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SUMMARY:David Foenkinos - Das glückliche Leben
DESCRIPTION:Mittwoch\, 29. Oktober\, 19:30 Uhr\nInstitut français\, Sachsenring 77\, 50677 Köln\nModeration: Carine Debrabandère\nDeutscher Text: Elena Fellisch\nEintritt: 8\,-€ / 5\,-€. Reservierung unter: info.koeln@institutfrancais.de\nEine Veranstaltung auf Französisch und Deutsch \nÉric macht auf einer Reise in Seoul eine so existenzielle Erfahrung\, dass er daraufhin das Glück seines Lebens selbst in die Hand nimmt. Bestsellerautor David Foenkinos erzählt wie kein anderer vom Neubeginn\, und warum wir ihn wagen sollten. Während einer Geschäftsreise läuft Éric Kherson müde und ausgebrannt durch die Straßen Seouls und landet in einem Happy Life – ein Ort\, an dem das Self-Help-Ritual der eigenen Fake-Beerdigung angeboten wird. Éric lässt sich spontan darauf ein. Umgeben von Stille und Dunkelheit spürt er plötzlich\, worauf es wirklich ankommt im Leben. Mit dem Ende vor Augen entscheidet sich der Vierzigjährige für den Neuanfang.\nZurück in Paris kündigt Éric seinen Job\, kümmert sich endlich um seinen Sohn\, nimmt wieder Kontakt zu seiner Mutter auf und importiert das koreanische Ritual nach Frankreich. Das Geschäft boomt. So erfährt auch seine Ex-Chefin Amélie davon. Sie besucht Éric\, weil sie endlich bereit ist für eine Veränderung. Es ist der Beginn einer zarten\, neuen Liebe.\nCharmant und tiefgründig zeigt uns David Foenkinos\, dass wir unser Leben jederzeit ändern können – wir müssen uns nur trauen. \nDavid Foenkinos\, 1974 geboren\, lebt als Autor und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane\, darunter der Millionenbestseller „Nathalie küsst“\, der mit Audrey Tautou verfilmt wurde\, „Charlotte“ und „Das geheime Leben des Monsieur Pick“. Seine Bücher werden in über 40 Sprachen übersetzt. \nEine Kooperation des Institut français Köln\, des Verlags Kiepenheuer & Witsch und der Buchhandlung Bittner. \n© Editions Gallimard / Photo Francesca Mantovani
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SUMMARY:Jérôme Ferrari: Nord Sentinelle
DESCRIPTION:Anmeldung erforderlich unter: info.koeln@institutfrancais.de und Eintrittstickets direkt an der Abendkasse zu erwerben. \nLesung in deutscher und französischer Sprache. \nModeration: Christian Ruzicska \nDeutsche Stimme: Elena Fellisch  \nDer junge Alexandre Romani ersticht im Hafen einer korsischen Küstenstadt inmitten einer bunten Menge feierlustiger Touristen Alban Genevey\, einen Pariser Studenten\, den er von Kindesbeinen an kennt\, da seine Eltern auf der Insel ein Haus am Meer besitzen. \nDer Erzähler\, aufgrund einer tragischen Liaison mit dem Täter verwandt\, blickt von der Mordnacht zurück auf die Lebenswege der Protagonisten und zeichnet das Porträt einer Gesellschaft nach\, in der Massentourismus und Geistlosigkeit ungute Voraussetzungen für ein gelingendes Leben sind. \nTragikomisch erzählt Jérôme Ferrari »vom Reisenden und vom Indigenen«\, wie der Roman ironisch bekennt\, und spürt dabei in seiner bekannt kraftvollen\, poetischen und nun auch bissig ironischen Sprache der Entstehung von Gewalt nach. Meisterhaft dringt er bis in die verborgenen Winkel der menschlichen Seele vor\, wo die Enttäuschung\, niemand anderer als man selbst zu sein\, unser Handeln bestimmt. \nJérôme Ferrari\, geboren 1968 in Paris\, unterrichtet auf Korsika Philosophie. Mit seinem Roman Predigt auf den Untergang Roms\, der 2012 mit dem begehrten Prix Goncourt ausgezeichnet wurde\, gelang ihm der internationale Durchbruch. Sein letzter Roman\, Nach seinem Bilde\, erhielt 2018 den Prix le Monde und den Prix Méditerranée und wurde von Thierry de Peretti 2024 verfilmt.
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SUMMARY:Marie-Hélène Lafon: Die Quellen
DESCRIPTION:Anmeldung erforderlich unter: info.koeln@institutfrancais.de und Eintrittstickets direkt an der Abendkasse zu erwerben.  \nLesung in deutscher und französischer Sprache. \nModeration : Céline L’Hostis\nDeutsche Stimme : Anna Nikolay \n„Die Quellen“ (Atlantis Literatur) ist Lafons neuster Roman und hat sich im Original über 50.000 Mal verkauft. \nEin abgelegener Hof in der Auvergne\, wo Kühe grasen und Milch für den berühmten Käse Saint­-Nectaire geben.\n»Man ist hier am Ende der Welt. Niemand kommt vorbei\, außer dem Briefträger\, dem Viehhändler oder dem Tierarzt.«\nDraußen hängt Wäsche\, die drei Kinder klettern auf Bäume\, und die junge Frau – sie wird von ihrem Mann verprügelt.\nImmer samstags. Seit neun Jahren. Niemandem kann sie es sagen\, selbst wenn sie ihr Leben kaum aushält und auch die Kinder die Beklemmung spüren. Der Hof\, den sie gemeinsam mit ihrem Mann nach der Hochzeit gekauft hat\, ist zum Gefängnis ge­worden. Denn mit einer Scheidung\, so weiß sie\, steht die ganze Existenz auf dem Spiel. \nAnhand einzelner weniger Tage\, die sich von 1967 bis ins Heute erstrecken\, erzählt der Ro­man von einer Frau\, die lange leidet und plötz­lich aufbegehrt und von einem Bauern\, dem nur der Hof wichtig ist. Die körperlichen wie auch seelischen Härten eines Daseins in dieser von Landwirtschaft geprägten Gegend werden greifbar\, wo eine Familie zerbricht – und doch auch ein Wunder geschieht. Das Wunder\, dieser rohen\, emotionsarmen Welt entkommen zu sein und heute als Schriftstellerin in Paris zu leben. \nMarie-Hélène Lafon ist 1962 geboren. Die meisten ihrer rund fünfzehn Bücher\, die vielfach übersetzt wurden\, spielen im Cantal in der Auvergne\, wo Lafon aufgewachsen ist. Sie gehört zu den markantesten literarischen Stimmen im gegenwärtigen Frankreich. 2016 erhielt sie den Prix Goncourt de la Nouvelle\, 2020 den Prix Renaudot. Auf Deutsch liegen „Die Annonce “\, „Geschichte des Sohnes“ und „Joseph“ vor\, alle übersetzt von Andrea Spingler. Marie-Hélène Lafon lebt heute in Paris. \nFoto: Marie-Hélène Lafon ©Olivier Roller / Cover © Atlantis Verlag
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SUMMARY:Raphaëlle Red: Adikou
DESCRIPTION:Adikou (Rowohlt) von Raphaëlle Red erzählt von einer Heldin\, deren Herkunft verschwommen ist. Als sie es in Paris nicht mehr aushält\, fliegt sie nach Lomé\, Togo\, den Geburtsort ihres Vaters. Wonach sie sucht\, ist unklar\, die Fragen stellen die anderen: Bist du weiß\, schwarz oder beides\, sprichst du Ewe\, reist du alleine\, woher kommt deine Wut? Die Fragen an diesem Abend stellt Carine Debrabandère. Aus der Übersetzung von Patricia Klobusiczky liest Anna Nikolay. \n  \nVeranstaltungspartner: Institut français Köln \nFoto: (c) Adeline Rapon
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SUMMARY:Brigitte Giraud - Schnell leben
DESCRIPTION:Mittwoch\, 15. November 2023 um 19:00 Uhr\nInstitut français Köln\, Sachsenring 77\, 50677 Köln\nModeration: N. N.\nDeutscher Text: Anna Nikolay\nEintritt: 8\,-€ / 5\,-€. VVK über das Institut français Köln\nAnmeldung unter: info.koeln@institutfrancais.de \nVor zwanzig Jahren hat Brigitte Giraud den Mann ihres Lebens\, Claude\, bei einem Motorradunfall verloren. Drei Tage später ist sie mit ihrem kleinen Sohn in das neue Haus\, das sie zusammen mit Claude gekauft hat und in dem er nun niemals wohnen wird\, gezogen. Wer die Schuld an dem Unfall trägt\, bleibt unaufgeklärt\, ihre Fragen unbeantwortet. Als sie zwanzig Jahre später gezwungen ist\, das Haus zu verkaufen\, das dem Erdboden gleichgemacht werden wird\, fühlt es sich für sie an\, als würde sie Claudes Seele verkaufen. Der Moment ist gekommen\, sich ihrer Vergangenheit zuzuwenden. Erstmals traut sie sich\, sich dem „Was wäre gewesen\, wenn“ zu stellen. Girauds intime Suche umkreist universelle Fragen: „Was im Leben löst die Katastrophe aus? Existiert das Schicksal?“ Schnell leben ist eine Liebesgeschichte\, eine Erzählung über Schuld\, ohne Schuldige zu benennen\, ein Porträt der Abwesenheit. \nBrigitte Giraud wurde 1960 in Sidi Bel-Abbès (Algerien) geboren. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Lyon\, wo sie auch heute noch lebt. Sie arbeitete als Buchhändlerin (u. a. in Lübeck)\, als Übersetzerin und Journalistin. Sie veröffentlichte zahlreiche mit Preisen ausgezeichnete Romane. Für „Schnell leben“ erhielt sie 2022 den bedeutendsten Literaturpreis Frankreichs\, den Prix Goncourt. \nEine Kooperation des Institut français Köln mit dem Verlag Frankfurter Verlagsanstalt und der Buchhandlung Klaus Bittner. \n© Foto: Pascal Ito / Flammarion
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SUMMARY:Laurent Gaudé – Wir Europa. Bankett der Völker
DESCRIPTION:„Seit einiger Zeit scheint Europa vergessen zu haben\, dass es aus Epen und Utopien hervorgegangen ist.“ Der französische Autor weiß da Abhilfe. In einem langen Poem hält er den Ländern Europas den Spiegel vor – in ungewöhnlicher Form präsentiert Gaudé eine Verteidigungsrede der besonderen Art: „die europäische Erzählung\, eine Geschichte aus Begeisterung\, Wut und Freude …“ \nLaurent Gaudé\, geboren 1972 in Paris\, Schriftsteller\, Theaterautor\, zahlreiche Romane\, mehrere Auszeichungen\, u. a. Prix Goncourt\, Prix Jean Giono und Euregio-Literaturpreis. Für „Nous l’Europe\, banquet des peuples“ erhielt Gaudé 2019 den Preis des Europäischen Buches. \nEine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut français Köln. \n(Voranmeldung unter: info.koeln@institutfrancais.de)
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SUMMARY:Nafissatou Dia Diouf:  Lesung und Gespräch zu “Der Horizont meiner Träume”
DESCRIPTION:Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen\nNafissatou Dia Diouf / Senegal\nLesung und Gespräch zu Der Horizont meiner Träume \n  \nEintritt: 8\,-€/6\,-€\, Kartenreservierung unter 0221 – 93187713 (Clémence Viaud) möglich! \nstimmen afrikas präsentiert im Rahmen der Shortstory – Reihe Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen je zweiKurzgeschichten von sechs Schriftsteller:innen aus sechs Ländern Afrikas. Das Besondere: Die Geschichten werden von Studierenden des Masterstudiengangs „Literaturübersetzen“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ins Deutsche übersetzt. Nach dem Online Festival Gegen das Vergessen im April 2021 wird im 2. Teil zum Blick in die Zukunft die Schriftstellerin Nafissatou Dia Diouf mit ihrer ins Deutsche übersetzten Kurzgeschichte Der Horizont meiner Träume vorgestellt. Das Gespräch moderiert Elisa Diallo. Die Spoken Word Künstlerin Lysiana liest aus Der Horizont meiner Träume vor und Ellen Schwabe berichtet über ihre Arbeit an der Übersetzung der Kurzgeschichte. Azizè Flittner wird das Gespräch ins Deutsche verdolmetschen. \nL’horizon de mes rêves/ Der Horizont meiner Träume erzählt von einem Studenten aus Dakar. Vor dem Hintergrund der Historie des Viertels Médina in Dakar und der Kolonialgeschichte des Senegal geht es auch um die Träume und Hoffnungen des jungen Mannes. Er hält die Ablehnung seines Visums in den Händen\, das ihm seine Promotion in Frankreich ermöglichen sollte. Die Weite des Atlantiks vor Augen\, denkt er darüber nach\, wie unterschiedlich im Laufe der Geschichte mit Grenzen umgegangen wird. Während seine Vorfahren gezwungen wurden\, ihre Heimat als Sklaven oder Soldaten zu verlassen\, bleibt ihm die Welt außerhalb seines Landes verschlossen. \nAm 10.11.2021 findet eine weitere Veranstaltung mit Nafissatou Dia Diouf in Kooperation im Institut français Bonn statt. \nDie stimmen afrikas Reihe Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen wird gefördert von: Auswärtiges Amt\, Kunststiftung NRW\, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW\, NRW Kultursekretariat\, Stadt Bonn Kulturamt\, Stadt Köln Kulturamt\, Sparkasse KölnBonn\, Brot für die Welt\, Rosa-Luxemburg-Stiftung. \nIn Kooperation mit: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf\, Institut français Köln/ Düsseldorf\, Institut français Bonn. \nWeitere Information finden Sie unter www.stimmenafrikas.de \n  \nFoto: (c) Pascal Boissière
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