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SUMMARY:Heinrich Böll: "Erinnerung ist unsere Aufgabe…"
DESCRIPTION:Gespräch mit Dr. Gabriele Ewenz\, Markus Schäfer und Maria Birger zu „80 Jahre Befreiung und Kriegsende“ \nDas Kriegsende am 8. Mai 1945 war für den Infanteristen Böll ein „Tag der Befreiung“\, nicht nur von einem Krieg\, in dem er vom ersten bis zum letzten Tag als einfacher Soldat „diente“\, sondern auch vom Dritten Reich der NSDAP. Er war 15 Jahre alt\, als Adolf Hitler im Januar 1933 die Macht ergriff\, 22 Jahre alt\, als er 1939 als Gefreiter der Wehrmacht eingezogen wurde und 27 Jahre\, als er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen wurde. \nDie Jugendzeit in der Nazi-Diktatur und die Kriegsjahre waren Erfahrungen eines bevormundeten Lebens in einem Zwangssystem\, die zu elementaren Themen des späteren Schriftstellers wurden. Er schrieb über den Krieg\, die Heimkehr und das Leben in den Trümmern\, sowohl äußerlich (Ruinen) als auch innerlich (seelische Verfassung\, zerstörte Ideale und Werte). Mit seinem „Bekenntnis zur Trümmerliteratur“ rechtfertigte Böll sein Anliegen\, nach einer „bewohnbaren Sprache in einem bewohnbaren Land“ zu suchen. In dem Bekenntnis heißt es: \nEs ist unsere Aufgabe\, daran zu erinnern\, dass der Mensch nicht nur existiert\, um verwaltet zu werden – und dass die Zerstörungen in unserer Welt nicht nur äußerer Art sind und nicht so geringfügiger Natur\, dass man sich anmaßen kann\, sie in wenigen Jahren zu heilen. \nDie Arbeit an dieser Aufgabe blieb für Böll bestimmend. In seinen Texten thematisierte er die Frage der individuellen Schuld und betrieb Vergangenheitsaufarbeitung und nicht Vergangenheitsbewältigung. \nDr. Gabriele Ewenz\, Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv\, Markus Schäfer und Maria Birger\, Referent*innen der Heinrich Böll Stiftung\, Berlin diskutieren über die Bedeutung der Erinnerungsarbeit Bölls und die Vergangenheitsaufarbeitung der deutschen Gesellschaft nach 1945. \nAnlässlich der Veranstaltung zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa wird eine Präsentation ausgewählter Archivalien Heinrich Bölls zum Thema gezeigt. \nEine Veranstaltung des Heinrich-Böll-Archiv in Kooperation mit der Erbengemeinschaft Heinrich Böll und der Heinrich-Böll-Stiftung\, Berlin.
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SUMMARY:ANDERLAND V - Jürgen Beckers Lyrik und Vorstellung der Literaturzeitschrift „die horen“ mit Jennifer de Negri\, Guy Helminger\, Sabine Küchler\, Jürgen Nendza & Boris Becker
DESCRIPTION:Mittwoch\, 21. Mai 2025\, 19:30 Uhr\nsprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nWir freuen uns\, dass im Rahmen der im April erscheinenden neuen Nummer der „horen“ (mit Schwerpunkt-Thema Kölner Lyrik) vier Autorinnen und Autoren aus ihren darin veröffentlichten Texten lesen werden. Im zweiten Teil werden wiederum die vier Auftretenden ihre Lieblingsgedichte von Jürgen Becker vortragen. Zudem wird Boris Becker Fotografien zeigen und Sabine Küchler ein paar einleitende Sätze zu Leben und Werk Beckers geben. \nJennifer de Negri\, geb. 1981\, lebt in Köln\, veröffentlicht Lyrik und Prosa. Sie studierte Theaterregie sowie Literarisches Schreiben an der KHM. 2021 erschien ihr Lyrikband „Triebe klimatischer Verhältnisse“ im Berliner SUKULTUR Verlag. Als Stipendiatin verschiedener Sparten nahm sie an Festivals und Werkstätten teil. Sie erhielt Preise und Nominierungen\, u.a. open mike und Literarischer März. Sie ist Co-Kuratorin der queer-feministischen Lesereihe [OHNE PRONOMEN]. Im Frühjahr 2025 erscheint der Gedichtband „reise nach BABYlon“ in der parasitenpresse. \nGuy Helminger\, geb. 1963 in Esch-sur-Alzette (LUX)\, lebt seit 1985 in Köln. Er veröffentlicht Lyrik\, Romane\, Reiseberichte und Hörspiele\, zudem ist er (mit Navid Kermani) Gastgeber des Literarischen Salons in Köln. Längere Aufenthalte u.a. in Indien\, Iran\, Jemen\, Südafrika und Brasilien. 2012 Poetik-Dozentur der Universität Duisburg-Essen. 2016 Dresdner Lyrikpreis\, 2022 gewann er den Lyrikpreis Meran. Zuletzt erschien „Das Geräusch der Stillleben“ bei capybarabooks\, Luxemburg. \nJürgen Nendza\, geb. 1957 in Essen. Er ist Verfasser von Gedichten\, Essays\, Prosa\, Hörspielen und Radio-Features\, zudem Arbeiten als Herausgeber. Er erhielt u.a. 1998 den Lyrikpreis Meran und 2018 den Christian-Wagner-Preis für das lyrische Gesamtwerk. Letzte Veröffentlichung war „Auffliegendes Gras“ im Leipziger poetenladen. \nSabine Küchler\, geb. 1965 in Bremen\, lebt in Köln. Sie veröffentlicht Lyrik\, Prosa sowie Hörspiele. Zudem ist Küchler als literarische Übersetzerin und Moderatorin tätig. Diverse Preise und Stipendien\, im Auftrag des Goethe-Instituts bereiste sie Argentinien und die Türkei. Sie arbeitet als Redakteurin beim Deutschlandfunk. \nBoris Becker\, geb. 1961 als Sohn des Schriftstellers Jürgen Becker\, studierte an der Hochschule der Künste Berlin und an der Kunstakademie Düsseldorf. Er wird mit seinem Werk zur Düsseldorfer Photoschule gezählt. Für 1997/98 wurde ihm ein Stipendium in der Villa Massimo in Rom zuerkannt. Becker lebt und arbeitet in Köln. \nJürgen Becker\, geb. 1932 in Köln. Er arbeitete für den WDR und in den Verlagen Rowohlt und Suhrkamp. Zwanzig Jahre lang\, bis 1993\, leitete er die Hörspielredaktion des Deutschlandfunks. Jürgen Beckers Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet\, u.a. erhielt er den Preis der Gruppe 47\, den Literaturpreis der Bayerischen Akademie der schönen Künste\, das Stipendium der Villa Massimo\, den Bremer Literaturpreis\, den Heinrich-Böll-Preis. Jürgen Becker war Mitglied der Akademie der Künste in Berlin-Brandenburg\, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung\, der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur\, sowie des PEN-Clubs. 2014 wurde Jürgen Becker schließlich als „maßgebliche Stimme der zeitgenössischen Poesie“ mit dem Georg-Büchner-Preis geehrt. Jürgen Becker verstarb am 7. November 2024 in Köln. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Literatur-in-Köln Archiv (LiK)\, der Buchhandlung Bittner und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln statt. \n© de Negri: Laura Lang\, Helminger: Ilona Renner\, Küchler: Ünal Üner\, Nendza: Dirk Skiba
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SUMMARY:Hubert C. Küter: "Mein verdorbenes Blut oder Streuselkuchen nach schlesischer Art"
DESCRIPTION:Vorstellung des Buches von Hubert C. Küter mit der Verlegerin Elena Khanina \nAls Horst im Jahr 1936 sechs Jahre alt ist\, stirbt sein „arischer“ Vater und er bleibt mit seiner jüdischen Mutter in Breslau zurück. Die Mutter glaubt\, dass die Nazis nicht lange an der Macht bleiben und dass der Rest der Welt ihnen nicht erlauben wird\, den Jüdinnen*Juden zu schaden. Sie instruiert jedoch ihren Sohn\, niemandem und niemals in seinem Leben zu verraten\, dass er „semitisches“ Blut in sich hat. Mutter und Sohn überleben die Kriegsjahre in Breslau. Als Jüdinnen*Juden betrachten sie die Rote Armee als Befreier\, doch als Deutsche müssen sie Breslau verlassen. Ihnen gelingt die Flucht in den Westen. Später wandern sie in die USA aus. \nIn seinem autobiographischen Roman „Mein verdorbenes Blut“ erzählt Hubert C. Küter von seiner Kindheit und Jugend in Nazi-Deutschland und in der Nachkriegszeit\, vom Überleben und von seiner Leidenschaft für das Kochen. \nHubert C. Küter wurde 1930 in Breslau geboren. Er war mehr als 30 Jahre Professor am Colby College (USA). Neben seiner Lehrtätigkeit widmete er sich auch seiner zweiten großen Leidenschaft und betrieb das Restaurant „Johann Sebastian B.“ in Oakland\, Maine. 2007 verfasste er den autobiographischen Roman „My Tainted Blood“\, der 2023 in deutscher Übersetzung im Verlag Yalden erschienen ist. \nDer kleine\, unabhängige Verlag Yalden aus dem Raum Köln-Bonn wurde 2019 von dem Ehepaar Elena Khanina und Dr. Vladimir Khanin gegründet. Er setzt sich für kulturelle und sprachliche Vielfalt ein und engagiert sich für ein starkes Miteinander sowie gegen jegliche Form der Diskriminierung\, insbesondere gegen Antisemitismus. \nEs moderiert Dr. Ursula Reuter.
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SUMMARY:Hans Bender zum 10. Todestag - „Zeitverwandtschaft – Ein halbes Jahrhundert Literatur in Essays\, Rezensionen und Würdigungen. 1953-2003“
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Horst Bürger\, Gabriele Ewenz und Walter Hörner\nDonnerstag\, 15. Mai\, 19:30 Uhr\nsprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln\nEintritt: 5\,-€. VVK über die Buchhandlung \nMit einer Buchvorstellung ehrt das Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) Hans Bender\, der vor zehn Jahren in Köln starb. Benders facettenreiches Werk\, das Kurzgeschichten\, Romane\, Gedichte\, Aufzeichnungen und Vierzeiler umfasst\, steht gleichwertig neben seiner Herausgebertätigkeit. Hans Bender lebte und arbeitete über 50 Jahren in Köln\, von hier aus betrieb er bis 1980 die redaktionelle Arbeit der Zeitschrift „akzente“\, die bis heute zu den renommiertesten deutschen Literaturzeitschriften zählt. Durch die Herausgabe von Anthologien hat sich Bender um die Förderung neuer Dichtung verdient gemacht. Sein erstaunliches Gespür für schriftstellerische Qualität verhalf vielen noch unbekannten Autoren auf das literarische Parkett.\nMichael Krüger\, der langjährige Freund und Verleger von Hans Bender schrieb einmal\, dass man fünf Bände mit den Zeugnissen aus einem langen Leben mit und für die Literatur füllen könnte. Aus diesem schier unerschöpflichen Material haben Horst Bürger und Walter Hörner eine Textauswahl zusammengestellt\, die chronologisch nach Erscheinungsjahren geordnet fünfzig Jahre umfasst. So entsteht eine Literaturgeschichte ganz persönlicher Art – von dem bedeutsamen Französisch-Deutschen Schriftstellertreffen im Jahr 1953 in Paris bis zur ungewöhnlichen Begegnung mit Thomas Bernhard 2011. \nHans Bender\, 1919 in Mühlhausen/Kraichgau geboren\, lebte seit 1959 in Köln. Er studierte Literatur- und Kunstgeschichte in Heidelberg. Bender war Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Zahlreiche Auszeichnungen\, zuletzt Kulturpreis Köln 2000 sowie Ehrengabe 2006 der Deutschen Schillerstiftung von 1859\, Weimar. Hans Bender starb 2015 in Köln. \nHorst Bürger\, Jahrgang 1945\, geboren während der Evakuierung aus Köln nach Wolfen Bitterfeld. Im Herbst 1945 Rückkehr nach Köln. Nach seinem Schulabschluss begann er eine Lehre als Buchhändler. Das Interesse an diesem Beruf wurde durch seine Arbeit im berühmten Taschenbuchkeller von Gerhard Ludwig geweckt. Er studierte Deutsch und Geschichte an der Universität Köln. Während des Studiums arbeitete er im Büro der Zeitschrift Akzente in Köln\, die damals von Hans Bender allein herausgegeben wurde. Nach dem Staatsexamen 1976 wurde er Lehrer. Außerdem studierte er zwei Jahre italienische Literatur in Perugia. Dann trat er seine erste Lehrerstelle in Kleve am Niederrhein an. Er war Mitarbeiter an einigen Anthologien von Hans Bender. Horst Bürger war mit Hans Bender bis zu dessen Tod befreundet. \nGabriele Ewenz\, Dr. phil.\, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft\, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Bonn und Berlin. Seit 2009 ist sie Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). \nWalter Hörner\, Jahrgang 1951\, geboren in Bad Mergentheim\, begann nach acht Jahren Volksschule eine Müllerlehre. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diesen Beruf nach einigen Jahren. Nach verschiedenen Beschäftigungen in der Wirtschaft machte er von 1980 bis 1983 sein Abitur am Abendgymnasium Aachen und studierte danach Geschichte und Geographie an der Universität Bonn. Im gleichen Jahr gründete er mit Bernhard Albers in Aachen die Rimbaud Verlagsgesellschaft. Bis zum Jahr 2019 war er zusammen mit Albers Geschäftsführer des Rimbaud Verlags. Dort erschienen im Lauf der Jahre die Werke von Hans Bender. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv in Kooperation mit der Buchhandlung Bittner. \n© Hans Georg Schwark
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SUMMARY:Max Osborn und sein Erinnerungsbuch "Der bunte Spiegel"
DESCRIPTION:Vortrag und Lesung von Thomas B. Schumann\nErinnerungen aus dem Kunst-\, Kultur- und Geistesleben der Jahre 1890 bis 1933\nMax Osborn\, 1870 als Sohn einer jüdischen Bankiersfamilie in Köln geboren und hier und in Berlin aufgewachsen\, war bis 1933 einer der maßgeblichsten Kunstkritiker Deutschlands und viel gelesener Autor. Heute ist er infolge seines Exil-Schicksals zu Unrecht vergessen. \nNach seinem Studium wurde Osborn Theater- und Kunst-Redakteur in Berlin\, zunächst bei der „BZ am Mittag“ und dann von 1914 bis 1933 bei der renommierten „Vossischen Zeitung“. Als Mitglied der Ankaufskommission der Nationalgalerie und Präsident der „Vereinigung der deutschen Kunstkritiker“ spielte er auch darüber hinaus eine wichtige Rolle im Kulturleben. \nDas änderte sich abrupt nach der nationalsozialistischen Machtergreifung. Osborns Bücher fielen der nationalsozialistischen Bücherverbrennung zum Opfer. Er selbst beteiligte sich aktiv an der Gründung und Programmgestaltung des „Jüdischen Kulturbunds“. 1938 floh er zunächst nach Paris\, 1941 über Südfrankreich nach New York. Dort schrieb er weiter\, vor allem für die Exilzeitung „Aufbau“. Er starb am 24. September 1946. \n1945 erschien in einem New Yorker Exil-Verlag sein anschauliches\, poetisches\, häufig amüsantes Erinnerungsbuch „Der bunte Spiegel. Erinnerungen aus dem Kunst-\, Kultur- und Geistesleben der Jahre 1890 bis 1933″ mit einem Vorwort von Thomas Mann. Thomas B. Schumann\, der es wiederentdeckt und erstmals in Deutschland publiziert hat\, stellt den Autor und seine Publikation vor. \nThomas B. Schumann\, geboren in Köln\, studierte nach Buchhandelstätigkeit Germanistik und Geschichte und begann früh journalistisch zu arbeiten. \nAls 15-jähriger Schüler hatte er eine beeindruckende Begegnung mit Thomas Manns Witwe Katia in Kilchberg bei Zürich\, die ihn zur Beschäftigung mit der deutschen Exilliteratur der Jahre 1933-1945 animierte. Die Bekanntmachung der Exilliteratur hat er sich zur Lebensaufgabe gemacht\, der er sich seit vielen Jahren als Autor\, Herausgeber\, Publizist\, Vortragsreferent und Ausstellungkurator widmet. \nEr besitzt die wohl umfangreichste private Sammlung zur deutschen Exilkultur und ist Gründer und Vorsitzender der „Gesellschaft zur Förderung vergessener und exilierter Literatur e.V.“ und des Verlags „Edition Memoria“ für Exil-Literatur und -Kunst.
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SUMMARY:Im Ziegelplattengrab
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Anne Storch und Peter Rosenthal\nEine Wanderung führt durch eine geheimnisvolle Landschaft der Erinnerungen\, des Grauens\, aber auch der Magie – und endet dann doch nur mit einer spätabendlichen Taxifahrt\, so als sei alles wie immer. Aber dann gerät die Fahrt durch eine lange Umleitung und endlose Themenparks zu einer Reise\, die die ganze Nacht dauert. Der Fahrer und seine Passagierin tun das\, was in einer durchreisten Nacht zu tun ist: sie erzählen. Dabei teilen sie in dieser dystopischen Geschichte einer verunglückten Zukunft ihre Erfahrungen in einer Welt\, in der nichts mehr unverfügbar und alles käuflich ist. Warum ihnen beiden dennoch die Worte noch nicht ausgegangen sind und ihre Erzählungen noch immer auch in die sonst längst versperrten Orte des Fabulierens und der Verwandlung führen\, wird erst am Ende dieser Nacht klar. In diesem Roman geht es um die Porosität und die Magie der Sprache sowie der Macht des Staunens und der Verwunderung. \nAnne Storch ist Professorin für Afrikanistik an der Universität zu Köln. Ihre Forschungsschwerpunkte sind verschiedene afrikanische Sprachen\, indigene Theorien kommunikativer Praktiken und die kritische Auseinandersetzung mit dem kolonialistischen Grundlagen der Sprachwissenschaft und ihren patriarchalischen Ordnungen. 2017 wurde Storch mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. \nPeter Rosenthal\, geb. in Rumänien\, lebt seit 1973 in Deutschland. Mit seiner Familie wohnt er heute in Köln\, wo er als Arzt und Autor tätig ist. Zu seinen Publikationen gehören u. a. „Entlang der Venloer Straße“ (2003)\, „Impfnovelle“ (2022) sowie die von ihm herausgegebenen Bücher „Venedigt ist auch nicht viel größer als Ehrenfeld“ (2017) und „Ehrenfeld Alphabet“ (2018). \nEine Veranstaltung unseres Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner.
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SUMMARY:Anderland IV – Mit Ron Padgett (per Video)\, Jan Röhnert und Jan Drees
DESCRIPTION:Dienstag\, 5. November um 19:30 Uhr\nsprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. Kombiticket für beide Abende 18\,-€ / 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221-2574870 \n„Anderland“\, das Kölner Poesiefest\, findet in diesem Herbst zum vierten Mal statt. An zwei aufeinander folgenden Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal Marcel Beyer\, Jan Röhnert\, der amerikanische Dichter Ron Padgett und Jan Drees. \nAm zweiten Abend spricht Jan Röhnert per Videocall mit Ron Padgett. \nAnschließend stellt Jan Röhnert im Gespräch mit Jan Drees seine eigenen Texte vor. \nRon Padgett wurde 1942 in Tulsa\, Oklahoma\, geboren und war mit ersten deutschen Übersetzungen in der Anthologie „Silver Screen“ (1969) von Rolf Dieter Brinkmann vertreten\, als Exponent der amerikanischen Beat-und-Pop-Bewegung. Er gilt als einer der wichtigsten amerikanischen Lyriker der Gegenwart. \n„Beim Drehbuchschreiben wusste ich schon\, dass ich Gedichte von Ron Padgett verwenden wollte. Ich liebe seine Gedichte sehr. Einige hat er speziell für den Film verfasst. Sie feiern die kleinen Dinge.“ So Jim Jarmusch über seinen Kultfilm „Paterson“\, dessen Hauptfigur – ein Busfahrer\, der Lyrik schreibt – Gedichte von Ron Padgett in sein Heft notiert. Auch dank dieses vielfach ausgezeichneten Films teilen inzwischen zahllose Menschen Jarmuschs Begeisterung für seine Gedichte. \nJan Röhnert\, 1976 in Gera geboren\, ist Literaturwissenschaftler\, Essayist\, Übersetzer\, Autor von Reiseprosa und Lyriker\, der u.a. mit dem Lyrikpreis des LCB\, einem Harald-Gerlach-Stipendium\, dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis und dem Lyrikpreis der RAI Südtirol ausgezeichnet wurde. Er lehrt an der TU Braunschweig und lebt seit 2018 in Leipzig. Er hat alle auf Deutsch erschienen Bände („Die schönsten Streichhölzer der Welt“\, „Hier und Dort & Dort und Hier“\, „Perfekt sein / How to Be Perfect“) Ron Padgetts übersetzt. \nJan Drees ist Redakteur im Literaturressort des Deutschlandfunks und moderiert die Sendungen „Lesezeit“ und den „Büchermarkt“. Außerdem ist er Autor zahlreicher Bücher wie „Sandbergs Liebe“ (2019) und „Literatur der Krise. Das Novellenwerk von Hartmut Lange“. Jan Drees lebt in Köln. \nDie Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Literatur-in-Köln Archiv (LiK)\, der Buchhandlung Bittner und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln statt. \n© Padgett: Pascal Perich © Röhnert: Mirette Bakir © Drees: privat
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SUMMARY:AUSVERKAUFT Anderland IV - Ein Abend für Friederike Mayröcker mit Marcel Beyer
DESCRIPTION:AUSVERKAUFT! \nMontag\, 4. November um 19:30 Uhr sprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln Eintritt: 12\,-€ / 10\,-€. Kombiticket für beide Abende 18\,-€ / 15\,-€ VVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221-2574870 \n„Anderland„\, das Kölner Poesiefest\, findet in diesem Herbst zum vierten Mal statt. An zwei aufeinander folgenden Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal Marcel Beyer\, Jan Röhnert\, der amerikanische Dichter Ron Padgett und Jan Drees. Der erste Abend ist Friederike Mayröcker gewidmet\, einer der großen Dichterinnen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Immer wieder wurde sie für den Literaturnobelpreis ins Gespräch gebracht. Am 4. Juni 2021 verstarb sie mit 96 Jahren in ihrer Heimatstadt Wien. Zu ihrem 100. Geburtstag am 20. Dezember 2024 werden die „Gesammelten Gedichte 2004-2021“ erscheinen\, aus denen der Herausgeber Marcel Beyer den Abend gestalten wird. Der Band wird an diesem Abend bereits vorliegen. Marcel Beyer\, geb. in Tailfingen/Württemberg\, wuchs in Kiel und Neuss auf. Er studierte von 1987 bis 1991 Germanistik\, Anglistik und Literaturwissenschaft an der Universität Siegen; 1992 Magister Artium mit einer Arbeit über Friederike Mayröcker. Der Autor erhielt zahlreiche Preise\, darunter 2008 den Joseph-Breitbach-Preis\, 2016 den Georg-Büchner-Preis und 2021 den Friedrich-Hölderlin-Preis. Bis 1996 wohnte Marcel Beyer in Köln\, seitdem ist er in Dresden ansässig. Er ist Herausgeber der „Gesammelten Gedichte 2004-2021“ Friederike Mayröckers. Der Band enthält bisher unveröffentliche und unbekannte Gedichte und ein von ihm verfasstes ausführliches Nachwort. \nDie Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Literatur-in-Köln Archiv (LiK)\, der Buchhandlung Bittner und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln statt. \n© Foto Beyer: Jürgen Bauer
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