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SUMMARY:[AUSVERKAUFT] Frantz Fanon: Ein Porträt
DESCRIPTION:Die Ausstellung »Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg« ist vom 8. März bis 1. Juni 2025 im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln zu sehen. Im Literaturhaus ist eine Begleitveranstaltung dem Vordenker der Dekolonialisierung Frantz Fanon (1925–1961) gewidmet\, der im Krieg gegen Nazideutschland kämpfte und später zum Sprecher der algerischen Unabhängigkeitsbewegung wurde. Die Psychiaterin und Autorin Alice Cherki hat in Algerien mit ihm zusammengearbeitet und die Biografie Frantz Fanon: Ein Porträt (Edition Nautilus) verfasst\, die sie gemeinsam mit Natasha A. Kelly und Zaphena Kelly vorstellt. \nVeranstaltungspartner: Afrika Film Festival Köln / FilmInitiativ Köln e.V.\, Friedensbildungswerk Köln\, Allerweltshaus Köln e.V.\, Eine Welt Netz NRW  \nFoto: Alice Cherki
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SUMMARY:Literarischer Salon: Urszula Honek
DESCRIPTION:Guy Helminger und Navid Kermani begrüßen im Literarischen Salon Urszula Honek. Selten hat ein Debüt in Polen so viel Aufsehen erregt wie ihr Roman Die weißen Nächte (Suhrkamp). \nNicht nur erhielt sie in ihrem Heimatland zwei der renommiertesten literarischen Auszeichnungen\, den Conrad-Preis und den Kościelski-Preis. Die englische Übersetzung wurde 2024 für den International Booker Prize nominiert. »Die intensive\, traumartige Stimmung des Schauplatzes einzufangen\, in dem Die weißen Nächte als Kulisse für die inneren Reisen der Figuren dienen\, ist die besondere Qualität dieses Buches«\, hieß es im Votum der Jury: »Es ist eine dunkle\, lyrische Erkundung von Menschen\, die in einer flüchtigen Welt nach Sinn und Zugehörigkeit suchen.« Tatsächlich sind es keine auserzählten Biografien\, sondern eher Seelenstimmungen\, die Urszula Honek in einem – ihrem? – verschlafenen Dorf in den Beskiden einfängt: Freunde\, die sich aus der Schule kennen\, gehen auf Arbeitssuche\, zwei schon mit dem Tod im Herzen. Ein kleines Mädchen steht seiner Großmutter beim Sterben bei\, ohne es zu wissen. Eine unverheiratete junge Frau\, die als einzige im nahegelegenen Städtchen zur Schule gegangen ist\, will mehr vom Leben\, als es ihr bieten kann. Sie alle\, die mit existentiellen Krisen zu kämpfen haben\, lassen mit ihrer je eigenen Stimme ein erzählerisches Mosaik aus dreizehn miteinander verknüpften Geschichten entstehen. Ende Februar erschien Urszula Honeks großer\, schmaler Dorfroman in der hervorragenden Übersetzung von Renate Schmidgall bei Suhrkamp\, und auch die hiesigen Kritiker sind voll des Lobes. »Der Dorfroman als Anti-Idylle hat in der polnischen Literatur eine lange Tradition«\, sagte Nico Bleutge im Deutschlandfunk: »Doch Urszula Honek gelingt es auf großartige Weise\, andere Linien in ihre Erzählungen einzuziehen\, einen Blick für Details der Psyche oder ein Spiel mit magischen Momenten.« \nÜbersetzung: Renate Schmidgall. Lesung: Anja Laïs. \nDer ursprünglich angekündigte Literarische Salon mit Anne de Marcken fällt leider aus privaten Gründen aus. Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können über den Stadtgarten Köln zurückgegeben werden. \nVeranstaltungspartner: Stadtgarten\, Konrad-Adenauer-Stiftung\, Kulturamt der Stadt Köln\, Buchhandlung Klaus Bittner \nFoto: (c) Jacek Taran\, Suhrkamp Verlag
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SUMMARY:Philippe Sands: Über Pinochet in England und einen Nazi in Patagonien
DESCRIPTION:Der Bestseller-Autor und Experte für Völkerrecht Philippe Sands erzählt in Die Verschwundenen von Londres 38 (S. Fischer) die atemberaubende Geschichte des einstigen SS-Offiziers Walter Rauff\, der 1949 nach Chile flüchtete. Dort steht er von 1973 an im Dienst der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet. Im Keller des Hauses Londres 38 ist er an brutalen Verhören und Morden des Geheimdienstes beteiligt. Über das fesselnde Psychogramm zweier Männer und eine Doppelgeschichte über Massenmord und Folter spricht Philippe Sands mit Thomas Laue. Aus der Übersetzung von Thomas Bertram und Henning Dedekind liest Andreas Grötzinger. \nEintritt: frei\, Anmeldung unter anmeldung@vg-koeln.nrw.de \nDie Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt. \nMit freundlicher Unterstützung der Kölner Juristischen Gesellschaft 
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SUMMARY:Rachel Kushner: See der Schöpfung
DESCRIPTION:Eine anarchistische Umweltgruppe wird verdächtigt\, Anschläge verübt zu haben. Sadie Smith\, skrupellose ehemalige CIA-Spionin\, wird in der französischen Provinz auf den Fall angesetzt. Mit ihrer ganzen Verachtung auf die Idealisten glaubt sie\, die Fäden in der Hand zu halten. Doch dann trifft sie Bruno\, einen Philosophen und Neudenker. See der Schöpfung (Rowohlt) stand auf der Shortlist für den Booker Prize und war für den National Book Award 2024 nominiert. Mit Rachel Kushner spricht Julian Hanebeck. Aus der deutschen Übersetzung von Bettina Abarbanell liest Milena Karas. \nDie Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt.\nVeranstaltungspartner: Rowohlt\, AmerikaHaus NRW e.V. \nFoto: (c) Gabby Laurent
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SUMMARY:Bettina Wilpert: Die bärtige Frau
DESCRIPTION:Die bärtige Frau (Verbrecher Verlag) ist ein Roman über den weiblichen Körper\, über dessen Veränderung\, über Schwangerschaft und Mutterschaft\, darüber\, wie es ist\, Kinder zu kriegen und in eine neue Rolle hineinzuwachsen. Es geht um Lebensentscheidungen\, um Begehren\, Wertvorstellungen und Sozialisierung. Bettina Wilpert schafft mit ihrem neuen Roman eine radikale Körperliteratur. Über Lebensrollen\, und wie diese sich am Körper abzeichnen\, spricht sie im Literaturhaus mit Simone Schlosser. \nFoto: (c) Nane Diehl
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SUMMARY:Kathrin Röggla: Nichts sagen. Nichts hören. Nichts sehen.
DESCRIPTION:Beim »Reichsbürger«-Prozess in Frankfurt sitzen die Verfassungsfeinde längst überall im Publikum. An die Wände von Universitäten werden mitten in Deutschland antisemitische Parolen gesprayt. Und über den Klimawandel wird erstaunlich leise gesprochen. Alles ist hyperpolitisch\, auch die Kunst. Aber hören wir überhaupt noch zu? Sehen wir die entscheidenden Dinge? Kathrin Röggla schaut hin\, hört zu\, befragt die Wörter und riskiert ihre Sätze\, um zu neuen Erzählformen zu finden. Über Nichts sagen. Nichts hören. Nichts sehen. (S. Fischer) spricht sie im Literaturhaus mit Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck. Moderation: Ulrich Noller. \nMit freundlicher Unterstützung der Victor Rolff Stiftung
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SUMMARY:»Mit Zweifel an allem\, und Wut auf fast alles« – Ein Abend für Rolf Dieter Brinkmann
DESCRIPTION:Rolf Dieter Brinkmann ist eng mit Köln und der Kölner Literaturszene verbunden. Anlässlich seines 50. Todestags stellen Michael Töteberg und Alexandra Vasa im Gespräch mit Gisa Funck die gerade erschienene Biografie Ich gehe in ein anderes Blau (Rowohlt) vor. Es ist die erste Biografie Brinkmanns und konnte auf bislang unbekanntes Material über den zu jung gestorbenen Autor zurückgreifen. Eine Gesprächsrunde mit Michael Töteberg\, Roberto Di Bella und Linda Pfeiffer im zweiten Teil des Abends rückt das Werk Rolf Dieter Brinkmanns in den Fokus\, insbesondere den Gedichtband Westwärts 1&2\, der im Rowohlt-Verlag neu aufgelegt wurde. Moderation: Gisa Funck. \nIn Zusammenarbeit mit der »Langen Nacht« des Deutschlandfunk und mit Unterstützung der Stadt Köln \nDie Lange Nacht zu Rolf Dieter Brinkmann wird am 19. April ab 00.05 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur und am 19. April ab 23.05 Uhr im Deutschlandfunk gesendet. Im Anschluss ist die Sendung in der Deutschlandfunk App abrufbar.
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SUMMARY:Maryam Aras: Dinosaurierkind
DESCRIPTION:In Dinosaurierkind (Claassen) erzählt Maryam Aras von einer Spurensuche – nach ihrer Kindheit in der iranischen Diaspora in Köln\, der Gewissheit\, dass ihr Vater nicht nach Iran reisen kann\, der Geschichte seiner und ihrer Politisierung. Es ist die politische Biografie ihres Vaters zwischen dem Staatsstreich 1953 in Iran\, einer transnationalen 1968er-Bewegung\, dem Kölner Arbeiterviertel Mülheim und einer Familiengeschichte\, in der der Luxus\, unpolitisch durchs Leben zu gehen\, nie existiert hat. Moderation: Fatima Khan. \nVeranstaltungspartner: Claassen\, DIWAN Köln\, Victor Rolff Stiftung \nFoto: (c) Robin Baltke
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SUMMARY:Mircea Cărtărescu: Theodoros
DESCRIPTION:In 33 Kapiteln verschränkt Mircea Cărtărescu Historisches\, Phantastisches\, Philosophisches mit schrecklich-schönen Abenteuergeschichten zu nichts weniger als einem Weltganzen\, das bis in unsere Zeiten und schließlich bis zum Jüngsten Gericht reicht. Über seinen neuen\, epochalen Roman Theodoros (Zsolnay) spricht Mircea Cărtărescu mit dem Übersetzer Ernest Wichner. \nDie Veranstaltung findet auf Deutsch und Rumänisch statt. \nVeranstaltungspartner: Zsolnay Verlag\, Rumänisches Kulturinstitut \nFoto: (c) Leonhard Hilzensauer\, Zsolnay Verlag
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SUMMARY:Simone Scharbert: Für Anna. Eine Belichtung
DESCRIPTION:Buchpremiere im Literaturhaus! In Für Anna. Eine Belichtung (AZUR) verfolgt Simone Scharbert ihr Projekt des Sichtbarmachens weiblicher Biografien weiter. Nach du\, alice und Rosa in Grau erzählt sie von Anna Atkins (1799–1871)\, einer der ersten Fotografinnen\, die gegen viele Widerstände ihre fotografischen und wissenschaftlichen Arbeiten vorantrieb. Über Fragen der Erinnerung und der Belichtung spricht Simone Scharbert im Literaturhaus mit Helge Pfannenschmidt. \nIm Anschluss lädt der Verlag zu einem Umtrunk ein. \nVeranstaltungspartner: AZUR bei Voland & Quist \nFoto: (c) privat
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SUMMARY:[AUSVERKAUFT] Literarischer Salon: Abdelaziz Baraka Sakin
DESCRIPTION:Abdelaziz Baraka Sakin bringt uns in Der Rabe\, der mich liebte (Klingenberg) die »irreguläre Migration« so nah\, dass wir die Herzschläge hören\, die Erschöpfung fühlen\, den Angstschweiß riechen\, die Tricks kennenlernen. Er erzählt die Geschichte zweier Sudanesen\, die sich aus den Augen verlieren\, als die Polizei den sogenannten Dschungel von Calais auflöst\, eine Stadt aus Wellblech und Plastikplanen. Guy Helminger und Navid Kermani begrüßen im Literarischen Salon Abdelaziz Baraka Sakin\, der zu den bekanntesten\, am meisten übersetzten Schriftstellern des Sudans gehört. Es liest Anja Laïs. Larissa Bender übersetzt. \nVeranstaltungspartner: lit.COLOGNE\, Stadtgarten\, Konrad-Adenauer-Stiftung\, Kulturamt der Stadt Köln\, Buchhandlung Klaus Bittner \nFoto: (c) David Herzog
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SUMMARY:[AUSVERKAUFT] Literarischer Salon: Samar Yazbek
DESCRIPTION:Der überraschende Sturz des Diktators Bashar al-Assad hat auch uns aufgewühlt. Mit der Schriftstellerin und Journalistin Samar Yazbek kommt eine der bekanntesten Protagonisten der syrischen Revolution in den Literarischen Salon. 1970 in Jebleh geboren\, einer kleinen Stadt an der Mittelmeerküste\, etablierte sie sich bereits mit ihren ersten Erzählbänden als eine der wichtigsten Stimmen der jungen arabischen Literatur. Nach Ausbruch der Revolution geriet sie ins Visier des Geheimdienstes und floh 2011 nach Paris\, wo sie für das Buch Schrei nach Freiheit (dtv) mit dem renommierten PEN/Pinter Prize für mutige internationale Schriftsteller ausgezeichnet wurde. 2012 erhielt sie den Schwedischen Tucholsky-Preis\, 2013 den Oxfam Novib/PEN Award. 2015 berichtete sie in dem Buch Die gestohlene Revolution. Reise in mein zerstörtes Syrien (Nagel & Kimche) von heimlichen Besuchen in ihrer Heimat. Zuletzt erschien mit Wo der Wind wohnt (Unionsverlag) der vielleicht kunstvollste und zugleich verzweifeltste Aufschrei gegen den Krieg und das Vergessen. Darin schildert sie die letzten Lebensstunden eines jungen Soldaten in Syrien – „bis dato Samar Yazbeks bester\, ja schönster Roman“\, urteilte der SWR. Jetzt ist Syrien wieder im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit\, und Guy Helminger und Navid Kermani sind glücklich und gespannt zu erfahren\, wie Samar Yazbek auf die Ereignisse blickt.\nÜbersetzung: Larissa Bender. \nVeranstaltungspartner: lit.COLOGNE\, Stadtgarten\, Konrad-Adenauer-Stiftung\, Kulturamt der Stadt Köln\, Buchhandlung Klaus Bittner \nFoto: © Astrid di Crollalanza\, Raya
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SUMMARY:Wild nach einem wilden Traum – Julia Schoch über eine verhängnisvolle Begegnung
DESCRIPTION:Wild nach einem wilden Traum (dtv) ist die Geschichte einer Frau\, deren Affäre alles ins Wanken bringt: nicht nur die Beziehung zu ihrem Ehemann\, auch ihre Sicht auf die Dinge\, ihre Arbeit. Was sie erlebt\, lässt eine Entscheidung in ihr reifen\, die mit Risiken verbunden ist: ganz bei sich zu sein und künftig als Schriftstellerin zu leben. Aber kann jemand\, der ganz bei sich ist\, noch bei anderen sein? Bei einem Ehemann\, bei Kindern? Über eine verhängnisvolle Begegnung spricht Julia Schoch auf der lit.COLOGNE mit Insa Wilke. \nVeranstaltungspartner: lit.COLOGNE \nFoto: (c) Jürgen Bauer
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SUMMARY:Afrika im (Welt-)Krieg
DESCRIPTION:Die Ausstellung »Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg« ist vom 8. März bis 1. Juni 2025 im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln zu sehen. Im Literaturhaus widmet sich eine Begleitveranstaltung der afrikanischen Wirklichkeit während des Zweiten Weltkrieges. Agnes Lampkin (Sprecherin)\, Melchi Vepouyoum (Gitarre) und Thomas Brückner (Konzept\, Textauswahl\, Sprecher) stellen Texte von afrikanischen Schriftsteller*innen vor\, die vom Schmerz der Kolonisierung\, aber auch von neu entstehendem Selbstbewusstsein erzählen. \nVeranstaltungspartner: Afrikanische Perspektiven (Münster)\, Sonnenblumen Community Development Group e.V.\, Theodor Wonja Michael Bibliothek\, Afrika Film Festival Köln / FilmInitiativ Köln e.V.\, Allerweltshaus Köln e.V.\, Eine Welt Netz NRW
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SUMMARY:Martin Mittelmeier: Thomas Mann in Kalifornien
DESCRIPTION:Heimweh im Paradies (DuMont Buchverlag) erzählt von den Hoffnungen\, Begegnungen\, Zweifeln und Erfolgen Thomas Manns im kalifornischen Exil in den 1940er-Jahren. Der fast siebzig Jahre alte Nobelpreisträger kreist um die Frage nach der in der deutschen Kultur und Sprache verwurzelten Identität. Mit jeder Nachricht aus Europa scheint sie gefährdet. Was kann Kunst sein\, deutsche Kunst zumal\, angesichts des Schreckens und der Barbarei Nazi-Deutschlands? Martin Mittelmeier feiert im Gespräch mit Christof Hamann Buchpremiere im Literaturhaus. \nVeranstaltungspartner: DuMont Buchverlag
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SUMMARY:Kathrin Bach: Lebensversicherung
DESCRIPTION:Eine Familiengeschichte – erzählt in Versicherungen. Kathrin Bachs Romandebüt widmet sich der so deutschen Sehnsucht nach Sicherheit – und der Erfahrung\, dass man sich von Risiken und Gefahren nicht freikaufen kann. Lebensversicherung (Voland & Quist) führt uns in ein Milieu\, in dem Zeit Geld ist und Freiheit sich auf zwei Wochen Urlaub im Jahr beschränkt. Kathrin Bach spricht mit Tilman Strasser über eine Protagonistin\, die sich ihren Ängsten stellt. \nFoto: (c) Julia Vogel
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SUMMARY:[AUSVERKAUFT] »Die versunkene Stadt für mich allein versunken ...« (Hilde Domin) –  Eine Stadtführung zu Schriftstellerinnen in Köln        
DESCRIPTION:Der Weg schreibender Frauen in die Öffentlichkeit erforderte einst Mut und Leidenschaft\, insbesondere bei gesellschaftskritischen Sujets. Auf unserem literarischen Gang bis zum Dom begegnen wir Schriftstellerinnen verschiedener Genres aus 200 Jahren\, in Biografien und O-Tönen. Stadtführerin Ina Hoerner-Theodor schärft anlässlich des Weltfrauentages am 8. März den Blick für das weibliche Schreiben in Köln. \nVeranstaltungspartner: Kölner Frauengeschichtsverein e.V.
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SUMMARY:Wolfgang Büscher: Der Weg. Eine Reise durch die Sahara
DESCRIPTION:Im Herzen der Sahara liegt ein riesiges Vulkanmassiv voller Gold und voller Geschichten von Eremiten\, Räubern und Tuareg-Kriegern. Wie oft bei seinen Büchern war es auch diesmal ein Bild\, das bei Wolfgang Büscher den Wunsch auslöste\, dorthin zu gehen. Der Weg (dtv) ist eine Reiseerzählung aus den Wüsten und Bergen des Ahaggar – und über Charles de Foucauld\, den Mann\, der dort sein Haus gebaut hat. Mit Wolfgang Büscher im Gespräch: Ulrich Noller. \nVeranstaltungspartner: dtv \nFoto: (c) Ullstein Bild Lengemann/WELT
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SUMMARY:Petra Piuk und Bastian Schneider: Die Liebe der Korallen. Kleines Archiv des Verschwindens 
DESCRIPTION:»Was beschäftigt Sie mehr: Das Verschwinden der Gletscher oder das Ihrer eigenen Jugend?« In diesem Spannungsfeld aus globalen Umwälzungen und persönlichen Verlusten vermessen Petra Piuk und Bastian Schneider in Die Liebe der Korallen (Sonderzahl) die Gegenwart mit Kurztexten und Fotografien und erschaffen dabei eine Wunderkammer von Phänomenen\, die die Aura des Verschwindens aufscheinen lassen. Im Literaturhaus lesen und sprechen sie über die Liebe im digitalen Zeitalter\, unsichtbare Telefonschnüre\, verlaufene Schuhe\, Schmetterlinge und Lachsfrikadellen.
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SUMMARY:Christoph Peters: Innerstädtischer Tod
DESCRIPTION:Familiäre Verwerfungen und politische Radikalisierung: Mit bissigem Witz erzählt Christoph Peters von den tiefen Rissen\, die unsere Gesellschaft durchziehen. Während der junge Künstler Fabian Kolb seiner ersten Einzelausstellung entgegenfiebert\, plant Onkel Hermann\, Chefideologe der »Neuen Rechten«\, den Erfolg seines Neffen ganz für sich zu nutzen. Fabians Vater wiederum hofft\, mithilfe seines Schwagers weiterhin nach Russland exportieren zu können. Innerstädtischer Tod (Luchterhand) zeigt\, wie schnell sich moralische Eindeutigkeiten auflösen können. Über Haltung und Aushalten spricht Christoph Peters im Literaturhaus mit Ulrich Noller. \nFoto: (c) Peter von Felbert
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SUMMARY:»Ein Blick mit geschlossenen Augen nach vorn«  Lesung und Gespräch mit Rike Hoppse und Helen Brecht
DESCRIPTION:Rike Hoppse ist die Preisträgerin des KHM-Förderpreises für FLINTA* 2024 im Bereich Literatur. Für ihre Lesung im Literaturhaus hat sie sich Helen Brecht als Partnerin ausgesucht. Mit folgenden Stichworten laden die beiden zur Veranstaltung: Meditation\, Mobilisation\, Stimm-Artikulation\, Sonnengruß\, Dehnung – heute nicht. Heute ausgedehntes Liegen. (Ich bin eine lächelnde Schnecke.) Lesung und Gespräch mit einem Overheadprojektor und zwei Autor*innen zu Körperkrisen\, Tumörchen und Beharrungskünsten. \nVeranstaltungspartner: Kunsthochschule für Medien Köln \nBild: Das Tumörchen\, Zeichnung von Rike Hoppse
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SUMMARY:Terz³
DESCRIPTION:Die machen\, was Sie wollen: Terz³ bespricht Werke nach Wunsch. Das Literaturhaus fragt für seine neue Rezensionsrunde im Netz nach Buchvorschlägen. Julia von Lucadou und Tilman Strasser suchen drei davon aus – und damit es auch drei Meinungen werden\, bitten sie zur Premiere die Autorin und Journalistin Şeyda Kurt dazu. Ein Thema gibt’s außerdem: Moderne Liebe. Und\, welches Buch fällt Ihnen da ein?
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SUMMARY:Von Partituren\, Lesezeichen und so weiter – Margot Scharpenberg zum 100. Geburtstag
DESCRIPTION:Die 1924 in Köln geborene und seit 1962 in New York lebende Lyrikerin Margot Scharpenberg wurde vor allem durch ihre intermedialen Gedichte bekannt und gilt als wichtige Vertreterin des Bildgedichts. Der Abend im Literaturhaus würdigt das Werk Margot Scharpenbergs in der Begegnung von Sprache\, Bild und Musik. Bettina Dorn liest ausgewählte Gedichte\, hans w. koch und Ortrud Kegel tragen musikalische Interpretationen bei\, Rainer Hering\, Verwalter des literarischen Nachlasses\, berichtet als Freund über ihr Leben und Annegret Heinl präsentiert Bilder aus gemeinsamen Buchprojekten. \nVeranstaltungspartner: LiK-Archiv der Zentralbibliothek Köln \nFoto: (c) Rainer Hering
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SUMMARY:[AUSVERKAUFT] Hanns-Josef Ortheil: Wie lehrt man Erzählen?
DESCRIPTION:Wie studiert man Erzählen? Hanns-Josef Ortheil lehrte von 1990 bis 2018 Kreatives Schreiben und schuf an der Universität Hildesheim ein Zentrum literarischen Schreibens\, das bis heute prägend für die Literaturszene ist. Über diese Zeit hat er Nach allen Regeln der Kunst (Insel Verlag) geschrieben. Im Literaturhaus stellt Hanns-Josef Ortheil sein Buch vor: von der Angst vorm weißen Blatt über Schreib- und Erzählprofile bis zum Schreiben frühmorgens\, im Freien\, auf Reisen. Es moderieren Michael Braun und Christof Hamann. \nVeranstaltungspartner: Institut für deutsche Sprache und Literatur I und II der Universität zu Köln
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SUMMARY:LeseTausch – Die Leseparty im Literaturhaus
DESCRIPTION:Eintritt: frei\, Anmeldung unter info@literaturhaus-koeln.de \nLesen\, lauschen\, austauschen! Wir schaffen einen Leseraum für alle\, die gerne lesen und über Literatur sprechen möchten – und das geht so: Gelesen wird in Paaren. Vor Ort finden sich passende Lese-Duos. Während Sie 20 Minuten aus dem Lieblingsbuch Ihres Gegenübers lesen\, liest Ihr Gegenüber 20 Minuten in Ihrem Lieblingsbuch. Danach tauschen Sie sich miteinander aus und sprechen über das Gelesene. Das alles in gemütlicher Atmosphäre und mit einem Getränk Ihrer Wahl.
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SUMMARY:»Dass die Wörter mir wie ein Balsam sein sollen\, mich fortführen von den Bildern dieser Nacht …« – Ein Abend zum Thema Gewalt gegen Frauen
DESCRIPTION:In ihrem Romandebüt Protokoll einer Annäherung (Otto Müller Verlag) geht Anne Korth der Frage nach\, ob ihre Protagonistin nach einer Gewalterfahrung wieder in eine Gegenwart zurückfinden kann\, in der Liebe nicht länger ein Ort möglicher Bedrohung ist. Barbara Peveling schreibt mit Gewalt im Haus (Edition Nautilus) einen aufrüttelnden Essay über die Zyklen der Gewalt\, über Schweigen und Scham\, Gegenwehr und Hoffnung. Beide Autorinnen finden in ihren Texten eine Sprache für häusliche Gewalt und was Gewalt für die Betroffenen bedeutet. Im Gespräch mit Simone Scharbert geht es um den Akt des Erzählens als Möglichkeit des Entkommens. \nFotos: Anne Korth\, (c) Sarah Ehrlenbruch; Barbara Peveling\, (c) privat
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SUMMARY:Literarischer Salon: Marie NDiaye
DESCRIPTION:Marie NDiaye ist eine subtile Meisterin der Verstörung. Mit jedem Roman nimmt sie uns aufs Neue mit in ein jeweils literarisch fein ziseliertes Psycholabyrinth. Ihr jüngster Roman Die Rache ist mein (Suhrkamp) erzählt von einer Anwältin\, die eine Kindsmörderin vertritt. Guy Helminger und Navid Kermani begrüßen die Prix Goncourt-Gewinnerin im Literarischen Salon im Stadtgarten. Es liest Anja Laïs. Stefan Barmann übersetzt. \nVeranstaltungspartner: Stadtgarten\, Konrad-Adenauer-Stiftung\, Kulturamt der Stadt Köln\, Buchhandlung Klaus Bittner \nFoto: (c) Suhrkamp Verlag
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SUMMARY:Martin Becker & Tabea Soergel: Die Schatten von Prag
DESCRIPTION:Martin Becker und Tabea Soergel bringen das alte Prag zum Leuchten! In Die Schatten von Prag (kanon verlag) ermitteln der rasende Reporter Egon Erwin Kisch und die Medizinstudentin Lenka Weißbach in ihrem ersten Fall: Rätselhafte Todesfälle erschüttern die Stadt im Jahr 1910 und führen das Ermittler-Duo in zwielichtige Spelunken und glanzvolle Salons. Wie kein Zweiter kennt Kisch die »Goldene Stadt«\, doch laut seinem Freund Kafka hat Prag Krallen. Und diese greifen nach ihm … Der furiose Auftakt einer neuen Krimi-Serie – Spannung im Literaturhaus! Es moderiert Christoph Danne. \nFoto: (c) Kathrin Cruz
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SUMMARY:»Wohin mit dem ganzen Papier?« – Info-Abend zum Thema »Literarische Nachlässe«
DESCRIPTION:»Literarische Nachlässe« sind das Thema des Info-Abends\, zu dem Autor*innen\, Journalist*innen und andere Multiplikator*innen aus Köln und Umgebung herzlich eingeladen sind. Im Gespräch mit Christine Feld (Historisches Archiv und Rheinisches Bildarchiv der Stadt Köln)\, Enno Stahl (Heinrich-Heine-Institut) und Michaela Wiegand (FHI) erfahren die Besucher*innen alles Wichtige über die rechtliche Situation\, Aufbewahrungsverfahren und Einschätzung des eigenen Angebots – denn immer ist die Frage\, was ist archivwürdig\, was nicht? \nEine Veranstaltung des Heinrich-Heine-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Fritz-Hüser-Institut Dortmund und dem Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv der Stadt Köln
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SUMMARY:Raphaëlle Red: Adikou
DESCRIPTION:Adikou (Rowohlt) von Raphaëlle Red erzählt von einer Heldin\, deren Herkunft verschwommen ist. Als sie es in Paris nicht mehr aushält\, fliegt sie nach Lomé\, Togo\, den Geburtsort ihres Vaters. Wonach sie sucht\, ist unklar\, die Fragen stellen die anderen: Bist du weiß\, schwarz oder beides\, sprichst du Ewe\, reist du alleine\, woher kommt deine Wut? Die Fragen an diesem Abend stellt Carine Debrabandère. Aus der Übersetzung von Patricia Klobusiczky liest Anna Nikolay. \n  \nVeranstaltungspartner: Institut français Köln \nFoto: (c) Adeline Rapon
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