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SUMMARY:Zur Erinnerung an Erasmus Schöfer
DESCRIPTION:Am 7. Juni 2022\, kurz nach seinem 91. Geburtstag\, ist der Autor Erasmus Schöfer in Köln gestorben. An sein vielfältiges Werk und seine engagierte Arbeit – von der Doktorarbeit über Heidegger bis zur Roman-Tetralogie Die Kinder des Sisyfos – erinnern Weggefährt*innen\, Familie und Freunde. \nEin Abend unter anderem mit Volker Dittrich\, Aila Franken\, Timo Ben Schöfer und Enno Stahl über einen Autor\, dessen Romane und Gedichte immer helfen sollten\, die Welt zu verändern – und die ihm doch nie nur Mittel zum Zweck waren. \nVeranstaltungspartner: Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt\, Kinder des Sisyfos – Freundeskreis Erasmus Schöfer e. V.\, Kulturamt der Stadt Köln\, VS NRW\, Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) der Stadtbibliothek Köln \nEintritt frei; Anmeldung unter: info@literaturhaus-koeln.de \nFoto: (c) privat
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SUMMARY:Brotjobs & Literatur
DESCRIPTION:Die Textsammlung Brotjobs & Literatur (Verbrecher Verlag) beleuchtet den Literaturbetrieb aus dem Blickwinkel der Schreibenden und lässt diese offen erzählen\, in welchem Verhältnis ihre Berufung zu ihrem Beruf und finanzieller Absicherung steht und weshalb »Brotjobs« für viele Schriftsteller*innen existenziell sind. \nÜber die Herausforderungen des Lebens als Autor*in spricht Sonja Lewandowski mit Daniela Seel\, Sabine Schiffner und Thorsten Krämer. \nDiese Veranstaltung gibt es auch im Livestream: https://dringeblieben.de/videos/brotjobs-literatur \nVeranstaltungspartner: Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt
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SUMMARY:Simone Scharbert: Rosa in Grau. Eine Heimsuchung
DESCRIPTION:Buchpremiere! Simone Scharbert führt uns mit Rosa in Grau. Eine Heimsuchung (edition AZUR) an Orte\, wo Menschen ohne Privatsphäre unter katastrophalen Bedingungen leben – in psychiatrische Anstalten der Nachkriegszeit. \nErzählt wird aus der Perspektive einer jungen Mutter\, die Anfang der 1950er-Jahre in eine solche Anstalt eingeliefert wird. Wie so viele Frauen\, die sich nicht in die Gesellschaft ihrer Zeit einfinden können. Ein aufwühlender\, sprachlich funkelnder Roman über Kontrollverlust und Grenzerfahrungen\, über Liebe und Freundschaft. Und über die Kunst als letztes Refugium der Hoffnung. Es moderiert Michaela Maria Müller. \nDiese Veranstaltung können Sie auch im Livestream verfolgen. Tickets zum Livestream gibt es hier. \nFoto: (c) Jo Hemberger
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SUMMARY:Tag der Übersetzung 2022
DESCRIPTION:Eine Doppelveranstaltung zum Hieronymustag\, dem Tag der Übersetzung: A. Theodor Fasen führt im ersten Teil des Abends in einem Lichtbildvortrag zu den Anfängen der Übersetzungskunst. Das anschließende Podiumsgespräch mit den Literaturübersetzer*innen Alexandra Berlina und Achim Wurm sowie der Musikerin Barbara Streil beleuchtet anhand der Neuübersetzung von Michail Bulgakows Der Meister und Margarita die Bedeutung der Künstlerpersönlichkeit bei der Interpretation eines Originals. Es moderiert Larissa Bender. \nWeitere Informationen auf www.literaturhaus-koeln.de/programm/tag-der-uebersetzung/ \nEine Veranstaltung der Weltlesebühne e.V. mit freundlicher Unterstützung der Stadt Köln
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SUMMARY:Deutsch-englische Schullesung mit Anna Woltz: Nächte im Tunnel
DESCRIPTION:ab 14 Jahren \nLondon\, 1940: Fast jede Nacht wird die Stadt bombardiert. Ella sucht mit ihrem Bruder Schutz in den Tunneln der U-Bahn. Dort treffen sie auf eine Gemeinschaft\, die auch dann nicht zerbricht\, als das Schlimmste passiert Die niederländische Autorin Anna Woltz erzählt eine hoffnungsvolle Geschichte über ein nach wie vor aktuelles Thema. \nKarten für Schulklassen können unter 0221/ 9955580 oder per E-Mail unter dettmann@literaturhaus-koeln.de reserviert werden. \nDie Veranstaltung dauert ca. 60 Minuten. \nMit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulats der Niederlande \nFoto: (c) Merlijn Doomernik
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SUMMARY:Khaled Khalifa: Keiner betete an ihren Gräbern
DESCRIPTION:Khaled Khalifas neuer Roman Keiner betete an ihren Gräbern (Rowohlt) ist das große Syrien-Epos eines Meistererzählers\, der von einem Jahrhundert voller Liebe und Gewalt sowie von der bedeutenden kulturellen Vergangenheit seines Landes erzählt und uns an der Bildhaftigkeit der arabischen Sprache teilhaben lässt. Thomas Balou Martin liest aus der deutschen Übersetzung von Larissa Bender\, die den Abend moderiert und mit Khaled Khalifa über das verlorene Kulturerbe seiner Heimat spricht. \nAm Ufer des Flusses Euphrat pulsiert zum Ende des 19. Jahrhunderts das Leben\, in Aleppo herrscht reger Handel und buntes Treiben auf den Straßen. Die traditionsreiche multiethnische und multikulturelle Stadt ist der Mittelpunkt von Khaled Khalifas neuem Roman\, der in seiner syrischen Heimat nicht erscheinen darf. Über einen Zeitraum von fast 100 Jahren spannt Khaled Khalifa seine generationenübergreifende Familiensaga\, in der er uns die reiche kulturelle Vergangenheit Syriens vor Augen führt. Rückblenden\, Zeitsprünge und Erinnerungen brechen die Chronologie auf\, die Geschichten verzweigen sich. Hier ist ein Meistererzähler am Werk: »Die in sich ruhende epische Wucht des nüchternen Erzähltons Khalifas ist beachtlich« (Frankfurter Rundschau). \nDiese Veranstaltung kann auch im Livestream verfolgt werden. Tickets zum Livestream gibt es hier: \nwww.dringeblieben.de/videos/khaled-khalifa-keiner-betete-an-ihren-grabern \nVeranstaltungspartner: Rowohlt Verlag \nFoto: (c) Ekko von Schwichow
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SUMMARY:Doris Konradi: Aber die Insel
DESCRIPTION:In Doris Konradis neuem Roman Aber die Insel (Elsinor) begibt sich die Erzählerin auf der Suche nach einer Auszeit auf eine abgeschiedene\, naturbelassene Insel und findet sich in einer Extremsituation wieder\, die ihre Beziehung zur Natur für immer verändert. Über das Verhältnis zwischen Mensch und Natur spricht Doris Konradi bei der Kölner Premiere mit Ulrike Anna Bleier. \nDiese Veranstaltung kann auch im Livestream verfolgt werden. Tickets zum Livestream gibt es hier: www.dringeblieben.de/videos/doris-konradi-aber-die-insel \nEine Veranstaltung im Rahmen des Sonderprogramms Aufgeschlagen! des Landes Nordrhein-Westfalen \nFoto: (c) Malin Kundi
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SUMMARY:Deutsch-englische Schullesung mit Jenny Valentine: Ich bin Joy
DESCRIPTION:ab 11 Jahren \nJoy ist die größte Optimistin der Welt\, aber sie stößt an ihre Grenzen\, als sie mit ihrer Familie nach England zieht. Die englische Autorin Jenny Valentine erzählt in Ich bin Joy (dtv) von großen Träumen\, öder Realität und einer glücklichen Protestaktion. \nKarten für Schulklassen können unter 0221/ 9955580 oder per E-Mail unter dettmann@literaturhaus-koeln.de reserviert werden. \nDie Veranstaltung dauert ca. 45 Minuten.
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SUMMARY:Angela Steidele: Aufklärung
DESCRIPTION:Buchpremiere! Leipzig im 18. Jahrhundert: Als Johann Christoph Gottsched nach dem frühen Tod seiner Frau Luise eine Biografie über sie zu Papier bringt\, ist Dorothea Bach über das Werk so aufgebracht\, dass sie beschließt\, ihre eigenen Erinnerungen aufzuzeichnen und Luises aufklärerische Errungenschaften ans Licht zu bringen. Angela Steidele verknüpft in ihrem zweiten Roman Aufklärung (Insel) historische Fakten mit poetischer Fiktion. Im Gespräch mit Angela Gutzeit spricht sie über die Sicht weiblicher Protagonistinnen auf die Epoche der Vernunft. \nIn ihren Werken wie Rosenstengel (Matthes & Seitz\, 2015) oder In Männerkleidern (Insel\, 2021) verbindet Angela Steidele wissenschaftliche Recherche und poetische Fantasie und ermöglicht somit einen einzigartigen Blick auf historische Ereignisse und Charaktere. Mit ihrem neusten Roman begibt sie sich ins Leipzig des 18. Jahrhunderts. Dorothea\, die älteste Tochter von Johann Sebastian Bach\, echauffiert sich über Johann Christoph Gottscheds Biografie über seine früh verstorbene Frau Luise. Das ist doch so gar nicht gewesen\, denkt sie sich und beginnt ihre eigenen Erinnerungen niederzuschreiben. Leichthändig und heiter zeichnet Angela Steidele in ihrem Roman ein gewitztes Porträt der Aufklärung aus Frauensicht. Mitreißend erzählt sie von Musikern und Buchdruckern\, Dichterinnen und Schauspielerinnen\, von Turbulenzen des Geistes\, wissenschaftlichen Höhenflügen und von der Weltweisheit in der Musik. Historisch versiert\, unsere Gegenwart im Blick\, schildert sie Schicksalsjahre einer Epoche\, in der es kurz möglich schien\, Frauen und Männer könnten gemeinsam die Welt zur Vernunft bringen. \nDie Veranstaltung gibt es auch im Livestream: www.dringeblieben.de/videos/angela-steidele-aufklarung \nEine Veranstaltung im Rahmen des Sonderprogramms Aufgeschlagen! des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit freundlicher Unterstützung des Suhrkamp Verlags.
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SUMMARY:Kitalesung: Deutsch-schwedisches Bilderbuchkino
DESCRIPTION:12. & 13.09.2022 | Montag & Dienstag | 9.00 Uhr & 10.30 Uhr \nab 4 Jahren \nAus drei tollen schwedischen Bilderbüchern hat Thomas Pelzer ein Bilderbuchkino gemacht. Zusammen mit Ilona Hoppe liest er Blödes Bild! (Kunstmann)\, Ein Schwein im Kindergarten (Klett) und Die rote Burg (Kunstmann) auf Deutsch und Schwedisch. \nKarten für Kitagruppen können unter 0221/ 9955580 oder per E-Mail unter dettmann@literaturhaus-koeln.de reserviert werden. \nDie Veranstaltung dauert ca. 45 Minuten.
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SUMMARY:[abgesagt] Heike Geißler: Die Woche
DESCRIPTION:In Die Woche (Suhrkamp) erzählt Heike Geißler von einer ungewöhnlichen Woche in Leipzig\, in der auf Montag nicht mehr Dienstag folgt und alte Gewissheiten verloren gehen. Die Erzählerin und ihre Freundin Constanze – die »proletarischen Prinzessinnen« – erproben neue Formen des Sprechens und Handelns. Ein Roman\, der für mehr Spaß\, klugen Protest und das Ringen um Lebendigkeit plädiert und »sich eine radikal andere Zukunft erträumt« (FAZ). \nDie Woche erzählt von einer Frau und ihrer Freundin Constanze\, um die herum alles aus den Fugen gerät: Entmieter drohen mit Entmietung\, missgünstige Riesen sind ins Haus gegenüber eingezogen und bauen ein lärmendes Karussell auf. Auf der Couch hat sich der Tod eingenistet\, hängt rum und schnarcht. Ein unsichtbares Kind versucht\, sich ins Leben zu argumentieren\, und ein Caspar stürzt sich Tag für Tag vom gleichen Haus. Auf den Montag der Woche folgt nicht Dienstag\, sondern noch ein Montag – und noch einer und noch einer. Mit jedem Montag werden die »enger werdenden Jahre« spürbarer\, alles fliegt aus der Bahn – auch der Roman\, der mal Prosa ist\, mal Lyrik\, mal Bewusstseinsstrom\, mal Parole\, vom Ich zum Wir wechselt und wieder zurück. \nIn einem mitreißenden Rhythmus\, entfesselt und wunderbar eigensinnig\, verbindet Heike Geißler Wirklichkeitsflucht\, Kindheitserinnerung und Gegenwartsanalyse zu einem unsentimentalen Kaleidoskop. »Versierter wurde in der deutschen Literatur schon länger nicht geklagt. Dass die Klage eine literarische Form sein kann und damit das Gegenteil dessen\, was die Trolle treiben\, zeigt die Autorin Satz für Satz\, Kalauer für Kalauer« (NZZ). \nDiese Veranstaltung kann auch im Livestream verfolgt werden. Tickets zum Livestream gibt es hier: www.dringeblieben.de/videos/heike-geiler-die-woche
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SUMMARY:Neue Literatur aus Spanien: Isaac Rosa & Marta Sanz
DESCRIPTION:Spanien ist im Herbst 2022 Gastland der Frankfurter Buchmesse. In Kooperation mit dem Romanischen Seminar der Universität zu Köln gibt es bereits jetzt Gelegenheit\, im Literaturhaus zwei wichtige Stimmen der spanischen Literaturwelt kennen zu lernen: \nIsaac Rosa liest aus seinem hochgelobten Roman Glückliches Ende (Liebeskind). Texte von Marta Sanz werden eigens für diese Gelegenheit übersetzt. Es moderiert Victoria Torres. \nIn Zusammenarbeit mit dem Romanischen Seminar der Universität zu Köln und dem Programm SPANIEN – Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2022 \nDiese Veranstaltung gibt es auch als Livestream. Der Ticketlink ist auf www.literaturhaus-koeln.de verfügbar. \n  \nFotos: Isaac Rosa\, (c) Ivan Giménez – Seix Barral; Marta Sanz\, (c) José M. Ciordia\, CC BY-SA 3.0
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SUMMARY:Christine Westermann empfiehlt …
DESCRIPTION:Christine Westermann besucht uns im Literaturhaus und stellt – so kurzweilig wie anregend – gemeinsam mit Volker Schaeffer zehn literarische Neuerscheinungen vor\, die Sie durch die hellen Monate begleiten werden. Ob in Koffer\, Handgepäck oder Strandtasche – diese Bücher gehören zum Sommer wie das Salz zum Meer. \nDiese Veranstaltung gibt es auch als Livestream. Der Ticketlink ist auf www.literaturhaus-koeln.de verfügbar. \nFoto: (c) Ben Knabe\, Networks
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SUMMARY:Gary Shteyngart: Landpartie
DESCRIPTION:Mit satirischem Humor erforscht Gary Shteyngart in seinem großen Amerika-Roman Landpartie (Penguin) die Empfindlichkeiten unserer Zeit. Über das Erzählen unserer pandemischen Gegenwart spricht er mit Kristian Lutze. Aus der Übersetzung von Nikolaus Stingl liest Stefko Hanushevsky. \nEs ist fast so\, als habe Gary Shteyngart Bocaccios Dekameron ins Jahr 2020 verschoben: Draußen wütet die Pandemie\, aber in den behaglichen vier Wänden eines abgeschotteten Landhauses werden Geschichten erzählt\, Weine verkostet und intellektuelle Gespräche geführt. Rund um den Schriftsteller Sasha Senderovsky und seine Frau Masha findet sich eine Gruppe unterschiedlichster Stadtflüchtlinge zusammen\, um der pandemischen Gegenwart zu entgehen: Die Entwicklerin einer erfolgreichen Dating-App\, ein von seinem Fach besessener Professor\, ein Gentleman alter Schule und andere nicht minder kuriose Persönlichkeiten. Freundschaften werden vertieft\, Liebschaften nehmen ihren Lauf. Doch die Tage der genüsslichen Ausschweifung sind gezählt\, als ein berühmter Hollywoodstar zur Gruppe stößt und deren Beziehungsgeflecht auf die Probe stellt. Denn die Isolation kehrt an die Oberfläche\, was sonst tief unten brodelt – zumal im Jahr 2020\, nach dem Amerika ein anderes sein wird. \nGary Shteyngart hat mit Landpartie einen ungemein zeitgenössischen Roman geschrieben\, der die vertrackte Erlebniswelt unserer Gegenwart scharfsinnig seziert – und das mit subversiver Komik. Palimpsestartig scheinen Reminiszenzen an Bocaccio und die großen Klassiker der russischen Literatur auf. Landpartie ist ein intellektuell-unterhaltsames Spiel zwischen literarischer Tradition und unmittelbarer Gegenwartserkundung. \n»Gary Shteyngarts Romane sind amerikanisches Kulturgut. Er hat schon immer mit Humor und Herz geschrieben\, aber nie so sehr wie hier. Wenn Sie dieses Buch in der Öffentlichkeit lesen\, seien Sie bloß vorsichtig: Es kann sein\, dass sie laut loslachen müssen – oder dass Ihnen die Tränen kommen« (Jonathan Safran Foer). \nVeranstaltungspartner: Penguin \nFoto: (c) Brigitte Lacombe
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SUMMARY:Schullesung Gesine Grotrian: Plastik\, Müll und ich
DESCRIPTION:ab 12 Jahren \nPack aus! Die Heinrich-Böll-Stiftung und Gesine Grotrian haben zusammen mit Jugendlichen ein Buch entwickelt. Ute Wegmann\, Journalistin und Autorin\, spricht mit ihr über die Geschichte\, die Herstellung und die Risiken unseres Plastikkonsums. \nDie Schüler*innen haben die Möglichkeit\, ihre eigenen Fragen zu stellen. \nKarten für Schulklassen können unter 0221/ 9955580 oder per E-Mail unter dettmann@literaturhaus-koeln.de reserviert werden. \nDie Veranstaltung dauert ca. 60 Minuten.
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SUMMARY:Sabine Schiffner & Jürgen Nendza
DESCRIPTION:Anmeldung unter: info@literaturhaus-koeln.de \nAuftaktwochenende des neuen Netzwerkes Literatur Rheinland: Insbesondere die Lyrikszene lebt von der Vernetzung\, gegenseitiger Wahrnehmung und Wertschätzung. Wir freuen uns\, Sabine Schiffner mit ihrem neuen Band Wundern (Quintus) vorstellen zu können\, ebenso wie Jürgen Nendza mit dem ebenfalls 2022 erschienenen Auffliegendes Gras (Poetenladen). Musikalisch werden sie begleitet von Dorrit Bauerecker. \nUnsere Veranstaltung im Literaturhaus ist Teil eines Lesewochenendes in sieben Städten entlang des Rheins\, bei dem sich das neue Netzwerk Literatur Rheinland zusammen mit seinen Mitgliedern vorstellt. Zwischen Bonn und Kleve zeigt Literatur Rheinland\, was Literatur alles kann – von der Lyrik-Lesung über den Poetry-Slam bis hin zum Live-Hörspiel. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei\, es wird jedoch um Spenden gebeten. Diese gehen zu gleichen Teilen an die Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal und an die Opfer des Krieges in der Ukraine. \nMehr Informationen über das Netzwerk und zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es unter: www.literatur-rheinland.de. Sie finden Literatur Rheinland auch auf Facebook\, Instagram und YouTube. \nVeranstaltungspartner: Literatur Rheinland\, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \nDiese Veranstaltung gibt es auch als Livestream. Der Ticketlink ist demnächst auf www.literaturhaus-koeln.de verfügbar.
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SUMMARY:TransLit: Kristof Magnusson & Bettina Böttinger. Podiumsgespräch: Literatur und Kunst
DESCRIPTION:Die TransLit-Poetikdozentur der Universität zu Köln hat 2022 Kristof Magnusson inne. Unterschiedliche Facetten seines reichen Werkes werden im Zuge verschiedener Veranstaltungen und Gespräche vorgestellt. Im Literaturhaus spricht Kristof Magnusson mit Bettina Böttinger\, moderiert von Gregor Jansen\, über Literatur und Kunst. \nFür Fragen der Transmedialität hat Magnussons Œuvre Vieles zu bieten. Neben Erzählungen\, Essays und Reportagen in in- und ausländischen Medien hat er vier Romane veröffentlicht\, mit seinem Debüt Zuhause (2005) nahm er am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb teil. Seine Romane Das war ich nicht (2010)\, Arztroman (2014) und Ein Mann der Kunst (2020\, alles Verlag Antje Kunstmann) wurden für ihre »sarkastische\, doch liebevolle« (ORF) Perspektive ebenso gelobt wie für den genauen Blick auf unterschiedliche Milieus und Lebenswelten\, etwa die Notfallmedizin\, die Finanzwelt oder den Kunstbetrieb. Sein pointenreicher Stil und sein Sinn für Timing machen ihn auch als Dramatiker sehr erfolgreich\, seine Komödie Männerhort lief an mehr als 100 Bühnen im In- und Ausland und wurde mit Elyas M’Barek\, Detlev Buck und Christoph Maria Herbst verfilmt. Er veröffentlichte eine Gebrauchsanweisung für Island (Piper) sowie im Herbst 2021 ein Buch über die Pet Shop Boys in der Musikbibliothek bei Kiepenheuer & Witsch. Seit einigen Jahren engagiert sich Kristof Magnusson für Literatur in Einfacher Sprache. \nDaneben übersetzt Kristof Magnusson Prosa wie auch Dramatik und Lyrik aus dem Isländischen und Altisländischen ins Deutsche. Er war an einem großen Übersetzungsprojekt des S. Fischer Verlages zu den mittelalterlichen Isländersagas beteiligt und hat im Bereich der modernen Literatur unter anderem Werke von Einar Kárason\, Hallgrímur Helgason\, Sigurbjörg Þrastardóttir und Audur Jónsdóttir übersetzt. \nEine Veranstaltung des Instituts für deutsche Sprache und Literatur I an der Universität zu Köln \nDiese Veranstaltung gibt es auch als Livestream. Der Ticketlink ist demnächst auf www.literaturhaus-koeln.de verfügbar. \nFoto: © Philippe MATSAS/Leemage
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SUMMARY:Gisela Steinhauer: Der schräge Vogel fängt mehr als den Wurm
DESCRIPTION:Die Flugrichtung ändern\, auf der Schussfahrt wenden\, einen Neuanfang wagen: WDR-Moderatorin Gisela Steinhauer spürt in Der schräge Vogel fängt mehr als den Wurm (Westend) besonderen Lebensläufen nach und erzählt von Menschen mit Mut zum Neuanfang. Im Gespräch mit Volker Schaeffer geht es um Lebensentwürfe\, »schräge Vögel« und die Frage\, wer oder was als Kompass für unsere eigenen Entscheidungen taugt. \nWas fange ich mit meinem Leben an? Habe ich meine Lebensentscheidungen richtig getroffen? Soll mein Leben so weitergehen wie bisher oder soll es anders werden? WDR-Moderatorin Gisela Steinhauer hat in ihren 30 Jahren als Journalistin einige Tausend Menschen interviewt. Die Vielzahl an Geschichten hat sie sensibilisiert für den Reichtum an Lebensentwürfen. Die originellsten\, schrägsten\, außergewöhnlichsten Lebensgeschichten treffen in ihrem Buch aufeinander: der Schreiner aus Bochum-Stiepel\, der zum Ritter geschlagen wurde; die Enkelin von Bambi-Erfinder Felix Salten\, die in Nepal ein Hilfswerk gründete; ein U-Boot-Kommandant\, der Schamane wurde; eine Wüstenführerin\, die vorher Bembel getöpfert hat; ein Kunstfälscher\, bei dem selbst die Oma nicht echt war. Gisela Steinhauers Geschichten wagen einen neuen\, anderen Blick auf Aussteiger\, »schräge Vögel« und Lebenskünstler\, die ermutigen und Vorbild sein können. \nFoto: (c) Thomas Brill
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SUMMARY:Marcel Beyer: Von der Wirklichkeit des Möglichen
DESCRIPTION:Für Marcel Beyer ist die Literatur der zurückliegenden Jahre von einer Sehnsucht nach Schreibfeldern geprägt\, die das »bloß Literarische« überschreiten\, etwa im »Nature Writing« oder der Arbeit an nicht-fiktionalen Texten\, einer Prosa ohne Plot gewissermaßen\, die an Erkenntnisprozessen Gefallen findet. Im Literaturhaus wird Marcel Beyer u. a. aus seinem Gedichtband Dämonenräumdienst (Suhrkamp) lesen. \nSchreib es auf\, Sonst mußt Du es / am Ende noch erleben \nIm Gespräch mit Christof Hamann und Anja Lemke werden an die Lesung anschließend Marcel Beyers literarische Schreibprozesse reflektiert werden. In einer Besprechung von Dämonenräumdienst sah Helmut Böttiger in der Schrift »das Medium\, mit dem das Gedicht sich selbst reflektiert\, und deshalb geht es hier nicht um bloße Erinnerungsfragmente\, sondern um die Art und Weise\, wie das alles zu einer Kunstform gerinnt.« Wie lassen sich verschiedene Schreibweisen unterscheiden\, und lassen sich Konvergenzen etwa zwischen literarischem und wissenschaftlichem Schreiben ausloten? Zur Diskussion stehen Graubereiche von Textformen\, die sich aus anderen als den festgeschriebenen Schreibpraktiken ergeben. \nMarcel Beyer hält sich im Sommersemester als Fellow am Erich Auerbach Institute for Advanced Studies der Universität zu Köln auf. Zuletzt wurde er 2021 mit dem Peter-Huchel-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet\, 2016 erhielt er den Georg-Büchner-Preis. \nVeranstaltungspartner: Erich Auerbach Institute for Advanced Studies\, Institut für deutsche Sprache und Literatur I an der Universität zu Köln
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SUMMARY:Verleihung des Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreises
DESCRIPTION:Der Dramatiker und Autor Wolfram Lotz erhält den Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis. Die Jury begründet die Preisvergabe unter anderem mit Wolfram Lotz’ scharfer poetischer Durchleuchtung der Wirklichkeit\, die eine neue Sicht auf uns und die Welt beschert. Im Literaturhaus Köln findet die Preisverleihung statt. \nEintritt: frei\, Anmeldung erforderlich \nAnmeldung unter: info@literaturhaus-koeln.de
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SUMMARY:Julia von Lucadou: Tick Tack
DESCRIPTION:Mit gleißender Klarheit und schneidendem Witz zeigt Julia von Lucadou in Tick Tack (Hanser Berlin) einen Ausschnitt unserer Gegenwart\, in der sich digitale und reale Wirklichkeit komplett durchdringen. Mit Anne Burgmer spricht sie über soziale Medien\, Mainstream und Wut. \nAuf den Kapitalismuszug aufspringen\, ist Teil der Sabotagestrategie. Wir sind solange Teil der Maschine\, bis wir das System von innen ausgenagt haben. Hohlheit für Hohlheit. \nEinserschnitt im letzten Zeugnis\, Ethikpreis und das Stipendium des Begabtenförderungsfonds des Landes NRW: Mette\, 15\, ist brillant und zugleich voller Wut auf die Verlogenheit der Welt – und verwirrt ihr privilegiertes Umfeld mit einem Selbstmordversuch. Als sie Jo kennenlernt\, glaubt sie\, einen Verbündeten zu finden. Er rekrutiert Mette für den Kampf gegen den Mainstream. Es beginnt ein Spiel\, dessen Regeln Mette nicht durchschauen kann. \nMit ihrem Debütroman Die Hochhausspringerin (Hanser Berlin) stand Julia von Lucadou 2018 auf der Shortlist für den Schweizer Buchpreis. Widmet sie sich hier einer dystopisch kalten Zukunft\, so schaut in Tick Tack ein junges Mädchen mit zynisch-sezierendem Blick auf die Welt von heute. \nWenn wir das Schicksal der Menschheit in den Händen von geriatrischen\, testosterongesteuerten\, geldgierigen CEOs lassen\, haben wir bis zur Rente keinen Planeten mehr. \nJulia von Lucadou erzählt kraftvoll und klug von unserer Gegenwart – auf perfide Weise unterhaltsam und zugleich verunsichernd. \nFoto: (c) Guido Schiefer
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SUMMARY:Pija Lindenbaum: Wir müssen zur Arbeit
DESCRIPTION:ab 4 Jahren \nFamilienlesung mit Bilderbuchkino zum Bilderbuch Wir müssen zur Arbeit (Klett Kinderbuch). \nDie schwedische Autorin Pija Lindenbaum lässt drei Kinder spielen: Als Ärzte ist keine OP zu schwer\, beim Einkaufen kommt nur Leckeres in den Wagen und die Hexe im Wald macht nur ein bisschen Angst. Ein großer Spaß für alle kleinen und großen Kinder. \nKooperation mit der SK-Stiftung Kultur im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwochen \nDie Veranstaltung dauert ca. 45 min.
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SUMMARY:Sarah Jäger: Die Nacht so groß wie wir
DESCRIPTION:Ab 14 Jahren \nIn ihrem neuen Jugendroman Die Nacht so groß wie wir (Rowohlt) lässt Sarah Jäger eine Abiturnacht vollkommen aus dem Ruder laufen. \nSie beschreibt wie in einem klassischen Drama einen einzigen Tag\, der (fast) alles verändert. Maja\, Suse\, Pavlow\, Bo und Tolga sind eine Clique\, hängen nach der Schule in ihrer Stammkneipe ab und glauben alles voneinander zu wissen. Doch die Nacht ihrer Abiturfeier entgleist völlig\, denn sie haben viele Geheimnisse vor den anderen verschwiegen. Bevor das Erwachsenenleben starten kann\, müssen sie erst einmal in ihre und die Abgründe der anderen blicken. \nEine Veranstaltung im Rahmen der Reihe Kinder- und Jugendliteratur im Dialog in Kooperation mit der ALEKI \nAnmeldung unter info@literaturhaus-koeln.de
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SUMMARY:Katharina Adler: Iglhaut
DESCRIPTION:Iglhaut\, Einzelgängerin und Heldin wider Willen\, liebt Whiskey-Cocktails\, hat Geldprobleme und einen Hund namens Kanzlerin\, für Beziehungen ist sie zu tough. Und doch bringt sie unterschiedlichste Menschen zusammen\, ihre Münchner Hinterhofwerkstatt wird zum Knotenpunkt zutiefst menschlicher Geschichten. Katharina Adlers zweiter Roman Iglhaut (Rowohlt) ist eine Feier des Lebens in all seinen Facetten – ungeschönt\, komisch\, faszinierend. Es moderiert Tilman Strasser. \nFoto: (c) Christoph Adler
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SUMMARY:Brinkmann-Stipendiatin Lisa Roy
DESCRIPTION:Anmeldung unter: brinkmann-stipendium@stadt-koeln.de \nDiese Veranstaltung gibt es auch im Livestream. Tickets zum Livestream finden Sie hier. \nLisa Roy ist die Preisträgerin des Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendiums für Literatur 2021. Ihr Romanvorhaben Brennpunkt behandelt das Verschwinden zweier junger Mädchen in einem sogenannten »Brennpunkt«-Viertel in Essen. Mit sprachlich konsequenter Illusionslosigkeit schreibt die 1990 in Leipzig geborene Autorin gegen den Mythos einer klassenlosen\, privilegierten Gesellschaft an: preiswürdig! Brigitta von Bülow begrüßt im Namen der Stadt Köln. Natalie Harapat moderiert. \nDie Protagonistin in Lisa Roys Romanvorhaben ist in eben jenem Brennpunkt-Viertel aufgewachsen\, in dem zwei junge Mädchen verschwinden. Sie kehrt nun dorthin zurück und wird mit Fragen der Vergangenheit und Zukunft\, der Herkunft und Selbstbestimmung konfrontiert. \nDie Jury begründet die Vergabe des Stipendiums an Lisa Roy folgendermaßen: \nDie Autorin zeichnet mit großem Realismus das Bild einer post-migrantischen Gesellschaft\, in der Chancengleichheit und Emanzipation nur zum Schein existieren. Lisa Roys Erzählstil ist beeindruckend scharf und dennoch sensibel und umsichtig; sie ist eine Wanderin über die Milieugrenzen hinweg\, was ihre Perspektive\, ihren Blick nochmal ganz anders schärft. Sie zeigt\, was Sprache vermag\, nämlich gewaltvoll zu urteilen\, szenisch und/oder sinnlich zu beschreiben und vor allem mit Witz und Weitsicht gesellschaftliche Zustände zu reflektieren. \nLisa Roy wurde 1990 in Leipzig geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Zunächst veröffentlichte sie einige Kurzgeschichten\, 2016 folgte ihr erstes Buch. Nach einem Abschluss in Literaturwissenschaften und Theologie studiert sie nun Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM). Sie lebt mit Freunden und Familie in Essen. \nEine Veranstaltung der Stadt Köln \nFoto: (c) Max Roy
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SUMMARY:Stewart O’Nan: Ocean State
DESCRIPTION:Ocean State (Rowohlt)\, der neue Roman von Stewart O’Nan\, beleuchtet die tragischen Abgründe eines Lebens am unteren Rand der Gesellschaft. \nIn einer Arbeiterstadt in Rhode Island\, dem kleinsten Bundesstaat der USA\, wird Birdy von ihrer Mitschülerin Angel umgebracht – beide waren in den gleichen Jungen aus wohlhabenden Verhältnissen verliebt. Stewart O’Nan rollt Vorgeschichte und Folgen des Mordes multiperspektivisch auf. Mit ihm im Gespräch: Christian Bos. \nStewart O’Nans neuester Roman verrät bereits in den ersten Zeilen\, dass eine Highschool-Schülerin ermordet wurde. Mit unglaublicher Wucht entfaltet sich von da an die Geschichte eines Mordes\, erzählt aus den wechselnden Perspektiven von vier Mädchen und Frauen. Da ist Angel\, die Täterin\, Carol\, ihre alleinerziehende Mutter\, die mit ihren beiden Töchtern in einem verfallenden\, mitunter gespenstischen Haus am Fluss lebt\, und Birdy\, das Opfer – drei Menschen\, deren Schicksale auf ebenso tragische wie unvermeidliche Weise zusammen-laufen. Angel und Birdy lieben denselben Jungen und werden durch die Intensität ihrer Gefühle zu Extremen gezwungen\, die keine von ihnen vorhersehen konnte. Über allem schweben die Erinnerungen von Angels jüngerer Schwester Marie\, die rückblickend über jenen verhängnisvollen Herbst des Jahres 2009 nachdenkt. \nWie auch in seinen Romanen zuvor werden bei Stewart O’Nan kleine Schicksale zu großer Literatur. Mit unbestechlichem Blick schildert er kraftvoll poetisch und bewegend die Sehnsüchte seiner Figuren – nicht zuletzt deren Hoffnung\, der Perspektivlosigkeit der eigenen Herkunft zu entkommen. \n»O’Nan ist ein bemerkenswert einfühlsamer\, präziser und unprätentiöser Erzähler\, dem es immer gelingt\, Menschen\, die aus dem amerikanischen Traum gefallen sind oder zumindest an dessen Rand stehen\, lebensecht zu charakterisieren« (NZZ). \nDiese Veranstaltung gibt es auch im Livestream. Tickets zum Livestream finden Sie hier. \nVeranstaltungspartner: Rowohlt Verlag \nFoto: © Philippe MATSAS/Opale \n 
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SUMMARY:Esther Kinsky: Rombo
DESCRIPTION:Rombo (Suhrkamp) ist die Geschichte eines Erdbebens\, das nicht nur die Landschaft im nordöstlichen Italien umkrempelt\, sondern auch in den Biografien der Menschen tiefe Spuren hinterlässt. Esther Kinsky erzählt in ihrem neuen Roman von den Verwüstungen einer Naturkatastrophe und den menschlichen Traumata\, die auf sie folgen – und für die unsere Sprache keine Worte bereithält. Über das Erzählen von Angst und Verlust spricht Esther Kinsky mit Norbert Wehr. \nSpäter wird jeder von dem Geräusch reden. Vom Rombo. Mit dem es anfing. Mit dem alles anders wurde\, wie man so sagt\, mit einem Schlag\, dabei war es eher ein Stoß\, wie das dumpfe\, stumpfe Ende einer aus weiter Ferne herangerollten Bewegung. Jedem hat sich dieses Geräusch ins Gedächtnis eingeschrieben\, unter verschiedenen Namen. \nEin Auszug des neuen Romans von Esther Kinsky wurde bereits vor Erscheinen mit dem W.-G.-Sebald-Literaturpreis ausgezeichnet. Die Jury sah darin einen Text\, »der in beeindruckender Weise eine Erinnerungspoetik des Gesteins und der Landschaft entfaltet«. Zwei schwere Erdbeben erschüttern 1976 das Friaul und seine Bevölkerung im nordöstlichen Italien. An die tausend Menschen sterben unter den Trümmern. Die Wucht der Katastrophe lässt sich an den Verformungen ablesen\, die neue Landschaften bilden. Für die menschlichen Tragödien\, für die Erfahrung der plötzlich zersprengten Heimat formt sich erst ganz langsam ein Erzählen. Sieben Bewohner eines abgelegenen Bergdorfs berichten von Überleben und Weiterleben\, das gemeinsam durchlebte Trauma wird zur Folie für individuelle Erinnerungen. »Ein leise donnerndes Buch über die Akustik und Psychotektonik der Apokalypse« (Welt am Sonntag).
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SUMMARY:Ein Abend für Marie T. Martin
DESCRIPTION:Im November 2021 ist die Lyrikerin und Künstlerin Marie T. Martin viel zu früh verstorben. Sie war eine Meisterin der kleinen Form\, vielfältig verbunden mit der Literaturszene Kölns und weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus. Ulrike Janssen\, Jürgen Nendza\, Sabine Schiffner\, Tom Schulz\, Julia Trompeter sowie Janko Hanushevsky widmen ihr diesen Abend mit Text und Ton. Christof Hamann moderiert. Sie alle erinnern an das Werk einer Freundin und Weggefährtin\, die Strahlkraft dieses Werkes hält auch nach ihrem Tod an. \nSie »holt die Worte aus den gewohnten Zusammenhängen und gibt ihnen ein Eigenleben zurück«\, schreibt Büchner-Preisträgerin Elke Erb über Marie T. Martins Gedichte. Neben Träumen und Märchen sind die Gedichte in Marie T. Martins zweitem Gedichtband Rückruf (Poetenladen) von Erinnerungen geprägt sowie dem Bestreben\, die Dinge auf eine andere Art wahrzunehmen. Neben dem Staunen über vermeintlich Alltägliches offenbaren sich auch Momente von Krankheit und Schmerz. Dabei dringt immer wieder die Natur durch\, gleichsam als ständiger Begleiter und Gegenpol zur Vergänglichkeit. Ihre Schrift ist eine\, die mehr verhüllt\, als zu zeigen\, wie es in einem ihrer Gedichte heißt. Dennoch ist Marie T. Martins Poetik »durchlässig\, offen\, zugewandt. Und man kann es zurecht einen magischen Sprachrealismus nennen\, der sich in diesen Texten zeigt; der etwas zu erwecken vermag«\, schreibt Tom Schulz im Nachwort zu Rückruf.\n»Mit Rückruf legt Marie T. Martin einen wegweisenden\, womöglich epochalen Gedichtband vor – fein komponiert\, anrührend und erstaunlich in jeder Zeile\, dabei von einer Gelassenheit getragen\, der man Glauben schenkt und die beflügelt« (Mirko Bonné\, FAZ). \nMit freundlicher Unterstützung der Kunststiftung NRW \nFoto: (c) Alexandra Heneke
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SUMMARY:Projekt Aufklärung. Freiheit & Finsternis
DESCRIPTION:»Aufklärung« ist das Thema einer vierteiligen ARTE-Reihe\, die ab dem 13. April ausgestrahlt wird. Als Medienpartner von ARTE zeigt das Literaturhaus vorab die Folge über »Erkenntnis« – und wirft im Anschluss einen Blick auf eine der bekanntesten Auseinandersetzungen mit der Geschichte der Aufklärung. Moderator Manuel Gogos befragt Autor Martin Mittelmeier zu Freiheit und Finsternis. Wie die »Dialektik der Aufklärung« zum Jahrhundertbuch wurde (Siedler). \n18.00 Uhr: Film | 19.30 Uhr: Buchvorstellung \nEintritt Film: frei (Anmeldung über info@literaturhaus-koeln.de) | Eintritt Buchvorstellung: 10\,-/8\,- € | Mitglieder: 6\,- € \nVeranstaltungspartner: ARTE\, Netzwerk der Literaturhäuser
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SUMMARY:Chloé Delaume: Das synthetische Herz
DESCRIPTION:In ihrem aktuellen Roman Das synthetische Herz (Liebeskind)\, ausgezeichnet mit dem Prix Médicis\, erzählt Chloé Delaume vom Schlachtfeld Beziehungsmarkt\, von den Enttäuschungen des Älterwerdens und dem Wunsch nach weiblicher Souveränität. Im Literaturhaus spricht sie mit Angela Spizig. Aus der Übersetzung von Claudia Steinitz liest Milena Karas. \nDies ist die Geschichte einer Rose\, die noch nicht weiß\, dass sie zum Mauerblümchen wird. Adélaïde Berthel ist eine Frau wie viele andere. Für die mit sechsundvierzig Jahren das Ende der Mädchenträume eingeläutet wird. \nAdélaïde ist sechsundvierzig und nach einer längst überfälligen Trennung endlich wieder Single – eine aussichtsreiche Situation\, wie sie zunächst glaubt. Doch ihre Suche nach einem neuen Partner entpuppt sich als Tour de Force. Sie\, die sich selbst immer als die treibende Kraft ihrer Entscheidungen sieht\, die nichts bereut und in keine Opferrolle passt\, fühlt sich nach dem Auszug aus der großzügigen gemeinsamen Wohnung in ihr eigenes winziges Apartment\, als wäre sie nicht mehr die Heldin ihres Lebens. Einsamkeit lastet auf ihr »wie ein Sack voller Katzenbabys\, die man zum Fluss trägt«\, sie muss sie erlernen wie »die Exilantin eine fremde Sprache«. Bis jetzt verließ sie immer einen Mann für einen anderen\, sie war neun Mal verliebt\, hatte acht Liebhaber\, einen Ehemann. Nun aber hat sie Angst vor der Zukunft\, »die keine Blüten tragen wird«. Sie hat keine Wahl\, sagt die Statistik\, es gibt viel mehr Frauen als Männer\, und Männer sind entweder verheiratet\, suchen nach jüngeren Frauen oder sterben zuerst.\nZwischen Euphorie und Angst bewegt sich Adélaïde in Chloé Delaumes neuem\, in Frankreich hochgelobten Roman. Das synthetische Herz ist eine humorvolle\, scharfzüngige Satire auf romantische Vorstellungen von Paarbeziehungen\, es ist zugleich ein Roman über Möglichkeiten\, ein Manifest für mehr weiblichen Mut und innere Freiheit. \nVeranstaltungspartner: Institut francais\, Liebeskind Verlag \nFoto: (c) Hermance Triay
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