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SUMMARY:Son Lewandowski: Die Routinen
DESCRIPTION:Zum Buch: \nEin Gummibärchen essen\, heute den Arm\, morgen ein Bein. Was sich anhört wie ein Witz\, ist Alltag für die Leistungsturnerin Amik. Für sie zählt jedes Gramm\, jeder Wettkampf\, jede Wiederholung. Und jede überschrittene Grenze nimmt Amik dafür hin. »Die Routinen« seziert eine Welt\, von der jeder ahnt\, dass sie hart ist\, aber niemand sieht oder sehen will\, wie ausbeutend ein System ist\, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt.\nMünchen. Montreal. Tokio. Wenn die olympischen Spiele anstehen\, blickt die ganze Welt auf eine Stadt\, auf eine Mannschaft\, auf eine Leistungsturnerin. Die Mädchen und Frauen trainieren ihr gesamtes Leben auf diesen Moment hin. Aus diesem Wir der Turnerinnen\, das in olympischen Jahren denkt\, vom Training auf die Waage zu den Wettkämpfen gedrängt wird\, entspringt ein Ich\, die Turnerin Amik. Sie beugt sich den gnadenlosen Wettbewerbsprinzipien ihres Sports und mit jedem weiteren Schritt auf ein Siegerinnenpodest entfernt sie sich mehr von den Mädchen\, die sie gestern noch getröstet haben. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik\, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen\, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte werden in die Geschichte von Amik eingewebt und machen »Die Routinen« zu einer atemlosen Leseerfahrung. \nKurzbio:\nSon Lewandowski lebt als Autorin und Kuratorin in Köln. 2023 wurde sie zum Klagenfurter Literaturkurs und der Autor:innenwerkstatt des LCB eingeladen. Mit Die kurzen Karrieren stand sie im selben Jahr Jahr auf der Shortlist des Edit-Essaypreises. Die Routinen ist ihr Debütroman\, mit dem sie für den lit.Cologne-Debütpreis nominiert ist.
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SUMMARY:Mona Yahia: 4 Tage
DESCRIPTION:Zum Buch: \nAlles beginnt an einem Novembertag 1918. Hayim Smeké – jüdischer Arzt\, Vertrauter und Freund des Walis von Mossul – ist in der Zwickmühle: Die Briten stehen vor den Toren Mossuls und wollen das Osmanische Reich endgültig in die Geschichtsbücher verbannen. Die Freundschaft zum Wali Khalil Bey gebietet ihm\, diesem in die Hauptstadt Istanbul zu folgen. Doch liegt ein unausgesprochener Konflikt zwischen beiden Männern: die Liebe zu der kleinen Serafine. Wie auch immer er sich entscheidet – für die Familie Smeké stellt sich von nun an die Frage\, wo in dieser Welt Platz für sie ist. »Vier Tage« erzählt – anhand jeweils eines Tages – das Leben von vier Generationen einer jüdischen Familie. Sie alle\, Hayim und Ehefrau Nazli\, seine Töchter Rebekka und Serafine\, Rebekkas Sohn Nemir und dessen Tochter Leila\, erleben radikale und einschneidende Veränderungen. Sie alle sind verwoben mit der Erfahrung und den Traumata des Exils\, mit den Fragen nach Identität und innerer Zugehörigkeit. \nEs sind die Frauen in der Familie\, die ihr Leben in die Hand nehmen\, wird Nemir als Erwachsener im Rückblick auf die Familiengeschichte sagen. Und nach Verbindungen und Antworten suchen: warum ihn seine Mutter Rebekka zurückgelassen hat\, als sie 1936 in die noch junge Stadt Tel Aviv auswanderte; warum seine Tochter Leila unbedingt die »erste Uniform in der Familie« tragen wollte und erleben musste\, wie 1973 an Jom Kippur die ägyptische Armee Israel in den Krieg stürzte; warum seine Tante und\, nach Rebekkas Fortgang\, Stiefmutter Serafine ihn und ihre Familie ebenfalls verließ und in Istanbul zu Ende führte\, was vor so langer Zeit in Mossul mit Wali Khalil Bey begann. Und er wird sich fragen\, was die Geschichte seiner Familie ausmacht\, die – wie die fast aller jüdischen Familien der arabischen Welt – die Narben des Exils mit Entwurzelung\, Anpassung und Neuorientierung unauslöschlich in sich trägt. \nKurzbio:\nMona Yahia\, geb. 1954 in Bagdad\, floh mit ihrer Familie 1970 in den Iran und wanderte von dort 1971 nach Israel ein. Nach ihrem Militärdienst studierte sie Psychologie und französische Literatur an der Universität Tel Aviv. In den 1980er- Jahren absolvierte sie ein Studium der Freien Kunst bei Harry Kramer an der Gesamthochschule Kassel und arbeitete im Bereich Konzeptkunst\, bevor sie zum Schreiben kam. Ihr Debütroman Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom (im Original: When the Grey Beetles Took over Baghdad)\, erhielt 2001 in London den Jewish Quarterly Wingate Price for Fiction. Daneben veröffentlichte sie Erzählungen und Essays\, u. a. in englischen und deutschen Literaturzeitschriften und Anthologien\, sowie zwei Fotobände über die historische Karawansereien Istanbuls. Mona Yahia schreibt auf Englisch und lebt in Köln.
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SUMMARY:Musa Deli: Unsichtbare Mauern
DESCRIPTION:Moderation: Michael Schikowski \nMusa Deli beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Paradigma der Integration. Trotz zahlreicher Programme\, Konzepte und politischer Bekenntnisse scheitert sie allzu oft. Deli zeigt\, dass viele dieser Bemühungen nur an der Oberfläche wirken – als Versprechen\, die unsere Strukturen\, Institutionen und Denkweisen\, unser Selbst- und Weltbild also\, kaum erreichen. \nWas Integration blockiert\, sind nicht nur fehlende Maßnahmen\, sondern unausgesprochene Erwartungen\, stille Normen und tief verankerte Bilder von Zugehörigkeit. „Die Mauern\, die uns trennen\, stehen nicht zwischen Kulturen – sie stehen in den Köpfen derer\, die glauben\, sie hätten keine.“ \nIm Mittelpunkt seiner Arbeit stehen jene unsichtbaren Mauern\, die Teilhabe erschweren: unbewusste Haltungen\, vertraute Muster der Ungleichheit und Bilder von Normalität\, die häufig unausgesprochen bleiben. Sie formen unser gesellschaftliches Zusammenleben stärker\, als es uns bewusst ist. Deli zeigt\, dass Integration nicht nur an Migranten scheitert\, sondern auch an einer Dominanzgesellschaft\, die Vielfalt nur akzeptiert\, wenn sie möglichst unsichtbar bleibt. Diese Mauern wirken nicht laut\, sondern leise – in Klassenzimmern\, Ämtern\, Betrieben und Alltagsbegegnungen. Gerade weil sie unsichtbar sind\, prägen sie Biografien\, Selbstwert und Chancen über Generationen. \nAuch das Stadtbild\, so Deli\, ist nicht einfach eine Kulisse\, sondern Ausdruck dessen\, wer sichtbar wird und wer unsichtbar bleibt. Gesellschaft ist kein festes Bild\, sondern ein Prozess. Was in Biografien\, Wirtschaft und Politik selbstverständlich ist – Entwicklung –\, muss auch für das gesellschaftliche Miteinander gelten. Doch viele erleben Veränderung als Verlust\, und genau dort entstehen jene unsichtbaren Mauern\, die Deli beschreibt. \nDeli macht sichtbar\, wie sich Zugehörigkeit und Abgrenzung im Stadtbild spiegeln – und wie sehr sie unsere innere Haltung prägen. Er zeigt\, dass der Mythos „gelungene Integration“ zusammenbricht\, sobald knappe Ressourcen wie Macht\, Wohnraum oder Chancen ins Spiel kommen. \nAls Sozialpsychologe und Leiter des Gesundheitszentrums für Migrantinnen und Migranten in Köln ist Musa Deli seit Jahren teilnehmender Beobachter einer Gesellschaft\, die sich zwischen dem Wunsch nach Stabilität und der Realität des Wandels bewegt. Er lädt dazu ein\, gemeinsam über unser Stadtbild\, unser Selbstbild und unser Weltbild zu reflektieren – und darüber\, wie Integration gelingen kann\, wenn wir das Unsichtbare sichtbar machen. \nSein Blick verbindet persönliche Erfahrung\, psychologische Analyse und gesellschaftliche Realität – und zeigt\, warum Integration keine Frage von Anpassung\, sondern von gleichberechtigter Teilhabe ist. Deli warnt: Jede Wahlkampfrhetorik beschädigt Zugehörigkeit nachhaltiger\, als Maßnahmen sie heilen könnten. \nMusa Deli ist Sozialpsychologe und Leiter des Gesundheitszentrums für Migrantinnen und Migranten in Köln. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge zu Migration\, Integration und gesellschaftlichem Wandel. 2022 erschien sein Buch Zusammenwachsen. Die Herausforderungen der Integration\, 2023 folgte eine Sonderausgabe bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Im April 2026 erscheint sein neues Buch Unsichtbare Mauern: Warum unser Paradigma der Integration scheitert – und Migration Zukunft statt Bedrohung bedeutet im Bonifatius Verlag\, Paderborn.
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SUMMARY:Eva Weissweiler: Luise Straus-Ernst. Pariser Impressionen. Texte aus dem Exil
DESCRIPTION:Luise Straus-Ernst. Pariser Impressionen. Texte aus dem Exil\nLesung mit Eva Weissweiler\nModeration: Gabriele Ewenz \nZum Buch:\nParis 1933 bis 1938. Die Kölner Schriftstellerin und Journalistin Luise Straus-Ernst\, erste Frau des berühmten Malers Max Ernst\, sucht in kleinen Hotels Zuflucht vor den Nazis und hält sich\, wie tausende anderer EmigrantInnen\, mit schlecht bezahlten Gelegenheitsjobs über Wasser. Französische Zeitungen haben keine „Verwendung“ für sie. Eine offizielle Arbeitserlaubnis ist kaum zu bekommen. Doch dann erscheint die erste Ausgabe des deutschsprachigen „Pariser Tageblatts“\, das künftig vielen AutorInnen des Exils ein Forum bieten wird\, Irmgard Keun\, Joseph Roth\, Klaus Mann und auch Luise Straus-Ernst. Sie entwickelt nach und nach ein ganz eigenes Genre für dieses Blatt: episodenhafte Kurz- und Kürzestgeschichten\, Vignetten\, subtile Momentaufnahmen\, die an Filme von René Claire erinnern und vom täglichen Leben in Paris handeln\, auf dem Flohmarkt\, in der Metro\, im Vorstadt-Variété\, auf den Boulevards oder in Emigranten-Hotels. Die Kölner Autorin Eva Weissweiler\, Verfasserin der ersten Biographie über Luise Straus-Ernst (Notre Dame de Dada\, Köln 2016) hat für dieses Buch fünfzehn Texte ausgewählt\, die durch ihre bildhafte\, poetische Sprache bestechen. Anders als ihrem weltbekannten Ex-Mann gelang es Luise Straus-Ernst nicht\, nach Amerika zu emigrieren. Sie wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. \nKurzbio\nDie promovierte Musik-\, Literatur- und Islamwissenschaftlerin Eva Weissweiler widmet sich in ihrem literarischen und wissenschaftlichen Werk vor allem den Biografien von Frauen und der Erforschung deutsch-jüdischer Lebenswege: darunter Eleanor Marx\, die jüngste Tochter von Karl Marx\, Dora Sophie Kellner\, die geschiedene Frau Walter Benjamins\, und Lisa Fittko\, die vor allem als Fluchthelferin bekannt wurde.
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SUMMARY:Adrian Kasnitz: Der gelbe Hut von Mister Biller
DESCRIPTION:Zum Buch:\n„An der Garderobe des Cafés am Prenzlauer Berg\, in dem mein Freund Mathieu arbeitet\, hängt der gelbe Hut von Mister Biller. Ich setze ihn mir auf\, als ich meine zwei Cappuccino bezahlt habe\, und spaziere durch den Kiez\, mit einem bösen Lächeln im Gesicht\, als ob ich die Leute auf der Straße provozieren wollte.“\nZufällige Begegnungen\, die entscheidend sind für eine ganze Weile oder die einfach nur nerven. Reisebekanntschaften und ihre Eigenheiten. Freundschaften\, die auseinandergehen\, und Wiedersehen\, die nicht reibungslos verlaufen. Die neuen Storys von Adrian Kasnitz sind ein fremder Hut\, den man sich aufsetzt\, um sich zu verwandeln und zu provozieren. Sie spielen in Köln und Berlin\, sie führen nach Leipzig und Prag\, sie reißen nach Albanien\, Lettland\, London und Shenzhen aus. Manchmal wünscht man sich\, den fremden Hut nicht genommen zu haben. \nKurzbio:\nAdrian Kasnitz\, an der Ostsee geboren\, aufgewachsen in den westfälischen Bergen\, Studium in Köln und Prag\, lebt als Schriftsteller\, Herausgeber und Veranstalter in Köln. Neben den bislang neun Teilbänden Kalendarium #1 bis #9 erschienen von ihm zuletzt Im Sommer hatte ich eine Umarmung und Glückliche Niederlagen\, der zweisprachige Prosaband Pierre Huyghe hired me sowie der Roman Bessermann. Für seine literarische Arbeit wurde er u.a. mit dem Dieter-Wellershoff-Stipendium der Stadt Köln ausgezeichnet. Seit 2019 kuratiert er im Team das Europäische Literaturfestival Köln-Kalk (ELK). Der gelbe Hut von Mister Biller ist kürzlich ind er parasitenpresse erschienen.
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SUMMARY:Peter Rosenthal: Donnerstags
DESCRIPTION:„Tiefes Grau hing über dem Fluss\, während sich das helle Zwitschern der Papageienkolonie am Brückenkopf in meine Erinnerung einprägte\, vielleicht wegen dem Grau. Die Mutter mit feuerroten Haaren und ihr Kleinkind im Fahrradrücksitz hielten vor dem Papageienbaum\, um sich das Spektakel anzuschauen. Die Kleine wandte das Köpfchen dahin\, von wo das Zwitschern herkam und streckte den Arm aus\, als wollte sie etwas fangen.\nMan sah die Papageien\, wie sie einzeln oder in kleinen Scharen um die Brücke hin und her flogen\, scheinbar ziellos\, ohne genaue Richtung\, ihr Flügelschlag gleich einem Laken\, das man am Fenster lüftet.\n\nIch dachte: Warum wartet die Zeit nicht auf mich\, auf meine Erinnerung\, warum könnte ich sie nicht überholen – erst erinnern\, dann leben.“ \n\n\nIn seinem neuen Prosatext Donnerstags beschreibt der Kölner Schriftsteller Peter Rosenthal seine Begegnungen\, die er immer donnerstags auf seinem Weg per Fahrrad auf der anderen Seite des Flusses in Köln-Kalk hat. Er meditiert über diese Zufälle\, über seine Arbeit als Arzt\, aber auch über die verrinnende Zeit. \n\nPeter Rosenthal\, geboren 1960 in Arad\, Rumänien\, lebt seit 1973 in Köln. Er ist tätig als Arzt in Ehrenfeld. Als Autor veröffentlichte er Entlang der Venloer Straße (2003)\, In die Zeit fallen (2013) und 33 Gedichte (2017). Außerdem gab er Venedig ist auch nicht viel größer als Ehrenfeld (2017) heraus und war Mitautor und Mitproduzent des experimentellen Kurzfilms Tigersprung (2017) über den Ehrenfelder Radrennweltmeister Albert Richter und seinen Manager Ernst Isidor Berliner. In der parasitenpresse erschienen von ihm Ehrenfeld Alphabet (2018)\, Impfnovelle (2022) und ganz frisch Donnerstags. \nModeration: Adrian Kastnitz
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SUMMARY:Ceyda Nurtsch: Jeder Atemzug ein Fest. Reportagen aus der Türkei
DESCRIPTION:Zum Buch:\nIn der Türkei tobt ein Gesellschaftskampf\, der sich auch auf die in Deutschland lebenden Türkeistämmigen auswirkt.\nTiefe Gräben trennen die verschiedenen Gesellschaftsgruppen voneinander: nationalistische Kemalisten\, die einstige AKP-Basis der Partei Erdogans\, Feministinnen\, Kurden\, Aleviten\, Juden\, Griechen\, Armenier. Sie alle haben sich ihre eigenen\, nebeneinander existierenden Realitäten geschaffen\, leben in eigenen Stadtvierteln\, schicken ihre Kinder auf unterschiedliche Schulen. Gleichzeitig gibt es Menschen\, die diesen Kampf leid sind. Menschen\, die ihre pluralistische Gesellschaft zum Strahlen bringen möchten\, die das staatliche\, von oben diktierte Geschichtsnarrativ ablehnen und an eine auf Solidarität aufbauende Gesellschaftsordnung glauben.\nIn ihren literarischen Reportagen beleuchtet Ceyda Nurtsch die tiefen gesellschaftlichen Spaltungen der Türkei und zeichnet ein differenziertes\, menschliches Gesellschaftsportrait voller Hoffnung. \nKurzbio:\nCeyda Nurtsch besuchte die Deutsche Schule Istanbul. Nach ihrem Studium der Islamwissenschaft\, Politik und Philosophie in Köln und Bonn\, promovierte sie zum Thema Türkische Großstadtlyrik und erlangte eine Qualifikation zur trimedialen Redakteurin bei der Deutschen Welle. Derzeit arbeitet sie als freie Journalistin unter anderem für Qantara\, Deutschlandfunk und ZDF zu den Schwerpunkten Türkei und Migration.
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