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SUMMARY:Hans Bender zum 10. Todestag - „Zeitverwandtschaft – Ein halbes Jahrhundert Literatur in Essays\, Rezensionen und Würdigungen. 1953-2003“
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Horst Bürger\, Gabriele Ewenz und Walter Hörner\nDonnerstag\, 15. Mai\, 19:30 Uhr\nsprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln\nEintritt: 5\,-€. VVK über die Buchhandlung \nMit einer Buchvorstellung ehrt das Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) Hans Bender\, der vor zehn Jahren in Köln starb. Benders facettenreiches Werk\, das Kurzgeschichten\, Romane\, Gedichte\, Aufzeichnungen und Vierzeiler umfasst\, steht gleichwertig neben seiner Herausgebertätigkeit. Hans Bender lebte und arbeitete über 50 Jahren in Köln\, von hier aus betrieb er bis 1980 die redaktionelle Arbeit der Zeitschrift „akzente“\, die bis heute zu den renommiertesten deutschen Literaturzeitschriften zählt. Durch die Herausgabe von Anthologien hat sich Bender um die Förderung neuer Dichtung verdient gemacht. Sein erstaunliches Gespür für schriftstellerische Qualität verhalf vielen noch unbekannten Autoren auf das literarische Parkett.\nMichael Krüger\, der langjährige Freund und Verleger von Hans Bender schrieb einmal\, dass man fünf Bände mit den Zeugnissen aus einem langen Leben mit und für die Literatur füllen könnte. Aus diesem schier unerschöpflichen Material haben Horst Bürger und Walter Hörner eine Textauswahl zusammengestellt\, die chronologisch nach Erscheinungsjahren geordnet fünfzig Jahre umfasst. So entsteht eine Literaturgeschichte ganz persönlicher Art – von dem bedeutsamen Französisch-Deutschen Schriftstellertreffen im Jahr 1953 in Paris bis zur ungewöhnlichen Begegnung mit Thomas Bernhard 2011. \nHans Bender\, 1919 in Mühlhausen/Kraichgau geboren\, lebte seit 1959 in Köln. Er studierte Literatur- und Kunstgeschichte in Heidelberg. Bender war Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Zahlreiche Auszeichnungen\, zuletzt Kulturpreis Köln 2000 sowie Ehrengabe 2006 der Deutschen Schillerstiftung von 1859\, Weimar. Hans Bender starb 2015 in Köln. \nHorst Bürger\, Jahrgang 1945\, geboren während der Evakuierung aus Köln nach Wolfen Bitterfeld. Im Herbst 1945 Rückkehr nach Köln. Nach seinem Schulabschluss begann er eine Lehre als Buchhändler. Das Interesse an diesem Beruf wurde durch seine Arbeit im berühmten Taschenbuchkeller von Gerhard Ludwig geweckt. Er studierte Deutsch und Geschichte an der Universität Köln. Während des Studiums arbeitete er im Büro der Zeitschrift Akzente in Köln\, die damals von Hans Bender allein herausgegeben wurde. Nach dem Staatsexamen 1976 wurde er Lehrer. Außerdem studierte er zwei Jahre italienische Literatur in Perugia. Dann trat er seine erste Lehrerstelle in Kleve am Niederrhein an. Er war Mitarbeiter an einigen Anthologien von Hans Bender. Horst Bürger war mit Hans Bender bis zu dessen Tod befreundet. \nGabriele Ewenz\, Dr. phil.\, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft\, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Bonn und Berlin. Seit 2009 ist sie Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). \nWalter Hörner\, Jahrgang 1951\, geboren in Bad Mergentheim\, begann nach acht Jahren Volksschule eine Müllerlehre. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diesen Beruf nach einigen Jahren. Nach verschiedenen Beschäftigungen in der Wirtschaft machte er von 1980 bis 1983 sein Abitur am Abendgymnasium Aachen und studierte danach Geschichte und Geographie an der Universität Bonn. Im gleichen Jahr gründete er mit Bernhard Albers in Aachen die Rimbaud Verlagsgesellschaft. Bis zum Jahr 2019 war er zusammen mit Albers Geschäftsführer des Rimbaud Verlags. Dort erschienen im Lauf der Jahre die Werke von Hans Bender. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv in Kooperation mit der Buchhandlung Bittner. \n© Hans Georg Schwark
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SUMMARY:Anderland IV – Mit Ron Padgett (per Video)\, Jan Röhnert und Jan Drees
DESCRIPTION:Dienstag\, 5. November um 19:30 Uhr\nsprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. Kombiticket für beide Abende 18\,-€ / 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221-2574870 \n„Anderland“\, das Kölner Poesiefest\, findet in diesem Herbst zum vierten Mal statt. An zwei aufeinander folgenden Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal Marcel Beyer\, Jan Röhnert\, der amerikanische Dichter Ron Padgett und Jan Drees. \nAm zweiten Abend spricht Jan Röhnert per Videocall mit Ron Padgett. \nAnschließend stellt Jan Röhnert im Gespräch mit Jan Drees seine eigenen Texte vor. \nRon Padgett wurde 1942 in Tulsa\, Oklahoma\, geboren und war mit ersten deutschen Übersetzungen in der Anthologie „Silver Screen“ (1969) von Rolf Dieter Brinkmann vertreten\, als Exponent der amerikanischen Beat-und-Pop-Bewegung. Er gilt als einer der wichtigsten amerikanischen Lyriker der Gegenwart. \n„Beim Drehbuchschreiben wusste ich schon\, dass ich Gedichte von Ron Padgett verwenden wollte. Ich liebe seine Gedichte sehr. Einige hat er speziell für den Film verfasst. Sie feiern die kleinen Dinge.“ So Jim Jarmusch über seinen Kultfilm „Paterson“\, dessen Hauptfigur – ein Busfahrer\, der Lyrik schreibt – Gedichte von Ron Padgett in sein Heft notiert. Auch dank dieses vielfach ausgezeichneten Films teilen inzwischen zahllose Menschen Jarmuschs Begeisterung für seine Gedichte. \nJan Röhnert\, 1976 in Gera geboren\, ist Literaturwissenschaftler\, Essayist\, Übersetzer\, Autor von Reiseprosa und Lyriker\, der u.a. mit dem Lyrikpreis des LCB\, einem Harald-Gerlach-Stipendium\, dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis und dem Lyrikpreis der RAI Südtirol ausgezeichnet wurde. Er lehrt an der TU Braunschweig und lebt seit 2018 in Leipzig. Er hat alle auf Deutsch erschienen Bände („Die schönsten Streichhölzer der Welt“\, „Hier und Dort & Dort und Hier“\, „Perfekt sein / How to Be Perfect“) Ron Padgetts übersetzt. \nJan Drees ist Redakteur im Literaturressort des Deutschlandfunks und moderiert die Sendungen „Lesezeit“ und den „Büchermarkt“. Außerdem ist er Autor zahlreicher Bücher wie „Sandbergs Liebe“ (2019) und „Literatur der Krise. Das Novellenwerk von Hartmut Lange“. Jan Drees lebt in Köln. \nDie Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Literatur-in-Köln Archiv (LiK)\, der Buchhandlung Bittner und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln statt. \n© Padgett: Pascal Perich © Röhnert: Mirette Bakir © Drees: privat
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SUMMARY:AUSVERKAUFT Anderland IV - Ein Abend für Friederike Mayröcker mit Marcel Beyer
DESCRIPTION:AUSVERKAUFT! \nMontag\, 4. November um 19:30 Uhr sprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln Eintritt: 12\,-€ / 10\,-€. Kombiticket für beide Abende 18\,-€ / 15\,-€ VVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221-2574870 \n„Anderland„\, das Kölner Poesiefest\, findet in diesem Herbst zum vierten Mal statt. An zwei aufeinander folgenden Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal Marcel Beyer\, Jan Röhnert\, der amerikanische Dichter Ron Padgett und Jan Drees. Der erste Abend ist Friederike Mayröcker gewidmet\, einer der großen Dichterinnen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Immer wieder wurde sie für den Literaturnobelpreis ins Gespräch gebracht. Am 4. Juni 2021 verstarb sie mit 96 Jahren in ihrer Heimatstadt Wien. Zu ihrem 100. Geburtstag am 20. Dezember 2024 werden die „Gesammelten Gedichte 2004-2021“ erscheinen\, aus denen der Herausgeber Marcel Beyer den Abend gestalten wird. Der Band wird an diesem Abend bereits vorliegen. Marcel Beyer\, geb. in Tailfingen/Württemberg\, wuchs in Kiel und Neuss auf. Er studierte von 1987 bis 1991 Germanistik\, Anglistik und Literaturwissenschaft an der Universität Siegen; 1992 Magister Artium mit einer Arbeit über Friederike Mayröcker. Der Autor erhielt zahlreiche Preise\, darunter 2008 den Joseph-Breitbach-Preis\, 2016 den Georg-Büchner-Preis und 2021 den Friedrich-Hölderlin-Preis. Bis 1996 wohnte Marcel Beyer in Köln\, seitdem ist er in Dresden ansässig. Er ist Herausgeber der „Gesammelten Gedichte 2004-2021“ Friederike Mayröckers. Der Band enthält bisher unveröffentliche und unbekannte Gedichte und ein von ihm verfasstes ausführliches Nachwort. \nDie Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Literatur-in-Köln Archiv (LiK)\, der Buchhandlung Bittner und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln statt. \n© Foto Beyer: Jürgen Bauer
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SUMMARY:Ciao Amore\, Ciao
DESCRIPTION:Mit Eric Pfeil und 100 neuen und alten Songs durch Italien\nItalien und die Musik – in keinem anderen Land hat die Musik einen vergleichbaren Stellenwert. Mehr als jede andere Kunst ist sie in der Lage\, das Land zu erklären und alle tausendfach gestellten Fragen zu beantworten. \nMusik ist dauerpräsent. In einem Land\, in dem Opernarien gepfiffen werden\, überall Denkmäler namhafter Sänger*innen herumstehen und die Einschaltquoten eines fünftägigen Liederwettbewerbs jede Sportübertragung in den Schatten stellen\, kommt man an der Musik schlicht nicht vorbei. \nEntlang von herzergreifenden Canzoni und unwiderstehlichen Ohrwürmern erzählt Eric Pfeil von der Zerrissenheit eines Landes zwischen Dolce Vita und undurchdringlicher Bürokratie\, vom Erbe Silvio Berlusconis\, von der Mafia und gesellschaftlichem Aufbruch\, der Erfolgsgeschichte von Italiens uncoolster Band und immer wieder von der Liebe. \nEric Pfeil wurde 1969 in Bergisch Gladbach geboren und fuhr schon kurz darauf zum ersten Mal über die Alpen. Um die Jahrtausendwende war er Produzent der legendären Musiksendung Fast Forward\, seither ist er ein gefragter TV-Autor. Er schreibt unter anderem für die FAZ und den Rolling Stone über Film\, Literatur sowie über Popmusik und ihre Folgen. Er lebt in Köln\, hat aber Italien nie wieder verlassen … und schon mit Azzurro\, seinem ersten „Reiseführer ohne Sehenswürdigkeiten“\, begeistert. \nEine Veranstaltung im Rahmen unseres Abschiedsprogramms in der Zentralbibliothek.
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SUMMARY:Mer trecken öm me'm janze Inventar
DESCRIPTION:Mitsingkonzert op Kölsch: Die Ahl Kamelle Band von Loss mer singe\nDie Ahl Kamelle-Band von „Loss mer singe“ ist auch in diesem Jahr mit vielen musikalischen Perlen aus dem großen kölschen Liederschatz in der Zentralbibliothek zu Gast – frei nach dem Motto \n„Mer trecken öm me’m janze Inventar“ \nDas Mitsingen und dabei Neu- und Wiederentdecken kölscher Musik ist ausdrücklich erwünscht! Moderatoren aus dem Team der Mitsinginitiative „Loss mer singe“ führen durchs Programm und erzählen Wissenswertes wie Kurioses zu den Liedern. Ein Textheft als Mitsinghilfe erleichtert das Mitmachen\, wenn es darum geht\, auch Unbekanntes zu entdecken. \nDie Reihe „Ahl Kamelle\, neu jelötsch“ gibt es seit 2014 unter dem Dach der Mitsinginitiative „Loss mer singe“\, die damit neben der bekannten alljährlichen Kneipentour während der Karnevalszeit auch ein festes Standbein bei der Pflege des gesamten kölschen Liederschatzes hat. Denn: „Kölsch es mieh wie Karneval …“ \nEine Veranstaltung im Rahmen unseres Abschiedsprogramms in der Zentralbibliothek.
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SUMMARY:Verteidigt die Demokratie! Ein Gespräch zu 75 Jahren Grundgesetz mit Gerhart Baum\, Kübra Gümüşay und Ralph Erdenberger
DESCRIPTION:Unsere Demokratie braucht uns – jetzt. Denn sie ist nicht selbstverständlich. Angesichts multipler Krisen weltweit wenden sich immer mehr Menschen populistischen Strömungen und rechtsextremen Parteien zu\, die gezielt Ängste schüren und einfache Lösungen für schwierige Themen versprechen. \nDoch wir stehen den Entwicklungen nicht ohnmächtig gegenüber. Wir können der Normalisierung antidemokratischer Positionen entgegentreten. Aus der Apathie kommen und aktiv werden. Wir dürfen den Lauten nicht länger die Bühne überlassen. Denn Demokratie funktioniert nur mit Bürger*innen\, die sie mit Leben füllen. Alle sind gefordert\, undemokratischen und menschenfeindlichen Tendenzen entschlossen entgegenzutreten. Der Zeitpunkt ist jetzt! \nAm 23. Mai wird das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland 75 Jahre alt. Anlässlich des Jahrestages sprechen Autorin Kübra Gümüşay und Bundesinnenminister a. D. Gerhart Baum darüber\, inwiefern die Demokratie unter Druck geraten ist und was zur Überbrückung der sich auftuenden Spaltungen notwendig ist. Moderiert wird das Gespräch von Ralph Erdenberger. \nDer Jurist und Politiker Gerhart Baum übte von 1978 bis 1982 das Amt des Bundesinnenministers aus. In dieser Funktion gehörten Bürgerrechte\, Umweltschutz und Kulturpolitik zu seinen Schlüsselthemen. Für sein Engagement hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten\, zuletzt die Ehrendoktorwürde der Kölner Universität. \nKübra Gümüşay ist Autorin des Bestsellers „Sprache und Sein“\, sowie Initiatorin zahlreicher preisgekrönter Kampagnen und Vereine. Seit 2023 ist sie Fellow am New Institute in Hamburg. Aktuell erforscht sie alternative Zukünfte\, reale Utopien und die Politik der Imaginationen. \nDer Journalist Ralph Erdenberger steht unter anderem für Diskussionskultur im Radio. Seit Jahren moderiert er auf WDR 5 regelmäßig die Sendungen „Tagesgespräch“\, „Stadtgespräch“ und „Neugier genügt“. Dabei versteht er sich als Brückenbauer zwischen unterschiedlichen Positionen. \nDer Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: Veranstaltungen der Stadtbibliothek Köln (easy2book.de)
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SUMMARY:Anderland III – Birgit Kreipe und Steffen Popp
DESCRIPTION:Mittwoch\, 15. Mai um 19:30 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €\nKombiticket für Student*innen 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221-2574870 \n„Anderland„\, das Kölner Fest der Poesie\, findet in diesem Frühling zum dritten Mal statt. An zwei hintereinander folgenden Tagen steht die Lyrik im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal die Autor*innen Steffen Popp\, Monika Rinck und Birgit Kreipe. \nAm zweiten Abend begrüßt Steffen Popp  die Autorin Birgit Kreipe\, beide lesen aus ihren neuesten Gedichtbänden\, erkunden Gemeinsamkeiten\, erzählen von Inspiration und ihren Arbeitsweisen\, laden ihr Publikum so zu einem Gespräch über moderne deutsche Dichtung ein. \nBirgit Kreipe\, geboren 1964 in Hildesheim. Studium der Psychologie und Germanistik in Marburg\, Wien und Göttingen. Lebt in Berlin. Gedichte erschienen in vielen Zeitschriften und Anthologien\, zuletzt im „Jahrbuch der Lyrik“ (2020). \nSteffen Popp\, geboren 1978 in Greifswald\, lebt als Dichter\, Literaturwissenschaftler und Übersetzer in Berlin. Popp veröffentliche seit 2004 die Gedichtbände „Wie Alpen“\, „Kolonie Zur Sonne“\, „Dickicht mit Reden und Augen“ und „118“. Er erhielt den Peter-Huchel-Preis\, 118 stand zudem 2017 auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse\, 2018 wurde Popp in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen. 2022 hatte er die Thomas Kling-Poetikdozentur an der Uni Bonn inne. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \nFotos: © Kreipe: Renate von Mangold\, © Popp: Renate von Mangold
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SUMMARY:Anderland III – Ein Abend für Elke Erb. Mit Steffen Popp und Monika Rinck
DESCRIPTION:Dienstag\, 14. Mai um 19:30 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €\nKombiticket für Student*innen 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221-2574870 \n„Anderland„\, das Kölner Fest der Poesie\, findet in diesem Frühling zum dritten Mal statt. An zwei hintereinander folgenden Tagen steht die Lyrik im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal die Autor*innen Steffen Popp\, Monika Rinck und Birgit Kreipe. \nDer erste Abend ist der Dichterin Elke Erb (*1938) gewidmet\, die zu den wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Poesie der Gegenwart zählte. Ihr innovatives Werk beeinflusst seit Generationen junge Dichterinnen und Dichter. Nach einer kurzen Begrüßung sprechen die Schriftsteller*innen Steffen Popp und Monika Rinck über Erbs Werk und stellen eine Auswahl ihrer Texte vor\, die sie kürzlich gemeinsam im Suhrkamp Verlag unter dem Titel „Das ist hier der Fall“ anlässlich des Georg-Büchner-Preises herausgegeben haben. \nMonika Rinck\, geboren 1969 in Zweibrücken\, veröffentlichte Essays\, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen gewürdigt\, unter anderem mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis\, dem Ernst-Jandl-Preis und dem Roswitha-Preis. Rinck ist Mitglied in der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Akademie der Künste Berlin. 2016/2017 war sie in Köln Kuratorin des internationalen Festivals Poetica III. Seit 2023 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nElke Erb\, geboren 1938 in der Eifel\, gestorben 2024 in Berlin. Seit 1966 war sie freie Schriftstellerin. Seit 1974 Übersetzungen der Texte von Marina Zwetajewa sowie Nachdichtungen überwiegend aus dem Russischen. Zahlreiche Preise und Stipendien\, so wurde ihr 1988 der Peter-Huchel-Preis zugesprochen. Elke Erbs Bücher erschienen in kleineren Verlagen und Zeitschriften jenseits des Mainstreams. Seit 1998 publizierte sie vor allem bei dem auf Poesie spezialisierten Urs Engeler. Sie war Mitglied in der Berliner Akademie der Künste. 2020 bekam Erb den Georg-Büchner-Preis. \nSteffen Popp\, geboren 1978 in Greifswald\, lebt als Dichter\, Literaturwissenschaftler und Übersetzer in Berlin. Popp veröffentliche seit 2004 die Gedichtbände Wie Alpen\, Kolonie Zur Sonne\, Dickicht mit Reden und Augen und 118. Er erhielt den Peter-Huchel-Preis\, 118 stand zudem 2017 auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse\, 2018 wurde Popp in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen. 2022 hatte er die Thomas Kling-Poetikdozentur an der Uni Bonn inne. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \nFotos: © Erb: Ute Schendel\, © Popp: Renate von Mangold © Rinck: Mirko Lux\, VATMH
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SUMMARY:Michael Kumpfmüller: „Die Herrlichkeit des Lebens“
DESCRIPTION:Der Autor des Bestsellers liest aus seinem Roman und berichtet über die komplizierten Wege wie aus einem Roman ein Kinofilm wird. \nMichael Kumpfmüller zeichnet in „Die Herrlichkeit des Lebens“ das Bild Franz Kafkas\, eines Menschen\, der in seinem letzten Lebensjahr die große Liebe findet und sein Leben in die Hand nimmt\, bevor es dafür zu spät ist. Im Sommer 1923 lernt der tuberkulosekranke Franz Kafka\, als Dichter nur Eingeweihten bekannt\, in einem Ostseebad die 25-jährige Köchin Dora Diamant kennen. Und innerhalb weniger Wochen macht er\, was er nicht für möglich gehalten hat: Er entscheidet sich für das Zusammenleben mit einer Frau\, teilt Tisch und Bett mit Dora. In Berlin wagt er mit ihr das gemeinsame Leben\, mitten in der Hyperinflation der Weimarer Republik. Den täglich kletternden Preisen\, den wechselnden Untermietquartieren\, den argwöhnischen Eltern zum Trotz: Bis zu seinem Tod im Juni 1924 werden sich Franz Kafka und Dora Diamant\, von wenigen Tagen abgesehen\, nicht mehr trennen. \nAus dieser wahren Geschichte macht Michael Kumpfmüller einen feinsinnigen\, behutsamen und kenntnisreichen Liebesroman. Kafkas Tagebücher\, seine Briefe und letzten Texte kennt er genau und webt sie in die Erzählung ein. Aber ebenso sehr widmet er sich Doras Sicht\, dem Blick der verliebten jungen Frau auf ihren rätselhaften\, sterbenden Mann. Und so gelingt Kumpfmüller eine tief anrührende Parabel über das Leben und die Liebe\, das Schreiben und den Tod. \nMichael Kumpfmüllers Roman »Die Herrlichkeit des Lebens« wurde von Georg Maas und Judith Kaufmann verfilmt und wird ab 14. März in den Kinos zu sehen sein.
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SUMMARY:Im Namen Gottes – Die Unterdrückung der Frauen im Iran
DESCRIPTION:Jasmin Taylor im Gespräch mit Nina Moghaddam\nDer Tod der 22-jährigen Kurdin Jina Mahsa Amini\, die wegen ihres locker sitzenden Kopftuchs von der iranischen Sittenpolizei verhaftet und misshandelt wurde und infolgedessen drei Tage später starb\, war nicht der einzige Fall von Verbrechen an Frauen in Iran. „Im Namen Gottes“ beleuchtet zutiefst erschütternde Einzelschicksale von acht Frauen\, die stellvertretend für über 40 Millionen von Iranerinnen stehen. Jeder Leidensweg wird in Form eines Memoirs erzählt. Auch die Autorin Jasmin Taylor berichtet als eine der Protagonistinnen von ihren verstörenden Erfahrungen. \nNeu und schockierend ist\, wie Jasmin Taylor auf Grundlagen des islamisch-iranischen Rechts Bezug nimmt und sachlich erläutert\, dass Frauenhass und Gräueltaten durch gezielte Gesetzgebung legitimiert sind. Zudem wird ein Vergleich zwischen der iranischen Gesetzgebung und internationalem Recht gezogen\, der sehr deutlich macht\, wie überlebensnotwendig konkrete Änderungen des aktuell geltenden Frauenrechts in Iran sind. \nDie gebürtige Iranerin Jasmin Taylor flüchtete mit 17 Jahren während des Ersten Golfkriegs nach Deutschland. Sie studierte Psychologie und Human Relations an der University of Maryland und University of Oklahoma. Seit 2002 lebt und arbeitet sie in Berlin. 2014 initiierte sie das Projekt SIS – Strong Independent Sisters\, welches geflüchtete Frauen beim Spracherwerb und bei der Arbeitssuche unterstützt \nNina Moghaddam ist eine deutsche TV Moderatorin und Moderationscoach. Sie wurde 1980 in Madrid geboren und hat iranische Wurzeln. Mit ihren beiden Söhnen lebt und arbeitet sie in Köln. Parallel zu ihrer Karriere im Fernsehen studierte sie Regionalwissenschaften Ostasien mit Schwerpunkt China an der Universität zu Köln. Ihr ehrenamtliches Engagement gilt den Frauenrechten im Iran. \nMusikalisch wird der Abend begleitet von der Sängerin Diana Damm. \n\n\nDie Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft.
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SUMMARY:Verkaufte Zukunft – Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht. Jens Beckert im Gespräch mit Gert Scobel
DESCRIPTION:Mittwoch\, 10. April um 19:00 Uhr\nStadtbibliothek am Neumarkt\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 8\,-€\, ermäßigt 6\,-€ oder 4\,-€\nVVK über kölnticket unter: https://www.koelnticket.de/event/stadtbibliothek-koeln-zentralbibliothek-stadtbibliothek-koeln-18134165/ \nSeit Jahrzehnten wissen wir um die Gefährlichkeit der Erderwärmung. Dennoch nehmen die globalen Treibhausgasemissionen weiter zu. Offenbar gelingt es uns nicht\, den Klimawandel zu stoppen. Wie lässt sich dieses Versagen erklären? Warum reagieren Gesellschaften so zögerlich auf diese Bedrohung? \nBeckert zeigt\, warum es sich beim Klimawandel um ein tückisches Problem handelt\, an dem die sich seit 500 Jahren entwickelnde kapitalistische Moderne aufgrund ihrer institutionellen und kulturellen Strukturen fast zwangsläufig scheitern muss. Die Temperaturen werden also weiter steigen\, die sozialen und politischen Auseinandersetzungen werden sich verschärfen. Anpassungsfähigkeit\, Resilienz und vor allem solidarisches Handeln sind gefragt. Daraus ergeben sich Aufgaben für eine realistische Klimapolitik. \nJens Beckert ist seit 2005 Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung und Professor für Soziologie in Köln. 2018 wurde er mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. \nGert Scobel lehrt Philosophie und Interdisziplinarität an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Für seine Sendung „scobel“ bei 3sat und seinen philosophischen YouTube-Kanal wurde er vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Grimme Preis. \nEine Kooperation mit der der Stadtbibliothek Köln \n© Beckert: David Ausserhofer\, © Scobel: Christoph Hardt
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SUMMARY:Michael Hampe: Wozu? Eine Philosophie der Zwecklosigkeit Gespräch mit Gert Scobel
DESCRIPTION:Donnerstag\, 4. April 2024 um 19:00 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 8\,-€\, ermäßigt 6\,-€ oder 4\,-€\nVVK über kölnticket unter: https://www.koelnticket.de/event/stadtbibliothek-koeln-zentralbibliothek-stadtbibliothek-koeln-18134164/  \nWas bedeutet es\, auf die Welt zu kommen? Wir treffen Unterscheidungen und Bewertungen\, noch bevor wir Begriffe bilden\, sprechen und urteilen. Wir verlieben uns und begreifen\, dass das Leben endlich ist. All das kann man philosophisch untersuchen: Entsteht da ein Subjekt? Warum braucht es einen „Sinn“? Wozu das alles? Kann man ein Leben mit all seinen Erfahrungen und Emotionen überhaupt in Worte fassen?\nWenn wir uns aber nur über Ausschnitte unseres Lebens austauschen können\, geraten Regeln und Zwecke ins Wanken\, weil sie nur einen Teil unserer Existenz betreffen. Damit ist der Weg frei für eine Selbsterkundung\, die eine größere innere Freiheit verspricht als die Jagd nach Zielen und die Suche nach Sinn. \nMichael Hampe studierte Philosophie\, Literaturwissenschaft\, Psychologie und Biologie in Heidelberg und Cambridge. Nach Professuren in Dublin\, Kassel und Bamberg ist er seit 2003 Professor für Philosophie an der ETH Zürich. Zuletzt sind von ihm erschienen: „Tunguska oder Das Ende der Natur“ (2011)\, „Die Lehren der Philosophie“ (2014) und „Die Wildnis\, die Seele\, das Nichts. Über das wirkliche Leben“ (2020). \nGert Scobel studierte Philosophie und Theologie in Frankfurt am Main und an der University of California in Berkeley. Er ist Autor mehrerer Bücher und lehrt Philosophie und Interdisziplinarität an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Für seine Sendung „scobel“ bei 3sat und seinen philosophischen YouTube-Kanal wurde er vielfach ausgezeichnet\, u. a. mit dem Grimme Preis. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln. \n© Hampe: DIE NEUE VERNUNFT\, Daria Stratmann\, © Scobel: Christoph Hardt
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SUMMARY:"Einige der Herren sagten etwas dazu"
DESCRIPTION:Die Autorinnen der Gruppe 47\nAutorin Nicole Seifert im Gespräch mit Wiebke Porombka \nNicole Seifert erzählt die Geschichte der Gruppe 47 aus der Perspektive der Frauen. „Einige Herren sagten etwas dazu“ macht es zwingend\, die deutsche Gegenwartsliteratur neu zu denken und die literarische Landschaft neu zu ordnen. \nEs waren viel mehr Autorinnen bei den berühmt-berüchtigten Treffen der Gruppe 47 als Ingeborg Bachmann und Ilse Aichinger\, aber sie sind in Vergessenheit geraten\, sie fielen aus der Geschichte heraus. Und wurden sie mit erzählt\, dann nicht als Autorinnen ihrer Texte\, sondern als begehrenswerte Körper oder als tragische Wesen. \nNicole Seifert schreibt über die Erfahrungen der Autorinnen bei der Gruppe 47\, von ihrem Leben in den Fünfziger- und Sechzigerjahren in der BRD und von ihren Werken. \nSchriftstellerinnen wie Gisela Elsner und Gabriele Wohmann müssen neu gelesen\, Schriftstellerinnen wie Ruth Rehmann\, Helga M. Novak und Barbara König neu entdeckt werden. Ein ganz neuer Blick auf die Gruppe 47 und die Nachkriegsliteratur\, der uns bis in die Gegenwart führt. \nNicole Seifert ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und gelernte Verlagsbuchhändlerin und arbeitet als Übersetzerin und Autorin. Ihr Buch „FrauenLiteratur. Abgewertet\, vergessen\, wiederentdeckt“ erschien 2021 und löste eine Debatte über weibliches Schreiben aus. Seifert ist Mitherausgeberin der Reihe „rororo Entdeckungen“\, in der Romane unbekannter Autorinnen des 20. Jahrhunderts (wieder)veröffentlicht werden. \nWiebke Porombka ist promovierte Literaturwissenschaftlerin. Sie arbeitete als Dramaturgie- und Regieassistentin und von 2008 bis 2011 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. Als Literaturkritikerin schreibt sie für verschiedene Zeitungen\, unter anderem für die FAZ. Seit 2021 ist sie Literaturredakteurin im Deutschlandfunk. \nEine Veranstaltung unseres Literatur-in-Köln-Archiv (LiK).
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SUMMARY:Der Streitfall: Wie die Demokratie nach Deutschland kam und wie wir sie neu beleben müssen
DESCRIPTION:Die Autoren Friedrich Kießling und Christoph Safferling im Gespräch mit Luisa Thomé. \nDeutschland steckt in einer Polykrise\, auch die Demokratie. Die Herausforderungen für Rechtsstaat und Demokratie in Deutschland nehmen zu. Der Blick zurück auf die Gründung der Bundesrepublik und die Krisen der vergangenen 75 Jahre zeigt: Unsere Demokratie ist stabiler\, als viele Schwarzseher wahrhaben möchten. Der gesellschaftliche Zusammenhalt während der stürmischen Krisen der zurückliegenden Jahre – Finanzkrise\, Flüchtlingskrise\, Pandemie\, Ukrainekrieg – hat sich als resilient erwiesen. Und im europäischen Vergleich auffällig: Die radikalen Parteien können in Deutschland noch von der Macht ferngehalten werden. Aber die Anfechtungen sind groß und nur durch entschiedenes politisches Handeln\, durch eine Reform des Rechtsstaats\, kann Deutschland bleiben\, was es ist: Eine freiheitliche Demokratie. \nFriedrich Kießling ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bonn. Er forschte und lehrte unter anderem in London\, Wien und Dresden. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist der Nationalsozialismus in der BRD. \nChristoph Safferling ist Professor für Strafrecht\, Strafprozessrecht\, Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Universität Erlangen-Nürnberg. Er war Co-Autor der Studie zur NS-Vergangenheit des Bundesjustizministeriums „Die Akte Rosenburg“. \nLuisa Thomé studierte Germanistik und English Studies in Bonn und Sevilla. Sie arbeitete zunächst als freie Autorin unter anderem für „Die Zeit“\, die „taz“ und die „Süddeutsche Zeitung“ zu Themen aus den Bereichen Gesellschaft und Sozialpolitik. Von 2020 bis 2022 absolvierte sie die Deutsche Journalistenschule in München. Seit April 2023 ist sie stellvertretende Ressortleiterin des „Ressort X“ bei „Zeit Online„.
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SUMMARY:Söhne großziehen als Feministin
DESCRIPTION:Autorin Shila Behjat im Gespräch mit Sarah Zerback\nIhren Feminismus hat Shila Behjat durch unzählige Erfahrungen erlernt und sie kämpft für eine Welt\, in der Männer nicht länger das Maß aller Dinge sind. Nun ist sie Mutter zweier Söhne\, die im Alltag so manches Rollenmuster ins Wanken bringen. Persönlich und ungemein berührend erzählt Behjat anhand ganz alltäglicher Situationen\, wie das Leben mit zwei heranwachsenden Jungs ihre feministische Haltung verändert hat. Dabei verortet sie ihre Erfahrungen und Gedanken in den Debatten unserer Zeit. Auf diese Weise stellt sie sich lange vernachlässigten Fragen der Gleichberechtigung\, die nicht nur Eltern\, sondern die Gesellschaft als Ganze angehen. Ein konstruktives\, selbstkritisches und sehr bewegendes Debüt\, das zeigt: Es ist Zeit für ein Streitgespräch – mit uns selbst! \nShila Behjat\, 1982 geboren\, ist Journalistin und Publizistin mit deutschiranischen Wurzeln. Sie studierte Jura in Hamburg und Paris\, war Korrespondentin in London\, lebte als freie Journalistin in Indien und berichtete für das Frauenportal Aufeminin.com über Gleichstellung in der Europäischen Union. Als Kulturredakteurin bei ARTE verantwortet sie nun Dokumentationen und neue Formate. Behjat war im Redaktionskollektiv mit „Tracks East“ für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. \nSarah Zerback ist Redakteurin beim Deutschlandfunk. In der Redaktion Zeitfunk moderiert sie alle tagesaktuellen Sendungen\, von den „Informationen am Morgen“ bis zum „Journal vor Mitternacht“. Außerdem ist sie als Host im Podcast–Team von „Der Tag“ und seit 2023 im Podcast „Schmetterlingseffekt“ zu hören.
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SUMMARY:We Will Not Fade Away / My ne zgasnemo
DESCRIPTION:© Filmplakat und Filmstill: Alisa Kovalenko  \n\nDokumentarfilmvorführung mit anschließendem Gespräch\n\n\n\nEin Leben ohne bewaffnete Konflikte kennen Andriy\, Illia\, Lera\, Liza und Ruslan kaum. In ihrem Dokumentarfilm „We Will Not Fade Away“ portraitiert die ukrainische Re \n\n\n\ngisseurin Alisa Kovalenko die fünf Jugendlichen in der Region Luhansk an der Kriegsfront zum Donbass in den Jahren 2019 bis 2021. Die Bevölkerung lebt dort seit acht Jahren im Ausnahmezustand. Für die Menschen hat der Krieg nicht 2022\, sondern bereits 2014 begonnen. Der Film gewährt einen Einblick in den Alltag der Jugendlichen und erzählt von ihren Plänen und Wünschen für eine bessere Zukunft. \n„Das Porträt einer Generation\, die trotz oder gerade wegen der sie umgebenden Finsternis imstande ist\, die fragile Schönheit des Lebens zu erkennen und zu feiern“ – Michelle Koch\, Berlinale \n„We Will Not Fade Away / My ne zgasnemo“ feierte 2023 auf der Berlinale Premiere. Bevor er im Sommer über die Plattform Filmfriend für Mitglieder der Stadtbibliothek Köln verfügbar ist\, wird er bereits heute im Original mit englischen Untertiteln auf großer Leinwand gezeigt. \nBeim Filmgespräch im Anschluss gibt es zudem die Möglichkeit zum Austausch mit Expert*innen und Protagonist*innen: Zu Gast sind Yelyzaveta Atanova (Liza) und Hryhorii Atanov (Lizas Bruder). \n\n19 Uhr: Filmvorführung (Original mit englischen Untertiteln)\n20:45 Uhr: Filmgespräch (in englischer Sprache)\n\nDie Veranstaltung wird in Kooperation mit der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) und mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt. \nDie Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten: Veranstaltungen der Stadtbibliothek Köln (easy2book.de)
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SUMMARY:"Von Juden lernen"
DESCRIPTION:Die Autorin Mirna Funk im Gespräch über 5.780 Jahre Denkgeschichte für die Zukunft\nWenn es heute um jüdisches Leben geht\, dreht sich die Diskussion – insbesondere in Deutschland – meist um den Holocaust\, den arabisch-israelischen Konflikt oder Antisemitismus. Dabei ist das Judentum die älteste der monotheistischen abrahamitischen Religionen\, das bedeutet eine jahrtausendealte Kultur und Philosophie. \nMirna Funk greift in ihrem aktuellen Buch acht Theorien der jüdischen Ideengeschichte auf\, und bringt sie in Dialog mit dem „Jetzt“. Dazu gehört zum Beispiel „lashon hara“\, das Verbot der üblen Nachrede\, oder „tikkun olam“\, die Pflicht\, die Welt zu verbessern. So eröffnet Funk eine neue Perspektive auf politische Debatten\, Streitkultur und Persönlichkeitsentwicklung: lebensnah\, philosophisch fundiert und einzigartig. \nMirna Funk wurde 1981 in Ostberlin geboren und studierte Philosophie sowie Geschichte an der Humboldt-Universität. Sie arbeitet als freie Journalistin und Autorin\, unter anderem für „Neon“\, „L’Officiel Germany“ und „Süddeutsche Magazin“. Sie schreibt über Kultur und ihr Leben zwischen Berlin und Tel Aviv. 2015 erschien ihr Debütroman „Winternähe“\, für den sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis 2015 für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet wurde.
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SUMMARY:Spurensuche: "Die verlorene Ehre der Katharina Blum"
DESCRIPTION:Interaktiver Einblick in Heinrich Bölls Erzählung mit anschließendem Theaterbesuch\nGemeinsam mit dem Schauspiel Köln wollen wir etwas tiefer in Heinrich Bölls Erzählung „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ eintauchen. \nBei einer interaktiven Einführung sind alle Interessierten in unsere Zentralbibliothek eingeladen\, um mit dem Theaterpädagogen David Vogel Aufbau und Struktur des Theaterstücks näher kennenzulernen sowie einen Zugang zur Handlung\, den Charakteren und deren Beziehungen zu finden. \nAußerdem erhalten Sie eine exklusive 30-minütige Führung durch das Heinrich-Böll-Archiv. Ein besonderer Höhepunkt ist hier das museal präsentierte Arbeitszimmer Heinrich Bölls. \nDer gemeinsame Vorstellungsbesuch im Schauspiel Köln im Anschluss rundet den Abend ab. \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation der Stadtbibliothek Köln mit dem Schauspiel Köln. \nDarum geht es in „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“\n1974: Eine junge Frau verlässt ihre Wohnung\, um zu einem privaten Tanzvergnügen zu gehen. Vier Tage später stellt sie sich der Polizei und gibt an\, einen Journalisten erschossen zu haben. Reue empfindet sie nicht. Was ist Katharina Blum in den vergangenen vier Tagen widerfahren? Was hat zu dieser dramatischen Entwicklung geführt? \nIn Form von Protokollen\, Berichten und Zeug*innenaussagen rekonstruiert Heinrich Böll in seiner berühmt gewordenen Erzählung die beispielhafte Geschichte einer Eskalation von Gewalt. Katharina Blum gerät in den Fokus der Boulevardpresse\, weil sie sich impulsiv in einen gesuchten Terror-Verdächtigen verliebt und ihm zur Flucht verhilft. Schutzlos sieht sie sich einer Kampagne ausgesetzt\, die vor nichts Halt macht und alternative Fakten als allgemein gültige Tatsachen verkauft. \nMit „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ zeichnet Heinrich Böll das Bild einer zutiefst patriarchalen Gesellschaft\, in der Populismus und Sexismus destruktiv zusammenwirken. Fünfzig Jahre nach dem Erscheinen der Erzählung bringt Regisseur Bastian Kraft den Text mit einem rein weiblichen Ensemble auf die Bühne des Depot 1.
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SUMMARY:Ein Ort für Poesie: Anderland 2 - Monika Rinck und Uljana Wolf
DESCRIPTION:Dienstag\, 7. November um 19:30 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €.\nVVK über die Buchhandlung Bittner (0221/2574870\, info@bittner-buch.de)\n \n„Anderland“\, das Kölner Festival zur Poesie\, findet in diesem Herbst zum zweiten Mal statt. An zwei Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Am zweiten Abend lesen die Autorinnen Monika Rinck und Uljana Wolf aus ihren Werken. \nMonika Rinck\, geboren in Zweibrücken\, veröffentlichte Essays\, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen gewürdigt\, unter anderem mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis\, dem Ernst-Jandl-Preis und dem Roswitha-Preis. 2016/2017 war sie in Köln Kuratorin des internationalen Festivals Poetica III. Seit 2023 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nUljana Wolf\, geboren in Berlin\, ist Lyrikerin und Übersetzerin. Sie veröffentlichte vier Gedichtbände\, den Essayband „Etymologischer Gossip“\, der 2022 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik ausgezeichnet wurde. Ihr Werk wurde in über 15 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Peter-Huchel-Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis. 2022 kuratierte sie die Poetica VI in Köln. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \n© Foto Rinck: Mirko Lux\, VATMH\, © Wolf: Villa Massimo\, Alberto Novelli
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SUMMARY:Ein Ort für Poesie: Anderland 2 - Ein Abend für Christine Lavant mit Jenny Erpenbeck und Monika Rinck
DESCRIPTION:Montag\, 6. November um 19:00 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €\nVVK über die Buchhandlung Bittner (0221/2574870\, info@bittner-buch.de)\n \n„Anderland“\, das Kölner Festival zur Poesie\, findet in diesem Herbst zum zweiten Mal statt. An zwei Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Zu Gast sind die Autorinnen Jenny Erpenbeck\, Monika Rinck und Uljana Wolf. Der erste Abend ist der österreichischen Dichterin Christine Lavant (1915 bis 1973) gewidmet\, die zu den größten deutschsprachigen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts zählt. Zu Beginn zeigen wir den Film „Wie pünktlich die Verzweiflung ist“ (ORF 2023\, circa 45 Minuten)\, der anlässlich des 50. Todestags von Christine Lavant entstand und den der ORF dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat. Nach einer kurzen Pause sprechen Jenny Erpenbeck und Monika Rinck über das Werk und stellen eine Auswahl ihrer Texte vor. Einer der Grundlagen des Abends wird ein das neue Buch von Jenny Erpenbeck über Christine Lavant sein\, das im August im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. \nChristine Lavant\, 1915 bis 1973\, geboren als Christine Thonhauser in St. Stefan im Lavanttal (Kärnten)\, stammt aus einer armen Bergmannsfamilie\, war Lyrikerin und Erzählerin. Ihre Schulbildung musste sie aus gesundheitlichen Gründen früh abbrechen. Jahrzehntelang bestritt sie den Familienunterhalt als Strickerin. Sie erhielt unter anderem den Georg-Trakl-Preis (1954 und 1964) und den Großen Österreichischen Staatspreis (1970). \nJenny Erpenbeck\, geboren in Berlin\, ist Autorin zahlreicher Romane\, Erzählungen und Essays. Ihre Werke sind in dreißig Sprachen übersetzt und wurden vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Independent Foreign Fiction Prize\, dem Thomas-Mann-Preis\, dem Premio Strega Europeo und dem Internationalen Stefan-Heym-Preis. Zuletzt erschienen die Romane „Gehen\, ging\, gegangen“ und „Kairos“. \nMonika Rinck\, geboren in Zweibrücken\, veröffentlichte Essays\, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen gewürdigt\, unter anderem mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis\, dem Ernst-Jandl-Preis und dem Roswitha-Preis. 2016/2017 war sie in Köln Kuratorin des internationalen Festivals Poetica III. Seit 2023 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \n© Foto Erpenbeck: privat\, © Foto Rinck: Mirko Lux\, VATMH
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SUMMARY:ABGESAGT! Simon Sebag Montefiore - Die Welt
DESCRIPTION:Leider muss die Veranstaltung aus terminlichen Gründen entfallen. \nFreitag\, 3. November um 19:00 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln \nModeration: Gert Scobel\nEintritt: 8\,- € / 6\,- €. VVK über Kölnticket \nMit der ersten Familie beginnt die Menschheit. Die folgenden Familien machen Geschichte und ihre Dynastien formen – bis heute – die Weltgeschichte. Weltbestsellerautor Simon Sebag Montefiore entfaltet ein welt- und kulturenumspannendes Panorama von Familien\, Sippen\, Clans und Dynastien durch alle Zeiten und auf allen Kontinenten. Noch nie wurde die Familien-Weltgeschichte so vielschichtig entfaltet\, so mitreißend erzählt.\nDiese Weltgeschichte erzählt Simon Sebag Montefiore als Familien- und Gesellschaftsdrama von den Neandertalern bis zu den Königen der Saud\, von Cäsar bis zu den Kennedys und Xi Jinping. In 23 Akten spielt sich die Weltgeschichte der Menschheit von ihren Anfängen bis heute vor unseren Augen als ein großes Welttheater ab: begeisternd\, verzweifelt\, verträumt\, brutal\, erbarmungslos\, realistisch\, einfallsreich – als ergreifendes Drama\, unglaubliche Komödie und erschütternde Tragödie. Meisterhaft veranschaulicht Montefiore\, in seiner Menschheitsgeschichte\, wie sich Weltgeschichte durch dieses epische Panorama für immer verschieben wird. \nSimon Sebag Montefiore\, geboren 1965\, britischer Historiker und Journalist\, studierte Geschichte an der Universität Cambridge und promovierte in Philosophie. Montefioere verfasste mehrere preisgekrönte Weltbestseller\, die mittlerweile in 48 Sprachen übersetzt sind\, wie beispielsweise: „Die Romanows“\, „Jerusalem: die Biografie“\, „Stalin: der Hof des roten Zaren“ und „Der junge Stalin“. „Die Welt. Eine Familiengeschichte der Menschheit“ ist die bisher umfangreichste Veröffentlichung des Autors\, eine umfassende Weltgeschichte\, wie sie noch nicht vorgelegt wurde – ein episches Meisterwerk. \nGert Scobel studierte Philosophie und Theologie in Frankfurt am Main und an der University of California in Berkeley. Er ist Moderator und Leiter der 3sat-Sendung „scobel“ sowie Autor mehrerer philosophischer Bücher. Scobel lehrt Philosophie und Interdisziplinarität an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln. \n© Foto Simon Sebag Montefiore: Sasha Sebag Montefiore\, © Foto Gert Scobel: Christoph Hardt
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SUMMARY:Markus Orths: Mary & Claire
DESCRIPTION:Literarischer Sommer 2023\nBuchvorstellung mit dem Autor. Im Gespräch mit Maren Jungclaus. \nDer „Literarische Sommer“ bietet seit vielen Jahren Einblicke in die aktuelle deutsche\, niederländische und flämische Literaturlandschaft. Das Festival mit seinem Netzwerk aus mehr als zwanzig Veranstalter*innen in Deutschland\, den Niederlanden und Belgien ist das einzige seiner Art und hat sich als feste Größe in der Region etabliert. \nMarkus Orths Roman basiert auf einer wahren Begebenheit und ist eine Hommage an die englische Romantik. „Mary & Claire“ ist ein mitreißender wie eleganter Roman über die Stiefschwestern und Schriftstellerinnen Mary Shelley und Claire Clairmont. \nMary & Claire lieben Percy. Und Percy liebt Mary & Claire. Percy ist Romantiker. Für ihn ist die Liebe ein flammendes Band\, das alle Menschen verbindet. An der Seite von Percy entfliehen die beiden Frauen der Londoner Enge. Sie wollen atmen\, reisen und lesen\, wollen verrückt sein\, lieben und schreiben. Und sie nehmen auch den schillerndsten Popstar der Literatur Anfang des 19. Jahrhunderts in ihre Gemeinschaft auf: den jungen Lord Byron. Zu viert treffen sie sich bei heftigen Gewittern am Genfer See. Opiumberauscht schlägt Byron um Mitternacht ein Spiel vor: Wer von uns schreibt die schaurigste Geschichte? Für Mary & Claire wird nach dieser Nacht nichts mehr so sein wie zuvor. \nMarkus Orths wurde 1969 in Viersen geboren\, studierte Philosophie\, Romanistik und lebt als freier Autor in Karlsruhe. Er schrieb bislang fünfzehn Bücher\, Erzählungen und Romane\, unter anderem „Alpha & Omega“ (2014)\, „Max“ (2017)\, „Picknick im Dunkeln“ (2020) und 2023 „Mary & Claire“. Er ist außerdem Autor von Kinderbüchern und Hörspielen. Orths Bücher wurden in sechzehn Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. \nMaren Jungclaus arbeitet am Literaturbüro NRW in Düsseldorf und ist dort vor allem verantwortlich für die Planung\, Organisation und Durchführung von in mehrfacher Hinsicht grenzüberschreitenden Projekten. Mehrere Jahre koordinierte sie die Lesungen des Literarischen Sommers\, bei dem sie zahlreiche Veranstaltungen in den teilnehmenden Städten moderiert.
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SUMMARY:Identitätskrise: Warum Zweifel der Beginn von Neuerfindung ist – für uns und unsere Gesellschaft
DESCRIPTION:Die Autorin Alice Hasters im Gespräch mit Fatima Khan \nUnsere Gesellschaft befindet sich in einer Identitätskrise. Alle Systeme\, die Sicherheit\, Zukunft und Gerechtigkeit versprachen\, scheinen versagt zu haben und nun herrschen Zweifel und Verunsicherung. Identitätskrisen haben einen schrecklichen Ruf. Sie sind anstrengend für alle Beteiligten. Doch sie sind unbedingt notwendig – denn nur so können sich Menschen und Gesellschaften weiterentwickeln. \nAlice Hasters stellt sich den größten Ängsten der Jetztzeit und bietet einen Ausblick – erhellend\, persönlich und vor allem zuversichtlich. \nAlice Hasters wurde 1989 in Köln geboren. Sie studierte Journalismus in München und arbeitet unter anderem für die “Tagesschau” und den RBB. Mit Maxi Häcke spricht sie im monatlichen Podcast “Feuer&Brot” über Feminismus und Popkultur. Ihr erstes Buch “Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen\, aber wissen sollten” hat sie zur Spiegel-Bestsellerautorin gemacht. Alice Hasters lebt in Berlin. Sie wurde mit dem Bert-Donnepp-Preis 2023 ausgezeichnet. \nFatima Khan ist 1987 in Bhola/Bangladesch geboren und in Köln aufgewachsen. Sie ist Autorin\, Künstlerin\, Kuratorin und Moderatorin. Sie studierte Antike Sprachen und Kulturen – Klassische Literaturwissenschaft und Germanistik an der Universität zu Köln. 2018 war sie Initiatorin und Mitbegründerin der q[lit]*clgn\, des ersten feministischen Literaturfestivals Deutschlands. Seit 2022 studiert sie Mediale Künste/Literarisches Schreiben im postgradualen Diplomstudiengang der Kunsthochschule für Medien Köln. \nDie Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft. \nFoto: links: Alice Hasters © Paula Winkler\, rechts: Fatima Khan © Fatima Khan\, Cover © hanserblau
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SUMMARY:ANDERLAND I – FESTIVAL DER POESIE mit Raoul Schrott\, Federico Italiano\, Jan Wagner
DESCRIPTION:Dienstag\, 16.05.23 um 19:30 Uhr\nRaoul Schrott liest und erzählt aus „Inventur des Sommers. Über das Abwesende“.\nNach einer Pause stellt uns Jan Wagner seine neue Übersetzung von Dylan Thomas „Unterm Milchwald“ vor. \nOrt: Stadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt (einzeln): 10\,-€\, ermäßigt 8\,-€\nKombiticket für beide Abende: 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221/2574870 \nEine Veranstaltung der Buchhandlung Klaus Bittner in Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I (Universität Köln). Vielen Dank an den Carl Hanser Verlag für die Unterstützung. \nRaoul Schrott\, geboren 1964\, erhielt zahlreiche Auszeichnungen\, u.a. den Peter-Huchel-Preis. Bei Hanser erschienen zuletzt u.a. „Politiken & Ideen“ (Essays\, 2018) und „Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal“ (Roman\, 2019). Raoul Schrott arbeitet zurzeit im Auftrag der Stiftung Kunst und Natur an einem umfangreichen Atlas der Sternenhimmel. 2023 wird er die Ernst-Jandl-Dozentur der Universität Wien innehaben. \nZum Buch „Inventur des Sommers“ : Lockdowns und Krieg haben in unserer Gegenwart große Lücken aufklaffen lassen. Raoul Schrotts formensprengende Gedankengedichte erkunden\, wie sehr unser Denken\, Handeln und Fühlen vom Absenten geprägt ist. Vermag es die Poesie\, das Verlorengegangene wiederzubringen? Was bleibt und was lassen wir zurück\, wenn wir gehen? Kunstvoll\, klug und sinnlich rückt dieser zwischen Essay und Lyrik mäandernde Band ein buntes Kaleidoskop jener zersprungenen Momente vor Augen\, die unser Leben ausmachen. \nFederico Italiano\, 1976 in Novara geboren\, lebt als Lyriker\, Übersetzer und Herausgeber in Wien\, wo er an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften forscht. An der LMU München ist er Dozent für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Seine Lyrik wurde u.a. mit dem Tirinnanzi-Preis (2020) ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Bei Hanser gab er zuletzt mit Jan Wagner die Anthologie „Grand Tour“ (Reisen durch die junge Lyrik Europas\, 2019) heraus. \nZum Lyrikband „Sieben Arten von Weiß“ : Federico Italiano gehört zu den „stärksten Lyrikern seiner Generation“ (La Repubblica). Seine Gedichte verbinden auf höchst originelle Weise Naturbetrachtung mit weltumspannend postmodernen Bildern\, in denen exotische Riesenkrabben ebenso auftauchen wie nigerianische Scrabble-Weltmeister. Seine spielerisch elegante Lyrik sucht auch den Dialog mit anderen Poeten\, ob man sich mit Ted Hughes zum Kaffee verabredet oder Brodsky ein Postskriptum schreibt. „Sieben Arten von Weiß“ versammelt die schönsten Gedichte von Federico Italiano in der glänzenden Übersetzung von Raoul Schrott und Jan Wagner. \nJan Wagner\, 1971 in Hamburg geboren\, lebt in Berlin. Zuletzt erschienen „Die Life Butterlfy Show“ (2018) sowie die Essaybände „Der verschlossene Raum“ (2017) und „Der glückliche Augenblick“ (2021). Für seinen Gedichtband „Regentonnenvariationen“ (2014) gewann er 2015 den Preis der Leipziger Buchmesse\, 2017 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. \nZum Buch „Unterm Milchwald“ : Das legendäre Werk des walisischen Dichters Dylan Thomas in einer neuen\, funkelnden Übersetzung von Jan Wagner\, der „Unterm Milchwald“ als das schönste Stück Literatur bezeichnet\, „das jemals über den Äther lief“. Der Morgen beginnt in dem kleinen Fischerdorf Llareggub an der walisischen Küste. Wir folgen den Bewohnern in ihre Träume\, wir sitzen in den Stuben\, hören die Gespräche in einer Schenke\, lugen in die Brautkammern unverheirateter Mädchen und folgen insbesondere den heimlichen Liebespaaren hinauf in den Milchwald. \nDylan Thomas\, 1914 in Swansea geboren\, 1953 in New York gestorben\, arbeitete ab 1934 für Zeitschriften und die BBC in London. 1949 zog er sich in den kleinen walisischen Fischerort Laugharne zurück. Er schrieb Gedichte\, Essays\, Briefe\, Drehbücher\, autobiographische Erzählungen und das Stück „Unterm Milchwald“\, das postum mit dem Prix Italia 1954 ausgezeichnet wurde. \n© Christoph Greussing\, © mueck-fotografie\, © Nadine Kunath
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SUMMARY:verbrannt & verbannt – Bücher und ihre Autor*innen
DESCRIPTION:Eröffnungsveranstaltung der Aktionswoche zum Thema “90 Jahre Bücherverbrennung” \nGäste: Günter Wallraff\, Eva Weissweiler\, Lale Akgün und Navid Kermani\nModeration: Fatih Çevikkollu \nZwischen dem 10. und 17. Mai 1933 fanden in Deutschland zahlreiche Bücherverbrennungen statt; initiiert durch die nationalsozialistische Deutsche Studentenschaft im Rahmen der Aktion “Wider den undeutschen Geist”. Am 10. Mai begann es in Berlin und anderen Städten\, in Köln geschah dies am 17. Mai an der Kölner Universität\, zu der Zeit in der Claudiusstraße. An diese Ereignisse wollen wir im Rahmen einer Aktionswoche in Köln vom 10. bis 17. Mai an unterschiedlichen Orten in der Stadt und mit vielen verschiedenen Akteur*innen erinnern und die aktuelle Bedeutung betonen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat die Schirmherrschaft über die Aktionswoche übernommen. \nDie Auftaktveranstaltung findet in der Zentralbibliothek am Neumarkt statt: Prominente Kölner*innen werden Bücher von Autor*innen vorstellen\, die im damaligen Deutschen Reich oder bis heute in vielen Staaten verfolgt wurden und werden. \nZwischendurch gibt es musikalische Intermezzi von Maryam und Mostafa Akhondy (Akustische Gitarre). \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln Archivs (LiK) der Stadtbibliothek Köln in Kooperation mit dem Verein El-De-Haus e. V. und der Germania Judaica – Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums e. V. \nGrafik: © Georg Bungarten
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SUMMARY:Israel auf iranisch
DESCRIPTION:Autor Mohsen Banaie im Gespräch mit Moderator Christoph Danne\nMit “Israel auf iranisch” begibt sich der Leser auf eine Reise durch das vielfältige und oft von Gegensätzen geprägte Heilige Land und erlebt die Verwandlung des einst gefürchteten\, unbekannten Feindes zu einem freundlichen wie galanten Gastgeber\, der den Autor und seine Ehefrau trotz ihrer iranischen Herkunft mit offenen Armen empfängt. \nMohsen Banaie möchte mit diesem Buch vor allem eine Brücke über eine tiefe Schlucht schlagen\, indem er multiperspektivisch die traditionelle Freundschaft zweier Völker durchleuchtet\, die auf den ersten Blick heute verfeindeter nicht sein könnten. “Israel auf iranisch” möchte dabei nicht bloß historische Fakten oder persönliche Eindrücke vermitteln\, sondern beschäftigt sich mit elementaren Begriffen des menschlichen Daseins wie Freiheit\, Liebe und Identität. Von einer Reise\, die im Iran beginnt und über Deutschland schließlich nach Israel führt. Von einer Reise\, die in starren und gefestigten Meinungen beginnt\, über die innere Unentschlossenheit führt und bei Einsicht und einem erweiterten Weltbild endet. \nMohsen Banaie\, geboren in Teheran\, war 1979 aktiver Augenzeuge der islamischen Revolution und schloss sich einer oppositionellen Gruppierung an. 1985 setzte er sich in die Türkei ab\, von wo er über die DDR in die BRD einreiste und Asyl erhielt. 1994 schloss er sein Medizinstudium ab. Er studierte auch vergleichende Sprachwissenschaften. Seit 2011 arbeitet er als niedergelassener Facharzt in Köln. Sein erstes Buch “Die dunkle Krypta der Geschichte – Wie entstand der Islam?” erschien 2018. \nChristoph Danne\, geboren in Bonn\, studierte Literatur in Berlin und Salamanca. Er arbeitet als Schriftsteller\, Herausgeber und Buchhändler in Köln und publizierte in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien. Danne betreibt den tauland-verlag und ist Veranstalter der Lyrik-Lesebühne HELLOPOETRY! in Köln. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \nBilder: Cover © Weissmann Verlag\, links © Mohsen Banaie\, rechts Christoph Danne © smp
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SUMMARY:IRAN – Die Freiheit ist weiblich
DESCRIPTION:Autorin Golineh Atai im Gespräch mit Moderatorin Yalda Zerbakhch\nIrans Frauen werden seit Jahrzehnten vom Mullah-Regime unterdrückt – Golineh Atai über einen Kampf für die Freiheit\, der bis zu den jüngsten Protesten im Iran reicht. \nGolineh Atai war fünf Jahre alt\, als sie mit ihren Eltern den Iran verließ – aber das Land und seine Entwicklung haben sie immer beschäftigt; der Iran ist ihr Herzensthema. Wie der Gottesstaat der Mullahs seit mehr als vierzig Jahren das Land im Griff hält und jede demokratische Regung erstickt\, zeigt sie in ihrem Buch\, das den Iran auf ganz besondere Weise porträtiert: aus dem Blickwinkel von neun Frauen. Dabei erzählt Atai\, wie aus der Tochter eines Geistlichen\, die um ihr Recht auf Schulbildung kämpfen musste\, eine international bekannte Aktivistin wurde. Oder wie eine junge\, regierungsnahe Angestellte mitten in Teheran ihr Kopftuch auszog – eine revolutionäre Tat\, die unzählige Iranerinnen inspirierte\, bis zu den jüngsten Protesten nach dem Tod von Mahsa Amini\, die von der Polizei wegen “unislamischer Kleidung” verhaftet wurde. Andere berichten von Gefängnis und Flucht\, vom täglichen Kampf für ein Stück Würde und darum\, ihre Stimme öffentlich zu erheben oder auch nur das Haar im Wind wehen zu lassen. Sie empfinden Wut\, Trauer\, fühlen sich von der Welt verlassen. Sie wissen: Nur die Freiheit der Frau kann die Freiheit der Gesellschaft hervorbringen. \nGolineh Atai\, vielfach ausgezeichnete Journalistin und Bestsellerautorin\, zeichnet ein hochspannendes Bild der iranischen Gesellschaft seit der Islamischen Revolution – mit Erkenntnissen und Einblicken\, wie sie kein Außenstehender bieten könnte. \nYalda Zarbakhch leitet die Farsi-Abteilung der Deutschen Welle in Bonn. Als Säugling floh sie mit ihren Eltern nach der Islamischen Revolution aus dem Iran. Die gesellschaftlichen\, politischen und medialen Prozesse in ihrem Geburtsland begleiten die Journalistin seit Lebensbeginn und prägten die akademische und journalistische Laufbahn Zarbakhchs. \nDie Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft. \nCover © rowohlt Berlin\, links Golineh Atai © Joanna Vortmann\, rechts © Yaldra Zerbakhch
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SUMMARY:Alexa Hennig von Lange: “Die karierten Mädchen”
DESCRIPTION:Die Autorin im Gespräch mit Mike Litt \nAlexa Hennig von Langes neuer Roman beruht auf wahren Begebenheiten\, er erzählt die Lebensgeschichte der Großmutter Klara\, die am Ende ihres Lebens erblindet und über 100 Audiokassetten besprochen hat. Auf der Suche nach dem Menschen\, der sie einmal war\, vertraut sie den Bändern ein Geheimnis an\, von dem nicht einmal ihre Kinder etwas wissen. – Siebzig Jahre zuvor: Mitten in der Weltwirtschaftskrise 1929 bekommt die junge Klara eine Stelle als Lehrerin in einem Kinderheim. Doch bald spitzt sich die wirtschaftliche Lage des Heims zu. Klara\, die das Haus inzwischen leitet\, sucht die Nähe der neuen nationalsozialistischen Machthaber in der Hoffnung auf Rettung. Zu spät erkennt sie\, mit wem sie sich eingelassen hat. Aus dem Heim soll eine nationalsozialistische Ausbildungsstätte für junge Frauen gemacht werden. – “Die karierten Mädchen” ist der erste Band einer Trilogie\, die vom Ende der Zwanziger- bis in die Sechzigerjahre reicht. \nAlexa Hennig von Lange wurde mit ihrem Debütroman “Relax” (1997) zu einer der erfolgreichsten Autorinnen und zur Stimme ihrer Generation. 2002 bekam sie den Deutschen Jugendliteraturpreis. Es folgten zahlreiche Romane für Erwachsene wie Jugendliche und Kinder\, außerdem Erzählungen und Theaterstücke. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Berlin. \nMike Litt ist DJ\, Autor und Journalist. Bekannt wurde er durch die Radioshow “Der einsamste DJ der Welt” und die Literatursendung “Klubbing” bei WDR 1Live\, in der er elektronische Musik und Literatur vorstellte. Auf WDR 2 moderiert er aktuell die die Sendung “POP!” \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:“Erziehung zur Vielfalt”
DESCRIPTION:Autorin Nkechi Madubuko im Gespräch mit Yasmine Chehata. \nDer Alltag in Deutschland ist längst multikulturell und Kinder kommen durch Gleichaltrige mit anderen Familienmodellen\, Religionen\, Hautfarben oder Sprachen in Berührung. Doch diese Vielfalt führt unter Kindergarten- und Grundschul-Kindern nicht automatisch dazu\, dass alle auch “gleich” wahrgenommen und behandelt werden. Mit ihrem Buch “Erziehung zur Vielfalt” zeigt die Diversity-Expertin Nkechi Madubuko Eltern Wege auf\, wie sie ihre Kinder vorurteilsbewusster erziehen und für Vielfalt sensibilisieren können. Eltern legen die Grundlagen für die kindliche Wahrnehmung anderer und die Offenheit gegenüber Unterschieden – im Denken\, in der Sprache und im Handeln. Dieser alltagsnahe Ratgeber hilft Eltern mit Fallbeispielen und Tipps dabei\, über die Erziehung ihrer Kinder Ausgrenzung\, Alltagsrassismus und Diskriminierung etwas entgegen zu setzen. \nDr. Nkechi Madubuko ist promovierte Soziologin\, Diversity-Trainerin\, ausgebildete Fernsehjournalistin und arbeitet als Dozentin an der Universität Kassel. Als Autorin veröffentlichte sie mehrere Artikel und Bücher\, unter anderem “Empowerment als Erziehungsaufgabe”\, das erste deutschsprachige Buch zu Empowerment im Umgang mit Rassismuserfahrungen für Kinder und Jugendliche. Sie gibt Trainings für Eltern\, Erzieher*innen u.nd Lehrpersonal zu Empowerment\, Verarbeitung von Rassismuserfahrungen\, rassismuskritischer Bildung\, diversitätssensiblem Umgang und Empowerment-Orientierung im Kontext Schule. Über 20 Jahre war sie als freie Moderatorin unter anderem für Viva zwei\, DSF\, ZDF\, das Bundesamt für Familie und die Antidiskriminierungsstelle des Bundes tätig. Nkechi Madubuko ist dreifache Mutter. \nYasmine Chehata (M.A.\, Diplom-Sozialarbeiterin) ist seit 2016 Lehrende und Forschende an der TH Köln in den Feldern Soziale Arbeit\, politische Bildung\, Jugendpolitik und Jugend(sozial)arbeit in der Migrationsgesellschaft. Sie arbeitet zu den Themen Rassismus\, Bildung\, Solidarität und empirische Sozialforschung. Darüber hinaus gibt sie Workshops zu Rassismuskritik\, Empowerment und Powersharing\, rassismus- und diskriminierungskritischer Organisationsentwicklung. \nDie Veranstaltung wird gefördert im Programm 360° Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Corona-Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:Eric Pfeil “Azzurro”
DESCRIPTION:Ein Reiseführer ohne Sehenswürdigkeiten – mit 100 Songs durch Italien!\nSeit jeher kommt in Deutschland keine Generation ohne Italiensehnsucht aus. Das Land jenseits der Alpen zieht an\, es strahlt und schmeckt – und immer klingt es! \n\n“Wir Italiener sind Spatzen und Nachtigallen. Alle singen bei uns”\, \n\nsagte der große Lucio Dalla\, und so gibt es keinen besseren Schlüssel\, um das Land zu verstehen\, als die Musik. Ob Mina\, Ricchi e Poveri oder Adriano Celentano\, die Canzone ist nationales Kulturgut: vom neapolitanischen Lied über die jährlich neuen Sommerhits bis hin zu Italo-Disco oder den Werken der Cantautori. \nEric Pfeil macht sich mit uns auf die Reise\, im Gepäck 100 Lieder\, die uns ein Land\, seine Geschichte und seine schönsten Flecken näherbringen und die dazu einladen\, wieder und immer wieder gehört zu werden. Wir fahren mit offenem Verdeck über schmale Küstenstraßen\, streifen durch die Gassen Neapels und über die Strandpromenade Riminis – und haben garantiert immer den richtigen Soundtrack im Ohr. \nEine Veranstaltung im Rahmen von “100 Jahre Musikbibliothek”. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Corona-Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \nFoto: (c) Alfred Jansen\n \n \n 
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