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SUMMARY:#StandWithUkraine – Eine Solidaritätsveranstaltung von Literaturhaus Köln und Literaturszene Köln für die Bevölkerung in der Ukraine
DESCRIPTION:Kölner Autorinnen und Autoren erheben ihre Stimmen für den Frieden in der Ukraine und für die Demokratie. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. \nAm kommenden Sonntag\, 6. März 2022\, um 18.00 Uhr werden Texte ukrainischer Autorinnen und Autoren auf der Bühne des Literaturhaus Köln gelesen\, vor Publikum und im Livestream. Die Veranstaltung endet gegen 19.30 Uhr und ist eine Solidaritätsbekundung für die Ukraine\, ihre Künstler*innen und ihre Bevölkerung. Alle Beteiligten an der Veranstaltung arbeiten honorarfrei. Eintrittsgelder und Spenden werden über eine souveräne Organisation an notleidende Ukrainer*innen weitergegeben. \nGelesen wird aus Texten von: \nJurij Andruchowytsch – Dmitrij Kapitelman – Andrej Kurkow – Tanja Maljartschuk – Katja Petrowskaja – Oksana Sabuschko – Zanna Sloniowska – Iryna Vikyrchak – Natascha Wodin – Serhij Zhadan u. a. \nEs treten auf: \nAndrea Badey – Christoph Danne – Yannic Han Biao Federer – Joachim Geil – Anke Glasmacher – Janko Hanushevsky – Roswitha Haring – Juliana Kálnay – Peter Licht – Lubomyr Melnyk (Musik\, via Einspielung) – Melanie Raabe – Peter Rosenthal – Anna Sarvira mit André Patten – Simone Scharbert – Günter Wallraff – Gerrit Wustmann \nFür den Besuch im Literaturhaus ist eine Anmeldung erforderlich unter 0221-995558-0 (werktags) oder info@literaturhaus-koeln.de. Es gilt die 2G-Plus-Regel und die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. \nEintritt: 10\,- €\, um Spenden wird gebeten­­­­\nSpendenkonto Literaturhaus Köln: IBAN: DE35 3705 0198 0022 4529 57\,\nBIC: COLSDE33XXX\, Sparkasse KölnBonn\, Stichwort »Ukraine«\nTickets im Vorverkauf über tickets.qultor.de: https://tinyurl.com/QultorStandWithUkraine \nZugang zum Livestream über https://dringeblieben.de/videos/standwithukraine-eine-solidaritatsveranstaltung-von-literatu \nInformation und Kontakt:\nSonja Herrmann\nLiteraturhaus Köln\, Großer Griechenmarkt 39\nTel. 0221 / 99 55 58 12 ● Fax: 0221 / 99 55 58 15\nherrmann@literaturhaus-koeln.de\, www.literaturhaus-koeln.de
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SUMMARY:Adania Shibli: Eine Nebensache
DESCRIPTION:Im Sommer 1949 wird ein palästinensisches Beduinenmädchen von israelischen Soldaten vergewaltigt\, ermordet und in der Wüste verscharrt. Jahrzehnte später versucht eine junge Frau aus Ramallah\, mehr über diesen Vorfall herauszufinden. Adania Shibli verwebt in Eine Nebensache (Berenberg\, Übersetzung von Günther Orth) die Geschichten beider Frauen zu einer eindringlichen Meditation über Krieg\, Gewalt und die Frage nach Gerechtigkeit im Erzählen. Jan Ehlert moderiert\, aus der deutschen Übersetzung liest Beatrice Faßbender. \nMan reißt ein Grasbüschel aus und glaubt\, man sei das Kraut für immer los\, aber nach einem Vierteljahrhundert wächst Gras derselben Art an derselben Stelle wieder nach. \n»Adania Shibli wagt viel\, wenn sie das Schlüsselereignis ihres Romans – die Vergewaltigung und Ermordung einer jungen Beduinin – zwei äußerst ichbezogenen Erzählern anvertraut\, einem israelischen Psychopathen und einer palästinensischen Amateurdetektivin unter Autismus-Verdacht. Dieser Umweg erweist sich als voll und ganz gerechtfertigt«\, schreibt J. M. Coetzee über Eine Nebensache. Weil das Verbrechen auf den Tag genau fünfundzwanzig Jahre vor ihrer Geburt begangen wurde\, ist eine junge Frau aus Ramallah geradezu besessen davon\, mehr über die Tat herauszufinden. Auf ihrer Spurensuche stößt sie auf viele tausend Nebensachen\, die in der Geschichtsschreibung nicht auftauchen\, und fügt sie zu einer neuen Perspektive zusammen. Adania Shibli\, die 2021 für Eine Nebensache für den International Booker Prize nominiert war\, spürt in ihrem Roman der Frage nach\, was Geschichten bewahren können\, was erzählt\, was ausgelassen wird. Und beschwört im Erzählen eine Gegenwart\, die von der Vergangenheit heimgesucht wird. \nVeranstaltungspartner: Berenberg Verlag  \nFoto: © Hartwig Klappert
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SUMMARY:Uwe Wittstock: Februar 33. Der Winter der Literatur
DESCRIPTION:In Februar 33. Der Winter der Literatur (C.H.Beck) vergegenwärtigt Uwe Wittstock die Atmosphäre der Tage zwischen Hitlers Regierungsantritt und dem Außerkraftsetzen aller Bürgerrechte. In kurzer Zeit weicht das glanzvolle literarische Leben der Weimarer Zeit einem langen Winter und es entscheidet sich\, wer um sein Leben fürchten und fliehen muss und wer antritt\, um im Windschatten der Täter Karriere zu machen. Im Gespräch mit Elke Heidenreich entfaltet Uwe Wittstock das Mosaik dieses alles verändernden Februars 1933. \nManche Laufbahn\, die hoffnungsvoll startete\, erholte sich von diesem Monat nicht mehr. Allzu viele Schriftsteller und Schriftstellerinnen verstummten und verstanden fast spurlos. Eine lebensentscheidende Wende war es für alle. \n»Das hier sind keine Heldengeschichten«\, schreibt Uwe Wittstock gleich zu Beginn seines Tatsachenbuches\, das sich dem Schrecken des Februars 1933 gleichermaßen berichtend wie erzählend nähert. »Es sind Geschichten von Menschen\, die in extreme Gefahr gerieten« – 1933 sind das auch Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Thomas Mann\, Erich Maria Remarque\, Bertolt Brecht und Ricarda Huch. Aus den Biografien vielzähliger literarischer Prominenter fügt Uwe Wittstock ein Kaleidoskop der stark vernetzten Literaturszene der Weimarer Republik zusammen\, der im Monat der ›Machtergreifung‹ ihr jäher Niedergang bevorsteht. Dabei fängt er die Atmosphäre einer Zeit ein\, in der Literatur zu schreiben zu einer unmittelbaren Gefahr und Literaten entweder zu Flüchtenden oder zu Mitläufern eines faschistischen Terrorstaates wurden. \nFebruar 33 ist ein »aufrüttelndes und ergreifendes Buch« (SZ)\, das klug zwischen Tatsachenbericht und Geschichtserzählung changiert und mit bislang teils unbekanntem Text- und Bildmaterial aus den 30er-Jahren aufwartet. Zugleich lässt sich Uwe Wittstocks Blick auf den Winter der Literatur als Mahnung an unsere Gegenwart begreifen\, denn eine Zeit globaler Krisen\, in der demokratische Prozesse auf die Probe gestellt werden\, verleihen seinen Beobachtungen eine mitunter dringliche Aktualität.  \nFoto: (c) Jonas Skorpil
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SUMMARY:Moritz Rinke: Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García
DESCRIPTION:Ein Postbote auf Lanzarote\, der um seinen Sohn kämpft\, ein dunkles Familiengeheimnis aus dem Spanischen Bürgerkrieg und ein blauer Ball\, der über die Insel der hundert Vulkane bis nach Afrika rollt: Moritz Rinke entfacht in seinem zweiten Roman Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García (Kiepenheuer & Witsch) mit unvergleichlicher Tragikomik und schier atemberaubender Erzählkunst ein Feuerwerk an Geschichten. Margarete von Schwarzkopf moderiert.  \n»Hier ist ja nichts! Eine Insel mit nichts!«\, hatte Pedro manchmal erboste Touristen bei Carlota an der Rezeption im Crystal Palace sagen hören\, aber das stimmte nicht. Sie hatten keine Ahnung von der Anmut der schwarzen Strände\, der braunen\, rotbraunen\, feuerroten\, gelbbraunen oder ockerroten und ockerbraunen Vulkane. Manchmal waren sie in der Abendsonne auch plötzlich hellbeige und gelb bis blau oder lila. \nPedro Fernández García ist Postbote auf Lanzarote\, ein »cineastischer Postbote«\, wie er selbst sagt – denn seine Dienstzeit verbringt er mit James Bond und Indiana Jones im Kino\, wenn er nicht gerade in den Norden der kargen Insel fährt\, um am Hafen einen Café con leche zu trinken. Seit der Erfindung des Internets stellt er bis auf die lästigen\, in Plastikfolie eingeschweißten Werbeprospekte kaum noch Post zu. So bleibt ihm schier unendlich viel Zeit\, seinem Sohn Miguel alles über die Insel der hundert Vulkane zu erzählen und den Geheimnissen seiner Familie nachzuspüren: Was hat sein Großvater in den Dreißigerjahren in Spanisch-Marokko gemacht und wer war der mysteriöse Deutsche\, bei dem er damals angestellt war? Außerdem sind da noch sein Freund Tenaro\, ein arbeitsloser Fischer ohne Boot\, und Amado\, ein Geflüchteter aus Äquatorialguinea\, mit denen Pedro den atemberaubenden Plan fasst\, seinen Sohn\, der zu seiner Mutter nach Barcelona zieht\, auf die Insel zurückzuholen. \nMit Leichtigkeit und Verve erzählt Moritz Rinke eine Vater-Sohn-Geschichte\, aus der eine Vielzahl weiterer Erzählstränge über Fußball\, Literatur und die Globalisierung sprießt. Zugleich ist der zweite Roman des Dramatikers eine Liebeserklärung an die Insel Lanzarote mit all ihrem Reichtum an Geschichten. Doch ist Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García nicht einfach ein Urlaubsroman\, sondern »ein politisches\, unterhaltsam philosophisches Buch« (BZ)\, das nicht nur düstere Bilder einer faschistischen Vergangenheit evoziert\, sondern in den Biografien seiner Figuren auch die Krisen unserer Gegenwart fassbar werden lässt. Denn das Lanzarote\, das Moritz Rinke entwirft\, ist auch eine Insel\, an deren schwarzen Stränden sich das ganze Leid der Geflüchteten abzeichnet. \nVeranstaltungspartner: Kiepenheuer & Witsch  \nFoto: (c) Peter Sickert
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SUMMARY:Guy Helminger: Lärm
DESCRIPTION:Ein Psychotherapeut\, der untertaucht und in einem Brief ein politisches Attentat ankündigt. Was auf den ersten Blick ein klarer Fall scheint\, wird verzwickter\, als der ermittelnde Beamte das Leben des Mannes zu rekonstruieren versucht. Aus den Stimmen von Ehefrau\, Freunden\, ehemaligen Kollegen entsteht ein Netz aus möglichen Wahrheiten. Guy Helmingers neuer Roman Lärm (capybarabooks) erzählt von der Zersplitterung des Ichs und von der Möglichkeit\, dass Erinnerungen ehrliche Erfindungen sind. \nMir war\, als sei dieser Mensch ein Paradebeispiel dafür\, dass der Kern des Einzelnen nichts weiter als die Summe vieler Stücke\, ja Bruchstücke war. Seine von außen gesehene Identität bestand nicht aus etwas Ganzem\, sondern nur aus einer Ansammlung von Akzidenzien. \nEin Psychotherapeut ist ein Mensch der Worte\, für den die Lösung eines Problems zuallererst im Gespräch liegt. Der Brief\, den Konrad Schnittweg\, bevor er untertaucht\, an die Presse verschickt\, spricht hingegen eine andere Sprache: Plant der Therapeut und Ehemann ein politisches Attentat? Der Versuch des ermittelnden Beamten\, Klarheit über das Leben des Verdächtigen zu schaffen\, scheitert: Aus den Erinnerungen der Befragten will sich kein kohärentes Bild zusammenfügen\, vielmehr scheinen verschiedene Wahrheiten nebeneinander zu existieren. Möglicherweise gibt es auch für die Befragten Motive\, die Unwahrheit zu sagen … \nIm Gewand eines kriminalistischen Plots erzählt Guy Helmingers neuer Roman Lärm von Identität\, Erinnerung und der Wahrheit\, die nie im Singular steht. Zugleich lässt sich der Text als formal spielerische Reflexion über die Unterscheidung in Fakt und Fiktion lesen: Unweigerlich stellt sich bei der Lektüre die Frage\, ob man es bei der Montage von (fiktiven) Befragungsprotokollen\, Zeitungsausschnitten und Tonbandtranskriptionen nicht auch mit einer ›ehrlichen Erfindung‹ zu tun hat. \nMit Ulrich Noller geht Guy Helminger der Frage nach\, ob aus unterschiedlichen Arten\, dasselbe zu erinnern\, trotzdem Wahrheit wird. \n  \nFoto: (c) Guy Helminger
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SUMMARY:Reinhard Kleist: Starman – David Bowie’s Ziggy Stardust Years
DESCRIPTION:Comiczeichner Reinhard Kleist präsentiert im Gespräch mit Comicexperte Christian Meyer-Pröpstl sein neuestes Werk: Starman – David Bowie’s Ziggy Stardust Years (Carlsen Verlag). Darin erzählt er von Aufstieg und Fall des wohl berühmtesten Alter Egos der Musikgeschichte: Ziggy Stardust. Sein provokantes Spiel mit sexueller Identität und Geschlechterrollen legt schließlich den Grundstein für David Bowies Aufstieg zum »einflussreichsten Popmusiker aller Zeiten« (New Musical Express).  \nIn der Kunst\, Musikerbiografien grafisch zum Leben zu erwecken\, hat sich Reinhard Kleist bereits mit seinen Veröffentlichungen zu Johnny Cash\, Elvis Presley und Nick Cave versiert gezeigt. Mit Starman – David Bowie’s Ziggy Stardust Years hat er nun einen schillernden Comic über eine Legende der Popmusikgeschichte gezeichnet: David Bowie\, der Anfang der Siebzigerjahre wie kaum ein anderer progressiv mit sexueller Identität spielte. \nWie David Bowies Kunst ist auch Reinhard Kleists Comic knallbunt\, brülllaut – und zugleich feinfühlig und intim. In Starman geht es nicht einzig um die provokanten Auftritte der egozentrischen Kunstfigur Ziggy Stardust\, deren Glamour in der Kolorierung von Thomas Gilke kongenial eingefangen ist\, sondern auch um David Bowies konfliktreiche Kindheit und das tragische Verhältnis zu seinem psychisch kranken Bruder. Aber hat nicht auch David Bowies Spiel mit Identitäten etwas Schizophrenes? Und sind nicht auch bei ihm Sein und Schein nicht immer auseinanderzuhalten? \nReinhard Kleists Comic ist das facettenreiche Porträt einer Kultfigur des Rock ‘n’ Roll und eine Hommage an die Camp-Ästhetik David Bowies: »So wird der Comic ›Starman‹ nicht nur zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung um Identität und Vermarktung von David Bowie\, sondern auch zu einem Denkmal für die Popkultur des 20. Jahrhunderts« (rbbKultur).\n \nVeranstaltungspartner: Carlsen Verlag  \n  \nFoto: (c) Carlsen Verlag by Wolf-Dieter Tabbert
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SUMMARY:Zwischenstand – Neue Texte und aktuelle Themen aus dem Literatur-Atelier
DESCRIPTION:Ist unsere Umwelt noch zu retten? Was bedeutet Identität? Verschwörungsnarrative zu Goethes Zeiten? Ausschnitte aus aktuellen Veröffentlichungen des Ateliers\, Erzählungen\, Kurzprosa\, Lyrik und Hörspiel. Drei Tandems mit Doris Konradi\, Mithu Sanyal und Joachim Geil u.a.\, dazwischen frische Früchte des literarischen Schreibens.  \nMit freundlicher Unterstützung des Kulturamts Köln  \n  \nFoto: Mithu Sanyal\, (c) Guido Schiefer
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SUMMARY:Svenja Leiber: Kazimira
DESCRIPTION:Ein Generationenroman\, in dessen Mittelpunkt eine Bernsteingrube nahe der Kurischen Nehrung und die Emanzipationsgeschichte einer widerspenstigen Heldin steht: Kazimira. \nEntlang der Geschichte Ostpreußens – von der beginnenden Industrialisierung\, durch zwei Weltkriege bis in die Gegenwart – hält Svenja Leiber in ihrem Roman Kazimira (Suhrkamp) das Schicksal und die Geschichten der Frauen fest\, funkelnd und ewig wie der Einschluss im Bernstein. Im Literaturhaus spricht sie über den Widerstand gegen patriarchale Enge und Gewalt. \nAls sie zurück in der Hütte ist\, legt sie das Kind ab\, greift einen Stein aus dem Sack und hält ihn Ake vor die Augen: »Sieh\, auch die kann nicht fort«\, sagt sie. »Aber ihr Platz ist schön.« In dem Stein wohnt seit Millionen Jahren ein Insekt\, eine Trauermücke. \nKazimira ist die Frau eines geschickten Bernsteindrehers. Während er am Aufbau und Erfolg des ersten Bernsteinbergwerks Ende des 19. Jahrhunderts maßgeblich beteiligt ist\, muss sich Kazimira um Haus und Kind kümmern\, obwohl sie arbeiten will wie ihr Mann. Aber sie findet ihre Emanzipation\, indem sie ihren eigenen Weg geht und sich nicht gesellschaftlichen Konventionen fügt. Als junge Frau erlebt sie den aufkommenden Wohlstand des Küstenstrichs genauso wie aufziehenden Antisemitismus und Nationalismus\, viele Jahr später\, am Ende des Zweiten Weltkriegs\, wird sie Zeugin von deutschen Verbrechen. Svenja Leiber folgt Kazimira und ihrer Familie über vier Generationen\, alle tragen den Schmerz und die Widerständigkeit der Titelheldin. Sprachmächtig und mit poetischer Klarheit erzählt sie »eine Geschichte von elementarer Wucht« (NZZ).
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SUMMARY:Manuel Gogos: Das Gedächtnis der Migrationsgesellschaft. DOMiD – ein Verein schreibt Geschichte(n)
DESCRIPTION:Anmeldung über https://domid.org/anmeldung/  \n\nMit der Gründung des »Dokumentationszentrums und Museums über die Migration in Deutschland« (DOMiD) 1990 begann die Dokumentation und Archivierung von Erinnerungen und Zeitzeugnissen. Autor Manuel Gogos zeichnet die Geschichte des Vereins nach und reflektiert dabei über die Musealisierung von Migration und Erinnerungskultur. \nVereinsmitgründer Aytaç Eryılmaz und DOMiD-Mitarbeiterin Sandra Vacca sprechen über die Geschichte und die Zukunft des geplanten Migrationsmuseums. \nDas Leben in der Bundesrepublik Deutschland wird von Millionen Migrant*innen mitgeprägt. Lange blieb ihre Geschichte ungeschrieben\, doch 1990 begannen die aus der Türkei stammenden Pionier*innen des »Dokumentationszentrums und Museums über die Migration in Deutschland e.V.« (DOMiD) damit\, alltagskulturelle Objekte aus der Ära der sogenannten »Gastarbeiter« zusammenzutragen und in Ausstellungen zu präsentieren. Heute umfasst die Sammlung über 150.000 Zeitzeugnisse aus der Migrationsgeschichte Deutschlands seit 1945 bis heute. Diese Sammlung wird ab 2025 in das von DOMiD geplante »Haus der Einwanderungsgesellschaft« überführt\, ein Migrationsmuseum mit bundesweiter Reichweite. Autor Manuel Gogos zeichnet in seinem Buch Das Gedächtnis der Migrationsgesellschaft. DOMiD – ein Verein schreibt Geschichte(n) (transcript Verlag) die Geschichte des in Köln ansässigen Vereins DOMiD nach und reflektiert dabei über die Musealisierung von Migration\, Erinnerungskultur und antirassistisches Kuratieren. \nIm Literaturhaus liest Manuel Gogos aus seinem Buch und erzählt\, wie er sich den Schicht für Schicht bei DOMiD abgelagerten Geschichten genähert hat. Der Mitgründer des Vereins Aytaç Eryılmaz gehört als einer der Vorreiter der Musealisierung von Migration zu den Protagonist*innen im Buch und berichtet an diesem Abend über die Frühgeschichte des Vereins. Die Museologin und DOMiD-Mitarbeiterin Sandra Vacca gibt einen Ausblick auf das geplante Migrationsmuseum und erläutert\, warum dieses partizipativ gestaltet wird. \nFoto: (c) privat
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SUMMARY:Lesung: KJL im Dialog mit Elisabeth Steinkellner (ab 14 Jahren)
DESCRIPTION:Ein Abend mit der Autorin und Gesprächen über Papierklaviere\, Skizzenbüchern und die Lust am Schreiben. \nIn Elisabeth Steinkellners neuestem Buch Esther und Salomon (Tyrolia) treffen zwei Jugendliche und zwei Lebenswelten aufeinander\, die auf den ersten Blick gar nicht unterschiedlicher sein können. Und doch finden die beiden zueinander: Esther ist Fotografin und mit ihren Eltern im Ferienparadies\, wo sie sich auch nichts mehr zu sagen haben. Salomon ist der Sohn einer Hotelangestellten\, ein Zeichner\, geprägt von Flucht und traumatisierenden Erlebnissen.\nDen ersten Teil bis zum Ende des Urlaubs erzählt Esther und findet in Polaroids einen Ausdruck für ihre Gedanken und Gefühle. In Salomons Skizzenbuch wird die Geschichte weitererzählt – geht die Geschichte weiter?\nWie die Jugendlichen füreinander Gefühle entwickeln\, welche Ängste sie haben und wie sie mit der Vergangenheit umgehen erzählt Elisabeth Steinkellner in diesem besonderen Versroman\, kombiniert mit Esthers Polaroids und Salomons Skizzenbuch (Zeichnungen und Fotos von Michael Roher). Auf außergewöhnliche Weise gelingt es Elisabeth Steinkellner\, die ereignisreiche Phase des Erwachsenwerdens in all ihren Dimensionen mit einem unglaublichen Gespür für ihre Figuren\, deren Gefühle und Realität einzufangen. \nEinführung: Prof. Dr. Gabriele von Glasenapp\nModeration: Ines Dettmann\nDauer der Veranstaltung: 60 min. \nIn Kooperation mit der ALEKI/ Universität Köln
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SUMMARY:Gerrit Wustmann: Weltliteratur 
DESCRIPTION:»Wo Weltliteratur draufsteht\, ist Westliteratur drin.« \nIn seinem kenntnisreichen Essay Weltliteratur (Sujet Verlag) zeigt Gerrit Wustmann\, wie einseitig unser Blick auf die sogenannte Weltliteratur ist\, lenkt den Blick auf das literarische Schaffen von Autor*innen aus Asien\, Afrika und Lateinamerika und wirbt im Gespräch mit Maryam Aras um ein neues Literaturverständnis. \nAusgehend von Goethes Begriff der Weltliteratur plädiert Gerrit Wustmann für ein umfassenderes Verständnis des Wortes und einen weiteren literarischen Horizont. Er zeigt auf\, wie im Feuilleton\, an Schulen und Universitäten sowie in Listen kanonischer Werke sogenannte westliche Literatur überwiegt und scheinbar unreflektiert zu Weltliteratur erklärt wird. Dass dabei auch unser Blick auf »die Welt« verzerrt wird\, spiegelt Gerrit Wustmann in seinem Essay und leistet damit einen wichtigen Beitrag im Gespräch über Literatur. \nFür diese Veranstaltung gilt das 2G-Modell. Der Zutritt wird nur geimpften und genesenen Personen möglich sein. Bitte halten Sie Ihren Impf- oder Genesungsnachweis sowie Ihren Lichtbildausweis am Einlass bereit. Zutritt mit einem tagesaktuellen Negativtestergebnis ist an diesem Abend nicht möglich. \nEs gelten die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske sowie das Abstandsgebot.  \nDie Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. \n  \nFoto: (c) Helen Pass
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SUMMARY:Brinkmann-Stipendiatin Lisa Roy
DESCRIPTION:Anmeldung unter: brinkmann-stipendium@stadt-koeln.de \nLisa Roy ist die Preisträgerin des Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendiums für Literatur 2021. \nIhr Romanvorhaben Brennpunkt behandelt das Verschwinden zweier junger Mädchen in einem sogenannten »Brennpunkt«-Viertel in Essen. Mit sprachlich konsequenter Illusionslosigkeit schreibt die 1990 in Leipzig geborene Autorin gegen den Mythos einer klassenlosen\, privilegierten Gesellschaft an: preiswürdig! Brigitta von Bülow begrüßt im Namen der Stadt Köln. \nDie Protagonistin in Lisa Roys Romanvorhaben ist in eben jenem Brennpunkt-Viertel aufgewachsen\, in dem zwei junge Mädchen verschwinden. Sie kehrt nun dorthin zurück und wird mit Fragen der Vergangenheit und Zukunft\, der Herkunft und Selbstbestimmung konfrontiert.\nDie Jury begründet die Vergabe des Stipendiums an Lisa Roy folgendermaßen:\nDie Autorin zeichnet mit großem Realismus das Bild einer post-migrantischen Gesellschaft\, in der Chancengleichheit und Emanzipation nur zum Schein existieren. Lisa Roys Erzählstil ist beeindruckend scharf und dennoch sensibel und umsichtig; sie ist eine Wanderin über die Milieugrenzen hinweg\, was ihre Perspektive\, ihren Blick nochmal ganz anders schärft. Sie zeigt\, was Sprache vermag\, nämlich gewaltvoll zu urteilen\, szenisch und/oder sinnlich zu beschreiben und vor allem mit Witz und Weitsicht gesellschaftliche Zustände zu reflektieren. \nLisa Roy wurde 1990 in Leipzig geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Zunächst veröffentlichte sie einige Kurzgeschichten\, 2016 folgte ihr erstes Buch. Nach einem Abschluss in Literaturwissenschaften und Theologie studiert sie nun Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM). Sie lebt mit Freunden und Familie in Essen.  \nEine Veranstaltung der Stadt Köln \n\nFoto: (c) Marian Mayland
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SUMMARY:Felicitas Hoppe: Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm
DESCRIPTION:Die alte Geschichte der Nibelungen: Felicitas Hoppe erzählt sie neu und erfindet die Wahrheit – von Siegfried\, Brunhild\, Hagen\, Kriemhild. Ein unschlagbarer Stoff\, den die Autorin zum ersten gesamteuropäischen Heldenepos der Gegenwart macht. Über Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm (S. Fischer) spricht sie mit Christof Hamann. \nSicher ist nur: Es gab eine Zeit\, da gehörten alle Schätze der Welt einer Frau. Bis sie sich\, ihrer überdrüssig\, eines Tages auf und davon machten\, sich an verschiedenen Orten versteckten und die Zauberer aller Länder bezahlten\, um verzaubert und nicht gefunden zu werden. Wird der Zauber aber eines Tages gelöst\, verwandelt sich der Schatz in natürliches Gold und kann nach Hause getragen werden.  \nEin Stoff\, der seit fast 700 Jahren nicht ruht: Felicitas Hoppe folgt der Nibelungensage von Worms aus den Rhein und die Donau entlang. Vor dem Hintergrund der Wormser Nibelungen-Festspiele\, auf der Drehbühne auf dem Domplatz\, nähert sich die Büchner-Preisträgerin spielerisch und originell dem historischen Stoff. Die Suche nach dem Schatz\, die immerwährende Verlockung des Goldes wird zum Volksfest\, auf dem in den Spielpausen Regisseurin\, Schauspieler und Statisten zu Wort kommen und Stummfilmelemente\, Tortenschlacht und Blutbäder à la Tarantino die Gegenwärtigkeit des Mythos befeuern.  \n»Felicitas Hoppe hat der Strahlkraft dieses Mythos eine politische\, wenn man will kapitalismuskritische\, gleichzeitig aber auch ungemein unterhaltsame Deutung hinzugefügt – voller sprachlicher Raffinesse\, Witz\, Verspieltheit und feiner Ironie« (Angela Gutzeit\, SWR2). Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm war für den Deutschen Buchpreis 2021 nominiert. \nDiese Veranstaltung gibt es auch als Livestream. Die Tickets dazu gibt es hier: https://dringeblieben.de/videos/felicitas-hoppe-die-nibelungen-ein-deutscher-stummfilm \n  \nFoto: © Ekko von Schwichow
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SUMMARY:Präsentation Gönn.Dir.Geschichten (ab 12 Jahren)
DESCRIPTION:Junge Schreibtalente präsentieren zum ersten Mal ihre Texte! \nSeit fast zwei Jahren schreibt und diskutiert die Gruppe: Jetzt gehen die Jugendlichen der offenen Schreibwerkstatt GÖNN.DIR.GESCHICHTEN – gefördert von der Rheinenergie Stiftung Kultur und geleitet von den Kölner Autorinnen Christina Bacher und Gerlis Zillgens – mit ihren Texten an die Öffentlichkeit. Sie präsentieren Prosa und Lyrik\, starke Hauptfiguren und spannende Plots\, Konflikte\, Gefühle und Wünsche für die Zukunft. Für viele von ihnen ist es das erste Mal auf großer Bühne!
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SUMMARY:Schullesung mit Gerlis Zillgens: Tierische Weihnachten (ab 6 Jahren)
DESCRIPTION:02.12. | Donnerstag | 09:30 & 11:00 Uhr \nTierisch lustige Weihnachten – mit dem bezauberndsten und außergewöhnlichsten Krippenspiel aller Zeiten. \nDie Bewohner von Tierlingen finden: Im Dezember ist alles doof und langweilig! Es wird viel zu früh dunkel\, es ist zu kalt und es gibt kein frisches Gras. Aber dann hat Elefantin Elfie eine geniale Idee: Sie erinnert sich\, dass die Menschen zu dieser Zeit immer etwas spielen. Nennt sich »Krippen«. Aber wie geht das noch mal? Gemeinsam mit der Kuh Nigunde\, den Gänsen Walter und Walter und Katze Miau-Miau als Jesus-Kind stellt Elfie ein äußerst verrücktes Krippenspiel auf die Beine. \nAbsolut hinreißend und witzig erzählt sowie liebevoll illustriert ist Gerlis Zillgens‘ Adventslesung Morgen\, Tiere\, wird´s was geben! (Thienemann-Esslinger) ein einzigartiges Vergnügen. \nLehrer*innen können unter 0221/ 9955580 Karten für Ihre Klasse reservieren oder per E-Mail unter dettmann@literaturhaus-koeln.de \nDauer der Veranstaltung: 45 Minuten
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SUMMARY:Other Writers Need to Concentrate
DESCRIPTION:Vorstellungen vom Autor*insein und von Familie wandeln sich. Der Blog »Other Writers Need to Concentrate« bildet das ab und vernetzt seine Mitglieder. Zwei davon\, Selim Özdogan und Simone Scharbert\, stellen ihre Perspektive und ihre Texte vor. Moderation: Sibylla Vričić Hausmann.   \nDie Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. \n\nFoto: © Lucie Ella | © Jo Hemberger
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SUMMARY:Christine Westermann empfiehlt …
DESCRIPTION:Schon das fünfte Mal ist Christine Westermann im Literaturhaus zu Gast\, um zusammen mit Volker Schaeffer das Bücherjahr Revue passieren zu lassen: Lieblingstitel und Bücher\, die Sie nicht verpasst haben sollten\, Geheim- und Geschenketipps für Familie\, Freunde oder sich selbst. Ein unterhaltsamer Leseabend in Ihrem Literaturhaus. \nDiese Veranstaltung können Sie auch im Livestream verfolgen. Die Tickets dazu gibt es hier. \nFoto: (c) Ben Knabe\, networks
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SUMMARY:Lesung mit Safiye Can und Ilija Trojanow
DESCRIPTION:Die deutsche Literatur mit multikulturellen Wurzeln – Die internationale Schreibfamilie \nDer  Verband  deutscher  Schriftstellerinnen  und Schriftsteller  NRW  veranstaltet  mit  Unterstützung  des Deutschen  Literaturfonds  im  Rahmen  des  Programms “Neustart  Kultur”  eine  neue  Reihe  in  Köln  mit Autor*innen  und  Moderator*innen  wohnhaft  in  mehreren Bundesländern\,  die  zwei-  oder  sogar  mehrsprachig  sind und  sich  mit  zwei  Ländern  besonders  verbunden  fühlen – Deutschland  und  einer  weiteren  Heimat.  \nIn  jeder  der  fünf  Abendveranstaltungen  werden  zwei Mitglieder  dieser  großen  transkulturellen  Schreibfamilie internationaler  Provinienz  aus  ihren  Werken  lesen und mit  den  Moderator*innen  und  dem  Publikum  über naheliegende  Themen  diskutieren  wie  folgende:  \nWie  ist  ihre  Beziehung  zu  Deutschland  als  ihre  zweite oder  als  ihre  Geburtsheimat?\nHaben  sie  mögliche  Affinitäten  mit  der  Literatur des  Landes  ihrer  Vorfahren?\nWorin  unterscheidet  sich  eine  multikulturelle  Literatur von  einer  monokulturellen  und  nur  in  einer  Heimat eingewurzelten?\nWelche  Sprache  triumphiert  in  der  Konkurrenz  oder Koexistenz  zwischen  zwei  Ausdrucksmöglichkeiten?\nIst  zum  Beispiel  Wladimir  Nabokow  ein  Autor  der russischen  Literatur  oder  der  Amerikanischen?\nWarum  wurde  die  sogenannte  Migrantenliteratur  in  den Anfängen  in  Deutschland  für  minderwertig  und  literarisch von  niedriger  Qualität  gehalten?  \nDie  Veranstaltungen  finden  unter  Beachtung  der  aktuellen Corona-Maßnahmen  statt. \n  \nVeranstaltungen: \nMontag\, 08.11.21\, 19 Uhr\, Allerweltshaus e.V.\,\nKörnerstr. 77\, 50823 Köln\, Eintritt frei; Autor*in: Juan Moreno und Maria Cecilia Barbetta\, Moderation: Amir Shaheen \nFreitag\, 19.11.21\, 19 Uhr\, FORUM Volkshochschule am Neumarkt\, Cäcilienstraße 29-33\, 50667 Köln\, Eintritt frei; Autorinnen: Renan Demirkan und Sylvie Schenk mit Musikbegleitung von Heribert Leuchter\, Moderation: Volker Degener \nDienstag 23.11.21\, 19 Uhr\, online auf www.twitch.tv/vsschriftstellerverband\, Autorinnen: Natascha Wodin und Katja Petrowskaja\, Modertion: Sven j. Olsson \nMittwoch\, 24.11.21\, 19 Uhr\, Literaturhaus\, Großer Griechenmarkt 39\, 50676 Köln\, Eintritt: 9\,-/ 7\,- €\, für Mitglieder 5\,- €; Autor*in: Safiye Can und Ilija Trojanow\, Moderation: Sabine Lipan \nDienstag 30.11.21\, 19 Uhr\, Lew Kopelew Forum\, Neumarkt 18\, 50667 Köln\, Eintritt frei; Autor*in: Olga Grjasnowa und Wladimir Kaminer\, Modertion: Katharina Heinrich \n  \n\n\nDie Lesungen findet statt im Rahmen der Lesereihe: „Die deutsche Literatur mit multikulturellen Wurzeln“ des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di. \nDie Lesungen werden gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.”
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SUMMARY:Lesung: Plastik\, Müll & ich
DESCRIPTION:ab 12 Jahre \nWer Plastik hört\, denkt an Plastikmüll. Jetzt noch ein Buch über Müll? – NEIN! \nIn enger Zusammenarbeit mit Jugendlichen haben die Heinrich-Böll-Stiftung und die mehrfach ausgezeichnete Buchgestalterin Gesine Grotrian ein Buch für alle ab 12 entwickelt\, das schnörkellos und klar verständlich sehr viel tiefer geht und einen ganz anderen Blick auf das Thema Plastik wirft.\nPack aus! Plastik\, Müll und ich zeigt ab der Herstellung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Plastik auf\, welchen Risiken Menschen\, Tiere und unsere Umwelt ausgesetzt sind. Das Buch regt die Leser*innen zum Nachdenken an\, vor allem aber lässt es sie nicht mit den Problemen alleine. Es beschreibt Alternativen und Auswege\, um anders mit Plastik und seinen Gefahren umzugehen. \nDie Heinrich-Böll-Stiftung ist eine grüne politische Stiftung. Sie versucht\, mit vielen Projekten und Veranstaltungen die Welt zu verbessern. Sie setzt sich für Demokratie und Menschenrechte ein\, für einen Schutz der globalen Ökosysteme und die Gleichberechtigung der Geschlechter. Zudem fördert sie begabte\, gesellschaftspolitisch engagierte Studierende und versucht\, die soziale und politische Teilhabe von Immigrant*innen zu erleichtern. \nDie Grafiken und Texte in Pack aus! Plastik\, Müll und ich hat Gesine Grotian mit Unterstützung von vielen Personen erstellt. Sie hat Grafik Design und Illustration in Düsseldorf studiert und nach einigen Auslandsaufenthalten ein Designstudio in Berlin gegründet und 10 Jahre lang geleitet. Von ihrem Können profitieren ihre Kunden und Schüler: Gesine unterrichtet an unterschiedlichen Schulen\, gibt Workshops und hält Vorträge im In- und Ausland. \nModeration: Ute Wegmann\nDauer der Veranstaltung: 60 min. \nGerne können Sie Karten unter 0221/ 9955580 für Ihre Klasse reservieren oder per E-Mail unter dettmann@literaturhaus-koeln.de
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SUMMARY:Preis der Literaturhäuser 2021: Ingo Schulze
DESCRIPTION:Ingo Schulze ist unser Preisträger der Literaturhäuser 2021! Es ist vor allem die Zeit der DDR\, die Wendezeit und Nachwendezeit\, die Ingo Schulze literarisch in seinen Büchern bearbeitet. Wer wir sind\, woher wir kommen\, wie wir erinnern und wohin wir steuern\, all das ist bei Ingo Schulze nicht enggeführt auf den Kosmos BRD/DDR\, sondern übertragbar und hochaktuell für unser Mit-\, Neben- und Gegeneinander in Europa und in der Welt. Im Gespräch mit Michael Reitz und moderiert von Johannes Schröer stellt er in Köln neue Texte vor. \nVeranstaltungspartner: Netzwerk der Literaturhäuser \nDiese Veranstaltung können Sie auch im Livestream verfolgen. Die Tickets dazu gibt es hier. \nFoto: (c) Gaby Gerster\, laif
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SUMMARY:Jo Lendle: Eine Art Familie
DESCRIPTION:Jo Lendle erzählt die Geschichte einer deutschen Familie – seiner Familie. Vom Kaiserreich über den Nationalsozialismus bis in die junge DDR und Bundesrepublik entwirft er in Eine Art Familie (Penguin) ein raffiniertes Geflecht aus Verantwortung\, Ideal und Schuld. Über privates und politisches Handeln und über die feinen Unterschiede zwischen Schlaf\, Narkose und Tod spricht Jo Lendle mit Manuel Gogos. \n  \nDiese Veranstaltung können Sie auch im Livestream verfolgen. Tickets zum Livestream gibt es hier. \n  \n  \nOrt: Literaturhaus Köln | Literaturhaus Köln virtuell\nEintritt: 11\,-/9\,- € | Mitglieder: 7\,- € | Online: 5\,- € \nFoto: (c) Jasper Bühler
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SUMMARY:Georg Klein: Bruder aller Bilder
DESCRIPTION:Kaum ein Schriftsteller unserer Zeit handhabt die Mittel der erzählenden Literatur subtiler als Georg Klein\, kaum einer treibt das Spiel mit größerem Vergnügen und Eigensinn voran. Sein neuer Roman Bruder aller Bilder (Rowohlt) führt uns in die Redaktion einer süddeutschen Regionalzeitung – und in das Zwischenreich von Medialität und belebter Natur. Eine dunkle Komödie in leuchtender Prosa\, über die der Autor mit Thomas Böhm sprechen wird. \nMit freundlicher Unterstützung des Rowohlt Verlags. \n  \nFoto: (c) picture-alliance\, F.May
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SUMMARY:Sasha Marianna Salzmann: Im Menschen muss alles herrlich sein
DESCRIPTION:Vier Frauen\, vier Lebensläufe\, die unauflöslich miteinander verstrickt sind und alle eine Geschichte teilen: Sasha Marianna Salzmann erzählt in Im Menschen muss alles herrlich sein (Suhrkamp) mit großer Intensität. Mit Miriam Zeh spricht sie über Umbruchzeiten – von der »Fleischwolf-Zeit« der Perestroika bis ins Deutschland der Gegenwart\, von Emigration und Neubeginn\, vom Schweigen über den Schmerz.
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SUMMARY:Tag der Übersetzung
DESCRIPTION:Wie entsteht ein übersetzter Text? \nSchauen Sie mit uns hinter die Kulissen des Übersetzens. In vier Veranstaltungen stellen Übersetzer*innen sich und ihre Arbeit vor.  \nMit Christine Battermann (Arabisch)\, Larissa Bender (Arabisch)\, Frank Heibert (Englisch)\, Peter Klöss (Englisch)\, Künstlicher Intelligenz (alle Sprachen)\, Sabine Müller (Indonesisch)\, Heike Patzschke (Japanisch)\, Giotto Roussiès (Piano) und Tobias Rothenbücher (Englisch). \nEine Veranstaltung der Weltlesebühne e.V.
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SUMMARY:Colum McCann: Apeirogon
DESCRIPTION:In Apeirogon (Rowohlt) entfaltet Colum McCann den Palästinakonflikt in seiner ganzen Historie und Komplexität. Er erzählt von den Freunden Rami und Bassam. Beide Männer hatten Töchter\, beide starben: Ramis Tochter wurde Opfer eines palästinensischen Selbstmordbombers. Bassams Tochter starb durch die Kugel eines israelischen Grenzpolizisten. Aus den USA ins Literaturhaus zugeschaltet\, stellt Colum McCann im Gespräch mit Angela Spizig den Roman vor. Bernd Reheuser liest aus der Übersetzung von Volker Oldenburg. \nEin Apeirogon ist eine geometrische Form mit einer gegen unendlich gehenden Zahl von Seiten. Und so fächert Colum McCann in Apeirogon nach und nach schier unendliche Seiten auf\, schreibt nicht nur über einen unheimlich aktuellen politischen Konflikt\, sondern auch über die Frage\, wie man nach dem Tod seines Kindes weiterlebt und wo unsere Schicksale sich im Erzählen verbinden. Denn: Die Geschichte von Bassam und Rami hat reale Vorbilder. Es entfaltet sich ein kaleidoskopischer Roman aus filigran verbundenen Fragmenten\, in ihm verbirgt sich eine unendlich vernetzte Welt: Weltgeschichte\, Anekdoten\, menschliches Leiden und Freundschaft; zwei Männer aus dem Nahen Osten\, ein irischer Autor aus New York und Publikum im Kölner Literaturhaus. \nVeranstaltungspartner: Städtepartnerschaft Köln/Bethlehem\, Rowohlt Verlag \n  \nFoto: © P. Matsas\, Opale\, Leemage\, laif
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SUMMARY:Dinçer Güçyeter & Martina Hefter
DESCRIPTION:Zwei\, die sich schätzen\, treffen sich im Literaturhaus Köln. Martina Hefters Gedichte – zuletzt In die Wälder gehen\, Holz für ein Bett klauen (kookbooks) – sind raue\, zärtliche poetische Gesänge\, die die politische Lyrik vom Kopf ihrer Diskurse auf ihre poetischen Füße zurückstellen. Und Dinçer Güçyeter gräbt im neuen Gedichtband Mein Prinz\, ich bin das Ghetto (elif Verlag) nach den Wurzeln seiner Herkunft\, leuchtet das Geflecht familiärer Bindungen aus\, die Herausforderungen des Aufbruchs ins Ungewisse. \nDiese Veranstaltung gibt es auch als Livestream. Tickets zum Livestream gibt es über diesen Link: \nhttps://dringeblieben.de/videos/dincer-gucyeter-martina-hefter \nMit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW \n\nFotos: © Sascha Kokot / © Yavuz Arslan
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SUMMARY:Buchpremiere Kai Meyer: Fürimmerhaus
DESCRIPTION:Buchpremiere: Der Phantastik-Autor Kai Meyer stellt Fürimmerhaus (Fischer Sauerländer) vor. Es steht zwischen den Welten\, am Ufer eines dunklen Ozeans\, hat tausende Hallen und Säle und endlose Korridore. Und es wächst immer weiter und verändert sich. Kai Meyer spricht mit Margarete von Schwarzkopf über phantastische Welten\, junge Heldinnen und Helden und seine spannende Arbeit als Autor von über 60 Romanen. \nIm Fürimmerhaus stranden junge Heldinnen und Helden\, die ihre Welten vor dem Untergang bewahrt haben. Die Herrschenden fürchten ihre Macht und schicken sie hierher ins Exil. Doch Carter ist kein Held wie die anderen. Er besitzt keine Erinnerung\, ist nur von einem überzeugt: Er hat niemals eine Welt gerettet. Und so begibt er sich auf die abenteuerliche Reise durch das Fürimmerhaus\, auf der Suche nach seiner Bestimmung. \n\nFoto: (c) Stefan Freund
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SUMMARY:Yaa Gyasi: Ein erhabenes Königreich
DESCRIPTION:Die ghanaisch-US-amerikanische Schriftstellerin Yaa Gyasi und ihr zweiter Roman Ein erhabenes Königreich (DuMont): Der frühe Tod ihres Bruders und die Depression der Mutter haben dazu geführt\, dass Gifty als erwachsene Frau ihren Glauben gegen die Neurowissenschaften eingetauscht hat. Die bewegende Geschichte einer ghanaischen Einwandererfamilie in Alabama\, nominiert für den Women’s Prize for Fiction 2021. \nVeranstaltungspartner: DuMont Buchverlag\, stimmen afrikas / Allerweltshaus Köln e.V. \n  \nFoto: (c) Peter Hurley
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SUMMARY:Douglas Stuart: Shuggie Bain
DESCRIPTION:Booker Prize-Gewinner Douglas Stuart und sein hochgelobtes Debüt Shuggie Bain (Hanser Berlin): Es ist die Geschichte von Shuggie\, der im verarmten Glasgow der 1980er-Jahre mit der Alkoholsucht der Mutter und gegen die totale Perspektivlosigkeit kämpft. Über den tieftraurigen und zugleich zärtlichen Roman\, über das Elend der Armut und die Beharrlichkeit der Liebe spricht Julian Hanebeck mit dem Autor. Stefko Hanushevsky liest aus der Übersetzung von Sophie Zeitz. \nVeranstaltungspartner: Hanser Berlin \n  \nFoto: (c) Martyn Pickersgill
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SUMMARY:Stefan Weidner & Akın Emanuel Şipal – Vom Bosporus zur Ruhr. Geschichte und Gegenwart der deutsch-türkischen Literaturbeziehungen
DESCRIPTION:Ein Abend zur Geschichte und Gegenwart der deutsch-türkischen Kulturbeziehungen und Wahrnehmungen. Akın Emanuel Şipals Theaterstück MutterVaterLand (Suhrkamp) arbeitet eine hundertjährige türkisch-deutsche Künstlerfamiliengeschichte auf. In Stefan Weidners Reisebericht Die Lehre der Therapia (die horen) überlagern sich Szenen deutscher Türkeireisenden vom 19. Jahrhundert bis zum Anfang der Coronakrise. \nEine Veranstaltung im Rahmen des Festivals »Studio Bosporus«. »Studio Bosporus« ist eine Veranstaltung der Kulturakademie Tarabya in Kooperation mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Mercator und der LOTTO-Stiftung Berlin. \nEintritt: frei | Anmeldung erbeten \n  \nFotos: (c) Max Zerrahn | (c) Viktor Burgi
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