literaturszene Köln e.V. als Ausrichter der Veranstaltung. Ursprünglich war die Literaturnacht für den 9. Mai 2020 geplant.

Die Entscheidung hatte sich abgezeichnet, nachdem die Durchführung von Veranstaltungen im Mai immer unwahrscheinlicher wurde; nicht nur aufgrund von möglichen Veranstaltungsverboten oder einer ausgeweiteten Kontaktsperre, sondern vor allem, um die Gesundheit der Mitwirkenden und der Besucherinnen und Besucher zu schützen. Darüber hinaus hatten gut 20 Prozent der eingeplanten Orte von sich aus abgesagt, da sie aufgrund der aktuellen Situation keine angemessene Veranstaltungsausrichtung sicherstellen konnten.

Bereits über KölnTicket erworbene Karten können dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden.

»Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen«, so Uwe Kalkowski, Vorstandvorsitzender des Vereins. »Aber der Schutz der Gesundheit und damit der Gesellschaft steht über allem. Auch wenn es im Mai keine Kontaktsperren mehr geben sollte, ist das Virus damit ja nicht aus der Welt.« Was wird nun aus den geplanten Veranstaltungen, die an 57 Orten in ganz Köln stattfinden sollten? Bettina Fischer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Vereins dazu: »Wir möchten die 2. Kölner Literaturnacht nicht sang- und klanglos absagen, vielmehr möchten wir sie gerne verschieben: Denn es ist gerade jetzt sehr wichtig, dass wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln in gebotener Frist besondere Aufmerksamkeit für die Literatur schaffen! Wir alle wissen, dass dies nach diesem Frühjahr notwendiger denn je ist.«

Eine Wiederaufnahme der 2. Kölner Literaturnacht ist für das Frühjahr 2021 geplant, vorbehaltlich der Finanzierung durch Fördermittel.

Literaturszene Köln e.V.
Der Vorstand

Uwe Kalkowski
Bettina Fischer
Paula Döring

Alle Scheinwerfer auf die Kölner Literaturszene – für eine Nacht

Lebendigkeit und Vielfalt – der Verein Literaturszene Köln e.V. veranstaltete am 4. Mai 2019 mit zahlreichen Partnern die 1. Kölner Literaturnacht.

„Schon nach dem Aufruf an alle professionellen Kölner Literaturakteurinnen und Literaturakteure, Ideen für eine Literaturveranstaltung im Rahmen der 1. Kölner Literaturnacht zu entwickeln, waren wir überwältigt von der Vielfalt und der Vielzahl der eingereichten Vorschläge. In der Literaturszene haben sich so ganz neue Kooperationen gefunden, auch das gehört ja zum Sichtbarmachen und Vernetzen“, so Uwe Kalkowski, der Vorsitzende des Vereins Literaturszene Köln e.V. bei der Abschlussparty im Festivalzentrum im Comedia Theater. Dort wurde noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Bettina Fischer, Leiterin des Literaturhauses Köln und ebenfalls im Vorstand der Literaturszene Köln e.V., ergänzt: „Am 4. Mai haben wir das alles nun in die Stadt hinausgetragen: Viele Kölnerinnen und Kölner sind unserem Ruf gefolgt und haben sich auf ganz neue literarische Spuren begeben. Ein wirklich toller Erfolg für alle und für die Literaturstadt Köln! Das weist in die Zukunft.“

Das Wetter lud nicht so richtig zum Flanieren ein, aber das hielt die Kölnerinnen und Kölner nicht von der 1. Kölner Literaturnacht ab: Manche ließen sich durch die Nacht treiben, andere kamen gezielt zu einzelnen Veranstaltungen. 163 Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzer und weitere Literaturakteure, die in Köln wohnen oder arbeiten, stellten sich vor. Kölner Buchhandlungen, Verlage, Veranstaltungsorte und der städtische Raum öffneten sich für die Literatur und zeigten so die ganze Vielfalt der Literaturschaffenden in Köln. Das Programm war so bunt und vielfältig wie die Literaturszene selbst: Comics, Hörbücher, Kinderbücher oder Lyrik, Erfolgsgeschichten und literarische „Fuckups“, große Namen neben Debütanten und Stipendiaten: Menschen aller Generationen stellten ihre ganz eigene literarische Route durch die Nacht zusammen.

Ziel des Vereins Literaturszene Köln e.V. ist es, das literarische Leben der Stadt sichtbarer zu machen, die Arbeitsbedingungen der Kölner Literaturschaffenden zu verbessern und die Vernetzung zwischen den verschiedenen literarischen Praxisbereichen sowie mit anderen Kunstsparten zu fördern.

Die 1. Kölner Literaturnacht wurde gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln, der Kunststiftung NRW und der RheinEnergieStiftung Kultur. Möglich wurde sie durch das große Engagement aller Beteiligten der Kölner Literaturszene.

koelner-literaturnacht.de
#kölnerliteraturnacht

Facebook: facebook.com/koelnerliteraturnacht
Instagram: koelnerliteraturnacht
Twitter: @literaturszene

2. Kölner Literaturnacht: The Inner Circle. Was Sie schon immer über AutorInnen wissen wollten.

  • Samstag, 4. Mai 2019
  • Erste Leserunde 19.00 Uhr
  • zweite Leserunde 21.00 Uhr
  • Ort: Schreibraum, Steinstraße 12, 50676 Köln
  • Eintritt über Köln-Tickets (Ticket gilt für mehrere Veranstaltungen bei der Kölner Literaturnacht)
  • Insgesamt 40 Plätze

Mit widerspenstigen Figuren kämpfen, originelle Bilder und Metaphern finden, einen eigenen Sound entwickeln, die richtige Perspektive wählen, überhaupt einen Verlag finden – kein Wunder, dass im Kölner Schreibraum in der Steinstraße die Köpfe rauchen und Stirnen in Falten liegen. Aber Schreiben ist auch: Eintauchen in einen Rausch, den kein Champagner in dieser Form auszulösen vermag, sich selbst vollständiger vergessen als in jeder Meditationsübung, über sich selbst hinauswachsen.

Schreiben macht Spaß, aber auch viel Arbeit. Davon berichten neun Autorinnen aus dem Schreibraum. Sie öffnen ihre Notizbücher und Projektordner mit Texten und Werken – und erzählen von Siegen und von Zweifeln.

Teilnehmerinnen: Traudl Bünger, Ulrike Schäfer, Daniela Nagel, Barbara Peveling, Laura Geyer, Andrea Karimé, Christa Pfafferott, Carla Niewöhner, Anja Fröhlich, Carolin Hagebölling, Inga Fischer

Nach oben