Sylvain Prudhomme gehört zu den großen Stilisten der französischen Gegenwartsliteratur. In Kritiken seiner preisgekrönten Romane und Erzählungen wurde immer wieder bemerkt, dass man sich der Sogwirkung seiner Sätze kaum entziehen kann. Sie setzen die Lesenden auf die Spur von Figuren in ständiger Bewegung. Der Anhalter in Allerorten ist eher auf den Autobahnen zu Hause als bei seiner Familie. Der Erzähler von Der Junge im Taxi (beide Unionsverlag) fährt zum Bodensee, um ein deutsch-französisches Familiengeheimnis zu ergründen. Die Veranstaltung wird zweisprachig moderiert von Laurent Demanze und Wolfram Nitsch. Lea Pelzer liest aus den Übersetzungen von Claudia Kalscheuer.
Veranstaltungspartner: Romanisches Seminar der Universität zu Köln, Fritz Thyssen Stiftung
Foto: (c) Mathieu Zazzo




