Sergej Lebedews neuer Roman Die Beschützerin (S. Fischer) führt in den Donbass des Sommers 2014: Während die Trümmer des abgeschossenen Fluges MH-17 zur Erde fallen, lastet die ungesühnte Gewalt der Vergangenheit auf der Landschaft – in alten Stollen liegen die Opfer der Massaker des Zweiten Weltkrieges. Genau hier leben die Studentin Zhanna und ihre Mutter Marianna. In dichten, poetischen Bildern erzählt Sergej Lebedew vom Schmutz, der bleibt, und vom Bösen, das immer wiederkehrt. Es moderiert Uli Hufen. Aus der Übersetzung von Franziska Zwerg liest Olaf Reitz.
Veranstaltungspartner: Lew Kopelew Forum e.V.




