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SUMMARY:Kurt Prödel: Klapper
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung aus der Reihe »Literatur zur Zeit«. Moderation: Wolfgang Frömberg \n»Kurt Prödels hinreißender Debüt-Roman erzählt von dieser so besonderen Zeit\, in der wir uns selbst suchen\, um stattdessen dann die Welt zu finden. Und plötzlich ist jemand tot und die Kindheit vorbei – und dass man trotzdem auf jeder Buchseite lachen muss\, ist natürlich auch ganz geil.« Benjamin von Stuckrad-Barre \nSommer 2011. Klapper ist sechzehn und hat die Sommerferien alleine vor seinem Computer verbracht. Am ersten Schultag kommt plötzlich Bär in seine Klasse – und setzt sich neben ihn. Groß\, stark und absolut unbeeindruckt von sozialen Normen\, ist sie die Einzige\, die Klapper\, den blassen Nerd mit langen Haaren und knackenden Gelenken\, nicht wie einen Außenseiter behandelt. Und genau wie er liebt sie das Zocken. Klapper merkt immer mehr\, dass er sich in Bärs Gegenwart unverwundbar fühlt. Doch während seine Gefühle genau wie ihre Freundschaft wachsen\, steuern sie gemeinsam auf den Tag zu\, der alles ändert. Die Erinnerungen an Bär und an das\, was 2011 geschah\, bringen Jahre später Klappers geordnetes Leben aus dem Takt. \nZitroneneistee\, Counter-Strike\, Kollegah-Punchlines – KLAPPER erzählt von Freundschaft\, Verlust\, toxischer Männlichkeit und davon\, wie anstrengend das Erwachsenwerden zwischen Online- und Offline-Realitäten ist. Eine eindringliche\, fesselnde und liebevolle Geschichte über eine lebensverändernde Begegnung. \n»So berührend\, so lustig\, so absurd\, und so gut geschrieben. Die Geschichte  von Klapper und Bär ist ein Schatz.« Caroline Wahl \nKurt Prödel\, geboren 1991 und aufgewachsen in Nordrhein-Westfalen\, ist Künstler und Autor. Er drehte Rap-Musikvideos\, produzierte Hörbücher und trat in der Late-Night-Show Studio Schmitt auf. Er ist Schlagzeuger der Punkband The Screenshots. KLAPPER ist sein literarisches Debüt. Er lebt und arbeitet in Köln.
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SUMMARY:Murat Güngör und Hannes Loh: »Remix Almanya«
DESCRIPTION:Moderation und DJ-Set: Uh-Young Kim \n»Remix Almanya – Eine postmigrantische HipHop-Geschichte« schreibt die Geschichte von HipHop neu. Murat Güngör und Hannes Loh begraben »Deutschrap« und untersuchen die größte Popkultur des Landes als erstes postmigrantisches Phänomen\, das Deutschland für immer verändert hat. Mit Gespür für die Szene und kritischem Blick auf Politik und Gesellschaft zeichnen sie zusammen mit Musikjournalist Uh-Young Kim die erstaunliche Entwicklung vom sogenannten Gastarbeiter zum Rapstar nach – entlang von historischen Umbrüchen\, Rassismus und Empowerment gegen alle Widerstände. \nWichtige Stimmen aus migrantischen\, Schwarzen und transnationalen Communities rücken dabei erstmals in den Mittelpunkt und kommen selbst zu Wort – u.a. die Rap Artists Xatar\, Eko Fresh\, Apsilon\, Ebow\, Megaloh oder die Anadolu-Rock-Band ENGIN\, Filmemacher Cem Kaya\, Schriftsteller Dinçer Güçyeter\, Podcasterin und Moderatorin Miriam Davoudvandi\, sowie HipHop-Forscherin Dr. Heidi Süß und Migrationsexpertin Prof. Dr. Naika Foroutan. \n»Dieses Buch verändert den Blick auf HipHop in Deutschland.« Eko Fresh \n»Das ist alles an mir vorbeigegangen. Wahnsinn! Das hätten wir alle wissen müssen\, als wir mit Rap angefangen haben.« Xatar \n„Rap steht explizit für migrantische Selbstermächtigung.“ Prof. Dr. Naika Foroutan \nwww.muratundhannes.de\nwww.remixalmanya.de\nig: @muratundhannes @remixalmanya
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SUMMARY:Thomas Meinecke »Odenwald«
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung in der Reihe »Literatur zur Zeit« \nAmorbach im hinteren Odenwald\, vor dem Hotel zur Post\, in dem Theodor W. Adorno die Sommerfrische zu verbringen pflegte: Hier findet sich der Romancier Thomas Meinecke mit seinen Romanfiguren zu Forschungszwecken ein. Amorbach\, so wird schnell klar\, ist auch Adornobach\, des exilierten Philosophen Traumort (an den hin er sich selbst von der Küste des Pazifiks häufig träumte). Der Odenwald bleibt nicht ohne Einfluss auf die Recherchen der Romanfiguren\, er ist ein Oden- und ein Märchenwald\, ein dunkler deutscher Forst\, in dem neben Märchenfiguren auch als Räuber umherschweifende\, vom regierenden Fürsten enteignete Waldbauern auftreten. Einige von ihnen wurden schon im 19. Jahrhundert nach Texas verfrachtet\, so dass der Wilde Westen auch Thomas Meineckes neuem Roman seine Motive einschreibt. \nIn Odenwald flechten der Schriftsteller-Darsteller Meinecke und seine Hauptfiguren die roten Fäden einer ausgedehnten Recherche zum dekonstruktivistisch-feministischen Diskurszopf: Paul Preciados Rede vor Psychoanalytiker:innen in Paris geht mit gendersprachlich aufregenden mittelalterlichen Texten eine Verbindung ein. Die viel diskutierte Rückkehr der Körper\, des Materiellen\, des Materialismus wird verhandelt – auch im Privatleben der handelnden Personen. Und über allem liegt die Konzertmusik des 20. Jahrhunderts – das ist dieser Roman Adorno schuldig.
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SUMMARY:Özge İnan »Natürlich kann man hier nicht leben«
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung aus der Reihe »Literatur zur Zeit«. Moderation: Wolfgang Frömberg \nNilay will los. Am liebsten noch heute Nacht\, von Berlin nach Istanbul. Seit Wochen verfolgt sie mit ihren Eltern die Nachrichten vom Taksim-Platz: die Bilder der Proteste\, das Rufen nach Freiheit. Selim und Hülya sind außer sich. Sie selbst waren Kinder in den Straßen Izmirs. Dann kam der Putsch\, im September 1980. Es folgten Jahre der Willkür\, doch sie glaubten an eine Zukunft in der Türkei. Schließlich hatten sie sich und fanden Wege des Widerstands. Dreißig Jahre später zieht es ihre Tochter in das Land\, das sie hinter sich ließen\, in der Hoffnung\, anderswo frei zu sein. \nMit großer Dringlichkeit und Hellsicht erzählt Özge İnan die Geschichte einer Familie\, die nicht aufgibt. Eine Geschichte von Freundschaft und Verrat\, von Liebe und Wut. \n»Özge İnan erzählt von Menschen\, die tausend Gründe hätten\, keinen Widerstand zu leisten – und die dennoch nicht zu brechen sind. Ein so lebendig erzählter\, beeindruckender Roman.« Shida Bazyar
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SUMMARY:Julia Wadhawan: »Sag mir nicht\, wer ich bin – Über die Sehnsucht nach Identität und die Freiheit\, nirgends hineinzupassen«
DESCRIPTION:Moderation: Prasanna Oommen \nIn Kooperation mit Masala Movement \nJulia Wadhawans Vater kommt aus Indien\, nur Inder will er keiner sein. Zu Hause spricht er Deutsch\, liebt Schnitzel und gibt seiner Tochter zu verstehen: Wir sind eine ganz normale\, deutsche Familie. Doch das sehen nicht alle so. Zwischen den Zuschreibungen der anderen entwickelt Julia eine Abneigung gegen jede Form von Gruppenzugehörigkeit – bis sie als Journalistin nach Indien reist und das Land sie zwingt\, sich zu positionieren. Entlang von Hautfarbe\, Religion und Herkunft zeigt die Autorin globale Strukturen auf\, die unsere Selbst- und Fremdwahrnehmung mehr bestimmen als Nationalitäten. »Sag mir nicht\, wer ich bin« ist das persönliche und engagierte Plädoyer dafür\, Vielfalt zuzulassen und dabei Haltung zu finden. \nDie Moderatorin\, Kommunikationsberaterin und Autorin Prasanna Oommen arbeitet mit ihrem Team an den Schnittstellen von Kultur\, Kultureller Bildung\, Diversität\, Digitaler Transformation und Politischer Kommunikation – in NRW und bundesweit. Sie ist aktives Mitglied und ehemalige Vorständin bei den Neuen Deutschen Medienmacher*innen und war vier Jahrzehnte als Performing Artist und Tanzvermittlerin tätig. \nAnschließend: Afterparty mit Masala Movement\, DJs: Todh Teri & Manoj Kurian
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SUMMARY:Jovana Reisinger: »Enjoy Schatz«
DESCRIPTION:Moderation: Britta Tekotte \n»Helle Blitze\, laute Donner. Komm her und fuck me. Und dann love me real good.« \nZukünftige*r Liebhaber*in bitte diesen Text aufmerksam lesen! Das ist die Anleitung zum Glück mit der Schriftstellerin. Denn alles was hier steht\, ist autobiografisch. Ist wahr\, ist echt\, ist real. Oder? \nOooops. Jetzt wird’s geil: \nDoppelter Boden. Changieren zwischen einer fiktiven Person (Cis-Frau\, Autorin\, Anfang dreißig\, weiß\, bisexuell\, verheiratet\, auf der Suche nach einem Liebhaber\, einer Liebhaberin) und mir. Eine Verschmelzung\, eine Auflösung\, ein Spiel. Denn werden weibliche Schreibende nicht sowieso mit ihren Figuren verwechselt? Warum sich also die Mühe machen und eine Protagonistin erschaffen\, die möglichst weit weg von der Verfasserin ist? Eben. Pure Zeit- und Energieverschwendung. Dabei sind Zeit und Energie neben Geld wichtige Einheiten in so einem Leben. Im Kapitalismus. Im Patriarchat.
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SUMMARY:Wolfram Lotz: »Heilige Schrift I«
DESCRIPTION:Moderation: Simone Schlosser \nUnd plötzlich dachte ich: Es wäre einmal tatsächlich über ALLES zu schreiben\, genau an diesem Ort\, an dem für mich erstmal so wenig ist.  \nDas Dorf\, das Flimmern des Internets\, die Nachbarskatze\, die kleinen Bewegungen\, Donald Trump und die Schönheit\, Miley Cyrus und Peter Handke\, die spielenden Kinder\, das Nachdenken über Theater und Literatur\, der Himmel über dem Weinberg und das Überleben zwischen den alltäglichen Dingen\, schreibend\, Tag für Tag – die Heilige Schrift handelt von dem radikalen Versuch\, das Leben möglichst vollständig und unmittelbar zu erfassen\, mit allen literarischen Mitteln. In einem kleinen Dorf in Frankreich schreibt Wolfram Lotz ein Jahr lang mit\, jeden Tag\, von morgens bis nachts. Knapp 3000 Seiten. Kurz danach löscht er den entstandenen Riesentext wieder. Dennoch liegen nun über 900 Seiten vor\, weil er im Frühjahr 2018\, noch während der Arbeit\, den Anfang des Textes per Mail an einen Freund geschickt hat.\n»Heilige Schrift I« ist das poetische Dokument eines wahnwitzigen Projektes\, das sich dem puren Exzess öffnet und dabei zeigt\, was es wirklich bedeutet\, über die Gegenwart zu schreiben. \nWolfram Lotz\, geboren 1981 in Hamburg\, wuchs im Schwarzwald auf. Er studierte Literatur-\, Kunst- und Medienwissenschaft in Konstanz und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2011 gewann er mit DER GROSSE MARSCH u.a. den Kleistförderpreis und den Publikumspreis des Berliner Stückemarktes. In der Kritikerumfrage von Theater heute wurde er zum Nachwuchsdramatiker des Jahres gewählt. Nach dem Erfolg von EINIGE NACHRICHTEN AN DAS ALL erhielt er 2012 den Dramatikerpreis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft und 2013 den Kasseler Förderpreis für Komische Literatur. DIE LÄCHERLICHE FINSTERNIS wurde 2015 zum Berliner Theatertreffen und zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Im selben Jahr erhielt Wolfram Lotz den Nestroypreis für das Beste Stück und wurde in der Kritikerumfrage von Theater heute zum Dramatiker des Jahres gewählt. \n 
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SUMMARY:Cynthia Cruz: »The Melancholia of Class«
DESCRIPTION:(Lesung und Talk auf Englisch) \nModeration: Wolfgang Frömberg \nTo be working-class in a middle-class world is to be a ghost. Excluded\, marginalised\, and subjected to violence\, the working class is also deemed by those in power to not exist. We are left with a choice between assimilation into middle-class values and culture\, leaving our working-class origins behind\, or total annihilation. \nIn The Melancholia of Class\, Cynthia Cruz analyses how this choice between assimilation or annihilation has played out in the lives of working-class musicians\, artists\, writers\, and filmmakers — including Amy Winehouse\, Ian Curtis\, Jason Molina\, Barbara Loden\, and many more — and the resultant Freudian melancholia that ensues when the working-class subject leaves their origins to “become someone\,” only to find that they lose themselves in the process. \nPart memoir\, part cultural theory\, and part polemic\, The Melancholia of Class shows us how we can resist assimilation\, uplifting and carrying our working-class origins and communities with us\, as we break the barriers of the middle-class world. There are so many of us\, all of us waiting. If we came together\, who knows what we could do. \nIn einer Welt der Middle Class zur Arbeiterklasse zu gehören\, bedeutet ein Gespenst zu sein. Ausgegrenzt\, marginalisiert und der Gewalt ausgesetzt\, wird die Arbeiterklasse auch von den Machthabern als nicht existent betrachtet.\nIn The Melancholia of Class analysiert Cynthia Cruz das Leben von Musikern\, Künstlern\, Schriftstellern und Filmemacher:innen aus der Arbeiterklasse im Zwiespalt – darunter Amy Winehouse\, Ian Curtis\, Jason Molina\, Barbara Loden und viele andere – und welche Freudsche Melancholie sich daraus ergibt\, wenn das Subjekt aus der Arbeiterklasse seine Herkunft hinter sich lässt\, um »jemand zu werden«\, nur um festzustellen\, dass es sich dabei selbst verliert. \nMit »The Melancholia of Class« – Teils Memoiren\, teils Kulturtheorie und teils Polemik – zeigt Cyntha Cruz Wege\, sich der Assimilierung zu widersetzen \, indem man die Herkunft aus der Arbeiterklasse nicht verleugnet und die Barrieren der Welt der Mittelklasse durchbricht. »Wir sind so viele\, wir warten alle. Wenn wir uns zusammentun\, wer weiß\, was wir erreichen können.« \n 
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SUMMARY:Julia Friese: »MTTR«
DESCRIPTION:Moderation: Simone Schlosser \nEin Millenial soll Mutter werden und will alles\, nur nicht die eigene deutsche Familie reproduzieren. Ein gesellschafts- und sprachkritischer Roman erzählt drei Trimester – und die Zeit danach. \n»Alle Befürchtungen waren wahr\, und alles war gerecht gewesen.« \nEin Test im Büro bringt die Gewissheit: Teresa Borsig ist schwanger. Von der Idee einer Familie fühlt sie sich gleichzeitig angezogen und abgestoßen. Da sind die Erinnerungen an ihre Kindheit\, an Distanz\, Disziplin und Schläge. In der Abtreibungsklinik von den Schwestern zum Schlucken der Tablette gedrängt\, geht Teresa in den Widerstand: Sie will doch Mutter werden. Nein\, Mama will sie werden. Kann man geben\, was einem selber fehlt? \nDas Gesundheitssystem nimmt die Schwangere auf wie einst die Eltern. Effizient. Kalt. Man will doch nur ihr Bestes. Und ihr Baby in einem Wärmebett isolieren. Wie hoch ist die Überlebenswahrscheinlichkeit ihres Säuglings? Ärzte und Schwestern sprechen über ihren Kopf hinweg. Teresa schreit. Sie solle sich mal nicht so wichtig nehmen\, sagt das Krankenhaus. \n»MTTR« erzählt von den Auswirkungen deutscher Nachkriegserziehung\, erzählt die Unfähigkeit der Babyboomer\, Gefühle zu zeigen\, und wenn dann nur durch Ersatzhandlungen: Kauf\, Korrektur und Sorge. Jeder Dialog ist eine Boshaftigkeit. Fast bemerkt man sie nicht\, denn aktengraue Gefühlstemperatur und grobe Unbeholfenheit sind Alltag in Deutschland. Werden Millennials\, wie Teresa\, sie reproduzieren? \nMTTR: Mean Time To Recover bzw. auch Mean Time To Repair (abgekürzt jeweils MTTR) wird als die mittlere Reparaturzeit nach einem Ausfall eines Systems definiert. Diese gibt an\, wie lange die Wiederherstellung des Systems im Mittel dauert. Sie ist somit ein wichtiger Parameter für die Systemverfügbarkeit. (Quelle: Wikipedia)
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SUMMARY:Saskia Vogel: Permission
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung aus der Reihe »Literatur zur Zeit« (Die 2G-Präsenzveranstaltung wird und Live-Stream). Mit Unterstützung der Bunt Buchhandlung und des Kulturamts der Stadt Köln \nTickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5d10c8a05c2baa000100393b/e/6189501a0c743d6140c3702b/\n\nOnline: https://kinggeorg.de/abos/\n\nModeration: Wolfgang Frömberg\nNachdem Echos Vater von einer mörderischen Strömung an den Küsten von Los Angeles in den Tod gerafft wird\, sinkt die junge Frau in einen sie immer tiefer herabziehenden Strudel der Lähmung. Ohne wahre Freunde und belastet mit einer nicht unkomplizierten Beziehung zu ihrer Mutter\, versucht die gescheiterte Schauspielerin\, Trost zu finden\, indem sie sich in den Leben von Fremden verliert.Als sie zufällig der Domina Orly begegnet\, fühlt es sich für sie endlich so an\, als hätte sie jemanden gefunden\, der sie für das\, was sie ist\, hegt und schätzt. Doch Orlys gut fünfzigjähriger Houseboy\, Piggy\, ist noch nicht willens\, jemand anderen an der intimen Beziehung zu seiner Herrin teilhaben zu lassen\, für die er doch alles gegeben hat. \nIn »Permission« erzählt Saskia Vogel die Liebesgeschichte von Menschen\, die an ihren Erwartungen und Träumen erkrankt sind und im Reich der Erotik nach Ruhe und Heilung suchen. Durch die Landschaft des eigenen Begehrens straucheln sie geplagt von der Suche nach einer Antwort auf diese eine ihnen heilige Frage: Wie möchte ich geliebt werden? \nSaskia Vogel leuchtet mit tiefer psychologischer Kenntnis und zarter\, aber klarer Sprache das Verhältnis zwischen Liebe\, Gewalt und traumatischer Erfahrung aus und hat mit ihrem Debüt ein funkelndes\, packendes Juwel der jüngeren feministischen Literatur zum Thema Sexualität und Gewalt geschaffen – ehrlich und intensiv! \nSASKIA VOGEL ( geb. 1981\, in Los Angeles ) lebt nach längeren Aufenthalten in Schweden und Großbritannien als Schriftstellerin\, Publizistin und Übersetzerin in Berlin. Aus dem Schwedischen hat sie Autoren wie Karolina Ramqvist\, Katrine Marcal und Lina Wolff ins Englische übertragen und wurde mit dem English PEN Translates Award gekürt. Als Publizistin beschäftigt sie sich mit den Themen Gewalt\, Gender und Sexualität\, ihre Texte erscheinen in Granta\, Guernica\, The White Review\, The Offing\, Paris Review Daily und The Quietus.
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SUMMARY:Dorothee Elmiger: Aus der Zuckerfabrik
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung aus der Reihe »Literatur zur Zeit« (Die 2G-Präsenzveranstaltung wird und Live-Stream). Mit Unterstützung der Bunt Buchhandlung und des Kulturamts der Stadt Köln \nTickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5d10c8a05c2baa000100393b/e/615b5867cf64ac5d49f41b98/ \nOnline: https://kinggeorg.de/abos/ \nModeration: Michaela Preideick \nSollten die Zusammenhänge dieser Welt einmal aufgelöst sein\, man wäre froh\, das Buch „Aus der Zuckerfabrik“ von Dorothee Elmiger zu finden\, um zu verstehen\, was in der Vergangenheit vor sich ging. \n»My skills never end« steht auf dem T-Shirt eines Arbeiters\, der gerade seinen Lohn ausbezahlt bekommt. Am Strand einer karibischen Insel steht der erste Lottomillionär der Schweiz und blickt aufs Meer hinaus. Nachts drängen sich Ziegen am Bett der Autorin. Dorothee Elmiger folgt den Spuren des Geldes und des Verlangens durch die Jahrhunderte und die Weltgegenden. Sie entwirft Biographien von Mystikerinnen\, Unersättlichen\, Spielern\, Orgiastinnen und Kolonialisten\, protokolliert Träume und Fälle von Ekstase und Wahnsinn. Aus der Zuckerfabrik ist die Geschichte einer Recherche\, ein Journal voller Beobachtungen\, Befragungen und Ermittlungen. Ein Text\, der den Blick öffnet für die Komplexität dieser Welt. \nDorothee Elmiger\, geboren 1985\, lebt und arbeitet in Zürich. 2010 erschien ihr Debütroman »Einladung an die Waghalsigen«\, 2014 folgte der Roman »Schlafgänger« (beide DuMont Buchverlag). Ihre Texte wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und für die Bühne adaptiert. Dorothee Elmiger wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet\, u. a. mit dem Aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt\, dem Rauriser Literaturpreis\, einem Werkjahr der Stadt Zürich\, dem Erich Fried-Preis und einem Schweizer Literaturpreis. Mit ihrem neuen Werk Aus der Zuckerfabrik (Hanser\, 2020) war sie auf der Shortlist für den Schweizer und für den Deutschen Buchpreis 2020.
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SUMMARY:Tijan Sila: Krach
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung aus der Reihe »Literatur zur Zeit«\nModeration: Wolfgang Frömberg \nLive Onstage & Online \nEine Punkband in der Pfälzischen Provinz der Neunzigerjahre – was kann da schon schiefgehen? In seinem unverwechselbaren Ton schreibt Tijan Sila einen humorvoll wilden\, zarten Roman über die identitätsstiftende Kraft von Subkulturen. 1998\, inmitten der Baseballschlägerjahre\, gründet der 18-jährige Gansi mit seinen Freunden in der Kleinstadt Calvusberg die Punkband Pur Jus. Während es seinen Eltern\, die vor vielen Jahren aus Bosnien nach Deutschland gekommen sind\, lieber wäre\, würde er wie sein älterer Bruder Predrag Chirurg werden und in eine Villa am Heidelberger Neckarufer ziehen\, veranstaltet er Radau im heimischen Club Fiasko\, tourt durch das tief gespaltene Land vom blitzsauberen Jugendzentrum in Freiburg zum besetzten Haus in Heidenau\, lässt sich von einem Fascho die Lippe spalten und von der finsteren Gitarristin Ursel das Herz brechen. \nDann trifft er Katja\, die in »Texas« lebt\, einem Viertel in Calvusberg\, das sogar die Punks fürchten. Sie lernt fürs Abi\, ist sehr für gewaltfreie Konfliktlösung und hört lieber Madonna statt Buzzcocks. Gansi ist bis zur geföhnten und blondierten Haartolle verliebt in sie. Alles scheint perfekt – doch bald sind es nicht mehr nur die omnipräsenten Nazis\, die für Pur Jus zur Gefahr werden. Tijan Sila führt die Leser*innen ins Herz einer Szene\, die er sehr gut kennt: Er zog in den Neunzigerjahren selbst mit seiner Punkband Atlas Lanze durch Deutschland und hat gerade mit seiner neuen Band Korrekte Drinks eine Single aufgenommen. \n»Ein furioser Roman über das Erwachsenwerden im toten Winkel der Gesellschaft und eine kalte Dusche für lauwarmes Erzählen.« Arno Frank. \nEine Veranstaltung von Literatur zur Zeit mit Unterstützung der Bunt Buchhandlungen und gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln. \nBeginn: 21 Uhr. Einlass: 20 Uhr \nTicket im Vvk: 8 Euro + Gebühr: https://kinggeorg.de/termin/tijan-sila-krach/\nOnline-Stream mit 24-Stunden-Abo: 5 Euro\nWeitere Infos zu Monats- und Jahresabos: www.kinggeorg.de
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SUMMARY:Juliane Liebert: lieder an das große nichts
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung aus der Reihe »Literatur zur Zeit«\nModeration: Lars Fleischmann \nLive Onstage & Online \nAn der Schwelle zum Schlaf\, unterwegs durch die Großstadt\, begegnen wir Nikolai Gogol und Marianne Faithfull\, Sockendandys und Partymädchen\, Versehrten und Abgehängten\, »mit dem gesicht nach unten«\, »am broadway an der haltestelle«\, »für zehn\, fünfzehn minuten wirklich«. Sie sind »der spiele so müde\, selbst die messer haben das stechen satt«. Denn was ist das Herz anderes als »ein muskulöses hohlorgan« – Kraken haben drei davon\, wir Menschen: »eine plötzliche angst vor zügen«. \nMit untrüglichem Rhythmusgefühl und einem Ohr auf der Tanzfläche horcht Juliane Liebert in ihren flirrenden Gedichten auf »die einsamen\, die lauten\, die leichten dinge« und schreibt Verse von solcher Zartheit\, dass sogar die Battlerapper getröstet werden. Denn selbst wenn die Erde »immer langsamer rotiert« und die Niagarafälle »abends abgestellt« werden – »morgens stellt man sie wieder an«. \nEine Veranstaltung von Literatur zur Zeit mit Unterstützung der Bunt Buchhandlungen und gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln \nBeginn: 21 Uhr. Einlass: 20 Uhr. \nTicket im Vvk: 8 Euro + Gebühr: https://kinggeorg.de/termin/juliane-liebert-lieder-an-das-grosse-nichts/\nOnline-Stream mit 24-Stunden-Abo: 5 Euro\nWeitere Infos zu Monats- und Jahresabos: www.kinggeorg.de
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