»Dream Strong« feiert die Poesie als Ort, an dem Träume Gestalt annehmen. Träumen meint hier eine entschlossene Praxis, die Beziehungen stiftet und Zukünfte formt. Angélica Freitas verwandelt Wut über patriarchale Gewalt in Brasilien in flirrende Verse. In Rilke Shake und Der Uterus ist groß wie eine Faust (ELIF Verlag) formuliert sie lustvoll den westlichen Literaturkanon um. Die palästinensische Dichterin Asmaa Azaizeh schreibt »als Ersatzhandlung für Heimat« und findet trotz Krieg zärtliche Bilder für Zukunft. Natalie Diaz wagt in Postcolonial Love Poem (Faber & Faber) die Liebe »and worse« und thematisiert die anhaltende Diskriminierung von Indigenen.


links: Angélica Freitas, (c) Pedro Strelkow
rechts: Natalie Diaz, (c) Natalie Diaz
Mehr Infos unter www.poetica.uni-koeln.de
Veranstaltungspartner: Poetica – Festival für Weltliteratur, Kunsthochschule für Medien Köln
Veranstaltungsfoto oben: Asmaa Azaizeh, (c) Nunzio Pucci




