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SUMMARY:Felicitas Hoppe: Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm
DESCRIPTION:Die alte Geschichte der Nibelungen: Felicitas Hoppe erzählt sie neu und erfindet die Wahrheit – von Siegfried\, Brunhild\, Hagen\, Kriemhild. Ein unschlagbarer Stoff\, den die Autorin zum ersten gesamteuropäischen Heldenepos der Gegenwart macht. Über Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm (S. Fischer) spricht sie mit Christof Hamann. \nSicher ist nur: Es gab eine Zeit\, da gehörten alle Schätze der Welt einer Frau. Bis sie sich\, ihrer überdrüssig\, eines Tages auf und davon machten\, sich an verschiedenen Orten versteckten und die Zauberer aller Länder bezahlten\, um verzaubert und nicht gefunden zu werden. Wird der Zauber aber eines Tages gelöst\, verwandelt sich der Schatz in natürliches Gold und kann nach Hause getragen werden.  \nEin Stoff\, der seit fast 700 Jahren nicht ruht: Felicitas Hoppe folgt der Nibelungensage von Worms aus den Rhein und die Donau entlang. Vor dem Hintergrund der Wormser Nibelungen-Festspiele\, auf der Drehbühne auf dem Domplatz\, nähert sich die Büchner-Preisträgerin spielerisch und originell dem historischen Stoff. Die Suche nach dem Schatz\, die immerwährende Verlockung des Goldes wird zum Volksfest\, auf dem in den Spielpausen Regisseurin\, Schauspieler und Statisten zu Wort kommen und Stummfilmelemente\, Tortenschlacht und Blutbäder à la Tarantino die Gegenwärtigkeit des Mythos befeuern.  \n»Felicitas Hoppe hat der Strahlkraft dieses Mythos eine politische\, wenn man will kapitalismuskritische\, gleichzeitig aber auch ungemein unterhaltsame Deutung hinzugefügt – voller sprachlicher Raffinesse\, Witz\, Verspieltheit und feiner Ironie« (Angela Gutzeit\, SWR2). Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm war für den Deutschen Buchpreis 2021 nominiert. \nDiese Veranstaltung gibt es auch als Livestream. Die Tickets dazu gibt es hier: https://dringeblieben.de/videos/felicitas-hoppe-die-nibelungen-ein-deutscher-stummfilm \n  \nFoto: © Ekko von Schwichow
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SUMMARY:Präsentation Gönn.Dir.Geschichten (ab 12 Jahren)
DESCRIPTION:Junge Schreibtalente präsentieren zum ersten Mal ihre Texte! \nSeit fast zwei Jahren schreibt und diskutiert die Gruppe: Jetzt gehen die Jugendlichen der offenen Schreibwerkstatt GÖNN.DIR.GESCHICHTEN – gefördert von der Rheinenergie Stiftung Kultur und geleitet von den Kölner Autorinnen Christina Bacher und Gerlis Zillgens – mit ihren Texten an die Öffentlichkeit. Sie präsentieren Prosa und Lyrik\, starke Hauptfiguren und spannende Plots\, Konflikte\, Gefühle und Wünsche für die Zukunft. Für viele von ihnen ist es das erste Mal auf großer Bühne!
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SUMMARY:Schullesung mit Gerlis Zillgens: Tierische Weihnachten (ab 6 Jahren)
DESCRIPTION:02.12. | Donnerstag | 09:30 & 11:00 Uhr \nTierisch lustige Weihnachten – mit dem bezauberndsten und außergewöhnlichsten Krippenspiel aller Zeiten. \nDie Bewohner von Tierlingen finden: Im Dezember ist alles doof und langweilig! Es wird viel zu früh dunkel\, es ist zu kalt und es gibt kein frisches Gras. Aber dann hat Elefantin Elfie eine geniale Idee: Sie erinnert sich\, dass die Menschen zu dieser Zeit immer etwas spielen. Nennt sich »Krippen«. Aber wie geht das noch mal? Gemeinsam mit der Kuh Nigunde\, den Gänsen Walter und Walter und Katze Miau-Miau als Jesus-Kind stellt Elfie ein äußerst verrücktes Krippenspiel auf die Beine. \nAbsolut hinreißend und witzig erzählt sowie liebevoll illustriert ist Gerlis Zillgens‘ Adventslesung Morgen\, Tiere\, wird´s was geben! (Thienemann-Esslinger) ein einzigartiges Vergnügen. \nLehrer*innen können unter 0221/ 9955580 Karten für Ihre Klasse reservieren oder per E-Mail unter dettmann@literaturhaus-koeln.de \nDauer der Veranstaltung: 45 Minuten
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SUMMARY:Other Writers Need to Concentrate
DESCRIPTION:Vorstellungen vom Autor*insein und von Familie wandeln sich. Der Blog »Other Writers Need to Concentrate« bildet das ab und vernetzt seine Mitglieder. Zwei davon\, Selim Özdogan und Simone Scharbert\, stellen ihre Perspektive und ihre Texte vor. Moderation: Sibylla Vričić Hausmann.   \nDie Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. \n\nFoto: © Lucie Ella | © Jo Hemberger
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SUMMARY:Christine Westermann empfiehlt …
DESCRIPTION:Schon das fünfte Mal ist Christine Westermann im Literaturhaus zu Gast\, um zusammen mit Volker Schaeffer das Bücherjahr Revue passieren zu lassen: Lieblingstitel und Bücher\, die Sie nicht verpasst haben sollten\, Geheim- und Geschenketipps für Familie\, Freunde oder sich selbst. Ein unterhaltsamer Leseabend in Ihrem Literaturhaus. \nDiese Veranstaltung können Sie auch im Livestream verfolgen. Die Tickets dazu gibt es hier. \nFoto: (c) Ben Knabe\, networks
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SUMMARY:Lesung mit Safiye Can und Ilija Trojanow
DESCRIPTION:Die deutsche Literatur mit multikulturellen Wurzeln – Die internationale Schreibfamilie \nDer  Verband  deutscher  Schriftstellerinnen  und Schriftsteller  NRW  veranstaltet  mit  Unterstützung  des Deutschen  Literaturfonds  im  Rahmen  des  Programms “Neustart  Kultur”  eine  neue  Reihe  in  Köln  mit Autor*innen  und  Moderator*innen  wohnhaft  in  mehreren Bundesländern\,  die  zwei-  oder  sogar  mehrsprachig  sind und  sich  mit  zwei  Ländern  besonders  verbunden  fühlen – Deutschland  und  einer  weiteren  Heimat.  \nIn  jeder  der  fünf  Abendveranstaltungen  werden  zwei Mitglieder  dieser  großen  transkulturellen  Schreibfamilie internationaler  Provinienz  aus  ihren  Werken  lesen und mit  den  Moderator*innen  und  dem  Publikum  über naheliegende  Themen  diskutieren  wie  folgende:  \nWie  ist  ihre  Beziehung  zu  Deutschland  als  ihre  zweite oder  als  ihre  Geburtsheimat?\nHaben  sie  mögliche  Affinitäten  mit  der  Literatur des  Landes  ihrer  Vorfahren?\nWorin  unterscheidet  sich  eine  multikulturelle  Literatur von  einer  monokulturellen  und  nur  in  einer  Heimat eingewurzelten?\nWelche  Sprache  triumphiert  in  der  Konkurrenz  oder Koexistenz  zwischen  zwei  Ausdrucksmöglichkeiten?\nIst  zum  Beispiel  Wladimir  Nabokow  ein  Autor  der russischen  Literatur  oder  der  Amerikanischen?\nWarum  wurde  die  sogenannte  Migrantenliteratur  in  den Anfängen  in  Deutschland  für  minderwertig  und  literarisch von  niedriger  Qualität  gehalten?  \nDie  Veranstaltungen  finden  unter  Beachtung  der  aktuellen Corona-Maßnahmen  statt. \n  \nVeranstaltungen: \nMontag\, 08.11.21\, 19 Uhr\, Allerweltshaus e.V.\,\nKörnerstr. 77\, 50823 Köln\, Eintritt frei; Autor*in: Juan Moreno und Maria Cecilia Barbetta\, Moderation: Amir Shaheen \nFreitag\, 19.11.21\, 19 Uhr\, FORUM Volkshochschule am Neumarkt\, Cäcilienstraße 29-33\, 50667 Köln\, Eintritt frei; Autorinnen: Renan Demirkan und Sylvie Schenk mit Musikbegleitung von Heribert Leuchter\, Moderation: Volker Degener \nDienstag 23.11.21\, 19 Uhr\, online auf www.twitch.tv/vsschriftstellerverband\, Autorinnen: Natascha Wodin und Katja Petrowskaja\, Modertion: Sven j. Olsson \nMittwoch\, 24.11.21\, 19 Uhr\, Literaturhaus\, Großer Griechenmarkt 39\, 50676 Köln\, Eintritt: 9\,-/ 7\,- €\, für Mitglieder 5\,- €; Autor*in: Safiye Can und Ilija Trojanow\, Moderation: Sabine Lipan \nDienstag 30.11.21\, 19 Uhr\, Lew Kopelew Forum\, Neumarkt 18\, 50667 Köln\, Eintritt frei; Autor*in: Olga Grjasnowa und Wladimir Kaminer\, Modertion: Katharina Heinrich \n  \n\n\nDie Lesungen findet statt im Rahmen der Lesereihe: „Die deutsche Literatur mit multikulturellen Wurzeln“ des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di. \nDie Lesungen werden gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.”
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SUMMARY:Lesung: Plastik\, Müll & ich
DESCRIPTION:ab 12 Jahre \nWer Plastik hört\, denkt an Plastikmüll. Jetzt noch ein Buch über Müll? – NEIN! \nIn enger Zusammenarbeit mit Jugendlichen haben die Heinrich-Böll-Stiftung und die mehrfach ausgezeichnete Buchgestalterin Gesine Grotrian ein Buch für alle ab 12 entwickelt\, das schnörkellos und klar verständlich sehr viel tiefer geht und einen ganz anderen Blick auf das Thema Plastik wirft.\nPack aus! Plastik\, Müll und ich zeigt ab der Herstellung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Plastik auf\, welchen Risiken Menschen\, Tiere und unsere Umwelt ausgesetzt sind. Das Buch regt die Leser*innen zum Nachdenken an\, vor allem aber lässt es sie nicht mit den Problemen alleine. Es beschreibt Alternativen und Auswege\, um anders mit Plastik und seinen Gefahren umzugehen. \nDie Heinrich-Böll-Stiftung ist eine grüne politische Stiftung. Sie versucht\, mit vielen Projekten und Veranstaltungen die Welt zu verbessern. Sie setzt sich für Demokratie und Menschenrechte ein\, für einen Schutz der globalen Ökosysteme und die Gleichberechtigung der Geschlechter. Zudem fördert sie begabte\, gesellschaftspolitisch engagierte Studierende und versucht\, die soziale und politische Teilhabe von Immigrant*innen zu erleichtern. \nDie Grafiken und Texte in Pack aus! Plastik\, Müll und ich hat Gesine Grotian mit Unterstützung von vielen Personen erstellt. Sie hat Grafik Design und Illustration in Düsseldorf studiert und nach einigen Auslandsaufenthalten ein Designstudio in Berlin gegründet und 10 Jahre lang geleitet. Von ihrem Können profitieren ihre Kunden und Schüler: Gesine unterrichtet an unterschiedlichen Schulen\, gibt Workshops und hält Vorträge im In- und Ausland. \nModeration: Ute Wegmann\nDauer der Veranstaltung: 60 min. \nGerne können Sie Karten unter 0221/ 9955580 für Ihre Klasse reservieren oder per E-Mail unter dettmann@literaturhaus-koeln.de
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SUMMARY:Preis der Literaturhäuser 2021: Ingo Schulze
DESCRIPTION:Ingo Schulze ist unser Preisträger der Literaturhäuser 2021! Es ist vor allem die Zeit der DDR\, die Wendezeit und Nachwendezeit\, die Ingo Schulze literarisch in seinen Büchern bearbeitet. Wer wir sind\, woher wir kommen\, wie wir erinnern und wohin wir steuern\, all das ist bei Ingo Schulze nicht enggeführt auf den Kosmos BRD/DDR\, sondern übertragbar und hochaktuell für unser Mit-\, Neben- und Gegeneinander in Europa und in der Welt. Im Gespräch mit Michael Reitz und moderiert von Johannes Schröer stellt er in Köln neue Texte vor. \nVeranstaltungspartner: Netzwerk der Literaturhäuser \nDiese Veranstaltung können Sie auch im Livestream verfolgen. Die Tickets dazu gibt es hier. \nFoto: (c) Gaby Gerster\, laif
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SUMMARY:Jo Lendle: Eine Art Familie
DESCRIPTION:Jo Lendle erzählt die Geschichte einer deutschen Familie – seiner Familie. Vom Kaiserreich über den Nationalsozialismus bis in die junge DDR und Bundesrepublik entwirft er in Eine Art Familie (Penguin) ein raffiniertes Geflecht aus Verantwortung\, Ideal und Schuld. Über privates und politisches Handeln und über die feinen Unterschiede zwischen Schlaf\, Narkose und Tod spricht Jo Lendle mit Manuel Gogos. \n  \nDiese Veranstaltung können Sie auch im Livestream verfolgen. Tickets zum Livestream gibt es hier. \n  \n  \nOrt: Literaturhaus Köln | Literaturhaus Köln virtuell\nEintritt: 11\,-/9\,- € | Mitglieder: 7\,- € | Online: 5\,- € \nFoto: (c) Jasper Bühler
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SUMMARY:Georg Klein: Bruder aller Bilder
DESCRIPTION:Kaum ein Schriftsteller unserer Zeit handhabt die Mittel der erzählenden Literatur subtiler als Georg Klein\, kaum einer treibt das Spiel mit größerem Vergnügen und Eigensinn voran. Sein neuer Roman Bruder aller Bilder (Rowohlt) führt uns in die Redaktion einer süddeutschen Regionalzeitung – und in das Zwischenreich von Medialität und belebter Natur. Eine dunkle Komödie in leuchtender Prosa\, über die der Autor mit Thomas Böhm sprechen wird. \nMit freundlicher Unterstützung des Rowohlt Verlags. \n  \nFoto: (c) picture-alliance\, F.May
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SUMMARY:Sasha Marianna Salzmann: Im Menschen muss alles herrlich sein
DESCRIPTION:Vier Frauen\, vier Lebensläufe\, die unauflöslich miteinander verstrickt sind und alle eine Geschichte teilen: Sasha Marianna Salzmann erzählt in Im Menschen muss alles herrlich sein (Suhrkamp) mit großer Intensität. Mit Miriam Zeh spricht sie über Umbruchzeiten – von der »Fleischwolf-Zeit« der Perestroika bis ins Deutschland der Gegenwart\, von Emigration und Neubeginn\, vom Schweigen über den Schmerz.
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SUMMARY:Tag der Übersetzung
DESCRIPTION:Wie entsteht ein übersetzter Text? \nSchauen Sie mit uns hinter die Kulissen des Übersetzens. In vier Veranstaltungen stellen Übersetzer*innen sich und ihre Arbeit vor.  \nMit Christine Battermann (Arabisch)\, Larissa Bender (Arabisch)\, Frank Heibert (Englisch)\, Peter Klöss (Englisch)\, Künstlicher Intelligenz (alle Sprachen)\, Sabine Müller (Indonesisch)\, Heike Patzschke (Japanisch)\, Giotto Roussiès (Piano) und Tobias Rothenbücher (Englisch). \nEine Veranstaltung der Weltlesebühne e.V.
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SUMMARY:Colum McCann: Apeirogon
DESCRIPTION:In Apeirogon (Rowohlt) entfaltet Colum McCann den Palästinakonflikt in seiner ganzen Historie und Komplexität. Er erzählt von den Freunden Rami und Bassam. Beide Männer hatten Töchter\, beide starben: Ramis Tochter wurde Opfer eines palästinensischen Selbstmordbombers. Bassams Tochter starb durch die Kugel eines israelischen Grenzpolizisten. Aus den USA ins Literaturhaus zugeschaltet\, stellt Colum McCann im Gespräch mit Angela Spizig den Roman vor. Bernd Reheuser liest aus der Übersetzung von Volker Oldenburg. \nEin Apeirogon ist eine geometrische Form mit einer gegen unendlich gehenden Zahl von Seiten. Und so fächert Colum McCann in Apeirogon nach und nach schier unendliche Seiten auf\, schreibt nicht nur über einen unheimlich aktuellen politischen Konflikt\, sondern auch über die Frage\, wie man nach dem Tod seines Kindes weiterlebt und wo unsere Schicksale sich im Erzählen verbinden. Denn: Die Geschichte von Bassam und Rami hat reale Vorbilder. Es entfaltet sich ein kaleidoskopischer Roman aus filigran verbundenen Fragmenten\, in ihm verbirgt sich eine unendlich vernetzte Welt: Weltgeschichte\, Anekdoten\, menschliches Leiden und Freundschaft; zwei Männer aus dem Nahen Osten\, ein irischer Autor aus New York und Publikum im Kölner Literaturhaus. \nVeranstaltungspartner: Städtepartnerschaft Köln/Bethlehem\, Rowohlt Verlag \n  \nFoto: © P. Matsas\, Opale\, Leemage\, laif
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SUMMARY:Dinçer Güçyeter & Martina Hefter
DESCRIPTION:Zwei\, die sich schätzen\, treffen sich im Literaturhaus Köln. Martina Hefters Gedichte – zuletzt In die Wälder gehen\, Holz für ein Bett klauen (kookbooks) – sind raue\, zärtliche poetische Gesänge\, die die politische Lyrik vom Kopf ihrer Diskurse auf ihre poetischen Füße zurückstellen. Und Dinçer Güçyeter gräbt im neuen Gedichtband Mein Prinz\, ich bin das Ghetto (elif Verlag) nach den Wurzeln seiner Herkunft\, leuchtet das Geflecht familiärer Bindungen aus\, die Herausforderungen des Aufbruchs ins Ungewisse. \nDiese Veranstaltung gibt es auch als Livestream. Tickets zum Livestream gibt es über diesen Link: \nhttps://dringeblieben.de/videos/dincer-gucyeter-martina-hefter \nMit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW \n\nFotos: © Sascha Kokot / © Yavuz Arslan
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SUMMARY:Buchpremiere Kai Meyer: Fürimmerhaus
DESCRIPTION:Buchpremiere: Der Phantastik-Autor Kai Meyer stellt Fürimmerhaus (Fischer Sauerländer) vor. Es steht zwischen den Welten\, am Ufer eines dunklen Ozeans\, hat tausende Hallen und Säle und endlose Korridore. Und es wächst immer weiter und verändert sich. Kai Meyer spricht mit Margarete von Schwarzkopf über phantastische Welten\, junge Heldinnen und Helden und seine spannende Arbeit als Autor von über 60 Romanen. \nIm Fürimmerhaus stranden junge Heldinnen und Helden\, die ihre Welten vor dem Untergang bewahrt haben. Die Herrschenden fürchten ihre Macht und schicken sie hierher ins Exil. Doch Carter ist kein Held wie die anderen. Er besitzt keine Erinnerung\, ist nur von einem überzeugt: Er hat niemals eine Welt gerettet. Und so begibt er sich auf die abenteuerliche Reise durch das Fürimmerhaus\, auf der Suche nach seiner Bestimmung. \n\nFoto: (c) Stefan Freund
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SUMMARY:Yaa Gyasi: Ein erhabenes Königreich
DESCRIPTION:Die ghanaisch-US-amerikanische Schriftstellerin Yaa Gyasi und ihr zweiter Roman Ein erhabenes Königreich (DuMont): Der frühe Tod ihres Bruders und die Depression der Mutter haben dazu geführt\, dass Gifty als erwachsene Frau ihren Glauben gegen die Neurowissenschaften eingetauscht hat. Die bewegende Geschichte einer ghanaischen Einwandererfamilie in Alabama\, nominiert für den Women’s Prize for Fiction 2021. \nVeranstaltungspartner: DuMont Buchverlag\, stimmen afrikas / Allerweltshaus Köln e.V. \n  \nFoto: (c) Peter Hurley
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SUMMARY:Douglas Stuart: Shuggie Bain
DESCRIPTION:Booker Prize-Gewinner Douglas Stuart und sein hochgelobtes Debüt Shuggie Bain (Hanser Berlin): Es ist die Geschichte von Shuggie\, der im verarmten Glasgow der 1980er-Jahre mit der Alkoholsucht der Mutter und gegen die totale Perspektivlosigkeit kämpft. Über den tieftraurigen und zugleich zärtlichen Roman\, über das Elend der Armut und die Beharrlichkeit der Liebe spricht Julian Hanebeck mit dem Autor. Stefko Hanushevsky liest aus der Übersetzung von Sophie Zeitz. \nVeranstaltungspartner: Hanser Berlin \n  \nFoto: (c) Martyn Pickersgill
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SUMMARY:Stefan Weidner & Akın Emanuel Şipal – Vom Bosporus zur Ruhr. Geschichte und Gegenwart der deutsch-türkischen Literaturbeziehungen
DESCRIPTION:Ein Abend zur Geschichte und Gegenwart der deutsch-türkischen Kulturbeziehungen und Wahrnehmungen. Akın Emanuel Şipals Theaterstück MutterVaterLand (Suhrkamp) arbeitet eine hundertjährige türkisch-deutsche Künstlerfamiliengeschichte auf. In Stefan Weidners Reisebericht Die Lehre der Therapia (die horen) überlagern sich Szenen deutscher Türkeireisenden vom 19. Jahrhundert bis zum Anfang der Coronakrise. \nEine Veranstaltung im Rahmen des Festivals »Studio Bosporus«. »Studio Bosporus« ist eine Veranstaltung der Kulturakademie Tarabya in Kooperation mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Mercator und der LOTTO-Stiftung Berlin. \nEintritt: frei | Anmeldung erbeten \n  \nFotos: (c) Max Zerrahn | (c) Viktor Burgi
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SUMMARY:»Alte Abmeyerei« – Clemens Meyer liest Hilbig und Meyer
DESCRIPTION:Seit mehreren Jahren ist Clemens Meyer als »Hilbig-Botschafter« unterwegs. Mit seiner Textcollage feiert er 2021 den 80. Geburtstag von einem\, der im Heizhaus Weltliteratur schrieb. Mit Clemens Meyer und Wolfgang Hilbig vereinen sich an diesem Abend zwei literarische Stimmen: beide dafür bekannt\, labyrinthische Welten zu erschaffen und grelle Schlaglichter auf verstörende Ereignisse zu werfen. \nVeranstaltungspartner: S. Fischer Stiftung\, Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft e.V. \n  \nFoto: (c) Gaby Gerster
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SUMMARY:Yvonne Adhiambo Owuor: Das Meer der Libellen
DESCRIPTION:Im September schließt stimmen afrikas die mehrteilige Reihe unter dem Titel LÄNDERFOKUS in Kooperation mit der Kölner Sonnenblumen Community Development Group e.V. ab. In der Reihe geben Schriftsteller*innen mit ihren literarischen Texten Aufschluss über Geschichte und Gegenwart ihrer Herkunftsländer. Am 7. und 8. September geht es mit der Kenianerin Yvonne A. Owuor um ihren jüngsten Roman und die dort thematisierten geopolitischen Herausforderungen.  \nYvonne Adhiambo Owuor\, geb. 1968 in Kenia. Ihre Kurzgeschichten erschienen in internationalen Literaturmagazinen. 2003 wurde sie mit dem Caine Prize for African Writing ausgezeichnet. Ihr Debütroman Der Ort\, an dem die Reise endet (DuMont 2016) stand auf der Shortlist für den Folio Prize\, außerdem erhielt sie dafür den Jomo Kenyatta Prize for Literature. Das Meer der Libellen ist ihr zweiter Roman. Yvonne A. Owuor lebt in Nairobi und ist derzeit über ein DAAD Stipendium in Berlin.  \nDas Meer der Libellen* Auf der Insel Pate\, vor der Küste Kenias\, lebt Ayaana mit ihrer Mutter Munira. Als ein Matrose namens Muhidin in ihr Leben tritt\, findet Ayaana etwas\, wonach sie sich immer gesehnt hat: einen Vater. Doch als Ayaana erwachsen wird\, muss sie mit einschneidenden Ereignissen zurechtkommen\, die nicht nur sie selbst\, sondern auch das Leben auf Pate tiefgreifend verändern. Sie begibt sich auf eine gefährliche Schiffsreise\, die letztlich vor allem eines ist – eine Reise zu sich selbst. (* DUMONT\, 2020)  \nstimmen afrikas lädt ein zu:\nLesung und Gespräch über Das Meer der Libellen mit Yvonne Adhiambo Owuor\nGuy Helminger (Schriftsteller) moderiert\, Davina Donaldson (Schauspielerin) liest Auszüge des Romans vor und Azizè Flittner (Schauspielerin) verdolmetscht ins Deutsche.\n7. September 2021\, 19:30 Uhr im Literaturhaus Köln\nTickets: 11 € / 9 € über www.literaturhaus-koeln.de  \nSonnenblumen Community Development Group e.V. invites to:\nHard talk with the author\, Yvonne A. Owuor\, on geopolitics\, neoliberalism\, and re-storying African realities\, moderated by Anthony Obute (doctoral fellow in Literature and Cultural Studies at University of Tübingen). – Veranstaltung in englischer Sprache\n8th September 2021\, 7:30 p.m.\, Alte Feuerwache Köln\, Großes Forum\nTickets: 8 € / 6 € at the door  \nIn Kooperation mit: Literaturhaus Köln\, Buchhandlung Bittner\, DUMONT\, Alte Feuerwache Köln Gefördert von: Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen  \nWeitere Infos finden Sie auf www.stimmenafrikas.de \n  \nFoto: (c) Maurice Weiss\, Ostkreuz
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SUMMARY:Bachtyar Ali: Mein Onkel\, den der Wind mitnahm
DESCRIPTION:Premierenlesung mit Bachtyar Ali und seinem neuen Roman Mein Onkel\, den der Wind mitnahm (Unionsverlag). Djamschid Khan ist hinter dicken Gefängnismauern dünn geworden. Leicht wie Papier\, sodass ihn eines Tages ein Windstoß erfasst und fortträgt\, hinaus in die weite Welt\, bis er selbst nicht mehr weiß\, wer er einmal war und wohin er gehört. Eine berührende Geschichte vom Sichverlaufen und vom Neubeginnen. Larissa Bender moderiert. Jörg Hustiak liest aus der deutschen Übersetzung von Ute Cantera-Lang und Rawezh Salim. \nVeranstaltungspartner: Unionsverlag \n  \nFoto: (c) Hama Karim Khasraw
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SUMMARY:Christine Westermann empfiehlt … Sommerlektüre
DESCRIPTION:Kurz vor den Sommerferien blickt Christine Westermann auf die Neuerscheinungen\, Highlights und Entdeckungen des Bücherfrühlings zurück und schnürt uns ein buntes und unterhaltsames Lesepaket für den Urlaub. An ihrer Seite: Volker Schaeffer. \nTickets für Ihren Besuch im Literaturhaus können per E-Mail über info@literaturhaus-koeln.de verbindlich und ohne Vorverkaufsgebühren bestellt werden. Bitte geben Sie uns rechtzeitig Bescheid\, sollten Sie am Veranstaltungsabend verhindert sein. \nZusätzlich bieten wir alle Veranstaltungen\, die im Literaturhaus stattfinden\, im Livestream an. Tickets für den Livestream finden Sie hier. \n\n  \nFür Ihren Besuch im Literaturhaus denken Sie bitte an Folgendes: \n\nBei unseren Veranstaltungen gelten die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske sowie das Abstandsgebot.\nWir bitten darum\, vor Beginn der Lesung die bereitgestellten Formulare zur Erfassung Ihrer Kontaktdaten auszufüllen.\nDer Einlass erfolgt gegen Vorlage eines tagesaktuellen Negativtestergebnisses oder eines entsprechenden Nachweises über eine vollständige Impfung oder Genesung in Verbindung mit einem amtlichen Ausweisdokument.\n\nWir freuen uns\, Sie zu sehen! \n\n  \n  \nFoto: (c) Ben Knabe
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SUMMARY:Steffen Kopetzky: Monschau
DESCRIPTION:Steffen Kopetzky: Monschau \n04.05.2021 | Dienstag | 19.30 Uhr  \nOrt: Literaturhaus Köln virtuell \nEintritt: 5\,- € \n  \nSteffen Kopetzky entführt uns mit Monschau (Rowohlt Berlin) in die Eifel der 1960er-Jahre. Dort bedroht ein Pockenausbruch nicht nur die florierenden Geschäfte. Ein bedrückend aktueller Roman über Deutschland zur Zeit des Wirtschaftswunders und eine Liebe im Ausnahmezustand. Es moderiert Manuel Gogos. \nDen Link zur Veranstaltung finden Sie hier. \nBrisant und hochaktuell ist die Geschichte von Steffen Kopetzky\, der – inspiriert durch eine »wahre Begebenheit« – ein Kapitel deutscher Geschichte in packende Literatur verwandelt. Es ist eine heikle Mission\, die den jungen Arzt Nikolaos Spyridakis in diese Region bringt: ein Pockenausbruch im Kreis Monschau. Die für Menschen lebensbedrohlichen und hochansteckenden Pockenviren verbreiten sich – die Situation spitzt sich zu. \nEin bewegender Roman in chaotischen Zeiten\, um Liebe\, Ehrlichkeit und Solidarität: angesiedelt vor der Kulisse der Sechzigerjahre und doch brandaktuell. Steffen Kopetzky verknüpft historische Fakten mit beeindruckender erzählerischer Innovation und zeigt\, »wie eine Epidemie sichtbar macht\, was eine Gesellschaft zu lange nicht sehen wollte – eine Lektion\, die auch uns noch eine ganze Weile beschäftigen wird« (Tobias Heyl\, Falter 11/21). \n  \nFoto: (c) Marc Reimann
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SUMMARY:Anke Stelling: Grundlagenforschung
DESCRIPTION:12.04.2021 | Montag | 19.30 Uhr \nOrt: Literaturhaus Köln | Literaturhaus Köln virtuell \nEintritt: 11\,-/9\,- € | Mitglieder 7\,- € \nals Online-Veranstaltung: 5\,- € \n  \nGrundlagenforschung (Verbrecher Verlag)\, der neue Erzählungsband der mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichneten Autorin Anke Stelling\, berichtet von der Realität des Lebens\, gescheiterten Träumen und bitteren Wahrheiten. In ihren Erzählungen kommentiert Anke Stelling den unsicheren Stand zwischen verkrampftem Individualismus und erdrückender Anpassung. \n»Ohne Kinder hätte Claudia sich Kinder gewünscht. Mit Kindern wünschte sie sich den Tod.« \nAnke Stellings 14 Erzählungen sind Grundlagenforschungen: Wer bin ich und wer könnte ich sein? Die nervöse Zwanzigjährige\, die hofft\, dass ihr Freund anruft. Die hoffnungsvolle Dreißigjährige\, die glaubt\, dass bei ihr alles anders wird. Anders zumindest als bei der ätzenden Ex\, die doch hätte wissen müssen\, dass Kinderkriegen auch keinen Ausweg darstellt. \nZwischen Lebenslügen und Desillusionierung\, innerer Leere und selbst errichteter Fassade\, den eigenen Wünschen und der Realität entzaubert Anke Stelling in ihren Erzählungen die Selbstverwirklichungsromantik alternativer Lebenskonzepte genauso wie die Träume vorbildlicher Bürgerlichkeit. Unversöhnlich und verstörend dicht richtet sie ihren Blick auf eine Nachbarschaft\, die man vielleicht auch selbst ist. \n»Anke Stelling seziert die spät-kapitalistischen Sinnfragen in die Jahre gekommener Berufsjugendlicher gnadenlos« (Cornelius Wüllenkemper\, Deutschlandfunk). \nModeration: Sonja Lewandowski \nDie Veranstaltung wird als Live Stream aus dem Literaturhaus Köln übertragen. Abhängig von den dann geltenden Verordnungen findet die Veranstaltung entweder rein digital oder als Hybrid-Veranstaltung mit Publikum vor Ort statt. \nDer Link zum Live-Stream ist demnächst auf www.literaturhaus-koeln.de abrufbar.
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SUMMARY:Anna Mayr: Die Elenden
DESCRIPTION:Anna Mayr: Die Elenden \n10.03. | Mittwoch | 19.30 Uhr \nOrt: Literaturhaus Köln virtuell \nEintritt: 5\,- € \nDen Zoom-Link finden Sie demnächst auf unserer Homepage. \n  \n„Armut ist politisch gewollt“ – eine starke These\, die im Zentrum von Anna Mayrs Die Elenden (Hanser Berlin) steht. In ihrem Buch kritisiert sie eine Gesellschaft\, die sich permanent über Arbeit definiert und in der Arbeitslosigkeit als Drohmittel und Abgrenzungsmöglichkeit instrumentalisiert wird. Moderation: Miriam Zeh.
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SUMMARY:Iris Wolff: Die Unschärfe der Welt
DESCRIPTION:Ort: Literaturhaus Köln oder Literaturhaus Köln virtuell\nDer Link steht ab Mitte Januar auf www.literaturhaus-koeln.de zur Verfügung\nEintritt: 11\,-/9\,- €; Mitglieder des Literaturhauses 7\,- €\nals Online-Veranstaltung: 5\,- € \nIris Wolff liest aus ihrem Roman Die Unschärfe der Welt (Klett-Cotta). Im Fokus des Romans steht eine Familie aus dem Banat\, deren Geschichte über vier Generationen geschildert wird. Aus den sieben Lebenswegen\, die aus unterschiedlichen Perspektiven über Ländergrenzen hinweg betrachtet werden\, entsteht ein »Zauberkunststück der Imagination\, ohne ins Beliebige des bloß Vorgestellten abzudriften« (Meike Feßmann\, Süddeutsche Zeitung). \n»Man kann sich immer entscheiden\, welche Geschichte man erzählen will«\, so steht es auf der Homepage der Autorin. Für ihren aktuellen Roman wählt Iris Wolff als Schauplatz Siebenbürgen und das Banat in der Zeit zwischen der Herrschaft des rumänischen Königs Michael und dem Sturz des Ceaușescu-Regimes. Sie selbst wurde 1977 in Siebenbürgen geboren und emigrierte 1985 nach Deutschland. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen und der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts entsteht ein »intimer\, tiefernster und enorm sinnlicher Roman« (Carsten Hueck\, Deutschlandfunk Kultur). In jeder der Episoden erleben wir eine andere Figur: sieben Wahlverwandte\, die durch ihre Herkunft verbunden bleiben\, auch wenn einer der Protagonisten auf eine Nordseeinsel flieht oder die Familie schließlich in Süddeutschland lebt. Für Denis Scheck ist es ein sehr großes und berührendes Erlebnis\, diesen Weg „mit ihr zu gehen\, auf diesen Roman und seine wunderbare Sprache also sich einzulassen\, in ihm zu versinken«. Die Unschärfe der Welt war 2020 für den Deutschen Buchpreis nominiert. \nEine Veranstaltung im Rahmen der Kampagne #zweiterfruehling des Netzwerks der Literaturhäuser e.V.\, gefördert im Rahmen von NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.
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SUMMARY:Kristof Magnusson: Ein Mann der Kunst
DESCRIPTION:Ort: Literaturhaus Köln oder Literaturhaus Köln virtuell\nDer Link steht ab Mitte Januar auf www.literaturhaus-koeln.de zur Verfügung\nEintritt: 11\,-/9\,- €; Mitglieder des Literaturhauses 7\,- €\nals Online-Veranstaltung: 5\,- € \nEine Satire\, mitten im Kunstbetrieb: Ein berühmter Maler\, der zurückgezogen auf einer Burg am Rhein lebt\, Kunstfreunde\, die ihn verehren und ihm ein Museum bauen wollen. Kristof Magnussons Ein Mann der Kunst (Antje Kunstmann) beschreibt ein Aufeinanderprallen der Welten\, das die Höhen und Tiefen des Kulturbetriebs ausleuchtet – heiter\, urkomisch und wahr. \nEin Museums-Förderverein kommt unverhofft zu Geld und beschließt\, den gewünschten Erweiterungsbau ausschließlich der Künstler-Koryphäe KD Pratz zu widmen. Doch der Mann\, der die Reisegruppe empfängt\, ist kein einfacher Zeitgenosse – der exzentrische Kulturpatriarch schimpft auf alles\, was für ihn die moderne Welt verkörpert: Internet\, Handys\, Feminismus. »Kristof Magnusson legt eine Kunstpersiflage vor\, in der auch Gender- und Generationenfragen verhandelt werden« (Deutschlandfunk). Ein Mann der Kunst nutzt das Portrait des unfreiwillig komischen Kulturpessimisten\, um zu fragen\, welchen Stellenwert die Kunst der alten Schule in unserer schnelllebigen Gesellschaft noch haben kann.
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SUMMARY:25 Jahre Literaturhaus Köln
DESCRIPTION:Wir feiern 25 Jahre Literaturhaus! Der Verein Literaturhaus Köln wurde im Februar 1996 gegründet. Bis heute hat er gut 3.200 Autor*innen und weitere Gäste nach Köln eingeladen. Woche für Woche wird gelesen und diskutiert\, werden Bücher empfohlen und Literatur genossen. Wenn man in Zeiten von Corona auch nicht gemeinsam feiern kann\, so möchte der Verein doch eine Stunde Gemeinschaft stiften – wie es auch sonst sein Anliegen ist – und jenen danken\, die uns begleiten und besuchen\, unterstützen und mit uns im Gespräch bleiben.\nInformationen sind ab Mitte Januar auf unserer Homepage verfügbar.
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SUMMARY:Ulrike Draesner: Schwitters
DESCRIPTION:Der Link steht ab Mitte Januar auf www.literaturhaus-koeln.de zur Verfügung\nEintritt: 11\,-/9\,- €; Mitglieder des Literaturhauses 7\,- €\nals Online-Veranstaltung: 5\,- € \nKurt Schwitters ist 49\, als er vor den Nationalsozialisten aus Hannover fliehen muss. Seinen Namen hat Hitler persönlich auf die Liste der sogenannten entarteten Künstler gesetzt. Die Geschichte von Kurt Schwitters‘ Flucht und dem anschließenden Exil in Norwegen und England verarbeitet Ulrike Draesner in ihrem biografischen Roman Schwitters (Penguin Verlag) zu einer unterhaltsamen und vielgestaltigen Komposition. \nWie fängt man eine Zukunft an\, die eigentlich schon aufgehört hat? Mit einem Streifen Meer zwischen sich und seiner Heimat\, seiner Sprache\, sich selbst? Als die Nationalsozialisten Kurt Schwitters zur Flucht aus Hannover zwingen\, bleiben sein Erfolg\, Werk\, Besitz\, die Eltern und seine Frau Helma zurück. Die Kunst weicht der Kunst des Überlebens. In Norwegen\, London und schließlich dem Lake District beginnt Kurt Schwitters‘ zweites Leben in fremder Sprache.\nIn ihrem Roman folgt Ulrike Draesner dem Schriftsteller und Ausnahmekünstler Kurt Schwitters ins Exil und beschreibt dessen Leben aus Verlust\, Flucht und Neuanfang als unvollendete Collage. Es sprechen Kurt\, seine Frau\, sein Sohn\, seine Geliebte. In einer virtuosen Mischung aus Fakten und Fiktion entsteht das Panorama einer Zeit\, in der angesichts einer brennenden Welt neu um Freiheit und Kultur gerungen wird. Ein tiefgründiger\, dabei humorvoller Roman über die Kraft der Kunst in dunklen Zeiten. \n»Ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl\, Kurt Schwitters aus dem Nebenraum fröhlich pfeifen zu hören.« (Thomas Böhm/radioeins) \nEine Veranstaltung im Rahmen der Kampagne #zweiterfruehling des Netzwerks der Literaturhäuser e.V.\, gefördert im Rahmen von NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.
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SUMMARY:** Entfällt ** Pieke Biermann über Fran Ross’ Oreo
DESCRIPTION:** Veranstaltung muss leider Pandemie-bedingt entfallen! ** \nIhre Herkunft macht Oreo\, Tochter einer schwarzen Mutter und eines jüdischen Vaters\, zur doppelten Außenseiterin. Für die Übersetzung von Fran Ross’ Oreo (dtv) erhielt Pieke Biermann den Preis der Leipziger Buchmesse. Warum die Übertragung aus dem amerikanischen\, aber auch aus dem afroamerikanischen Englisch und dem Jiddischen eine besondere Herausforderung war\, darüber spricht sie mit Kristian Lutze.
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