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SUMMARY:Es wird nicht eher hell\, bis es ganz dunkel gewesen ist
DESCRIPTION:Das Lagertagebuch des Isy Aronowitz\, 13. Dezember 1940 – 26. August 1943\n\n\nIsy Aronowitz\, 1913 in eine jüdische Familie in Wuppertal-Elberfeld geboren\, wurde im Oktober 1938 während der sogenannten Polenaktion vom NS-Staat gewaltsam nach Polen abgeschoben. 1940 bis 1943 musste er beim Autobahnbau und in einem Rüstungsbetrieb Zwangsarbeit leisten. In diesen zweieinhalb Jahren führte er ein 302-seitiges Tagebuch. \nAronowitz überlebte die Deportation nach Auschwitz und weitere Lager\, floh von einem Todesmarsch und wanderte nach der Befreiung nach Australien aus. 1989 starb er in Melbourne. \nDoch sein Tagebuch blieb erhalten: Richard Aronowitz-Mercer fand es unter den Unterlagen seiner 1992 früh verstorbenen Mutter\, der Nichte von Isy. Christoph Heyl hat das ebenso anrührende wie historisch bedeutsame Zeitdokument nun herausgegeben. \nZusammen stellen Aronowitz-Mercer und Heyl die Edition vor und berichten über die Bedeutung des Textes aus der Perspektive des Nachfahren/Autors und des Wissenschaftlers. \nChristoph Heyl ist Professor für Britische Literatur und Kultur an der Universität Duisburg-Essen. Seine Forschungsgebiete reichen von der Literatur und Kultur der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. \nRichard Aronowitz-Mercer ist Global Head of Restitution bei dem renommierten Auktionshaus Christie’s und Autor mehrerer Lyrikbände und Romane. In seinem ersten Roman\, „Five Amber Beads“ (2006)\, verwendete er Auszüge aus dem Tagebuch.
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SUMMARY:Krimis zur Weihnachtszeit: Ein Benefiz-Krimi-Abend der Extraklasse im Rahmen des Krimitags des Syndikats
DESCRIPTION:Kriminelle Geschichten unterm Weihnachtsbaum sind sehr beliebt. Ob sie nun von der Adventszeit an sich handeln\, oder die Leserschaft an völlig andere Orte\, zu völlig anderen Zeiten entführen\, es macht einfach Freude\, sich von Spannung verführen zu lassen. Und hier kommen gleich zwölf Autor*innen\, die mit Elan\, Witz und jeder Menge Gänsehaut ein Programm gestalten\, das dem Publikum einen absolut unterhaltsamen Abend bietet. \nDas alles noch dazu für einen guten Zweck. Rund um den Krimitag des Syndikats werden in ganz Deutschland\, Österreich und der Schweiz Benefizlesungen präsentiert\, zu Ehren des Schriftstellers Friedrich Glauser\, dessen Namen auch die renommierten Glauserpreise tragen. Das Syndikat selbst ist eine Vereinigung von Krimischreibenden\, die sich austauschen und unterstützen. \nDieser Abend nun bietet eine Mischung aus Lesung\, Theater\, Musik und Gespräch mit bekannten Krimiautorinnen und Krimiautoren. 90 Minuten voller Spannung und Humor! \nFolgende Autor*innen erwarten mit Jubelstimmung das Publikum: \n\nBrigitte Glaser\nJutta Wilbertz\nTatjana Kruse\nElke Pistor\nDagmar Maria Toschka\nIsabella Archan\nRegina Schleheck\nLeon Sachs\nThomas Kiehl\nTobias Quast\nAndreas Schnurbusch\nMathias Berg\n\nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Bittner. \nDie Spenden kommen dem Verein „Lesementor Köln“ zugute. \nUm Anmeldung wird gebeten!
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SUMMARY:Zum 100. Geburtstag von Dieter Wellershoff: Ansichten von Köln
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Michael Kohtes\, Hajo Steinert und Gabriele Ewenz\n \nAnlässlich des 100. Geburtstages des Kölner Schriftstellers Dieter Wellershoff erscheint im Lilienfeld Verlag unter dem Titel „Die Stadt ist wie ein ungeheures Buch – Ansichten von Köln“ eine erweiterte Neuausgabe von Wellershoffs Köln-Texten. Ein breites Panorama ganz unterschiedlicher Ansichten einer Großstadt ist so entstanden\, das Porträt eines Wohn- und Arbeitsortes und zugleich auch das eindrückliche Selbstzeugnis eines Künstlers. \nDer Autor durchstreift in vielen Essays Köln als Lebens-\, Schreib- und Kulturraum. Zusammen ergeben die Texte des Flaneurs einen einzigartig persönlichen und zu eigenen Entdeckungen einladenden Blick auf seine Wahlheimat. \nMichael Kohtes\, Lyriker und Literaturkritiker\, ist vor allem als Moderator im WDR-Kulturradio sowie als literarischer Essayist bekannt. Zusammen mit Adrian Winkler erhielt er 2015 in der Kategorie „Bestes Interview“ den Deutschen Radiopreis für eines der letzten Interviews mit Fritz J. Raddatz in der Sendereihe „Zeichen und Wunder“. Er veröffentlichte unter anderem sein Buch über Köln „365 Tage. Ansichten von K.“ \nDr. phil. Hajo Steinert\, ist Moderator\, Literaturkritiker und Schriftsteller. Von 1986 bis 2016 war er Literatur-Redakteur sowie Abteilungsleiter „Kulturelles Wort“ beim Deutschlandfunk in Köln. Steinert tritt auch als Herausgeber von Anthologien zur deutschen Literatur in Erscheinung und schreibt regelmäßig Kritiken für Tages- und Wochenzeitungen \nDr. phil. Gabriele Ewenz\, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft\, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Seit 2009 ist sie Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). Außerdem veröffentlichte sie zahlreiche Publikationen zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner
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SUMMARY:Claudia Schumacher: Liebe ist gewaltig
DESCRIPTION:Ein Buch für die Stadt Köln 2025 – Ein Gespräch mit der Autorin und Gisa Funck\nClaudia Schumachers Roman „Liebe ist gewaltig“ ist das diesjährige Buch für die Stadt Köln. Der Roman wagt einen schonungslosen Blick hinter die Fassade einer bürgerlichen\, scheinbar perfekten Bilderbuchfamilie. Doch in der Kleinstadtvilla tun sich Abgründe auf: Der Vater ist ein brutaler Tyrann\, der seine Frau und die vier Kinder regelmäßig misshandelt. Wann er zuschlägt\, ist nicht vorhersagbar – oft kommt die blinde Wut aus dem Nichts. Und so leben alle in ständiger Angst. Doch wie kann man sich befreien\, wenn man weder den Eltern noch den eigenen Erinnerungen traut? Die Befreiung gerät zum Feldzug – gegen die Eltern und das eigene Ich. \nDrei Jahrzehnte begleiten wir die Protagonistin Juli\, die mit aller Macht versucht\, die Deutungshoheit über ihr Leben zu erlangen. Ein eindringlicher Roman über Verletzungen und eine mögliche Heilung\, voller Originalität und Wärme. \nClaudia Schumacher wurde 1986 in Tübingen geboren. Als Journalistin arbeitete sie unter anderem für die „NZZ am Sonntag“ und für „DIE ZEIT“. Heute lebt sie als Schriftstellerin in Hamburg. Ihr Debütroman „Liebe ist gewaltig“\, der für den aspekte-Literaturpreis sowie den Newcomer-Preis des Harbour Front Literaturfestivals nominiert war\, wurde im Rahmen der Hamburger Literaturpreise als „Buch des Jahres“ 2022 und mit dem Literaturstipendium 2023 des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. \nGisa Funck arbeitet als Literaturkritikerin und Autorin für den Deutschlandfunk und den WDR. Davor war sie lange als Feuilletonistin für verschiedene Zeitungen tätig. 2016 erschien ihr Buch „Echt fertig“. Gemeinsam mit Gregor Schwering gab sie das Buch über die Kölner Subkultur „Wir waren hochgemute Nichtskönner“ heraus. Gisa Funck lebt in Köln. \nDas „Buch für die Stadt“ ist eine Literaturaktion des Literaturhaus Köln und dem Kölner Stadt-Anzeiger. Die Jury bildeten Bettina Fischer (Literaturhaus Köln)\, Hildegund Laaff (Lengfeld’sche Buchhandlung)\, Martin Oehlen (Literaturblog „Bücher-Atlas“) und Anne Burgmer (Kölner Stadt-Anzeiger). \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner
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SUMMARY:Peter Jordan: Kein schöner Land
DESCRIPTION:Papas Krieg\, meine Nazis und die deutsche Kultur – Der Autor im Gespräch mit Christian Werthschulte\nPeter Jordan sagt von sich selbst\, es gebe keinen Tag\, an dem er nicht an Krieg und Shoah denke. Der 1967 geborene Schauspieler ringt bis heute um ein für ihn richtiges Verhältnis zur deutschen Kultur. In den jungen Jahren galt ihm\, wie vielen seiner Generation\, alles Deutsche als verdächtig und muffig. Doch mit der Geburt seines Kindes stellte sich die Aufgabe\, das Eigene zu benennen und zu vermitteln. \n„Kein schöner Land“ ist ein autobiographischer\, erzählender Essay von hoher Aktualität\, denn die Frage\, was Deutschland ist und sein kann\, wird im Inneren von Rechtsradikalen und auch international mit zunehmender Schärfe gestellt. Klar ist: Wegducken können wir uns nicht mehr. Peter Jordan wagt eine so persönliche wie angstfreie Antwort. \nPeter Jordan\, geboren 1967 in Dortmund\, studierte nach einem Studium der Humanmedizin Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Engagements folgten am Theater Rostock\, später am Schauspielhaus Bochum und bis 2009 im Ensemble des Thalia Theater\, Hamburg. Er wirkt in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit\, unter anderem war er Tatort-Kommissar in Hamburg. Seit 2009 lebt und arbeitet er freiberuflich als Schauspieler\, Regisseur und Theaterautor in Berlin. \nDer Journalist Christian Werthschulte arbeitet für die Stadtrevue\, taz\, DLF und WDR zu Pop und Politik.
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SUMMARY:Anderland VI - Ein Abend für Ernst Jandl. Mit Marica Bodrožić\, Kerstin Hensel und Norbert Hummelt
DESCRIPTION:Montag\, 3. November\, 19:30 Uhr\nInterim Zentralbibliothek\, Hohe Straße 68–82\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. Kombiticket für beide Abende 18\,-€ / 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nZum hundertsten Geburtstag feiern wir Ernst Jandl – die 6. Ausgabe des Kölner Poesiefests Anderland widmet sich dem Wiener Dichter und Erfinder der konkreten Poesie. Passend zum Jubiläum erscheint ein Buch zu Jandls Ehren\, darin stellen bekannte zeitgenössische Autorinnen und Autoren ihre Lieblingstexte vor\, drei davon haben wir nach Köln eingeladen: Kerstin Hensel\, Marica Bodrožić und Norbert Hummelt sprechen über Jandls Einfluss auf ihr Werk und tragen seine Gedichte vor. Außerdem zeigen wir einen ca. 30minütigen Ausschnitt aus der Dokumentation „Das Öffnen und Schließen des Mundes“. \nErnst Jandl wurde 1925 in Wien geboren. Nach Schule\, Militärdienst und Kriegsgefangenschaft studierte er Germanistik und Anglistik. Von 1949 bis 1974 arbeitete er als Gymnasiallehrer. Seit 1952 schrieb und veröffentlichte er Gedichte\, seit 1954 bis zu seinem Lebensende war er mit Friederike Mayröcker befreundet. Sein Werk wurde mit vielen renommierten Preisen ausgezeichnet\, darunter 1968 dem Hörspielpreis der Kriegsblinden (gemeinsam mit Friederike Mayröcker)\, 1982 dem Mülheimer Dramatikerpreis\, 1984 dem Großen Österreichischen Staatspreis und dem Georg-Büchner-Preis. 1995 erhielt er den Friedrich-Hölderlin-Preis und ein Jahr danach das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. \nMarica Bodrožić wurde 1973 in Dalmatien geboren. 1983 siedelte sie nach Hessen über. Sie schreibt Gedichte\, Romane\, Erzählungen und Essays\, die in über sechzehn Sprachen übersetzt wurden. Für ihr bisheriges Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet\, zuletzt mit dem Walter-Hasenclever-Literaturpreis\, dem Manès-Sperber-Literaturpreis für ihr Gesamtwerk sowie dem Irmtraud-Morgner-Preis. Marica Bodrožić lebt mit ihrer Familie als freie Schriftstellerin in Berlin und in einem kleinen Dorf in Mecklenburg. \nKerstin Hensel wurde 1961 in Karl-Marx-Stadt geboren. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester studierte sie am Institut für Literatur in Leipzig. Sie gilt als eine vielseitigsten und einflussreichsten Vertreterinnen der deutschen Gegenwartsliteratur. Ihr Werk umfasst Lyrik\, Romane und Erzählungen. Kerstin Hensel wurde 2015 in der Akademie der Künste Berlin für die Sektion Literatur als Stellvertretende Direktorin gewählt. Sie unterrichtet heute an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Kerstin Hensel lebt in Berlin. \nNorbert Hummelt wurde 1962 in Neuss geboren und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Für sein lyrisches Gesamtwerk wurde er 2021 mit dem Rainer-Malkowski-Preis ausgezeichnet. Zuvor hatte er u.a. den Hölty-Preis für Lyrik\, den Rolf-Dieter-Brinkmann-Preis\, den Mondseer Lyrikpreis sowie den Niederrheinischen Literaturpreis erhalten. Er übertrug T.S. Eliots Gedichtzyklen „Das öde Land“ und „Vier Quartette“ neu ins Deutsche und ist Herausgeber der Gedichte von W.B. Yeats. \nEine Kooperation des Literatur-in-Köln Archivs (LiK)\, des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto Jandl: Aleksandra Pawloff\, © Foto Bodrožić: Antonio Maria Storch\, © Foto Hensel: Susanne Schleyer\, © Foto Hummelt: Laura Baginski
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SUMMARY:Spurensuche Oper: „Manon Lescaut“ von Giacomo Puccini
DESCRIPTION:Workshop mit anschließendem Opernbesuch \nDieses Veranstaltungsformat lädt Opernneulinge wie auch Profis und Interessierte ein\, sich anhand Giacomo Puccinis Werk „Manon Lescaut“ selbst im Theaterspiel auszuprobieren und einen spielerisch ästhetischen Zugang zur Handlung\, der Musik\, den Charakteren und deren Beziehungen zu finden. \n\n\nMit leichten Schritten und viel Freude führen Musiktheaterpädagoginnen der Oper Köln durch den Workshop. Gemeinsam wird ein Raum geschaffen\, in dem improvisiert\, szenisch agiert\, diskutiert und reflektiert werden kann. \nDirekt im Anschluss stellt sich die Musikbibliothek vor und Neugierige können sich einer 30-minütigen Führung durch das Interim der Zentralbibliothek anschließen. \nDer gemeinsame Vorstellungsbesuch am Abend rundet das Projekt ab und ist im Ticketpreis enthalten. \nEine Kooperation mit der Oper Köln. \n 
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SUMMARY:Ralf König – Pflaumensturz und Sahneschnitten
DESCRIPTION:Die Knollennasen – unverwechselbar. Die Inhalte – bahnbrechend. Der Zeichner – ein Star. \nWir feiern den 65. Geburtstag des bekannten Comic-Zeichners – und zwar gebührend mit mehr als 100 Seiten Comics\, die bisher noch nie auf Deutsch in Buchform veröffentlicht wurden. Eingeladen zur Party sind viele seiner beliebten Figuren: Konrad und Paul natürlich\, aber auch Spargel oder Berthold und die Pfundskerle. \n65 Jahre Ralf König – das heißt auch: Wir nehmen uns Zeit für einen Rückblick auf sein Leben und Werk. Ralf König führt durch den Abend\, selbstverständlich angereichert mit vielen Fotos\, Skizzen und Texten\, die einen Einblick in sein Leben und seine Arbeit geben. \nRalf König ist 1960 in Soest geboren und hat sein Studium der freien Graphik an der Kunstakademie Düsseldorf absolviert. Ab 1980 veröffentlichte er Comics in diversen Schwulenmagazinen. Seinen Durchbruch hatte er mit „Der bewegte Mann (1987)“\, der sowohl als Comic wie auch als Film ein großes Publikum eroberte. Er erhielt vielfache Auszeichnungen und nahm an zahlreichen Ausstellungen teil\, zum Beispiel 2012 im Kölnischen Stadtmuseum zu den Elftausend Jungfrauen bei „Das Ursula-Projekt“. Seine Comics sind in 18 Sprachen übersetzt worden. 2014 erhielt er den Max-und-Moritz-Preis für sein Lebenswerk. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \n© Foto: vvg Köln
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SUMMARY:Wenn ein Kind stirbt: "Für immer seh ich dich wieder"
DESCRIPTION:Autor Yannic Han Biao Federer und Psychologe Felix Meindl im Gespräch mit Jana Forkel\nCharlotte und Yannic erwarten ein Kind. Zwischen Pränatalscreening\, Projektabschlüssen und Elterngeldrechner richten sie sich auf ein neues Leben als Familie ein. Doch dann ereignet sich die Katastrophe\, ihr Sohn stirbt. Präzise und eindringlich erzählt Yannic Han Biao Federer in seinem Buch „Für immer seh ich dich wieder“ vom Verlust seines Sohnes\, von Abschied und Carearbeit\, von Elternschaft und Liebe. \nDas Sozialunternehmen GEDENKEN SCHENKEN\, gegründet von Felix und Julia Meindl\, begleitet Menschen in Zeiten der Trauer und fördert den bewussten Umgang mit Verlust. Ein zentrales Angebot ist die Trauerbegleitung im Kartenformat. Die Karten helfen Trauernden\, den Prozess in kleinen\, verständlichen Schritten zu durchlaufen und die Trauer aktiv zu gestalten. \nYannic Han Biao Federer lebt und arbeitet als freier Autor in Köln. Er schreibt Romane und Erzählungen\, Essays und Rezensionen\, unter anderem für Deutschlandfunk\, WDR und SWR. Er ist Mitglied des PEN Berlin sowie des Jungen Kollegs in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. \nFelix Meindl ist Psychologe und Experte für Innovation und Design aus München. Seine Mission ist es\, moderne Wege im Umgang mit Trauer zu erforschen und in leicht anwendbare Handlungsempfehlungen zu übersetzen. \nJana Forkel ist seit 2017 Reporterin bei der Kindersendung „Neuneinhalb“\, seit 2018 außerdem Moderatorin bei „Der Sendung mit der Maus“. 2018 wurde sie mit der Sendung „Weltreise Deutschland“ mit dem Prix Jeunesse ausgezeichnet. \n© Yannic Han Biao Federer: Heike Steinweg\, Jana Forkel: Annika Fusswinkel\, Felix Meindl: Julia Meindl
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SUMMARY:ANDERLAND V - Jürgen Beckers Lyrik und Vorstellung der Literaturzeitschrift „die horen“ mit Jennifer de Negri\, Guy Helminger\, Sabine Küchler\, Jürgen Nendza & Boris Becker
DESCRIPTION:Mittwoch\, 21. Mai 2025\, 19:30 Uhr\nsprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nWir freuen uns\, dass im Rahmen der im April erscheinenden neuen Nummer der „horen“ (mit Schwerpunkt-Thema Kölner Lyrik) vier Autorinnen und Autoren aus ihren darin veröffentlichten Texten lesen werden. Im zweiten Teil werden wiederum die vier Auftretenden ihre Lieblingsgedichte von Jürgen Becker vortragen. Zudem wird Boris Becker Fotografien zeigen und Sabine Küchler ein paar einleitende Sätze zu Leben und Werk Beckers geben. \nJennifer de Negri\, geb. 1981\, lebt in Köln\, veröffentlicht Lyrik und Prosa. Sie studierte Theaterregie sowie Literarisches Schreiben an der KHM. 2021 erschien ihr Lyrikband „Triebe klimatischer Verhältnisse“ im Berliner SUKULTUR Verlag. Als Stipendiatin verschiedener Sparten nahm sie an Festivals und Werkstätten teil. Sie erhielt Preise und Nominierungen\, u.a. open mike und Literarischer März. Sie ist Co-Kuratorin der queer-feministischen Lesereihe [OHNE PRONOMEN]. Im Frühjahr 2025 erscheint der Gedichtband „reise nach BABYlon“ in der parasitenpresse. \nGuy Helminger\, geb. 1963 in Esch-sur-Alzette (LUX)\, lebt seit 1985 in Köln. Er veröffentlicht Lyrik\, Romane\, Reiseberichte und Hörspiele\, zudem ist er (mit Navid Kermani) Gastgeber des Literarischen Salons in Köln. Längere Aufenthalte u.a. in Indien\, Iran\, Jemen\, Südafrika und Brasilien. 2012 Poetik-Dozentur der Universität Duisburg-Essen. 2016 Dresdner Lyrikpreis\, 2022 gewann er den Lyrikpreis Meran. Zuletzt erschien „Das Geräusch der Stillleben“ bei capybarabooks\, Luxemburg. \nJürgen Nendza\, geb. 1957 in Essen. Er ist Verfasser von Gedichten\, Essays\, Prosa\, Hörspielen und Radio-Features\, zudem Arbeiten als Herausgeber. Er erhielt u.a. 1998 den Lyrikpreis Meran und 2018 den Christian-Wagner-Preis für das lyrische Gesamtwerk. Letzte Veröffentlichung war „Auffliegendes Gras“ im Leipziger poetenladen. \nSabine Küchler\, geb. 1965 in Bremen\, lebt in Köln. Sie veröffentlicht Lyrik\, Prosa sowie Hörspiele. Zudem ist Küchler als literarische Übersetzerin und Moderatorin tätig. Diverse Preise und Stipendien\, im Auftrag des Goethe-Instituts bereiste sie Argentinien und die Türkei. Sie arbeitet als Redakteurin beim Deutschlandfunk. \nBoris Becker\, geb. 1961 als Sohn des Schriftstellers Jürgen Becker\, studierte an der Hochschule der Künste Berlin und an der Kunstakademie Düsseldorf. Er wird mit seinem Werk zur Düsseldorfer Photoschule gezählt. Für 1997/98 wurde ihm ein Stipendium in der Villa Massimo in Rom zuerkannt. Becker lebt und arbeitet in Köln. \nJürgen Becker\, geb. 1932 in Köln. Er arbeitete für den WDR und in den Verlagen Rowohlt und Suhrkamp. Zwanzig Jahre lang\, bis 1993\, leitete er die Hörspielredaktion des Deutschlandfunks. Jürgen Beckers Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet\, u.a. erhielt er den Preis der Gruppe 47\, den Literaturpreis der Bayerischen Akademie der schönen Künste\, das Stipendium der Villa Massimo\, den Bremer Literaturpreis\, den Heinrich-Böll-Preis. Jürgen Becker war Mitglied der Akademie der Künste in Berlin-Brandenburg\, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung\, der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur\, sowie des PEN-Clubs. 2014 wurde Jürgen Becker schließlich als „maßgebliche Stimme der zeitgenössischen Poesie“ mit dem Georg-Büchner-Preis geehrt. Jürgen Becker verstarb am 7. November 2024 in Köln. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Literatur-in-Köln Archiv (LiK)\, der Buchhandlung Bittner und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln statt. \n© de Negri: Laura Lang\, Helminger: Ilona Renner\, Küchler: Ünal Üner\, Nendza: Dirk Skiba
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SUMMARY:Hans Bender zum 10. Todestag - „Zeitverwandtschaft – Ein halbes Jahrhundert Literatur in Essays\, Rezensionen und Würdigungen. 1953-2003“
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Horst Bürger\, Gabriele Ewenz und Walter Hörner\nDonnerstag\, 15. Mai\, 19:30 Uhr\nsprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln\nEintritt: 5\,-€. VVK über die Buchhandlung \nMit einer Buchvorstellung ehrt das Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) Hans Bender\, der vor zehn Jahren in Köln starb. Benders facettenreiches Werk\, das Kurzgeschichten\, Romane\, Gedichte\, Aufzeichnungen und Vierzeiler umfasst\, steht gleichwertig neben seiner Herausgebertätigkeit. Hans Bender lebte und arbeitete über 50 Jahren in Köln\, von hier aus betrieb er bis 1980 die redaktionelle Arbeit der Zeitschrift „akzente“\, die bis heute zu den renommiertesten deutschen Literaturzeitschriften zählt. Durch die Herausgabe von Anthologien hat sich Bender um die Förderung neuer Dichtung verdient gemacht. Sein erstaunliches Gespür für schriftstellerische Qualität verhalf vielen noch unbekannten Autoren auf das literarische Parkett.\nMichael Krüger\, der langjährige Freund und Verleger von Hans Bender schrieb einmal\, dass man fünf Bände mit den Zeugnissen aus einem langen Leben mit und für die Literatur füllen könnte. Aus diesem schier unerschöpflichen Material haben Horst Bürger und Walter Hörner eine Textauswahl zusammengestellt\, die chronologisch nach Erscheinungsjahren geordnet fünfzig Jahre umfasst. So entsteht eine Literaturgeschichte ganz persönlicher Art – von dem bedeutsamen Französisch-Deutschen Schriftstellertreffen im Jahr 1953 in Paris bis zur ungewöhnlichen Begegnung mit Thomas Bernhard 2011. \nHans Bender\, 1919 in Mühlhausen/Kraichgau geboren\, lebte seit 1959 in Köln. Er studierte Literatur- und Kunstgeschichte in Heidelberg. Bender war Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Zahlreiche Auszeichnungen\, zuletzt Kulturpreis Köln 2000 sowie Ehrengabe 2006 der Deutschen Schillerstiftung von 1859\, Weimar. Hans Bender starb 2015 in Köln. \nHorst Bürger\, Jahrgang 1945\, geboren während der Evakuierung aus Köln nach Wolfen Bitterfeld. Im Herbst 1945 Rückkehr nach Köln. Nach seinem Schulabschluss begann er eine Lehre als Buchhändler. Das Interesse an diesem Beruf wurde durch seine Arbeit im berühmten Taschenbuchkeller von Gerhard Ludwig geweckt. Er studierte Deutsch und Geschichte an der Universität Köln. Während des Studiums arbeitete er im Büro der Zeitschrift Akzente in Köln\, die damals von Hans Bender allein herausgegeben wurde. Nach dem Staatsexamen 1976 wurde er Lehrer. Außerdem studierte er zwei Jahre italienische Literatur in Perugia. Dann trat er seine erste Lehrerstelle in Kleve am Niederrhein an. Er war Mitarbeiter an einigen Anthologien von Hans Bender. Horst Bürger war mit Hans Bender bis zu dessen Tod befreundet. \nGabriele Ewenz\, Dr. phil.\, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft\, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Bonn und Berlin. Seit 2009 ist sie Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). \nWalter Hörner\, Jahrgang 1951\, geboren in Bad Mergentheim\, begann nach acht Jahren Volksschule eine Müllerlehre. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diesen Beruf nach einigen Jahren. Nach verschiedenen Beschäftigungen in der Wirtschaft machte er von 1980 bis 1983 sein Abitur am Abendgymnasium Aachen und studierte danach Geschichte und Geographie an der Universität Bonn. Im gleichen Jahr gründete er mit Bernhard Albers in Aachen die Rimbaud Verlagsgesellschaft. Bis zum Jahr 2019 war er zusammen mit Albers Geschäftsführer des Rimbaud Verlags. Dort erschienen im Lauf der Jahre die Werke von Hans Bender. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv in Kooperation mit der Buchhandlung Bittner. \n© Hans Georg Schwark
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SUMMARY:Anderland IV – Mit Ron Padgett (per Video)\, Jan Röhnert und Jan Drees
DESCRIPTION:Dienstag\, 5. November um 19:30 Uhr\nsprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. Kombiticket für beide Abende 18\,-€ / 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221-2574870 \n„Anderland“\, das Kölner Poesiefest\, findet in diesem Herbst zum vierten Mal statt. An zwei aufeinander folgenden Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal Marcel Beyer\, Jan Röhnert\, der amerikanische Dichter Ron Padgett und Jan Drees. \nAm zweiten Abend spricht Jan Röhnert per Videocall mit Ron Padgett. \nAnschließend stellt Jan Röhnert im Gespräch mit Jan Drees seine eigenen Texte vor. \nRon Padgett wurde 1942 in Tulsa\, Oklahoma\, geboren und war mit ersten deutschen Übersetzungen in der Anthologie „Silver Screen“ (1969) von Rolf Dieter Brinkmann vertreten\, als Exponent der amerikanischen Beat-und-Pop-Bewegung. Er gilt als einer der wichtigsten amerikanischen Lyriker der Gegenwart. \n„Beim Drehbuchschreiben wusste ich schon\, dass ich Gedichte von Ron Padgett verwenden wollte. Ich liebe seine Gedichte sehr. Einige hat er speziell für den Film verfasst. Sie feiern die kleinen Dinge.“ So Jim Jarmusch über seinen Kultfilm „Paterson“\, dessen Hauptfigur – ein Busfahrer\, der Lyrik schreibt – Gedichte von Ron Padgett in sein Heft notiert. Auch dank dieses vielfach ausgezeichneten Films teilen inzwischen zahllose Menschen Jarmuschs Begeisterung für seine Gedichte. \nJan Röhnert\, 1976 in Gera geboren\, ist Literaturwissenschaftler\, Essayist\, Übersetzer\, Autor von Reiseprosa und Lyriker\, der u.a. mit dem Lyrikpreis des LCB\, einem Harald-Gerlach-Stipendium\, dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis und dem Lyrikpreis der RAI Südtirol ausgezeichnet wurde. Er lehrt an der TU Braunschweig und lebt seit 2018 in Leipzig. Er hat alle auf Deutsch erschienen Bände („Die schönsten Streichhölzer der Welt“\, „Hier und Dort & Dort und Hier“\, „Perfekt sein / How to Be Perfect“) Ron Padgetts übersetzt. \nJan Drees ist Redakteur im Literaturressort des Deutschlandfunks und moderiert die Sendungen „Lesezeit“ und den „Büchermarkt“. Außerdem ist er Autor zahlreicher Bücher wie „Sandbergs Liebe“ (2019) und „Literatur der Krise. Das Novellenwerk von Hartmut Lange“. Jan Drees lebt in Köln. \nDie Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Literatur-in-Köln Archiv (LiK)\, der Buchhandlung Bittner und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln statt. \n© Padgett: Pascal Perich © Röhnert: Mirette Bakir © Drees: privat
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SUMMARY:AUSVERKAUFT Anderland IV - Ein Abend für Friederike Mayröcker mit Marcel Beyer
DESCRIPTION:AUSVERKAUFT! \nMontag\, 4. November um 19:30 Uhr sprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln Eintritt: 12\,-€ / 10\,-€. Kombiticket für beide Abende 18\,-€ / 15\,-€ VVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221-2574870 \n„Anderland„\, das Kölner Poesiefest\, findet in diesem Herbst zum vierten Mal statt. An zwei aufeinander folgenden Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal Marcel Beyer\, Jan Röhnert\, der amerikanische Dichter Ron Padgett und Jan Drees. Der erste Abend ist Friederike Mayröcker gewidmet\, einer der großen Dichterinnen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Immer wieder wurde sie für den Literaturnobelpreis ins Gespräch gebracht. Am 4. Juni 2021 verstarb sie mit 96 Jahren in ihrer Heimatstadt Wien. Zu ihrem 100. Geburtstag am 20. Dezember 2024 werden die „Gesammelten Gedichte 2004-2021“ erscheinen\, aus denen der Herausgeber Marcel Beyer den Abend gestalten wird. Der Band wird an diesem Abend bereits vorliegen. Marcel Beyer\, geb. in Tailfingen/Württemberg\, wuchs in Kiel und Neuss auf. Er studierte von 1987 bis 1991 Germanistik\, Anglistik und Literaturwissenschaft an der Universität Siegen; 1992 Magister Artium mit einer Arbeit über Friederike Mayröcker. Der Autor erhielt zahlreiche Preise\, darunter 2008 den Joseph-Breitbach-Preis\, 2016 den Georg-Büchner-Preis und 2021 den Friedrich-Hölderlin-Preis. Bis 1996 wohnte Marcel Beyer in Köln\, seitdem ist er in Dresden ansässig. Er ist Herausgeber der „Gesammelten Gedichte 2004-2021“ Friederike Mayröckers. Der Band enthält bisher unveröffentliche und unbekannte Gedichte und ein von ihm verfasstes ausführliches Nachwort. \nDie Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Literatur-in-Köln Archiv (LiK)\, der Buchhandlung Bittner und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln statt. \n© Foto Beyer: Jürgen Bauer
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SUMMARY:Ciao Amore\, Ciao
DESCRIPTION:Mit Eric Pfeil und 100 neuen und alten Songs durch Italien\nItalien und die Musik – in keinem anderen Land hat die Musik einen vergleichbaren Stellenwert. Mehr als jede andere Kunst ist sie in der Lage\, das Land zu erklären und alle tausendfach gestellten Fragen zu beantworten. \nMusik ist dauerpräsent. In einem Land\, in dem Opernarien gepfiffen werden\, überall Denkmäler namhafter Sänger*innen herumstehen und die Einschaltquoten eines fünftägigen Liederwettbewerbs jede Sportübertragung in den Schatten stellen\, kommt man an der Musik schlicht nicht vorbei. \nEntlang von herzergreifenden Canzoni und unwiderstehlichen Ohrwürmern erzählt Eric Pfeil von der Zerrissenheit eines Landes zwischen Dolce Vita und undurchdringlicher Bürokratie\, vom Erbe Silvio Berlusconis\, von der Mafia und gesellschaftlichem Aufbruch\, der Erfolgsgeschichte von Italiens uncoolster Band und immer wieder von der Liebe. \nEric Pfeil wurde 1969 in Bergisch Gladbach geboren und fuhr schon kurz darauf zum ersten Mal über die Alpen. Um die Jahrtausendwende war er Produzent der legendären Musiksendung Fast Forward\, seither ist er ein gefragter TV-Autor. Er schreibt unter anderem für die FAZ und den Rolling Stone über Film\, Literatur sowie über Popmusik und ihre Folgen. Er lebt in Köln\, hat aber Italien nie wieder verlassen … und schon mit Azzurro\, seinem ersten „Reiseführer ohne Sehenswürdigkeiten“\, begeistert. \nEine Veranstaltung im Rahmen unseres Abschiedsprogramms in der Zentralbibliothek.
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SUMMARY:Mer trecken öm me'm janze Inventar
DESCRIPTION:Mitsingkonzert op Kölsch: Die Ahl Kamelle Band von Loss mer singe\nDie Ahl Kamelle-Band von „Loss mer singe“ ist auch in diesem Jahr mit vielen musikalischen Perlen aus dem großen kölschen Liederschatz in der Zentralbibliothek zu Gast – frei nach dem Motto \n„Mer trecken öm me’m janze Inventar“ \nDas Mitsingen und dabei Neu- und Wiederentdecken kölscher Musik ist ausdrücklich erwünscht! Moderatoren aus dem Team der Mitsinginitiative „Loss mer singe“ führen durchs Programm und erzählen Wissenswertes wie Kurioses zu den Liedern. Ein Textheft als Mitsinghilfe erleichtert das Mitmachen\, wenn es darum geht\, auch Unbekanntes zu entdecken. \nDie Reihe „Ahl Kamelle\, neu jelötsch“ gibt es seit 2014 unter dem Dach der Mitsinginitiative „Loss mer singe“\, die damit neben der bekannten alljährlichen Kneipentour während der Karnevalszeit auch ein festes Standbein bei der Pflege des gesamten kölschen Liederschatzes hat. Denn: „Kölsch es mieh wie Karneval …“ \nEine Veranstaltung im Rahmen unseres Abschiedsprogramms in der Zentralbibliothek.
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SUMMARY:Verteidigt die Demokratie! Ein Gespräch zu 75 Jahren Grundgesetz mit Gerhart Baum\, Kübra Gümüşay und Ralph Erdenberger
DESCRIPTION:Unsere Demokratie braucht uns – jetzt. Denn sie ist nicht selbstverständlich. Angesichts multipler Krisen weltweit wenden sich immer mehr Menschen populistischen Strömungen und rechtsextremen Parteien zu\, die gezielt Ängste schüren und einfache Lösungen für schwierige Themen versprechen. \nDoch wir stehen den Entwicklungen nicht ohnmächtig gegenüber. Wir können der Normalisierung antidemokratischer Positionen entgegentreten. Aus der Apathie kommen und aktiv werden. Wir dürfen den Lauten nicht länger die Bühne überlassen. Denn Demokratie funktioniert nur mit Bürger*innen\, die sie mit Leben füllen. Alle sind gefordert\, undemokratischen und menschenfeindlichen Tendenzen entschlossen entgegenzutreten. Der Zeitpunkt ist jetzt! \nAm 23. Mai wird das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland 75 Jahre alt. Anlässlich des Jahrestages sprechen Autorin Kübra Gümüşay und Bundesinnenminister a. D. Gerhart Baum darüber\, inwiefern die Demokratie unter Druck geraten ist und was zur Überbrückung der sich auftuenden Spaltungen notwendig ist. Moderiert wird das Gespräch von Ralph Erdenberger. \nDer Jurist und Politiker Gerhart Baum übte von 1978 bis 1982 das Amt des Bundesinnenministers aus. In dieser Funktion gehörten Bürgerrechte\, Umweltschutz und Kulturpolitik zu seinen Schlüsselthemen. Für sein Engagement hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten\, zuletzt die Ehrendoktorwürde der Kölner Universität. \nKübra Gümüşay ist Autorin des Bestsellers „Sprache und Sein“\, sowie Initiatorin zahlreicher preisgekrönter Kampagnen und Vereine. Seit 2023 ist sie Fellow am New Institute in Hamburg. Aktuell erforscht sie alternative Zukünfte\, reale Utopien und die Politik der Imaginationen. \nDer Journalist Ralph Erdenberger steht unter anderem für Diskussionskultur im Radio. Seit Jahren moderiert er auf WDR 5 regelmäßig die Sendungen „Tagesgespräch“\, „Stadtgespräch“ und „Neugier genügt“. Dabei versteht er sich als Brückenbauer zwischen unterschiedlichen Positionen. \nDer Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: Veranstaltungen der Stadtbibliothek Köln (easy2book.de)
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SUMMARY:Anderland III – Birgit Kreipe und Steffen Popp
DESCRIPTION:Mittwoch\, 15. Mai um 19:30 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €\nKombiticket für Student*innen 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221-2574870 \n„Anderland„\, das Kölner Fest der Poesie\, findet in diesem Frühling zum dritten Mal statt. An zwei hintereinander folgenden Tagen steht die Lyrik im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal die Autor*innen Steffen Popp\, Monika Rinck und Birgit Kreipe. \nAm zweiten Abend begrüßt Steffen Popp  die Autorin Birgit Kreipe\, beide lesen aus ihren neuesten Gedichtbänden\, erkunden Gemeinsamkeiten\, erzählen von Inspiration und ihren Arbeitsweisen\, laden ihr Publikum so zu einem Gespräch über moderne deutsche Dichtung ein. \nBirgit Kreipe\, geboren 1964 in Hildesheim. Studium der Psychologie und Germanistik in Marburg\, Wien und Göttingen. Lebt in Berlin. Gedichte erschienen in vielen Zeitschriften und Anthologien\, zuletzt im „Jahrbuch der Lyrik“ (2020). \nSteffen Popp\, geboren 1978 in Greifswald\, lebt als Dichter\, Literaturwissenschaftler und Übersetzer in Berlin. Popp veröffentliche seit 2004 die Gedichtbände „Wie Alpen“\, „Kolonie Zur Sonne“\, „Dickicht mit Reden und Augen“ und „118“. Er erhielt den Peter-Huchel-Preis\, 118 stand zudem 2017 auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse\, 2018 wurde Popp in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen. 2022 hatte er die Thomas Kling-Poetikdozentur an der Uni Bonn inne. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \nFotos: © Kreipe: Renate von Mangold\, © Popp: Renate von Mangold
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SUMMARY:Anderland III – Ein Abend für Elke Erb. Mit Steffen Popp und Monika Rinck
DESCRIPTION:Dienstag\, 14. Mai um 19:30 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €\nKombiticket für Student*innen 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221-2574870 \n„Anderland„\, das Kölner Fest der Poesie\, findet in diesem Frühling zum dritten Mal statt. An zwei hintereinander folgenden Tagen steht die Lyrik im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal die Autor*innen Steffen Popp\, Monika Rinck und Birgit Kreipe. \nDer erste Abend ist der Dichterin Elke Erb (*1938) gewidmet\, die zu den wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Poesie der Gegenwart zählte. Ihr innovatives Werk beeinflusst seit Generationen junge Dichterinnen und Dichter. Nach einer kurzen Begrüßung sprechen die Schriftsteller*innen Steffen Popp und Monika Rinck über Erbs Werk und stellen eine Auswahl ihrer Texte vor\, die sie kürzlich gemeinsam im Suhrkamp Verlag unter dem Titel „Das ist hier der Fall“ anlässlich des Georg-Büchner-Preises herausgegeben haben. \nMonika Rinck\, geboren 1969 in Zweibrücken\, veröffentlichte Essays\, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen gewürdigt\, unter anderem mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis\, dem Ernst-Jandl-Preis und dem Roswitha-Preis. Rinck ist Mitglied in der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Akademie der Künste Berlin. 2016/2017 war sie in Köln Kuratorin des internationalen Festivals Poetica III. Seit 2023 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nElke Erb\, geboren 1938 in der Eifel\, gestorben 2024 in Berlin. Seit 1966 war sie freie Schriftstellerin. Seit 1974 Übersetzungen der Texte von Marina Zwetajewa sowie Nachdichtungen überwiegend aus dem Russischen. Zahlreiche Preise und Stipendien\, so wurde ihr 1988 der Peter-Huchel-Preis zugesprochen. Elke Erbs Bücher erschienen in kleineren Verlagen und Zeitschriften jenseits des Mainstreams. Seit 1998 publizierte sie vor allem bei dem auf Poesie spezialisierten Urs Engeler. Sie war Mitglied in der Berliner Akademie der Künste. 2020 bekam Erb den Georg-Büchner-Preis. \nSteffen Popp\, geboren 1978 in Greifswald\, lebt als Dichter\, Literaturwissenschaftler und Übersetzer in Berlin. Popp veröffentliche seit 2004 die Gedichtbände Wie Alpen\, Kolonie Zur Sonne\, Dickicht mit Reden und Augen und 118. Er erhielt den Peter-Huchel-Preis\, 118 stand zudem 2017 auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse\, 2018 wurde Popp in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen. 2022 hatte er die Thomas Kling-Poetikdozentur an der Uni Bonn inne. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \nFotos: © Erb: Ute Schendel\, © Popp: Renate von Mangold © Rinck: Mirko Lux\, VATMH
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SUMMARY:Michael Kumpfmüller: „Die Herrlichkeit des Lebens“
DESCRIPTION:Der Autor des Bestsellers liest aus seinem Roman und berichtet über die komplizierten Wege wie aus einem Roman ein Kinofilm wird. \nMichael Kumpfmüller zeichnet in „Die Herrlichkeit des Lebens“ das Bild Franz Kafkas\, eines Menschen\, der in seinem letzten Lebensjahr die große Liebe findet und sein Leben in die Hand nimmt\, bevor es dafür zu spät ist. Im Sommer 1923 lernt der tuberkulosekranke Franz Kafka\, als Dichter nur Eingeweihten bekannt\, in einem Ostseebad die 25-jährige Köchin Dora Diamant kennen. Und innerhalb weniger Wochen macht er\, was er nicht für möglich gehalten hat: Er entscheidet sich für das Zusammenleben mit einer Frau\, teilt Tisch und Bett mit Dora. In Berlin wagt er mit ihr das gemeinsame Leben\, mitten in der Hyperinflation der Weimarer Republik. Den täglich kletternden Preisen\, den wechselnden Untermietquartieren\, den argwöhnischen Eltern zum Trotz: Bis zu seinem Tod im Juni 1924 werden sich Franz Kafka und Dora Diamant\, von wenigen Tagen abgesehen\, nicht mehr trennen. \nAus dieser wahren Geschichte macht Michael Kumpfmüller einen feinsinnigen\, behutsamen und kenntnisreichen Liebesroman. Kafkas Tagebücher\, seine Briefe und letzten Texte kennt er genau und webt sie in die Erzählung ein. Aber ebenso sehr widmet er sich Doras Sicht\, dem Blick der verliebten jungen Frau auf ihren rätselhaften\, sterbenden Mann. Und so gelingt Kumpfmüller eine tief anrührende Parabel über das Leben und die Liebe\, das Schreiben und den Tod. \nMichael Kumpfmüllers Roman »Die Herrlichkeit des Lebens« wurde von Georg Maas und Judith Kaufmann verfilmt und wird ab 14. März in den Kinos zu sehen sein.
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SUMMARY:Im Namen Gottes – Die Unterdrückung der Frauen im Iran
DESCRIPTION:Jasmin Taylor im Gespräch mit Nina Moghaddam\nDer Tod der 22-jährigen Kurdin Jina Mahsa Amini\, die wegen ihres locker sitzenden Kopftuchs von der iranischen Sittenpolizei verhaftet und misshandelt wurde und infolgedessen drei Tage später starb\, war nicht der einzige Fall von Verbrechen an Frauen in Iran. „Im Namen Gottes“ beleuchtet zutiefst erschütternde Einzelschicksale von acht Frauen\, die stellvertretend für über 40 Millionen von Iranerinnen stehen. Jeder Leidensweg wird in Form eines Memoirs erzählt. Auch die Autorin Jasmin Taylor berichtet als eine der Protagonistinnen von ihren verstörenden Erfahrungen. \nNeu und schockierend ist\, wie Jasmin Taylor auf Grundlagen des islamisch-iranischen Rechts Bezug nimmt und sachlich erläutert\, dass Frauenhass und Gräueltaten durch gezielte Gesetzgebung legitimiert sind. Zudem wird ein Vergleich zwischen der iranischen Gesetzgebung und internationalem Recht gezogen\, der sehr deutlich macht\, wie überlebensnotwendig konkrete Änderungen des aktuell geltenden Frauenrechts in Iran sind. \nDie gebürtige Iranerin Jasmin Taylor flüchtete mit 17 Jahren während des Ersten Golfkriegs nach Deutschland. Sie studierte Psychologie und Human Relations an der University of Maryland und University of Oklahoma. Seit 2002 lebt und arbeitet sie in Berlin. 2014 initiierte sie das Projekt SIS – Strong Independent Sisters\, welches geflüchtete Frauen beim Spracherwerb und bei der Arbeitssuche unterstützt \nNina Moghaddam ist eine deutsche TV Moderatorin und Moderationscoach. Sie wurde 1980 in Madrid geboren und hat iranische Wurzeln. Mit ihren beiden Söhnen lebt und arbeitet sie in Köln. Parallel zu ihrer Karriere im Fernsehen studierte sie Regionalwissenschaften Ostasien mit Schwerpunkt China an der Universität zu Köln. Ihr ehrenamtliches Engagement gilt den Frauenrechten im Iran. \nMusikalisch wird der Abend begleitet von der Sängerin Diana Damm. \n\n\nDie Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft.
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SUMMARY:Verkaufte Zukunft – Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht. Jens Beckert im Gespräch mit Gert Scobel
DESCRIPTION:Mittwoch\, 10. April um 19:00 Uhr\nStadtbibliothek am Neumarkt\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 8\,-€\, ermäßigt 6\,-€ oder 4\,-€\nVVK über kölnticket unter: https://www.koelnticket.de/event/stadtbibliothek-koeln-zentralbibliothek-stadtbibliothek-koeln-18134165/ \nSeit Jahrzehnten wissen wir um die Gefährlichkeit der Erderwärmung. Dennoch nehmen die globalen Treibhausgasemissionen weiter zu. Offenbar gelingt es uns nicht\, den Klimawandel zu stoppen. Wie lässt sich dieses Versagen erklären? Warum reagieren Gesellschaften so zögerlich auf diese Bedrohung? \nBeckert zeigt\, warum es sich beim Klimawandel um ein tückisches Problem handelt\, an dem die sich seit 500 Jahren entwickelnde kapitalistische Moderne aufgrund ihrer institutionellen und kulturellen Strukturen fast zwangsläufig scheitern muss. Die Temperaturen werden also weiter steigen\, die sozialen und politischen Auseinandersetzungen werden sich verschärfen. Anpassungsfähigkeit\, Resilienz und vor allem solidarisches Handeln sind gefragt. Daraus ergeben sich Aufgaben für eine realistische Klimapolitik. \nJens Beckert ist seit 2005 Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung und Professor für Soziologie in Köln. 2018 wurde er mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. \nGert Scobel lehrt Philosophie und Interdisziplinarität an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Für seine Sendung „scobel“ bei 3sat und seinen philosophischen YouTube-Kanal wurde er vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Grimme Preis. \nEine Kooperation mit der der Stadtbibliothek Köln \n© Beckert: David Ausserhofer\, © Scobel: Christoph Hardt
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SUMMARY:Michael Hampe: Wozu? Eine Philosophie der Zwecklosigkeit Gespräch mit Gert Scobel
DESCRIPTION:Donnerstag\, 4. April 2024 um 19:00 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 8\,-€\, ermäßigt 6\,-€ oder 4\,-€\nVVK über kölnticket unter: https://www.koelnticket.de/event/stadtbibliothek-koeln-zentralbibliothek-stadtbibliothek-koeln-18134164/  \nWas bedeutet es\, auf die Welt zu kommen? Wir treffen Unterscheidungen und Bewertungen\, noch bevor wir Begriffe bilden\, sprechen und urteilen. Wir verlieben uns und begreifen\, dass das Leben endlich ist. All das kann man philosophisch untersuchen: Entsteht da ein Subjekt? Warum braucht es einen „Sinn“? Wozu das alles? Kann man ein Leben mit all seinen Erfahrungen und Emotionen überhaupt in Worte fassen?\nWenn wir uns aber nur über Ausschnitte unseres Lebens austauschen können\, geraten Regeln und Zwecke ins Wanken\, weil sie nur einen Teil unserer Existenz betreffen. Damit ist der Weg frei für eine Selbsterkundung\, die eine größere innere Freiheit verspricht als die Jagd nach Zielen und die Suche nach Sinn. \nMichael Hampe studierte Philosophie\, Literaturwissenschaft\, Psychologie und Biologie in Heidelberg und Cambridge. Nach Professuren in Dublin\, Kassel und Bamberg ist er seit 2003 Professor für Philosophie an der ETH Zürich. Zuletzt sind von ihm erschienen: „Tunguska oder Das Ende der Natur“ (2011)\, „Die Lehren der Philosophie“ (2014) und „Die Wildnis\, die Seele\, das Nichts. Über das wirkliche Leben“ (2020). \nGert Scobel studierte Philosophie und Theologie in Frankfurt am Main und an der University of California in Berkeley. Er ist Autor mehrerer Bücher und lehrt Philosophie und Interdisziplinarität an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Für seine Sendung „scobel“ bei 3sat und seinen philosophischen YouTube-Kanal wurde er vielfach ausgezeichnet\, u. a. mit dem Grimme Preis. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln. \n© Hampe: DIE NEUE VERNUNFT\, Daria Stratmann\, © Scobel: Christoph Hardt
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SUMMARY:"Einige der Herren sagten etwas dazu"
DESCRIPTION:Die Autorinnen der Gruppe 47\nAutorin Nicole Seifert im Gespräch mit Wiebke Porombka \nNicole Seifert erzählt die Geschichte der Gruppe 47 aus der Perspektive der Frauen. „Einige Herren sagten etwas dazu“ macht es zwingend\, die deutsche Gegenwartsliteratur neu zu denken und die literarische Landschaft neu zu ordnen. \nEs waren viel mehr Autorinnen bei den berühmt-berüchtigten Treffen der Gruppe 47 als Ingeborg Bachmann und Ilse Aichinger\, aber sie sind in Vergessenheit geraten\, sie fielen aus der Geschichte heraus. Und wurden sie mit erzählt\, dann nicht als Autorinnen ihrer Texte\, sondern als begehrenswerte Körper oder als tragische Wesen. \nNicole Seifert schreibt über die Erfahrungen der Autorinnen bei der Gruppe 47\, von ihrem Leben in den Fünfziger- und Sechzigerjahren in der BRD und von ihren Werken. \nSchriftstellerinnen wie Gisela Elsner und Gabriele Wohmann müssen neu gelesen\, Schriftstellerinnen wie Ruth Rehmann\, Helga M. Novak und Barbara König neu entdeckt werden. Ein ganz neuer Blick auf die Gruppe 47 und die Nachkriegsliteratur\, der uns bis in die Gegenwart führt. \nNicole Seifert ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und gelernte Verlagsbuchhändlerin und arbeitet als Übersetzerin und Autorin. Ihr Buch „FrauenLiteratur. Abgewertet\, vergessen\, wiederentdeckt“ erschien 2021 und löste eine Debatte über weibliches Schreiben aus. Seifert ist Mitherausgeberin der Reihe „rororo Entdeckungen“\, in der Romane unbekannter Autorinnen des 20. Jahrhunderts (wieder)veröffentlicht werden. \nWiebke Porombka ist promovierte Literaturwissenschaftlerin. Sie arbeitete als Dramaturgie- und Regieassistentin und von 2008 bis 2011 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. Als Literaturkritikerin schreibt sie für verschiedene Zeitungen\, unter anderem für die FAZ. Seit 2021 ist sie Literaturredakteurin im Deutschlandfunk. \nEine Veranstaltung unseres Literatur-in-Köln-Archiv (LiK).
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SUMMARY:Der Streitfall: Wie die Demokratie nach Deutschland kam und wie wir sie neu beleben müssen
DESCRIPTION:Die Autoren Friedrich Kießling und Christoph Safferling im Gespräch mit Luisa Thomé. \nDeutschland steckt in einer Polykrise\, auch die Demokratie. Die Herausforderungen für Rechtsstaat und Demokratie in Deutschland nehmen zu. Der Blick zurück auf die Gründung der Bundesrepublik und die Krisen der vergangenen 75 Jahre zeigt: Unsere Demokratie ist stabiler\, als viele Schwarzseher wahrhaben möchten. Der gesellschaftliche Zusammenhalt während der stürmischen Krisen der zurückliegenden Jahre – Finanzkrise\, Flüchtlingskrise\, Pandemie\, Ukrainekrieg – hat sich als resilient erwiesen. Und im europäischen Vergleich auffällig: Die radikalen Parteien können in Deutschland noch von der Macht ferngehalten werden. Aber die Anfechtungen sind groß und nur durch entschiedenes politisches Handeln\, durch eine Reform des Rechtsstaats\, kann Deutschland bleiben\, was es ist: Eine freiheitliche Demokratie. \nFriedrich Kießling ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bonn. Er forschte und lehrte unter anderem in London\, Wien und Dresden. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist der Nationalsozialismus in der BRD. \nChristoph Safferling ist Professor für Strafrecht\, Strafprozessrecht\, Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Universität Erlangen-Nürnberg. Er war Co-Autor der Studie zur NS-Vergangenheit des Bundesjustizministeriums „Die Akte Rosenburg“. \nLuisa Thomé studierte Germanistik und English Studies in Bonn und Sevilla. Sie arbeitete zunächst als freie Autorin unter anderem für „Die Zeit“\, die „taz“ und die „Süddeutsche Zeitung“ zu Themen aus den Bereichen Gesellschaft und Sozialpolitik. Von 2020 bis 2022 absolvierte sie die Deutsche Journalistenschule in München. Seit April 2023 ist sie stellvertretende Ressortleiterin des „Ressort X“ bei „Zeit Online„.
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SUMMARY:Söhne großziehen als Feministin
DESCRIPTION:Autorin Shila Behjat im Gespräch mit Sarah Zerback\nIhren Feminismus hat Shila Behjat durch unzählige Erfahrungen erlernt und sie kämpft für eine Welt\, in der Männer nicht länger das Maß aller Dinge sind. Nun ist sie Mutter zweier Söhne\, die im Alltag so manches Rollenmuster ins Wanken bringen. Persönlich und ungemein berührend erzählt Behjat anhand ganz alltäglicher Situationen\, wie das Leben mit zwei heranwachsenden Jungs ihre feministische Haltung verändert hat. Dabei verortet sie ihre Erfahrungen und Gedanken in den Debatten unserer Zeit. Auf diese Weise stellt sie sich lange vernachlässigten Fragen der Gleichberechtigung\, die nicht nur Eltern\, sondern die Gesellschaft als Ganze angehen. Ein konstruktives\, selbstkritisches und sehr bewegendes Debüt\, das zeigt: Es ist Zeit für ein Streitgespräch – mit uns selbst! \nShila Behjat\, 1982 geboren\, ist Journalistin und Publizistin mit deutschiranischen Wurzeln. Sie studierte Jura in Hamburg und Paris\, war Korrespondentin in London\, lebte als freie Journalistin in Indien und berichtete für das Frauenportal Aufeminin.com über Gleichstellung in der Europäischen Union. Als Kulturredakteurin bei ARTE verantwortet sie nun Dokumentationen und neue Formate. Behjat war im Redaktionskollektiv mit „Tracks East“ für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. \nSarah Zerback ist Redakteurin beim Deutschlandfunk. In der Redaktion Zeitfunk moderiert sie alle tagesaktuellen Sendungen\, von den „Informationen am Morgen“ bis zum „Journal vor Mitternacht“. Außerdem ist sie als Host im Podcast–Team von „Der Tag“ und seit 2023 im Podcast „Schmetterlingseffekt“ zu hören.
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SUMMARY:We Will Not Fade Away / My ne zgasnemo
DESCRIPTION:© Filmplakat und Filmstill: Alisa Kovalenko  \n\nDokumentarfilmvorführung mit anschließendem Gespräch\n\n\n\nEin Leben ohne bewaffnete Konflikte kennen Andriy\, Illia\, Lera\, Liza und Ruslan kaum. In ihrem Dokumentarfilm „We Will Not Fade Away“ portraitiert die ukrainische Re \n\n\n\ngisseurin Alisa Kovalenko die fünf Jugendlichen in der Region Luhansk an der Kriegsfront zum Donbass in den Jahren 2019 bis 2021. Die Bevölkerung lebt dort seit acht Jahren im Ausnahmezustand. Für die Menschen hat der Krieg nicht 2022\, sondern bereits 2014 begonnen. Der Film gewährt einen Einblick in den Alltag der Jugendlichen und erzählt von ihren Plänen und Wünschen für eine bessere Zukunft. \n„Das Porträt einer Generation\, die trotz oder gerade wegen der sie umgebenden Finsternis imstande ist\, die fragile Schönheit des Lebens zu erkennen und zu feiern“ – Michelle Koch\, Berlinale \n„We Will Not Fade Away / My ne zgasnemo“ feierte 2023 auf der Berlinale Premiere. Bevor er im Sommer über die Plattform Filmfriend für Mitglieder der Stadtbibliothek Köln verfügbar ist\, wird er bereits heute im Original mit englischen Untertiteln auf großer Leinwand gezeigt. \nBeim Filmgespräch im Anschluss gibt es zudem die Möglichkeit zum Austausch mit Expert*innen und Protagonist*innen: Zu Gast sind Yelyzaveta Atanova (Liza) und Hryhorii Atanov (Lizas Bruder). \n\n19 Uhr: Filmvorführung (Original mit englischen Untertiteln)\n20:45 Uhr: Filmgespräch (in englischer Sprache)\n\nDie Veranstaltung wird in Kooperation mit der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) und mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt. \nDie Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten: Veranstaltungen der Stadtbibliothek Köln (easy2book.de)
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SUMMARY:"Von Juden lernen"
DESCRIPTION:Die Autorin Mirna Funk im Gespräch über 5.780 Jahre Denkgeschichte für die Zukunft\nWenn es heute um jüdisches Leben geht\, dreht sich die Diskussion – insbesondere in Deutschland – meist um den Holocaust\, den arabisch-israelischen Konflikt oder Antisemitismus. Dabei ist das Judentum die älteste der monotheistischen abrahamitischen Religionen\, das bedeutet eine jahrtausendealte Kultur und Philosophie. \nMirna Funk greift in ihrem aktuellen Buch acht Theorien der jüdischen Ideengeschichte auf\, und bringt sie in Dialog mit dem „Jetzt“. Dazu gehört zum Beispiel „lashon hara“\, das Verbot der üblen Nachrede\, oder „tikkun olam“\, die Pflicht\, die Welt zu verbessern. So eröffnet Funk eine neue Perspektive auf politische Debatten\, Streitkultur und Persönlichkeitsentwicklung: lebensnah\, philosophisch fundiert und einzigartig. \nMirna Funk wurde 1981 in Ostberlin geboren und studierte Philosophie sowie Geschichte an der Humboldt-Universität. Sie arbeitet als freie Journalistin und Autorin\, unter anderem für „Neon“\, „L’Officiel Germany“ und „Süddeutsche Magazin“. Sie schreibt über Kultur und ihr Leben zwischen Berlin und Tel Aviv. 2015 erschien ihr Debütroman „Winternähe“\, für den sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis 2015 für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet wurde.
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SUMMARY:Spurensuche: "Die verlorene Ehre der Katharina Blum"
DESCRIPTION:Interaktiver Einblick in Heinrich Bölls Erzählung mit anschließendem Theaterbesuch\nGemeinsam mit dem Schauspiel Köln wollen wir etwas tiefer in Heinrich Bölls Erzählung „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ eintauchen. \nBei einer interaktiven Einführung sind alle Interessierten in unsere Zentralbibliothek eingeladen\, um mit dem Theaterpädagogen David Vogel Aufbau und Struktur des Theaterstücks näher kennenzulernen sowie einen Zugang zur Handlung\, den Charakteren und deren Beziehungen zu finden. \nAußerdem erhalten Sie eine exklusive 30-minütige Führung durch das Heinrich-Böll-Archiv. Ein besonderer Höhepunkt ist hier das museal präsentierte Arbeitszimmer Heinrich Bölls. \nDer gemeinsame Vorstellungsbesuch im Schauspiel Köln im Anschluss rundet den Abend ab. \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation der Stadtbibliothek Köln mit dem Schauspiel Köln. \nDarum geht es in „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“\n1974: Eine junge Frau verlässt ihre Wohnung\, um zu einem privaten Tanzvergnügen zu gehen. Vier Tage später stellt sie sich der Polizei und gibt an\, einen Journalisten erschossen zu haben. Reue empfindet sie nicht. Was ist Katharina Blum in den vergangenen vier Tagen widerfahren? Was hat zu dieser dramatischen Entwicklung geführt? \nIn Form von Protokollen\, Berichten und Zeug*innenaussagen rekonstruiert Heinrich Böll in seiner berühmt gewordenen Erzählung die beispielhafte Geschichte einer Eskalation von Gewalt. Katharina Blum gerät in den Fokus der Boulevardpresse\, weil sie sich impulsiv in einen gesuchten Terror-Verdächtigen verliebt und ihm zur Flucht verhilft. Schutzlos sieht sie sich einer Kampagne ausgesetzt\, die vor nichts Halt macht und alternative Fakten als allgemein gültige Tatsachen verkauft. \nMit „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ zeichnet Heinrich Böll das Bild einer zutiefst patriarchalen Gesellschaft\, in der Populismus und Sexismus destruktiv zusammenwirken. Fünfzig Jahre nach dem Erscheinen der Erzählung bringt Regisseur Bastian Kraft den Text mit einem rein weiblichen Ensemble auf die Bühne des Depot 1.
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SUMMARY:Ein Ort für Poesie: Anderland 2 - Monika Rinck und Uljana Wolf
DESCRIPTION:Dienstag\, 7. November um 19:30 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €.\nVVK über die Buchhandlung Bittner (0221/2574870\, info@bittner-buch.de)\n \n„Anderland“\, das Kölner Festival zur Poesie\, findet in diesem Herbst zum zweiten Mal statt. An zwei Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Am zweiten Abend lesen die Autorinnen Monika Rinck und Uljana Wolf aus ihren Werken. \nMonika Rinck\, geboren in Zweibrücken\, veröffentlichte Essays\, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen gewürdigt\, unter anderem mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis\, dem Ernst-Jandl-Preis und dem Roswitha-Preis. 2016/2017 war sie in Köln Kuratorin des internationalen Festivals Poetica III. Seit 2023 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nUljana Wolf\, geboren in Berlin\, ist Lyrikerin und Übersetzerin. Sie veröffentlichte vier Gedichtbände\, den Essayband „Etymologischer Gossip“\, der 2022 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik ausgezeichnet wurde. Ihr Werk wurde in über 15 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Peter-Huchel-Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis. 2022 kuratierte sie die Poetica VI in Köln. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \n© Foto Rinck: Mirko Lux\, VATMH\, © Wolf: Villa Massimo\, Alberto Novelli
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SUMMARY:Ein Ort für Poesie: Anderland 2 - Ein Abend für Christine Lavant mit Jenny Erpenbeck und Monika Rinck
DESCRIPTION:Montag\, 6. November um 19:00 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €\nVVK über die Buchhandlung Bittner (0221/2574870\, info@bittner-buch.de)\n \n„Anderland“\, das Kölner Festival zur Poesie\, findet in diesem Herbst zum zweiten Mal statt. An zwei Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Zu Gast sind die Autorinnen Jenny Erpenbeck\, Monika Rinck und Uljana Wolf. Der erste Abend ist der österreichischen Dichterin Christine Lavant (1915 bis 1973) gewidmet\, die zu den größten deutschsprachigen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts zählt. Zu Beginn zeigen wir den Film „Wie pünktlich die Verzweiflung ist“ (ORF 2023\, circa 45 Minuten)\, der anlässlich des 50. Todestags von Christine Lavant entstand und den der ORF dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat. Nach einer kurzen Pause sprechen Jenny Erpenbeck und Monika Rinck über das Werk und stellen eine Auswahl ihrer Texte vor. Einer der Grundlagen des Abends wird ein das neue Buch von Jenny Erpenbeck über Christine Lavant sein\, das im August im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. \nChristine Lavant\, 1915 bis 1973\, geboren als Christine Thonhauser in St. Stefan im Lavanttal (Kärnten)\, stammt aus einer armen Bergmannsfamilie\, war Lyrikerin und Erzählerin. Ihre Schulbildung musste sie aus gesundheitlichen Gründen früh abbrechen. Jahrzehntelang bestritt sie den Familienunterhalt als Strickerin. Sie erhielt unter anderem den Georg-Trakl-Preis (1954 und 1964) und den Großen Österreichischen Staatspreis (1970). \nJenny Erpenbeck\, geboren in Berlin\, ist Autorin zahlreicher Romane\, Erzählungen und Essays. Ihre Werke sind in dreißig Sprachen übersetzt und wurden vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Independent Foreign Fiction Prize\, dem Thomas-Mann-Preis\, dem Premio Strega Europeo und dem Internationalen Stefan-Heym-Preis. Zuletzt erschienen die Romane „Gehen\, ging\, gegangen“ und „Kairos“. \nMonika Rinck\, geboren in Zweibrücken\, veröffentlichte Essays\, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen gewürdigt\, unter anderem mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis\, dem Ernst-Jandl-Preis und dem Roswitha-Preis. 2016/2017 war sie in Köln Kuratorin des internationalen Festivals Poetica III. Seit 2023 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \n© Foto Erpenbeck: privat\, © Foto Rinck: Mirko Lux\, VATMH
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