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DESCRIPTION:Ein Abend mit dem Fokus »Literatur & Performance« – was genau das bedeutet\, finden wir gemeinsam raus: Künstler*innen aus Köln\, Leipzig\, Wien\, Hildesheim\, Dortmund & Herne performen ihre Texte: Live-Hörspiele\, szenische Lesungen\, Short Story-/Spoken Word-Collagen\, grafische Gedichte mit Tanz. Anschließend öffnen wir die Bühne. \nDieses Mal findet die YAWYR im Rahmen des Kulturprogramms im Tempo K – Temporäres Museum für zeitgenössische Wandmalerei Köln statt\, das den leerstehenden Hallenkomplex bis zum Abriss im Oktober in einen Kulturhotspot verwandelt. Adresse: Tempo___K\, Poller Kirchweg 13\, 50679 Köln. \nTeil 1: WHAT WE READ / WHAT WE ARE\n20:00 Uhr – Symbiont [Alexandra Begau und Jan Giessmann]: »MARINELAND«\nLIVE-HÖRSPIEL\nIm Januar 2025 schloss der Freizeitpark MARINELAND in Antibes an der Côte d’Azur. 253 Meter vom Mittelmeer entfernt schwimmen weiterhin die beiden Orcas Vicky und Keijo im schmutzigen Betonbecken ihre Runden. Wo sonst tägliche Dressurshows stattfanden\, herrscht nun Stille. Die französische Regierung\, Tierschutzaktivist:innen und Besitzer anderer Freizeitparks diskutieren seitdem darüber\, wo die Tiere ihr restliches Leben verbleiben sollen – ohne Lösung. \nIn ihrem Live-Hörspiel führen Symbiont durch den MARINELAND Freizeitpark. Kontraste zwischen Attraktion und Einsamkeit\, zwischen Spiel und Lange-weile und dem scheinbar unlösbaren Konflikt zwischen Tierschutz und Politik werden durch das Zusammenspiel von Wortkunst und Klangwelten offenbar. \nSymbiont erschaffen Kurzhörspiele und Audio-Performances. Das Duo lernte sich 2022 bei der Arbeit an der Live-Performance Unterwelt als Teil des Dortmunder AUDIO DEPOT kennen. Ihr nachfolgendes Kurzhörspiel »So viel zu tun« stand 2023 auf der Shortlist der Hörspielwiese Köln. Ihre Arbeit prägt das Zusammenspiel aus Lyrik\, Klangkunst und die gemeinsame Liebe zum Hörspiel.\n\nAlexandra Begau schreibt Lyrik und Kurzprosa als Teil des Schreibkollektivs Drama Streichfett. Veröffentlicht wurden ihre Texte unter anderem in der BELLA triste\, im absolutzine und Schliff. In der freien Hörspielszene ist sie seit 2012 als Sprecherin und Lektorin aktiv.\n\nJan Giessmann ist Sounddesigner für Film- und Hörspiel-produktionen. Er vertont unter anderem das Impro-Abenteuer »LANOs Troubleshooters« und ist im Podcast »Die Wochennotiz« am Mikrofon zu hören. Mit »AudioWG« produziert er Audioguides und Klangszenografie für Museen. \n \n20:20 Uhr – Marie Sophie Römer und Veronika Artibilova: »SCHWÄCHELN«\nSZENISCHE LESUNG\nFreundschaften\, Kunstszene\, Liebesdreiecke oder -kreise\, Identitätskomplexe\, Alltag\, Simulieren und Partys. \nDialoge verknüpfen sich szenisch mit Prosatexten\, die die Dialogwelt erweitern und ergänzen. \nGespräch\, Traum\, Gespräch\, Brief\,\nGespräch\, Nachrichten\, Gespräch\, Nacherzähltes. \nMarie Sophie Römer ist Autorin\, Lektorin und arbeitet in der freien Kunstszene. Sie studiert Komparatistik in Wien. Ihre Texte erschienen bisher in den Literarischen Blättern und bei mosaik. \nVeronika Artibilova kommt aus Leipzig. Sie studierte für einige Jahre in Wien Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie. Aktuell lebt sie in Frankfurt/Main und studiert Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. In der freien Szene inszenierte sie allein und im Team mit Anton Maria Moser eigene und fremde Texte. \n \n20:40 Uhr – Leonard Prandini: »IM SANATORIUM«\nSHORT STORY × SPOKEN WORD\nIM SANATORIUM verbindet als musikalische Textperformance eine Kurzgeschichte mit Spoken Word. Bei einem Aufenthalt im Sanatorium reflektiert das Lyrische-Ich eine Beziehung\, über deren Scheitern es eine Psychose entwickelt hat. \nLeonard Prandini\, geb. 1993\, ist ein Kölner Schriftsteller und Drehbuchautor. Er studierte Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien in Köln und Philosophie in Bonn und Berlin. 2022 erhielt er das Dieter-Wellershoff-Stipendium der Stadt Köln. Literarisch beschäftigt er sich mit den Themen Sucht\, Abstinenz\, Freundschaft und Fanatismus. \n \n21:00 Uhr – Emmeli* J. Hahn und Clara Hoenen: »WER ICH BIN\, WAS ICH HABE\, WARUM ICH BLEIBE«\nGRAFISCHE GEDICHTE & TANZ\nDie Gedichte haben sich nicht in Zeilen gefunden\, sondern in Mustern und Formen. Worte suchen sich ihren Platz auf dem Papier\, führen zueinander und voneinander weg\, fallen\, steigen\, drehen sich im Kreis und enden\, wie sie angefangen haben. Stimme\, Körper und Klang sollen einen Vorschlag dafür bieten\, wie die Texte gelesen werden können: Lesend wird der Sprache auf dem Blatt eine Zeitlichkeit verliehen\, während Bewegungen den Raum einnehmen. \nEmmeli* J. Hahn studierte Germanistik und derzeit Literarisches Schreiben in Hildesheim. Seit 2025 arbeitet they im Lektorat des Leipziger Literaturverlags und ist Redaktionsmitglied der Literarischen Blätter. In deren Arbeiten befasst Emmeli* sich mit den Grenzbereichen zwischen Innen-/Außenwelt\, Form/Inhalt und Bild/Sprache. \nClara Hoenen studiert Literarisches Schreiben in Hildesheim. Neben dem Schreiben sammelt sie Schauspiel- und Inszenierungserfahrung auf und hinter unterschiedlichsten Bühnen in Nürnberg\, Erlangen\, Hildesheim und Hannover. Im eigenen performativen Schaffen interessieren sie die Arbeit mit Verausgabung und Erschöpfung\, Langsamkeit und Wiederholung sowie experimentelle Formen der Verbindung von Text und Körper. \n\nTeil 2: WHAT YOU READ / WHAT YOU ARE\nab 21:30 – OPEN MIC: Eure Texte auf der Bühne\nEure Chance\, eigene Texte vor Publikum zu performen! Ob klassisch\, szenisch\, mit Musik oder Props – egal wie\, die Bühne gehört euch. Hauptsache\, euer Vortrag enthält ein performatives Element. \nMeldet euch mit eurer Reading Performance (Dauer: 5-10 Minuten) per E-Mail: mariefoulis@icloud.com. All languages are welcome. \nModeration & Organisation: Marie Foulis\nBarrierefreiheit: Das Tempo___K ist barrierefrei zugänglich. Eine rollstuhlgerechte Toilette gibt es leider nicht. Bei Bedarf sind Ohrstöpsel verfügbar. Am Eingang steht unser Awareness-Team euch jederzeit zur Verfügung. \nYOU ARE WHAT YOU READ ist eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Tempo___K\, der Schreibwerkstatt Köln\, dem netzwerk junge literatur e.V. und dem Quartier am Hafen. Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen.
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