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SUMMARY:We Will Not Fade Away / My ne zgasnemo
DESCRIPTION:© Filmplakat und Filmstill: Alisa Kovalenko \n\nDokumentarfilmvorführung mit anschließendem Gespräch\n\n\n\nEin Leben ohne bewaffnete Konflikte kennen Andriy\, Illia\, Lera\, Liza und Ruslan kaum. In ihrem Dokumentarfilm „We Will Not Fade Away“ portraitiert die ukrainische Re \n\n\n\ngisseurin Alisa Kovalenko die fünf Jugendlichen in der Region Luhansk an der Kriegsfront zum Donbass in den Jahren 2019 bis 2021. Die Bevölkerung lebt dort seit acht Jahren im Ausnahmezustand. Für die Menschen hat der Krieg nicht 2022\, sondern bereits 2014 begonnen. Der Film gewährt einen Einblick in den Alltag der Jugendlichen und erzählt von ihren Plänen und Wünschen für eine bessere Zukunft. \n„Das Porträt einer Generation\, die trotz oder gerade wegen der sie umgebenden Finsternis imstande ist\, die fragile Schönheit des Lebens zu erkennen und zu feiern“ – Michelle Koch\, Berlinale \n„We Will Not Fade Away / My ne zgasnemo“ feierte 2023 auf der Berlinale Premiere. Bevor er im Sommer über die Plattform Filmfriend für Mitglieder der Stadtbibliothek Köln verfügbar ist\, wird er bereits heute im Original mit englischen Untertiteln auf großer Leinwand gezeigt. \nBeim Filmgespräch im Anschluss gibt es zudem die Möglichkeit zum Austausch mit Expert*innen und Protagonist*innen: Zu Gast sind Yelyzaveta Atanova (Liza) und Hryhorii Atanov (Lizas Bruder). \n\n19 Uhr: Filmvorführung (Original mit englischen Untertiteln)\n20:45 Uhr: Filmgespräch (in englischer Sprache)\n\nDie Veranstaltung wird in Kooperation mit der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) und mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt. \nDie Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten: Veranstaltungen der Stadtbibliothek Köln (easy2book.de)
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SUMMARY:"Von Juden lernen"
DESCRIPTION:Die Autorin Mirna Funk im Gespräch über 5.780 Jahre Denkgeschichte für die Zukunft\nWenn es heute um jüdisches Leben geht\, dreht sich die Diskussion – insbesondere in Deutschland – meist um den Holocaust\, den arabisch-israelischen Konflikt oder Antisemitismus. Dabei ist das Judentum die älteste der monotheistischen abrahamitischen Religionen\, das bedeutet eine jahrtausendealte Kultur und Philosophie. \nMirna Funk greift in ihrem aktuellen Buch acht Theorien der jüdischen Ideengeschichte auf\, und bringt sie in Dialog mit dem „Jetzt“. Dazu gehört zum Beispiel „lashon hara“\, das Verbot der üblen Nachrede\, oder „tikkun olam“\, die Pflicht\, die Welt zu verbessern. So eröffnet Funk eine neue Perspektive auf politische Debatten\, Streitkultur und Persönlichkeitsentwicklung: lebensnah\, philosophisch fundiert und einzigartig. \nMirna Funk wurde 1981 in Ostberlin geboren und studierte Philosophie sowie Geschichte an der Humboldt-Universität. Sie arbeitet als freie Journalistin und Autorin\, unter anderem für „Neon“\, „L’Officiel Germany“ und „Süddeutsche Magazin“. Sie schreibt über Kultur und ihr Leben zwischen Berlin und Tel Aviv. 2015 erschien ihr Debütroman „Winternähe“\, für den sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis 2015 für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet wurde.
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SUMMARY:Spurensuche: "Die verlorene Ehre der Katharina Blum"
DESCRIPTION:Interaktiver Einblick in Heinrich Bölls Erzählung mit anschließendem Theaterbesuch\nGemeinsam mit dem Schauspiel Köln wollen wir etwas tiefer in Heinrich Bölls Erzählung „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ eintauchen. \nBei einer interaktiven Einführung sind alle Interessierten in unsere Zentralbibliothek eingeladen\, um mit dem Theaterpädagogen David Vogel Aufbau und Struktur des Theaterstücks näher kennenzulernen sowie einen Zugang zur Handlung\, den Charakteren und deren Beziehungen zu finden. \nAußerdem erhalten Sie eine exklusive 30-minütige Führung durch das Heinrich-Böll-Archiv. Ein besonderer Höhepunkt ist hier das museal präsentierte Arbeitszimmer Heinrich Bölls. \nDer gemeinsame Vorstellungsbesuch im Schauspiel Köln im Anschluss rundet den Abend ab. \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation der Stadtbibliothek Köln mit dem Schauspiel Köln. \nDarum geht es in „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“\n1974: Eine junge Frau verlässt ihre Wohnung\, um zu einem privaten Tanzvergnügen zu gehen. Vier Tage später stellt sie sich der Polizei und gibt an\, einen Journalisten erschossen zu haben. Reue empfindet sie nicht. Was ist Katharina Blum in den vergangenen vier Tagen widerfahren? Was hat zu dieser dramatischen Entwicklung geführt? \nIn Form von Protokollen\, Berichten und Zeug*innenaussagen rekonstruiert Heinrich Böll in seiner berühmt gewordenen Erzählung die beispielhafte Geschichte einer Eskalation von Gewalt. Katharina Blum gerät in den Fokus der Boulevardpresse\, weil sie sich impulsiv in einen gesuchten Terror-Verdächtigen verliebt und ihm zur Flucht verhilft. Schutzlos sieht sie sich einer Kampagne ausgesetzt\, die vor nichts Halt macht und alternative Fakten als allgemein gültige Tatsachen verkauft. \nMit „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ zeichnet Heinrich Böll das Bild einer zutiefst patriarchalen Gesellschaft\, in der Populismus und Sexismus destruktiv zusammenwirken. Fünfzig Jahre nach dem Erscheinen der Erzählung bringt Regisseur Bastian Kraft den Text mit einem rein weiblichen Ensemble auf die Bühne des Depot 1.
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SUMMARY:Poetica 9: Warst du jemals dort hinter den Blättern
DESCRIPTION:Festival für Weltliteratur – Lesungen und Gespräche mit Nikola Madžirov\, Liana Sakelliou und Raphael Urweider\nWenn das Feuer ins Gedicht bricht\, wenn die physische Erfahrung der Hitze\, des Rauchs sich zwischen Leben und Gedicht schieben\, entsteht eine Literatur\, die im Innersten an die Natur zurückverwiesen ist. Die Bedrohung der eigenen Existenz ist verwoben mit der Bedrohung dichterischen Sprechens. Liana Sakelliou webt in eine Liebesgeschichte den Schrecken der Waldbrände ein\, die ihre Heimat verwüsteten – Momente\, in denen die Realität des Feuers das Geschriebene zu verzehren droht. Dennoch: Poesie behauptet den Aufenthalt hinter Blättern. Nikola Madžirovs Gedichte sind Zeugnisse des poetischen Sprechens von Verlusten\, den inneren Erschütterungen\, die ein Erdbeben und die gesellschaftlichen Umbrüche in seiner Heimat hinterließen. Sie betten das Unerhörte\, das geschieht\, in all die Ungeheuerlichkeiten anderer Zeiten ein und sind dennoch leise Zeugnisse des Muts der Zeitgenossenschaft und des Trotzes einer nicht erklärbaren Zuversicht. Auch Raphael Urweiders neue Gedichte verlieren\, so klar sie von Momenten der Verzweiflung sprechen\, nicht jene Leichtigkeit\, die das Spiel mit der Sprache zu erzeugen vermag. Seine Verse legen Fährten und verwischen sie – in einem Wald\, der wie in einem Vexierspiel zugleich Metapher und Naturraum ist. \nNikola Madžirov\, geboren 1973\, ist ein nordmazedonischer Lyriker\, Essayist und Übersetzer. Nach dem Abschluss seines Studiums in Skopje erhielt er 1999 für seinen ersten Gedichtband „Eingeschlossen in der Stadt“ den Preis Studentski zbor für das beste Debüt. Madžirovs Lyrik zeichnet sich durch eine metaphorische Sprache aus und behandelt die Brüche und Umbrüche\, denen seine Heimat ausgesetzt war und ist. Er übersetzte Werke von Autor*innen wie Louise Glück\, Yehuda Amichai und Georgi Gospodinov ins Mazedonische\, außerdem ist Madžirov als Herausgeber und Kulturaktivist aktiv. Seine Gedichte wurden bereits in mehr als 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Hubert-Burda-Preis für junge osteuropäische Lyrik (2007) sowie dem Gebrüder-Miladinov-Preis (2007)\, der wichtigsten Auszeichnung für Lyrik in Nordmazedonien. \nLiana Sakelliou\, geboren 1956\, ist eine griechische Dichterin\, Übersetzerin\, Herausgeberin und Professorin für amerikanische Literatur und Kreatives Schreiben an der Universität Athen. Sie gilt als eine der bedeutendsten Repräsentantinnen der griechischen Literaturszene. Sakelliou ist Autorin von zwanzig Büchern und wirkt zudem als Übersetzerin ins Griechische\, unter anderem von Sylvia Plath und Emily Dickinson\, aber auch von Protagonisten des Nature Writing\, wie Ralph Waldo Emerson und Gary Snyder. Ihre eigenen Gedichte wurden aus dem Griechischen in zehn Sprachen übersetzt und in verschiedenen Anthologien veröffentlicht. Sakelliou ist Mitglied des griechischen Schriftstellerverbands und war 2017 und 2018 Vorsitzende des Literaturpreises der Europäischen Union (EUPL). Ihr Buch „Όπου φυσά γλυκά η αύρα [Wherever the Sweet Breeze Blows]“ (2017)\, war Finalist für den Griechischen Nationalpreis für Lyrik. 2022 erschien eine Sammlung ihrer Gedichte in englischer Übersetzung unter dem Titel Portrait Before Dark. \nRaphael Urweider\, geboren 1974\, ist ein Schweizer Schriftsteller\, Übersetzer\, Dramatiker und Musiker. Nach seinem Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität Fribourg erschien mit „Lichter in Menlo Park“ (2000) sein erster Gedichtband\, für den er vielfach ausgezeichnet wurde\, unter anderem mit dem Förderpreis des Bremer Literaturpreises 2001. Seitdem sind drei weitere Bände erschienen. Neben seiner Lyrik schreibt Urweider auch Dramatik und war von 2008 bis 2010 Co-Leiter des Schlachthaus Theaters Bern. Zudem übersetzt er aus dem Schweizerdeutschen\, Englischen und Französischen. In seiner Poesie bezieht sich Urweider immer wieder auf die Natur und widmet sich lyrisch raffiniert der Jagd und der Botanik\, wie in seinem jüngsten Gedichtband „Wildern“ (2018). Seine Poesie wurde vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Leonce-und-Lena-Preis 1999\, dem 3sat-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs 2002\, dem Clemens-Brentano-Preis 2004 sowie dem Schillerpreis 2008. \nEs moderiert Daniela Danz. \nDie deutschen Übersetzungen liest Philipp Plessmann. \nDie Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt. \nEine Veranstaltung in Kooperation mit der Universität zu Köln.
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SUMMARY:Identitätskrise: Warum Zweifel der Beginn von Neuerfindung ist – für uns und unsere Gesellschaft
DESCRIPTION:Die Autorin Alice Hasters im Gespräch mit Fatima Khan \nUnsere Gesellschaft befindet sich in einer Identitätskrise. Alle Systeme\, die Sicherheit\, Zukunft und Gerechtigkeit versprachen\, scheinen versagt zu haben und nun herrschen Zweifel und Verunsicherung. Identitätskrisen haben einen schrecklichen Ruf. Sie sind anstrengend für alle Beteiligten. Doch sie sind unbedingt notwendig – denn nur so können sich Menschen und Gesellschaften weiterentwickeln. \nAlice Hasters stellt sich den größten Ängsten der Jetztzeit und bietet einen Ausblick – erhellend\, persönlich und vor allem zuversichtlich. \nAlice Hasters wurde 1989 in Köln geboren. Sie studierte Journalismus in München und arbeitet unter anderem für die “Tagesschau” und den RBB. Mit Maxi Häcke spricht sie im monatlichen Podcast “Feuer&Brot” über Feminismus und Popkultur. Ihr erstes Buch “Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen\, aber wissen sollten” hat sie zur Spiegel-Bestsellerautorin gemacht. Alice Hasters lebt in Berlin. Sie wurde mit dem Bert-Donnepp-Preis 2023 ausgezeichnet. \nFatima Khan ist 1987 in Bhola/Bangladesch geboren und in Köln aufgewachsen. Sie ist Autorin\, Künstlerin\, Kuratorin und Moderatorin. Sie studierte Antike Sprachen und Kulturen – Klassische Literaturwissenschaft und Germanistik an der Universität zu Köln. 2018 war sie Initiatorin und Mitbegründerin der q[lit]*clgn\, des ersten feministischen Literaturfestivals Deutschlands. Seit 2022 studiert sie Mediale Künste/Literarisches Schreiben im postgradualen Diplomstudiengang der Kunsthochschule für Medien Köln. \nDie Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft. \nFoto: links: Alice Hasters © Paula Winkler\, rechts: Fatima Khan © Fatima Khan\, Cover © hanserblau
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SUMMARY:Ein Ort für Poesie: Anderland 2 - Monika Rinck und Uljana Wolf
DESCRIPTION:Dienstag\, 7. November um 19:30 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €.\nVVK über die Buchhandlung Bittner (0221/2574870\, info@bittner-buch.de)\n \n„Anderland“\, das Kölner Festival zur Poesie\, findet in diesem Herbst zum zweiten Mal statt. An zwei Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Am zweiten Abend lesen die Autorinnen Monika Rinck und Uljana Wolf aus ihren Werken. \nMonika Rinck\, geboren in Zweibrücken\, veröffentlichte Essays\, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen gewürdigt\, unter anderem mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis\, dem Ernst-Jandl-Preis und dem Roswitha-Preis. 2016/2017 war sie in Köln Kuratorin des internationalen Festivals Poetica III. Seit 2023 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nUljana Wolf\, geboren in Berlin\, ist Lyrikerin und Übersetzerin. Sie veröffentlichte vier Gedichtbände\, den Essayband „Etymologischer Gossip“\, der 2022 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik ausgezeichnet wurde. Ihr Werk wurde in über 15 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Peter-Huchel-Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis. 2022 kuratierte sie die Poetica VI in Köln. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \n© Foto Rinck: Mirko Lux\, VATMH\, © Wolf: Villa Massimo\, Alberto Novelli
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SUMMARY:Ein Ort für Poesie: Anderland 2 - Ein Abend für Christine Lavant mit Jenny Erpenbeck und Monika Rinck
DESCRIPTION:Montag\, 6. November um 19:00 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €\nVVK über die Buchhandlung Bittner (0221/2574870\, info@bittner-buch.de)\n \n„Anderland“\, das Kölner Festival zur Poesie\, findet in diesem Herbst zum zweiten Mal statt. An zwei Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Zu Gast sind die Autorinnen Jenny Erpenbeck\, Monika Rinck und Uljana Wolf. Der erste Abend ist der österreichischen Dichterin Christine Lavant (1915 bis 1973) gewidmet\, die zu den größten deutschsprachigen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts zählt. Zu Beginn zeigen wir den Film „Wie pünktlich die Verzweiflung ist“ (ORF 2023\, circa 45 Minuten)\, der anlässlich des 50. Todestags von Christine Lavant entstand und den der ORF dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat. Nach einer kurzen Pause sprechen Jenny Erpenbeck und Monika Rinck über das Werk und stellen eine Auswahl ihrer Texte vor. Einer der Grundlagen des Abends wird ein das neue Buch von Jenny Erpenbeck über Christine Lavant sein\, das im August im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. \nChristine Lavant\, 1915 bis 1973\, geboren als Christine Thonhauser in St. Stefan im Lavanttal (Kärnten)\, stammt aus einer armen Bergmannsfamilie\, war Lyrikerin und Erzählerin. Ihre Schulbildung musste sie aus gesundheitlichen Gründen früh abbrechen. Jahrzehntelang bestritt sie den Familienunterhalt als Strickerin. Sie erhielt unter anderem den Georg-Trakl-Preis (1954 und 1964) und den Großen Österreichischen Staatspreis (1970). \nJenny Erpenbeck\, geboren in Berlin\, ist Autorin zahlreicher Romane\, Erzählungen und Essays. Ihre Werke sind in dreißig Sprachen übersetzt und wurden vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Independent Foreign Fiction Prize\, dem Thomas-Mann-Preis\, dem Premio Strega Europeo und dem Internationalen Stefan-Heym-Preis. Zuletzt erschienen die Romane „Gehen\, ging\, gegangen“ und „Kairos“. \nMonika Rinck\, geboren in Zweibrücken\, veröffentlichte Essays\, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen gewürdigt\, unter anderem mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis\, dem Ernst-Jandl-Preis und dem Roswitha-Preis. 2016/2017 war sie in Köln Kuratorin des internationalen Festivals Poetica III. Seit 2023 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \n© Foto Erpenbeck: privat\, © Foto Rinck: Mirko Lux\, VATMH
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SUMMARY:ABGESAGT! Simon Sebag Montefiore - Die Welt
DESCRIPTION:Leider muss die Veranstaltung aus terminlichen Gründen entfallen. \nFreitag\, 3. November um 19:00 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln \nModeration: Gert Scobel\nEintritt: 8\,- € / 6\,- €. VVK über Kölnticket \nMit der ersten Familie beginnt die Menschheit. Die folgenden Familien machen Geschichte und ihre Dynastien formen – bis heute – die Weltgeschichte. Weltbestsellerautor Simon Sebag Montefiore entfaltet ein welt- und kulturenumspannendes Panorama von Familien\, Sippen\, Clans und Dynastien durch alle Zeiten und auf allen Kontinenten. Noch nie wurde die Familien-Weltgeschichte so vielschichtig entfaltet\, so mitreißend erzählt.\nDiese Weltgeschichte erzählt Simon Sebag Montefiore als Familien- und Gesellschaftsdrama von den Neandertalern bis zu den Königen der Saud\, von Cäsar bis zu den Kennedys und Xi Jinping. In 23 Akten spielt sich die Weltgeschichte der Menschheit von ihren Anfängen bis heute vor unseren Augen als ein großes Welttheater ab: begeisternd\, verzweifelt\, verträumt\, brutal\, erbarmungslos\, realistisch\, einfallsreich – als ergreifendes Drama\, unglaubliche Komödie und erschütternde Tragödie. Meisterhaft veranschaulicht Montefiore\, in seiner Menschheitsgeschichte\, wie sich Weltgeschichte durch dieses epische Panorama für immer verschieben wird. \nSimon Sebag Montefiore\, geboren 1965\, britischer Historiker und Journalist\, studierte Geschichte an der Universität Cambridge und promovierte in Philosophie. Montefioere verfasste mehrere preisgekrönte Weltbestseller\, die mittlerweile in 48 Sprachen übersetzt sind\, wie beispielsweise: „Die Romanows“\, „Jerusalem: die Biografie“\, „Stalin: der Hof des roten Zaren“ und „Der junge Stalin“. „Die Welt. Eine Familiengeschichte der Menschheit“ ist die bisher umfangreichste Veröffentlichung des Autors\, eine umfassende Weltgeschichte\, wie sie noch nicht vorgelegt wurde – ein episches Meisterwerk. \nGert Scobel studierte Philosophie und Theologie in Frankfurt am Main und an der University of California in Berkeley. Er ist Moderator und Leiter der 3sat-Sendung „scobel“ sowie Autor mehrerer philosophischer Bücher. Scobel lehrt Philosophie und Interdisziplinarität an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln. \n© Foto Simon Sebag Montefiore: Sasha Sebag Montefiore\, © Foto Gert Scobel: Christoph Hardt
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SUMMARY:[homochrom] Marija Bakker spricht mit Peer Jongeling über ihren Comicroman »Emil:ia«
DESCRIPTION:Journalistin Marija Bakker spricht mit der Comic-Autorin Peer Jongeling über ihr Buch\, dessen semi-autobiografische Erzählung neben dem inneren Erleben von Identitätsfragen auch das sensible\, bisher stärker tabuisierte Thema Detransition behandelt – ein Abend in Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln. \n\n\nPeer Jongeling\nDie Comiczeichnerin wurde 1996 in Bremen geboren und studierte Kommunikationsdesign und Storytelling in Düsseldorf und Brüssel. Ihre Werke behandeln Themen wie Geschlecht\, LGBT+ und Feminismus. Nach ihrem ausgezeichneten Kurzcomic »Hattest du eigentlich schon die Operation« (2020) erschien 2022 mit »Emil:ia« ihre erste längere Graphic Novel. Aktuell arbeitet sie als selbstständige Illustratorin\, gibt Workshops und Lesungen und ist stets in neue Comicprojekte involviert.\nHomepage: peerjongeling.de\nInstagram: peerjongeling  \nMarija Bakker\ngeboren 1972\, ist freie Journalistin. Sie arbeitet für diverse Wissenschafts- und Literaturmagazine des NDR und WDR und moderiert Sendungen\, die sowohl Kinder als auch Erwachsene auf unterhaltsame Art und Weise informieren. Ihre besondere Liebe gilt dem Radio\, wo sie auf WDR 5 unter anderem »Quarks«\, »Bücher\, das Literaturmagazin« und das »Hörbuchmagazin« präsentiert.\nHomepage: bakker-moderation.de \n\n\n\n\n\n\n\n\n»Emil:ia«\nDer introvertierte Transmann Emil fühlt sich in seinem weiblichen Körper nicht zuhause und befindet sich auf dem Weg einer Transition in sein eigenes Geschlecht\, der durch Zweifel und den Austausch mit seinem besten Freund Ari geprägt ist. Hinzu kommt die neue Mitbewohnerin Lisa\, die in Emils Augen wunderschön und selbstbewusst ist\, aber seine Welt komplett auf den Kopf stellt. Was genau steckt eigentlich hinter seiner Geschlechtsidentität? Was kann eine Operation verändern? Und wie geht man damit um\, vielleicht einen riesigen Fehler gemacht zu haben?\nMit grafischem Stil und ausdrucksstarkem Charakterdesign erzählt der Comic halb fiktiv\, halb autobiografisch von einer Transition\, einer Detransition und einer Rückkehr in ein neues Leben. Was bedeutet es eigentlich\, eine Frau zu sein?  \nDie 164-seitige Graphic Novel »Emil:ia« von Peer Jongeling erschien im März 2022 beim Jaja Verlag.
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SUMMARY:Markus Orths: Mary & Claire
DESCRIPTION:Literarischer Sommer 2023\nBuchvorstellung mit dem Autor. Im Gespräch mit Maren Jungclaus. \nDer „Literarische Sommer“ bietet seit vielen Jahren Einblicke in die aktuelle deutsche\, niederländische und flämische Literaturlandschaft. Das Festival mit seinem Netzwerk aus mehr als zwanzig Veranstalter*innen in Deutschland\, den Niederlanden und Belgien ist das einzige seiner Art und hat sich als feste Größe in der Region etabliert. \nMarkus Orths Roman basiert auf einer wahren Begebenheit und ist eine Hommage an die englische Romantik. „Mary & Claire“ ist ein mitreißender wie eleganter Roman über die Stiefschwestern und Schriftstellerinnen Mary Shelley und Claire Clairmont. \nMary & Claire lieben Percy. Und Percy liebt Mary & Claire. Percy ist Romantiker. Für ihn ist die Liebe ein flammendes Band\, das alle Menschen verbindet. An der Seite von Percy entfliehen die beiden Frauen der Londoner Enge. Sie wollen atmen\, reisen und lesen\, wollen verrückt sein\, lieben und schreiben. Und sie nehmen auch den schillerndsten Popstar der Literatur Anfang des 19. Jahrhunderts in ihre Gemeinschaft auf: den jungen Lord Byron. Zu viert treffen sie sich bei heftigen Gewittern am Genfer See. Opiumberauscht schlägt Byron um Mitternacht ein Spiel vor: Wer von uns schreibt die schaurigste Geschichte? Für Mary & Claire wird nach dieser Nacht nichts mehr so sein wie zuvor. \nMarkus Orths wurde 1969 in Viersen geboren\, studierte Philosophie\, Romanistik und lebt als freier Autor in Karlsruhe. Er schrieb bislang fünfzehn Bücher\, Erzählungen und Romane\, unter anderem „Alpha & Omega“ (2014)\, „Max“ (2017)\, „Picknick im Dunkeln“ (2020) und 2023 „Mary & Claire“. Er ist außerdem Autor von Kinderbüchern und Hörspielen. Orths Bücher wurden in sechzehn Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. \nMaren Jungclaus arbeitet am Literaturbüro NRW in Düsseldorf und ist dort vor allem verantwortlich für die Planung\, Organisation und Durchführung von in mehrfacher Hinsicht grenzüberschreitenden Projekten. Mehrere Jahre koordinierte sie die Lesungen des Literarischen Sommers\, bei dem sie zahlreiche Veranstaltungen in den teilnehmenden Städten moderiert.
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SUMMARY:Literarischer Sommer 2023: „Fluss ohne Grenzen. Der Rhein – eine literarische Biografie“
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Autor Mathijs Deen\, im Gespräch mit Ina Engelhardt \nDer „Literarische Sommer“ bietet seit vielen Jahren Einblicke in die aktuelle deutsche\, niederländische und flämische Literaturlandschaft. Das Festival mit seinem Netzwerk aus mehr als zwanzig Veranstalter:innen in Deutschland\, den Niederlanden und Belgien ist das einzige seiner Art und hat sich als feste Größe in der Region etabliert. \nDer niederländische Schriftsteller Mathijs Deen stellt im Gespräch mit Ina Engelhardt sein jüngst erschienenes Buch „Fluss ohne Grenzen“ vor. Über 1200 Kilometer fließt der Rhein durch das Herz Europas. Deen erzählt ebenso virtuos wie persönlich und kenntnisreich die Geschichte des Flusses und die Geschichten\, die sich an und in ihm zugetragen haben (könnten). Über Zeiten und Grenzen hinweg sind wir mit den Flusspferden\, die einst am Rheinufer grasten\, unterwegs und mit den Lachsen auf dem Weg zu ihren Laichplätzen\, mit Julius Caesar und dem jungen Goethe\, mit Nordseefischern und Geologen. In Fluss ohne Grenzen geht Mathijs Deen der Seele des Rheins auf den Grund und schafft in unerwarteten Geschichten eine natur-\, literatur- und kulturhistorische Biografie des bedeutendsten Stroms Deutschlands. \nMathijs Deen\, geboren 1962 in Hengelo/NL\, ist ein Schriftsteller und Radioproduzent. Er studierte niederländische Literatur in Groningen und arbeitete bei Radio Noord. Deen veröffentlichte zahlreiche Romane\, Kolumnen und Kurzgeschichten. 2018 erhielt er den Halewijnpreis. Zuletzt erschienen von ihm auf Deutsch „Über alte Wege. Eine Reise durch die Geschichte Europas“\, der Roman „Unter den Menschen“ sowie „Der Holländer“. \nIna Engelhardt\, Studium der Kommunikation und Kulturvermittlung\, Spezialisierung auf die Schnittstellenarbeit von Kultur und Sprache. Im Rahmen mehrjähriger Auslandsaufenthalte war sie für europäische Projekte in den Bereichen Theater\, Bildende Kunst\, Film und Kulturerbe tätig. Seit 2019 arbeitet sie als Projektleiterin im EuregioKultur e.V. und begleitet Literaturprojekte\, die sich für den sprach- und grenzüberschreitenden Austausch im Dreiländereck Deutschland-Niederlande-Belgien einsetzen. \nEintritt: Einzel- und Festivaltickets unter:   https://www.eventim-light.com/de/a/6273ea032fc70d3949c85cbf/e/646491d3a3da76078f9bc24e \nRestkarten ggf. an der Abendkasse. \nDas Gesamtprogramm des „Literarischen Sommers 2023“ finden Sie unter: https://literarischer-sommer.eu/ \nFoto: Mathijs Deen © Lin Woldendorp\, Ina Engelhardt © Pascal Moors
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SUMMARY:Identitätskrise: Warum Zweifel der Beginn von Neuerfindung ist – für uns und unsere Gesellschaft
DESCRIPTION:Die Autorin Alice Hasters im Gespräch mit Fatima Khan \nUnsere Gesellschaft befindet sich in einer Identitätskrise. Alle Systeme\, die Sicherheit\, Zukunft und Gerechtigkeit versprachen\, scheinen versagt zu haben und nun herrschen Zweifel und Verunsicherung. Identitätskrisen haben einen schrecklichen Ruf. Sie sind anstrengend für alle Beteiligten. Doch sie sind unbedingt notwendig – denn nur so können sich Menschen und Gesellschaften weiterentwickeln. \nAlice Hasters stellt sich den größten Ängsten der Jetztzeit und bietet einen Ausblick – erhellend\, persönlich und vor allem zuversichtlich. \nAlice Hasters wurde 1989 in Köln geboren. Sie studierte Journalismus in München und arbeitet unter anderem für die “Tagesschau” und den RBB. Mit Maxi Häcke spricht sie im monatlichen Podcast “Feuer&Brot” über Feminismus und Popkultur. Ihr erstes Buch “Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen\, aber wissen sollten” hat sie zur Spiegel-Bestsellerautorin gemacht. Alice Hasters lebt in Berlin. Sie wurde mit dem Bert-Donnepp-Preis 2023 ausgezeichnet. \nFatima Khan ist 1987 in Bhola/Bangladesch geboren und in Köln aufgewachsen. Sie ist Autorin\, Künstlerin\, Kuratorin und Moderatorin. Sie studierte Antike Sprachen und Kulturen – Klassische Literaturwissenschaft und Germanistik an der Universität zu Köln. 2018 war sie Initiatorin und Mitbegründerin der q[lit]*clgn\, des ersten feministischen Literaturfestivals Deutschlands. Seit 2022 studiert sie Mediale Künste/Literarisches Schreiben im postgradualen Diplomstudiengang der Kunsthochschule für Medien Köln. \nDie Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft. \nFoto: links: Alice Hasters © Paula Winkler\, rechts: Fatima Khan © Fatima Khan\, Cover © hanserblau
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SUMMARY:verbrannt & verbannt – Bücher und ihre Autor*innen
DESCRIPTION:Eröffnungsveranstaltung der Aktionswoche zum Thema “90 Jahre Bücherverbrennung” \nGäste: Günter Wallraff\, Eva Weissweiler\, Lale Akgün und Navid Kermani\nModeration: Fatih Çevikkollu \nZwischen dem 10. und 17. Mai 1933 fanden in Deutschland zahlreiche Bücherverbrennungen statt; initiiert durch die nationalsozialistische Deutsche Studentenschaft im Rahmen der Aktion “Wider den undeutschen Geist”. Am 10. Mai begann es in Berlin und anderen Städten\, in Köln geschah dies am 17. Mai an der Kölner Universität\, zu der Zeit in der Claudiusstraße. An diese Ereignisse wollen wir im Rahmen einer Aktionswoche in Köln vom 10. bis 17. Mai an unterschiedlichen Orten in der Stadt und mit vielen verschiedenen Akteur*innen erinnern und die aktuelle Bedeutung betonen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat die Schirmherrschaft über die Aktionswoche übernommen. \nDie Auftaktveranstaltung findet in der Zentralbibliothek am Neumarkt statt: Prominente Kölner*innen werden Bücher von Autor*innen vorstellen\, die im damaligen Deutschen Reich oder bis heute in vielen Staaten verfolgt wurden und werden. \nZwischendurch gibt es musikalische Intermezzi von Maryam und Mostafa Akhondy (Akustische Gitarre). \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln Archivs (LiK) der Stadtbibliothek Köln in Kooperation mit dem Verein El-De-Haus e. V. und der Germania Judaica – Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums e. V. \nGrafik: © Georg Bungarten
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SUMMARY:Israel auf iranisch
DESCRIPTION:Autor Mohsen Banaie im Gespräch mit Moderator Christoph Danne\nMit “Israel auf iranisch” begibt sich der Leser auf eine Reise durch das vielfältige und oft von Gegensätzen geprägte Heilige Land und erlebt die Verwandlung des einst gefürchteten\, unbekannten Feindes zu einem freundlichen wie galanten Gastgeber\, der den Autor und seine Ehefrau trotz ihrer iranischen Herkunft mit offenen Armen empfängt. \nMohsen Banaie möchte mit diesem Buch vor allem eine Brücke über eine tiefe Schlucht schlagen\, indem er multiperspektivisch die traditionelle Freundschaft zweier Völker durchleuchtet\, die auf den ersten Blick heute verfeindeter nicht sein könnten. “Israel auf iranisch” möchte dabei nicht bloß historische Fakten oder persönliche Eindrücke vermitteln\, sondern beschäftigt sich mit elementaren Begriffen des menschlichen Daseins wie Freiheit\, Liebe und Identität. Von einer Reise\, die im Iran beginnt und über Deutschland schließlich nach Israel führt. Von einer Reise\, die in starren und gefestigten Meinungen beginnt\, über die innere Unentschlossenheit führt und bei Einsicht und einem erweiterten Weltbild endet. \nMohsen Banaie\, geboren in Teheran\, war 1979 aktiver Augenzeuge der islamischen Revolution und schloss sich einer oppositionellen Gruppierung an. 1985 setzte er sich in die Türkei ab\, von wo er über die DDR in die BRD einreiste und Asyl erhielt. 1994 schloss er sein Medizinstudium ab. Er studierte auch vergleichende Sprachwissenschaften. Seit 2011 arbeitet er als niedergelassener Facharzt in Köln. Sein erstes Buch “Die dunkle Krypta der Geschichte – Wie entstand der Islam?” erschien 2018. \nChristoph Danne\, geboren in Bonn\, studierte Literatur in Berlin und Salamanca. Er arbeitet als Schriftsteller\, Herausgeber und Buchhändler in Köln und publizierte in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien. Danne betreibt den tauland-verlag und ist Veranstalter der Lyrik-Lesebühne HELLOPOETRY! in Köln. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \nBilder: Cover © Weissmann Verlag\, links © Mohsen Banaie\, rechts Christoph Danne © smp
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SUMMARY:IRAN – Die Freiheit ist weiblich
DESCRIPTION:Autorin Golineh Atai im Gespräch mit Moderatorin Yalda Zerbakhch\nIrans Frauen werden seit Jahrzehnten vom Mullah-Regime unterdrückt – Golineh Atai über einen Kampf für die Freiheit\, der bis zu den jüngsten Protesten im Iran reicht. \nGolineh Atai war fünf Jahre alt\, als sie mit ihren Eltern den Iran verließ – aber das Land und seine Entwicklung haben sie immer beschäftigt; der Iran ist ihr Herzensthema. Wie der Gottesstaat der Mullahs seit mehr als vierzig Jahren das Land im Griff hält und jede demokratische Regung erstickt\, zeigt sie in ihrem Buch\, das den Iran auf ganz besondere Weise porträtiert: aus dem Blickwinkel von neun Frauen. Dabei erzählt Atai\, wie aus der Tochter eines Geistlichen\, die um ihr Recht auf Schulbildung kämpfen musste\, eine international bekannte Aktivistin wurde. Oder wie eine junge\, regierungsnahe Angestellte mitten in Teheran ihr Kopftuch auszog – eine revolutionäre Tat\, die unzählige Iranerinnen inspirierte\, bis zu den jüngsten Protesten nach dem Tod von Mahsa Amini\, die von der Polizei wegen “unislamischer Kleidung” verhaftet wurde. Andere berichten von Gefängnis und Flucht\, vom täglichen Kampf für ein Stück Würde und darum\, ihre Stimme öffentlich zu erheben oder auch nur das Haar im Wind wehen zu lassen. Sie empfinden Wut\, Trauer\, fühlen sich von der Welt verlassen. Sie wissen: Nur die Freiheit der Frau kann die Freiheit der Gesellschaft hervorbringen. \nGolineh Atai\, vielfach ausgezeichnete Journalistin und Bestsellerautorin\, zeichnet ein hochspannendes Bild der iranischen Gesellschaft seit der Islamischen Revolution – mit Erkenntnissen und Einblicken\, wie sie kein Außenstehender bieten könnte. \nYalda Zarbakhch leitet die Farsi-Abteilung der Deutschen Welle in Bonn. Als Säugling floh sie mit ihren Eltern nach der Islamischen Revolution aus dem Iran. Die gesellschaftlichen\, politischen und medialen Prozesse in ihrem Geburtsland begleiten die Journalistin seit Lebensbeginn und prägten die akademische und journalistische Laufbahn Zarbakhchs. \nDie Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft. \nCover © rowohlt Berlin\, links Golineh Atai © Joanna Vortmann\, rechts © Yaldra Zerbakhch
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SUMMARY:Nava Ebrahimi: Sechzehn Wörter
DESCRIPTION:Autorin Nava Ebrahimi im Gespräch mit Maryam Aras\nEs gibt Wörter\, die wir nicht kennen. Deren Bedeutung wir aber erahnen. Als hätten sie schon immer in uns gewohnt. Und manchmal wollen sie endlich ausgesprochen werden. Als ihre Großmutter stirbt\, diese eigenwillige Frau\, die stets einen unpassenden Witz auf den Lippen hatte\, beschließt Mona\, ein letztes Mal in den Iran zu fliegen. Gemeinsam mit ihrer Mutter wagt sie die Reise in die trügerische Heimat. Der Rückflug in ihr Kölner Leben ist schon gebucht. Doch dann überredet sie ihr iranischer Langzeitliebhaber Ramin zu einem Abschiedstrip nach Bam\, in jene Stadt\, die fünf Jahre zuvor von einem Erdbeben komplett zerstört wurde. Die Fahrt wird für Mona zu einer Konfrontation mit ihrer eigenen Identität und ihrer Herkunft\, über die so vieles im Ungewissen ist. \nAnlässlich der Aktion “Ein Buch für die Stadt Köln 2022” spricht Autorin Nava Ebrahimi mit Maryam Aras. \nNava Ebrahimi\, 1978 in Teheran geboren\, erhielt 2021 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Für “Sechzehn Wörter” wurde sie mit dem Österreichischen Buchpreis\, Kategorie Debüt\, sowie dem Morgenstern-Preis ausgezeichnet. Ebrahimi studierte Journalismus und Volkswirtschaftslehre in Köln und arbeitete als Redakteurin bei der “Financial Times Deutschland” sowie der “Kölner Stadtrevue”. Sie war Finalistin des Open Mike und Teilnehmerin an der Bayerischen Akademie des Schreibens. \nMaryam Aras ist Literaturwissenschaftlerin\, Kritikerin und Iranistin. Sie studierte an der Universität zu Köln Islamwissenschaft\, Anglistik und Politologie. Sie promovierte über die politische Rolle religiöser Sänger im heutigen Iran. Als freie Autorin schreibt sie Literaturkritiken\, Essays und Radiofeatures sowie Texte über Gender Studies und deutsche Gegenwartsliteratur postmigrantischer Autor*innen und deren Rezeption in Feuilleton und Literaturbetrieb. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) unserer Stadtbibliothek. \nCover: © btb Ebrahimi; Foto: © Peter Rigaud \n 
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SUMMARY:“Die Unbeirrbare”
DESCRIPTION:Buchpremiere mit der Autorin Marie-Luise Wolff\, im Gespräch mit Michael Hirz. Die Schauspielerin Marion Mainka liest aus dem Roman.\nÜber Unternehmerinnen im 18. Jahrhundert weiß man so gut wie nichts. “Die Unbeirrbare” erzählt die Geschichte einer Frau im Frankreich jener Zeit in einer Ära politischer Umstürze\, in der Frauen weitgehend rechtlos und im öffentlichen Leben unsichtbar waren. In dieser Atmosphäre wächst Nicole Clicquot-Ponsardin auf. Trotz allen Schlägen des Schicksals setzt sie zweimal alles aufs Spiel und errichtet mit ihrer Beharrlichkeit und Kraft ein Unternehmen\, das bis heute existiert und floriert. Marie-Luise Wolffs spannender historischer Roman ist eine Hommage an eine Frau\, die vor mehr als 200 Jahren mutig ihren Weg zur Selbstverwirklichung beschritten hat. \n\nNatürlich präsentiere ich hier meine eigene Version der Geschichte einer faszinierenden Frau und schaue auf sie aus dem Blickwinkel meiner eigenen Erfahrungen als Unternehmerin. (Marie-Luise Wolff) \n\nMarie-Luise Wolff leitet als Vorstandsvorsitzende die ENTEGA AG\, einen der großen deutschen Energieversorger in öffentlicher Hand\, und ist Präsidentin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW). Die studierte Anglistin und Musikwissenschaftlerin hat über 30 Jahre Erfahrung in den verschiedensten Positionen der deutschen Industrie gesammelt. Darüber hinaus sitzt sie in zahlreichen Gremien und Aufsichtsräten\, unter anderem im Kuratorium der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. \nMichael Hirz ist als Journalist und Moderator seit vielen Jahren intensiver Beobachter politischer\, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Prozesse – stets orientiert an den strengen Maßstäben eines um Objektivität und Aufklärung bemühten Qualitätsjournalismus. Zuletzt leitete er zehn Jahre lang den Politiksender Phoenix. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) der Stadtbibliothek Köln in \nKooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \nFoto: (c) Jürgen May
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SUMMARY:Alexa Hennig von Lange: “Die karierten Mädchen”
DESCRIPTION:Die Autorin im Gespräch mit Mike Litt \nAlexa Hennig von Langes neuer Roman beruht auf wahren Begebenheiten\, er erzählt die Lebensgeschichte der Großmutter Klara\, die am Ende ihres Lebens erblindet und über 100 Audiokassetten besprochen hat. Auf der Suche nach dem Menschen\, der sie einmal war\, vertraut sie den Bändern ein Geheimnis an\, von dem nicht einmal ihre Kinder etwas wissen. – Siebzig Jahre zuvor: Mitten in der Weltwirtschaftskrise 1929 bekommt die junge Klara eine Stelle als Lehrerin in einem Kinderheim. Doch bald spitzt sich die wirtschaftliche Lage des Heims zu. Klara\, die das Haus inzwischen leitet\, sucht die Nähe der neuen nationalsozialistischen Machthaber in der Hoffnung auf Rettung. Zu spät erkennt sie\, mit wem sie sich eingelassen hat. Aus dem Heim soll eine nationalsozialistische Ausbildungsstätte für junge Frauen gemacht werden. – “Die karierten Mädchen” ist der erste Band einer Trilogie\, die vom Ende der Zwanziger- bis in die Sechzigerjahre reicht. \nAlexa Hennig von Lange wurde mit ihrem Debütroman “Relax” (1997) zu einer der erfolgreichsten Autorinnen und zur Stimme ihrer Generation. 2002 bekam sie den Deutschen Jugendliteraturpreis. Es folgten zahlreiche Romane für Erwachsene wie Jugendliche und Kinder\, außerdem Erzählungen und Theaterstücke. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Berlin. \nMike Litt ist DJ\, Autor und Journalist. Bekannt wurde er durch die Radioshow “Der einsamste DJ der Welt” und die Literatursendung “Klubbing” bei WDR 1Live\, in der er elektronische Musik und Literatur vorstellte. Auf WDR 2 moderiert er aktuell die die Sendung “POP!” \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:Peter Henning: “Bis du wieder gehst”
DESCRIPTION:Der Autor im Gespräch mit Moderatorin Daniella Baumeister \nIn seinem neuen Roman thematisiert der in Köln lebende Autor eine schwierige Mutter-Sohn-Beziehung und den Versuch\, die Vergangenheit zu verstehen. Peter Henning nähert sich in diesem Roman seiner eigenen Biografie. \nSeit zehn Jahren hat Henry Kaplan nichts von seiner Mutter gehört. Bis zu dem Anruf aus dem Uni-Klinikum Frankfurt. Seine Mutter sei auf dem Bahnhof zusammengebrochen und liege auf der Intensivstation. Im Koma. Und so fährt der Antiquar aus dem Schwarzwald nach Hessen\, ans Krankenbett der Mutter. Es wird eine Reise\, die Mut von ihm verlangt und zugleich schmerzhafte Erinnerungen weckt. Kann man die Zeit kommentarlos zurückdrehen? Das lebenslange Gefühl von Verlassenheit\, die Enttäuschungen und Kränkungen beiseiteschieben? Henry Kaplan begreift\, dass dieser Moment auch eine Chance ist. Dass er womöglich erst frei sein wird\, wenn er ihr vergibt. \nPeter Henning lebt als freier Schriftsteller in Köln. Neben seiner journalistischen Tätigkeit veröffentlicht er vielfach ausgezeichnete Romane und Erzählungen\, unter anderem »Leichtes Beben« (2011)\, »Die Ängstlichen« (2009)\, »Ein deutscher Sommer« (2013) – ein Roman über das Gladbecker Geiseldrama von 1988 – sowie »Die Chronik des verpassten Glücks« (2015). Zuletzt erschien sein Roman »Die Tüchtigen (2019)«. \nDaniella Baumeister\, Journalistin und Moderatorin\, arbeitet seit 1989 für den Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main. Sie moderiert Magazin-\, Kultur- und Politiksendungen sowie musikjournalistische Sendungen (unter anderem Jazzsendungen in hr2). \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:“Erziehung zur Vielfalt”
DESCRIPTION:Autorin Nkechi Madubuko im Gespräch mit Yasmine Chehata. \nDer Alltag in Deutschland ist längst multikulturell und Kinder kommen durch Gleichaltrige mit anderen Familienmodellen\, Religionen\, Hautfarben oder Sprachen in Berührung. Doch diese Vielfalt führt unter Kindergarten- und Grundschul-Kindern nicht automatisch dazu\, dass alle auch “gleich” wahrgenommen und behandelt werden. Mit ihrem Buch “Erziehung zur Vielfalt” zeigt die Diversity-Expertin Nkechi Madubuko Eltern Wege auf\, wie sie ihre Kinder vorurteilsbewusster erziehen und für Vielfalt sensibilisieren können. Eltern legen die Grundlagen für die kindliche Wahrnehmung anderer und die Offenheit gegenüber Unterschieden – im Denken\, in der Sprache und im Handeln. Dieser alltagsnahe Ratgeber hilft Eltern mit Fallbeispielen und Tipps dabei\, über die Erziehung ihrer Kinder Ausgrenzung\, Alltagsrassismus und Diskriminierung etwas entgegen zu setzen. \nDr. Nkechi Madubuko ist promovierte Soziologin\, Diversity-Trainerin\, ausgebildete Fernsehjournalistin und arbeitet als Dozentin an der Universität Kassel. Als Autorin veröffentlichte sie mehrere Artikel und Bücher\, unter anderem “Empowerment als Erziehungsaufgabe”\, das erste deutschsprachige Buch zu Empowerment im Umgang mit Rassismuserfahrungen für Kinder und Jugendliche. Sie gibt Trainings für Eltern\, Erzieher*innen u.nd Lehrpersonal zu Empowerment\, Verarbeitung von Rassismuserfahrungen\, rassismuskritischer Bildung\, diversitätssensiblem Umgang und Empowerment-Orientierung im Kontext Schule. Über 20 Jahre war sie als freie Moderatorin unter anderem für Viva zwei\, DSF\, ZDF\, das Bundesamt für Familie und die Antidiskriminierungsstelle des Bundes tätig. Nkechi Madubuko ist dreifache Mutter. \nYasmine Chehata (M.A.\, Diplom-Sozialarbeiterin) ist seit 2016 Lehrende und Forschende an der TH Köln in den Feldern Soziale Arbeit\, politische Bildung\, Jugendpolitik und Jugend(sozial)arbeit in der Migrationsgesellschaft. Sie arbeitet zu den Themen Rassismus\, Bildung\, Solidarität und empirische Sozialforschung. Darüber hinaus gibt sie Workshops zu Rassismuskritik\, Empowerment und Powersharing\, rassismus- und diskriminierungskritischer Organisationsentwicklung. \nDie Veranstaltung wird gefördert im Programm 360° Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Corona-Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:Eric Pfeil “Azzurro”
DESCRIPTION:Ein Reiseführer ohne Sehenswürdigkeiten – mit 100 Songs durch Italien!\nSeit jeher kommt in Deutschland keine Generation ohne Italiensehnsucht aus. Das Land jenseits der Alpen zieht an\, es strahlt und schmeckt – und immer klingt es! \n\n“Wir Italiener sind Spatzen und Nachtigallen. Alle singen bei uns”\, \n\nsagte der große Lucio Dalla\, und so gibt es keinen besseren Schlüssel\, um das Land zu verstehen\, als die Musik. Ob Mina\, Ricchi e Poveri oder Adriano Celentano\, die Canzone ist nationales Kulturgut: vom neapolitanischen Lied über die jährlich neuen Sommerhits bis hin zu Italo-Disco oder den Werken der Cantautori. \nEric Pfeil macht sich mit uns auf die Reise\, im Gepäck 100 Lieder\, die uns ein Land\, seine Geschichte und seine schönsten Flecken näherbringen und die dazu einladen\, wieder und immer wieder gehört zu werden. Wir fahren mit offenem Verdeck über schmale Küstenstraßen\, streifen durch die Gassen Neapels und über die Strandpromenade Riminis – und haben garantiert immer den richtigen Soundtrack im Ohr. \nEine Veranstaltung im Rahmen von “100 Jahre Musikbibliothek”. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Corona-Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \nFoto: (c) Alfred Jansen\n \n \n 
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SUMMARY:Peter Wortsman: “Geistertanz in Berlin”
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Gespräch\n“In mir lebt ein ungeborener Dichter deutscher Sprache”\, schreibt der 1952 in New York geborene Sohn österreichisch-jüdischer Emigranten\, Peter Wortsman. Erzogen wurde er “sprachverwirrt”\, das heißt\, zweisprachig in Deutsch und Englisch. So erscheint es nur folgerichtig\, dass er literarischer Übersetzer\, Autor und Dramatiker wurde. \nWir freuen uns sehr\, Peter Wortsman nach 2019 erneut in Köln zu einer Lesung begrüßen zu dürfen. Er wird Auszüge aus seinen Werken auf Englisch und Deutsch vorstellen: aus der zweisprachigen Kurzgeschichtensammlung “Stimme und Atem / Out of Breath\, Out of Mind” (Palm Art Press\, Berlin\, 2019)\, der deutschen Übersetzung seiner Reiseerinnerungen “Geistertanz in Berlin” (Palm Art Press\, Berlin\, 2013\, ausgezeichnet mit dem Independent Publishers Book Award 2014) und seinem Theaterstück “Der tätowierte Mann”\, das derzeit am Deutschen Theater in Göttingen aufgeführt wird. \nPeter Wortsman schreibt auf Deutsch und Englisch. Er ist Autor von vier belletristischen Werken\, darunter dem Roman “Cold Earth Wanderers” (Finalist des Foreword INDIES Book of the Year Award 2014)\, zwei Sachbüchern\, zwei Theaterstücken und einem in Kürze erscheinenden Gedichtband “Borrowed Words“. Er ist auch ein von der Kritik gefeierter literarischer Übersetzer\, der deutsche Klassiker ins Englische übertragen hat\, darunter Werke von Peter Altenberg\, den Brüdern Grimm\, Heinrich Heine\, Franz Kafka\, Heinrich von Kleist und Robert Musil. \nEine Veranstaltung der Bibliothek Germania Judaica mit freundlicher Unterstützung der Stadtbibliothek Köln\, des Lern- und Gedenkorts Jawne\, des AmerikaHaus NRW\, der US-Botschaft in Berlin und des US-Generalkonsulats Düsseldorf.
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SUMMARY:Ingeborg Drews: “Kaleidoskop” – Gedichte
DESCRIPTION:Ein Gespräch mit Werner Beutler und Gabriele Ewenz (LiK-Archiv) \n\n\nDer postum erschienene Band “Kaleidoskop” der Kölner Autorin und Künstlerin Ingeborg Drews versammelt eine Auswahl von Gedichten\, die Drews noch vor ihrem Tod für eine Publikation zusammengestellt hat \n\n\n. Im Gespräch soll das lyrische Werk der Schriftstellerin im Zentrum stehen und vorgestellt werden. “Kaleidoskop” ist eine Zeitreise\, geschöpft aus existenziellen Erfahrungen der Kindheit im Krieg und der Nachkriegszeit\, die Essenz aus Begegnungen\, Ausdruck von Verbundenheit mit Dichterkollegen und dem Jazz\, der sie ein Leben lang begleitete. Ingeborg Drews war über viele Jahre eng mit dem LiK-Archiv\, das Teile des Nachlasses verwahrt\, verbunden. Bereits in den 1980er Jahren gab es eine große Gemälde-Ausstellung der verfemten Dichter\, die Drews porträtierte. 2013 fand hier auch die Präsentation ihres ersten autobiografischen Romans “Mein Paris trägt grüne Schuhe” statt. \nIngeborg Drews (1938 bis 2019)\, Schriftstellerin\, Bildende Künstlerin und Journalistin; Studium der Malerei und Graphik in Köln und Paris sowie Kunsttherapie an der Universität in Köln\, Promotion 2003. Drews war seit 1958 journalistisch\, literarisch und künstlerisch tätig. Für ihr Werk\, unter anderem “Mein Paris trägt grüne Schuhe”\, 2012\, “Johanns Limousinen”\, 2020\, wurde sie mehrfach ausgezeichnet. \nWerner Beutler\, wurde 1924 in Köln geboren und war von 1954 bis 1960 Lehrer an der Deutschen Schule in Madrid. Bis 1988 unterrichtete er am Gymnasium die Fächer Philosophie\, Deutsch und Geschichte. Außerdem ging er seiner wissenschaftlichen Tätigkeit in deutscher und spanischer Geschichte nach. Ein Schwerpunkt liegt in der Kartäuserforschung. \nDie Schauspielerin Ingrid Bartz liest ausgewählte Gedichte. Gerd Dudek und Hagen Horn steuern musikalische Intermezzi bei. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \n\nFoto: (c) LiK-Archiv
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SUMMARY:Norbert Hummelt: “1922. Wunderjahr der Worte”
DESCRIPTION:Im Gespräch mit Gisa Funck präsentiert Norbert Hummelt seinen neuen Roman “1922″.\nDas Jahr markiert den Aufbruch in die sogenannte literarische Moderne\, denn es erscheinen zahlreiche Werke\, die den Gang der Welt maßgeblich prägen und verändern. Norbert Hummelt begleitet in seinem Roman Autor*innen quer durch Europa: In Paris wartet James Joyce voller Ungeduld auf die ersten Exemplare seines “Ulysses”. Virginia Woolf ist in London dabei\, sich ihren eigenen Raum zu erschreiben. Rainer Maria Rilke vollendet\, was er einst auf Schloss Duino begonnen hat. Katherine Mansfield steckt ihre ganze Kraft in ihre Short Stories. Und im englischen Seebad Margate findet T. S. Eliot radikale Töne für das widersprüchliche Lebensgefühl des noch jungen 20. Jahrhunderts. \nNorbert Hummelt\, Lyriker\, Essayist und Übersetzer\, studierte Germanistik und Anglistik in Köln und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Für seine Gedichte wurde er vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln\, dem Mondseer Lyrikpreis\, dem Niederrheinischen Literaturpreis sowie 2018 mit dem Hölty-Preis für sein lyrisches Gesamtwerk. “Zeichen im Schnee”\, “Stille Quellen”\, “Totentanz”\, “Pans Stunde”\, “Fegefeuer” und “Sonnengesang” zählen zu Hummelts wichtigsten Gedichtbänden. \nGisa Funck\, Journalistin und Moderatorin\, in Stuttgart geboren\, aufgewachsen in Bad Zwischenahn\, unweit der Nordseeküste. Nach dem Staatsexamen in Deutsch und Geschichte brach sie die Lehrerausbildung ab. Sie arbeitet seitdem als Journalistin unter anderem für den WDR\, die Süddeutsche Zeitung und die taz. 2016 erschien ihr Buch “Echt fertig”. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \nFoto: (c) Laura Baginski
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SUMMARY:Sabine Schiffner – Buchpremiere: “Wundern”
DESCRIPTION:Sabine Schiffner stellt ihren neuen Gedichtband “Wundern” vor.\nModeration: Michael Kohtes\n \nIn den neuen Gedichten von Sabine Schiffner werden Geschichten von Verrat und Verlust\, von Geburt und Tod\, von Lebensfreude und Vergänglichkeit\, von Familie und von Einsamkeit erzählt. Mit manchmal fast naivem\, oft befremdetem Blick beobachtet sie und wundert sich über die jetzige und die vergangene Welt\, die ihren biografischen Kosmos berührt. Die Worte kommen in diesen Gedichten scheinbar leichtfüßig tänzelnd daher und streifen einen wie im Vorbeigehen. Wenn man aber stehen bleibt und sich einlässt\, sieht man hinter der rhythmischen und genau durchdachten Sprachkomposition die tiefe Wunde. Sabine Schiffners Sprache ist immer musikalisch\, oft zugleich rau\, Alltagssprache mit Hochpoetischem verbindend\, ernüchternd\, überraschend. \nSabine Schiffner ist 1965 geboren und lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Köln. Sie studierte Theaterwissenschaften\, Germanistik und Pädagogische Psychologie in Köln\, war Mitglied des Schauspielensembles am Kölner Schauspielhaus und arbeitete als Regisseurin und Lektorin. Sie ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten\, unter anderem den Jürgen-Ponto-Preis für das beste Romandebüt (2005)\, ein Aufenthaltsstipendium in der Villa Aurora/L.A. (2006)\, die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung Weimar (2014) und zuletzt das Aufenthaltsstipendium im Atelier Galata/Istanbul (2021). Ihre Gedichte wurden in viele Sprachen übersetzt\, unter anderem ins Englische\, Italienische\, Katalanische und Georgische. \nMichael Kohtes ist seit 1989 Mitarbeiter beim WDR\, er moderiert das WDR 5 Literaturgespräch “Zeichen & Wunder” und ist Redakteur der Sendung “Gutenbergs Welt”\, außerdem Buchautor (unter anderem “365 Tage. Ansichten von K.”) und Literaturkritiker. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \nFoto: © Stefan Winterstein
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SUMMARY:“Wie kann ich was bewegen? Die Kraft des konstruktiven Aktivismus”
DESCRIPTION:Einmischen! – Gespräch mit Orry Mittenmayer\, Benjamin Schwarz und Ute Symanski \nImmer mehr junge Menschen wollen sich für politische\, soziale und ökologische Ziele einsetzen\, Aktivist*innen wie Luisa ­Neubauer\, Carola Rackete oder Gerhard Schick sind längst weit bekannt. Aktivismus ist ernsthafte politische Arbeit\, er hat nichts mit schwarzen Blöcken oder Krawall zu tun. Vielmehr ist konstruktiver Aktivismus ein politisches Instrument\, das radikal\, konsequent und leidenschaftlich für die konkrete Veränderung aktueller Umstände kämpft. \nAber wie schafft man es\, wirklich etwas zu bewegen? Welches Engagement – als Politiker*in oder als Aktivist*in – kann tatsächlich Veränderungen herbeiführen? Damit beschäftigen sich Inklusionsaktivist Raúl Krauthausen und Journalist Benjamin Schwarz. Gemeinsam haben sie ein auf Gesprächen mit Aktivist*innen basierendes Buch veröffentlicht. Benjamin Schwarz diskutiert mit Orry Mittenmayer\, Aktivist und Organisator von “Liefern am Limit”. Ute Symanski moderiert die Veranstaltung. \n\nOrry Mittenmayer ist Gewerkschafter und Aktivist. Er arbeitete als Rider für Online-Essenslieferanten und gründete “Liefern am Limit”.\nBenjamin Schwarz ist Journalist\, Autor und Politikwissenschaftler. ­Er engagiert sich mit der part GmbH für digitales Handeln vor allem in den Bereichen Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit.\nDr. Ute Symanski ist Organisationssoziologin\, Autorin\, Moderatorin – und nicht zuletzt: politische Aktivistin für nachhaltige Mobilität.\n\nDie Veranstaltung findet im Rahmen von “Einmischen!” statt\, einer Reihe der Körber-Stiftung in Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:Johannes Krause und Thomas Trappe: “Hybris”
DESCRIPTION:Buchvorstellung im Gespräch mit Gert Scobel: die Reise der Menschheit zwischen Aufbruch und Scheitern \nDie Menschheit am Scheideweg: hat unsere Spezies eine Zukunft? In atemberaubendem Tempo haben die Menschen den Planeten ihren Bedürfnissen unterworfen. Im 21. Jahrhundert stehen sie vor den Scherben ihres Tuns: die natürlichen Ressourcen erschöpft\, die Klimaerwärmung eine tödliche Bedrohung\, globale Pandemien eine akute Gefahr. Werden wir auch diese Krise meistern? Die Autoren zeigen\, was wir aus der Vergangenheit lernen können und welche Gefahren in der zügellosen Kraft des Menschen liegen. \n\nProf. Dr. Johannes Krause ist Experte für die Entschlüsselung der DNA aus alten Knochen. Mit Svante Pääbo arbeitete er an der Sequenzierung des Neandertalergenoms. Er entdeckte den Denisovaner\, eine neue Urmenschenform. Krause ist fokussiert auf die DNA-Analyse zur Erklärung historischer Epidemien und menschlicher Wanderungsbewegungen. Seit 2020 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig.\nThomas Trappe wuchs in Thüringen auf und lebt heute in Berlin. Er ist Redaktionsleiter beim Berliner Tagesspiegel und schreibt vor allem über gesundheitspolitische und wissenschaftliche Themen.\nProf. Gert Scobel ist Moderator und Leiter der 3sat-Sendung scobel. Er ist Autor mehrerer philosophischer Bücher und lehrt Philosophie und Interdisziplinarität an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. 2019 startete er seinen YouTube-Kanal mit Themen zu Ethik\, Kultur und Gesellschaft.\n\nEine Veranstaltung in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:Umes Arunagirinathan: “Grundfarbe Deutsch”
DESCRIPTION:Buchvorstellung im Gespräch mit Prasanna Oommen: “Warum ich dahin gehe\, wo die Rassisten sind” \nDr. Umes ist Herzchirurg\, erfolgreicher Autor\, engagiertes Mitglied der deutschen Gesellschaft – und dunkelhäutig. Wie viele andere farbige Menschen erlebt er immer wieder diskriminierendes Verhalten seiner Umwelt. Mal ist es nur eine dumme Bemerkung\, mal ein gravierender Verstoß gegen seine Würde als Mensch. Gleichzeitig gibt es eine Debatte darüber\, was man “eigentlich noch sagen darf”\, ohne in die rechte Ecke gestellt zu werden. Umes klagt nicht an\, sondern klärt auf. Anhand seiner Biografie beschreibt er pointiert\, mit welchen Schwierigkeiten farbige Menschen zu kämpfen haben. Doch er sieht sich nicht als Opfer\, sondern als Streiter für ein Zusammenleben\, in dem das Gemeinsame die Hauptrolle spielt: die “Grundfarbe Deutsch” eben. Dazu gehören die deutsche Sprache\, die Freiheit zur Selbstentfaltung\, Gleichberechtigung und einiges mehr. Es ist das\, was diese Gesellschaft für die Deutschen aller Hautfarben ausmacht. \nDr. Umes Arunagirinathan wurde 1978 auf Sri Lanka geboren und kam als 13-jähriger unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland. Er studierte in Lübeck Medizin und wurde an der Universität Hamburg promoviert. Er ist Facharzt für Herzchirurgie und heute als Funktionsoberarzt im Klinikum Links der Weser in Bremen tätig. \nPrasanna Oommen arbeitet seit über 20 Jahren als Moderatorin\, Öffentlichkeitsarbeiterin und Referentin in den Bereichen Kultur\, Bildung\, Stadtentwicklung\, Gesellschaft und Medien. Prasanna Oommen war Pressesprecherin verschiedenster Institutionen und Unternehmen und ist aktives Mitglied und Mentorin bei den Neuen Deutschen Medienmacher*innen. \nDie Veranstaltung wird gefördert im Programm “360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft”. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:Irmgard Keun: “Man lebt von einem Tag zum andern” Briefe 1935 bis 1948
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Michael Bienert\, Lena Sabine Berg und Axel Gottschick \nEs gibt nur wenige Materialien\, die sich aus dem Nachlass Irmgard Keuns (1905 bis 1982) erhalten haben. Umso erfreulicher ist die Tatsache\, dass Michael Bienert erst jüngst ein kleines\, aber spannendes Briefkonvolut im Literaturarchiv der Akademie der Künste in Berlin entdeckte und publizierte. Es beleuchtet eine weitere Facette der Autorin. \nIm Sommer 1935 erhielt Keun\, deren Romane von den Nationalsozialisten verboten wurden\, Post von einem unbekannten Kollegen. Franz Hammer (1908 bis 1985) wurde nach der Machtübernahme Hitlers verhaftet und anschließend zu Zwangsarbeit verpflichtet. Dennoch hatte er – wie Irmgard Keun – das Schreiben nicht aufgegeben. Zwischen beiden entstand rasch eine Brieffreundschaft\, die auch nicht abriss\, als Keun ins Exil ging. Weitere kürzlich aufgefundene Briefe\, unter anderem an ihren Ehemann Johannes Tralow (1882 bis 1968)\, stammen aus der Zeit von Keuns Rückkehr nach Deutschland im Jahr 1940. In ständiger Gefahr\, ins Konzentrationslager zu kommen\, schlug sie sich bis Kriegsende durch. In den Trümmern ihres Kölner Elternhauses begann sie\, wieder zu schreiben. \nMichael Bienert lebt als freier Autor in Berlin und leitet seit dreißig Jahren literarische Stadtspaziergänge. Er hat zahlreiche Bücher zur Berliner und Potsdamer Literatur- und Kulturgeschichte veröffentlicht\, unter anderem “Die Entdeckung Berlins” (2014)\, “E.T.A. Hoffmanns Berlin” (2015)\, “Döblins Berlin” (2017)\, “Brechts Berlin” (2018)\, “Das kunstseidene Berlin” (2020) und “Das romantische Berlin” (2021). \nDie Briefe werden von der Schauspielerin Lena Sabine Berg und dem Schauspieler Axel Gottschick vorgetragen. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit dem Buchsalon Ehrenfeld. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:Yasmine M‘Barek: “Radikale Kompromisse”
DESCRIPTION:Buchvorstellung im Gespräch mit Christian Werthschulte: “Warum wir uns für eine bessere Politik in der Mitte treffen müssen” \nMehr und mehr kennzeichnet radikale Kompromisslosigkeit unsere Diskurse in Politik und Gesellschaft. Gleichzeitig kommen wir kaum voran. Über drängende Themen wie Klimawandel\, Impfpflicht\, Rassismus bei der Polizei oder Gleichberechtigung zwischen Klassen oder Geschlechtern wird heftig polemisiert\, ohne dass es zu Ergebnissen kommt. Die Fronten sind klar: Ihr oder wir. \nYasmine M’Barek zeigt\, dass es auch anders geht: dass wir uns dringend vergegenwärtigen müssen\, warum wir es verlernt haben\, miteinander zu sprechen und wo die Fehler in der Kommunikation der Idealist*innen liegen\, die in der Konsequenz Kompromisse verhindern\, die uns als Gesellschaft weiterbringen würden. Dabei erklärt sie den scheinbar unanfechtbaren Mythos der schwarzen Null\, die außerhalb Deutschlands völlig unbekannt ist\, warum der Ausstieg aus der Atomkraft ein gutes Beispiel dafür ist\, warum man die Meinung der Realist*innen nicht vernachlässigen sollte\, um negative Folgen zu vermeiden und warum sich der Generationenkonflikt nur lösen lässt\, wenn man ihn von der Schuldfrage löst. \n“Radikale Kompromisse” ist ein hellsichtiges Plädoyer dafür\, zu echter Realpolitik zurückzukehren und mit ihrer Hilfe Wege zu finden\, die Mitte der Gesellschaft für die weitreichenden Veränderungen zu gewinnen\, vor denen wir unmittelbar stehen. \nYasmine M’Barek arbeitet im Ressort X von Zeit Online\, mit dem Schwerpunkt deutsche Innenpolitik und Union. Das Medium Magazin wählte sie schon 2020 unter die “Top 30 bis 30”. \nChristian Werthschulte ist Journalist und arbeitet für Stadtrevue\, taz\, DLF und WDR zu Pop und Politik. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \nFoto: © Léon Haffmans
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