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SUMMARY:Sylvain Prudhomme
DESCRIPTION:Sylvain Prudhomme gehört zu den großen Stilisten der französischen Gegenwartsliteratur. In Kritiken seiner preisgekrönten Romane und Erzählungen wurde immer wieder bemerkt\, dass man sich der Sogwirkung seiner Sätze kaum entziehen kann. Sie setzen die Lesenden auf die Spur von Figuren in ständiger Bewegung. Der Anhalter in Allerorten ist eher auf den Autobahnen zu Hause als bei seiner Familie. Der Erzähler von Der Junge im Taxi (beide Unionsverlag) fährt zum Bodensee\, um ein deutsch-französisches Familiengeheimnis zu ergründen. Die Veranstaltung wird zweisprachig moderiert von Laurent Demanze und Wolfram Nitsch. Lea Pelzer liest aus den Übersetzungen von Claudia Kalscheuer. \nVeranstaltungspartner: Romanisches Seminar der Universität zu Köln\, Fritz Thyssen Stiftung \nFoto: (c) Mathieu Zazzo
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SUMMARY:Literaturhaus-Comics zum 30. Geburtstag
DESCRIPTION:Das Kölner Literaturhaus wird 30! Seit zwölf Jahren ist es im 1590 erbauten Haus Bachem beheimatet – einem Ort voller Geschichte und Geschichten: Das Haus war Wohnung\, Weinstube und Brauhaus – und überstand als eines der wenigen Gebäude im Griechenmarktviertel den Zweiten Weltkrieg. Studierende der ecosign gehen auf Zeitreise und machen die Geschichte von Haus und Literaturhaus zum Comic. Aus Fakten\, Legenden und Leerstellen entstehen Comicgeschichten\, die nun vor Ort vorgestellt werden. \nEin Comicprojekt in Kooperation mit Leo Leowald und Studierenden der ecosign | Akademie für Gestaltung
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SUMMARY:Yade Yasemin Önder: Anti Müller
DESCRIPTION:Mit 36 steht die Protagonistin vor den Trümmern ihrer Beziehung zu einem gefeierten Autor\, der ihren Kinderwunsch ignorierte. Tinder\, Affären und Enttäuschungen folgen\, bis die Sehnsucht nach einem Kind zur Obsession wird. Yade Yasemin Önders Anti Müller (park x Ullstein) ist ein bissiger Gesellschaftsroman über toxische Männlichkeit\, patriarchale Altlasten – und darüber\, wie weit eine Frau zu gehen bereit ist\, um sich ihren größten Wunsch zu erfüllen. Es moderiert Antonia Leise. \nVeranstaltungspartner: Institut für Deutsche Sprache und Literatur I\, Philosophische Fakultät der Universität zu Köln \nFoto: (c) Julia Sellmann
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SUMMARY:zwischen/miete surprise: Rina Schmeller
DESCRIPTION:Anmeldung und Ort: ab 01.06. unter www.literaturhaus-koeln.de \nEintritt: 5\,- € (inkl. Begrüßungsgetränk) \nStudieren geht über Probieren: Ein Seminar der Universität zu Köln organisiert diese Lesung. Unter der Leitung von Marlene Jäger (Niederrheinisches Literaturhaus der Stadt Krefeld) konzipieren\, inszenieren und moderieren Student*innen eine Ausgabe der zwischen/miete nrw\, Lesereihe für WGs und andere besondere Orte. Zu Gast bei der zwischen/miete im Juni ist Rina Schmeller mit ihrem Debütroman Co (Penguin Verlag). Welcher besondere Ort es diesmal wird\, das verzeichnet ab 1. Juni die Website www.literaturhaus-koeln.de \nVeranstaltungspartner: Universität zu Köln
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SUMMARY:»Deutschland liest ein Buch« – Rachel Khong: Real Americans
DESCRIPTION:»Deutschland liest ein Buch« – nämlich Real Americans (Kiepenheuer & Witsch) von Rachel Khong. Die Aktion lädt ein\, gemeinsam die Freude am Lesen zu feiern und über ein Buch ins Gespräch zu kommen.\nSilvester 1999: Die 22-jährige Lily Chen\, Tochter chinesischer Einwanderer\, arbeitet als unbezahlte Praktikantin in einem angesagten Medienunternehmen\, als sie Matthew begegnet – charmant\, wohlhabend\, Erbe eines Pharmaimperiums. Ihre Beziehung scheint unmöglich und doch verheißungsvoll. 21 Jahre später lebt Lilys Sohn Nick mit ihr zurückgezogen auf einer Insel. Getrieben von einer Leerstelle in seinem Leben begibt er sich auf die Suche nach seinem Vater – und stößt auf Wahrheiten\, die alles verändern. Es moderiert Julian Hanebeck. Milena Karas liest aus der Übersetzung von Tobias Schnettler. \nVeranstaltungspartner: Kiepenheuer & Witsch\, COMEDIA Theater \nFoto: © Andria Lo
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SUMMARY:Das »andere« Literaturcafé
DESCRIPTION:Seit Oktober 2015 lädt »Das andere Literaturcafé« (damals noch unter dem Namen »Autor*innencafé fremdOrte«) regelmäßig Schriftsteller*innen\, Journalist*innen\, Übersetzer*innen und in der Literatur- und Kulturvermittlung ​engagierte Personen verschiedener Herkunft ein\, in den Dialog über Literatur\, Schreiberfahrungen und Identitäten zu treten. \nDie Arbeit des Literaturcafés wird gefördert mit Mitteln der Stadt Köln und der Aktion Neue Nachbarn (Köln). Schirmherr des Projekts ist der Schriftsteller Ilija Trojanow. \nLeitung: Fatma Tuna \nAnmeldungen sind wie immer willkommen unter: info@fremdworte-autorencafe.de
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SUMMARY:Arno Schmidts Tagesnotizen
DESCRIPTION:Arno Schmidt begleitete sein Schreiben und Leben mit kurzen Notaten in Tagesnotizbüchern. Jenes der Jahre 1957 bis 1962 ist erhalten und nun komplett veröffentlicht. Es fasst den Umzug der Schmidts von Darmstadt nach Bargfeld ebenso wie die Entstehung der Romane Die Gelehrtenrepublik und KAFF auch Mare Crisium sowie der Erzählungen aus Kühe in Halbtrauer. Literarische Arbeit\, Lektüren\, Korrespondenz\, Finanzsorgen\, der Ehe-Alltag und die Belastungen des Umzugs – alles findet sich wieder. Literarisches blitzt auf\, Leserpost wird erwähnt und manchmal gar beantwortet. Der Literaturwissenschaftler Jan Philipp Reemtsma stellt die Edition mit der Herausgeberin Susanne Fischer vor. \nIn Kooperation mit der Arno Schmidt Stiftung\, Bargfeld
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SUMMARY:Christine Westermann empfiehlt … Sommerlektüre
DESCRIPTION:Ob zwischen zwei WM-Spielen oder ganz ohne Fußball: Sommer ist Lesezeit. Christine Westermann packt den Literaturkoffer und versorgt Sie mit bestem Lesestoff für die hellsten Tage des Jahres. Im Gespräch mit Volker Schaeffer stellt sie ihre Lieblingstitel vor und empfiehlt Bücher\, die man diesen Sommer nicht verpassen sollte – für entspannte Stunden zu Hause und unterwegs. Anpfiff für neue Lektüre! \nFoto: (c) Ben Knabe Networks
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SUMMARY:Lokalrunde: Thea Mantwill & Enno Stahl
DESCRIPTION:Zum 30. Geburtstag des Literaturhauses stellen wir monatlich Bücher von Autor*innen aus der Region vor. Bei Getränk und kleinem Imbiss gibt es die Gelegenheit zum Austausch. \nGescheiterte Sterne (Korbinian Verlag) erzählt von Ariane und Sam\, die seit ihrer Kindheit ums Überleben kämpfen – zwischen Schlafbussen\, Ausweiskontrollen und einer Elite mit eigenen Wohnungen. Als Sam im Untergrund verschwindet\, verliert Ariane den Halt und sucht zwischen prekären Jobs und fremden Betten nach einem Ort\, an dem sie bleiben kann. Über eine Stadt ohne Platz für ihre Menschen spricht Thea Mantwill mit Richard Stoiber. \nIn Enno Stahls Menschmaschinen (parasitenpresse) erwacht Marcos 2053 ohne Erinnerung in der Techno-Metropole RheinRuhr. Auf der Suche nach seiner Identität gerät er ins Visier des marktbeherrschenden Genetik-Konzerns TransGen Inc.\, stößt auf die lückenlose Kontrolle durch implantierte Chips – und entdeckt eine verstörende Wahrheit über sich selbst. Moderation: Adrian Kasnitz.
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SUMMARY:Anne Berest: Vatertage
DESCRIPTION:Nach ihrem Erfolg Die Postkarte wendet sich Anne Berest in Vatertage (beide Berlin Verlag) dem bretonischen Zweig ihrer Familie zu. Im Mittelpunkt steht eine Familie aus dem Finistère\, deren rascher sozialer Aufstieg sie innerhalb weniger Jahrzehnte nach Paris führt. Anne Berest verbindet private Geschichte mit Zeitgeschichte und erzählt anhand des Lebensweges ihres Vaters Pierre vom bäuerlichen Leben über deutsche Besatzung und die Zerstörung Brests bis zu den Umbrüchen der 68er-Jahre und den Ängsten der AIDS-Ära. Angela Spizig moderiert\, Christiane Nothofer liest aus der Übersetzung von Michaela Meßner und Amelie Thoma.  \nVeranstaltungspartner: Berlin Verlag\, Institut français Köln \nFoto: (C) JF PAGA
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SUMMARY:LeseTausch – Silent Reading & Gespräch
DESCRIPTION:Anmeldung unter info@literaturhaus-koeln.de \nBeim LeseTausch schaffen wir einen Raum für alle\, die gerne lesen und über Literatur sprechen möchten – und das geht so: Gelesen wird in Paaren. Vor Ort finden sich passende Lese-Duos. Während Sie 20 Minuten im Buch Ihres Gegenübers lesen\, liest Ihr Gegenüber 20 Minuten im Buch Ihrer Wahl. Danach tauschen Sie sich miteinander aus und sprechen über das Gelesene. Das alles in gemütlicher Atmosphäre und mit einem Getränk.
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SUMMARY:Literarischer Salon: András Visky
DESCRIPTION:Mit 65 Jahren veröffentlichte der ungarische Dramatiker und Regisseur András Visky seinen ersten und einzigen Roman Die Aussiedlung (Suhrkamp\, übersetzt von Timea Tankó)\, in dem er von seiner Kindheit in der ostrumänischen Verbannung erzählt\, nachdem der Vater\, ein Pastor\, zu 22 Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden war. Die Familie richtet sich in Erdhöhlen und verlassenen Dörfern ein\, der Willkür betrunkener Wärter ausgesetzt. Guy Helminger und Navid Kermani sprechen im Literarischen Salon über ein Jahrhundertbuch. \nVeranstaltungspartner: Stadtgarten\, Konrad-Adenauer-Stiftung\, Kulturamt der Stadt Köln\, Buchhandlung Klaus Bittner  \nFoto: (c) Gábor Kiss
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SUMMARY:Lokalrunde: Lisa Roy & Thomas Empl
DESCRIPTION:Zweite Lokalrunde – mit Autor*innen aus der Region zum 30. Literaturhaus-Geburtstag. Mit Getränk und kleinem Imbiss und Gelegenheit zum Austausch. \nLisa Roys Roman Alles ist Gold (Rowohlt) erzählt von zwei Frauen und einem spontanen Roadtrip nach Italien: Zwischen Trennung\, Schwangerschaft und Aufbruch sucht Jana nach Sinn und Zugehörigkeit. Lakonisch\, warmherzig – ein Millennial-Roman über Leben\, Liebe und Entscheidungen in einer zunehmend unübersichtlichen Welt. Es moderiert Emily Grunert. \nIn Thomas Empls Pariah Dogs (parasitenpresse) treffen sich sechs Schreibende aus aller Welt in Bengaluru\, Indien. Toni stößt dazu\, erfährt von Protesten und Ungerechtigkeit in Indien\, Sri Lanka\, Mosambik\, Kashmir und Réunion – und berichtet selbst vom Rechtsruck in Deutschland. Zwischen Bars\, Fußballstadien und Theatern entstehen Freundschaft\, Liebe und Literatur. Ein Text über Glück in dunklen Zeiten. Es moderiert Leonard Prandini.
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DESCRIPTION:Der schlimmste Liebesroman\, den man sich vorstellen kann: Toxibaby (Kiepenheuer & Witsch) ist ein schonungsloser und zugleich zärtlicher Roman über eine Liebe\, die retten will und zerstört. Dana von Suffrin erzählt mit scharfem Witz von einer Beziehung\, die alles verlangt: Nähe\, Erkenntnis\, Erlösung. Herzchen\, gefeierte Millennial-Autorin\, liebt Toxibaby\, Anfang vierzig\, brillant und wütend auf die Welt. Sie ziehen zusammen\, adoptieren einen Hund – und scheitern grandios. Was als rauschhafte Liebe beginnt\, wird zum Kampf um Selbstbehauptung. Mit Tilman Strasser spricht die Autorin über die Beziehungsunfähigkeit einer ganzen Generation. \nFoto: (c) Gunter Glücklich
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SUMMARY:Svenja Leiber: Nelka
DESCRIPTION:Lemberg 1941: Die sechzehnjährige Nelka wird zur Zwangsarbeit auf einen norddeutschen Gutshof verschleppt. Ihr Wissen aus dem Obstbau schützt sie anfangs vor den Zudringlichkeiten des Gutsverwalters. Jahrzehnte später kehrt Nelka an den Ort ihres Leidens zurück\, um sich der Vergangenheit zu stellen. Svenja Leiber erzählt in Nelka (Suhrkamp) sensibel und eindringlich von den Spuren der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts\, die sich bis in Gegenwart und Landschaft eingeschrieben haben. Moderation: Anne Burgmer. \nFoto: (c) Heike Steinweg
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SUMMARY:Literarischer Salon: Alhierd Bacharevič
DESCRIPTION:Es ist ein poetisches und zugleich düsteres Werk\, das der belarussische Autor Alhierd Bacharevič uns mit Europas Hunde (Voland & Quist\, übersetzt von Thomas Weiler) geschenkt hat\, ein wagemutiger\, politischer Roman\, der in seinem Heimatland verboten ist. Die verspielte Wildheit\, mit der der Autor uns durch eine Mischung aus Zukunftsvision\, Politkrimi und Dystopie treibt\, hat es zweifelsohne in sich. Navid Kermani und Guy Helminger freuen sich auf diesen visionären Ritt durch die Gegenwart. \nVeranstaltungspartner: Stadtgarten\, Konrad-Adenauer-Stiftung\, Kulturamt der Stadt Köln\, Buchhandlung Klaus Bittner  \nFoto: (c) Julia Cimafiejeva
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SUMMARY:Christoph Peters: Entzug
DESCRIPTION:Mit einer Wodkaflasche auf dem Küchentisch beginnt Christoph Peters’ schonungslos ehrlicher Roman über Abhängigkeit und den Kampf ums Überleben. Ein Schriftsteller trinkt\, um schreiben und fühlen zu können – bis er nur noch trinkt. Bis zu dem Punkt\, an dem die Frage lautet: aufhören und leben oder trinken und sterben. Entzug (Luchterhand) erzählt von der Logistik der Sucht\, von Selbstbetrug und dem Verrat an den Nächsten – und zugleich voller Hoffnung vom mühsamen Weg zurück in die Nüchternheit\, in ein Leben\, das auch ohne Alkohol lebenswert ist. Es moderiert Christian Bos.
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SUMMARY:Boulangerie
DESCRIPTION:Zwei Schwestern. Zwei Leben für die Musik. Und eine außergewöhnliche Verbindung: Nadia und Lili Boulanger prägten das 20. Jahrhundert – aber weil weibliches Komponieren lange missachtet wurde\, stand auch das Verhältnis dieser Künstlerinnen im Schatten. Boulangerie macht nun ihre besondere Beziehung erfahrbar und bringt Literatur mit Musik in Dialog: Anouchka Hack (Violoncello) und Katharina Hack (Klavier) spielen Werke der Boulangers\, Tilman Strasser liest seine Erzählung\, die ihren Biographien nachspürt. Text und Klang verweben sich zu einem eigenständigen Format und einem vielschichtigen Porträt zweier Stimmen\, die bis heute fortwirken.  \nVeranstaltungspartner: Collegium musicum der Universität zu Köln im Rahmen der Reihe UNIVERSITÄTSKONZERTE
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SUMMARY:Immernurglücklichsein? – Über Mutterschaft
DESCRIPTION:In unserer Reihe »spielraum. Eine Reihe zu Fragen der Zeit« schauen wir auf Muttergefühle und in eine Anthologie\, die den Blick auf die komplexe Realität von Elternschaft öffnet. In Muttergefühle – Das Schönste\, aber auch das Schwerste (ZS) geht es um Care-Arbeit\, Ungleichheit und Emotionen jenseits des Mythos bedingungsloser Mutterliebe. Kirsten Fuchs\, Jacinta Nandi und die Herausgeberin Jana Heinicke zeigen\, wie politisch das Reden über Mutterschaft ist – und warum es Zeit ist\, über Widersprüche\, Ambivalenzen und neue Narrative des Elternseins zu sprechen. \nDank der Förderung wird die Veranstaltung von DGS-Dolmetscher*innen begleitet.  \nFür eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 14.4. unter info@literaturhaus-koeln.de. \nMit freundlicher Unterstützung der Kunststiftung NRW und der Victor Rolff Stiftung
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SUMMARY:Maren Gottschalk mit „Fräulein Steiff“ bei den Sozial-Betrieben-Köln
DESCRIPTION:Die kleine Margarete Steiff zeichnet ein starker Wille\, Humor und eine ausgeprägte Neugier aus. Maren Gottschalk erzählt in ihrem Roman Fräulein Steiff (Goldmann)\, wie die 1847 im schwäbischen Giengen geborene Margarete die Welt mit ihrer Idee von selbstgenähten Stofftieren erobert. Selbst nachdem sie unheilbar an Kinderlähmung erkrankt und nie wieder wird laufen können\, lässt sie sich den Lebensmut nicht nehmen. \nAnmeldung unter riehlertreff@sbk-koeln.de oder telefonisch unter 0221-7775 8531 \nIn Kooperation mit den SBK Sozial-Betrieben-Köln lesen Autor*innen der Region in Pflegeeinrichtungen. \nMit freundlicher Unterstützung der Familie Wefers. \nFoto: (c) Peter Susewind
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SUMMARY:Lukas Rietzschel: Sanditz
DESCRIPTION:Sanditz ist eine Kleinstadt am Rand der Republik – und der Mittelpunkt eines großen Romans unserer Gegenwart. Alte Offiziere und Bürgerrechtler\, Träumerinnen und Widerständler\, Kinder\, Liebespaare und die Familie Wenzel bevölkern dieses vielstimmige Panorama. Warmherzig und multiperspektivisch erzählt Lukas Rietzschel in Sanditz (dtv) von Umbruch und Stillstand\, vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart. Ein Roman über Aufbruch und Niedergang\, Zugehörigkeit und Freiheit. Es moderiert Ulrich Noller. \nFoto: (c) Alexandra Polina
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SUMMARY:Lokalrunde: Ute Wegmann & Bastian Schneider
DESCRIPTION:Zum 30. Geburtstag des Literaturhauses stellen wir monatlich Bücher von Autor*innen aus der Region vor. Bei Getränk und kleinem Imbiss gibt es die Gelegenheit zum Austausch. \nDrei Frauen\, drei Generationen. Zwischen Krieg\, Wirtschaftswunder und Studentenbewegung erzählt Ute Wegmann in Alles soll sehr weiß sein (Maro) von Arbeit\, Schweigen und Wandel – und vom Leben berufstätiger Frauen im 20. Jahrhundert. Es moderiert Sabine Küchler. \nIn Bastian Schneiders Roman Umschreibung (sonderzahl) jagt Detektiv Emil Nerz keinen Menschen\, sondern einen verschollenen Kafka-Text. Zwischen surrealem Noir\, Science-Fiction und KI-Visionen entsteht ein rasanter Roman über Macht\, Kontrolle – und den Preis einer perfekten Welt. Es moderiert Martin Mittelmeier. \nFotos: links: Bastian Schneider\, (c) Silviu Guiman; rechts: Ute Wegmann\, (c) Thekla Ehling
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SUMMARY:Lesung der Böll-Preisträgerin Heike Geißler 
DESCRIPTION:Eintritt: frei\, Anmeldung ab 26.1. unter www.stbib-koeln.de/buchung  \nAm Vorabend der Verleihung des Heinrich-Böll-Preises im Historischen Rathaus spricht Preisträgerin Heike Geißler über ihr Werk. Die Stadt Köln ehrt sie für eine Literatur\, die prekäre Arbeitsverhältnisse sowie den Optimierungsdruck unserer Zeit beleuchtet und damit – ganz im Sinne Heinrich Bölls – gesellschaftlich relevante Themen in den Fokus rückt. Heike Geißler sei\, so die Jury\, eine Stimme\, die Wirklichkeit sichtbar mache und Sprachräume für jene öffne\, die oft übersehen werden. \nEine Veranstaltung der Stadt Köln \nFoto: (c) Cihan Çakmak
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SUMMARY:Heike Geißler: Heinrich-Böll-Preisträgerin 2025
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Heike Geißler und Mathias Zeiske\nDer Heinrich Böll Preis ist nach dem Kölner Ehrenbürger und Nobelpreisträger Heinrich Böll benannt. Wir\, die Stadt Köln\, verleihen den Preis seit 1985. Am Vorabend der offiziellen Preisverleihung im Historischen Rathaus spricht die Preisträgerin Heike Geißler im Interim der Zentralbibliothek über ihr Werk. Ihr Gesprächspartner ist Mathias Zeiske\, der unter anderem das renommierte Künstler*innenprogramm des DAAD (Deutscher Akademische Austauschdienst) in Berlin leitet. \nDie Jury würdigt Heike Geißler für ihre Literatur\, die sich mit prekären Arbeitsverhältnissen und dem Optimierungsdruck auseinandersetzt und im Sinne Heinrich Bölls gesellschaftlich relevante Themen behandelt. Heike Geißler ist eine literarische Stimme\, die Wirklichkeit sichtbar macht und Sprachräume für jene öffnet\, die meist übersehen werden\, heißt es in der Jurybegründung. \nHeike Geißler wurde 1977 in Riesa geboren\, wuchs dort und in Chemnitz auf und studierte Amerikanistik\, Politik und Geographie in Dresden\, Hispanistik und Literaturwissenschaften in Halle. Neben dem Heinrich-Böll-Preis wurde sie 2025 ebenso mit dem Klopstock-Preis für neue Literatur und dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet. Sie lebt in Leipzig. \nMathias Zeiske leitet seit 2019 das Literaturprogramm am Haus der Kulturen der Welt\, darunter die Veranstaltungsreihe Alphabet Readings und den Internationalen Literaturpreis. Er ist Mitherausgeber der Buchreihen „Volte und Volte Expanded„\, die bei Spector Books erscheinen. Von 2009 bis 2017 war er leitender Redakteur der Literaturzeitschrift „Edit“. \nIm Kontext der diesjährigen Preisverleihung erscheint der sechste Band der Preisreden in der Schriftenreihe des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). \nEine Veranstaltung des Heinrich-Böll-Archiv in Kooperation mit dem Amt des Oberbürgermeisters\, dem Kulturamt der Stadt Köln und dem Literaturhaus Köln e. V. \nDer Eintritt ist frei. Es ist eine Anmeldung über unser Buchungssystem erforderlich.
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SUMMARY:Buch-Performance von Manos Tsangaris\, Stefan Kraus & Hyun-Jung Berger 
DESCRIPTION:Kann man der Gegenwart anders begegnen als in Zwischenräumen? riss (Alexander Verlag Berlin) ist ein Buch lakonischer Perspektiven auf unvernünftige Zustände. In kurzen Texten – »lichten Schiefgedichten« – und Momentaufnahmen aus dem Alltag werden Lichtblicke im vermeintlich Marginalen gesucht. Das falsch Gereimte und der nüchterne Blick bestimmen die Form\, wenn Vernunft und Logik längst nicht mehr das gesellschaftliche Handeln bestimmen. Für die Buchvorstellung im Literaturhaus wird eine performative Version entwickelt\, bei der die Gedichte von Manos Tsangaris\, die Lichtbilder von Stefan Kraus und das Spiel der Cellistin Hyun-Jung Berger aufeinander reagieren.
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SUMMARY:Literarischer Salon: Tom Schulz  
DESCRIPTION:Guy Helminger und Navid Kermani begrüßen im Literarischen Salon den Dichter Tom Schulz. In seinem neuen Band Salz und Erinnern (poetenladen Verlag) begibt sich Tom Schulz an Orte eigener und fremder Geschichte\, von der ehemaligen Stalinallee in Ostberlin nach Budapest und an die Donau. Überblendungen und Rückbilder. Das zerstörte Berlin\, Nachkrieg. Serbien\, dreißig Jahre nach den Schrecken des Krieges. Erinnern heißt\, sich bewusst werden\, es fragt nach einer Haltung zur Welt und den Dingen. \nVeranstaltungspartner: lit.COLOGNE\, Stadtgarten\, Konrad-Adenauer-Stiftung\, Kulturamt der Stadt Köln\, Buchhandlung Klaus Bittner  \nFoto: (c) Daniel Hengst
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SUMMARY:Geschrieben in einer verbotenen Sprache. Die Ukrainische Bibliothek: Tanja Maljartschuk & Monika Rinck
DESCRIPTION:Die Ukrainische Bibliothek im Wallstein Verlag widmet sich den berühmtesten Klassikern des ukrainischen literarischen Erbes des 19. und 20. Jahrhunderts\, um so neue Perspektiven auf ein Land zu eröffnen\, dessen Kultur und Sprache sich stets gegen Unterdrückung und Vergessen behaupteten. Tanja Maljartschuk und Monika Rinck stellen im Gespräch mit der Übersetzerin Claudia Dathe die Reihe vor. Es liest Mariele Millowitsch. \nVeranstaltungspartner: lit.COLOGNE\, Kunststiftung NRW \nFotos: Tanja Maljartschuk\, © George Eberle; Monika Rinck\, © Gene Glover/Agentur Focus
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SUMMARY:Weltfrauentag 2026: Spaziergang auf dem Südfriedhof (AUSVERKAUFT)
DESCRIPTION:Anmeldung unter info@literaturhaus-koeln.de  \nDer parkähnliche Südfriedhof beherbergt die Gräber bemerkenswerter Kölnerinnen. Auf einem Rundgang anlässlich des Weltfrauentages erzählt Ina Hoerner-Theodor an zehn Stationen von einer Tänzerin\, einer Chronistin der Frauenbewegung der Weimarer Republik\, einer feministischen Politikerin\, einer international bekannten Soziologin\, einer der Gründerinnen des Frauenbuchladens Rhiannon sowie zwei sozialdemokratischen Schwestern. Wer kennt ihre Namen\, wer ihre Geschichten?  \nBitte beachten Sie\, dass die Wege des Südfriedhofs stellenweise uneben sind und tragen Sie passendes Schuhwerk! \nVeranstaltungspartner: Kölner Frauengeschichtsverein e.V.
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LOCATION:Eingangsbereich Trauerhalle auf dem Südfriedhof\, Höninger Pl. 25\, Köln\, 50969
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SUMMARY:Jana Hensel: Es war einmal ein Land 
DESCRIPTION:Seit Zonenkinder gilt Jana Hensel als kluge und unbeirrbare Beobachterin Ostdeutschlands. In ihrem neuen Buch Es war einmal ein Land. Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet (beide Aufbau Verlag) beschreibt sie den langen Weg vieler Ostdeutscher nach rechts und sucht nach einer Erklärung\, wie aus Aufbruch Entfremdung werden konnte. Analytisch und zugleich mit unverwechselbar persönlichem Ton erzählt sie im Gespräch mit Uli Hufen vom Ende eines großen Traums: dem der ostdeutschen Demokratie. \nFoto: (c) Natascha Zivadinovic
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SUMMARY:kindly invited. Eröffnungsveranstaltung. Wie zwischen zwei erleuchteten Herbergen. Literarische Gastgeberschaft mit Saša Stanišić [ausverkauft]
DESCRIPTION:Ausufernde Familienfeiern mit sich biegenden Festtafeln\, eine Garage in der Uckermark\, in der sich die Verlorenen versammeln\, das Gespräch von zwei Fremden\, in dem beide kurz ein Zuhause finden: Die Romane und Erzählungen von Saša Stanišić sind voll von Motiven und Szenen der Gastfreundschaft. Zum Auftakt von kindly invited nimmt er uns mit quer durch sein eigenes literarisches Werk zu Anlässen\, bei denen Menschen zusammenkommen: zum Essen\, zum Trinken\, zum Sprechen\, zum Austausch von Geschichten. Doch es geht auch um versagtes Gastrecht\, um die harte Grenze zwischen zu Hause und zu Gast und um die Frage: Wie funktioniert Gastgeberschaft Menschen gegenüber\, die gerade selbst nichts zurückgeben können und nicht zurückeinladen\, weil ihnen der Ort dazu fehlt? Neben die Szenen und Geschichten aus Saša Stanišić‘ eigenem Werk treten Texte literarischer Gewährsleute der erzählerischen Gastgeberschaft. Denn zu Gast und zu Hause ist man nicht zuletzt auch: in der Literatur. Herzlich willkommen! \n25.2. bis 1.3.2026\nkindly invited\nDie Zukunft der Literatur auf der Bühne\nFestival & Symposium\nVeranstaltungsort: COMEDIA Theater\, Vondelstraße 4–8\, 50677 Köln \nDas vollständige Programm von kindly invited wird am 7. Januar 2026 veröffentlicht.\nDer Early Bird Festival-Pass ist bereits ausverkauft.\nWeitere Informationen unter www.kindly-invited.de \nkindly invited ist ein Projekt des Literaturhaus Köln mit Svenja Reiner als Künstlerischer Leitung. Es wurde von der Kunststiftung NRW initiiert und konzeptuell begleitet. \nGefördert von der Kulturstiftung des Bundes\, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien\, der Kunststiftung NRW\, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW\, dem Kulturamt der Stadt Köln\, der Crespo Foundation und dem Czech Literary Centre. \nPressekontakt: \nJutta Büchter\npresse@kindly-invited.de \nFoto: (c) Katja Sämann
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