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SUMMARY:Werner Köhler – Im schwindenden Licht
DESCRIPTION:Mittwoch\, 8. April um 19:30 Uhr\nModeration: Helge Malchow\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 10\,-€ / 8\,-€. VVK über die Buchhandlung \nWer wir waren. Wer wir sind. Eine Generation wird besichtigt. \nVier Menschen\, die unterschiedlicher nicht sein könnten und in keinerlei Kontakt zueinander stehen\, erhalten eine Einladung: Eine Woche auf La Gomera. Die auf ihre Namen gebuchten Flugtickets liegen bei. Unterschrieben ist die Einladung mit Helmut Bauer. \nAuf der Insel treffen sie nach fünfzig Jahren\, im Haus eines geheimnisumwitterten Mannes\, erstmals seit jener Reise in den Siebzigern wieder aufeinander. Es fehlt nur der Mann\, der die verrückten Ereignisse in Bewegung gesetzt hat. \nWilde Partys\, Liebesleid\, Kochorgien: mit Cookys veröffentlichte Werner Köhler 2004 einen Schlüsselroman seiner Generation. War Cookys eine Beschreibung der Jugend in den Siebzigerjahren\, so ist dieser Roman eine Bestandsaufnahme derselben Generation viele Jahrzehnte später. Was ist aus den Menschen geworden\, die mit großen Utopien aufgewachsen sind? Was ist aus ihren Ideen\, Wünschen und Träumen geworden? Welche Entwicklungen haben sie durchlaufen\, und welche Zufälle haben den Lauf ihres Lebens geprägt? \nWerner Köhler\, geboren 1956\, ist Buchhändler\, Schriftsteller und einer der Gründer des Literaturfestivals lit.COLOGNE. Er lebt in Köln. \n© Autorenfoto: Stefan Worring
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SUMMARY:Annette Pehnt – Einen Vulkan besteigen. Minimale Geschichten
DESCRIPTION:Mittwoch\, 28. Januar\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christof Hamann\nEintritt: 10\,-€. VVK über die Buchhandlung\nEintritt frei für Studierende gegen Vorlage eines gültigen Studierendenausweises \n„Ich wollte wissen\, was passiert\, wenn ich (radikaler als sonst) im Schreiben alles Überflüssige weglasse. Was geschieht mit der Sprache\, wenn ich sie so konsequent entschlacke\, dass keine Füllwörter\, keine verschachtelten Sätze\, keine Abschweifungen\, keine elaborierten Metaphern mehr Platz haben? Kann ich trotzdem Geschichten erzählen – oder dann erst recht? Welche Räume öffnen sich\, wenn ich am Rande des Schweigens entlangschreibe? Was bleibt\, wenn ich auf alles verzichte\, was wir üblicherweise zum Literarischen zählen?“ Annette Pehnt \nAnnette Pehnt\, so schrieb Andreas Platthaus vor kurzem zurecht in der FAZ\, sei eine „der profiliertesten und wandlungsfähigsten deutschen Schriftsteller*innen“. Das stellt sie in ihrem aktuellen Buch „Einen Vulkan besteigen“\, das im Sommer 2025 erschienen ist\, erneut unter Beweis. Es versammelt 35 ‚minimale Geschichten‘\, die das Kleine und Stille würdigen\, die von alltäglichen und doch besonderen Menschen erzählen. Etwa von einem Geschwisterpaar\, das sich wie gewohnt für die Schule fertig macht\, anstatt seine über Nacht verschwundenen Eltern zu suchen. Oder von einem Mann\, der aus Not Geld von seinem reichen Bruder stiehlt und es verliert\, bevor er es zurückgeben kann. Oder von einer Mutter\, die mit den starren Gewohnheiten ihrer Tochter umzugehen versucht. Annette Pehnt liest eine Auswahl ihrer minimalen Geschichten vor und spricht mit Christof Hamann darüber\, wie durch Verzicht und konsequente Entschlackung ungewöhnlich berührend und beunruhigend erzählt werden kann. \nAnnette Pehnt wurde 1967 in Köln geboren. Sie ist Autorin zahlreicher Romane\, Erzählungsbände sowie Kinderbücher sowie Professorin für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus am Literaturinstitut der Universität Hildesheim. Für ihre Bücher wurde sie vielfach ausgezeichnet\, u.a. mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds (2023)\, dem Rheingau Literatur Preis (2020) und den Hermann-Hesse-Preis (2012). Annette Pehnt lebt in Freiburg und Hildesheim. \nChristof Hamann\, geb. 1966 in Überlingen am Bodensee\, ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik an der Universität zu Köln. Er ist Mitherausgeber der Literaturzeitschrift „die horen“. 2024 erschien das von ihm mitherausgegebene Handbuch „Literatur & Reise“. \nEine Kooperation des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto: Peter von Felbert
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SUMMARY:Bettina Flitner - Meine Mutter
DESCRIPTION:Freitag\, 12. Dezember\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Helge Malchow\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nAls Bettina Flitner für eine Lesung aus ihrem Buch „Meine Schwester“ nach Celle zurückkehrt – dorthin\, wo vor 40 Jahren ihre Mutter beerdigt wurde –\, springen sie mit unerwarteter Heftigkeit Fragen an\, die sie lange von sich fern gehalten hatte: Fragen nach dem großen Unglück im Leben ihrer Mutter und nach einer Familienkatastrophe in einer fernen Zeit und in einem fernen Land. \nUnd so begibt sich Bettina Flitner auf eine Reise voller Überraschungen und Entdeckungen in den Luftkurort Wölfelsgrund im ehemaligen Niederschlesien\, dem heutigen Międzygórze\, wo ihre Vorfahren bis zur dramatischen Flucht 1946 ein Sanatorium besessen und geleitet haben. Aus den Erlebnissen ihrer Reise ins heutige Polen\, den Tagebüchern und Dokumenten ihrer Familienmitglieder und ihren eigenen Erinnerungen an das Leben ihrer Mutter erschafft Bettina Flitner nicht weniger als ein literarisches Meisterwerk\, einen hochspannenden Familienroman\, der zugleich eine nachgetragene Versöhnung mit der eigenen Mutter ist und die erlösende Kraft des Erinnerns und des genauen Erzählens demonstriert. \nBettina Flitner ist 1961 in Köln geboren\, wo sie auch heute wieder lebt. Sie startete als Filmemacherin\, arbeitet aber nach ihrem Studium an der Film- und Fernsehakademie in Berlin als Fotografin. Oft kombiniert sie in ihren Arbeiten\, die in vielen Galerie- und Museumsausstellungen gezeigt wurden\, Fotografie und Text. Sie arbeitet u. a. für Zeitschriften und veröffentlichte zahlreiche Bücher. Zuletzt erschien bei Kiepenheuer & Witsch „Meine Schwester“. \nHelge Malchow\, geboren 1950 in Bad Freienwalde\, aufgewachsen in Düsseldorf/Neuss. Ab 1993 Cheflektor\, ab 2002 Verleger bei Kiepenheuer & Witsch. 2010 wurde er mit dem NRW-Verdienstorden ausgezeichnet. \n© Bettina Flitner
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SUMMARY:Christoph Peters – Innerstädtischer Tod
DESCRIPTION:Dienstag\, 18. November\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christof Hamann und Sebastian Schönbeck\nEintritt: 10\,- € VVK über die Buchhandlung\nEintritt frei für Studierende gegen Vorlage eines gültigen Studierendenausweises  \nChristoph Peters hat mit seinen Romanen „Der Sandkasten“ (2022)\, „Krähen im Park“ (2023) und „Innerstädtischer Tod“ (2024) ein gesellschaftliches Panorama unserer Gegenwart ausgefaltet. Nacheinander widmen sich diese Romane dem 9. November der Jahre 2020\, 2021und 2022 und bilden damit ein Triptychon\, das an Wolfgang Koeppens „Trilogie des Scheiterns“ erinnert. Gezeigt werden eine aufgeheizte Öffentlichkeit und zugleich ein dreijähriger\, rasant voranschreitender gesellschaftlicher Wandel im Zuge der Corona-Pandemie\, des Krieges in der Ukraine und des Erstarkens der Neuen Rechten. Damit verhandeln die Romane auch jene sozialen\, politischen und medialen Verschiebungen\, zu denen sich die Figuren mit unterschiedlichen Strategien ins Verhältnis setzen. \nAnders als viele andere Romane der Gegenwartsliteratur handeln diese Romane von Christoph Peters also in einem emphatischen Sinne von der Gegenwart. Ihr Gegenstand ist die Gegenwart. Man könnte sogar sagen\, sie engagieren sich für die Gegenwart. Was aber genau heißt das? Kann man hier wirklich von Engagement sprechen? Und ist die littérature engagée nicht längst passé? Nach einer Lesung von Christoph Peters aus dem aktuellsten Roman\, „Innerstädtischer Tod“\, werden die Literaturwissenschaftler Christof Hamann und Sebastian Schönbeck mit dem Autor über diese und andere Fragen diskutieren. \nChristoph Peters wurde 1966 in Kalkar geboren. Er ist Autor zahlreicher Romane und Erzählungsbände und wurde für seine Bücher vielfach ausgezeichnet\, u.a. mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis (2018)\, dem Thomas-Valentin-Literaturpreis der Stadt Lippstadt (2021)\, dem Niederrheinischen Literaturpreis (1999 und 2022) sowie dem Schubart-Literaturpreis (2025). Christoph Peters lebt in Berlin. \nChristof Hamann\, geb. 1966 in Überlingen am Bodensee\, lebt als Schriftsteller und Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik in Köln. Er ist Mitherausgeber der Literaturzeitschrift „die horen“. 2019 erschien der Band „Christof Hamann: Gehen\, Stolpern\, Schreiben“\, herausgegeben von Andreas Erb\, der u.a. seine Poetikvorlesungen an der Universität Duisburg-Essen enthält. 2024 war er Mitherausgeber des Handbuchs Literatur & Reise. Seine literarischen Werke sind im Steidl Verlag erschienen. \nSebastian Schönbeck\, geb. 1984 in Wismar\, ist Literaturwissenschaftler an der Universität Bielefeld. In den Monaten Oktober bis November 2025 ist er Junior Fellow am Auerbach Institut der Universität Köln. Er ist der Autor der Monographie „Die Fabeltiere der Aufklärung. Naturgeschichte und Poetik von Gottsched bis Lessing“ (J.B. Metzler 2020) und Mitherausgeber zahlreicher Bände\, zuletzt „Wechselwörter. Personalpronomen in Bewegung“ (2025\, Erich Schmidt-Verlag). Derzeit beschäftigt ihn die Frage nach einer aktuellen „engagierten Literatur“. \nEine Kooperation des Erich Auerbach Institute for Advanced Studies der Universität zu Köln\, des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto: Peter von Felbert
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SUMMARY:Peter Stamm – Auf ganz dünnem Eis
DESCRIPTION:Montag\, 27. Oktober\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Jan Drees\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nGewohnt nahbar und subtil erzählt Peter Stamm in seinen neuen Erzählungen aus dem Leben seiner Figuren. Sie suchen nach einem Neuanfang\, müssen Kompromisse aushalten\, stellen sich den Krisen der Gegenwart: Nach einem Unfall in der Heimat unterrichtet ein Schweizer Skilehrer in einer westdeutschen Skihalle. Eine Schauspielerin verliert sich in ihren Figuren. Und Schnee und Eis bedecken eine verlassene Stadt. \nPeter Stamm zeigt in „Auf ganz dünnem Eis“\, wie kunstvoll und vielschichtig Geschichten auf wenigen Seiten erzählt werden können\, wie eine einzelne Erzählung einen länger beschäftigt als ein umfassender Roman. \nPeter Stamm\, geboren 1963\, studierte einige Semester Anglistik\, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus\, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt „Agnes“ 1998 erschienen sechs weitere Romane\, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken\, zuletzt die Romane „Weit über das Land“\, „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“\, „Das Archiv der Gefühle“ und zuletzt „In einer dunkelblauen Stunde“ sowie die Erzählung „Marcia aus Vermont“. Unter dem Titel „Die Vertreibung aus dem Paradies“ erschienen 2014 seine Bamberger Poetikvorlesungen sowie 2024 die Züricher Poetikvorlesungen „Eine Fantasie der Zeit“. „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“ wurde mit dem Schweizer Buchpreis 2018 ausgezeichnet. \nJan Drees ist Redakteur im Literaturressort des Deutschlandfunks und moderiert den „Büchermarkt“. Er ist Autor mehrerer Bücher\, darunter „Sandbergs Liebe“ (Secession) und „Hartmut Lange. Literatur der Krise“ (Arco). \nEine Kooperation des Deutschlandfunks und der Buchhandlung Bittner. \n© Jule Kuehn
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SUMMARY:Belinda Cannone – Auf einem dünnen Seil
DESCRIPTION:Mittwoch\, 15. Oktober um 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Monika Lustig und Tobias Scheffel\nDeutscher Text: Monika Lustig\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung\nEine Veranstaltung auf Französisch und Deutsch \nIn diesen zehn Erzählungen holt Belinda Cannone mit ihrer großartigen Sprachkunst die an die Ränder der Gesellschaft Gedrängten\, die Flüchtenden\, Sprachlosen\, Ungehörten\, Unsichtbaren zurück ins gleißende Licht unserer Aufmerksamkeit; auch solche\, die sich bewusst entziehend alle gesellschaftlichen Werte in Frage stellen. Wie die zwanzigjährige Céleste\, die mit ihrer Mutter in einem abgelegenen Tal in einer „Solidaritätsgemeinschaft“ lebt\, ihr Zuhause verlässt\, um im eisigen Wald unterzutauchen\, mit den Tieren zu leben. Solche\, die in ihrem grausamen Schicksal durch die magische Verbindung zur Natur ihre Stärke entdecken: Wie drei von den Eltern verlassene Geschwister\, deren jüngster Bruder von Jugendlichen misshandelt wird und in Todesgefahr „den Riesen in sich entdeckt“. \nIn diesen leicht erzählten Geschichten\, die tief eindringen in die Abgründe unserer Zeit\, bis zurück zum nazibesetzten Frankreich\, den Jugoslawienkriegen\, den „europäischen Außengrenzen“ wird in jeder der Geschichten eine ganze Welt eingefangen. \nBelinda Cannone\, Romancière\, Essayistin\, von sizilianisch-korsischen Eltern in Tunesien geboren\, lebt in Paris und in der Normandie. Sie ist eine der großen kritischen Stimmen Frankreichs. Ihre Themen: Feminismus\, Antisemitismus\, Rassismus. Vielfach preisgekrönt\, u.a.: Essay-Preis der Académie française. 2020 erschien ihr erfolgreicher Roman „Vom Rauschen und Rumoren der Welt“\, nach dem auch ein Hörspiel (WDR) entstand. \nMonika Lustig\, 1953 in Karlsruhe geboren\, hat in Heidelberg Philosophie und Germanistik studiert und ist 1979\, anstatt zu promovieren\, nach Italien emigriert. Sie war u.a. als Lektorin und Agentin tätig. Für ihre Übersetzungen aus dem Italienischen erhielt sie mehrere Stipendien. 2018 gründete sie den Verlag Edition CONVERSO. \nTobias Scheffel\, 1964 in Frankfurt am Main geboren\, studierte Romanistik\, Geschichte und Geographie in Tübingen\, Tours (Frankreich) und Freiburg. Er lebt in Freiburg\, wo er als Übersetzer aus dem Französischen arbeitet. 2005 erhielt er den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis für seine Übersetzungen der Romane von Robert Bober und Fred Vargas\, 2011 den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für das Gesamtwerk eines Übersetzers. \nEine Kooperation der Edition CONVERSO und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto: Lionel Cannone
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SUMMARY:Marko Dinić – Buch der Gesichter
DESCRIPTION:Dienstag\, 7. Oktober\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christoph Danne\nEintritt: 10\,-€ / 8\,-€. VVK über die Buchhandlung \nBelgrad 1942: Der Tag\, an dem das okkupierte Serbien für »judenfrei« erklärt wird\, ist der Tag\, an dem Isak Ras seinen vielleicht letzten Streifzug durch die Stadt wagt. Er ist auf der Suche nach den Überresten seiner verschütteten Vergangenheit: Was ist vor 21 Jahren geschehen\, als Isaks Mutter spurlos verschwand? Hatten die Anarchisten Rosa und Milan damit zu tun? Oder die mysteriösen Doppelgänger\, die in der Stadt herumliefen? Acht Kapitel\, acht unterschiedliche Perspektiven ergeben am Ende dieses großen Romans die Lösung eines gewieften Rätsels. \nMarko Dinić ist ein beeindruckender Text gelungen\, eine Geschichte Serbiens und Europas im zwanzigsten Jahrhundert. Sein „Buch der Gesichter“ ist Erinnerungsliteratur in moderner Form und nominiert für den Deutschen Buchpreis 2025. \nMarko Dinić wurde 1988 in Wien geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Belgrad. Er studierte in Salzburg Germanistik und jüdische Kulturgeschichte. 2019 erschien bei Zsolnay sein erster Roman „Die guten Tage“. \n„Die Menschen\, über die Marko Dinić schreibt\, verlieren sich in den Schrecken der Historie eben nicht. Ihre Hoffnungen\, ihre Kämpfe werden sichtbar durch die Kraft der Literatur.“ Clemens Meyer \nGefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln. \n© Foto: Apollonia Theresa Bitzan
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SUMMARY:„Pflaumensturz und Sahneschnitten“ - Signierstunde mit Ralf König
DESCRIPTION:65 Jahre Ralf König! \nNeuer Termin! Donnerstag\, 7. August\, 16:00 Uhr\nBuchhandlung Klaus Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt frei \nDie Knollennasen – unverwechselbar. Die Inhalte – bahnbrechend. Der Zeichner – ein Star. \nAuch wenn der bekannteste deutsche Comic-Zeichner gerne mal mit seinem Alter hadert: Wir feiern seinen 65. Geburtstag trotzdem gebührend – und zwar mit mehr als 100 Seiten Comics\, die bisher noch nie auf Deutsch in Buchform veröffentlicht wurden. Eingeladen zur Party sind viele seiner beliebten Figuren: Konrad und Paul natürlich\, aber auch Spargel oder Berthold und die Pfundskerle. \n65 Jahre Ralf König – das heißt auch: Wir nehmen uns Zeit für einen Rückblick auf sein Leben und Werk. Und zwar im ausführlichen Interview mit Journalist und Comic-Experte Alex Jakubowski. Selbstverständlich angereichert mit vielen Fotos\, Skizzen und Texten\, die einen wunderbaren Einblick in Ralfs Leben und Arbeit geben. \nHerzlichen Glückwunsch\, Ralf! \nIn Kooperation mit dem Egmont Verlag. \n© VVG-Koeln
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SUMMARY:Zum 10. Todestag: Ein Abend für Dieter Kühn – Ausblicke vom Fesselballon
DESCRIPTION:Dienstag\, 17. Juni\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 10\,-€ / 8\,-€. VVK nur über die Buchhandlung \nDieter Kühns Lektor Jürgen Hosemann\, Tilman Spreckelsen von der F.A.Z. und Kühns Lebensgefährtin Olga Zoller stellen sein letztes Buch „Ausblicke vom Fesselballon“ vor. Der Kölner Schauspieler Josef Tratnik liest. \nAnfang der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts: Lothar Bremer\, Lehrer an einem Gymnasium in Hürth bei Köln\, steckt fest in seinem Leben. Die Arbeit zermürbt ihn\, seine Ehe mit einer Dolmetscherin zeigt Abnutzungserscheinungen\, die Tochter scheint unerreichbar. Lothar will ausbrechen: unternimmt Streifzüge durch Köln\, reist nach Holland ins Ferienhaus eines Freundes\, geht intellektuellen Projekten nach\, sucht Affären. Sehnsucht\, Lebenslust\, Enttäuschung und Scheitern liegen dabei eng beieinander. \n„Ausblicke vom Fesselballon“ ist das Buch\, an dem Dieter Kühn noch bis wenige Tage vor seinem Tod im Jahr 2015 gearbeitet hat. Olga Zoller schreibt darüber in ihrer „Erinnerung“. Die Geschichte vom Ringen um Freiheit\, Lebenssinn und Individualität unter den Bedingungen des Alltags hat Dieter Kühn schon in seinen frühen Romanen „Ausflüge im Fesselballon“ und „Die Kammer des schwarzen Lichts“ beschäftigt. Jetzt\, in seinem letzten Buch\, wirft er aus der Distanz vieler Jahre erneut einen Blick auf sein Thema. Entstanden ist ein lebendiges und detailscharfes Bild der frühen achtziger Jahre in Westdeutschland. Dabei erweisen sich die Debatten der damaligen Zeit – Umweltzerstörung\, neue Beziehungsmodelle oder die Veränderung der Arbeitswelt – als verblüffend aktuell. \nDieter Kühn\, geboren 1935 in Köln\, gestorben 2015 in Brühl\, war einer der produktivsten und vielseitigsten deutschsprachigen Autoren. Zu seinem Gesamtwerk gehören große Biographien (über Clara Schumann\, Maria Sibylla Merian\, Gertrud Kolmar sowie sein berühmtes Buch über Oswald von Wolkenstein) und hochgerühmte Übertragungen aus dem Mittelhochdeutschen („Der Parzival des Wolfram von Eschenbach“\, „Tristan und Isolde des Gottfried von Straßburg“). Hinzu kommen Romane und Erzählungen\, zahlreiche Hörspiele und Theaterstücke sowie die beiden späten autobiographischen Bände „Das Magische Auge“ und „Die siebte Woge“. Ausgezeichnet wurde Dieter Kühn unter anderem mit dem Hermann-Hesse-Preis\, dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Carl-Zuckmayer-Medaille. \nJürgen Hosemann\, geboren 1967\, arbeitet nach einer Ausbildung zum Verlagskaufmann und einem Studium der Germanistik als Lektor für den S. Fischer Verlag in Frankfurt am Main. Er ist Herausgeber zahlreicher Anthologien\, Mitherausgeber der Werke Wolfgang Hilbigs sowie Autor von „Das Meer am 31. August“ und „Papierkorb“. \nTilman Spreckelsen wurde 1967 in Kronberg geboren. Nach Abitur und Zivildienst Studium der Germanistik und Geschichte in Freiburg\, 1998 Promotion mit einer Arbeit zu Androiden im Werk Karl Immermanns. Anfang 2001 Hospitanz im Feuilleton der F.A.Z.\, von Mai 2001 bis März 2003 Redakteur im Literaturblatt\, danach bis Januar 2016 Redakteur im Wissenschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Seither wieder Redakteur im Literaturblatt. 2012 erhielt er den „Volkacher Taler“ der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur. Sein Roman „Das Nordseegrab“ wurde 2014 mit dem Theodor-Storm-Preis der Stadt Husum ausgezeichnet. 2016 war er erster Träger der Grimm-Bürgerdozentur der Goethe-Universität Frankfurt und der Stadt Hanau. Im Herbst 2018 erhielt er den georgischen „Saba“-Literaturpreis. \nOlga Zoller\, geboren 1949\, Abschluss eines Lehramtsstudiums (Bonn 1973)\, Promotion im Fach Kunstgeschichte über den piemontesischen Architekten/Ingenieur Giovanni Battista Borra 1713-1770 (Bonn 1994)\, Referentin für Kunst und Kultur der Heinrich-Böll-Stiftung (1995-1998 in Köln\, 1998-2005 in Berlin). In Berlin und dann in Brühl (Rheinland) folgten Arbeiten als freie Kunsthistorikerin. Lebensgefährtin von Dieter Kühn von 1995 bis 2015.
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SUMMARY:„Und vor mir ein ganzes Leben“ - Eliška Bartek im Gespräch mit Michael Maar
DESCRIPTION:Dienstag\, 29. April\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€\nVVK über die Buchhandlung \n„Und vor mir ein ganzes Leben“ erzählt die furchtbare und zu Herzen gehende\, drastisch-komische Lebensgeschichte eines Mädchens aus gutem Hause\, das nach dem Einmarsch der Russen in Prag beschließt\, ihrer Heimat unter Lebensgefahr den Rücken zu kehren. Mithilfe einer Anzeige – „Schöne Tschechin sucht Mann zum Heiraten“ – zettelt sie die Flucht im Kofferraum an und begibt sich damit auf eine Odyssee\, die sie in ihrem unbezwingbaren Freiheitsdrang an deutschen Gartenzwergen vorbei in die Schweiz befördern wird. Ihren Weg pflastern Männer\, denen sie auch oft genug zum Opfer fällt. Voller Leidenschaft\, flamboyant und unkonventionell\, schildert die Autorin\, wie eine früh emanzipierte Kämpferin schließlich als Mensch und Künstlerin ankommt\, im ganzen Leben und bei sich. \nEliška Bartek\, Malerin\, Fotografin und Autorin\, geboren 1950 in Nový Jičín\, wuchs in Prag auf und hat als junge Frau den Einmarsch der sowjetischen Truppen in ihre Heimatstadt miterlebt. Nach ihrer unter dramatischen Umständen geglückten Flucht in den Westen im Jahr 1972 erwarb sie 1975 die Schweizer Staatsbürgerschaft. Von 1979 bis 1983 besuchte sie die Züricher Hochschule der Künste. 1996 wurde sie als Stipendiatin des österreichischen Bundesministeriums für Bildung\, Wissenschaft und Kultur Mitglied im Künstlerhaus Wien und erhielt das Diplom der Masaryk Academy of Art\, Prag. Für ihre künstlerischen Arbeiten erfährt sie internationale Anerkennung. Seit 1997 lebt und arbeitet Eliška Bartek im Tessin und in Berlin. \nMichael Maar\, geboren 1960\, ist Germanist\, Schriftsteller und Literaturkritiker. Bekannt wurde er durch „Geister und Kunst. Neuigkeiten aus dem Zauberberg“ (1995)\, für das er den Johann-Heinrich-Merck-Preis erhielt. 2002 wurde er in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen\, 2008 in die Bayerische Akademie der Schönen Künste\, 2010 bekam er den Heinrich-Mann-Preis verliehen. Das Buch „Die Schlange im Wolfspelz. Das Geheimnis großer Literatur“ stand lange auf der Spiegel-Bestsellerliste. Zuletzt erschien in einer Neuausgabe „Das Blaubartzimmer“. Michael Maar hat zwei Kinder und lebt in Berlin. \nFoto Bartek: Johannes Kretzschmar\, Foto Maar: privat
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SUMMARY:"Erbarmen" - Lídia Jorge im Gespräch mit Steven Uhly und Christian Ruzicska
DESCRIPTION:Freitag\, 4. April um 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christian Ruzicska\nÜbersetzung: Steven Uhly\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. VVK über die Buchhandlung \nDona Alberti sitzt im Rollstuhl\, kann ihre Hände kaum noch benutzen und erzählt einem Aufnahmegerät aus ihrem Leben im Hotel Paraíso\, einem Altenheim\, wo sie aus freien Stücken lebt\, seit ein banaler Unfall sie ihrer Selbständigkeit beraubt hat. Das sind die Koordinaten von Lídia Jorges jüngstem und vielleicht persönlichstem Roman. Die alte Dame erzählt von ihrem Alltag\, den Auseinandersetzungen und Freundschaften mit jungen Pflegerinnen und anderen Mitbewohnern\, ihrer heimlichen Liebe zu einem Mann\, der kurz darauf stirbt\, ihre nächtlichen Kämpfe mit einem Alter Ego\, das ihr schwindendes Wissen herausfordert. Immer wieder kreisen ihre Gefühle um die schwierige Liebe zur Tochter\, einer Schriftstellerin\, der sie vorwirft\, nur deshalb nicht reich und berühmt zu sein\, weil sie vom Elend Namenloser erzählt\, anstatt endlich Taten berühmter Menschen zu beschreiben. Der Generationskonflikt mit autobiographischen Zügen wird zum Verhandlungsort einer sozial fundierten Poetik. \n„Erbarmen“ wirft ein kritisches Licht auf unsere Gegenwart\, vermeidet aber frontale Angriffe und stellt uns stattdessen geschickt vor grundsätzliche Fragen: Was ist Wissen in einer Zeit der totalen Verfügbarkeit von Information? Was zählt wirklich im Leben angesichts der Tatsache\, dass wir alle dem Tod entgegengehen? Welche Funktion hat das geschriebene Wort in diesem Zusammenhang? Wer sich mit der Autorin auf die Suche nach Antworten begibt\, gerät in einen subtil entfalteten Erzählstrom\, der uns geschickt auch dort zu tragen vermag\, wo wir den Wirklichkeiten des Lebens die Hand reichen müssen. \nLídia Jorge\, geboren 1946 in Boliqueime im Süden Portugals studierte französische Literatur in Lissabon und verbrachte einige Jahre damit\, während des Unabhängigkeitskampfes in Angola und Mosambik zu unterrichten. Sie lebt heute in Lissabon. Mit ihren ersten beiden Romanen gehörte sie zur Avantgarde der zeitgenössischen portugiesischen Literatur und hat seitdem zahlreiche renommierte Auszeichnungen für ihre Arbeit erhalten. 2021 nahm Lídia Jorge eine Professur an der Universität Genf an\, auf die 2022 die Einrichtung des Lídia-Jorge-Lehrstuhls an der University of Massachusetts Amherst folgte. Ihr Roman „Erbarmen“ wurde mit sechs renommierten Preisen ausgezeichnet\, darunter der Médicis étranger 2023 und der Transfuge Prize for the Best Lusophone Novel 2023. \nChristian Ruzicska\, geboren 1970 in Brilon-Wald\, Deutschland\, erwarb 1989 die Hochschulreife und studierte anschließend Germanistik und Philosophie an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. 1998 war er Mitbegründer des Tropen Verlags in Köln. Neben seiner Tätigkeit als Verleger arbeitete er ab 1999 als Dramaturg mit dem Regisseur Albert Lang zusammen und betreute verschiedene Staatstheaterproduktionen in Wien\, Düsseldorf\, Linz und Nürnberg. Er ist seit der Gründung im Jahr 2009 Geschäftsführer und Verleger des Secession Verlags. Er übersetzt aus dem Französischen und Englischen Autoren wie Hélène Bessette\, Emmanuelle Bayamack-Tam\, Deborah Feldmann und Jérôme Ferrari. Der Secession Verlag wurde 2019\, 2020\, 2022 und 2024 mit dem Deutschen Verlagspreis sowie 2021 mit dem Großen Berliner Verlagspreis ausgezeichnet. \nSteven Uhly wurde am sechsten Juni 1964 in Köln geboren. Sein Vater ist Bengale aus Chittagong\, seine Mutter Deutsche aus Gerolstein. Uhly wuchs mit seiner Mutter und seinem spanischen Stiefvater auf. Nach dem Abitur verbrachte er ein Jahr in Valencia\, Spanien\, wo er sich zum Dolmetscher und Übersetzer ausbilden ließ. Anschließend studierte er spanische\, portugiesische und deutsche Literaturwissenschaften in Köln\, Bonn und Lissabon. Ab 1995 erhielt Uhly ein Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2002 übernahm er die Leitung des deutschen Instituts der Bundesuniversität in Belém do Pará. Er blieb viereinhalb Jahre in Brasilien. Nach seiner Rückkehr gründete er gemeinsam mit seiner Frau den Münchner Frühling Verlag\, der sich vor allem mit der Herausgabe der Reihe einmaleingedicht einen Namen gemacht hat. Steven Uhly lebt mit seiner Familie in München. Er übersetzt Lyrik und Prosa aus dem Spanischen\, Portugiesischen und Englischen. \n©Foto Jorge: Frank Ferville\, © Fotos Uhly und Ruzicska: Matthias Bothor
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SUMMARY:Signierstunde mit Christian Kracht
DESCRIPTION:Montag\, 24. März um 16:00 – 17:00 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln \nChristian Kracht signiert gerne zuvor in der Buchhandlung erworbene Exemplare seines neuen Romans. \nAbends\, um 19:30 Uhr\, stellt er sein neues Buch „Air“ bei der lit.COLOGNE vor.\nTickets für die Veranstaltung:\nhttps://www.litcologne.de/de/programm/lit-cologne-25/christian-kracht-air \nIn der kleinen schottischen Stadt Stromness auf den Orkney Inseln lebt Paul\, ein Schweizer Dekorateur und Inneneinrichter. Als er von einem Design-Magazin einen obskuren\, aber lukrativen Auftrag aus Norwegen erhält\, begibt er sich auf eine Reise\, die ihn an die Grenzen seiner Welt und weit darüber hinaus führt. Christian Krachts Roman aus dem Geiste einer radikalen Romantik erzählt eine faszinierende Geschichte vom Hier und vom Dort und katapultiert uns aus unserem Jetzt\, aus unserer spätmodernen\, leerlaufenden Zivilisation in eine gleißende\, verspiegelte Landschaft der Literatur. Unser Leben: ein Traum. \nChristian Kracht\, 1966 in der Schweiz geboren\, zählt zu den modernen deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Romane „Faserland“\, „1979“\, „Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten“\, „Imperium“\, „Die Toten“ und „Eurotrash“ sind in über 30 Sprachen übersetzt. \n© Frauke Finsterwalder und Håkan Liljemärker
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SUMMARY:Signierstunde mit Tomas Espedal
DESCRIPTION:Montag\, 24. März um 14:00 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln \nAbends\, um 19:00 Uhr\, stellt Tomas Espedal sein neues Buch „Lust“ im Gespräch mit seinem Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel bei der lit.COLOGNE vor. Den deutschen Text liest Gerd Köster.\nTickets für diese Veranstaltung gibt es hier:\nhttps://www.litcologne.de/de/programm/lit-cologne-25/schriftsteller-eine-gute-idee-tomas-espedal-und-gerd-koester-gehen-der-frage-auf-den-grund \nWie wird man ein Schriftsteller? Ist es möglich\, das Schreiben zum Beruf zu machen? Kann man davon leben? Und was für ein Leben wird das sein? In seinem jüngsten Buch „Lust“ verbindet Tomas Espedal Autobiografie und Bildungsroman und geht dieser Frage nach vierzig Jahren des Schreiben nach. Dabei verwebt er Leben und Literatur auf bezwingende Weise miteinander. Der Doppeldeutigkeit des Titels wird er dabei auf mehr als eine Weise gerecht: „Lust“ ist ein Roman über das Lesen und das Schreiben. Über das Vergessen und das Erinnern. Über Reisen und Liebesaffären. Über die Bedeutung des Ortes für das Schreiben. Über Städte. Über Kopenhagen und das Leben der Schriftsteller. Über die Suche nach den idealen Schreiborten und Arbeitszeiten. Über das Schreiben in der Nacht. Über das Schreiben mit der Hand. Über Freundschaften. Und nicht zuletzt über Geld und gute und schlechte Wirtschaft. \nTomas Espedal\, 1961 in Bergen geboren\, gab sein literarisches Debut 1988 mit dem Roman „En vill flukt av parfymer“ („Eine wilde Flucht vor dem Parfüm“). Seither veröffentlichte er zahlreiche\, mit vielen Preisen ausgezeichnete Romane und gilt neben seinem Freund Karl Ove Knausgård als einer der wichtigsten Schriftsteller Skandinaviens. \nFoto: Dag Knudsen
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SUMMARY:Reinhard Matz und Wolfgang Vollmer im Gespräch mit Damian van Melis Die Bonner Republik. Vier Jahrzehnte Westdeutschland. 1949-1990
DESCRIPTION:Donnerstag\, 7. November um 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 5\,-€. VVK über die Buchhandlung \nWas macht die Bonner Republik so sensationell? Wie entsteht ein großer Bildband? Die Fotografie-Experten Reinhard Matz und Wolfgang Vollmer und Verleger Damian van Melis stellen das neue große Werk aus dem Greven Verlag vor. \nDarum geht’s: Ausgerechnet Bonn\, diese beschauliche mittelgroße Stadt am Rhein. Alles andere als eine repräsentative Hauptstadt für ein bedeutendes Land in Europa. Heute wissen wir\, dass Bonn der Ausgangspunkt einer beispiellosen Erfolgsgeschichte ist: Wiederaufbau und Wirtschaftswunder. Wir gehören wieder dazu. Aber auch: Die Studentenunruhen und das Ringen mit der Vergangenheit. Die Herausforderung des Terrorismus. \nWie das Leben in der Bonner Republik aussah\, zeigen die beeindruckenden Fotografien\, die die Fotohistoriker Reinhard Matz und Wolfgang Vollmer zusammengetragen haben – viele davon bislang unveröffentlicht. Es sind Fotos bekannter und berühmter Fotografinnen und Fotografen sowie seltene Schnappschüsse. Sie dokumentieren vier Jahrzehnte Politik und Wirtschaft\, Kultur und Sport – und den Alltag der Menschen. Der renommierte Journalist Heribert Prantl lässt dazu die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen Revue passieren. Eintauchen in die Geschichte – von Adenauer über Brandt zu Kohl\, von Fabrikarbeit über Friedensdemos bis zum Freibadvergnügen. \nProfessor Dr. Heribert Prantl (geb. 1953 in Nittenau\, Oberpfalz) zählt zu den bekanntesten Publizisten Deutschlands. Er war viele Jahre lang Ressortleiter und Mitglied der Chefredaktion der „Süddeutschen Zeitung“. Heute ist er Autor und Kolumnist der Zeitung. Für seine Artikel und Bücher gewann er zahlreiche Preise. \nReinhard Matz (geb. 1952 in Bremen) lebt seit 1975 in Köln und arbeitet als freier Fotograf und Autor für Ausstellungen\, Bücher\, Kataloge und Zeitschriften. \nWolfgang Vollmer (geb. 1952 in Marburg) lebt seit 1975 in Köln und arbeitet mit Fotografie als Künstler\, Dozent\, Kurator und Sammler. Gemeinsam publizierten Matz und Vollmer im Greven Verlag die Bestseller-Bildbände „Köln von Anfang an“\, „Köln vor dem Krieg“\, „Köln und der Krieg“ sowie „Köln nach dem Krieg“. \nDr. Damian van Melis  (geb. 1965 in Krefeld)\, Studium der katholischen Theologie und Geschichte in Münster\, Lima und Westberlin. Seit 2000 Verleger des Greven Verlag Köln und Vorstand der Greven-Stiftung. \nMit Fotografien von Barbara Klemm\, Will McBride\, Leonard Freed\, Dr. Paul Wolff & Tritschler\, Benno Wundshammer\, F. C. Gundlach\, Jupp Darchinger\, Abisag Tüllmann\, Oswald Kettenberger\, Herlinde Koelbl\, Robert Lebeck und vielen anderen mehr. \nSowie Texten von Martin Walser\, John le Carré\, Erica Jong\, Günter Grass\, Michael Holzach\, Günter Wallraff\, Ton Steine Scherben\, Flying Lesbians\, Peter Schneider und Jochen Schimmang. \nEine Kooperation des Greven Verlags und der Buchhandlung Bittner. \n© Fotos: Nina Gschlössl
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SUMMARY:Mattia Insolia - Brennende Himmel
DESCRIPTION:Freitag\, 18. Oktober um 19:30 Uhr Moderation & deutscher Text: Hans-Gerd Koch Buchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln Eintritt: 10\,-€ / 8\,-€. VVK über die Buchhandlung Eine Veranstaltung auf Englisch und Deutsch \n\n\n\nZwei junge Erwachsene\, die flirrende Hitze Siziliens und der Versuch\, aus dem von anderen vorgezeichneten Lebensweg auszubrechen. Winter 2019 – Niccolò ist Teenager\, er trinkt\, gibt sich unnahbar und handelt rücksichtslos. Ein adoleszenter Panzer gegen die süditalienische Hoffnungslosigkeit und seinen ausgelaugten\, gescheiterten Vater Riccardo. Als der ihn zu einem gemeinsamen Roadtrip überredet\, wird Niccolò mit der Vergangenheit seiner Eltern konfrontiert. Sommer 2000 – Teresa macht mit ihren Eltern Ferien in Camporotondo. Sie hat Träume\, ist neugierig und gleichzeitig verunsichert von der Welt um sie herum. Während des Urlaubs in Sizilien lernt sie Riccardo kennen. Er ist schön und verwegen\, sie verliebt sich. Eine verhängnisvolle Begegnung.Mattia Insolia\, in Catania geboren\, hat Literatur und Verlagswesen an der Sapienza in Rom studiert und vor seinem Roman bereits Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Als Literatur- und Filmkritiker schreibt er u. a. für L’Indiependente.Hans-Gerd Koch ist Literatur- und Editionswissenschaftler und seit vielen Jahren für die Kritische Kafka-Ausgabe des S. Fischer Verlags verantwortlich\, unter anderem als Herausgeber der fünfbändigen Briefausgabe. Er leitet den Karl Rauch Verlag und arbeitet als Übersetzer und Ausstellungsmacher.Eine Kooperation des Karl Rauch Verlags und der Buchhandlung Bittner \n© Foto Insolia: Claudio Sforza\, © Foto Koch: Picturepeople
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SUMMARY:Matias Riikonen - Matara
DESCRIPTION:Dienstag\, 15. Oktober um 19:30 Uhr\nBuchhandlung Klaus Bittner\, Albertusstr. 6\, 50969 Köln\nModeration & deutscher Text: Hans-Gerd Koch\nEintritt: 10\,-€ / 8\,-€. VVK über die Buchhandlung\nEine Veranstaltung auf Englisch und Deutsch \nEin Buch\, das uns Lesende in die Kindheit zurückführt und nachempfinden lässt\, wie groß und unendlich wichtig alles war. Denn Matara ist ein Staat – geboren aus kindlicher Imagination. Es ist die Geschichte von Jungen\, die im finnischen Wald einen Staat mit Grenzen\, Gesetzen und einer Armee erstehen lassen. Sie patrouillieren\, tragen Schwerter\, führen Krieg und haben Gesetze. Das Wichtigste besagt: Es ist verboten\, von dem zu sprechen\, was außerhalb von Matara passiert. \nMatias Riikonen nimmt das kindliche Spiel ernst\, beschreibt es in seinen Details vollkommen glaubwürdig und lässt es niemals kindisch erscheinen. So führt er uns Lesende in unsere Kindheit zurück und lässt uns nachempfinden\, wie groß und unendlich wichtig alles war. Denn auch Erwachsene sollten sich daran erinnern\, dass jede Ritterburg uneinnehmbar war. „Matara“ ist 2021 in Finnland erschienen und gehörte dort zu den am meisten besprochenen Büchern des Jahres. Es wurde unter anderem für den Finlandia-Preis nominiert – den wichtigsten Literaturpreis des Landes. \nMatias Riikonen\, geboren 1989\, ist ein finnischer Schriftsteller. Er hat Literatur an der Universität Helsinki studiert. Bereits sein Debütroman wurde 2012 für den Helsingin-Sanomat-Literaturpreis nominiert. „Matara“ ist seine erste Publikation in deutscher Übersetzung. \nEine Kooperation des Karl Rauch Verlags und der Buchhandlung Bittner. \n© Autorenfoto: Liisa Takala
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SUMMARY:Anne Weber - Bannmeilen. Ein Roman in Streifzügen
DESCRIPTION:Freitag\, 7. Juni um 19.30 Uhr\nModeration: Jan Drees\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nWo die Stadt aufhört und die Vorstadt anfängt\, ist in Paris klar markiert durch den Périphérique\, den zu überschreiten Anne Webers Erzählerin bisher kaum in den Sinn gekommen ist. Denn was gibt es dort\, in den verruchten Banlieues\, außer einem Geflecht aus Schienen\, Schnellstraßen und Autobahnen\, zwischen denen Lagerhallen\, gewaltige Supermärkte und Baustellen und Millionen von Menschen eingeklemmt sind? Außer der so notorischen Not\, Gewalt und Armut? Als ihr alter Freund Thierry ihr jedoch vorschlägt\, ihn für einen Film durch die Vorstädte des Départments Seine-Saint-Denis zu begleiten\, die vor den Olympischen Spielen 2024 einem tiefgreifenden Wandel unterzogen werden\, muss sie sich eingestehen\, dass sie für die nächste Nähe jahrzehntelang blind gewesen ist. Da sind zum Beispiel der von Schrotthalden umgebene muslimische Friedhof von Bobigny\, auf dem ein algerischer Olympiasieger der 1920er-Jahre begraben liegt; die beiden kreisrunden Sozialwohnungsbauten von Noisy-le-Grand\, die einander wie gigantische Camemberts gegenüberstehen; und tausend andere von Kolonialismus und Leid\, von Hoffnung und Fortschritt erzählende Orte. Und auch Thierry selbst entpuppt sich mit der Zeit als Teil dieser widersprüchlichen\, ihrem Blick bislang verborgenen Welt.\nMit leisem Witz und großer Beobachtungsgabe öffnet sich Anne Weber in Bannmeilen dem Unvertrauten und Anderen mitten unter uns und entwirft damit nicht nur das Bild einer komplexen Freundschaft\, sondern zugleich die Geschichte einer vielschichtigen Gesellschaft in der so noch nicht gesehenen Vorstadt der Liebenden. \nAnne Weber\, 1964 in Offenbach geboren\, lebt seit 1983 als freie Autorin und Übersetzerin in Paris. Sie hat sowohl aus dem Deutschen ins Französische übersetzt (u. a. Sibylle Lewitscharoff\, Wilhelm Genazino) als auch umgekehrt (Pierre Michon\, Marguerite Duras). Ihre eigenen Bücher schreibt sie sowohl in deutscher als auch in französischer Sprache. Ihre Werke wurden u. a. mit dem Heimito von Doderer-Literaturpreis\, dem 3sat-Preis\, dem Kranichsteiner Literaturpreis\, dem Johann-Heinrich-Voß-Preis und dem Solothurner Literaturpreis 2024 ausgezeichnet.Für ihr Buch „Annette\, ein Heldinnenepos“ wurde Anne Weber mit dem Deutschen Buchpreis 2020 ausgezeichnet. \n© Foto: Bruno_Boudjelal
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SUMMARY:Signierstunde mit Ralf König - Harter Psücharter
DESCRIPTION:Donnerstag\, 6. Juni um 16:00 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln \nNach „Vervirte Zeiten“ und „ABBA Hallo!“ legt Ralf König mit „Harter Psücharter“ den nächsten Band seiner Konrad und Paul-Soap-Opera vor. Gestartet wurde diese Comicreihe im klassischen Daily-Strip Format während der Coronapandemie\, diente als Beschäftigungstherapie für den Künstler selbst und wurde zum Trost- und Humorspender für zehntausende seiner Fans\, die über Monate täglich neue Strips im Internet lesen und kommentieren konnten. Die ersten beiden Bände der äußerst erfolgreichen Reihe erschienen in Buchform bei Rowohlt\, der dritte Teil mit den Geschichten „Beard Pride“ und „Harter Psücharter“ erscheint nun bei Egmont. „Er gehört zu jenen Komikern\, die über sich selbst lachen können\, und noch wichtiger vielleicht: zu jenen Komikern\, bei denen auch das Publikum über sich selbst lacht. Wer lacht\, gewinnt Distanz zu den Dingen und zu sich selbst. Wann wäre das je nötiger gewesen als jetzt?“ Spiegel Online \nRalf König\, 1960 in Soest geboren\, Studium der freien Grafik an der Kunstakademie Düsseldorf\, ab 1980 Comic-Veröffentlichungen in diversen Schwulenmagazinen. Durchbruch mit „Der bewegte Mann“ (1987)\, der als Comic wie als Film ein großes Publikum eroberte. Vielfache Auszeichnungen (u.a. 2010 mit dem Max und Moritz-Preis für den besten Comic-Strip für Prototyp und Archetyp). Seine Comics sind in 18 Sprachen übersetzt. Zahlreiche Ausstellungen\, z. B. 2012 Das Ursula-Projekt im Kölnischen Stadtmuseum zu den Elftausend Jungfrauen. 2014 erhielt er den Max und Moritz-Preis für sein Lebenswerk. \nDas Buch erscheint Anfang Juni im Egmont Verlag:\nhttps://bittner-buch.buchhandlung.de/shop/article/51908158/ralf_koenig_harter_psuecharter.html\nDes Weiteren wird es auch eine limitierte Vorzugausgabe zu 69\,69 Euro geben.\nVorbestellungen nehmen wir ab sofort gerne entgegen. \n©Foto: vvg-koeln
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SUMMARY:Elsbeth Dangel-Pelloquin und Alexander Honold – Hugo von Hofmannsthal: Grenzenlose Verwandlung
DESCRIPTION:Dienstag\, 4. Juni um 20:00 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christof Hamann\nEintritt: 8\,-€ / 6\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nUnter den großen Autoren der literarischen Moderne ist Hugo von Hofmannsthal ein faszinierender Sonderfall\, reich an Widersprüchen und vielfältig in seiner weitgespannten Produktivität. Figuren wie der Rosenkavalier\, Lord Chandos oder Jedermann beleben seit über hundert Jahren die Text- und Bühnenwelt. Diese große Gesamtdarstellung zeigt die Texte und Projekte Hofmannsthals in ihren unablässigen Verwandlungen. Besonderen Stellenwert haben die in unterschiedliche künstlerische Welten ausgespannten Netzwerke und Freundschaften\, etwa mit Arthur Schnitzler\, mit Max Reinhardt oder Richard Strauss. Die Krisen und Konstanten dieses Lebenswerks werden ausgeleuchtet vor dem geschichtlichen Hintergrund eines dramatischen Zeitenwechsels – von der nervösen Jahrhundertwende über die Erschütterungen des Weltkriegs bis hin zur Unübersichtlichkeit der späten zwanziger Jahre. Eine große\, fesselnde Biographie und das beeindruckende Porträt eines Schaffens\, das erstaunlich lebendig geblieben ist. \nProf. Dr. em. Elsbeth Dangel-Pelloquin lehrte Deutsche Literaturwissenschaft an der Uni­ver­sität Basel. Stellvertretende Vorsitzende der Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft. Buchpublikationen zu Schnitzler\, Hofmannsthal und Jean Paul\, Aufsätze u.a. zu Keller\, Stifter\, Aichinger\, zur Literaturgeschichte des Kusses\, der Tränen und der Scham\, zu komparatistischen Themen (u.a. zu Maurice Blanchot) und zu Au­torinnen der Gegen­wartslite­ratur. \nAlexander Honold\, geb. 1962 in Valdivia/Chile\, ist Professor für Literaturwissenschaft an der Universität Basel. Lehr- und Forschungsaufenthalte führten ihn u. a. nach New York\, Stanford\, Santa Barbara\, Hamburg\, München und Wien. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Kulturtheorie der Moderne\, Erzählforschung\, Landschafts- und Reisetexte\, Literatur und Musik. Publikationen u. a.: „Poetik der Infektion. Zur Stilistik der Ansteckung bei Thomas Mann“\, Berlin 2021; „Der Erd-Erzähler. Peter Handkes Prosa der Orte\, Räume und Landschaften“\, Stuttgart 2017. \n© Foto Dangel-Pelloquin: Universität Basel\, © Foto Honold: privat
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SUMMARY:Hans-Gerd Koch – Kafkas Familie. Ein Fotoalbum
DESCRIPTION:Donnerstag\, 23. Mai um 19:30 Uhr \nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 8\,-€ / 6\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nFranz Kafka\, der »rätselhafte« Autor\, hat die meiste Zeit seines Lebens bei seiner Familie gewohnt. Die Bindung war stärker\, als er es sich und uns einzureden versuchte. Im »großen Lärm« der Familie entstanden seine Texte. Seine Beziehung zu den Schwestern\, besonders zu Ottla\, war sehr eng\, als besorgter Onkel machte er sich Gedanken über die richtige Erziehung seines Neffen und seiner Nichten. Die von den Nachkommen der Schwestern aufbewahrten Fotos dokumentieren nicht nur das Familienleben\, sondern erzählen auch vom sozialen Aufstieg einer jüdischen Familie aus einfachen ländlichen Verhältnissen zum Prager Bürgertum. War der Großvater noch Dorfschächter in Wossek\, wurde der Vater vom Hausierer zum angesehenen Kaufmann mit Geschäft in bester Lage und der Sohn zum promovierten und weltläufigen Juristen\, der als Autor in der intellektuellen Gesellschaft der Moldaustadt verkehrte. \nDie circa 100 Fotografien der Familie Kafka\, von denen ein großer Teil bislang unveröffentlicht ist\, zeigen einen Autor der Weltliteratur und seine Verwandtschaft – in der Stadt\, in der Sommerfrische und fein zurechtgemacht im Fotoatelier. \nHans-Gerd Koch ist Literatur- und Editionswissenschaftler und seit vielen Jahren für die Kritische Kafka-Ausgabe des S. Fischer Verlags verantwortlich\, unter anderem als Herausgeber der fünfbändigen Briefausgabe. Er leitet den Karl Rauch Verlag und arbeitet als Übersetzer und Ausstellungsmacher. Zu seinen zahlreichen Publikationen über Franz Kafka und die Prager deutsche Literatur gehört der im Verlag Klaus Wagenbach erschienene SALTO-Band »Kafka in Berlin«. \n© Foto: PicturePeople
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SUMMARY:Volker Schürmann – Spekulativer Marxismus Studien zu Hans Heinz Holz
DESCRIPTION:Donnerstag\, 18. April um 19.30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Felix Klopotek\nEintritt: 8\,-€ / 6\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nHans Heinz Holz gehörte zu den entschiedensten Verfechtern der Position\, dass der Marxismus eine Philosophie ist. Marx und Engels sind ohne Anknüpfung an Hegel nicht zu haben\, gerade weil es darauf ankommt\, die Welt nicht nur verschieden zu interpretieren. Um politisch eine Stückwerktechnologie zu unterlaufen\, st eine Idee von Welt im Ganzen nötig\, also ein metaphysisches Modell. Der Marxismus tritt als kämpferische Gegenposition gegen jede alte Metaphysik das Erbe dieser Metaphysik an. Mit Engels sind politische Bewegungen Teil der Philosophiegeschichte.\nWas das Werk von Holz einzigartig macht\, ist ein damit eng verflochtenes Paradox. Nur eine Idee von Welt im Ganzen sichert die unaustauschbare Stellung des Individuellen. Deshalb ist sein Werk ohne Leibniz nicht zu haben. Das Individuelle ist Spiegel des Ganzen der Welt\, unaustauschbar durch den Ort\, von dem aus es spiegelt. \nVolker Schürmann\, Professor für Philosophie\, insbesondere Sportphilosophie an der Deutschen Sporthochschule Köln. Studium von Mathematik\, Philosophie und Erziehungswissenschaften an der Universität Bielefeld. Promotion und Habilitation in Philosophie an der Universität Bremen. Habilitationsschrift zur Philosophie von Josef König\, der für Holz die zentrale Brücke zwischen Leibniz und Hegel geschlagen hat. \n© Foto: Deutsche Sporthochschule
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SUMMARY:Alexander Weinstock – Die Gefährdung der Jugend
DESCRIPTION:Dienstag\, 16. April um 20 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christof Hamann\nEintritt: 8\,-€ / 6\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nAus dem Vorwort von Maximilian Mengeringhaus: \n„Unwiederbringlich ist die Unschuld\, die jeder heranwachsende Mensch verliert: Die Gefährdung der Jugend lauert in allen Winkeln des Kinderzimmers\, auf dem Schulweg\, beim Blick in den Spiegel und vor allem in der Erinnerung. Mit feinem Gespür für zwischenmenschliche Reibungsflächen berichten die Gedichte von den Riten der Adoleszenz und ihrer Tragikomik. Sie zeigen Alexander Weinstock als gewitzten Portraitisten von Aussteigern und Eisbären\, als Zeitreisenden und Bay Area-Touristen mit dem melancholischen Lächeln dessen auf den Lippen\, der etwas sucht und dabei etwas ganz anderes findet.“ \nAlexander Weinstock hat an verschiedenen Universitäten an der Schnittstelle von Literatur- und Theaterwissenschaft geforscht und unterrichtet. Parallel dazu hat er als Texter und Dramaturg gearbeitet. Inzwischen ist er schwerpunktmäßig am Theater und literarisch tätig. Er schreibt szenische und lyrische Texte\, die in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften erschienen sind\, unter anderem in Das Gedicht\, Jahrbuch der Lyrik\, die horen\, Lichtungen\, Pfeil Magazine\, process*in\, mosaik\, und schliff. „Die Gefährdung der Jugend“ ist sein erster Gedichtband. \n© Foto: Maximilian Burk
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SUMMARY:Literatur und Performance: Okinawa Sunrise (TransLit)
DESCRIPTION:Leif Randt im Gespräch mit der Theatermacherin Belle Santos\n„Literatur und Performance: Okinawa Sunrise“\nLeif Randt\, geboren 1983\, lebt in Maintal-Ost und Berlin und studierte an der Schreibschule der Universität Hildesheim\, deren prägender Einfluss auf die gegenwärtige deutschsprachige Literatur wohl kaum zu überschätzen ist. Seine bislang vier erschienenen Romane wurden von der Literaturkritik beinahe ausnahmslos begeistert aufgenommen und stießen auch in der akademischen Welt auf erhebliche Resonanz. Leif Randt erhielt bereits zahlreiche Literaturpreise\, wie etwa den Ernst-Willner-Preis und den Düsseldorfer Literaturpreis. Er war außerdem Stipendiat der Villa Aurora in Los Angeles (2013) und der Villa Kamogawa in Kyoto (2016). Randts Texte werden in ganz besonderem Maße als Ausdruck eines generationsspezifischen Lebensgefühls rezipiert\, als „perfekte Durchdringung der Gegenwart“\, wie es in einer Rezension von Ijoma Mangold in Die Zeit heißt. \nLeif Randt erweist sich als ideale Besetzung der TransLit-Poetikdozentur\, insofern diese gerade Autor:innen einlädt\, deren Schaffen eine transliterarische Tendenz aufweist\, d.h. die verschiedensten Formate und Medien im Wechselspiel mit der Literatur erprobt. Neben den genannten Romanen arbeitet Randt\, der sich stärker von Filmen als von Literatur beeinflusst sieht\, am Drehbuch der geplanten Verfilmung seines jüngsten Romans „Allegro Pastell“. \nLeif Randts TransLit-Dozentur bietet die Möglichkeit\, das Verhältnis seines künstlerischen Schaffens in verschiedenen Formaten und Medien zur transliterarischen Ästhetik seiner Texte systematisch zu befragen. Sein Werk und seine Person stellen ein vielschichtiges Feld der Erforschung und Erprobung der Möglichkeiten und Grenzen des Literarischen innerhalb der zeitgenössischen (post)digitalen Medienlandschaft zur Verfügung. Dieser Erforschung sind die vier thematischen Abende gewidmet\, die schlaglichtartig je ein transliterarisches Verhältnis (Film\, Design\, das Digitale und immersives Theater) ins Zentrum rücken. \nIn Kooperation mit dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \n 
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SUMMARY:Michael Kleeberg - Dämmerung
DESCRIPTION:Karlmann will’s noch mal wissen. Obwohl in die Jahre gekommen\, zählt er sich keineswegs zum alten Eisen. Jetzt\, zu seinem 60sten\, lädt er zur großen Sause. Und er zieht Zwischenbilanz\, wie eh und je mit süffisantem Eigensinn\, frei von Sentimentalität und nach wie vor nicht willens\, klein beizugeben. Das\, was sich für ihn wie eine zweite Jugend anfühlt\, ist vom Gedanken an Unwiederbringliches überschattet. Doch gegen die Übermacht der Gefühle hat Charly Renn sich schon immer zu wappnen gewusst. Das ist auch bitter nötig. Denn sein Selbstbild wird nicht nur in der Corona-Zeit auf eine harte Probe gestellt\, sondern auch in der des Abschiednehmens vom sterbenden Vater und in der Konfrontation mit den eigenen Kindern\, die längst ihre eigenen Wege gehen. So nimmt er ein letztes Projekt in Angriff\, eins\, das ihm noch einmal all seine Steherqualitäten abverlangt. In einer Hamburger Kultureinrichtung wird er zum Aktivisten wider Willen\, nur um am Ende festzustellen\, dass eine neue\, eine völlig andere Zeit angebrochen ist\, die nicht mehr viel mit ihm zu tun hat. Im dritten und letzten Teil der „Karlmann“-Trilogie\, die viele Jahrzehnte bundesrepublikanischer Gesellschaft erzählt\, zeigt Michael Kleeberg seinen Protagonisten nun im reizvollen Licht der Dämmerung. \nMichael Kleeberg\, 1959 in Stuttgart geboren\, studierte Politische Wissenschaften und Geschichte. Nach Aufenthalten in Rom und Amsterdam lebte er von 1986 bis 1999 in Paris. Heute arbeitet er als freier Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Für sein literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet\, u.a. 2008 als Mainzer Stadtschreiber. Zu seinen wichtigsten Büchern zählen: „Ein Garten im Norden“ (1998)\, „Der König von Korsika“ (2001) und „Karlmann“ (2007). 2010 erschien der Roman „Das amerikanische Hospital“\, der für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde und für den Michael Kleeberg 2011 den Evangelischen Buchpreis erhielt. Sein Roman „Vaterjahre“ wurde u.a. mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet. 2016 erhielt Michael Kleeberg für sein Gesamtwerk den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. \nModeration: Sandra Kegel \n© Foto: Vivian J. Rheinheimer
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SUMMARY:Steffen Schroeder – Planck oder Als das Licht seine Leichtigkeit verlor
DESCRIPTION:Donnerstag\, 29. Juni um 19.30 Uhr\nOrt: Buchhandlung Klaus Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christof Hamann\nEintritt: 5\,-€ \nOktober 1944. Mit sechsundachtzig Jahren steht Max Planck vor der schwersten Aufgabe seines Lebens. Der Nobelpreisträger soll ein „Bekenntnis zum Führer“ verfassen. Viel hängt daran\, denn Plancks geliebter Sohn Erwin\, der am Hitler-Attentat vom 20. Juli beteiligt war\, sitzt im Todestrakt von Tegel. Planck denkt zurück an frohe Tage und die dunkle Zeitenwende. Gefährten sind im Exil\, vor allem vermisst er Albert Einstein. Der forscht in Amerika und widmet sich vielem\, besonders den Frauen\, allerdings gar nicht seinem Sohn Eduard\, der in der Zürcher Heilanstalt Burghölzli mit seinen inneren Dämonen und dem fernen Vater ringt. Max Planck schreibt mit der Schwiegertochter Nelly Gnadengesuche für Erwin; dieser entdeckt die Weite des Daseins in einer Gefängniszelle. In der Berliner Reichskanzlei träumt Adolf Hitler vor einem Gemälde. Und Eduard Einstein erkennt\, was die Welt im Innersten zusammenhält\, während sein genialer Vater das Doppelspiel seiner russischen Geliebten nicht einmal ahnt. Steffen Schroeder erzählt von der Freundschaft zwischen Max Planck und Albert Einstein\, vom Verhältnis berühmter Väter zu ihren Söhnen\, von der Liebe in aufgewühlten Zeiten. Und davon\, wie die Musik von Johannes Brahms alles miteinander verbindet. \nSteffen Schroeder\, geboren 1974 in München\, ist Schauspieler und Schriftsteller. Er war Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater\, bevor er Claus Peymann ans Berliner Ensemble folgte. Er spielte in zahlreichen Fernsehserien und Kinofilmen\, wie etwa „SOKO Leipzig“ oder „Der rote Baron“. Schroeder engagiert sich für den Weißen Ring und gegen Rechtsextremismus\, seit 2017 ist er Botschafter der Organisation Exit-Deutschland. Sein Buch „Was alles in einem Menschen sein kann. Begegnung mit einem Mörder“ (2017) löste großes Echo aus. 2020 erschien sein Debütroman „Mein Sommer mit Anja“. Steffen Schroeder lebt mit seiner Familie in Potsdam. \nIn Kooperation mit dem Institut für deutsche Sprache und Literatur I (Universität zu Köln). \n© Foto: Anne Heinlein
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SUMMARY:Tom McCarthy – Der Dreh von Inkarnation
DESCRIPTION:Samstag\, 3. Juni um 19:30 Uhr\nOrt: Buchhandlung Klaus Bittner\, Albertusstraße 6\, 50667 Köln\nModeration: Jan Drees\nEintritt: 10\,-€ / 8\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nTief in den Archiven der Zeit- und Bewegungspionierin Lillian Gilbreth liegt ein Geheimnis. Berühmt für die Herstellung solider Lichtspuren\, die die Bewegungsmuster von Arbeitern aufzeichnen\, hatte Gilbreth\, zur Begeisterung von NASA und KGB\, die Möglichkeiten von Massenüberwachung und Big Data revolutioniert. Aber hatte sie\, wie sie in einem ihrer Briefe andeutet\, gegen Ende ihres Lebens tatsächlich auch ein “perfektes” Uhrwerk entdeckt\, das “alles verändern” würde?\nEine weltumspannende Jagd beginnt\, nach dieser einen Box\, die in ihrem Nachlass fehlt\, und wir folgen einem jungen Bewegungserfassungsforscher namens Mark Phocan durch unsere flirrende Gegenwart\, über geopolitische Verwerfungslinien und durch Experimentierzonen und mitten hinein in die Dreharbeiten zum Blockbuster-Film „Inkarnation“\, einer epischen Weltraumtragödie\, die endgültig die Geheimnisse menschlicher Erfahrung lüften soll… \n“Der Dreh von Inkarnation” ist eine hellsichtige Breitwand-Odyssee durch medizinische Labore\, Computergrafikstudios und militärische Forschungseinrichtungen\, dunkle Orte\, an denen die Grenzen unserer Möglichkeiten – zu unterhalten\, zu verstehen\, zu heilen\, zu töten – ständig getestet und weiter verfeinert werden. \nTom McCarthy\, geboren 1969\, ist Schriftsteller\, Künstler und Generalsekretär der “International Necronautical Society”\, einem semi-fiktiven Avantgarde-Netzwerk. Er hat zahlreiche Essays\, Erzählungen und Romane veröffentlicht\, die in 25 Sprachen übersetzt und für Kino\, Theater und Radio adaptiert worden sind. Für sein Werk hat er zahlreiche Preise erhalten\, u. a. den ersten Windham-Campbell-Literaturpreis. McCarthy lebt mit seiner Familie in Berlin. \n© Foto: Nicole Strasser
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SUMMARY:Ein Abend mit Franziska Becker
DESCRIPTION:Donnerstag\, 4. Mai um 19:30 Uhr\nOrt: Buchhandlung Klaus Bittner\, Albertusstraße 6\, 50667 Köln\nEintritt: 8\,-€ / 6\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nAm 04. Mai stellt Franziska Becker ihr neues Buch „Amerika – The Beautiful. 25 Jahre unter Eingeborenen“ vor. Auf einer Leinwand wird sie den Entstehungsprozess ihrer Kunstwerke aufzeigen und mit uns über das Buch sprechen. \nAmerika the Beautiful – wo Menschen auf der Straße leben\, obwohl sie Vollzeit arbeiten und Superreiche ihre ungenutzten Drittwohnungen von Dienstleistern so herrichten lassen\, dass sie bewohnt aussehen\, wo in manchen Staaten noch Einspänner fahren und Telefone verpönt sind\, wo man ab 300 Pfund Lebendgewicht umsonst essen kann und Waffenfans lauthals die „Wahrheit“ verkünden\, wo Konsum erste Bürgerpflicht ist und Fußgänger als verdächtige Subjekte schon mal von der Polizei angehalten werden. \nDie vielfach ausgezeichnete Cartoonistin Franziska Becker nimmt in ihrem neusten Buch Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch ihre zweite Heimat USA\, die sie seit 25 Jahren beobachtet\, bestaunt und abbildet. Messerscharf aufs Korn genommen und respektlos-liebevoll festgehalten\, zeigt sie uns die oftmals unentdeckten Seiten Amerikas – garantiert ganz und gar un-woke. \nFranziska Becker wurde 1949 in Mannheim geboren. Nach einem Umweg über ein abgebrochenes Ägyptologie-Studium studierte sie an der Karlsruher Kunstakademie bei Markus Lüpertz. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Karikaturistin: 40 Jahre als Hauscartoonistin für „EMMA“ sowie u. a. für Zeitschriften wie Stern\, Titanic\, Zürcher Tages-Anzeiger\, Psychologie Heute. Insgesamt veröffentlichte sie 20 Bücher\, darunter etliche Bestseller. Für ihre Arbeiten ist Franziska Becker mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden\, so auch dem renommierten Max und Moritz-Preis als „bester deutscher Comic-Künstler“\, dem Göttinger Elch und dem Wilhelm-Busch-Preis. Sie bestritt zahlreiche Einzelausstellungen im In- und Ausland. 2019 ehrte sie der Journalistinnenbund mit der Hedwig-Dohm-Urkunde für ihr Lebenswerk. Franziska Becker lebt und arbeitet in Wilmington\, DE (USA) und Köln. \n© Foto: privat
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SUMMARY:Sven Heuchert – Das Gewicht des Ganzen
DESCRIPTION:Musikalische Begleitung: All the Sea will tell\nDienstag\, 25. April um 19.30 Uhr\nOrt: Buchhandlung Klaus Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Dr. Benjamin Brückner\nEintritt: 10\,-€ / 8\,-€ \nJeder hat sein Bündel zu tragen\, doch das Gewicht des Ganzen trägt allein die Mutter. Milla hat sich nach dem Freitod ihres Sohnes nach Kanada zurückgezogen. Sie hat ihre Spedition aufgegeben und den Mann\, mit dem sie ein halbes Leben zusammen war. In einem alten Haus mitten im Nirgendwo versucht sie weiterzumachen. Sie lernt Russ kennen\, einen Antiquitätenhändler\, als sie einen Revolver versetzen will\, den sie unter einer Treppendiele gefunden hat. Zwischen beiden entsteht etwas\, das man eine Freundschaft nennen könnte\, das aber zugleich mehr und weniger ist als das. Bis sich ihre Wege wieder trennen. \nIn glasklarer Prosa erzählt Sven Heuchert die universelle Geschichte von Verlust\, Trauer und Neuanfang. In einer Welt\, die kein Heilsversprechen mehr bereithält\, dafür aber die echte Chance\, wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen. \nSven Heuchert wurde 1977 im Rheinland geboren und lebt heute bei Köln. Seine beiden Noir-Romane „Dunkels Gesetz“ und „Alte Erde“ wurden von der deutschen Presse begeistert aufgenommen. „Das Gewicht des Ganzen“ ist sein literarisches Debüt. \n© Foto: privat
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SUMMARY:Frank Berzbach – Zwischenleben
DESCRIPTION:Musikalische Begleitung: Nina Kummetz Brunetto\nDienstag\, 7. Februar um 19.30 Uhr\nOrt: Buchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 10\,-€ / 8\,-€ (VVK über die Buchhandlung) \nEin Jahr lang fuhr Frank Berzbach mit der Bahn quer durch Deutschland\, zu jedem Termin\, jeder Verabredung\, aber auch zu den verschiedenen „Heimaten“\, zwischen denen er damals zu Hause war. Es war eine Zeit\, die von unterschiedlichsten Empfindungen und Erfahrungen geprägt war: Er verlor sich in der Ortlosigkeit des Unterwegsseins\, aber er entwickelte sich dabei auch persönlich weiter. Er verlor das Gefühl dafür\, ob er auf dem Hin- oder Rückweg war\, und fand dennoch durch die Menschen\, bei denen er Unterschlupf fand\, ein Zuhause. So vieles begegnete ihm\, das ihm durch das Erleben des Alltäglichen eine neue\, andere Dimension eröffnete: der Blick aus dem Zugfenster und auf die Mitreisenden\, die Meditation über alltägliche Zeitungsnachrichten\, das Sterben von Nachbarn und großen Schriftstellern\, die gläubigen Momente eines Gottes\, der immer mitfährt. Ein Buch für Menschen\, die unterwegs sind – zu sich selbst und in der Welt. \nDer Autor gibt Einblick in sein „Jahr in der Bohème“\, sein Reisetagebuch erzählt von Lektüren\, Begegnungen\, Abenteuern\, Ortlosigkeit und sogar vom Ankommen. Ein Seitenblick auf die beiden letzten Bücher\, „Die Königswege zum Unglück“ und „Die Kunst zu lesen“ wird begleitet von der Sängerin Nina Kummetz Brunetto. Sie hören neben Hintergründen zu den Büchern also auch Songs\, die darin eine wichtige Rolle spielen. \nFrank Berzbach ist freier Autor und unterrichtet Literatur und Philosophie an der Technischen Hochschule Köln. Nach einer Ausbildung zum Technischen Zeichner studierte er vieles zugleich. Über Wasser hielt er sich als Bildungsforscher\, Wissenschaftsjournalist\, Fahrradkurier und Buchhändler. Er hat eine Vorliebe für Schreibgeräte\, Schallplatten und Bücher\, Tätowierungen und Klöster. Er lebt in Köln und auf St. Pauli. \nNina Kummetz Brunetto schreibt Drehbücher fürs Fernsehen\, liebt Brighton und Jazz. Neben einer Leidenschaft für Frank Sinatra widmet sie sich den schönen Künsten. Als echte Kölnerin lebt sie in Köln\, singt aber lieber Klassiker in englischer oder portugiesischer Sprache. \n© Foto: Ebru Durupınar
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