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SUMMARY:Präsentation des Buches „Die Übung“ von Claudia Petrucci
DESCRIPTION:Die Reihe LITeratur möchte das Italienische Kulturinstitut Köln der Vorstellung zeitgenössischer italienischer Autoren\, die kürzlich in Deutschland übersetzt wurden\, widmen. Der Veranstaltungszyklus beginnt mit L’esercizio / Die Übung\, dem Debütroman von Claudia Petrucci\, der in Italien bei La Nave di Teseo erschienen ist und kürzlich von Mirjam Bitter für Wagenbach ins Deutsche übersetzt wurde. \nGiorgia ist wieder ganz sie selbst. Nur manchmal macht sie Fehler\, merkwürdige Dinge\, die nicht im Skript stehen. Vielleicht müssen wir sie doch noch einmal schreiben … Ein abgründiger Roman über brüchige Identitäten\, männlichen Größenwahn und die durchlässige Grenze zwischen Liebe und Manipulation. \nMit Mitte dreißig sind die Träume grau geworden\, das Geld ist immer knapp. Giorgia jobbt an der Supermarktkasse\, Filippo führt widerwillig die Bar der Eltern. Ihre Beziehung hält ein prekäres Gleichgewicht – bis Giorgia den Regisseur Mauro wiedertrifft. \nClaudia Petruccis geschickt konstruierte Dreiecksgeschichte um eine schillernde\, immer rätselhaftere Protagonistin lässt nach und nach alle Gewissheiten schwinden. \nClaudia Petrucci ist eine junge Schriftstellerin\, die ihr Studium der modernen Literatur in Mailand abgeschlossen hat und in Perth\, Australien\, lebt. L’esercizio / Die Übung ist ihr Debütroman\, der bereits in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Mirjam Bitter studierte italienische und deutsche Sprache und Literatur in Marburg\, Venedig und Berlin und ist eine erfahrene Übersetzerin aus dem Italienischen ins Deutsche. \nDas Gespräch wird ab dem 17. Februar\, um 19.00 Uhr\, in digitaler Form unter folgendem Link verfügbar sein. \nFotos: (c) Tania Barbaglie\, (c) Bia
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SUMMARY:Online-Lesung mit Natascha Wodin und Katja Petrowskaja
DESCRIPTION:Die deutsche Literatur mit multikulturellen Wurzeln – Die internationale Schreibfamilie \nDer  Verband  deutscher  Schriftstellerinnen  und Schriftsteller  NRW  veranstaltet  mit  Unterstützung  des Deutschen  Literaturfonds  im  Rahmen  des  Programms “Neustart  Kultur”  eine  neue  Reihe  in  Köln  mit Autor*innen  und  Moderator*innen  wohnhaft  in  mehreren Bundesländern\,  die  zwei-  oder  sogar  mehrsprachig  sind und  sich  mit  zwei  Ländern  besonders  verbunden  fühlen – Deutschland  und  einer  weiteren  Heimat.  \nIn  jeder  der  fünf  Abendveranstaltungen  werden  zwei Mitglieder  dieser  großen  transkulturellen  Schreibfamilie internationaler  Provinienz  aus  ihren  Werken  lesen und mit  den  Moderator*innen  und  dem  Publikum  über naheliegende  Themen  diskutieren  wie  folgende:  \nWie  ist  ihre  Beziehung  zu  Deutschland  als  ihre  zweite oder  als  ihre  Geburtsheimat?\nHaben  sie  mögliche  Affinitäten  mit  der  Literatur des  Landes  ihrer  Vorfahren?\nWorin  unterscheidet  sich  eine  multikulturelle  Literatur von  einer  monokulturellen  und  nur  in  einer  Heimat eingewurzelten?\nWelche  Sprache  triumphiert  in  der  Konkurrenz  oder Koexistenz  zwischen  zwei  Ausdrucksmöglichkeiten?\nIst  zum  Beispiel  Wladimir  Nabokow  ein  Autor  der russischen  Literatur  oder  der  Amerikanischen?\nWarum  wurde  die  sogenannte  Migrantenliteratur  in  den Anfängen  in  Deutschland  für  minderwertig  und  literarisch von  niedriger  Qualität  gehalten?  \nDie  Veranstaltungen  finden  unter  Beachtung  der  aktuellen Corona-Maßnahmen  statt. \n  \nVeranstaltungen: \nMontag\, 08.11.21\, 19 Uhr\, Allerweltshaus e.V.\,\nKörnerstr. 77\, 50823 Köln\, Eintritt frei; Autor*in: Juan Moreno und Maria Cecilia Barbetta\, Moderation: Amir Shaheen \nFreitag\, 19.11.21\, 19 Uhr\, FORUM Volkshochschule am Neumarkt\, Cäcilienstraße 29-33\, 50667 Köln\, Eintritt frei; Autorinnen: Renan Demirkan und Sylvie Schenk mit Musikbegleitung von Heribert Leuchter\, Moderation: Volker Degener \nDienstag 23.11.21\, 19 Uhr\, online auf www.twitch.tv/vsschriftstellerverband\, Autorinnen: Natascha Wodin und Katja Petrowskaja\, Modertion: Sven j. Olsson \nMittwoch\, 24.11.21\, 19 Uhr\, Literaturhaus\, Großer Griechenmarkt 39\, 50676 Köln\, Eintritt: 9\,-/ 7\,- €\, für Mitglieder 5\,- €; Autor*in: Safiye Can und Ilija Trojanow\, Moderation: Sabine Lipan \nDienstag 30.11.21\, 19 Uhr\, Lew Kopelew Forum\, Neumarkt 18\, 50667 Köln\, Eintritt frei; Autor*in: Olga Grjasnowa und Wladimir Kaminer\, Modertion: Katharina Heinrich \n  \n\nDie Lesungen findet statt im Rahmen der Lesereihe: „Die deutsche Literatur mit multikulturellen Wurzeln“ des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di.  \nDie Lesungen werden gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.”
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SUMMARY:zwischen/miete nrw digital: Mona Ameziane
DESCRIPTION:In Auf Basidis Dach (Kiepenheuer & Witsch) berichtet Moderatorin Mona Ameziane vom Aufwachsen zwischen zwei Welten\, dem Norden des Ruhrgebiets und dem Norden Marokkos\, erzählt von abenteuerlichen Taxifahrten durch das Atlasgebirge und einer leeren Dachterrasse voller Erinnerungen. Und findet beim Hausbesuch durch die zwischen/miete nrw und Moderator Tilman Strasser heraus\, wie es sich auf der anderen Seite des Mikrofons so spricht.  \nzwischen/miete nrw ist eine Veranstaltungsreihe von Literaturhaus Bonn und Tilman Strasser\, gemeinsam mit Literaturhaus Köln\, Literaturbüro NRW\, Literaturbüro Ruhr und Burg Hülshoff – Center for Literature. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und das Programm NEUSTART KULTUR über den Deutschen Literaturfonds.  \n\nFoto: (c) Annika Fußwinkel
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SUMMARY:Karen Jennings: Lesung und Gespräch zu der Kurzgeschichte “Coverings / Masken”
DESCRIPTION:stimmen afrikas präsentiert im Rahmen der Shortstory – Reihe Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen je zwei Kurzgeschichten von sechs Schriftsteller:innen aus sechs Ländern Afrikas. Das Besondere: Die Geschichten werden von Studierenden des Masterstudiengangs „Literatur übersetzen“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ins Deutsche übersetzt. Nach dem Online Festival Gegen das Vergessen im April 2021 wird nun im 2. Teil mit Blick in die Zukunft die Schriftstellerin Karen Jennings mit ihrer ins Deutsche übersetzten Kurzgeschichte Coverings/MASKEN vorgestellt. Das Gespräch mit der aus Brasilien zugeschalteten Autorin moderiert Sosthène Evina. Miriam Braun wird per Video über ihre Arbeit an der Übersetzung der Kurzgeschichte MASKEN berichten. Davina Donaldson wird aus der Coverings vorlesen. Azizè Flittner wird das Gespräch ins Deutsche verdolmetschen. \nKaren Jennings\, geb. 1982\, ist eine südafrikanische Autorin. Ihr Debütroman Finding Soutbek stand auf der Shortlist für den Etisalat Prize for African Fiction. 2016 erschien Travels with my Father und 2018 ihr erster Gedichtband Space Inhabited by Echoes. Ihr Roman An Island ist für den Booker Prize 2021 nominiert. Karen lebt derzeit in Brasilien und hat 2020 an der Universität von Goiás eine Postdoktoranden-Forschung über die historische Beziehung zwischen Wissenschaft und Literatur abgeschlossen. Sie wirkt in den Programmen Writivism und Short Story Day Africa mit\, die beide das Schreiben in Afrika fördern. \nCoverings zeichnet den Weg einer Gruppe von Menschen nach\, die ihr altes Leben hinter sich gelassen haben. Der Sternenhimmel über ihnen verspricht\, dass in der Ferne ein Leben ohne Tod\, ohne Schmerz\, ohne Leid auf sie wartet. Wem begegnen sie auf ihrer Flucht ins Unbekannte? Wo kommen sie unter\, was erleben sie unterwegs? Und führt ihr Weg am Ende tatsächlich ans Ziel? \nInformationen zu den weiteren Beteiligten finden Sie auf www.stimmenafrikas.de \nDer Eintritt ist frei\, Spenden sind jedoch sehr willkommen! \n  \nFoto: © Jacques Nkinzingabo
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SUMMARY:[ABGESAGT] zwischen/miete nrw digital: Jasmin Schreiber
DESCRIPTION:Die »Autorin der Stunde« (F.A.Z.) erzählt von einem Leben\, das aus den Fugen gerät: Als sein bester Freund Jakob stirbt\, findet sich Prometheus im freien Fall wieder. Auf der Flucht vor Polizei\, Familie und sich selbst landet er an einem dänischen Strand – wo etwas Unerwartetes geschieht. Über ihren zweiten Roman Der Mauersegler (Eichborn) spricht Jasmin Schreiber mit Tilman Strasser.  \nzwischen/miete nrw ist eine Veranstaltungsreihe von Literaturhaus Bonn und Tilman Strasser\, gemeinsam mit Literaturhaus Köln\, Literaturbüro NRW\, Literaturbüro Ruhr und Burg Hülshoff – Center for Literature. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und das Programm NEUSTART KULTUR über den Deutschen Literaturfonds \nOrt: online (Link auf literaturhaus-koeln.de | zwischenmiete.nrw) \nEintritt: frei \n  \n– DIE VERANSTALTUNG MUSSTE LEIDER ABGESAGT WERDEN –  \n  \nFoto: (c) Jasmin Schreiber
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SUMMARY:zwischen/miete nrw digital: Bastian Schneider
DESCRIPTION:Ein Spaziergang mit Bastian Schneider und „Paris im Titel“ (sonderzahl) \nDarum geht’s:\nEs sind die unscheinbaren Begebenheiten des Alltags\, die normalerweise unterhalb unserer Aufmerksamkeitsschwelle verbleiben: Ihnen gibt Bastian Schneider für einen kurzen Moment die Möglichkeit\, Teil einer kleinen Geschichte zu werden – einem »Geschichtchen«\, sozusagen. Ortsnamen treten auf und werden zu leibhaftigen Protagonisten\, Objekte werden Akteure\, profane Abläufe erweisen sich als bedeutungsgeladene Ereignisse. Überhaupt sind scheinbar einfache Beobachtungen voller Bedeutsamkeit\, wenn man sich erst die Mühe gemacht hat\, ihnen zu ihrem Geschichtchen zu verhelfen. Folgt man Schneider bei diesem Unterfangen\, erweist sich der Schrank im Arbeitszimmer unversehens als das\, was er still und heimlich immer schon war: ein wahres Gebirgsmassiv\, in dem man – nicht nur gedanklich – am ›Col de Cabinet‹ verloren gehen kann. \nDoch diese leichtfüßigen Geschichten berichten nicht nur von bisher Ungesehenem. Sie erproben auf spielerische Art\, wie wir unserer Umgebung Sinn verleihen\, um diesen dann in den Dingen und Menschen\, die uns umgeben\, wiederzufinden. Indem vorgezeigt wird\, wie sich diese kleinen Narrative zu unserer Welt zusammensetzen\, können wir uns gewissermaßen selbst begegnen. Liest man die Texte dieses Buches als einen Katalog der Möglichkeiten\, wie überhaupt erzählt werden kann\, dann ahnt man\, dass Philosophie manchmal auch unbeschwert\, ja sogar höchst unterhaltsam sein kann. \nBastian Schneider studierte in Marburg\, Paris und Wien Psychologie sowie deutsche und französische Literatur. Er veröffentlichte »Vom Winterschlaf der Zugvögel« (2016)\, »Irgendwo\, jemand« (2017) sowie »Istanbul\, Harika« (2017). Für seine literarische Arbeit erhielt er 2017 den Förderpreis des Landes NRW\, das Galata-Stipendium der Stadt Köln (2017) und das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium (2016). 2016 war er für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. \n  \n*** We need your support! Werdet Mitbewohner*in\, unterstützt literarische Hausbesuche und findet ewiges Leseglück: www.steadyhq.de *** \n  \nzwischen/miete nrw ist eine Veranstaltungsreihe von Literaturhaus Bonn und Tilman Strasser\, gemeinsam mit Literaturbüro Ruhr\, Literaturhaus Köln\, Literaturbüro NRW und Burg Hülshoff – Center for Literature. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. \n  \nFoto: (c) Silviu Guiman
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SUMMARY:Corona – Aus der Krise lernen
DESCRIPTION:Online-Gespräch mit Vera King\, Karl-Rudolf Korte\, Gert Scobel und Lisa Suckert\nDer Corona-Schock sitzt tief – mit Veränderungen und Zumutungen in nahezu allen Lebensbereichen. Das Gespräch zeichnet ein Panorama unterschiedlicher Diagnosen und Perspektiven. Welche neuen Muster der Vergänglichkeit und Generationenspannung lassen sich feststellen? Welche Chancen und Risiken für unsere Demokratie werden sichtbar und wie beeinflusst die Pandemie unsere Zeitwahrnehmung? \nDie Krise stellt sich als philosophisches Ereignis dar\, in dem auch die Digitalisierung eine entscheidende Rolle spielt. Werden wir es zukünftig schaffen\, komplexe Prozesse nachhaltig und resilient zu lösen? Grundlage des Gespräches sind die Essaybände “Jenseits von Corona. Unsere Welt nach der Pandemie – Perspektiven aus der Wissenschaft”. \nVera King ist Professorin für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie an der Goethe-Universität Frankfurt und Geschäftsführende Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts. Sie forscht zu Psyche\, Kultur und Gesellschaft. Ein Forschungsschwerpunkt sind Endlichkeit und Generationenbeziehungen. \nKarl-Rudolf Korte ist Professor an der Universität Duisburg-Essen für den Lehrstuhl “Politisches System der Bundesrepublik Deutschland und moderne Staatstheorien” und Direktor der NRW School of Governance. Einer breiten Öffentlichkeit ist Korte durch seine politischen Analysen in den Medien bekannt. \nGert Scobel ist Leiter und Moderator der 3sat-Sendung “scobel”\, Autor mehrerer Bücher und Professor für Philosophie und Interdisziplinarität an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. 2019 startete er seinen YouTube-Kanal mit Themen zu Philosophie\, Ethik\, Kultur und Gesellschaft. \nLisa Suckert ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. In ihrer wirtschaftssoziologischen Forschung setzt sie sich mit den Themen Kapitalismus\, Zukunftsvorstellungen sowie Nachhaltigem Wirtschaften auseinander. \nEine Veranstaltung der Stadtbibliothek Köln in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung und der Buchhandlung Klaus Bittner. \nDiese Veranstaltung ist Teil von #koelndigital im Rahmen des Digitaltags 2021. \n  \nFotos: © Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte\, © Vera King\, © Gert Scobel / Gaby Gerster\, © Lisa Suckert / MPIfG Astrid Dünkelmann
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SUMMARY:Anne Waak “Wir nennen es Familie – Neue Ideen für ein Leben mit Kindern”
DESCRIPTION:Anne Waak im Gespräch mit Sebastian Sonntag\nTraditionelle Kleinfamilie\, Patchwork\, Regenbogen\, generationenübergreifende Kollektive – was macht Familie heute aus? Sie ist immer da\, wo Erwachsene Verantwortung für Kinder übernehmen\, findet Anne Waak\, und erzählt von inspirierenden Modellen des Zusammenlebens. \nWer nach Familienentwürfen sucht\, die den Ansprüchen und Lebenszielen einer jungen Elterngeneration entsprechen\, stellt fest: Mutter-Vater-Kind – für immer mehr Menschen funktioniert dieses Modell nicht mehr. Aber was kommt jetzt? Das ist eine soziologische und ökonomische Frage\, auch eine politische\, vor allem aber eine persönliche. Angeregt von eigenen Erfahrungen ist die Journalistin und Autorin Anne Waak aufgebrochen zu einer Reise quer durchs Land und weiter\, bis nach Japan und Westafrika. Gefunden hat sie Familienentwürfe\, die so bunt sind wie unsere pluralistische Gesellschaft: In Paarbeziehungen\, alleinerziehend\, als Bluts- oder Seelenverwandte\, mit kinderlosen Freunden oder über die Generationen hinweg – es gibt viele Wege\, sich als Familie zu begreifen und gemeinsam Kinder großzuziehen. \nAber Waak erzählt im Gespräch mit Sebastian Sonntag nicht nur von Begegnungen und Erfahrungen\, sie analysiert auch anschaulich die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen\, in die heutige Familienmodelle eingebettet sind. \nAnne Waak arbeitet als Journalistin und Autorin. Sie wurde in Dresden geboren\, studierte in Berlin und Paris Literatur- und Musikwissenschaften sowie Kulturjournalismus. Waak schreibt als freie Autorin für Zeitungen und Magazine wie “Welt am Sonntag”\, “Die Zeit”\, “Monopol” und “Dummy” über Kultur- und Gesellschaftsthemen. 2014 erschien “Hartz IV und wir. Protokolle” (waahr.de); es folgten “Der freie Tod. Eine kleine Geschichte des Suizids” (Blumenbar\, 2016) und der Band “Kriegskinder” (Hatje Cantz\, 2017)\, 2020 “Wir nennen es Familie” in der Edition Körber. \nSebastian Sonntag ist freier Journalist\, Moderator\, Podcaster und Produzent mit Fachgebiet “Audio” und unter anderem tätig für Deutschlandfunk nova und WDR5. \nDie Veranstaltung wird live aus dem Social-Media-Studio über den YouTube-Kanal der Stadtbibliothek gestreamt und wird gefördert im Programm “360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft”. \nFoto: © Anne Waak / Christian Werner \nCover: Stiftung Koerber
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SUMMARY:Irma Shiolashvili\, Andrea Karimé\, Dr. Eva Weissweiler: „Kontaktsperre\, Pandemie und Isolation“
DESCRIPTION:„Kontaktsperre\, Pandemie und Isolation“ – eine Lesereihe des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller NRW \nMit Irma Shiolashvili und Andrea Karimé\, Moderation: Dr. Eva Weissweiler \n  \nDer Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller NRW veranstaltet eine neue Reihe\, die höchst aktuell ist. In vier Abendveranstaltungen (mit jeweils zwei Autor*innen und einer Moderation) werden eigene Texte über Covid 19 und anderePandemien der Vergangenheit vorgestellt. Bisherige Darstellungen verschiedener Epidemien in der Literatur und im Film\, werden erwähnt – u.a. Bocaccios „Decamerone“\, Camus „Die Pest“\, und Steven Soderberghs Film  „Contagion“(2011). Vorrangig wird jedoch unsere jetzige Situation behandelt. Die Gefühle von Individuen und Gruppen werden literarisch verarbeitet und geschildert. \nWie empfinden blinde Menschen diese neue Welt der doppelten Einschränkungen? Der für sie am meisten geschätzte Sinn\, der Tastsinn\, die Hände\, darf nicht eingesetzt werden – Berührung fehlt\, Abstand wird vorgeschrieben. Stimmen klingen aus der Ferne und hinter den Masken ganz anders und sind schwerer zu verstehen. Wie empfinden andere Behinderte\, die Taubstummen\, die Rollstuhlfahrer\, all die Schutzregelungen\, die allgemeine Kontaktverweigerung? \nAuch Kinder leiden unter dieser neuen Situation\, der Isolation von Schulfreunden und anderen geliebten Menschen. Wie fühlen sich Migranten\, die in ihren Herkunftsländern besonderen Wert auf Kontakt\, Umarmungen und körperliche Nähe legen? Was empfinden ältere oder chronisch kranke Menschen\, die als Risikogruppen bezeichnet werden? \nUnd was belastet gesunde Menschen\, die bisher sich so selbstsicher fühlten und ihre Jugend und Freiheit in vollen Zügen genießen konnten? Wird nicht social distancing auf Dauer irreparable Schäden für die ganze Gesellschaft bringen? \nStatt einer positiven Inklusion der Offenheit haben wir im Moment eine negative – der Isolation\, Freiheitsberaubung und Ängste vor Ansteckung und Tod. Die Perspektiven der Betroffenen dienen hier als Dokumentation unserer beispiellosen\, eine ganze Welt bewegenden Erfahrung. \nDie Veranstaltungen finden online per Zoom statt.  \nEs wird um eine Anmeldung per E-Mail gebeten (spätestens vier Tage vor der Veranstaltung). Den Zoom-Link finden Sie hier.\n \nBei Fragen und für Anmeldungen kontaktieren Sie Fr. Dr. Pilar Baumeister: pios@nexgo.de / 0176 478 369 43. \n  \n  \nIrma Shiolashvili\, geb. 1974 in Georgien\, Studium der Journalistik an der Universität Tiflis und Germanistik/Komparatistik in Bonn. 2005 promovierte sie über georgische und deutsche politische Nachkriegslyrik. Bisherige Veröffentlichungen in Deutschland: „Eine Brücke aus bunten Blättern“ (2012) und „Kopfüber“(2018). Ihr wurde 2020 der Kogge-Literaturförderpreis der Stadt Stein zuerkannt. \nAndrea Karimé\, geb. 1963 in Kassel. Kinderbuchautorin\, mehrere Auszeichnungen\, u. a. Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis\nund Kinderbuchpreis des Landes NRW. Neueste Veröffentlichung\, „Sterne im Kopf und ein unglaublicher Plan“(2021). \nDr. Eva Weissweiler\, renommierte Musikwissenschaftlerin und Biographin\, u.a. von Dora Benjamin\, Eleanor Marx\, Luise Straus-Ernst\, Clara Schumann. Sie lebt mit ihrem Mann in Köln.
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SUMMARY:Realitätsschock – Reloaded
DESCRIPTION:Vortrag von Sascha Lobo\nWir sprechen seit langem davon\, dass Antisemitismus und Rassismus bis weit in die Mitte der Gesellschaft\, in Polizei und Sicherheitsbehörden vorgedrungen sind. In Parlamenten auf allen Ebenen etablierte sich in den letzten Jahren eine extrem rechte Partei\, die in weiten Teilen von Neonazis beherrscht wird. Mordanschläge\, religiöser und politisch begründeter Fanatismus sind an der Tagesordnung. Die zunehmende rücksichtslose und undifferenzierte Radikalisierung in den sogenannten sozialen Netzwerken sowie die Demonstrationen rassistischer und Verschwörungstheorien verbreitender Gruppen während der Corona-Pandemie machen deutlich\, dass die Zeit der rituellen Empörungsrituale von Politiker*innen\, denen keine Taten folgen\, vorbei sein muss. Es muss jetzt – und zwar von Bund und Land und den Leiter*innen aller verantwortlicher Behörden – mit vielfältigen konkreten Maßnahmen reagiert werden. \nIn seinen Arbeiten beschäftigt sich Sascha Lobo mit diesen Entwicklungen und analysiert ihre Zusammenhänge. Dabei konzentriert er sich auf Prozesse innerhalb der sozialen Medien und stellt die These auf\, dass die extreme Rechte soziale Netzwerke wie Facebook sehr viel geschickter einzusetzen weiß\, als es demokratische Kräfte tun\, und erörtert\, wie die Zivilgesellschaft dagegenhalten kann und sollte. \nSascha Lobo ist ein deutscher Blogger\, Buchautor\, Journalist und Werbetexter. Thematisch befassen sich seine Texte meist mit dem Internet\, vermischter Realität und digitalen Technologien und behandeln deren Auswirkungen auf gesellschaftliche und politische Entwicklungen \nAblauf: \n\nBegrüßung\nDr. Ursula Reuter\n(Geschäftsführerin Germania Judaica)\nEinführung\nProfessor Dr. Jürgen Wilhelm\n(Vorsitzender Kölnische Gesellschaft)\nVortrag\nSascha Lobo\n(Autor und Blogger)\n\nDie Veranstaltung findet aufgrund der Pandemie online statt. Sie können Sie live auf dem YouTube-Kanal der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ansehen. \nEine Veranstaltung der Stadtbibliothek Köln in Kooperation mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V. und der Germania Judaica – Kölner Bibliothek zur Geschichte des deutschen Judentums e. V. \nFoto: (c) Reto Klar
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SUMMARY:Hans Mayer: Repräsentant und Außenseiter
DESCRIPTION:1.700 Jahre jüdisches Leben in Köln und dem Rheinland – Hanjo Kesting im Gespräch mit Heinrich Bleicher.\nOnline-Veranstaltung der Stadtbibliothek Köln über “edudip”. \nKöln\, Paris\, Leipzig\, Tübingen mit Zwischenstationen in der Schweiz in Hannover und Berlin – Lebensstationen eines außergewöhnlichen Menschen. \nHans Mayer\, der Wissenschaftler\, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde 1907 in Köln geboren. Er stammte aus einer wohlhabenden jüdischen Kaufmannsfamilie. Sein Vater war ein auch künstlerisch sehr interessierter Geschäftsmann und überzeugter Sozialdemokrat\, zwei wichtige Aspekte\, die für Mayers weitere Entwicklung prägend waren. In Köln\, Bonn und Berlin studierte Mayer Rechts- und Staatswissenschaft\, Geschichte und Musik und wurde 1930 an der Universität zu Köln promoviert. Als Jude\, Marxist und Homosexueller war Mayer in dreifacher Hinsicht von den Repressalien und Verfolgungen durch die Nationalsozialisten bedroht. Nach der NS-Machtübernahme im Juli 1933 wurde er aus dem Staatsdienst entlassen und emigrierte erst nach Frankreich\, später in die Schweiz. In Genf entstand jene literaturhistorisch bedeutsame Schrift über “Georg Büchner und seine Zeit”\, die seinen weiteren beruflichen Werdegang maßgeblich verändern sollte: Sie brachte ihm schließlich 1948 den Ruf an den Lehrstuhl für Deutsche Literaturgeschichte der Universität Leipzig ein. Nach 1945 kehrte er wieder nach Deutschland zurück. Mayer\, der “Deutsche auf Widerruf”\, fand in der Sowjetischen Besatzungszone einen neuen Wirkungsort. 1948 wurde er Ordinarius für Kultursoziologie und Literaturgeschichte an der Universität Leipzig. Gleichzeitig war er Direktor des Instituts für deutsche Literaturgeschichte. Mayer wurde zum einflussreichen Kritiker der neueren deutschen Literatur. In der DDR geriet der “Kommunist ohne Parteibuch”\, wie er sich damals definierte\, in das Spannungsverhältnis zwischen real-sozialistischer Utopie und Wirklichkeit. 1963 kehrte Mayer nach einem Verlagsbesuch in Tübingen nicht mehr in die DDR zurück. \nHanjo Kesting leitete mehr als dreißig Jahre die Redaktion “Kulturelles Wort” im NDR-Hörfunk. Seit 2006 arbeitet er als Redakteur der Zeitschrift “Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte”. 2005 erhielt er den Kurt-Morawietz-Literaturpreis der Stadt Hannover und 2007 die Ehrenpromotion der Universität Hamburg. Er hat zahlreiche Gespräche mit Hans Mayer geführt sowie Aufsätze über ihn veröffentlicht. \nHeinrich Bleicher ist Vorsitzender der Kölner Hans-Mayer-Gesellschaft\, die das Andenken des Autors pflegt und auch im internationalen Rahmen das Studium seines Werkes und literatur-politischen Wirkens fördert. Bleicher war langjähriger Geschäftsführer des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). \nKooperationspartner: Hans-Mayer-Gesellschaft\, Köln \nDas Projekt wird gefördert im Rahmen von “Neustart Kultur” der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. \n  \nFoto: © Martin Jehnichen
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SUMMARY:Tove Ditlevsen: “Die Kopenhagen-Trilogie”
DESCRIPTION:Die Veranstaltung wird als Livestream aus der Stadtbibliothek Köln gesendet und kann über unseren YouTube-Kanal verfolgt werden. \nDie “Kopenhagen-Trilogie” der dänischen Autorin Tove Ditlevsen (1917 bis 1976) wurde von der Presse als ein “großartiges Meisterwerk” von “atemraubender Intensität und Schönheit” gelobt. Ditlevsen\, geboren in Kopenhagen\, galt lange Zeit als Schriftstellerin\, die nicht in die literarischen Kreise ihrer Zeit passte. Sie stammte aus der Arbeiterklasse und schrieb offen über die Höhen und Tiefen ihres Lebens. Heute gilt sie als eine der großen literarischen Stimmen Dänemarks und Vorläuferin von Autorinnen wie Annie Ernaux und Rachel Cusk. Die “Kopenhagen-Trilogie” mit den drei Bänden “Kindheit”\, “Jugend” und “Abhängigkeit” ist ihr zentrales Werk\, in dem sie das Porträt einer Frau entwirft\, die entschieden darauf besteht\, ihr Leben nach den eigenen Vorstellungen zu leben. \nIn einem Gespräch zwischen Ursel Allenstein und Jan Drees soll diese außergewöhnliche Autorin und ihr Werk vorgestellt werden. Besondere Aspekte der Übersetzungsarbeit werden hier ebenso thematisiert. Die “Kopenhagen-Trilogie” wird derzeit in über zwanzig Sprachen übersetzt. \nUrsel Allenstein studierte Skandinavistik\, Germanistik und Anglistik in Frankfurt am Main und Kopenhagen. 2007 erhielt sie das Bode-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds\, 2011 den Hamburger Förderpreis\, 2013 den Förderpreis der Kunststiftung NRW und 2019 den Jane-Scatcherd-Preis für ihre Übersetzungen aus den skandinavischen Sprachen. \nJan Drees studierte in Düsseldorf und Wuppertal Germanistik\, Philosophie und Kommunikationswissenschaft. Heute arbeitet er als Schriftsteller und Journalist. Seit 2016 ist Drees Moderator der Literatursendung “Büchermarkt” und Redakteur in der Deutschlandfunk-Buchredaktion. \nKooperationspartner ist die Buchhandlung Klaus Bitter. \nDas Projekt wurde gefördert im Rahmen von “Neustart Kultur” der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. \n  \nFotos: Jan Drees: (c) privat / Ursel Allenstein: (c) Sabrina Adeline Nagel
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SUMMARY:Die Shitstorm-Republik – Wie Hass im Netz entsteht und was wir dagegen tun können
DESCRIPTION:Die Veranstaltung findet über die Online-Seminar-Plattform Edudip statt. \nSeit dem kaltblütigen Mord am CDU-Politiker Walter Lübcke durch einen Neonazi im Sommer 2019 ist klar: Die Sozialen Netzwerke sind brandgefährlich – ob wir sie nutzen oder nicht. Der Hass und die Hetze von dort schwappen längst über in unseren Alltag. Was können wir dagegen tun? Ende 2019 erlebt der WDR einen riesigen Shitstorm wegen eines umgedichteten Kinderlieds in einer Satiresendung im Radio (Omagate). Wer steckt hinter solchen Kampagnen? Wie werden sie inszeniert? Welche Ziele sollen damit erreicht werden? Und was muss getan werden\, damit Einschüchterung und Gewalt keine Chance mehr haben? \nNicole Diekmann zeigt in diesem Buch und im Gespräch mit Stefanie Junker\, wie Politik und Journalismus dazu beigetragen haben\, dass Facebook\, Twitter und Co\, kaum etwas gegen den Mob unternehmen\, der das Netz mit Hass flutet. Sie schildert\, wie sich ein enorm brutaler Shitstorm am eigenen Leib anfühlt\, warum die Öffentlichkeit die Netzwerke noch immer unterschätzt\, wie die Tech-Riesen ungehemmt Profit daraus schlagen und welche Wege aus diesem riskanten Dilemma herausführen. \nNicole Diekmann studierte Politik\, Sozialwissenschaften und Geschichte in Hamburg und Münster und besuchte im Anschluss die deutsche Journalistenschule in München. Sie ist Hauptstadtkorrespondentin des ZDF und Kolumnistin bei t-online. \nStefanie Junker ist Journalistin und moderiert unter anderem SCALA auf WDR5 und seit 2009 die SWR2 Sonntags-Matinee. \nDas Projekt wurde gefördert im Rahmen von “Neustart Kultur” der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.
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SUMMARY:Lyrik und Prosa blinder Schriftsteller*innen
DESCRIPTION:Lyrik und Prosa blinder Schriftsteller*innen über ihr Leben in der Gesellschaft der Sehenden\nOnline-Lesung und Diskussion zum Thema: „Ist die volle Inklusion in Deutschland für die Blinden erreicht?“  \nDr. Pilar Baumeister liest und diskutiert mit Bernd Kebelmann\, Paula Grimm\, Dr. Roberto di Bella und Dr. Nicol Goudarzi.  \nEine Veranstaltung des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller NRW (vs) in Kooperation mit der VHS Köln. \n\nLink zur Veranstaltung am 01.12.2020 von 20 Uhr bis 21:30 Uhr:\nhttps://uni-koeln.zoom.us/j/95449677683?pwd=a2tCMWtTblhQbjNSS0dwYVB4MmpPdz09
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SUMMARY:Heinrich Böll und Irland
DESCRIPTION:Online-Veranstaltung \nAnsichten: Heinrich Böll und Irland\nBetrachtungen über den irischen Regen \n\nRené Böll im Gespräch mit Nadine Michollek \n\nWas hat Heinrich Böll bei seiner ersten Reise 1954 nach Irland so\nbeeindruckt\, dass er die nächsten Jahre immer wieder auf diese Insel reiste? Und warum Irland und nicht Frankreich\, wie es im frankophilen Rheinland zu erwarten wäre? Im Gespräch mit Nadine Michollek erinnert sich René Böll an die aufwendigen Reisen in den 1950er Jahren und wie die Familie in einem kleinen Cottage ohne Strom und fließendem Wasser die schönste Zeit des Jahres erlebte. René Böll erzählt über die schriftstellerische Arbeit seiner Eltern in Irland\, die Freizeitaktivitäten der Familie und über das Verhältnis zu\nden irischen Nachbarn. Darüber hinaus spricht er über seine eigenen Erlebnisse und Auseinandersetzungen mit Irland. \n\nRené Böll ist bildender Künstler und Nachlassverwalter seines Vaters Heinrich Böll; Studium der Malerei und Druckgraphik in Köln\nund Wien; 1975 bis 1988 Leitung des Lamuv-Verlags. Zahlreiche\nAusstellungen im In- und Ausland. Intensive bildkünstlerische Auseinandersetzung mit Kindergräbern in Irland (Cillíní). \n\nNadine Michollek ist Historikerin und Medienkulturwissenschaftlerin. Sie ist Mitarbeiterin im Kölnischen Stadtmuseum und lebte ein halbes Jahr in Irland. \n\nEine Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung. \nAnmeldung unter: https://www.edudip.com/de/webinar/boll-und-irland/379046
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