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SUMMARY:Sabine Schiffner – Buchpremiere: “Wundern”
DESCRIPTION:Sabine Schiffner stellt ihren neuen Gedichtband “Wundern” vor.\nModeration: Michael Kohtes\n \nIn den neuen Gedichten von Sabine Schiffner werden Geschichten von Verrat und Verlust\, von Geburt und Tod\, von Lebensfreude und Vergänglichkeit\, von Familie und von Einsamkeit erzählt. Mit manchmal fast naivem\, oft befremdetem Blick beobachtet sie und wundert sich über die jetzige und die vergangene Welt\, die ihren biografischen Kosmos berührt. Die Worte kommen in diesen Gedichten scheinbar leichtfüßig tänzelnd daher und streifen einen wie im Vorbeigehen. Wenn man aber stehen bleibt und sich einlässt\, sieht man hinter der rhythmischen und genau durchdachten Sprachkomposition die tiefe Wunde. Sabine Schiffners Sprache ist immer musikalisch\, oft zugleich rau\, Alltagssprache mit Hochpoetischem verbindend\, ernüchternd\, überraschend. \nSabine Schiffner ist 1965 geboren und lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Köln. Sie studierte Theaterwissenschaften\, Germanistik und Pädagogische Psychologie in Köln\, war Mitglied des Schauspielensembles am Kölner Schauspielhaus und arbeitete als Regisseurin und Lektorin. Sie ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten\, unter anderem den Jürgen-Ponto-Preis für das beste Romandebüt (2005)\, ein Aufenthaltsstipendium in der Villa Aurora/L.A. (2006)\, die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung Weimar (2014) und zuletzt das Aufenthaltsstipendium im Atelier Galata/Istanbul (2021). Ihre Gedichte wurden in viele Sprachen übersetzt\, unter anderem ins Englische\, Italienische\, Katalanische und Georgische. \nMichael Kohtes ist seit 1989 Mitarbeiter beim WDR\, er moderiert das WDR 5 Literaturgespräch “Zeichen & Wunder” und ist Redakteur der Sendung “Gutenbergs Welt”\, außerdem Buchautor (unter anderem “365 Tage. Ansichten von K.”) und Literaturkritiker. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \nFoto: © Stefan Winterstein
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SUMMARY:“Wie kann ich was bewegen? Die Kraft des konstruktiven Aktivismus”
DESCRIPTION:Einmischen! – Gespräch mit Orry Mittenmayer\, Benjamin Schwarz und Ute Symanski \nImmer mehr junge Menschen wollen sich für politische\, soziale und ökologische Ziele einsetzen\, Aktivist*innen wie Luisa ­Neubauer\, Carola Rackete oder Gerhard Schick sind längst weit bekannt. Aktivismus ist ernsthafte politische Arbeit\, er hat nichts mit schwarzen Blöcken oder Krawall zu tun. Vielmehr ist konstruktiver Aktivismus ein politisches Instrument\, das radikal\, konsequent und leidenschaftlich für die konkrete Veränderung aktueller Umstände kämpft. \nAber wie schafft man es\, wirklich etwas zu bewegen? Welches Engagement – als Politiker*in oder als Aktivist*in – kann tatsächlich Veränderungen herbeiführen? Damit beschäftigen sich Inklusionsaktivist Raúl Krauthausen und Journalist Benjamin Schwarz. Gemeinsam haben sie ein auf Gesprächen mit Aktivist*innen basierendes Buch veröffentlicht. Benjamin Schwarz diskutiert mit Orry Mittenmayer\, Aktivist und Organisator von “Liefern am Limit”. Ute Symanski moderiert die Veranstaltung. \n\nOrry Mittenmayer ist Gewerkschafter und Aktivist. Er arbeitete als Rider für Online-Essenslieferanten und gründete “Liefern am Limit”.\nBenjamin Schwarz ist Journalist\, Autor und Politikwissenschaftler. ­Er engagiert sich mit der part GmbH für digitales Handeln vor allem in den Bereichen Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit.\nDr. Ute Symanski ist Organisationssoziologin\, Autorin\, Moderatorin – und nicht zuletzt: politische Aktivistin für nachhaltige Mobilität.\n\nDie Veranstaltung findet im Rahmen von “Einmischen!” statt\, einer Reihe der Körber-Stiftung in Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:Johannes Krause und Thomas Trappe: “Hybris”
DESCRIPTION:Buchvorstellung im Gespräch mit Gert Scobel: die Reise der Menschheit zwischen Aufbruch und Scheitern \nDie Menschheit am Scheideweg: hat unsere Spezies eine Zukunft? In atemberaubendem Tempo haben die Menschen den Planeten ihren Bedürfnissen unterworfen. Im 21. Jahrhundert stehen sie vor den Scherben ihres Tuns: die natürlichen Ressourcen erschöpft\, die Klimaerwärmung eine tödliche Bedrohung\, globale Pandemien eine akute Gefahr. Werden wir auch diese Krise meistern? Die Autoren zeigen\, was wir aus der Vergangenheit lernen können und welche Gefahren in der zügellosen Kraft des Menschen liegen. \n\nProf. Dr. Johannes Krause ist Experte für die Entschlüsselung der DNA aus alten Knochen. Mit Svante Pääbo arbeitete er an der Sequenzierung des Neandertalergenoms. Er entdeckte den Denisovaner\, eine neue Urmenschenform. Krause ist fokussiert auf die DNA-Analyse zur Erklärung historischer Epidemien und menschlicher Wanderungsbewegungen. Seit 2020 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig.\nThomas Trappe wuchs in Thüringen auf und lebt heute in Berlin. Er ist Redaktionsleiter beim Berliner Tagesspiegel und schreibt vor allem über gesundheitspolitische und wissenschaftliche Themen.\nProf. Gert Scobel ist Moderator und Leiter der 3sat-Sendung scobel. Er ist Autor mehrerer philosophischer Bücher und lehrt Philosophie und Interdisziplinarität an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. 2019 startete er seinen YouTube-Kanal mit Themen zu Ethik\, Kultur und Gesellschaft.\n\nEine Veranstaltung in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:Umes Arunagirinathan: “Grundfarbe Deutsch”
DESCRIPTION:Buchvorstellung im Gespräch mit Prasanna Oommen: “Warum ich dahin gehe\, wo die Rassisten sind” \nDr. Umes ist Herzchirurg\, erfolgreicher Autor\, engagiertes Mitglied der deutschen Gesellschaft – und dunkelhäutig. Wie viele andere farbige Menschen erlebt er immer wieder diskriminierendes Verhalten seiner Umwelt. Mal ist es nur eine dumme Bemerkung\, mal ein gravierender Verstoß gegen seine Würde als Mensch. Gleichzeitig gibt es eine Debatte darüber\, was man “eigentlich noch sagen darf”\, ohne in die rechte Ecke gestellt zu werden. Umes klagt nicht an\, sondern klärt auf. Anhand seiner Biografie beschreibt er pointiert\, mit welchen Schwierigkeiten farbige Menschen zu kämpfen haben. Doch er sieht sich nicht als Opfer\, sondern als Streiter für ein Zusammenleben\, in dem das Gemeinsame die Hauptrolle spielt: die “Grundfarbe Deutsch” eben. Dazu gehören die deutsche Sprache\, die Freiheit zur Selbstentfaltung\, Gleichberechtigung und einiges mehr. Es ist das\, was diese Gesellschaft für die Deutschen aller Hautfarben ausmacht. \nDr. Umes Arunagirinathan wurde 1978 auf Sri Lanka geboren und kam als 13-jähriger unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland. Er studierte in Lübeck Medizin und wurde an der Universität Hamburg promoviert. Er ist Facharzt für Herzchirurgie und heute als Funktionsoberarzt im Klinikum Links der Weser in Bremen tätig. \nPrasanna Oommen arbeitet seit über 20 Jahren als Moderatorin\, Öffentlichkeitsarbeiterin und Referentin in den Bereichen Kultur\, Bildung\, Stadtentwicklung\, Gesellschaft und Medien. Prasanna Oommen war Pressesprecherin verschiedenster Institutionen und Unternehmen und ist aktives Mitglied und Mentorin bei den Neuen Deutschen Medienmacher*innen. \nDie Veranstaltung wird gefördert im Programm “360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft”. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:Irmgard Keun: “Man lebt von einem Tag zum andern” Briefe 1935 bis 1948
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Michael Bienert\, Lena Sabine Berg und Axel Gottschick \nEs gibt nur wenige Materialien\, die sich aus dem Nachlass Irmgard Keuns (1905 bis 1982) erhalten haben. Umso erfreulicher ist die Tatsache\, dass Michael Bienert erst jüngst ein kleines\, aber spannendes Briefkonvolut im Literaturarchiv der Akademie der Künste in Berlin entdeckte und publizierte. Es beleuchtet eine weitere Facette der Autorin. \nIm Sommer 1935 erhielt Keun\, deren Romane von den Nationalsozialisten verboten wurden\, Post von einem unbekannten Kollegen. Franz Hammer (1908 bis 1985) wurde nach der Machtübernahme Hitlers verhaftet und anschließend zu Zwangsarbeit verpflichtet. Dennoch hatte er – wie Irmgard Keun – das Schreiben nicht aufgegeben. Zwischen beiden entstand rasch eine Brieffreundschaft\, die auch nicht abriss\, als Keun ins Exil ging. Weitere kürzlich aufgefundene Briefe\, unter anderem an ihren Ehemann Johannes Tralow (1882 bis 1968)\, stammen aus der Zeit von Keuns Rückkehr nach Deutschland im Jahr 1940. In ständiger Gefahr\, ins Konzentrationslager zu kommen\, schlug sie sich bis Kriegsende durch. In den Trümmern ihres Kölner Elternhauses begann sie\, wieder zu schreiben. \nMichael Bienert lebt als freier Autor in Berlin und leitet seit dreißig Jahren literarische Stadtspaziergänge. Er hat zahlreiche Bücher zur Berliner und Potsdamer Literatur- und Kulturgeschichte veröffentlicht\, unter anderem “Die Entdeckung Berlins” (2014)\, “E.T.A. Hoffmanns Berlin” (2015)\, “Döblins Berlin” (2017)\, “Brechts Berlin” (2018)\, “Das kunstseidene Berlin” (2020) und “Das romantische Berlin” (2021). \nDie Briefe werden von der Schauspielerin Lena Sabine Berg und dem Schauspieler Axel Gottschick vorgetragen. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit dem Buchsalon Ehrenfeld. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:Yasmine M‘Barek: “Radikale Kompromisse”
DESCRIPTION:Buchvorstellung im Gespräch mit Christian Werthschulte: “Warum wir uns für eine bessere Politik in der Mitte treffen müssen” \nMehr und mehr kennzeichnet radikale Kompromisslosigkeit unsere Diskurse in Politik und Gesellschaft. Gleichzeitig kommen wir kaum voran. Über drängende Themen wie Klimawandel\, Impfpflicht\, Rassismus bei der Polizei oder Gleichberechtigung zwischen Klassen oder Geschlechtern wird heftig polemisiert\, ohne dass es zu Ergebnissen kommt. Die Fronten sind klar: Ihr oder wir. \nYasmine M’Barek zeigt\, dass es auch anders geht: dass wir uns dringend vergegenwärtigen müssen\, warum wir es verlernt haben\, miteinander zu sprechen und wo die Fehler in der Kommunikation der Idealist*innen liegen\, die in der Konsequenz Kompromisse verhindern\, die uns als Gesellschaft weiterbringen würden. Dabei erklärt sie den scheinbar unanfechtbaren Mythos der schwarzen Null\, die außerhalb Deutschlands völlig unbekannt ist\, warum der Ausstieg aus der Atomkraft ein gutes Beispiel dafür ist\, warum man die Meinung der Realist*innen nicht vernachlässigen sollte\, um negative Folgen zu vermeiden und warum sich der Generationenkonflikt nur lösen lässt\, wenn man ihn von der Schuldfrage löst. \n“Radikale Kompromisse” ist ein hellsichtiges Plädoyer dafür\, zu echter Realpolitik zurückzukehren und mit ihrer Hilfe Wege zu finden\, die Mitte der Gesellschaft für die weitreichenden Veränderungen zu gewinnen\, vor denen wir unmittelbar stehen. \nYasmine M’Barek arbeitet im Ressort X von Zeit Online\, mit dem Schwerpunkt deutsche Innenpolitik und Union. Das Medium Magazin wählte sie schon 2020 unter die “Top 30 bis 30”. \nChristian Werthschulte ist Journalist und arbeitet für Stadtrevue\, taz\, DLF und WDR zu Pop und Politik. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \nFoto: © Léon Haffmans
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SUMMARY:Denis: “How to … Fail as a Musician” Lesung und Musik
DESCRIPTION:Als Musiker*in scheitern von A bis Z \nErfolg in der Popkultur: das kann ja nun wirklich jede*r. Profis haben aber belastende Karrieren\, einen Ruf\, gar noch Mitarbeitende\, die alle von der Zufriedenheit des Publikums abhängen. Nicht auszudenken! \nDenis legt mit “How to… Fail as a Musician” eine EP und ein begleitendes Buch vor\, die das süße Leben abseits des Mainstream-Erfolgs porträtieren. Der Ratgeber zum Scheitern liefert in alphabetischer Reihenfolge schnell und zuverlässig auf jedes Problem eine Antwort\, die sicher und träge im Abstellgleis hält. Hinter jeder Ecke kann der deprimierende Erfolg lauern. Dann gilt es schnellstmöglich seinem Idealismus hinterherzureisen\, eine moderate Menge Geld zu verbrennen und auf fremden Sofas einzuschlafen. \nEine Veranstaltung im Rahmen von “100 Jahre Musikbibliothek”. \n\n\n\n\n\nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \n\n\n\nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \n\nFoto: (c) Simon Richter
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SUMMARY:Norbert Hummelt – 1922. Wunderjahr der Worte
DESCRIPTION:Im Gespräch mit Gisa Funck präsentiert Norbert Hummelt seinen neuen Roman „1922“. Das Jahr markiert den Aufbruch in die sogenannte literarische Moderne\, denn es erscheinen zahlreiche Werke\, die den Gang der Welt maßgeblich prägen und verändern. Norbert Hummelt begleitet in seinem Roman Autoren und Autorinnen quer durch Europa: In Paris wartet James Joyce voller Ungeduld auf die ersten Exemplare seines »Ulysses«. Virginia Woolf ist in London dabei\, sich ihren eigenen Raum zu erschreiben. Rainer Maria Rilke vollendet\, was er einst auf Schloss Duino begonnen hat. Katherine Mansfield steckt ihre ganze Kraft in ihre Short Stories. Und im englischen Seebad Margate findet T.S. Eliot radikale Töne für das widersprüchliche Lebensgefühl des noch jungen 20. Jahrhunderts. \nNorbert Hummelt\, Lyriker\, Essayist und Übersetzer\, studierte Germanistik und Anglistik in Köln und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Für seine Gedichte wurde er vielfach ausgezeichnet\, u. a. mit dem Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln\, dem Mondseer Lyrikpreis\, dem Niederrheinischen Literaturpreis sowie 2018 mit dem Hölty-Preis für sein lyrisches Gesamtwerk. „Zeichen im Schnee“\, „Stille Quellen“\, „Totentanz“\, „Pans Stunde“\, „Fegefeuer“ und „Sonnengesang“ zählen zu Hummelts wichtigsten Gedichtbänden. \nGisa Funck\, Journalistin und Moderatorin\, in Stuttgart geboren\, aufgewachsen in Bad Zwischenahn\, unweit der Nordseeküste. Nach dem Staatsexamen in Deutsch und Geschichte brach sie die Lehrerausbildung ab. Sie arbeitet seitdem als Journalistin u. a. für den WDR\, die Süddeutsche Zeitung und die taz. 2016 erschien ihr Buch „Echt fertig“. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \nKartenvorverkauf über: https://www.koelnticket.de/stadtbibliothek-koeln/\nRestkarten sind gegebenenfalls an der Abendkasse erhältlich.
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SUMMARY:Dorothea Zwirner: Thea Sternheim
DESCRIPTION:Thea Sternheim (1883-1971) stand meist im Schatten ihres Ehemanns\, des umjubelten und skandalumwitterten Dramatikers Carl Sternheim (1878-1942). Dabei hat sie aktiv am Aufbruch der Moderne teilgenommen: als Mitarbeiterin\, Muse und Mäzenin\, als Sammlerin avantgardistischer Kunst von van Gogh bis Picasso\, als intellektuelle Freundin zahlreicher Künstler\, als Amateurfotografin berühmter Zeitgenossen\, aber vor allem als hellwache Chronistin ihrer Epoche.\nDorothea Zwirner schrieb die erste Biographie über Thea Sternheim und erzählt auf sehr literarische Weise das Leben dieser herausragenden Frau des Kunst- und Kulturlebens des 20. Jahrhunderts. Ausgewählte Texte von Thea Sternheim werden von der Schauspielerin Marion Mainka vorgetragen.\n \nDorothea Zwirner ist Kunsthistorikerin und verfasste zahlreiche Texte zur zeitgenössischen Kunst. Sie lebt und arbeitet als freie Autorin und Kritikerin in Berlin. Veröffentlichungen u. a: „Pali Meller: Papierküsse. Briefe eines jüdischen Vaters aus der Haft 1942 /43“ (2012); „Rodney Graham: Collector`s Choice Vol. 1“ (2004); „Marcel Broodthaers: Die Bilder\, die Worte\, die Dinge“ (1997).\n\nMarion Mainka\, Schauspielerin\, Sprecherin und Moderatorin\, wurde an der Stage School of Dance and Drama in Hamburg ausgebildet. Neben Theaterengagements wirkte sie in zahlreichen Fernsehproduktionen\, u.a. „Wilsberg“\, „Tatort“\, und „Der große Bellheim“ mit\, und ist festes Mitglied im Sprecherensemble des WDR und beim Deutschlandfunk.\n\nEine Veranstaltung der Stadtbibliothek Köln in Kooperation mit der Buchhandlung Bittner\, gefördert im Rahmen von »Neustart Kultur« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.
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SUMMARY:Rudolf Rach – Gleich nebenan. Pariser Jahre ’86 bis ’20
DESCRIPTION:Moderation: Rainer Weiss\nText: Josef Tratnik\nEintritt: 8\,-€ / 6\,-€ (Karten im VVK über KölnTicket\, Restkarten ggf. an der Abendkasse) \nParis ist ein Mythos\, eine Stadt\, die vor Selbstbewusstsein strotzt. Als Rudolf Rach 1986 mit seinem alten Mercedes nach Paris fuhr\, um einen Verlag zu kaufen\, wettete niemand mehr einen Cent auf ihn. Wie würde er in einer Stadt reüssieren können\, die sich für die kulturelle Hauptstadt der Welt hielt? Die Franzosen waren immer noch überzeugt\, ihre Vergangenheit garantiere auch die Zukunft\, und niemand ahnte\, dass die Mauer in Berlin schon Risse zeigte.\nLeere Kassen\, ungültige Verträge\, mangelnde Sprachkenntnisse. Naivität kann eine Voraussetzung sein\, um Ungewöhnliches zu schaffen. Und tatsächlich wurde der Verlag zu einem der Wichtigen in der französischsprachigen Welt. Mit einem Programm\, in dem europäische Autoren den Ton angaben: Bertolt Brecht\, Thomas Bernhard und Botho Strauß. Lars Norén und Jon Fosse\, Edward Bond und Harold Pinter. Oder Dario Fo\, der italienische Weltverbesserer. Nicht zu vergessen Pina Bausch und Jan Fabre\, der flämische Meister.\nDoch spielt das Theater in „Gleich nebenan“ nicht die Hauptrolle. Vielmehr geht es um Aufbruch und Integration. Wie lebt und arbeitet es sich als (freiwilliger) Emigrant\, als Deutscher in der französischen Welt?\n\nRudolf Rach\, geboren in Köln. Nach dem Studium – Philosophie\, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft – wird er 1971 Leiter des Suhrkamp Theaterverlags. Von 1978 bis 1981 ist er Stellvertretender Generalintendant an den Bühnen in Essen. Anschließend leitet er wieder den Suhrkamp Theaterverlag. 1986 geht er nach Paris und arbeitet dort über dreißig Jahre als unabhängiger Verleger. Der erste Band seiner Autobiographie\, Alles war möglich\, erschien 2019 im Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner. Seine Romane „Eine französische Geschichte“ und „… und viele Küsse“ wurden bei Weissbooks verlegt.\nEine Veranstaltung in Kooperation mit dem LiK (Literatur in Köln)-Archiv der Stadtbibliothek Köln.
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SUMMARY:Zwischen Globalismus und Demokratie: Politische Ökonomie im ausgehenden Neoliberalismus. Wolfgang Streeck im Gespräch mit Gert Scobel
DESCRIPTION:Moderation: Gert Scobel\nEintritt: 8\,- € / 6\,-€ (Karten im VVK über KölnTicket\, Restkarten ggf. an der Abendkasse)\n–\nIn der Hochphase des Neoliberalismus galt die Globalisierung als unvermeidlich und die umverteilende Demokratie als überholt. Wachsender Wohlstand für alle war das Versprechen\, wachsende Unfähigkeit\, die kapitalistische Ungleichheitsmaschine zu bändigen\, ist das Ergebnis. Taumelnde Volksparteien\, schrumpfende Gewerkschaften und grassierende Zweifel an der Leistungsfähigkeit demokratischer Institutionen sind die eine Folge dieser Entwicklung. Die andere sind Bewegungen wie die „Gelbwesten“ sowie neue Parteien an den Rändern des politischen Spektrums. Längst hat in vielen Ländern ein Tauziehen um die politische Ordnung begonnen\, das die Gesellschaften zu zerreißen droht.\nAngesichts dieser Situation\, deren Ursachen im Zuge der Corona-Pandemie noch schärfer hervortreten\, ist die Zeit reif für eine grundlegende Entscheidung\, sagt Wolfgang Streeck in seinem neuen Buch. Soll es mit dem Umbau des Staatensystems weitergehen wie gehabt\, das heißt in Richtung einer noch stärkeren überstaatlichen Zentralisierung? Oder wäre der Weg in eine moderne\, auf friedliche Kooperation ausgerichtete »Kleinstaaterei« die bessere Lösung? Mit dem Ziel einer Neubegründung demokratischer Politik vor Augen fällt sein Votum eindeutig aus: für den zweiten Weg\, auch und gerade in Europa.\n–\nWolfgang Streeck ist emeritierter Professor für Soiologie an der Universität Köln und war bis 2014 Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Gert Scobel\, Wissenschaftsjournalist\, leitet die Sendung „scobel“ (3sat) und ist Professor für Interdisziplinarität und Philosophie an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.\nEine Veranstaltung der Stadtbibliothek Köln in Kooperation mit der Buchhandlung Bittner\, gefördert im Rahmen von »Neustart Kultur« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.
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SUMMARY:»Wenn wir heimkehren« – Andrea Heuser im Gespräch mit Terry Albrecht
DESCRIPTION:Andrea Heuser greift in ihrem neuen autofiktionalen generationenübergreifenden Roman »Wenn wir heimkehren« die Themen Schuld und Verdrängung auf\, sie erzählt über den Wunsch nach Verwurzelung und von einem Leben im Modus der Suche und des Weitermachens. Heusers Roman ist gleichermaßen Gesellschaftsepos\, psychologisch nuancierte Familien- und bewegende Liebesgeschichte: Köln 1952: Der Krieg ist kaum vorüber\, als der Handwerker Wilhelm im Zimmer einer Wohnung eine Wand einziehen soll. Ein Auftrag\, auf den er sich keinen Reim machen kann\, wo die Wand doch Licht wegnehmen wird. Die Bewohner aber\, Margot und ihr Sohn Fred\, gehen ihm danach nicht mehr aus dem Kopf. Margot ist Luxemburgerin und stammt aus großbürgerlichem Milieu\, doch als sie mit siebzehn ein uneheliches Kind erwartet\, steht sie vor den Trümmern ihrer Existenz. Sie muss ihre Heimat verlassen und ist mitten im Krieg auf sich allein gestellt. Als sie Jahre später nach Köln kommt\, hat Margot Schuld auf sich geladen\, und auch Wilhelm hat der Krieg traumatisiert. \nAndrea Heuser\, 1972 in Köln geboren\, studierte Germanistik\, Politik und Vergleichende Religionswissenschaften in Köln und Bonn; 2008 Promotion. Sie schreibt Lyrik\, Libretti und Romane. 2014 erschien ihr Romandebüt »Augustas Garten«. Ausgezeichnet wurde sie u.a. mit dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis für Lyrik und mehrfachen Literaturstipendien des Freistaats Bayern und der Kunststiftung NRW. \nTerry Albrecht\, Hörfunkjournalist des WDR und des Deutschlandfunks. Der promovierte Literaturwissenschaftler erhielt 2012 den Kölner Medienpreis für sein Feature »Wo ist Böll? Dem guten Menschen von Köln auf der Spur«\, WDR 5. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs. Gefördert im Rahmen von »Neustart Kultur« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.
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