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SUMMARY:zwischen/miete nrw digital: Angela Lehner
DESCRIPTION:Angela Lehner erzählt in ihrem zweiten Roman 2001 (Hanser Berlin) vom Wert der Freundschaft und dem Einbruch des Weltgeschehens in eine zerklüftete Region. Sie nimmt die zwischen/miete nrw mit auf die Berliner Spazierwege\, auf denen ihr die Ideen für ihre literarischen Stoffe kommen\, und spricht mit Moderator Tilman Strasser über ebendiese. \nzwischen/miete nrw ist eine Veranstaltungsreihe von Literaturhaus Bonn und Tilman Strasser\, gemeinsam mit Literaturhaus Köln\, Literaturbüro NRW\, Literaturbüro Ruhr und Burg Hülshoff – Center for Literature. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und das Programm NEUSTART KULTUR über den Deutschen Literaturfonds \nFoto: (c) Paula Winkler
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SUMMARY:Arnon Grünberg: Besetzte Gebiete
DESCRIPTION:Ein »unmenschlich guter« Psychiater\, der vor dem Nichts steht. Eine Reise ins Westjordanland. Eine unerwartete Liebe. Das alles verknüpft Arnon Grünberg in seinem schockierenden und zugleich humorvollen neuen Roman Besetzte Gebiete (Kiepenheuer & Witsch) und spricht mit Moderator Guy Helminger.  \nDas neueste Buch des niederländischen Star-Autors hat es in sich: Besetzte Gebiete ist nach Muttermale (Kiepenheuer & Witsch) die Fortsetzung der Geschichte um den Psychiater Otto Kadoke. Dessen Leben in Amsterdam bricht auseinander\, als er aufgrund einer fehlgelaufenen Liebesgeschichte und falschen Anschuldigungen seine Approbation verliert. Da steht plötzlich Anat\, eine entfernte Verwandte und leidenschaftliche Zionistin\, vor seiner Tür. Kadoke entwickelt – allen Unterschieden zum Trotz – Gefühle für sie und folgt ihr nach Israel. So findet sich der überzeugte Atheist in einer jüdischen Siedlung im Gelobten Land wieder\, wo sein Schicksal irre Wendungen nimmt und er unerwartete Gefühle sowie harte Prüfungen erlebt.  \nDie tragikomische Geschichte des Antihelden Kadoke verwebt schonungslose Gesellschaftskritik\, historische Analyse und die Untersuchung tiefmenschlicher\, existenzieller Themen. »Arnon Grünberg beschert uns einen mitreißenden Roman\, der trotz Momenten der Komik die großen Fragen stellt: Worauf kommt es bei der Liebe an? Gibt es so etwas wie Freiheit? Wie verhalte ich mich gegenüber Ideologien?« (Paul Stoop\, Deutschlandfunk). \nDer Link zur digitalen Veranstaltung ist demnächst auf www.literaturhaus-koeln.de abrufbar. \nVeranstaltungspartner: Kiepenheuer & Witsch\nMit freundlicher Unterstützung des Königreichs der Niederlande \n  \nFoto: (c) Bettina Fürst-Fastré
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SUMMARY:Werkstattgespräch: Echos Kammern von Iris Hanika
DESCRIPTION:Im Rahmen eines Werkstattgesprächs\, der letzten Veranstaltung der fünften TransLit-Poetikdozentur\, sprechen Christof Hamann und Christian Seebald mit Iris Hanika über die Reflexionen ihres literarischen Oeuvres ›über die Sprache hinaus‹ und insbesondere über ihren Roman Echos Kammern (Droschl).  \nIm Sommersemester\, vom 5. Mai bis zum 23. Juni 2021 findet an der Universität zu Köln zum fünften Mal die vom Institut für deutsche Sprache und Literatur I veranstaltete TransLit-Poetikdozentur statt\, die sich den Verbindungen zwischen Literatur und anderen Medien widmet. Zu Gast ist diesmal die in Berlin lebende Autorin Iris Hanika\, um in einem Poetikvortrag und in einer Reihe von (virtuellen) Diskussionsveranstaltungen mit verschiedenen Gästen Einblicke in das spezifische Verhältnis ihres literarischen Oeuvres\, insbesondere ihrer Romane und Erzähltexte\, zu Bild- und Tonmedien zu geben.  \nDer Link zur digitalen Veranstaltung lautet: https://dringeblieben.de/videos/werkstattgesprach-echos-kammern-von-iris-hanika \nVeranstaltungspartner: Institut für deutsche Sprache und Literatur I \n  \nFoto: (c) Villa Massimo\, Alberto Novelli
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SUMMARY:Alexander Osang: Fast hell
DESCRIPTION:Reisereportage\, Porträt\, Deutschlandessay. Alexander Osang reist in Fast hell (Aufbau Verlag) mit seinem alten ostdeutschen Bekannten Uwe über die Ostsee nach St. Petersburg\, um in fast hellen Nächten die Geschichten und den Aufbruchsgeist der Nachwendejahre heraufzubeschwören. Es entsteht ein Text nicht nur über Uwe\, sondern auch über Alexander Osang selbst\, darüber wie wir erinnern und wie wir deutsche Geschichte schreiben. Ein Buch »über die Unmöglichkeit des Ankommens« (Cornelius Pollmer\, SZ).  \nIm Mai 2019 wird Alexander Osang gebeten\, für den SPIEGEL zum 30. Jahrestag des Mauerfalls einen Text über »die rätselhaften Ostdeutschen« zu schreiben. Statt über Angela Merkel beschließt Osang\, über Uwe zu schreiben. Seine Geschichte schien aus dem Stoff zu sein\, aus dem die letzten dreißig Jahre unseres Lebens bestanden. Der Irrsinn war da\, der Schmerz\, die Sehnsucht\, das Glück\, die Enttäuschung\, die Fremde\, die ewige Suche nach dem Paradies hinter der Mauer. Uwe ist »ostdeutscher Weltbürger«\, der nicht ins Klischee des ostdeutschen Mannes passt\, der sein Haus in Spanish Harlem »in einer Art Stadtlotterie« gewonnen hatte\, der seine Sommer auf Fire Island verbrachte und noch immer seine Mutter in Berlin-Biesdorf besuchte. Uwe\, der Mann mit den besseren Geschichten\, die in Rotlichtvierteln\, Hochsicherheitsgefängnissen\, auf Teeauktionen\, in Schwulenbars und im Kofferraum eines argentinischen Diplomaten in Ostberlin spielten. Uwes Geschichten krochen aus dem Nebel seiner E-Zigaretten wie die Märchen aus Tausendundeiner Nacht. \nAlexander Osang verabredet sich zu einer Reise über die Ostsee nach St. Petersburg\, um Uwes Geschichte aufzuschreiben. Aus dem geplanten Porträt wird ein Doppelporträt\, denn in der Geschichte Uwes spiegelt sich immer auch Osangs eigene Geschichte. Aus der geplanten Reportage wird ein Buch\, das von der Unmöglichkeit erzählt\, diese schillernden\, widersprüchlichen\, verrückten und zu komplexen Leben auf nur wenigen Seiten zu erzählen. Aus der Reise nach St. Petersburg wird nichts weniger als eine Reise zu sich selbst – und die Frage bleibt: Wie war das damals\, und wer entscheidet darüber? \n»Osangs Buch steht in einer Reihe literarischer und nichtliterarischer Werke\, die ein helleres Licht auf ein Stück deutsche Geschichte werfen – und in dieser Reihe funkelt es« (Melanie Mühl\, FAZ).  \nDer Link zur digitalen Veranstaltung ist demnächst auf www.literaturhaus-koeln.de abrufbar. \n  \nFoto: (c) Felix Rettberg
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SUMMARY:Erasmus Schöfer – 90!
DESCRIPTION:Einer der wichtigsten Chronisten der politischen Bewegungen der Bundesrepublik\, Erasmus Schöfer\, wird 90! Mit seinen Erzählungen\, Theaterstücken und Hörspielen\, nicht zuletzt mit seinem vierbändigen Romanwerk Die Kinder des Sisyfos tritt er als Zeitzeuge der alten Bundesrepublik von 1968 bis zum Mauerfall auf. Sein politisches Engagement\, sein engagiertes Schreiben\, sein kämpferisches Werk wirken bis heute. Mit Sabine Kebir spricht der Autor über den Gedichtband Sisyfos Lust. Timo Ben Schöfer liest.  \nDie Figur des Sisyfos\, die sowohl im Titel von Schöfers bekanntestem Romanwerk wie auch in seinem neuesten Gedichtband einen Platz findet\, ruft bei den meisten wohl zunächst Assoziationen wie Vergeblichkeit hervor. War Sisyfos doch in der griechischen Mythologie dazu verdammt\, einen Felsblock einen Berg hinaufzuwälzen\, der\, fast am Gipfel angekommen\, jedes Mal wieder runterrollte. Schöfer interpretiert diesen Mythos neu. Ihm geht es darum\, »[…] dass die Menschen nicht aufhören\, sich für die Verbesserung der Lebensumstände einzusetzen. Also\, die Dauer der Anstrengung\, die Unermüdlichkeit\, die den Sisyphos prägt\, der nicht aufgibt\, dieses Ziel zu erreichen\, dass der Stein mal oben bleibt oder – wie ich mal in einem Gedicht geschrieben habe –\, schließlich sich so abgenutzt hat\, dass der als Sandkorn davonfliegt und damit auch Veränderung erreicht«\, wie er 2019 im Deutschlandfunk darstellte.   \nAuf die letzten 90 Jahre seines bewegten Lebens\, in denen er nie selbst aufgehört hat\, den Stein zu rollen und sich zu engagieren\, blickt Erasmus Schöfer mit Sabine Kebir zurück und wirft auch einen Blick in die Gegenwart auf sein neustes Werk Sisyfos Lust.  \nDer Link zur Veranstaltung: https://dringeblieben.de/videos/erasmus-schofer-wird-90 \nMit freundlicher Unterstützung von PEN-Club Deutschland und Deutscher Literaturfonds e.V. 
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SUMMARY:Sharon Dodua Otoo: Adas Raum
DESCRIPTION:Sharon Dodua Otoo: Adas Raum\n \n06.06. | Sonntag | 19.30 Uhr \nOrt: Literaturhaus Köln | Literaturhaus Köln virtuell \n  \nDie Geschichten von Ada als Mutter im Ghana des 15. Jahrhunderts\, von Ada Lovelace als Mathematikerin in London\, von Ada als Prostituierte 1945 in einem KZ bis zur wohnungsuchenden Ada im Berlin von heute spiegeln Lebenswirklichkeit und Traumata von Frauen. Ada ist nicht eine\, sondern viele. Auf diese Weise knüpft Sharon Dodua Otoo »Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft zu einer großen Menschheitserzählung« (Deutschlandfunk).\nModeration: Angela Spizig \nDie Veranstaltung findet im Rahmen der lit.COLOGNE als Livestream aus dem Literaturhaus statt.\nDen Link zum Ticketkauf finden Sie hier. \nVeranstaltungspartner: lit.COLOGNE \n\nFoto: Ralf Steinberger
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SUMMARY:Ruth Weiss: Leben und Werk
DESCRIPTION:Ruth Weiss: Leben und Werk \n26.05. | Mittwoch | 19.00 Uhr \nOrt: Literaturhaus Köln virtuell \nEintritt: 5\,- € \n  \n\nRuth Weiss\, 1924 in Fürth geboren und 1936 nach Südafrika emigriert\, hat ein sehr bewegtes Leben geführt. Als Journalistin und Autorin hat sie sich stets gegen Rassismus engagiert. \nMit Lutz Kliche spricht Ruth Weiss über ihr Leben und literarische Werke wie etwa Meine Schwester Sara und Die Löws. Eine jüdische Familiensaga in Deutschland. \n»Mit ihrer Schreibmaschine lehnt sie sich gegen das System auf\, ruhig und entschlossen … Sie recherchiert\, berichtet\, gründet Freundschaften\, nimmt an Projekten zur Überwindung des Rassismus teil. Ihre stärkste Fähigkeit: Sie hört zu. Zuhören ist die Grundlage für Verstehen\, Verständnis ebnet den Weg zur Versöhnung\, ein Rezept für den Frieden weltweit.« So begründet die Schweizer Fraueninitiative PeaceWomen Across the Globe ihre Nominierung von Ruth Weiss für den Friedensnobelpreis im Jahr 2005. Sie sei ein »lebendes Geschichtsbuch« und hat ihr Leben lang – ob als Journalistin oder Autorin – Geschichten erzählt. \nEine davon\, vermutlich ihre bekannteste\, handelt von Sara\, einer deutschen Kriegswaise\, die von einer Burenfamilie in Südafrika adoptiert wird. Als sich herausstellt\, dass sie nicht nur Deutsche\, sondern auch Jüdin ist\, entzieht ihr der Familienvater\, durch und durch Vertreter der nationalistischen Apartheidsregierung Südafrikas\, seine Zuneigung. Später schließt Sara sich\, motiviert durch den am eigenen Leib erfahrenen Rassismus\, dem Widerstand gegen das Apartheidsregime an. Meine Schwester Sara (dtv) ist »eine der bewegendsten Geschichten\, die aus dem Holocaust hervorgegangen sind\, […] weil hier persönliches und überpersönliches Schicksal eine so enge Verbindung eingehen. […] Wer vom Unrecht in der Welt wissen will\, wer Unrecht in Lehrbeispielen der Geschichte begreifen will\, wer dazu Literatur auf hohem Niveau haben will\, der greift zu diesem Buch« (Augsburger Allgemeine). \nRuth Weiss erfuhr Diskriminierung aufgrund von Glauben oder Hautfarbe am eigenen Leib. Ihr Lebensweg führte sie über London\, Köln\, Harare in Simbabwe nach Dänemark\, wo sie heute bei ihrem Sohn lebt. Egal\, wo sie sich befand\, sie engagierte sich immer leidenschaftlich gegen Rassismus und schrieb gegen Ungerechtigkeit an. Bei einer Veranstaltung im Jahr 2016 lautete eine Frage aus dem Publikum: »Bei all den Erfahrungen\, wie haben Sie es geschafft\, nicht bitter zu werden?«. Ruth Weiss’ Antwort: »Wenn man bitter wird\, muss man aufhören. Das wollte ich nicht«. Über ihr Leben und ihre Werke spricht Lutz Kliche mit Ruth Weiss. \nDen Link zur Veranstaltung finden Sie hier. \nVeranstaltungspartner: Ruth Weiss Gesellschaft e.V.\, stimmen afrikas\nMit freundlicher Unterstützung der Stiftung »Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft«
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SUMMARY:Raphaela Edelbauer: DAVE
DESCRIPTION:Raphaela Edelbauer: Dave \n20.05. | Donnerstag | 19.30 Uhr \nOrt: Literaturhaus Köln virtuell \nEintritt:  5\,- € \n  \nIrrwitzig\, eindrücklich\, abgründig: Raphaela Edelbauers Roman DAVE (Klett-Cotta) über Künstliche Intelligenz und über einen Fehlschluss: Die Ansicht\, dass jedes Problem der Menschheit sich vom Fortschritt\, verkörpert durch eine intelligente Maschine\, beseitigen lässt. »Ein Geistesblitz von einem Roman!« (Denis Scheck). Mit Raphaela Edelbauer im Gespräch: Tilman Strasser. \nWas braucht es\, um eine Maschine mit menschlichem Bewusstsein auszustatten? Den Programmierer Syz interessiert nichts so sehr wie die Beantwortung dieser Frage. Er ist ein kleines Zahnrad in einem Labor mit einem großen Ziel: die Programmierung der ersten generellen Künstlichen Intelligenz\, ausgestattet mit einer Höchstleistung an Rechenkraft und menschlichem Bewusstsein namens DAVE. Alle Arbeit an diesem streng hierarchisch organisierten Ort – einer Diktatur der Wissenschaftler und Nerds – ist darauf ausgerichtet\, DAVE zum Durchbruch zu verhelfen. Dann allerdings gerät Syz’ geregeltes Leben durch zwei Ereignisse ins Wanken. Erstens\, Syz verliebt sich in eine junge Ärztin\, und zweitens\, DAVE droht ein Totalausfall. Der Strudel\, in den Syz in der Folge gerät\, katapultiert den Programmierer in unmittelbare Nähe der Machtzentrale. Als Syz dort hinter die Kulissen des Labors blickt\, gerät sein bedingungsloser Glaube an die Technik ins Wanken. Welchem Zweck soll DAVE wirklich dienen? Wer wird von ihm profitieren? Soll wirklich ein Computer nach dem Bild des Menschen oder eher eine menschliche Gesellschaft nach dem Bild des Computers entstehen? \nMit » lakonisch-schwarze[m] Humor und ihre[r] federnde[n] Sprache« wagt Raphaela Edelbauer sich an »die Beschreibung einer Gegenwart\, die sich permanent so anfühlt\, als hätte sie einen Teil ihrer Zukunft schon durchlebt« (Andrian Kreye\, Süddeutsche Zeitung). Es entsteht »ein meisterlich durchkomponierter Text\, der die großen philosophischen Fragen der Menschheit über eines der großen Themen unserer modernen Welt verhandelt« (ORF). \nDen Link zur Veranstaltung finden Sie hier. \n  \n\nFoto: (c) Victoria Herbig
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SUMMARY:Thomas Kunst: Zandschower Klinken
DESCRIPTION:Thomas Kunst: Zandschower Klinken \n11.5. | Dienstag | 19.30 Uhr  \nOrt: Literaturhaus Köln virtuell \nEintritt: 5\,- € \n  \nIn einem »Nest im äußersten Norden«\, das nicht mehr zu bieten hat als einen Feuerlöschteich und Wolfs Getränkemarkt\, will Bengt Claasen ein neues Leben anfangen. Hier trifft er auf eine eigentümliche Gemeinschaft\, meist von der »Stütze« lebende Aussteiger\, die trotz Armut paradiesisch leben. Mit viel Verrücktheit\, unbändiger Fantasie und großer sprachlicher Musikalität entwirft Thomas Kunst in Zandschower Klinken (Suhrkamp) eine Utopie\, eine Insel der Seligen. \nDen Link zur Zoom-Veranstaltung finden Sie hier. \nEr fällt jetzt auf mit seinem Fahrstil\, denn Claasen hat sich vorgenommen\, sein Auto so vorsichtig\, langsam und gleichmäßig zu bewegen\, dass das Halsband so lange wie möglich auf dem Armaturenbrett liegen bleibt. An der Stelle\, an der es herunterfällt\, will er anhalten und ein neues Leben beginnen.\nDas neue Leben beginnt für den dichtenden Taxifahrer Bengt Claasen in Zandschow. Hier werden exotische Biere ausgeschenkt\, hier sitzen die Menschen rund um den Feuerlöschteich und lassen Plastikschwäne auf dem Wasser treiben\, das sie für den Indischen Ozean halten. Überhaupt: Mit den prekären Verhältnissen mitten in der Pampa finden sich die Menschen hier nicht mehr ab. Ihr Zandschow ist Sansibar. Wir können nichts für unsere Begabung\, ein freies Leben zu führen. \nMit viel Witz erzählt Thomas Kunst in Zandschower Klinken von einer solidarischen Gemeinschaft\, die sich am eigenen Schopf aus der Misere zieht – trotzig und stur\, frei und eigensinnig. »Dass die Zandschower Clique fast schon nebenbei auch zum Spiegelbild unserer ›wütenden‹ Gesellschaft wird\, macht diesen Roman zu einem faszinierenden – der Kalauer sei erlaubt – Kunst-Stück« (Rainer Moritz\, MDR). \n  \nFoto: (c) Franziska Reck
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SUMMARY:Kazuo Ishiguro: Klara und die Sonne
DESCRIPTION:Kazuo Ishiguro: Klara und die Sonne \n06.05. | Donnerstag | 20.00 Uhr \nOrt: Literaturhaus Köln virtuell \nEintritt: 5\,- € über www.streaming-ishiguro.de \nDer Stream steht 72 Stunden zur Verfügung. \nDie Buchpremiere des neuen Romans von Literatur-Nobelpreisträgers Kazuo Ishiguro: Klara und die Sonne (Karl Blessing Verlag\, deutsch von Barbara Schaden) erzählt die Geschichte der Künstlichen Freundin Klara\, die lernen muss\, was es bedeutet\, in dieser Welt Mensch zu sein. Moderation: Julika Griem. Lesung: Valery Tscheplanowa. \nEine Veranstaltung in englischer und deutscher Sprache. \nSeine Romane gehören zum Eindrucksvollsten der modernen englischen Literatur: Seit »Was vom Tage übrigblieb«\, ausgezeichnet mit dem Booker Prize und preisgekrönt verfilmt mit Anthony Hopkins\, ist Kazuo Ishiguro international bekannt\, 2017 erhielt er den Literaturnobelpreis. Sein Werk sei »von starker emotionaler Kraft«\, so das Nobelpreis-Komitee\, die ZEIT nannte ihn einen »betörend eindringlichen Autor\, leise und doch unerbittlich«.\nSein neuer Roman Klara und die Sonne (Blessing Verlag\, deutsch von Barbara Schaden) erzählt von Klara\, einer künstlichen Intelligenz\, entwickelt\, um Jugendlichen auf dem Weg zum Erwachsenwerden eine Gefährtin zu sein. Doch als sie zur Freundin auserwählt wird\, muss Klara feststellen\, dass auf die Menschen kein Verlass ist. Ein berührendes Buch\, das die fundamentale Frage aufwirft\, was es heißt\, zu lieben. \nDas Gespräch mit Kazuo Ishiguro – der live zugeschaltet ist – führt Julika Griem\, Direktorin des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und eine der besten Kennerinnen der zeitgenössischen englischen Literatur. Ausnahmeschauspielerin Valery Tscheplanowa\, im Jahr 2019 die Salzburger Buhlschaft\, liest die deutschen Textpassagen. \nVeranstaltungspartner: literaturhaus.net \nFoto: © Jeff Cottenden \n 
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DESCRIPTION:Maren Gottschalk: Wie schwer ein Menschenleben wiegt. Sophie Scholl \n26.04.2021 | Montag | 19.30 Uhr \nOrt: Literaturhaus Köln virtuell \nEintritt:  5\,- € \nIn Wie schwer ein Menschenleben wiegt. Sophie Scholl. Eine Biographie (C.H.Beck) berichtet Maren Gottschalk unaufgeregt und kenntnisreich von dem Menschen hinter der Widerstandskämpferin. Die Autorin bringt uns so nicht nur die schillernde\, mutige Figur Sophie Scholl näher\, sondern auch ihre Widersprüche. »Maren Gottschalk erzählt […] mit großem Einfühlungsvermögen von der jungen Frau\, deren Lebenswelt der heutigen sehr fern ist« (Süddeutsche Zeitung). Es moderiert Stefanie Junker. \nDen Link zum Livestream finden Sie hier. \n»Nur wenn wir verstehen\, wie Sophie Scholl dachte\, wie modern und frei sie war\, aber auch wie kompliziert und selbstquälerisch\, können wir ihre Leistung für den deutschen Widerstand würdigen«\, so die Historikerin Maren Gottschalk über ihre Herangehensweise an ihre neue\, bereits zweite Biographie über Sophie Scholl. Darin betrachtet sie in gleichem Maße die ernste Aktivistin und das lebensfrohe junge Mädchen. Sie untersucht dabei nicht nur die Zeit der Widerstandsgruppe Die weiße Rose\, sondern auch Sophie Scholls behütete Kindheit und den früh erlernten Pazifismus\, ihre anfängliche Begeisterung für die Hitlerjugend und die Faszination für das nationalsozialistische Regime. Eine Faszination\, die sich erst langsam in Schrecken angesichts der Gräueltaten der Nationalsozialisten umwandelt. \nMit beeindruckender Kenntnis der Quellenlage und bisher unveröffentlichten Briefwechseln und Tagebucheinträgen schafft Maren Gottschalk einen wichtigen Beitrag zur Erinnerung an die deutsche Widerstandskämpferin Sophie Scholl.
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DESCRIPTION:Volker Weidermann: Brennendes Licht. Anna Seghers in Mexiko \n22.04.2021 | Donnerstag | 19.30 Uhr \nOrt: Literaturhaus Köln virtuell \nEintritt:  5\,- € \nVolker Weidermann erzählt in Brennendes Licht (Aufbau Verlag) ein unbekanntes Kapitel der Exilgeschichte und entscheidende Jahre im Leben von Anna Seghers. Sechs Jahre wird sie mit ihrer Familie in Mexiko bleiben. Hier wird sie 1942 mit Das siebte Kreuz zum Weltstar\, schreibt Transit und schaut auf eine Welt\, die in Flammen steht. \nDen Link zur digitalen Veranstaltung finden Sie hier. \n1941: Als Anna Seghers endlich die Flucht aus Europa gelingt\, ahnt sie nicht\, dass die Jahre in Mexiko ihr Leben entscheidend prägen werden. Hier schreibt sie ihre wichtigsten Werke und erfährt sowohl den Verlust der Mutter\, die sie nicht mehr aus Nazi-Deutschland retten kann\, als auch die eigene Endlichkeit\, als sie bei einem schweren Verkehrsunfall beinahe stirbt. In den Jahren 1941 bis 1947 trifft sie in Mexiko-Stadt nicht nur Diego Rivera\, Frida Kahlo und Pablo Neruda\, sondern auch deutsche Exilkommunisten und Juden\, die wie sie mit dem Stalinismus ringen. Inmitten überbordender Farben\, gleißenden Lichts und einer Kultur\, die den Tod feiert\, bleibt die Sehnsucht nach Europa.
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