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SUMMARY:Other Writers Need to Concentrate
DESCRIPTION:Vorstellungen vom Autor*insein und von Familie wandeln sich. Der Blog »Other Writers Need to Concentrate« bildet das ab und vernetzt seine Mitglieder. Zwei davon\, Selim Özdogan und Simone Scharbert\, stellen ihre Perspektive und ihre Texte vor. Moderation: Sibylla Vričić Hausmann.   \nDie Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. \n\nFoto: © Lucie Ella | © Jo Hemberger
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SUMMARY:Christine Westermann empfiehlt …
DESCRIPTION:Schon das fünfte Mal ist Christine Westermann im Literaturhaus zu Gast\, um zusammen mit Volker Schaeffer das Bücherjahr Revue passieren zu lassen: Lieblingstitel und Bücher\, die Sie nicht verpasst haben sollten\, Geheim- und Geschenketipps für Familie\, Freunde oder sich selbst. Ein unterhaltsamer Leseabend in Ihrem Literaturhaus. \nDiese Veranstaltung können Sie auch im Livestream verfolgen. Die Tickets dazu gibt es hier. \nFoto: (c) Ben Knabe\, networks
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SUMMARY:Preis der Literaturhäuser 2021: Ingo Schulze
DESCRIPTION:Ingo Schulze ist unser Preisträger der Literaturhäuser 2021! Es ist vor allem die Zeit der DDR\, die Wendezeit und Nachwendezeit\, die Ingo Schulze literarisch in seinen Büchern bearbeitet. Wer wir sind\, woher wir kommen\, wie wir erinnern und wohin wir steuern\, all das ist bei Ingo Schulze nicht enggeführt auf den Kosmos BRD/DDR\, sondern übertragbar und hochaktuell für unser Mit-\, Neben- und Gegeneinander in Europa und in der Welt. Im Gespräch mit Michael Reitz und moderiert von Johannes Schröer stellt er in Köln neue Texte vor. \nVeranstaltungspartner: Netzwerk der Literaturhäuser \nDiese Veranstaltung können Sie auch im Livestream verfolgen. Die Tickets dazu gibt es hier. \nFoto: (c) Gaby Gerster\, laif
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SUMMARY:TAKE AWAY. LITERATUR UNTERWEGS: Bastian Schneider / Enno Stahl / Svenja Reiner
DESCRIPTION:Mit der neuen Reihe »Take away. Literatur unterwegs« bringt das Literaturhaus Köln an drei Nachmittagen im November Literatur und Gespräch in die Stadt\, live an unerwartete Orte. \nSieben Autor*innen treten mit essayistischen oder fiktionalen Texten auf\, die widerspiegeln\, was die Menschen mitten in der Stadt umgibt und an gesellschaftlichen Themen bewegt. Die Passant*innen können die Beiträge entweder via Smartphone live »mitnehmen« – oder sie später über die Website www.takeaway-literatur.de als Podcast abrufen. \nDie zweite Station von »Take away. Literatur unterwegs« führt zu einem leerstehenden Ladenlokal auf der Hohe Straße 62. Am Samstag\, 13. November\, präsentieren hier Bastian Schneider (14.00–14.30 Uhr Uhr)\, Enno Stahl (15.00–15.30 Uhr) und Svenja Reiner (16.00–16.30 Uhr) ihre Texte. \nBastian Schneider\, geboren 1981 in Siegen\, lebt in Köln. Er studierte deutsche und französische Literatur in Marburg und Paris sowie Sprachkunst in Wien. Für seine Arbeit erhielt er mehrere Preise und Stipendien\, darunter 2019 das Dieter-Wellershoff-Stipendium und der Dresdner Lyrikpreis 2018. 2016 war er für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. Zuletzt erschien sein Buch Paris im Titel. Geschichtchen (Sonderzahl Verlag 2020). \nEnno Stahl\, geboren 1962\, studierte Germanistik\, Philosophie und Italianistik und lebt in Neuss. Er veröffentlicht Prosa\, Lyrik\, Essays\, Glossen und Kritiken in Zeitungen und Rundfunk sowie in Zeitschriften und Anthologien. 2019 erschienen sein Buch Die Sprache der Neuen Rechten: Populistische Rhetorik und Strategien und der Roman Sanierungsgebiete (beide Verbrecher Verlag). \nSvenja Reiner promoviert in Köln über Fans in der Neuen Musik. 2016 bekam sie den Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik. Sie ist eine der Intiator*innen des feministischen Festivals Insert Female Artists. Zuletzt erschien von ihr ein Beitrag in der Anthologie FLEXEN. Flâneusen* schreiben Städte (Verbrecher Verlag 2019). \nDie von Svenja Reiner und Tilman Strasser moderierten Auftritte werden aufgezeichnet und können im Nachhinein als Podcast auf der Website www.takeaway-literatur.de nachgehört werden. \nWeitere Termine von »Take away. Literatur unterwegs«: \nAm Dienstag\, 23. November\, sind Jan Brandt (14.00–14.30 Uhr) und Hanna Engelmeier (15.00–15.30 Uhr) mit ihren Texten bei Arabella Braut- und Abendmoden am Eigelstein 54–56 zu Gast. \n\nGefördert von der Kunststiftung NRW\nVeranstaltungspartner: Kulturamt Köln\, Stadtmarketing Köln e.V.\, KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH\, Frankaflux\, GALERIA Karstadt Kaufhof\, Art-Invest Real Estate\, Arabella Braut- und Abendmoden
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SUMMARY:Jo Lendle: Eine Art Familie
DESCRIPTION:Jo Lendle erzählt die Geschichte einer deutschen Familie – seiner Familie. Vom Kaiserreich über den Nationalsozialismus bis in die junge DDR und Bundesrepublik entwirft er in Eine Art Familie (Penguin) ein raffiniertes Geflecht aus Verantwortung\, Ideal und Schuld. Über privates und politisches Handeln und über die feinen Unterschiede zwischen Schlaf\, Narkose und Tod spricht Jo Lendle mit Manuel Gogos. \n  \nDiese Veranstaltung können Sie auch im Livestream verfolgen. Tickets zum Livestream gibt es hier. \n  \n  \nOrt: Literaturhaus Köln | Literaturhaus Köln virtuell\nEintritt: 11\,-/9\,- € | Mitglieder: 7\,- € | Online: 5\,- € \nFoto: (c) Jasper Bühler
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SUMMARY:Mona Ameziane: Auf Basidis Dach
DESCRIPTION:Wo ist eigentlich zu Hause – im Norden des Ruhrgebiets oder im Norden Marokkos? Aufgewachsen zwischen zwei Welten\, erzählt Mona Ameziane in Auf Basidis Dach (Kiepenheuer & Witsch) von Herkunft\, Marokko und ihrer halben Familie. Ihre Geschichten sind Roadtrip und literarische Spurensuche\, Identitätsfindung und Liebeserklärung – vorgestellt im Gespräch mit Simon Beeck. \nDie Veranstaltung gibt es auch als Livestream. Der Ticket-Link dazu erscheint in Kürze auf der Seite des Literaturhauses Köln.\n \n  \nVeranstaltungspartner: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen\, Stadtgarten\, Kiepenheuer & Witsch \n  \nFoto: (c) Annika Fußwinkel \n  \n 
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SUMMARY:Georg Klein: Bruder aller Bilder
DESCRIPTION:Kaum ein Schriftsteller unserer Zeit handhabt die Mittel der erzählenden Literatur subtiler als Georg Klein\, kaum einer treibt das Spiel mit größerem Vergnügen und Eigensinn voran. Sein neuer Roman Bruder aller Bilder (Rowohlt) führt uns in die Redaktion einer süddeutschen Regionalzeitung – und in das Zwischenreich von Medialität und belebter Natur. Eine dunkle Komödie in leuchtender Prosa\, über die der Autor mit Thomas Böhm sprechen wird. \nMit freundlicher Unterstützung des Rowohlt Verlags. \n  \nFoto: (c) picture-alliance\, F.May
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SUMMARY:Sasha Marianna Salzmann: Im Menschen muss alles herrlich sein
DESCRIPTION:Vier Frauen\, vier Lebensläufe\, die unauflöslich miteinander verstrickt sind und alle eine Geschichte teilen: Sasha Marianna Salzmann erzählt in Im Menschen muss alles herrlich sein (Suhrkamp) mit großer Intensität. Mit Miriam Zeh spricht sie über Umbruchzeiten – von der »Fleischwolf-Zeit« der Perestroika bis ins Deutschland der Gegenwart\, von Emigration und Neubeginn\, vom Schweigen über den Schmerz.
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DESCRIPTION:Wie entsteht ein übersetzter Text? \nSchauen Sie mit uns hinter die Kulissen des Übersetzens. In vier Veranstaltungen stellen Übersetzer*innen sich und ihre Arbeit vor.  \nMit Christine Battermann (Arabisch)\, Larissa Bender (Arabisch)\, Frank Heibert (Englisch)\, Peter Klöss (Englisch)\, Künstlicher Intelligenz (alle Sprachen)\, Sabine Müller (Indonesisch)\, Heike Patzschke (Japanisch)\, Giotto Roussiès (Piano) und Tobias Rothenbücher (Englisch). \nEine Veranstaltung der Weltlesebühne e.V.
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SUMMARY:Literarischer Salon: Anne Weber
DESCRIPTION:Guy Helminger und Navid Kermani begrüßen im Literarischen Salon die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2020\, Anne Weber. Hatte sie in August (S. Fischer) die Geschichte von Goethes Sohn als Puppenspiel gestaltet\, in dem dieser an den Fäden seines berühmten Vaters hängt\, so erneuert sie mit ihrem Roman Annette (Matthes & Seitz) das Heldenepos\, ja erschafft das Heldinnenepos. \nWie kaum ein anderes Werk der Gegenwartsliteratur sind die Bücher der deutschen Schriftstellerin und Wahl-Pariserin Anne Weber nicht nur von der Suche nach der erzählbaren Geschichte geprägt\, sondern auch von einer recherche de style\, nach einer Form\, die einzigartig ist und nur zu genau diesem Stoff passt. Ein literarischer Feinschliff\, der im Übrigen auch ihre grandiosen\, viel gerühmten Übersetzungen aus dem Französischen auszeichnet. \nIhre Bücher sind in diesem doppelten Sinne Entdeckungsreisen\, unabhängig\, ob sie nach den Ahnen fragen\, nach der Herkunft\, nach dem\, was politisches Handeln oder die Liebe ausmacht\, oder auch nach dem erzählenden Ich. Nun hat Anne Weber im vergangenen Jahr für ihren politischsten Roman den Deutschen Buchpreis erhalten. Dass sie im digitalen Zeitalter ausgerechnet die alte\, in Deutschland beinah vergessene Tradition des Versepos auf die Bestsellerlisten bringt\, gehört zu den seltsamsten und schönsten Kapriolen des Literaturbetriebs. \nVeranstaltungspartner: Stadtgarten\, Heinrich-Böll-Stiftung\, Kulturamt der Stadt Köln\, Buchhandlung Klaus Bittner\, Augenklinik am Neumarkt \n\nFoto: (c) Thorsten Greve
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SUMMARY:60 Jahre Anwerbeabkommen Türkei
DESCRIPTION:Vor 60 Jahren wurde das Anwerbeabkommen der BRD mit der Türkei geschlossen. Dilek Güngör liest aus Ich bin Özlem und aus Vater und ich (beide Verbrecher Verlag) und Cihan Acar aus Hawaii (Hanser Berlin) – Werke\, die von Zugehörigkeit\, Ausgrenzung und Identität handeln. Die beiden sprechen mit Aydin Üstünel (Deutsche Welle) über Fremdzuschreibungen\, die Menschen in der BRD erfahren\, über Heimatlosigkeit und Toleranz. \nIn Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Köln und mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW \nDer Link zur Anmeldung für diese Veranstaltung ist so bald wie möglich auf www.literaturhaus-koeln.de verfügbar. \nEintritt: frei\, Anmeldung erwünscht \n  \nFotos: (c) Robin Schimko | Ingrid Hertfelder
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SUMMARY:Colum McCann: Apeirogon
DESCRIPTION:In Apeirogon (Rowohlt) entfaltet Colum McCann den Palästinakonflikt in seiner ganzen Historie und Komplexität. Er erzählt von den Freunden Rami und Bassam. Beide Männer hatten Töchter\, beide starben: Ramis Tochter wurde Opfer eines palästinensischen Selbstmordbombers. Bassams Tochter starb durch die Kugel eines israelischen Grenzpolizisten. Aus den USA ins Literaturhaus zugeschaltet\, stellt Colum McCann im Gespräch mit Angela Spizig den Roman vor. Bernd Reheuser liest aus der Übersetzung von Volker Oldenburg. \nEin Apeirogon ist eine geometrische Form mit einer gegen unendlich gehenden Zahl von Seiten. Und so fächert Colum McCann in Apeirogon nach und nach schier unendliche Seiten auf\, schreibt nicht nur über einen unheimlich aktuellen politischen Konflikt\, sondern auch über die Frage\, wie man nach dem Tod seines Kindes weiterlebt und wo unsere Schicksale sich im Erzählen verbinden. Denn: Die Geschichte von Bassam und Rami hat reale Vorbilder. Es entfaltet sich ein kaleidoskopischer Roman aus filigran verbundenen Fragmenten\, in ihm verbirgt sich eine unendlich vernetzte Welt: Weltgeschichte\, Anekdoten\, menschliches Leiden und Freundschaft; zwei Männer aus dem Nahen Osten\, ein irischer Autor aus New York und Publikum im Kölner Literaturhaus. \nVeranstaltungspartner: Städtepartnerschaft Köln/Bethlehem\, Rowohlt Verlag \n  \nFoto: © P. Matsas\, Opale\, Leemage\, laif
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SUMMARY:Dinçer Güçyeter & Martina Hefter
DESCRIPTION:Zwei\, die sich schätzen\, treffen sich im Literaturhaus Köln. Martina Hefters Gedichte – zuletzt In die Wälder gehen\, Holz für ein Bett klauen (kookbooks) – sind raue\, zärtliche poetische Gesänge\, die die politische Lyrik vom Kopf ihrer Diskurse auf ihre poetischen Füße zurückstellen. Und Dinçer Güçyeter gräbt im neuen Gedichtband Mein Prinz\, ich bin das Ghetto (elif Verlag) nach den Wurzeln seiner Herkunft\, leuchtet das Geflecht familiärer Bindungen aus\, die Herausforderungen des Aufbruchs ins Ungewisse. \nDiese Veranstaltung gibt es auch als Livestream. Tickets zum Livestream gibt es über diesen Link: \nhttps://dringeblieben.de/videos/dincer-gucyeter-martina-hefter \nMit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW \n\nFotos: © Sascha Kokot / © Yavuz Arslan
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SUMMARY:»Buch für die Stadt«: Jackie Thomae
DESCRIPTION:Jackie Thomaes Roman Brüder (btb) ist das »Buch für die Stadt« 2021! \nBrüder erzählt von zwei Männern\, geboren im gleichen Jahr in der DDR\, Kinder desselben Vaters\, der ihnen nur seine dunkle Haut hinterlassen hat. Die Fragen\, die sich ihnen stellen\, sind dieselben. Ihre Leben könnten nicht unterschiedlicher sein: Mick\, Lebemann und liebenswerter Chaot\, der auf der Überholspur durch das Berlin der 90er surft. Gabriel\, Familienvater und prominenter Stararchitekt in London\, plötzlich bloßgestellt und angeklagt. \nEin großer deutscher Gesellschaftsroman\, der von Herkunft und Identität erzählt\, von Freundschaft und der Lücke\, die abwesende Eltern hinterlassen. Ein Roman über DDR\, Nachwendezeit und Nullerjahre\, mit den großen Themen unserer Zeit im Visier und der Frage\, wie wir werden\, wer wir sind. »Man gleitet in diesen Roman wie in einen Wortwechsel an der Bar« (SZ). \nAnne Burgmer moderiert die Auftakt-Matinee\, die die Aktionswoche vom 3. bis 9. Oktober eröffnet. \nVeranstaltungspartner: Kölner Stadt-Anzeiger\, Schauspiel Köln\, btb \nMit freundlicher Unterstützung von JTI \n  \nFoto: © Urban Zintel
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SUMMARY:Buchpremiere Kai Meyer: Fürimmerhaus
DESCRIPTION:Buchpremiere: Der Phantastik-Autor Kai Meyer stellt Fürimmerhaus (Fischer Sauerländer) vor. Es steht zwischen den Welten\, am Ufer eines dunklen Ozeans\, hat tausende Hallen und Säle und endlose Korridore. Und es wächst immer weiter und verändert sich. Kai Meyer spricht mit Margarete von Schwarzkopf über phantastische Welten\, junge Heldinnen und Helden und seine spannende Arbeit als Autor von über 60 Romanen. \nIm Fürimmerhaus stranden junge Heldinnen und Helden\, die ihre Welten vor dem Untergang bewahrt haben. Die Herrschenden fürchten ihre Macht und schicken sie hierher ins Exil. Doch Carter ist kein Held wie die anderen. Er besitzt keine Erinnerung\, ist nur von einem überzeugt: Er hat niemals eine Welt gerettet. Und so begibt er sich auf die abenteuerliche Reise durch das Fürimmerhaus\, auf der Suche nach seiner Bestimmung. \n\nFoto: (c) Stefan Freund
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SUMMARY:Yaa Gyasi: Ein erhabenes Königreich
DESCRIPTION:Die ghanaisch-US-amerikanische Schriftstellerin Yaa Gyasi und ihr zweiter Roman Ein erhabenes Königreich (DuMont): Der frühe Tod ihres Bruders und die Depression der Mutter haben dazu geführt\, dass Gifty als erwachsene Frau ihren Glauben gegen die Neurowissenschaften eingetauscht hat. Die bewegende Geschichte einer ghanaischen Einwandererfamilie in Alabama\, nominiert für den Women’s Prize for Fiction 2021. \nVeranstaltungspartner: DuMont Buchverlag\, stimmen afrikas / Allerweltshaus Köln e.V. \n  \nFoto: (c) Peter Hurley
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SUMMARY:Douglas Stuart: Shuggie Bain
DESCRIPTION:Booker Prize-Gewinner Douglas Stuart und sein hochgelobtes Debüt Shuggie Bain (Hanser Berlin): Es ist die Geschichte von Shuggie\, der im verarmten Glasgow der 1980er-Jahre mit der Alkoholsucht der Mutter und gegen die totale Perspektivlosigkeit kämpft. Über den tieftraurigen und zugleich zärtlichen Roman\, über das Elend der Armut und die Beharrlichkeit der Liebe spricht Julian Hanebeck mit dem Autor. Stefko Hanushevsky liest aus der Übersetzung von Sophie Zeitz. \nVeranstaltungspartner: Hanser Berlin \n  \nFoto: (c) Martyn Pickersgill
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SUMMARY:[ABGESAGT] zwischen/miete nrw digital: Jasmin Schreiber
DESCRIPTION:Die »Autorin der Stunde« (F.A.Z.) erzählt von einem Leben\, das aus den Fugen gerät: Als sein bester Freund Jakob stirbt\, findet sich Prometheus im freien Fall wieder. Auf der Flucht vor Polizei\, Familie und sich selbst landet er an einem dänischen Strand – wo etwas Unerwartetes geschieht. Über ihren zweiten Roman Der Mauersegler (Eichborn) spricht Jasmin Schreiber mit Tilman Strasser.  \nzwischen/miete nrw ist eine Veranstaltungsreihe von Literaturhaus Bonn und Tilman Strasser\, gemeinsam mit Literaturhaus Köln\, Literaturbüro NRW\, Literaturbüro Ruhr und Burg Hülshoff – Center for Literature. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und das Programm NEUSTART KULTUR über den Deutschen Literaturfonds \nOrt: online (Link auf literaturhaus-koeln.de | zwischenmiete.nrw) \nEintritt: frei \n  \n– DIE VERANSTALTUNG MUSSTE LEIDER ABGESAGT WERDEN –  \n  \nFoto: (c) Jasmin Schreiber
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SUMMARY:Ayelet Gundar-Goshen: Wo der Wolf lauert
DESCRIPTION:Ayelet Gundar-Goshens Lügnerin war 2019 das »Buch für die Stadt«\, nun ist die israelische Autorin mit ihrem neuen Buch Wo der Wolf lauert (beide Kein & Aber) bei uns zu Gast. Psychologisch raffiniert erzählt der Roman von den Ängsten und Befürchtungen einer Mutter\, ihr Sohn Adam könne am Tod eines Mitschülers schuldig geworden sein. Über die zerstörerischen Mechanismen von Rassismus und Schuld spricht die Autorin mit Moderatorin Antje Deistler. Aus der Übersetzung von Ruth Achlama liest Milena Karas. \nVeranstaltungspartner: Kein & Aber \n  \nFoto: (c) Tal Shahar
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SUMMARY:Stefan Weidner & Akın Emanuel Şipal – Vom Bosporus zur Ruhr. Geschichte und Gegenwart der deutsch-türkischen Literaturbeziehungen
DESCRIPTION:Ein Abend zur Geschichte und Gegenwart der deutsch-türkischen Kulturbeziehungen und Wahrnehmungen. Akın Emanuel Şipals Theaterstück MutterVaterLand (Suhrkamp) arbeitet eine hundertjährige türkisch-deutsche Künstlerfamiliengeschichte auf. In Stefan Weidners Reisebericht Die Lehre der Therapia (die horen) überlagern sich Szenen deutscher Türkeireisenden vom 19. Jahrhundert bis zum Anfang der Coronakrise. \nEine Veranstaltung im Rahmen des Festivals »Studio Bosporus«. »Studio Bosporus« ist eine Veranstaltung der Kulturakademie Tarabya in Kooperation mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Mercator und der LOTTO-Stiftung Berlin. \nEintritt: frei | Anmeldung erbeten \n  \nFotos: (c) Max Zerrahn | (c) Viktor Burgi
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SUMMARY:Literarischer Salon: Judith Schalansky
DESCRIPTION:Guy Helminger und Navid Kermani begrüßen im Literarischen Salon eine der eigenwilligsten Autorinnen Deutschlands: Judith Schalansky. International bekannt wurde die Kunsthistorikerin mit dem Atlas der abgelegenen Inseln (mareverlag) und dem Roman Der Hals der Giraffe. Mit ihrem aktuellen Buch\, Verzeichnis einiger Verluste (beide Suhrkamp)\, schafft sie mit erzählerischer Kraft ein Verzeichnis des Verschollenen. \nVeranstaltungspartner: Stadtgarten\, Heinrich-Böll-Stiftung\, Kulturamt der Stadt Köln\, Buchhandlung Klaus Bittner\, Augenklinik am Neumarkt \nFoto: © Rene Fietzek/Suhrkamp Verlag
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SUMMARY:»Alte Abmeyerei« – Clemens Meyer liest Hilbig und Meyer
DESCRIPTION:Seit mehreren Jahren ist Clemens Meyer als »Hilbig-Botschafter« unterwegs. Mit seiner Textcollage feiert er 2021 den 80. Geburtstag von einem\, der im Heizhaus Weltliteratur schrieb. Mit Clemens Meyer und Wolfgang Hilbig vereinen sich an diesem Abend zwei literarische Stimmen: beide dafür bekannt\, labyrinthische Welten zu erschaffen und grelle Schlaglichter auf verstörende Ereignisse zu werfen. \nVeranstaltungspartner: S. Fischer Stiftung\, Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft e.V. \n  \nFoto: (c) Gaby Gerster
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SUMMARY:Yvonne Adhiambo Owuor: Das Meer der Libellen
DESCRIPTION:Im September schließt stimmen afrikas die mehrteilige Reihe unter dem Titel LÄNDERFOKUS in Kooperation mit der Kölner Sonnenblumen Community Development Group e.V. ab. In der Reihe geben Schriftsteller*innen mit ihren literarischen Texten Aufschluss über Geschichte und Gegenwart ihrer Herkunftsländer. Am 7. und 8. September geht es mit der Kenianerin Yvonne A. Owuor um ihren jüngsten Roman und die dort thematisierten geopolitischen Herausforderungen.  \nYvonne Adhiambo Owuor\, geb. 1968 in Kenia. Ihre Kurzgeschichten erschienen in internationalen Literaturmagazinen. 2003 wurde sie mit dem Caine Prize for African Writing ausgezeichnet. Ihr Debütroman Der Ort\, an dem die Reise endet (DuMont 2016) stand auf der Shortlist für den Folio Prize\, außerdem erhielt sie dafür den Jomo Kenyatta Prize for Literature. Das Meer der Libellen ist ihr zweiter Roman. Yvonne A. Owuor lebt in Nairobi und ist derzeit über ein DAAD Stipendium in Berlin.  \nDas Meer der Libellen* Auf der Insel Pate\, vor der Küste Kenias\, lebt Ayaana mit ihrer Mutter Munira. Als ein Matrose namens Muhidin in ihr Leben tritt\, findet Ayaana etwas\, wonach sie sich immer gesehnt hat: einen Vater. Doch als Ayaana erwachsen wird\, muss sie mit einschneidenden Ereignissen zurechtkommen\, die nicht nur sie selbst\, sondern auch das Leben auf Pate tiefgreifend verändern. Sie begibt sich auf eine gefährliche Schiffsreise\, die letztlich vor allem eines ist – eine Reise zu sich selbst. (* DUMONT\, 2020)  \nstimmen afrikas lädt ein zu:\nLesung und Gespräch über Das Meer der Libellen mit Yvonne Adhiambo Owuor\nGuy Helminger (Schriftsteller) moderiert\, Davina Donaldson (Schauspielerin) liest Auszüge des Romans vor und Azizè Flittner (Schauspielerin) verdolmetscht ins Deutsche.\n7. September 2021\, 19:30 Uhr im Literaturhaus Köln\nTickets: 11 € / 9 € über www.literaturhaus-koeln.de  \nSonnenblumen Community Development Group e.V. invites to:\nHard talk with the author\, Yvonne A. Owuor\, on geopolitics\, neoliberalism\, and re-storying African realities\, moderated by Anthony Obute (doctoral fellow in Literature and Cultural Studies at University of Tübingen). – Veranstaltung in englischer Sprache\n8th September 2021\, 7:30 p.m.\, Alte Feuerwache Köln\, Großes Forum\nTickets: 8 € / 6 € at the door  \nIn Kooperation mit: Literaturhaus Köln\, Buchhandlung Bittner\, DUMONT\, Alte Feuerwache Köln Gefördert von: Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen  \nWeitere Infos finden Sie auf www.stimmenafrikas.de \n  \nFoto: (c) Maurice Weiss\, Ostkreuz
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SUMMARY:Bachtyar Ali: Mein Onkel\, den der Wind mitnahm
DESCRIPTION:Premierenlesung mit Bachtyar Ali und seinem neuen Roman Mein Onkel\, den der Wind mitnahm (Unionsverlag). Djamschid Khan ist hinter dicken Gefängnismauern dünn geworden. Leicht wie Papier\, sodass ihn eines Tages ein Windstoß erfasst und fortträgt\, hinaus in die weite Welt\, bis er selbst nicht mehr weiß\, wer er einmal war und wohin er gehört. Eine berührende Geschichte vom Sichverlaufen und vom Neubeginnen. Larissa Bender moderiert. Jörg Hustiak liest aus der deutschen Übersetzung von Ute Cantera-Lang und Rawezh Salim. \nVeranstaltungspartner: Unionsverlag \n  \nFoto: (c) Hama Karim Khasraw
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SUMMARY:Eva Menasse: Dunkelblum
DESCRIPTION:Der Literaturherbst im Kölner Literaturhaus startet mit Eva Menasse. In Dunkelblum (Kiepenheuer & Witsch) entwirft die Heinrich-Böll-Preisträgerin ein großes Geschichtspanorama am Beispiel einer kleinen Stadt\, die immer wieder zum Schauplatz der Weltpolitik wird. Mit Moderatorin Traudl Bünger spricht die Autorin über die Wunden in der Landschaft und den Seelen der Menschen\, die\, anders als die Erinnerung\, nicht vergehen. \nVeranstaltungspartner: Kiepenheuer & Witsch\, Kulturkirche Köln \n  \nFoto: (c) Jörg Steinmetz
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SUMMARY:Arnon Grünberg: Besetzte Gebiete
DESCRIPTION:Ein »unmenschlich guter« Psychiater\, der vor dem Nichts steht. Eine Reise ins Westjordanland. Eine unerwartete Liebe. Das alles verknüpft Arnon Grünberg in seinem schockierenden und zugleich humorvollen neuen Roman Besetzte Gebiete (Kiepenheuer & Witsch) und spricht mit Moderator Guy Helminger.  \nDas neueste Buch des niederländischen Star-Autors hat es in sich: Besetzte Gebiete ist nach Muttermale (Kiepenheuer & Witsch) die Fortsetzung der Geschichte um den Psychiater Otto Kadoke. Dessen Leben in Amsterdam bricht auseinander\, als er aufgrund einer fehlgelaufenen Liebesgeschichte und falschen Anschuldigungen seine Approbation verliert. Da steht plötzlich Anat\, eine entfernte Verwandte und leidenschaftliche Zionistin\, vor seiner Tür. Kadoke entwickelt – allen Unterschieden zum Trotz – Gefühle für sie und folgt ihr nach Israel. So findet sich der überzeugte Atheist in einer jüdischen Siedlung im Gelobten Land wieder\, wo sein Schicksal irre Wendungen nimmt und er unerwartete Gefühle sowie harte Prüfungen erlebt.  \nDie tragikomische Geschichte des Antihelden Kadoke verwebt schonungslose Gesellschaftskritik\, historische Analyse und die Untersuchung tiefmenschlicher\, existenzieller Themen. »Arnon Grünberg beschert uns einen mitreißenden Roman\, der trotz Momenten der Komik die großen Fragen stellt: Worauf kommt es bei der Liebe an? Gibt es so etwas wie Freiheit? Wie verhalte ich mich gegenüber Ideologien?« (Paul Stoop\, Deutschlandfunk). \nDer Link zur digitalen Veranstaltung ist demnächst auf www.literaturhaus-koeln.de abrufbar. \nVeranstaltungspartner: Kiepenheuer & Witsch\nMit freundlicher Unterstützung des Königreichs der Niederlande \n  \nFoto: (c) Bettina Fürst-Fastré
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SUMMARY:Christine Westermann empfiehlt … Sommerlektüre
DESCRIPTION:Kurz vor den Sommerferien blickt Christine Westermann auf die Neuerscheinungen\, Highlights und Entdeckungen des Bücherfrühlings zurück und schnürt uns ein buntes und unterhaltsames Lesepaket für den Urlaub. An ihrer Seite: Volker Schaeffer. \nTickets für Ihren Besuch im Literaturhaus können per E-Mail über info@literaturhaus-koeln.de verbindlich und ohne Vorverkaufsgebühren bestellt werden. Bitte geben Sie uns rechtzeitig Bescheid\, sollten Sie am Veranstaltungsabend verhindert sein. \nZusätzlich bieten wir alle Veranstaltungen\, die im Literaturhaus stattfinden\, im Livestream an. Tickets für den Livestream finden Sie hier. \n\n  \nFür Ihren Besuch im Literaturhaus denken Sie bitte an Folgendes: \n\nBei unseren Veranstaltungen gelten die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske sowie das Abstandsgebot.\nWir bitten darum\, vor Beginn der Lesung die bereitgestellten Formulare zur Erfassung Ihrer Kontaktdaten auszufüllen.\nDer Einlass erfolgt gegen Vorlage eines tagesaktuellen Negativtestergebnisses oder eines entsprechenden Nachweises über eine vollständige Impfung oder Genesung in Verbindung mit einem amtlichen Ausweisdokument.\n\nWir freuen uns\, Sie zu sehen! \n\n  \n  \nFoto: (c) Ben Knabe
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SUMMARY:Werkstattgespräch: Echos Kammern von Iris Hanika
DESCRIPTION:Im Rahmen eines Werkstattgesprächs\, der letzten Veranstaltung der fünften TransLit-Poetikdozentur\, sprechen Christof Hamann und Christian Seebald mit Iris Hanika über die Reflexionen ihres literarischen Oeuvres ›über die Sprache hinaus‹ und insbesondere über ihren Roman Echos Kammern (Droschl).  \nIm Sommersemester\, vom 5. Mai bis zum 23. Juni 2021 findet an der Universität zu Köln zum fünften Mal die vom Institut für deutsche Sprache und Literatur I veranstaltete TransLit-Poetikdozentur statt\, die sich den Verbindungen zwischen Literatur und anderen Medien widmet. Zu Gast ist diesmal die in Berlin lebende Autorin Iris Hanika\, um in einem Poetikvortrag und in einer Reihe von (virtuellen) Diskussionsveranstaltungen mit verschiedenen Gästen Einblicke in das spezifische Verhältnis ihres literarischen Oeuvres\, insbesondere ihrer Romane und Erzähltexte\, zu Bild- und Tonmedien zu geben.  \nDer Link zur digitalen Veranstaltung lautet: https://dringeblieben.de/videos/werkstattgesprach-echos-kammern-von-iris-hanika \nVeranstaltungspartner: Institut für deutsche Sprache und Literatur I \n  \nFoto: (c) Villa Massimo\, Alberto Novelli
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SUMMARY:Alexander Osang: Fast hell
DESCRIPTION:Reisereportage\, Porträt\, Deutschlandessay. Alexander Osang reist in Fast hell (Aufbau Verlag) mit seinem alten ostdeutschen Bekannten Uwe über die Ostsee nach St. Petersburg\, um in fast hellen Nächten die Geschichten und den Aufbruchsgeist der Nachwendejahre heraufzubeschwören. Es entsteht ein Text nicht nur über Uwe\, sondern auch über Alexander Osang selbst\, darüber wie wir erinnern und wie wir deutsche Geschichte schreiben. Ein Buch »über die Unmöglichkeit des Ankommens« (Cornelius Pollmer\, SZ).  \nIm Mai 2019 wird Alexander Osang gebeten\, für den SPIEGEL zum 30. Jahrestag des Mauerfalls einen Text über »die rätselhaften Ostdeutschen« zu schreiben. Statt über Angela Merkel beschließt Osang\, über Uwe zu schreiben. Seine Geschichte schien aus dem Stoff zu sein\, aus dem die letzten dreißig Jahre unseres Lebens bestanden. Der Irrsinn war da\, der Schmerz\, die Sehnsucht\, das Glück\, die Enttäuschung\, die Fremde\, die ewige Suche nach dem Paradies hinter der Mauer. Uwe ist »ostdeutscher Weltbürger«\, der nicht ins Klischee des ostdeutschen Mannes passt\, der sein Haus in Spanish Harlem »in einer Art Stadtlotterie« gewonnen hatte\, der seine Sommer auf Fire Island verbrachte und noch immer seine Mutter in Berlin-Biesdorf besuchte. Uwe\, der Mann mit den besseren Geschichten\, die in Rotlichtvierteln\, Hochsicherheitsgefängnissen\, auf Teeauktionen\, in Schwulenbars und im Kofferraum eines argentinischen Diplomaten in Ostberlin spielten. Uwes Geschichten krochen aus dem Nebel seiner E-Zigaretten wie die Märchen aus Tausendundeiner Nacht. \nAlexander Osang verabredet sich zu einer Reise über die Ostsee nach St. Petersburg\, um Uwes Geschichte aufzuschreiben. Aus dem geplanten Porträt wird ein Doppelporträt\, denn in der Geschichte Uwes spiegelt sich immer auch Osangs eigene Geschichte. Aus der geplanten Reportage wird ein Buch\, das von der Unmöglichkeit erzählt\, diese schillernden\, widersprüchlichen\, verrückten und zu komplexen Leben auf nur wenigen Seiten zu erzählen. Aus der Reise nach St. Petersburg wird nichts weniger als eine Reise zu sich selbst – und die Frage bleibt: Wie war das damals\, und wer entscheidet darüber? \n»Osangs Buch steht in einer Reihe literarischer und nichtliterarischer Werke\, die ein helleres Licht auf ein Stück deutsche Geschichte werfen – und in dieser Reihe funkelt es« (Melanie Mühl\, FAZ).  \nDer Link zur digitalen Veranstaltung ist demnächst auf www.literaturhaus-koeln.de abrufbar. \n  \nFoto: (c) Felix Rettberg
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SUMMARY:Erasmus Schöfer – 90!
DESCRIPTION:Einer der wichtigsten Chronisten der politischen Bewegungen der Bundesrepublik\, Erasmus Schöfer\, wird 90! Mit seinen Erzählungen\, Theaterstücken und Hörspielen\, nicht zuletzt mit seinem vierbändigen Romanwerk Die Kinder des Sisyfos tritt er als Zeitzeuge der alten Bundesrepublik von 1968 bis zum Mauerfall auf. Sein politisches Engagement\, sein engagiertes Schreiben\, sein kämpferisches Werk wirken bis heute. Mit Sabine Kebir spricht der Autor über den Gedichtband Sisyfos Lust. Timo Ben Schöfer liest.  \nDie Figur des Sisyfos\, die sowohl im Titel von Schöfers bekanntestem Romanwerk wie auch in seinem neuesten Gedichtband einen Platz findet\, ruft bei den meisten wohl zunächst Assoziationen wie Vergeblichkeit hervor. War Sisyfos doch in der griechischen Mythologie dazu verdammt\, einen Felsblock einen Berg hinaufzuwälzen\, der\, fast am Gipfel angekommen\, jedes Mal wieder runterrollte. Schöfer interpretiert diesen Mythos neu. Ihm geht es darum\, »[…] dass die Menschen nicht aufhören\, sich für die Verbesserung der Lebensumstände einzusetzen. Also\, die Dauer der Anstrengung\, die Unermüdlichkeit\, die den Sisyphos prägt\, der nicht aufgibt\, dieses Ziel zu erreichen\, dass der Stein mal oben bleibt oder – wie ich mal in einem Gedicht geschrieben habe –\, schließlich sich so abgenutzt hat\, dass der als Sandkorn davonfliegt und damit auch Veränderung erreicht«\, wie er 2019 im Deutschlandfunk darstellte.   \nAuf die letzten 90 Jahre seines bewegten Lebens\, in denen er nie selbst aufgehört hat\, den Stein zu rollen und sich zu engagieren\, blickt Erasmus Schöfer mit Sabine Kebir zurück und wirft auch einen Blick in die Gegenwart auf sein neustes Werk Sisyfos Lust.  \nDer Link zur Veranstaltung: https://dringeblieben.de/videos/erasmus-schofer-wird-90 \nMit freundlicher Unterstützung von PEN-Club Deutschland und Deutscher Literaturfonds e.V. 
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