Ceyda Nurtsch: Jeder Atemzug ein Fest. Reportagen aus der Türkei
Zum Buch: In der Türkei tobt ein Gesellschaftskampf, der sich
Eine Initiative vom Literaturhaus Köln
Zum Buch: In der Türkei tobt ein Gesellschaftskampf, der sich
In seinem neuen Prosatext Donnerstags beschreibt der Kölner Schriftsteller Peter Rosenthal seine Begegnungen, die er immer donnerstags auf seinem Weg per Fahrrad auf der anderen Seite des Flusses in Köln-Kalk hat. Er meditiert über diese Zufälle, über seine Arbeit als Arzt, aber auch über die verrinnende Zeit.
„An der Garderobe des Cafés am Prenzlauer Berg, in dem mein Freund Mathieu arbeitet, hängt der gelbe Hut von Mister Biller. Ich setze ihn mir auf, als ich meine zwei Cappuccino bezahlt habe, und spaziere durch den Kiez, mit einem bösen Lächeln im Gesicht, als ob ich die Leute auf der Straße provozieren wollte.“
Luise Straus-Ernst. Pariser Impressionen. Texte aus dem Exil Lesung mit
Vier Tage, vier Generationen, vier Welten – und doch ein gemeinsames Schicksal. Noch ahnen die beiden Schwestern Rebekka und Serafine nicht, wie sehr sich ihre glückliche Kindheit in Mossul wandeln und sie – wie so viele andere arabisch-stämmige Jüdinnen und Juden – in eine Zukunft ohne Heimat katapultieren wird.
Ein Gummibärchen essen, heute den Arm, morgen ein Bein. Was sich anhört wie ein Witz, ist Alltag für die Leistungsturnerin Amik. Für sie zählt jedes Gramm, jeder Wettkampf, jede Wiederholung. Und jede überschrittene Grenze nimmt Amik dafür hin. »Die Routinen« seziert eine Welt, von der jeder ahnt, dass sie hart ist, aber niemand sieht oder sehen will, wie ausbeutend ein System ist, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt.