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SUMMARY:"Einige der Herren sagten etwas dazu"
DESCRIPTION:Die Autorinnen der Gruppe 47\nAutorin Nicole Seifert im Gespräch mit Wiebke Porombka \nNicole Seifert erzählt die Geschichte der Gruppe 47 aus der Perspektive der Frauen. „Einige Herren sagten etwas dazu“ macht es zwingend\, die deutsche Gegenwartsliteratur neu zu denken und die literarische Landschaft neu zu ordnen. \nEs waren viel mehr Autorinnen bei den berühmt-berüchtigten Treffen der Gruppe 47 als Ingeborg Bachmann und Ilse Aichinger\, aber sie sind in Vergessenheit geraten\, sie fielen aus der Geschichte heraus. Und wurden sie mit erzählt\, dann nicht als Autorinnen ihrer Texte\, sondern als begehrenswerte Körper oder als tragische Wesen. \nNicole Seifert schreibt über die Erfahrungen der Autorinnen bei der Gruppe 47\, von ihrem Leben in den Fünfziger- und Sechzigerjahren in der BRD und von ihren Werken. \nSchriftstellerinnen wie Gisela Elsner und Gabriele Wohmann müssen neu gelesen\, Schriftstellerinnen wie Ruth Rehmann\, Helga M. Novak und Barbara König neu entdeckt werden. Ein ganz neuer Blick auf die Gruppe 47 und die Nachkriegsliteratur\, der uns bis in die Gegenwart führt. \nNicole Seifert ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und gelernte Verlagsbuchhändlerin und arbeitet als Übersetzerin und Autorin. Ihr Buch „FrauenLiteratur. Abgewertet\, vergessen\, wiederentdeckt“ erschien 2021 und löste eine Debatte über weibliches Schreiben aus. Seifert ist Mitherausgeberin der Reihe „rororo Entdeckungen“\, in der Romane unbekannter Autorinnen des 20. Jahrhunderts (wieder)veröffentlicht werden. \nWiebke Porombka ist promovierte Literaturwissenschaftlerin. Sie arbeitete als Dramaturgie- und Regieassistentin und von 2008 bis 2011 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. Als Literaturkritikerin schreibt sie für verschiedene Zeitungen\, unter anderem für die FAZ. Seit 2021 ist sie Literaturredakteurin im Deutschlandfunk. \nEine Veranstaltung unseres Literatur-in-Köln-Archiv (LiK).
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SUMMARY:Der Streitfall: Wie die Demokratie nach Deutschland kam und wie wir sie neu beleben müssen
DESCRIPTION:Die Autoren Friedrich Kießling und Christoph Safferling im Gespräch mit Luisa Thomé. \nDeutschland steckt in einer Polykrise\, auch die Demokratie. Die Herausforderungen für Rechtsstaat und Demokratie in Deutschland nehmen zu. Der Blick zurück auf die Gründung der Bundesrepublik und die Krisen der vergangenen 75 Jahre zeigt: Unsere Demokratie ist stabiler\, als viele Schwarzseher wahrhaben möchten. Der gesellschaftliche Zusammenhalt während der stürmischen Krisen der zurückliegenden Jahre – Finanzkrise\, Flüchtlingskrise\, Pandemie\, Ukrainekrieg – hat sich als resilient erwiesen. Und im europäischen Vergleich auffällig: Die radikalen Parteien können in Deutschland noch von der Macht ferngehalten werden. Aber die Anfechtungen sind groß und nur durch entschiedenes politisches Handeln\, durch eine Reform des Rechtsstaats\, kann Deutschland bleiben\, was es ist: Eine freiheitliche Demokratie. \nFriedrich Kießling ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bonn. Er forschte und lehrte unter anderem in London\, Wien und Dresden. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist der Nationalsozialismus in der BRD. \nChristoph Safferling ist Professor für Strafrecht\, Strafprozessrecht\, Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Universität Erlangen-Nürnberg. Er war Co-Autor der Studie zur NS-Vergangenheit des Bundesjustizministeriums „Die Akte Rosenburg“. \nLuisa Thomé studierte Germanistik und English Studies in Bonn und Sevilla. Sie arbeitete zunächst als freie Autorin unter anderem für „Die Zeit“\, die „taz“ und die „Süddeutsche Zeitung“ zu Themen aus den Bereichen Gesellschaft und Sozialpolitik. Von 2020 bis 2022 absolvierte sie die Deutsche Journalistenschule in München. Seit April 2023 ist sie stellvertretende Ressortleiterin des „Ressort X“ bei „Zeit Online„.
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SUMMARY:Söhne großziehen als Feministin
DESCRIPTION:Autorin Shila Behjat im Gespräch mit Sarah Zerback\nIhren Feminismus hat Shila Behjat durch unzählige Erfahrungen erlernt und sie kämpft für eine Welt\, in der Männer nicht länger das Maß aller Dinge sind. Nun ist sie Mutter zweier Söhne\, die im Alltag so manches Rollenmuster ins Wanken bringen. Persönlich und ungemein berührend erzählt Behjat anhand ganz alltäglicher Situationen\, wie das Leben mit zwei heranwachsenden Jungs ihre feministische Haltung verändert hat. Dabei verortet sie ihre Erfahrungen und Gedanken in den Debatten unserer Zeit. Auf diese Weise stellt sie sich lange vernachlässigten Fragen der Gleichberechtigung\, die nicht nur Eltern\, sondern die Gesellschaft als Ganze angehen. Ein konstruktives\, selbstkritisches und sehr bewegendes Debüt\, das zeigt: Es ist Zeit für ein Streitgespräch – mit uns selbst! \nShila Behjat\, 1982 geboren\, ist Journalistin und Publizistin mit deutschiranischen Wurzeln. Sie studierte Jura in Hamburg und Paris\, war Korrespondentin in London\, lebte als freie Journalistin in Indien und berichtete für das Frauenportal Aufeminin.com über Gleichstellung in der Europäischen Union. Als Kulturredakteurin bei ARTE verantwortet sie nun Dokumentationen und neue Formate. Behjat war im Redaktionskollektiv mit „Tracks East“ für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. \nSarah Zerback ist Redakteurin beim Deutschlandfunk. In der Redaktion Zeitfunk moderiert sie alle tagesaktuellen Sendungen\, von den „Informationen am Morgen“ bis zum „Journal vor Mitternacht“. Außerdem ist sie als Host im Podcast–Team von „Der Tag“ und seit 2023 im Podcast „Schmetterlingseffekt“ zu hören.
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SUMMARY:We Will Not Fade Away / My ne zgasnemo
DESCRIPTION:© Filmplakat und Filmstill: Alisa Kovalenko \n\nDokumentarfilmvorführung mit anschließendem Gespräch\n\n\n\nEin Leben ohne bewaffnete Konflikte kennen Andriy\, Illia\, Lera\, Liza und Ruslan kaum. In ihrem Dokumentarfilm „We Will Not Fade Away“ portraitiert die ukrainische Re \n\n\n\ngisseurin Alisa Kovalenko die fünf Jugendlichen in der Region Luhansk an der Kriegsfront zum Donbass in den Jahren 2019 bis 2021. Die Bevölkerung lebt dort seit acht Jahren im Ausnahmezustand. Für die Menschen hat der Krieg nicht 2022\, sondern bereits 2014 begonnen. Der Film gewährt einen Einblick in den Alltag der Jugendlichen und erzählt von ihren Plänen und Wünschen für eine bessere Zukunft. \n„Das Porträt einer Generation\, die trotz oder gerade wegen der sie umgebenden Finsternis imstande ist\, die fragile Schönheit des Lebens zu erkennen und zu feiern“ – Michelle Koch\, Berlinale \n„We Will Not Fade Away / My ne zgasnemo“ feierte 2023 auf der Berlinale Premiere. Bevor er im Sommer über die Plattform Filmfriend für Mitglieder der Stadtbibliothek Köln verfügbar ist\, wird er bereits heute im Original mit englischen Untertiteln auf großer Leinwand gezeigt. \nBeim Filmgespräch im Anschluss gibt es zudem die Möglichkeit zum Austausch mit Expert*innen und Protagonist*innen: Zu Gast sind Yelyzaveta Atanova (Liza) und Hryhorii Atanov (Lizas Bruder). \n\n19 Uhr: Filmvorführung (Original mit englischen Untertiteln)\n20:45 Uhr: Filmgespräch (in englischer Sprache)\n\nDie Veranstaltung wird in Kooperation mit der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) und mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt. \nDie Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten: Veranstaltungen der Stadtbibliothek Köln (easy2book.de)
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SUMMARY:"Von Juden lernen"
DESCRIPTION:Die Autorin Mirna Funk im Gespräch über 5.780 Jahre Denkgeschichte für die Zukunft\nWenn es heute um jüdisches Leben geht\, dreht sich die Diskussion – insbesondere in Deutschland – meist um den Holocaust\, den arabisch-israelischen Konflikt oder Antisemitismus. Dabei ist das Judentum die älteste der monotheistischen abrahamitischen Religionen\, das bedeutet eine jahrtausendealte Kultur und Philosophie. \nMirna Funk greift in ihrem aktuellen Buch acht Theorien der jüdischen Ideengeschichte auf\, und bringt sie in Dialog mit dem „Jetzt“. Dazu gehört zum Beispiel „lashon hara“\, das Verbot der üblen Nachrede\, oder „tikkun olam“\, die Pflicht\, die Welt zu verbessern. So eröffnet Funk eine neue Perspektive auf politische Debatten\, Streitkultur und Persönlichkeitsentwicklung: lebensnah\, philosophisch fundiert und einzigartig. \nMirna Funk wurde 1981 in Ostberlin geboren und studierte Philosophie sowie Geschichte an der Humboldt-Universität. Sie arbeitet als freie Journalistin und Autorin\, unter anderem für „Neon“\, „L’Officiel Germany“ und „Süddeutsche Magazin“. Sie schreibt über Kultur und ihr Leben zwischen Berlin und Tel Aviv. 2015 erschien ihr Debütroman „Winternähe“\, für den sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis 2015 für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet wurde.
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SUMMARY:Spurensuche: "Die verlorene Ehre der Katharina Blum"
DESCRIPTION:Interaktiver Einblick in Heinrich Bölls Erzählung mit anschließendem Theaterbesuch\nGemeinsam mit dem Schauspiel Köln wollen wir etwas tiefer in Heinrich Bölls Erzählung „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ eintauchen. \nBei einer interaktiven Einführung sind alle Interessierten in unsere Zentralbibliothek eingeladen\, um mit dem Theaterpädagogen David Vogel Aufbau und Struktur des Theaterstücks näher kennenzulernen sowie einen Zugang zur Handlung\, den Charakteren und deren Beziehungen zu finden. \nAußerdem erhalten Sie eine exklusive 30-minütige Führung durch das Heinrich-Böll-Archiv. Ein besonderer Höhepunkt ist hier das museal präsentierte Arbeitszimmer Heinrich Bölls. \nDer gemeinsame Vorstellungsbesuch im Schauspiel Köln im Anschluss rundet den Abend ab. \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation der Stadtbibliothek Köln mit dem Schauspiel Köln. \nDarum geht es in „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“\n1974: Eine junge Frau verlässt ihre Wohnung\, um zu einem privaten Tanzvergnügen zu gehen. Vier Tage später stellt sie sich der Polizei und gibt an\, einen Journalisten erschossen zu haben. Reue empfindet sie nicht. Was ist Katharina Blum in den vergangenen vier Tagen widerfahren? Was hat zu dieser dramatischen Entwicklung geführt? \nIn Form von Protokollen\, Berichten und Zeug*innenaussagen rekonstruiert Heinrich Böll in seiner berühmt gewordenen Erzählung die beispielhafte Geschichte einer Eskalation von Gewalt. Katharina Blum gerät in den Fokus der Boulevardpresse\, weil sie sich impulsiv in einen gesuchten Terror-Verdächtigen verliebt und ihm zur Flucht verhilft. Schutzlos sieht sie sich einer Kampagne ausgesetzt\, die vor nichts Halt macht und alternative Fakten als allgemein gültige Tatsachen verkauft. \nMit „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ zeichnet Heinrich Böll das Bild einer zutiefst patriarchalen Gesellschaft\, in der Populismus und Sexismus destruktiv zusammenwirken. Fünfzig Jahre nach dem Erscheinen der Erzählung bringt Regisseur Bastian Kraft den Text mit einem rein weiblichen Ensemble auf die Bühne des Depot 1.
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SUMMARY:Ein Ort für Poesie: Anderland 2 - Monika Rinck und Uljana Wolf
DESCRIPTION:Dienstag\, 7. November um 19:30 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €.\nVVK über die Buchhandlung Bittner (0221/2574870\, info@bittner-buch.de)\n \n„Anderland“\, das Kölner Festival zur Poesie\, findet in diesem Herbst zum zweiten Mal statt. An zwei Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Am zweiten Abend lesen die Autorinnen Monika Rinck und Uljana Wolf aus ihren Werken. \nMonika Rinck\, geboren in Zweibrücken\, veröffentlichte Essays\, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen gewürdigt\, unter anderem mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis\, dem Ernst-Jandl-Preis und dem Roswitha-Preis. 2016/2017 war sie in Köln Kuratorin des internationalen Festivals Poetica III. Seit 2023 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nUljana Wolf\, geboren in Berlin\, ist Lyrikerin und Übersetzerin. Sie veröffentlichte vier Gedichtbände\, den Essayband „Etymologischer Gossip“\, der 2022 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik ausgezeichnet wurde. Ihr Werk wurde in über 15 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Peter-Huchel-Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis. 2022 kuratierte sie die Poetica VI in Köln. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \n© Foto Rinck: Mirko Lux\, VATMH\, © Wolf: Villa Massimo\, Alberto Novelli
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SUMMARY:Ein Ort für Poesie: Anderland 2 - Ein Abend für Christine Lavant mit Jenny Erpenbeck und Monika Rinck
DESCRIPTION:Montag\, 6. November um 19:00 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €\nVVK über die Buchhandlung Bittner (0221/2574870\, info@bittner-buch.de)\n \n„Anderland“\, das Kölner Festival zur Poesie\, findet in diesem Herbst zum zweiten Mal statt. An zwei Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Zu Gast sind die Autorinnen Jenny Erpenbeck\, Monika Rinck und Uljana Wolf. Der erste Abend ist der österreichischen Dichterin Christine Lavant (1915 bis 1973) gewidmet\, die zu den größten deutschsprachigen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts zählt. Zu Beginn zeigen wir den Film „Wie pünktlich die Verzweiflung ist“ (ORF 2023\, circa 45 Minuten)\, der anlässlich des 50. Todestags von Christine Lavant entstand und den der ORF dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat. Nach einer kurzen Pause sprechen Jenny Erpenbeck und Monika Rinck über das Werk und stellen eine Auswahl ihrer Texte vor. Einer der Grundlagen des Abends wird ein das neue Buch von Jenny Erpenbeck über Christine Lavant sein\, das im August im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. \nChristine Lavant\, 1915 bis 1973\, geboren als Christine Thonhauser in St. Stefan im Lavanttal (Kärnten)\, stammt aus einer armen Bergmannsfamilie\, war Lyrikerin und Erzählerin. Ihre Schulbildung musste sie aus gesundheitlichen Gründen früh abbrechen. Jahrzehntelang bestritt sie den Familienunterhalt als Strickerin. Sie erhielt unter anderem den Georg-Trakl-Preis (1954 und 1964) und den Großen Österreichischen Staatspreis (1970). \nJenny Erpenbeck\, geboren in Berlin\, ist Autorin zahlreicher Romane\, Erzählungen und Essays. Ihre Werke sind in dreißig Sprachen übersetzt und wurden vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Independent Foreign Fiction Prize\, dem Thomas-Mann-Preis\, dem Premio Strega Europeo und dem Internationalen Stefan-Heym-Preis. Zuletzt erschienen die Romane „Gehen\, ging\, gegangen“ und „Kairos“. \nMonika Rinck\, geboren in Zweibrücken\, veröffentlichte Essays\, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen gewürdigt\, unter anderem mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis\, dem Ernst-Jandl-Preis und dem Roswitha-Preis. 2016/2017 war sie in Köln Kuratorin des internationalen Festivals Poetica III. Seit 2023 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \n© Foto Erpenbeck: privat\, © Foto Rinck: Mirko Lux\, VATMH
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SUMMARY:ABGESAGT! Simon Sebag Montefiore - Die Welt
DESCRIPTION:Leider muss die Veranstaltung aus terminlichen Gründen entfallen. \nFreitag\, 3. November um 19:00 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln \nModeration: Gert Scobel\nEintritt: 8\,- € / 6\,- €. VVK über Kölnticket \nMit der ersten Familie beginnt die Menschheit. Die folgenden Familien machen Geschichte und ihre Dynastien formen – bis heute – die Weltgeschichte. Weltbestsellerautor Simon Sebag Montefiore entfaltet ein welt- und kulturenumspannendes Panorama von Familien\, Sippen\, Clans und Dynastien durch alle Zeiten und auf allen Kontinenten. Noch nie wurde die Familien-Weltgeschichte so vielschichtig entfaltet\, so mitreißend erzählt.\nDiese Weltgeschichte erzählt Simon Sebag Montefiore als Familien- und Gesellschaftsdrama von den Neandertalern bis zu den Königen der Saud\, von Cäsar bis zu den Kennedys und Xi Jinping. In 23 Akten spielt sich die Weltgeschichte der Menschheit von ihren Anfängen bis heute vor unseren Augen als ein großes Welttheater ab: begeisternd\, verzweifelt\, verträumt\, brutal\, erbarmungslos\, realistisch\, einfallsreich – als ergreifendes Drama\, unglaubliche Komödie und erschütternde Tragödie. Meisterhaft veranschaulicht Montefiore\, in seiner Menschheitsgeschichte\, wie sich Weltgeschichte durch dieses epische Panorama für immer verschieben wird. \nSimon Sebag Montefiore\, geboren 1965\, britischer Historiker und Journalist\, studierte Geschichte an der Universität Cambridge und promovierte in Philosophie. Montefioere verfasste mehrere preisgekrönte Weltbestseller\, die mittlerweile in 48 Sprachen übersetzt sind\, wie beispielsweise: „Die Romanows“\, „Jerusalem: die Biografie“\, „Stalin: der Hof des roten Zaren“ und „Der junge Stalin“. „Die Welt. Eine Familiengeschichte der Menschheit“ ist die bisher umfangreichste Veröffentlichung des Autors\, eine umfassende Weltgeschichte\, wie sie noch nicht vorgelegt wurde – ein episches Meisterwerk. \nGert Scobel studierte Philosophie und Theologie in Frankfurt am Main und an der University of California in Berkeley. Er ist Moderator und Leiter der 3sat-Sendung „scobel“ sowie Autor mehrerer philosophischer Bücher. Scobel lehrt Philosophie und Interdisziplinarität an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln. \n© Foto Simon Sebag Montefiore: Sasha Sebag Montefiore\, © Foto Gert Scobel: Christoph Hardt
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SUMMARY:Markus Orths: Mary & Claire
DESCRIPTION:Literarischer Sommer 2023\nBuchvorstellung mit dem Autor. Im Gespräch mit Maren Jungclaus. \nDer „Literarische Sommer“ bietet seit vielen Jahren Einblicke in die aktuelle deutsche\, niederländische und flämische Literaturlandschaft. Das Festival mit seinem Netzwerk aus mehr als zwanzig Veranstalter*innen in Deutschland\, den Niederlanden und Belgien ist das einzige seiner Art und hat sich als feste Größe in der Region etabliert. \nMarkus Orths Roman basiert auf einer wahren Begebenheit und ist eine Hommage an die englische Romantik. „Mary & Claire“ ist ein mitreißender wie eleganter Roman über die Stiefschwestern und Schriftstellerinnen Mary Shelley und Claire Clairmont. \nMary & Claire lieben Percy. Und Percy liebt Mary & Claire. Percy ist Romantiker. Für ihn ist die Liebe ein flammendes Band\, das alle Menschen verbindet. An der Seite von Percy entfliehen die beiden Frauen der Londoner Enge. Sie wollen atmen\, reisen und lesen\, wollen verrückt sein\, lieben und schreiben. Und sie nehmen auch den schillerndsten Popstar der Literatur Anfang des 19. Jahrhunderts in ihre Gemeinschaft auf: den jungen Lord Byron. Zu viert treffen sie sich bei heftigen Gewittern am Genfer See. Opiumberauscht schlägt Byron um Mitternacht ein Spiel vor: Wer von uns schreibt die schaurigste Geschichte? Für Mary & Claire wird nach dieser Nacht nichts mehr so sein wie zuvor. \nMarkus Orths wurde 1969 in Viersen geboren\, studierte Philosophie\, Romanistik und lebt als freier Autor in Karlsruhe. Er schrieb bislang fünfzehn Bücher\, Erzählungen und Romane\, unter anderem „Alpha & Omega“ (2014)\, „Max“ (2017)\, „Picknick im Dunkeln“ (2020) und 2023 „Mary & Claire“. Er ist außerdem Autor von Kinderbüchern und Hörspielen. Orths Bücher wurden in sechzehn Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. \nMaren Jungclaus arbeitet am Literaturbüro NRW in Düsseldorf und ist dort vor allem verantwortlich für die Planung\, Organisation und Durchführung von in mehrfacher Hinsicht grenzüberschreitenden Projekten. Mehrere Jahre koordinierte sie die Lesungen des Literarischen Sommers\, bei dem sie zahlreiche Veranstaltungen in den teilnehmenden Städten moderiert.
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SUMMARY:Identitätskrise: Warum Zweifel der Beginn von Neuerfindung ist – für uns und unsere Gesellschaft
DESCRIPTION:Die Autorin Alice Hasters im Gespräch mit Fatima Khan \nUnsere Gesellschaft befindet sich in einer Identitätskrise. Alle Systeme\, die Sicherheit\, Zukunft und Gerechtigkeit versprachen\, scheinen versagt zu haben und nun herrschen Zweifel und Verunsicherung. Identitätskrisen haben einen schrecklichen Ruf. Sie sind anstrengend für alle Beteiligten. Doch sie sind unbedingt notwendig – denn nur so können sich Menschen und Gesellschaften weiterentwickeln. \nAlice Hasters stellt sich den größten Ängsten der Jetztzeit und bietet einen Ausblick – erhellend\, persönlich und vor allem zuversichtlich. \nAlice Hasters wurde 1989 in Köln geboren. Sie studierte Journalismus in München und arbeitet unter anderem für die “Tagesschau” und den RBB. Mit Maxi Häcke spricht sie im monatlichen Podcast “Feuer&Brot” über Feminismus und Popkultur. Ihr erstes Buch “Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen\, aber wissen sollten” hat sie zur Spiegel-Bestsellerautorin gemacht. Alice Hasters lebt in Berlin. Sie wurde mit dem Bert-Donnepp-Preis 2023 ausgezeichnet. \nFatima Khan ist 1987 in Bhola/Bangladesch geboren und in Köln aufgewachsen. Sie ist Autorin\, Künstlerin\, Kuratorin und Moderatorin. Sie studierte Antike Sprachen und Kulturen – Klassische Literaturwissenschaft und Germanistik an der Universität zu Köln. 2018 war sie Initiatorin und Mitbegründerin der q[lit]*clgn\, des ersten feministischen Literaturfestivals Deutschlands. Seit 2022 studiert sie Mediale Künste/Literarisches Schreiben im postgradualen Diplomstudiengang der Kunsthochschule für Medien Köln. \nDie Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft. \nFoto: links: Alice Hasters © Paula Winkler\, rechts: Fatima Khan © Fatima Khan\, Cover © hanserblau
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SUMMARY:ANDERLAND I – FESTIVAL DER POESIE mit Raoul Schrott\, Federico Italiano\, Jan Wagner
DESCRIPTION:Dienstag\, 16.05.23 um 19:30 Uhr\nRaoul Schrott liest und erzählt aus „Inventur des Sommers. Über das Abwesende“.\nNach einer Pause stellt uns Jan Wagner seine neue Übersetzung von Dylan Thomas „Unterm Milchwald“ vor. \nOrt: Stadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt (einzeln): 10\,-€\, ermäßigt 8\,-€\nKombiticket für beide Abende: 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221/2574870 \nEine Veranstaltung der Buchhandlung Klaus Bittner in Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I (Universität Köln). Vielen Dank an den Carl Hanser Verlag für die Unterstützung. \nRaoul Schrott\, geboren 1964\, erhielt zahlreiche Auszeichnungen\, u.a. den Peter-Huchel-Preis. Bei Hanser erschienen zuletzt u.a. „Politiken & Ideen“ (Essays\, 2018) und „Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal“ (Roman\, 2019). Raoul Schrott arbeitet zurzeit im Auftrag der Stiftung Kunst und Natur an einem umfangreichen Atlas der Sternenhimmel. 2023 wird er die Ernst-Jandl-Dozentur der Universität Wien innehaben. \nZum Buch „Inventur des Sommers“ : Lockdowns und Krieg haben in unserer Gegenwart große Lücken aufklaffen lassen. Raoul Schrotts formensprengende Gedankengedichte erkunden\, wie sehr unser Denken\, Handeln und Fühlen vom Absenten geprägt ist. Vermag es die Poesie\, das Verlorengegangene wiederzubringen? Was bleibt und was lassen wir zurück\, wenn wir gehen? Kunstvoll\, klug und sinnlich rückt dieser zwischen Essay und Lyrik mäandernde Band ein buntes Kaleidoskop jener zersprungenen Momente vor Augen\, die unser Leben ausmachen. \nFederico Italiano\, 1976 in Novara geboren\, lebt als Lyriker\, Übersetzer und Herausgeber in Wien\, wo er an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften forscht. An der LMU München ist er Dozent für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Seine Lyrik wurde u.a. mit dem Tirinnanzi-Preis (2020) ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Bei Hanser gab er zuletzt mit Jan Wagner die Anthologie „Grand Tour“ (Reisen durch die junge Lyrik Europas\, 2019) heraus. \nZum Lyrikband „Sieben Arten von Weiß“ : Federico Italiano gehört zu den „stärksten Lyrikern seiner Generation“ (La Repubblica). Seine Gedichte verbinden auf höchst originelle Weise Naturbetrachtung mit weltumspannend postmodernen Bildern\, in denen exotische Riesenkrabben ebenso auftauchen wie nigerianische Scrabble-Weltmeister. Seine spielerisch elegante Lyrik sucht auch den Dialog mit anderen Poeten\, ob man sich mit Ted Hughes zum Kaffee verabredet oder Brodsky ein Postskriptum schreibt. „Sieben Arten von Weiß“ versammelt die schönsten Gedichte von Federico Italiano in der glänzenden Übersetzung von Raoul Schrott und Jan Wagner. \nJan Wagner\, 1971 in Hamburg geboren\, lebt in Berlin. Zuletzt erschienen „Die Life Butterlfy Show“ (2018) sowie die Essaybände „Der verschlossene Raum“ (2017) und „Der glückliche Augenblick“ (2021). Für seinen Gedichtband „Regentonnenvariationen“ (2014) gewann er 2015 den Preis der Leipziger Buchmesse\, 2017 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. \nZum Buch „Unterm Milchwald“ : Das legendäre Werk des walisischen Dichters Dylan Thomas in einer neuen\, funkelnden Übersetzung von Jan Wagner\, der „Unterm Milchwald“ als das schönste Stück Literatur bezeichnet\, „das jemals über den Äther lief“. Der Morgen beginnt in dem kleinen Fischerdorf Llareggub an der walisischen Küste. Wir folgen den Bewohnern in ihre Träume\, wir sitzen in den Stuben\, hören die Gespräche in einer Schenke\, lugen in die Brautkammern unverheirateter Mädchen und folgen insbesondere den heimlichen Liebespaaren hinauf in den Milchwald. \nDylan Thomas\, 1914 in Swansea geboren\, 1953 in New York gestorben\, arbeitete ab 1934 für Zeitschriften und die BBC in London. 1949 zog er sich in den kleinen walisischen Fischerort Laugharne zurück. Er schrieb Gedichte\, Essays\, Briefe\, Drehbücher\, autobiographische Erzählungen und das Stück „Unterm Milchwald“\, das postum mit dem Prix Italia 1954 ausgezeichnet wurde. \n© Christoph Greussing\, © mueck-fotografie\, © Nadine Kunath
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SUMMARY:verbrannt & verbannt – Bücher und ihre Autor*innen
DESCRIPTION:Eröffnungsveranstaltung der Aktionswoche zum Thema “90 Jahre Bücherverbrennung” \nGäste: Günter Wallraff\, Eva Weissweiler\, Lale Akgün und Navid Kermani\nModeration: Fatih Çevikkollu \nZwischen dem 10. und 17. Mai 1933 fanden in Deutschland zahlreiche Bücherverbrennungen statt; initiiert durch die nationalsozialistische Deutsche Studentenschaft im Rahmen der Aktion “Wider den undeutschen Geist”. Am 10. Mai begann es in Berlin und anderen Städten\, in Köln geschah dies am 17. Mai an der Kölner Universität\, zu der Zeit in der Claudiusstraße. An diese Ereignisse wollen wir im Rahmen einer Aktionswoche in Köln vom 10. bis 17. Mai an unterschiedlichen Orten in der Stadt und mit vielen verschiedenen Akteur*innen erinnern und die aktuelle Bedeutung betonen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat die Schirmherrschaft über die Aktionswoche übernommen. \nDie Auftaktveranstaltung findet in der Zentralbibliothek am Neumarkt statt: Prominente Kölner*innen werden Bücher von Autor*innen vorstellen\, die im damaligen Deutschen Reich oder bis heute in vielen Staaten verfolgt wurden und werden. \nZwischendurch gibt es musikalische Intermezzi von Maryam und Mostafa Akhondy (Akustische Gitarre). \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln Archivs (LiK) der Stadtbibliothek Köln in Kooperation mit dem Verein El-De-Haus e. V. und der Germania Judaica – Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums e. V. \nGrafik: © Georg Bungarten
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SUMMARY:Israel auf iranisch
DESCRIPTION:Autor Mohsen Banaie im Gespräch mit Moderator Christoph Danne\nMit “Israel auf iranisch” begibt sich der Leser auf eine Reise durch das vielfältige und oft von Gegensätzen geprägte Heilige Land und erlebt die Verwandlung des einst gefürchteten\, unbekannten Feindes zu einem freundlichen wie galanten Gastgeber\, der den Autor und seine Ehefrau trotz ihrer iranischen Herkunft mit offenen Armen empfängt. \nMohsen Banaie möchte mit diesem Buch vor allem eine Brücke über eine tiefe Schlucht schlagen\, indem er multiperspektivisch die traditionelle Freundschaft zweier Völker durchleuchtet\, die auf den ersten Blick heute verfeindeter nicht sein könnten. “Israel auf iranisch” möchte dabei nicht bloß historische Fakten oder persönliche Eindrücke vermitteln\, sondern beschäftigt sich mit elementaren Begriffen des menschlichen Daseins wie Freiheit\, Liebe und Identität. Von einer Reise\, die im Iran beginnt und über Deutschland schließlich nach Israel führt. Von einer Reise\, die in starren und gefestigten Meinungen beginnt\, über die innere Unentschlossenheit führt und bei Einsicht und einem erweiterten Weltbild endet. \nMohsen Banaie\, geboren in Teheran\, war 1979 aktiver Augenzeuge der islamischen Revolution und schloss sich einer oppositionellen Gruppierung an. 1985 setzte er sich in die Türkei ab\, von wo er über die DDR in die BRD einreiste und Asyl erhielt. 1994 schloss er sein Medizinstudium ab. Er studierte auch vergleichende Sprachwissenschaften. Seit 2011 arbeitet er als niedergelassener Facharzt in Köln. Sein erstes Buch “Die dunkle Krypta der Geschichte – Wie entstand der Islam?” erschien 2018. \nChristoph Danne\, geboren in Bonn\, studierte Literatur in Berlin und Salamanca. Er arbeitet als Schriftsteller\, Herausgeber und Buchhändler in Köln und publizierte in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien. Danne betreibt den tauland-verlag und ist Veranstalter der Lyrik-Lesebühne HELLOPOETRY! in Köln. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \nBilder: Cover © Weissmann Verlag\, links © Mohsen Banaie\, rechts Christoph Danne © smp
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SUMMARY:IRAN – Die Freiheit ist weiblich
DESCRIPTION:Autorin Golineh Atai im Gespräch mit Moderatorin Yalda Zerbakhch\nIrans Frauen werden seit Jahrzehnten vom Mullah-Regime unterdrückt – Golineh Atai über einen Kampf für die Freiheit\, der bis zu den jüngsten Protesten im Iran reicht. \nGolineh Atai war fünf Jahre alt\, als sie mit ihren Eltern den Iran verließ – aber das Land und seine Entwicklung haben sie immer beschäftigt; der Iran ist ihr Herzensthema. Wie der Gottesstaat der Mullahs seit mehr als vierzig Jahren das Land im Griff hält und jede demokratische Regung erstickt\, zeigt sie in ihrem Buch\, das den Iran auf ganz besondere Weise porträtiert: aus dem Blickwinkel von neun Frauen. Dabei erzählt Atai\, wie aus der Tochter eines Geistlichen\, die um ihr Recht auf Schulbildung kämpfen musste\, eine international bekannte Aktivistin wurde. Oder wie eine junge\, regierungsnahe Angestellte mitten in Teheran ihr Kopftuch auszog – eine revolutionäre Tat\, die unzählige Iranerinnen inspirierte\, bis zu den jüngsten Protesten nach dem Tod von Mahsa Amini\, die von der Polizei wegen “unislamischer Kleidung” verhaftet wurde. Andere berichten von Gefängnis und Flucht\, vom täglichen Kampf für ein Stück Würde und darum\, ihre Stimme öffentlich zu erheben oder auch nur das Haar im Wind wehen zu lassen. Sie empfinden Wut\, Trauer\, fühlen sich von der Welt verlassen. Sie wissen: Nur die Freiheit der Frau kann die Freiheit der Gesellschaft hervorbringen. \nGolineh Atai\, vielfach ausgezeichnete Journalistin und Bestsellerautorin\, zeichnet ein hochspannendes Bild der iranischen Gesellschaft seit der Islamischen Revolution – mit Erkenntnissen und Einblicken\, wie sie kein Außenstehender bieten könnte. \nYalda Zarbakhch leitet die Farsi-Abteilung der Deutschen Welle in Bonn. Als Säugling floh sie mit ihren Eltern nach der Islamischen Revolution aus dem Iran. Die gesellschaftlichen\, politischen und medialen Prozesse in ihrem Geburtsland begleiten die Journalistin seit Lebensbeginn und prägten die akademische und journalistische Laufbahn Zarbakhchs. \nDie Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft. \nCover © rowohlt Berlin\, links Golineh Atai © Joanna Vortmann\, rechts © Yaldra Zerbakhch
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SUMMARY:Alexa Hennig von Lange: “Die karierten Mädchen”
DESCRIPTION:Die Autorin im Gespräch mit Mike Litt \nAlexa Hennig von Langes neuer Roman beruht auf wahren Begebenheiten\, er erzählt die Lebensgeschichte der Großmutter Klara\, die am Ende ihres Lebens erblindet und über 100 Audiokassetten besprochen hat. Auf der Suche nach dem Menschen\, der sie einmal war\, vertraut sie den Bändern ein Geheimnis an\, von dem nicht einmal ihre Kinder etwas wissen. – Siebzig Jahre zuvor: Mitten in der Weltwirtschaftskrise 1929 bekommt die junge Klara eine Stelle als Lehrerin in einem Kinderheim. Doch bald spitzt sich die wirtschaftliche Lage des Heims zu. Klara\, die das Haus inzwischen leitet\, sucht die Nähe der neuen nationalsozialistischen Machthaber in der Hoffnung auf Rettung. Zu spät erkennt sie\, mit wem sie sich eingelassen hat. Aus dem Heim soll eine nationalsozialistische Ausbildungsstätte für junge Frauen gemacht werden. – “Die karierten Mädchen” ist der erste Band einer Trilogie\, die vom Ende der Zwanziger- bis in die Sechzigerjahre reicht. \nAlexa Hennig von Lange wurde mit ihrem Debütroman “Relax” (1997) zu einer der erfolgreichsten Autorinnen und zur Stimme ihrer Generation. 2002 bekam sie den Deutschen Jugendliteraturpreis. Es folgten zahlreiche Romane für Erwachsene wie Jugendliche und Kinder\, außerdem Erzählungen und Theaterstücke. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Berlin. \nMike Litt ist DJ\, Autor und Journalist. Bekannt wurde er durch die Radioshow “Der einsamste DJ der Welt” und die Literatursendung “Klubbing” bei WDR 1Live\, in der er elektronische Musik und Literatur vorstellte. Auf WDR 2 moderiert er aktuell die die Sendung “POP!” \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:“Erziehung zur Vielfalt”
DESCRIPTION:Autorin Nkechi Madubuko im Gespräch mit Yasmine Chehata. \nDer Alltag in Deutschland ist längst multikulturell und Kinder kommen durch Gleichaltrige mit anderen Familienmodellen\, Religionen\, Hautfarben oder Sprachen in Berührung. Doch diese Vielfalt führt unter Kindergarten- und Grundschul-Kindern nicht automatisch dazu\, dass alle auch “gleich” wahrgenommen und behandelt werden. Mit ihrem Buch “Erziehung zur Vielfalt” zeigt die Diversity-Expertin Nkechi Madubuko Eltern Wege auf\, wie sie ihre Kinder vorurteilsbewusster erziehen und für Vielfalt sensibilisieren können. Eltern legen die Grundlagen für die kindliche Wahrnehmung anderer und die Offenheit gegenüber Unterschieden – im Denken\, in der Sprache und im Handeln. Dieser alltagsnahe Ratgeber hilft Eltern mit Fallbeispielen und Tipps dabei\, über die Erziehung ihrer Kinder Ausgrenzung\, Alltagsrassismus und Diskriminierung etwas entgegen zu setzen. \nDr. Nkechi Madubuko ist promovierte Soziologin\, Diversity-Trainerin\, ausgebildete Fernsehjournalistin und arbeitet als Dozentin an der Universität Kassel. Als Autorin veröffentlichte sie mehrere Artikel und Bücher\, unter anderem “Empowerment als Erziehungsaufgabe”\, das erste deutschsprachige Buch zu Empowerment im Umgang mit Rassismuserfahrungen für Kinder und Jugendliche. Sie gibt Trainings für Eltern\, Erzieher*innen u.nd Lehrpersonal zu Empowerment\, Verarbeitung von Rassismuserfahrungen\, rassismuskritischer Bildung\, diversitätssensiblem Umgang und Empowerment-Orientierung im Kontext Schule. Über 20 Jahre war sie als freie Moderatorin unter anderem für Viva zwei\, DSF\, ZDF\, das Bundesamt für Familie und die Antidiskriminierungsstelle des Bundes tätig. Nkechi Madubuko ist dreifache Mutter. \nYasmine Chehata (M.A.\, Diplom-Sozialarbeiterin) ist seit 2016 Lehrende und Forschende an der TH Köln in den Feldern Soziale Arbeit\, politische Bildung\, Jugendpolitik und Jugend(sozial)arbeit in der Migrationsgesellschaft. Sie arbeitet zu den Themen Rassismus\, Bildung\, Solidarität und empirische Sozialforschung. Darüber hinaus gibt sie Workshops zu Rassismuskritik\, Empowerment und Powersharing\, rassismus- und diskriminierungskritischer Organisationsentwicklung. \nDie Veranstaltung wird gefördert im Programm 360° Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Corona-Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:Eric Pfeil “Azzurro”
DESCRIPTION:Ein Reiseführer ohne Sehenswürdigkeiten – mit 100 Songs durch Italien!\nSeit jeher kommt in Deutschland keine Generation ohne Italiensehnsucht aus. Das Land jenseits der Alpen zieht an\, es strahlt und schmeckt – und immer klingt es! \n\n“Wir Italiener sind Spatzen und Nachtigallen. Alle singen bei uns”\, \n\nsagte der große Lucio Dalla\, und so gibt es keinen besseren Schlüssel\, um das Land zu verstehen\, als die Musik. Ob Mina\, Ricchi e Poveri oder Adriano Celentano\, die Canzone ist nationales Kulturgut: vom neapolitanischen Lied über die jährlich neuen Sommerhits bis hin zu Italo-Disco oder den Werken der Cantautori. \nEric Pfeil macht sich mit uns auf die Reise\, im Gepäck 100 Lieder\, die uns ein Land\, seine Geschichte und seine schönsten Flecken näherbringen und die dazu einladen\, wieder und immer wieder gehört zu werden. Wir fahren mit offenem Verdeck über schmale Küstenstraßen\, streifen durch die Gassen Neapels und über die Strandpromenade Riminis – und haben garantiert immer den richtigen Soundtrack im Ohr. \nEine Veranstaltung im Rahmen von “100 Jahre Musikbibliothek”. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Corona-Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \nFoto: (c) Alfred Jansen\n \n \n 
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SUMMARY:Sabine Schiffner – Buchpremiere: “Wundern”
DESCRIPTION:Sabine Schiffner stellt ihren neuen Gedichtband “Wundern” vor.\nModeration: Michael Kohtes\n \nIn den neuen Gedichten von Sabine Schiffner werden Geschichten von Verrat und Verlust\, von Geburt und Tod\, von Lebensfreude und Vergänglichkeit\, von Familie und von Einsamkeit erzählt. Mit manchmal fast naivem\, oft befremdetem Blick beobachtet sie und wundert sich über die jetzige und die vergangene Welt\, die ihren biografischen Kosmos berührt. Die Worte kommen in diesen Gedichten scheinbar leichtfüßig tänzelnd daher und streifen einen wie im Vorbeigehen. Wenn man aber stehen bleibt und sich einlässt\, sieht man hinter der rhythmischen und genau durchdachten Sprachkomposition die tiefe Wunde. Sabine Schiffners Sprache ist immer musikalisch\, oft zugleich rau\, Alltagssprache mit Hochpoetischem verbindend\, ernüchternd\, überraschend. \nSabine Schiffner ist 1965 geboren und lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Köln. Sie studierte Theaterwissenschaften\, Germanistik und Pädagogische Psychologie in Köln\, war Mitglied des Schauspielensembles am Kölner Schauspielhaus und arbeitete als Regisseurin und Lektorin. Sie ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten\, unter anderem den Jürgen-Ponto-Preis für das beste Romandebüt (2005)\, ein Aufenthaltsstipendium in der Villa Aurora/L.A. (2006)\, die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung Weimar (2014) und zuletzt das Aufenthaltsstipendium im Atelier Galata/Istanbul (2021). Ihre Gedichte wurden in viele Sprachen übersetzt\, unter anderem ins Englische\, Italienische\, Katalanische und Georgische. \nMichael Kohtes ist seit 1989 Mitarbeiter beim WDR\, er moderiert das WDR 5 Literaturgespräch “Zeichen & Wunder” und ist Redakteur der Sendung “Gutenbergs Welt”\, außerdem Buchautor (unter anderem “365 Tage. Ansichten von K.”) und Literaturkritiker. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \nFoto: © Stefan Winterstein
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SUMMARY:Johannes Krause und Thomas Trappe: “Hybris”
DESCRIPTION:Buchvorstellung im Gespräch mit Gert Scobel: die Reise der Menschheit zwischen Aufbruch und Scheitern \nDie Menschheit am Scheideweg: hat unsere Spezies eine Zukunft? In atemberaubendem Tempo haben die Menschen den Planeten ihren Bedürfnissen unterworfen. Im 21. Jahrhundert stehen sie vor den Scherben ihres Tuns: die natürlichen Ressourcen erschöpft\, die Klimaerwärmung eine tödliche Bedrohung\, globale Pandemien eine akute Gefahr. Werden wir auch diese Krise meistern? Die Autoren zeigen\, was wir aus der Vergangenheit lernen können und welche Gefahren in der zügellosen Kraft des Menschen liegen. \n\nProf. Dr. Johannes Krause ist Experte für die Entschlüsselung der DNA aus alten Knochen. Mit Svante Pääbo arbeitete er an der Sequenzierung des Neandertalergenoms. Er entdeckte den Denisovaner\, eine neue Urmenschenform. Krause ist fokussiert auf die DNA-Analyse zur Erklärung historischer Epidemien und menschlicher Wanderungsbewegungen. Seit 2020 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig.\nThomas Trappe wuchs in Thüringen auf und lebt heute in Berlin. Er ist Redaktionsleiter beim Berliner Tagesspiegel und schreibt vor allem über gesundheitspolitische und wissenschaftliche Themen.\nProf. Gert Scobel ist Moderator und Leiter der 3sat-Sendung scobel. Er ist Autor mehrerer philosophischer Bücher und lehrt Philosophie und Interdisziplinarität an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. 2019 startete er seinen YouTube-Kanal mit Themen zu Ethik\, Kultur und Gesellschaft.\n\nEine Veranstaltung in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:Umes Arunagirinathan: “Grundfarbe Deutsch”
DESCRIPTION:Buchvorstellung im Gespräch mit Prasanna Oommen: “Warum ich dahin gehe\, wo die Rassisten sind” \nDr. Umes ist Herzchirurg\, erfolgreicher Autor\, engagiertes Mitglied der deutschen Gesellschaft – und dunkelhäutig. Wie viele andere farbige Menschen erlebt er immer wieder diskriminierendes Verhalten seiner Umwelt. Mal ist es nur eine dumme Bemerkung\, mal ein gravierender Verstoß gegen seine Würde als Mensch. Gleichzeitig gibt es eine Debatte darüber\, was man “eigentlich noch sagen darf”\, ohne in die rechte Ecke gestellt zu werden. Umes klagt nicht an\, sondern klärt auf. Anhand seiner Biografie beschreibt er pointiert\, mit welchen Schwierigkeiten farbige Menschen zu kämpfen haben. Doch er sieht sich nicht als Opfer\, sondern als Streiter für ein Zusammenleben\, in dem das Gemeinsame die Hauptrolle spielt: die “Grundfarbe Deutsch” eben. Dazu gehören die deutsche Sprache\, die Freiheit zur Selbstentfaltung\, Gleichberechtigung und einiges mehr. Es ist das\, was diese Gesellschaft für die Deutschen aller Hautfarben ausmacht. \nDr. Umes Arunagirinathan wurde 1978 auf Sri Lanka geboren und kam als 13-jähriger unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland. Er studierte in Lübeck Medizin und wurde an der Universität Hamburg promoviert. Er ist Facharzt für Herzchirurgie und heute als Funktionsoberarzt im Klinikum Links der Weser in Bremen tätig. \nPrasanna Oommen arbeitet seit über 20 Jahren als Moderatorin\, Öffentlichkeitsarbeiterin und Referentin in den Bereichen Kultur\, Bildung\, Stadtentwicklung\, Gesellschaft und Medien. Prasanna Oommen war Pressesprecherin verschiedenster Institutionen und Unternehmen und ist aktives Mitglied und Mentorin bei den Neuen Deutschen Medienmacher*innen. \nDie Veranstaltung wird gefördert im Programm “360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft”. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:Irmgard Keun: “Man lebt von einem Tag zum andern” Briefe 1935 bis 1948
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Michael Bienert\, Lena Sabine Berg und Axel Gottschick \nEs gibt nur wenige Materialien\, die sich aus dem Nachlass Irmgard Keuns (1905 bis 1982) erhalten haben. Umso erfreulicher ist die Tatsache\, dass Michael Bienert erst jüngst ein kleines\, aber spannendes Briefkonvolut im Literaturarchiv der Akademie der Künste in Berlin entdeckte und publizierte. Es beleuchtet eine weitere Facette der Autorin. \nIm Sommer 1935 erhielt Keun\, deren Romane von den Nationalsozialisten verboten wurden\, Post von einem unbekannten Kollegen. Franz Hammer (1908 bis 1985) wurde nach der Machtübernahme Hitlers verhaftet und anschließend zu Zwangsarbeit verpflichtet. Dennoch hatte er – wie Irmgard Keun – das Schreiben nicht aufgegeben. Zwischen beiden entstand rasch eine Brieffreundschaft\, die auch nicht abriss\, als Keun ins Exil ging. Weitere kürzlich aufgefundene Briefe\, unter anderem an ihren Ehemann Johannes Tralow (1882 bis 1968)\, stammen aus der Zeit von Keuns Rückkehr nach Deutschland im Jahr 1940. In ständiger Gefahr\, ins Konzentrationslager zu kommen\, schlug sie sich bis Kriegsende durch. In den Trümmern ihres Kölner Elternhauses begann sie\, wieder zu schreiben. \nMichael Bienert lebt als freier Autor in Berlin und leitet seit dreißig Jahren literarische Stadtspaziergänge. Er hat zahlreiche Bücher zur Berliner und Potsdamer Literatur- und Kulturgeschichte veröffentlicht\, unter anderem “Die Entdeckung Berlins” (2014)\, “E.T.A. Hoffmanns Berlin” (2015)\, “Döblins Berlin” (2017)\, “Brechts Berlin” (2018)\, “Das kunstseidene Berlin” (2020) und “Das romantische Berlin” (2021). \nDie Briefe werden von der Schauspielerin Lena Sabine Berg und dem Schauspieler Axel Gottschick vorgetragen. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit dem Buchsalon Ehrenfeld. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:Yasmine M‘Barek: “Radikale Kompromisse”
DESCRIPTION:Buchvorstellung im Gespräch mit Christian Werthschulte: “Warum wir uns für eine bessere Politik in der Mitte treffen müssen” \nMehr und mehr kennzeichnet radikale Kompromisslosigkeit unsere Diskurse in Politik und Gesellschaft. Gleichzeitig kommen wir kaum voran. Über drängende Themen wie Klimawandel\, Impfpflicht\, Rassismus bei der Polizei oder Gleichberechtigung zwischen Klassen oder Geschlechtern wird heftig polemisiert\, ohne dass es zu Ergebnissen kommt. Die Fronten sind klar: Ihr oder wir. \nYasmine M’Barek zeigt\, dass es auch anders geht: dass wir uns dringend vergegenwärtigen müssen\, warum wir es verlernt haben\, miteinander zu sprechen und wo die Fehler in der Kommunikation der Idealist*innen liegen\, die in der Konsequenz Kompromisse verhindern\, die uns als Gesellschaft weiterbringen würden. Dabei erklärt sie den scheinbar unanfechtbaren Mythos der schwarzen Null\, die außerhalb Deutschlands völlig unbekannt ist\, warum der Ausstieg aus der Atomkraft ein gutes Beispiel dafür ist\, warum man die Meinung der Realist*innen nicht vernachlässigen sollte\, um negative Folgen zu vermeiden und warum sich der Generationenkonflikt nur lösen lässt\, wenn man ihn von der Schuldfrage löst. \n“Radikale Kompromisse” ist ein hellsichtiges Plädoyer dafür\, zu echter Realpolitik zurückzukehren und mit ihrer Hilfe Wege zu finden\, die Mitte der Gesellschaft für die weitreichenden Veränderungen zu gewinnen\, vor denen wir unmittelbar stehen. \nYasmine M’Barek arbeitet im Ressort X von Zeit Online\, mit dem Schwerpunkt deutsche Innenpolitik und Union. Das Medium Magazin wählte sie schon 2020 unter die “Top 30 bis 30”. \nChristian Werthschulte ist Journalist und arbeitet für Stadtrevue\, taz\, DLF und WDR zu Pop und Politik. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \nFoto: © Léon Haffmans
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SUMMARY:Denis: “How to … Fail as a Musician” Lesung und Musik
DESCRIPTION:Als Musiker*in scheitern von A bis Z \nErfolg in der Popkultur: das kann ja nun wirklich jede*r. Profis haben aber belastende Karrieren\, einen Ruf\, gar noch Mitarbeitende\, die alle von der Zufriedenheit des Publikums abhängen. Nicht auszudenken! \nDenis legt mit “How to… Fail as a Musician” eine EP und ein begleitendes Buch vor\, die das süße Leben abseits des Mainstream-Erfolgs porträtieren. Der Ratgeber zum Scheitern liefert in alphabetischer Reihenfolge schnell und zuverlässig auf jedes Problem eine Antwort\, die sicher und träge im Abstellgleis hält. Hinter jeder Ecke kann der deprimierende Erfolg lauern. Dann gilt es schnellstmöglich seinem Idealismus hinterherzureisen\, eine moderate Menge Geld zu verbrennen und auf fremden Sofas einzuschlafen. \nEine Veranstaltung im Rahmen von “100 Jahre Musikbibliothek”. \n\n\n\n\n\nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \n\n\n\nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \n\nFoto: (c) Simon Richter
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SUMMARY:»Wenn wir heimkehren« – Andrea Heuser im Gespräch mit Terry Albrecht
DESCRIPTION:Andrea Heuser greift in ihrem neuen autofiktionalen generationenübergreifenden Roman »Wenn wir heimkehren« die Themen Schuld und Verdrängung auf\, sie erzählt über den Wunsch nach Verwurzelung und von einem Leben im Modus der Suche und des Weitermachens. Heusers Roman ist gleichermaßen Gesellschaftsepos\, psychologisch nuancierte Familien- und bewegende Liebesgeschichte: Köln 1952: Der Krieg ist kaum vorüber\, als der Handwerker Wilhelm im Zimmer einer Wohnung eine Wand einziehen soll. Ein Auftrag\, auf den er sich keinen Reim machen kann\, wo die Wand doch Licht wegnehmen wird. Die Bewohner aber\, Margot und ihr Sohn Fred\, gehen ihm danach nicht mehr aus dem Kopf. Margot ist Luxemburgerin und stammt aus großbürgerlichem Milieu\, doch als sie mit siebzehn ein uneheliches Kind erwartet\, steht sie vor den Trümmern ihrer Existenz. Sie muss ihre Heimat verlassen und ist mitten im Krieg auf sich allein gestellt. Als sie Jahre später nach Köln kommt\, hat Margot Schuld auf sich geladen\, und auch Wilhelm hat der Krieg traumatisiert. \nAndrea Heuser\, 1972 in Köln geboren\, studierte Germanistik\, Politik und Vergleichende Religionswissenschaften in Köln und Bonn; 2008 Promotion. Sie schreibt Lyrik\, Libretti und Romane. 2014 erschien ihr Romandebüt »Augustas Garten«. Ausgezeichnet wurde sie u.a. mit dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis für Lyrik und mehrfachen Literaturstipendien des Freistaats Bayern und der Kunststiftung NRW. \nTerry Albrecht\, Hörfunkjournalist des WDR und des Deutschlandfunks. Der promovierte Literaturwissenschaftler erhielt 2012 den Kölner Medienpreis für sein Feature »Wo ist Böll? Dem guten Menschen von Köln auf der Spur«\, WDR 5. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs. Gefördert im Rahmen von »Neustart Kultur« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.
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SUMMARY:Corona – Aus der Krise lernen
DESCRIPTION:Online-Gespräch mit Vera King\, Karl-Rudolf Korte\, Gert Scobel und Lisa Suckert\nDer Corona-Schock sitzt tief – mit Veränderungen und Zumutungen in nahezu allen Lebensbereichen. Das Gespräch zeichnet ein Panorama unterschiedlicher Diagnosen und Perspektiven. Welche neuen Muster der Vergänglichkeit und Generationenspannung lassen sich feststellen? Welche Chancen und Risiken für unsere Demokratie werden sichtbar und wie beeinflusst die Pandemie unsere Zeitwahrnehmung? \nDie Krise stellt sich als philosophisches Ereignis dar\, in dem auch die Digitalisierung eine entscheidende Rolle spielt. Werden wir es zukünftig schaffen\, komplexe Prozesse nachhaltig und resilient zu lösen? Grundlage des Gespräches sind die Essaybände “Jenseits von Corona. Unsere Welt nach der Pandemie – Perspektiven aus der Wissenschaft”. \nVera King ist Professorin für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie an der Goethe-Universität Frankfurt und Geschäftsführende Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts. Sie forscht zu Psyche\, Kultur und Gesellschaft. Ein Forschungsschwerpunkt sind Endlichkeit und Generationenbeziehungen. \nKarl-Rudolf Korte ist Professor an der Universität Duisburg-Essen für den Lehrstuhl “Politisches System der Bundesrepublik Deutschland und moderne Staatstheorien” und Direktor der NRW School of Governance. Einer breiten Öffentlichkeit ist Korte durch seine politischen Analysen in den Medien bekannt. \nGert Scobel ist Leiter und Moderator der 3sat-Sendung “scobel”\, Autor mehrerer Bücher und Professor für Philosophie und Interdisziplinarität an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. 2019 startete er seinen YouTube-Kanal mit Themen zu Philosophie\, Ethik\, Kultur und Gesellschaft. \nLisa Suckert ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. In ihrer wirtschaftssoziologischen Forschung setzt sie sich mit den Themen Kapitalismus\, Zukunftsvorstellungen sowie Nachhaltigem Wirtschaften auseinander. \nEine Veranstaltung der Stadtbibliothek Köln in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung und der Buchhandlung Klaus Bittner. \nDiese Veranstaltung ist Teil von #koelndigital im Rahmen des Digitaltags 2021. \n  \nFotos: © Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte\, © Vera King\, © Gert Scobel / Gaby Gerster\, © Lisa Suckert / MPIfG Astrid Dünkelmann
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SUMMARY:Anne Waak “Wir nennen es Familie – Neue Ideen für ein Leben mit Kindern”
DESCRIPTION:Anne Waak im Gespräch mit Sebastian Sonntag\nTraditionelle Kleinfamilie\, Patchwork\, Regenbogen\, generationenübergreifende Kollektive – was macht Familie heute aus? Sie ist immer da\, wo Erwachsene Verantwortung für Kinder übernehmen\, findet Anne Waak\, und erzählt von inspirierenden Modellen des Zusammenlebens. \nWer nach Familienentwürfen sucht\, die den Ansprüchen und Lebenszielen einer jungen Elterngeneration entsprechen\, stellt fest: Mutter-Vater-Kind – für immer mehr Menschen funktioniert dieses Modell nicht mehr. Aber was kommt jetzt? Das ist eine soziologische und ökonomische Frage\, auch eine politische\, vor allem aber eine persönliche. Angeregt von eigenen Erfahrungen ist die Journalistin und Autorin Anne Waak aufgebrochen zu einer Reise quer durchs Land und weiter\, bis nach Japan und Westafrika. Gefunden hat sie Familienentwürfe\, die so bunt sind wie unsere pluralistische Gesellschaft: In Paarbeziehungen\, alleinerziehend\, als Bluts- oder Seelenverwandte\, mit kinderlosen Freunden oder über die Generationen hinweg – es gibt viele Wege\, sich als Familie zu begreifen und gemeinsam Kinder großzuziehen. \nAber Waak erzählt im Gespräch mit Sebastian Sonntag nicht nur von Begegnungen und Erfahrungen\, sie analysiert auch anschaulich die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen\, in die heutige Familienmodelle eingebettet sind. \nAnne Waak arbeitet als Journalistin und Autorin. Sie wurde in Dresden geboren\, studierte in Berlin und Paris Literatur- und Musikwissenschaften sowie Kulturjournalismus. Waak schreibt als freie Autorin für Zeitungen und Magazine wie “Welt am Sonntag”\, “Die Zeit”\, “Monopol” und “Dummy” über Kultur- und Gesellschaftsthemen. 2014 erschien “Hartz IV und wir. Protokolle” (waahr.de); es folgten “Der freie Tod. Eine kleine Geschichte des Suizids” (Blumenbar\, 2016) und der Band “Kriegskinder” (Hatje Cantz\, 2017)\, 2020 “Wir nennen es Familie” in der Edition Körber. \nSebastian Sonntag ist freier Journalist\, Moderator\, Podcaster und Produzent mit Fachgebiet “Audio” und unter anderem tätig für Deutschlandfunk nova und WDR5. \nDie Veranstaltung wird live aus dem Social-Media-Studio über den YouTube-Kanal der Stadtbibliothek gestreamt und wird gefördert im Programm “360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft”. \nFoto: © Anne Waak / Christian Werner \nCover: Stiftung Koerber
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SUMMARY:Realitätsschock – Reloaded
DESCRIPTION:Vortrag von Sascha Lobo\nWir sprechen seit langem davon\, dass Antisemitismus und Rassismus bis weit in die Mitte der Gesellschaft\, in Polizei und Sicherheitsbehörden vorgedrungen sind. In Parlamenten auf allen Ebenen etablierte sich in den letzten Jahren eine extrem rechte Partei\, die in weiten Teilen von Neonazis beherrscht wird. Mordanschläge\, religiöser und politisch begründeter Fanatismus sind an der Tagesordnung. Die zunehmende rücksichtslose und undifferenzierte Radikalisierung in den sogenannten sozialen Netzwerken sowie die Demonstrationen rassistischer und Verschwörungstheorien verbreitender Gruppen während der Corona-Pandemie machen deutlich\, dass die Zeit der rituellen Empörungsrituale von Politiker*innen\, denen keine Taten folgen\, vorbei sein muss. Es muss jetzt – und zwar von Bund und Land und den Leiter*innen aller verantwortlicher Behörden – mit vielfältigen konkreten Maßnahmen reagiert werden. \nIn seinen Arbeiten beschäftigt sich Sascha Lobo mit diesen Entwicklungen und analysiert ihre Zusammenhänge. Dabei konzentriert er sich auf Prozesse innerhalb der sozialen Medien und stellt die These auf\, dass die extreme Rechte soziale Netzwerke wie Facebook sehr viel geschickter einzusetzen weiß\, als es demokratische Kräfte tun\, und erörtert\, wie die Zivilgesellschaft dagegenhalten kann und sollte. \nSascha Lobo ist ein deutscher Blogger\, Buchautor\, Journalist und Werbetexter. Thematisch befassen sich seine Texte meist mit dem Internet\, vermischter Realität und digitalen Technologien und behandeln deren Auswirkungen auf gesellschaftliche und politische Entwicklungen \nAblauf: \n\nBegrüßung\nDr. Ursula Reuter\n(Geschäftsführerin Germania Judaica)\nEinführung\nProfessor Dr. Jürgen Wilhelm\n(Vorsitzender Kölnische Gesellschaft)\nVortrag\nSascha Lobo\n(Autor und Blogger)\n\nDie Veranstaltung findet aufgrund der Pandemie online statt. Sie können Sie live auf dem YouTube-Kanal der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ansehen. \nEine Veranstaltung der Stadtbibliothek Köln in Kooperation mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V. und der Germania Judaica – Kölner Bibliothek zur Geschichte des deutschen Judentums e. V. \nFoto: (c) Reto Klar
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SUMMARY:Tove Ditlevsen: “Die Kopenhagen-Trilogie”
DESCRIPTION:Die Veranstaltung wird als Livestream aus der Stadtbibliothek Köln gesendet und kann über unseren YouTube-Kanal verfolgt werden. \nDie “Kopenhagen-Trilogie” der dänischen Autorin Tove Ditlevsen (1917 bis 1976) wurde von der Presse als ein “großartiges Meisterwerk” von “atemraubender Intensität und Schönheit” gelobt. Ditlevsen\, geboren in Kopenhagen\, galt lange Zeit als Schriftstellerin\, die nicht in die literarischen Kreise ihrer Zeit passte. Sie stammte aus der Arbeiterklasse und schrieb offen über die Höhen und Tiefen ihres Lebens. Heute gilt sie als eine der großen literarischen Stimmen Dänemarks und Vorläuferin von Autorinnen wie Annie Ernaux und Rachel Cusk. Die “Kopenhagen-Trilogie” mit den drei Bänden “Kindheit”\, “Jugend” und “Abhängigkeit” ist ihr zentrales Werk\, in dem sie das Porträt einer Frau entwirft\, die entschieden darauf besteht\, ihr Leben nach den eigenen Vorstellungen zu leben. \nIn einem Gespräch zwischen Ursel Allenstein und Jan Drees soll diese außergewöhnliche Autorin und ihr Werk vorgestellt werden. Besondere Aspekte der Übersetzungsarbeit werden hier ebenso thematisiert. Die “Kopenhagen-Trilogie” wird derzeit in über zwanzig Sprachen übersetzt. \nUrsel Allenstein studierte Skandinavistik\, Germanistik und Anglistik in Frankfurt am Main und Kopenhagen. 2007 erhielt sie das Bode-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds\, 2011 den Hamburger Förderpreis\, 2013 den Förderpreis der Kunststiftung NRW und 2019 den Jane-Scatcherd-Preis für ihre Übersetzungen aus den skandinavischen Sprachen. \nJan Drees studierte in Düsseldorf und Wuppertal Germanistik\, Philosophie und Kommunikationswissenschaft. Heute arbeitet er als Schriftsteller und Journalist. Seit 2016 ist Drees Moderator der Literatursendung “Büchermarkt” und Redakteur in der Deutschlandfunk-Buchredaktion. \nKooperationspartner ist die Buchhandlung Klaus Bitter. \nDas Projekt wurde gefördert im Rahmen von “Neustart Kultur” der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. \n  \nFotos: Jan Drees: (c) privat / Ursel Allenstein: (c) Sabrina Adeline Nagel
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SUMMARY:Die Shitstorm-Republik – Wie Hass im Netz entsteht und was wir dagegen tun können
DESCRIPTION:Die Veranstaltung findet über die Online-Seminar-Plattform Edudip statt. \nSeit dem kaltblütigen Mord am CDU-Politiker Walter Lübcke durch einen Neonazi im Sommer 2019 ist klar: Die Sozialen Netzwerke sind brandgefährlich – ob wir sie nutzen oder nicht. Der Hass und die Hetze von dort schwappen längst über in unseren Alltag. Was können wir dagegen tun? Ende 2019 erlebt der WDR einen riesigen Shitstorm wegen eines umgedichteten Kinderlieds in einer Satiresendung im Radio (Omagate). Wer steckt hinter solchen Kampagnen? Wie werden sie inszeniert? Welche Ziele sollen damit erreicht werden? Und was muss getan werden\, damit Einschüchterung und Gewalt keine Chance mehr haben? \nNicole Diekmann zeigt in diesem Buch und im Gespräch mit Stefanie Junker\, wie Politik und Journalismus dazu beigetragen haben\, dass Facebook\, Twitter und Co\, kaum etwas gegen den Mob unternehmen\, der das Netz mit Hass flutet. Sie schildert\, wie sich ein enorm brutaler Shitstorm am eigenen Leib anfühlt\, warum die Öffentlichkeit die Netzwerke noch immer unterschätzt\, wie die Tech-Riesen ungehemmt Profit daraus schlagen und welche Wege aus diesem riskanten Dilemma herausführen. \nNicole Diekmann studierte Politik\, Sozialwissenschaften und Geschichte in Hamburg und Münster und besuchte im Anschluss die deutsche Journalistenschule in München. Sie ist Hauptstadtkorrespondentin des ZDF und Kolumnistin bei t-online. \nStefanie Junker ist Journalistin und moderiert unter anderem SCALA auf WDR5 und seit 2009 die SWR2 Sonntags-Matinee. \nDas Projekt wurde gefördert im Rahmen von “Neustart Kultur” der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.
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