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SUMMARY:Ghost Season – Reading with novelist Fatin Abbas & conversation with Kwame Anthony Appiah and donna Kukama\, Professor  of Contemporary Art / Global South at KHM
DESCRIPTION:A programme of „stimmen afrikas“ in cooperation with KHM \nDie international bekannte Autorin und Journalistin Fatin Abbas (*1981 in Khartum/Sudan) liest aus ihrem Debütroman „Ghost Season“ („Zeit der Geister“)\, der gerade auf Deutsch im Rowohlt Verlag erschienen ist. Im Anschluss folgt eine Diskussion mit dem Philosophen und Schriftsteller Kwame Anthony Appiah und der südafrikanischen Moderatorin Donna Kukama (Professorin für zeitgenössische Kunst/Global South an der KHM). Die fünf Hauptfiguren in Abbas‘ Roman\, der im heutigen Sudan spielt\, offenbaren intime und unerwartete Erfahrungen mit persönlichen Zugehörigkeiten und Grenzen. Wie sehen die Podiumsteilnehmer diese dynamischen Identitäten\, auch im Hinblick auf ihre spezifischen Hintergründe und persönlichen „Wings with Roots“.\n\n„Ein großer Roman über die Liebe in Zeiten des Krieges\, Afrika und die Rolle des Westens.“ (Rowohlt)\n\nWir bitten um Anmeldung über stimmenafrikas@allerweltshaus.de
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SUMMARY:Öffnen\, Hinausbewegen\, Hinhören – Lilian Haberer & Kathrin Röggla: Antrittsvorlesung
DESCRIPTION:Die Professorinnen für Kunstwissenschaft mit erweitertem Materialbegriff\, Lilan Haberer\, und für Literarisches Schreiben\, Kathrin Röggla\, sprechen im Dialog über den Prozess des Lehrens und Lernens. \nDie KHM ist ein spezieller Ort der Begegnung zwischen sehr unterschiedlichen Standpunkten zur und in der Kunst. Was sind Lehr- und Lernprozesse und was für einen öffentlichen Ort finden wir vor? Mit welchen Akteur*innen und Praktiken haben wir zu tun? Was heißt Verlernen\, Ver- und Entflechten im Raum der Kunsthochschule? \nStatt einer üblichen Antrittsvorlesung werden Lilian Haberer und Kathrin Röggla den Abend als Dialog gestalten. Kathrin Röggla und Lilian Haberer stellen gegenwärtige Arbeiten vor\, und bewegen sich damit auf das poetologische\, essayistische\, kuratorische\, auf das literarische und wissenschaftliche Feld. Sie überlegen\, wo sich Wissenschaft und Kunst als Praxis begegnen\, überlappen und verflechten\, was Grenzen\, Grenzbewegungen bedeuten könnten\, was Kontexte ausmachen und befragen insbesondere Realismus und Materialität in ihren Konzepten und Verfahren. \nKathrin Röggla (*1971) ist Schriftstellerin und arbeitet als Prosa- und Theaterautorin\, auch entwickelt sie Radiostücke und schreibt Essays. Sie steht für ein experimentelles Arbeiten mit dokumentarischen Verfahren\, für medienübergreifende literarische Projekte. Zuletzt erschien von ihr „Ausreden“ (2022) und „Bauernkriegspanorama“ (2020)\, sowie die Theatertexte „Verfahren“ (2022) und „Das Wasser“ (2022). Für ihre literarischen Arbeiten erhielt sie zahlreiche Preise\, zuletzt den Else-Lasker-Schülerpreis (2022) und den österreichischen Kunstpreis für Literatur (2020). Sie ist Vizepräsidentin der Akademie der Künste in Berlin und setzt sich kulturpolitisch für unterschiedliche Fragen ein\, ob zum Urheberrecht und dem öffentlichen Rundfunk\, zu prekären Lagen der Künstler*innen oder der künstlerischen Freiheit. Ihr Vortrag wird jüngste Arbeiten vorstellen\, sowie Arbeitsweisen reflektieren und kontextualisieren. Das Ohr und der Gerichtssaal werden darin eine Rolle spielen. \nLilian Haberer (* 1971) ist Kunst- und Literaturwissenschaftlerin\, arbeitet als Autorin und Herausgeberin von Texten\, Anthologien\, Essays. Sie hat als Kuratorin gearbeitet und als Co-Direktorin einen Ausstellungsraum für Kunst und Theorie geleitet\, engagiert sich kulturpolitisch für den Erhalt von Kunsträumen- und -initiativen. Ihr Forschung richtet sich auf das gemeinsame Experimentieren an und mit Material\, dokumentarische Praxen\, Moderne- und Medienreflexionen\, Fragen des Kuratierens\, auf feministische\, de-/ antikoloniale\, post-migrantische Bewegungen und Materialitäten. Letzte Publikationen als Mitherausgeberin TextWerk. Lektüren zu Hito Steyerl (2022)\, Movement | Mouvement. (2022)\, Display | Dispositiv. (2019). Ihr Vortrag stellt Aspekte ihrer Forschung zu Epistemologien der Bewegung und der Parallelisierung von Leben\, künstlerischem Arbeiten/Schreiben zu Orten des Transits vor.
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SUMMARY:„Im Menschen muss alles herrlich sein“ – Sasha Marianna Salzmann in Lesung und Gespräch
DESCRIPTION:Im Wintersemester 2022/2023 ist die vielfach ausgezeichnete Autor*in von Theaterstücken\, Essays und Romanen\, Sasha Marianna Salzmann\, Vertretungsprofessor*in im Studienschwerpunkt Literarisches Schreiben an der KHM. In ihren Seminaren erkundet sie mit den Studierenden die vielfältige ukrainische Kunst und die Frage\, wie man beim Schreiben von Theatertexten den eigenen Blick und die eigene Prägung sowohl verstehen wie auch dekolonialisieren und dekonstruieren kann. In Lesung und Gespräch wird Sasha Marianna Salzmann nun ihren letzten Roman „Im Menschen muss alles herrlich sein“ vorstellen\, der zuletzt mit dem Hermann-Hesse-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Dieser erzählt von Müttern und fremd gewordenen Töchtern\, von der »Fleischwolf-Zeit« der Perestroika bis ins Deutschland der Gegenwart. Davon wie Systeme zerfallen und Menschen vom Sog der Ereignisse mitgerissen werden. Dabei folgt er vier Lebenswegen und spürt der unauflöslichen Verstrickung der Generationen nach\, über Zeiten und Räume hinweg. \nSasha Marianna Salzmann ist Romanautor*in\, Essayist*in und Dramatiker*in. Für die Theaterstücke\, die in über 20 Sprachen übersetzt wurden und international aufgeführt werden\, hat Sasha Salzmann verschiedene Preise erhalten\, zuletzt den Kunstpreis Berlin 2020. Die Romane Außer sich (2017) und Im Menschen muss alles herrlich sein (2021) waren für den Deutschen Buchpreis nominiert. 2022 wurde Sasha Salzmann mit dem Preis der Literaturhäuser und dem Hermann-Hesse-Literaturpreis geehrt. Sasha Salzmann moderiert Veranstaltungen\, kuratiert Festivals (u.a. zusammen mit Max Czollek den Desintegrationskongress und die Radikalen Jüdischen Kulturtage) und veröffentlicht Essays in Magazinen und Zeitungen. Im Wintersemester 2022/23 hat Sasha Salzmann eine Vertretungsprofessur für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln inne.
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SUMMARY:Rebekka Endler: Das Patriarchat der Dinge
DESCRIPTION:Lesung mit Rebekka Endler aus ihrem Buch “Das Patriarchat der Dinge. Warum die Welt Frauen nicht passt“\n\nEintritt frei\, mit FFP2-MaskeAnmeldung: juliane.kuhn@khm.de “Der Mann ist das Maß aller Dinge. Wortwörtlich.“ Unsere Umwelt wurde von Männern für Männer gestaltet. In “Das Patriarchat der Dinge” öffnet Rebekka Endler uns die Augen für das am Mann ausgerichtete Design\, das uns überall umgibt. Und sie zeigt\, welche mitunter lebensgefährlichen Folgen das für Frauen hat. Das Patriarchat ist Urheber und Designer unserer Umwelt. Wenn wir uns das bewusst machen\, erscheinen diese Fragen plötzlich in einem neuen Licht.Rebekka Endler arbeitet als freie Autorin\, Journalistin und Podcasterin. “Das Patriarchat der Dinge” ist ihr erstes Buch. Die Veranstaltung ist eine Einladung der Gleichstellung der KHM.
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SUMMARY:The Damaged Planet – Solidarität mit unserem verletzten Planeten
DESCRIPTION:The Damaged Planet – Solidarität mit unserem verletzten Planeten\nEine Veranstaltungsreihe der Kunsthochschule für Medien ab dem Wintersemester 2021/22\n  \nAuftakt mit einem Vortrag von Antje Boetius und Frank M. Raddatz zum “Theater des Anthropozän” \n27. Oktober\, 25. November 2021 und 27. Januar 2022\, 19 Uhr\, Aula und online \nKunsthochschule für Medien Köln\, Filzengraben 2\, 50676 Köln\nhttps://www.khm.de/termine/news.5227.the-damaged-planet-solidaritat-mit-unserem-verletzten-planeten/ \nCoronabedingt bitten wir um eine Anmeldung per Mail: thedamagedplanet@khm.de \nEs gelten die 3G-Regeln. \nDie ökologische Krise wird laut des jüngsten IPCC-Berichts (Intergovernmental Panel on Climate Change) innerhalb einer Generation alle Lebewesen auf dem Planeten existenziell bedrohen\, auch in Deutschland. Die Notwendigkeit einer globalen sozial-ökologischen Transformation innerhalb von kürzester Zeit stellt eine gewaltige Herausforderung dar\, sie macht auch vor den Künsten nicht Halt und verändert deren Rolle grundlegend. In den letzten Jahren wurden zunehmend Fragen eines Weltverhältnisses artikuliert\, transhumanistisch\, postkolonial\, ökonomie- und institutionskritisch. Künstler*innen und Aktivist*innen ringen um Handlungsoptionen. Sie fordern eine Weltgesellschaft\, in der wir uns solidarisch mit der Erde als Organismus verhalten.\nDoch was bedeutet es\, sich um diesen verletzten Planeten zu kümmern? Dazu gehört ganz konkret\, das eigene Selbstverständnis\, die eigenen Institutionen und das eigene Handeln zu hinterfragen und zu ändern. Ob in Bereichen der Stadtentwicklung\, der Globalisierungsfragen – in Rechtsprechung wie Ökonomie –\, der Digitalisierung oder in den Naturwissenschaften\, ob sozial oder medial-diskursiv gewendet\, stellt sich das neue Aufgabengebiet unseres Arbeitens als eines dar\, das die Problemstellung als „verbundene” wahrnimmt. Deswegen ist es der KHM als Kunsthochschule ein Anliegen\, Akteur*innen mit genau diesen diversen Zugängen zusammenzubringen. \nDie Veranstaltungsreihe der KHM beginnt mit der Erdsystemforscherin und Meeresbiologin Antje Boetius und dem Dramaturgen Frank M. Raddatz über das gemeinsame Projekt Theater des Anthropozän hören. Uriel Orlows recherchebasierte und multidisziplinäre Praxis nimmt Pflanzen als politische Akteure wahr und beschäftigt sich mit den Geistern des Kolonialismus. Aneta Rostkowska\, die Leiterin der Temporary Gallery in Köln\, spricht über ihrer kuratorische Praxis\, in der das emanzipatorische Potenzial von Pflanzen eine besondere Rolle spielt\, und der Naturführer und Waldpädagoge Michael Zobel führt uns zu einer Exkursion in den Hambacher Wald. \nProgramm im Wintersemester: \nAntje Boetius und Frank M. Raddatz: Theater des Anthropozän\nhttps://www.khm.de/termine/news.5223.the-damaged-planet-antje-boetius-und-frank-m-raddatz-theater-des-anthropozan/\nMi\, 27.10.2021\, 19 Uhr\, Aula \nUriel Orlow: Conversing with Leaves\nhttps://www.khm.de/termine/news.5224.the-damaged-planet-uriel-orlow-conversing-with-leaves/\nDo\, 25.11.2021\, 19 Uhr\, online \nMichael Zobel: Wald statt Kohle — Waldspaziergang im und am Hambacher Wald\nhttps://www.khm.de/termine/news.5226.the-damaged-planet-michael-zobel-wald-statt-kohle/\nDo\, 16.12.2021\, 13.30 Uhr\, Treffpunkt folgt per Mail nach Anmeldung \nAneta Rostkowska: Moss time. Towards vegetal curating\nhttps://www.khm.de/termine/news.5225.the-damaged-planet-aneta-rostkowska-moss-time-towards-vegetal-curating/\nDo\, 27.01.2022\, 19 Uhr\, Aula \nOrganisator*innen: Pascal Dreier\, Beate Gütschow\, Thomas Hawranke\, Ute Hörner\, Fatima Kastner\, Isabell Lorey und Kathrin Röggla.
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