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SUMMARY:LeseTausch – Silent Reading & Gespräch
DESCRIPTION:Anmeldung unter info@literaturhaus-koeln.de \nBeim LeseTausch schaffen wir einen Raum für alle\, die gerne lesen und über Literatur sprechen möchten – und das geht so: Gelesen wird in Paaren. Vor Ort finden sich passende Lese-Duos. Während Sie 20 Minuten im Buch Ihres Gegenübers lesen\, liest Ihr Gegenüber 20 Minuten im Buch Ihrer Wahl. Danach tauschen Sie sich miteinander aus und sprechen über das Gelesene. Das alles in gemütlicher Atmosphäre und mit einem Getränk.
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SUMMARY:Literarischer Salon: András Visky
DESCRIPTION:Mit 65 Jahren veröffentlichte der ungarische Dramatiker und Regisseur András Visky seinen ersten und einzigen Roman Die Aussiedlung (Suhrkamp\, übersetzt von Timea Tankó)\, in dem er von seiner Kindheit in der ostrumänischen Verbannung erzählt\, nachdem der Vater\, ein Pastor\, zu 22 Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden war. Die Familie richtet sich in Erdhöhlen und verlassenen Dörfern ein\, der Willkür betrunkener Wärter ausgesetzt. Guy Helminger und Navid Kermani sprechen im Literarischen Salon über ein Jahrhundertbuch. \nVeranstaltungspartner: Stadtgarten\, Konrad-Adenauer-Stiftung\, Kulturamt der Stadt Köln\, Buchhandlung Klaus Bittner  \nFoto: (c) Gábor Kiss
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SUMMARY:Lokalrunde: Lisa Roy & Thomas Empl
DESCRIPTION:Zweite Lokalrunde – mit Autor*innen aus der Region zum 30. Literaturhaus-Geburtstag. Mit Getränk und kleinem Imbiss und Gelegenheit zum Austausch. \nLisa Roys Roman Alles ist Gold (Rowohlt) erzählt von zwei Frauen und einem spontanen Roadtrip nach Italien: Zwischen Trennung\, Schwangerschaft und Aufbruch sucht Jana nach Sinn und Zugehörigkeit. Lakonisch\, warmherzig – ein Millennial-Roman über Leben\, Liebe und Entscheidungen in einer zunehmend unübersichtlichen Welt. Es moderiert Emily Grunert. \nIn Thomas Empls Pariah Dogs (parasitenpresse) treffen sich sechs Schreibende aus aller Welt in Bengaluru\, Indien. Toni stößt dazu\, erfährt von Protesten und Ungerechtigkeit in Indien\, Sri Lanka\, Mosambik\, Kashmir und Réunion – und berichtet selbst vom Rechtsruck in Deutschland. Zwischen Bars\, Fußballstadien und Theatern entstehen Freundschaft\, Liebe und Literatur. Ein Text über Glück in dunklen Zeiten. Es moderiert Leonard Prandini.
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SUMMARY:Dana von Suffrin: Toxibaby
DESCRIPTION:Der schlimmste Liebesroman\, den man sich vorstellen kann: Toxibaby (Kiepenheuer & Witsch) ist ein schonungsloser und zugleich zärtlicher Roman über eine Liebe\, die retten will und zerstört. Dana von Suffrin erzählt mit scharfem Witz von einer Beziehung\, die alles verlangt: Nähe\, Erkenntnis\, Erlösung. Herzchen\, gefeierte Millennial-Autorin\, liebt Toxibaby\, Anfang vierzig\, brillant und wütend auf die Welt. Sie ziehen zusammen\, adoptieren einen Hund – und scheitern grandios. Was als rauschhafte Liebe beginnt\, wird zum Kampf um Selbstbehauptung. Mit Tilman Strasser spricht die Autorin über die Beziehungsunfähigkeit einer ganzen Generation. \nFoto: (c) Gunter Glücklich
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SUMMARY:Svenja Leiber: Nelka
DESCRIPTION:Lemberg 1941: Die sechzehnjährige Nelka wird zur Zwangsarbeit auf einen norddeutschen Gutshof verschleppt. Ihr Wissen aus dem Obstbau schützt sie anfangs vor den Zudringlichkeiten des Gutsverwalters. Jahrzehnte später kehrt Nelka an den Ort ihres Leidens zurück\, um sich der Vergangenheit zu stellen. Svenja Leiber erzählt in Nelka (Suhrkamp) sensibel und eindringlich von den Spuren der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts\, die sich bis in Gegenwart und Landschaft eingeschrieben haben. Moderation: Anne Burgmer. \nFoto: (c) Heike Steinweg
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SUMMARY:Literarischer Salon: Alhierd Bacharevič
DESCRIPTION:Es ist ein poetisches und zugleich düsteres Werk\, das der belarussische Autor Alhierd Bacharevič uns mit Europas Hunde (Voland & Quist\, übersetzt von Thomas Weiler) geschenkt hat\, ein wagemutiger\, politischer Roman\, der in seinem Heimatland verboten ist. Die verspielte Wildheit\, mit der der Autor uns durch eine Mischung aus Zukunftsvision\, Politkrimi und Dystopie treibt\, hat es zweifelsohne in sich. Navid Kermani und Guy Helminger freuen sich auf diesen visionären Ritt durch die Gegenwart. \nVeranstaltungspartner: Stadtgarten\, Konrad-Adenauer-Stiftung\, Kulturamt der Stadt Köln\, Buchhandlung Klaus Bittner  \nFoto: (c) Julia Cimafiejeva
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SUMMARY:Christoph Peters: Entzug
DESCRIPTION:Mit einer Wodkaflasche auf dem Küchentisch beginnt Christoph Peters’ schonungslos ehrlicher Roman über Abhängigkeit und den Kampf ums Überleben. Ein Schriftsteller trinkt\, um schreiben und fühlen zu können – bis er nur noch trinkt. Bis zu dem Punkt\, an dem die Frage lautet: aufhören und leben oder trinken und sterben. Entzug (Luchterhand) erzählt von der Logistik der Sucht\, von Selbstbetrug und dem Verrat an den Nächsten – und zugleich voller Hoffnung vom mühsamen Weg zurück in die Nüchternheit\, in ein Leben\, das auch ohne Alkohol lebenswert ist. Es moderiert Christian Bos.
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SUMMARY:Boulangerie
DESCRIPTION:Zwei Schwestern. Zwei Leben für die Musik. Und eine außergewöhnliche Verbindung: Nadia und Lili Boulanger prägten das 20. Jahrhundert – aber weil weibliches Komponieren lange missachtet wurde\, stand auch das Verhältnis dieser Künstlerinnen im Schatten. Boulangerie macht nun ihre besondere Beziehung erfahrbar und bringt Literatur mit Musik in Dialog: Anouchka Hack (Violoncello) und Katharina Hack (Klavier) spielen Werke der Boulangers\, Tilman Strasser liest seine Erzählung\, die ihren Biographien nachspürt. Text und Klang verweben sich zu einem eigenständigen Format und einem vielschichtigen Porträt zweier Stimmen\, die bis heute fortwirken.  \nVeranstaltungspartner: Collegium musicum der Universität zu Köln im Rahmen der Reihe UNIVERSITÄTSKONZERTE
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SUMMARY:Immernurglücklichsein? – Über Mutterschaft
DESCRIPTION:In unserer Reihe »spielraum. Eine Reihe zu Fragen der Zeit« schauen wir auf Muttergefühle und in eine Anthologie\, die den Blick auf die komplexe Realität von Elternschaft öffnet. In Muttergefühle – Das Schönste\, aber auch das Schwerste (ZS) geht es um Care-Arbeit\, Ungleichheit und Emotionen jenseits des Mythos bedingungsloser Mutterliebe. Kirsten Fuchs\, Jacinta Nandi und die Herausgeberin Jana Heinicke zeigen\, wie politisch das Reden über Mutterschaft ist – und warum es Zeit ist\, über Widersprüche\, Ambivalenzen und neue Narrative des Elternseins zu sprechen. \nDank der Förderung wird die Veranstaltung von DGS-Dolmetscher*innen begleitet.  \nFür eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 14.4. unter info@literaturhaus-koeln.de. \nMit freundlicher Unterstützung der Kunststiftung NRW und der Victor Rolff Stiftung
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SUMMARY:Maren Gottschalk mit „Fräulein Steiff“ bei den Sozial-Betrieben-Köln
DESCRIPTION:Die kleine Margarete Steiff zeichnet ein starker Wille\, Humor und eine ausgeprägte Neugier aus. Maren Gottschalk erzählt in ihrem Roman Fräulein Steiff (Goldmann)\, wie die 1847 im schwäbischen Giengen geborene Margarete die Welt mit ihrer Idee von selbstgenähten Stofftieren erobert. Selbst nachdem sie unheilbar an Kinderlähmung erkrankt und nie wieder wird laufen können\, lässt sie sich den Lebensmut nicht nehmen. \nAnmeldung unter riehlertreff@sbk-koeln.de oder telefonisch unter 0221-7775 8531 \nIn Kooperation mit den SBK Sozial-Betrieben-Köln lesen Autor*innen der Region in Pflegeeinrichtungen. \nMit freundlicher Unterstützung der Familie Wefers. \nFoto: (c) Peter Susewind
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SUMMARY:Lukas Rietzschel: Sanditz
DESCRIPTION:Sanditz ist eine Kleinstadt am Rand der Republik – und der Mittelpunkt eines großen Romans unserer Gegenwart. Alte Offiziere und Bürgerrechtler\, Träumerinnen und Widerständler\, Kinder\, Liebespaare und die Familie Wenzel bevölkern dieses vielstimmige Panorama. Warmherzig und multiperspektivisch erzählt Lukas Rietzschel in Sanditz (dtv) von Umbruch und Stillstand\, vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart. Ein Roman über Aufbruch und Niedergang\, Zugehörigkeit und Freiheit. Es moderiert Ulrich Noller. \nFoto: (c) Alexandra Polina
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SUMMARY:Lokalrunde: Ute Wegmann & Bastian Schneider
DESCRIPTION:Zum 30. Geburtstag des Literaturhauses stellen wir monatlich Bücher von Autor*innen aus der Region vor. Bei Getränk und kleinem Imbiss gibt es die Gelegenheit zum Austausch. \nDrei Frauen\, drei Generationen. Zwischen Krieg\, Wirtschaftswunder und Studentenbewegung erzählt Ute Wegmann in Alles soll sehr weiß sein (Maro) von Arbeit\, Schweigen und Wandel – und vom Leben berufstätiger Frauen im 20. Jahrhundert. Es moderiert Sabine Küchler. \nIn Bastian Schneiders Roman Umschreibung (sonderzahl) jagt Detektiv Emil Nerz keinen Menschen\, sondern einen verschollenen Kafka-Text. Zwischen surrealem Noir\, Science-Fiction und KI-Visionen entsteht ein rasanter Roman über Macht\, Kontrolle – und den Preis einer perfekten Welt. Es moderiert Martin Mittelmeier. \nFotos: links: Bastian Schneider\, (c) Silviu Guiman; rechts: Ute Wegmann\, (c) Thekla Ehling
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SUMMARY:Lesung der Böll-Preisträgerin Heike Geißler 
DESCRIPTION:Eintritt: frei\, Anmeldung ab 26.1. unter www.stbib-koeln.de/buchung  \nAm Vorabend der Verleihung des Heinrich-Böll-Preises im Historischen Rathaus spricht Preisträgerin Heike Geißler über ihr Werk. Die Stadt Köln ehrt sie für eine Literatur\, die prekäre Arbeitsverhältnisse sowie den Optimierungsdruck unserer Zeit beleuchtet und damit – ganz im Sinne Heinrich Bölls – gesellschaftlich relevante Themen in den Fokus rückt. Heike Geißler sei\, so die Jury\, eine Stimme\, die Wirklichkeit sichtbar mache und Sprachräume für jene öffne\, die oft übersehen werden. \nEine Veranstaltung der Stadt Köln \nFoto: (c) Cihan Çakmak
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SUMMARY:Heike Geißler: Heinrich-Böll-Preisträgerin 2025
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Heike Geißler und Mathias Zeiske\nDer Heinrich Böll Preis ist nach dem Kölner Ehrenbürger und Nobelpreisträger Heinrich Böll benannt. Wir\, die Stadt Köln\, verleihen den Preis seit 1985. Am Vorabend der offiziellen Preisverleihung im Historischen Rathaus spricht die Preisträgerin Heike Geißler im Interim der Zentralbibliothek über ihr Werk. Ihr Gesprächspartner ist Mathias Zeiske\, der unter anderem das renommierte Künstler*innenprogramm des DAAD (Deutscher Akademische Austauschdienst) in Berlin leitet. \nDie Jury würdigt Heike Geißler für ihre Literatur\, die sich mit prekären Arbeitsverhältnissen und dem Optimierungsdruck auseinandersetzt und im Sinne Heinrich Bölls gesellschaftlich relevante Themen behandelt. Heike Geißler ist eine literarische Stimme\, die Wirklichkeit sichtbar macht und Sprachräume für jene öffnet\, die meist übersehen werden\, heißt es in der Jurybegründung. \nHeike Geißler wurde 1977 in Riesa geboren\, wuchs dort und in Chemnitz auf und studierte Amerikanistik\, Politik und Geographie in Dresden\, Hispanistik und Literaturwissenschaften in Halle. Neben dem Heinrich-Böll-Preis wurde sie 2025 ebenso mit dem Klopstock-Preis für neue Literatur und dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet. Sie lebt in Leipzig. \nMathias Zeiske leitet seit 2019 das Literaturprogramm am Haus der Kulturen der Welt\, darunter die Veranstaltungsreihe Alphabet Readings und den Internationalen Literaturpreis. Er ist Mitherausgeber der Buchreihen „Volte und Volte Expanded„\, die bei Spector Books erscheinen. Von 2009 bis 2017 war er leitender Redakteur der Literaturzeitschrift „Edit“. \nIm Kontext der diesjährigen Preisverleihung erscheint der sechste Band der Preisreden in der Schriftenreihe des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). \nEine Veranstaltung des Heinrich-Böll-Archiv in Kooperation mit dem Amt des Oberbürgermeisters\, dem Kulturamt der Stadt Köln und dem Literaturhaus Köln e. V. \nDer Eintritt ist frei. Es ist eine Anmeldung über unser Buchungssystem erforderlich.
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SUMMARY:Buch-Performance von Manos Tsangaris\, Stefan Kraus & Hyun-Jung Berger 
DESCRIPTION:Kann man der Gegenwart anders begegnen als in Zwischenräumen? riss (Alexander Verlag Berlin) ist ein Buch lakonischer Perspektiven auf unvernünftige Zustände. In kurzen Texten – »lichten Schiefgedichten« – und Momentaufnahmen aus dem Alltag werden Lichtblicke im vermeintlich Marginalen gesucht. Das falsch Gereimte und der nüchterne Blick bestimmen die Form\, wenn Vernunft und Logik längst nicht mehr das gesellschaftliche Handeln bestimmen. Für die Buchvorstellung im Literaturhaus wird eine performative Version entwickelt\, bei der die Gedichte von Manos Tsangaris\, die Lichtbilder von Stefan Kraus und das Spiel der Cellistin Hyun-Jung Berger aufeinander reagieren.
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SUMMARY:Literarischer Salon: Tom Schulz  
DESCRIPTION:Guy Helminger und Navid Kermani begrüßen im Literarischen Salon den Dichter Tom Schulz. In seinem neuen Band Salz und Erinnern (poetenladen Verlag) begibt sich Tom Schulz an Orte eigener und fremder Geschichte\, von der ehemaligen Stalinallee in Ostberlin nach Budapest und an die Donau. Überblendungen und Rückbilder. Das zerstörte Berlin\, Nachkrieg. Serbien\, dreißig Jahre nach den Schrecken des Krieges. Erinnern heißt\, sich bewusst werden\, es fragt nach einer Haltung zur Welt und den Dingen. \nVeranstaltungspartner: lit.COLOGNE\, Stadtgarten\, Konrad-Adenauer-Stiftung\, Kulturamt der Stadt Köln\, Buchhandlung Klaus Bittner  \nFoto: (c) Daniel Hengst
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SUMMARY:Geschrieben in einer verbotenen Sprache. Die Ukrainische Bibliothek: Tanja Maljartschuk & Monika Rinck
DESCRIPTION:Die Ukrainische Bibliothek im Wallstein Verlag widmet sich den berühmtesten Klassikern des ukrainischen literarischen Erbes des 19. und 20. Jahrhunderts\, um so neue Perspektiven auf ein Land zu eröffnen\, dessen Kultur und Sprache sich stets gegen Unterdrückung und Vergessen behaupteten. Tanja Maljartschuk und Monika Rinck stellen im Gespräch mit der Übersetzerin Claudia Dathe die Reihe vor. Es liest Mariele Millowitsch. \nVeranstaltungspartner: lit.COLOGNE\, Kunststiftung NRW \nFotos: Tanja Maljartschuk\, © George Eberle; Monika Rinck\, © Gene Glover/Agentur Focus
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SUMMARY:Weltfrauentag 2026: Spaziergang auf dem Südfriedhof (AUSVERKAUFT)
DESCRIPTION:Anmeldung unter info@literaturhaus-koeln.de  \nDer parkähnliche Südfriedhof beherbergt die Gräber bemerkenswerter Kölnerinnen. Auf einem Rundgang anlässlich des Weltfrauentages erzählt Ina Hoerner-Theodor an zehn Stationen von einer Tänzerin\, einer Chronistin der Frauenbewegung der Weimarer Republik\, einer feministischen Politikerin\, einer international bekannten Soziologin\, einer der Gründerinnen des Frauenbuchladens Rhiannon sowie zwei sozialdemokratischen Schwestern. Wer kennt ihre Namen\, wer ihre Geschichten?  \nBitte beachten Sie\, dass die Wege des Südfriedhofs stellenweise uneben sind und tragen Sie passendes Schuhwerk! \nVeranstaltungspartner: Kölner Frauengeschichtsverein e.V.
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LOCATION:Eingangsbereich Trauerhalle auf dem Südfriedhof\, Höninger Pl. 25\, Köln\, 50969
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SUMMARY:Jana Hensel: Es war einmal ein Land 
DESCRIPTION:Seit Zonenkinder gilt Jana Hensel als kluge und unbeirrbare Beobachterin Ostdeutschlands. In ihrem neuen Buch Es war einmal ein Land. Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet (beide Aufbau Verlag) beschreibt sie den langen Weg vieler Ostdeutscher nach rechts und sucht nach einer Erklärung\, wie aus Aufbruch Entfremdung werden konnte. Analytisch und zugleich mit unverwechselbar persönlichem Ton erzählt sie im Gespräch mit Uli Hufen vom Ende eines großen Traums: dem der ostdeutschen Demokratie. \nFoto: (c) Natascha Zivadinovic
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SUMMARY:kindly invited. Eröffnungsveranstaltung. Wie zwischen zwei erleuchteten Herbergen. Literarische Gastgeberschaft mit Saša Stanišić [ausverkauft]
DESCRIPTION:Ausufernde Familienfeiern mit sich biegenden Festtafeln\, eine Garage in der Uckermark\, in der sich die Verlorenen versammeln\, das Gespräch von zwei Fremden\, in dem beide kurz ein Zuhause finden: Die Romane und Erzählungen von Saša Stanišić sind voll von Motiven und Szenen der Gastfreundschaft. Zum Auftakt von kindly invited nimmt er uns mit quer durch sein eigenes literarisches Werk zu Anlässen\, bei denen Menschen zusammenkommen: zum Essen\, zum Trinken\, zum Sprechen\, zum Austausch von Geschichten. Doch es geht auch um versagtes Gastrecht\, um die harte Grenze zwischen zu Hause und zu Gast und um die Frage: Wie funktioniert Gastgeberschaft Menschen gegenüber\, die gerade selbst nichts zurückgeben können und nicht zurückeinladen\, weil ihnen der Ort dazu fehlt? Neben die Szenen und Geschichten aus Saša Stanišić‘ eigenem Werk treten Texte literarischer Gewährsleute der erzählerischen Gastgeberschaft. Denn zu Gast und zu Hause ist man nicht zuletzt auch: in der Literatur. Herzlich willkommen! \n25.2. bis 1.3.2026\nkindly invited\nDie Zukunft der Literatur auf der Bühne\nFestival & Symposium\nVeranstaltungsort: COMEDIA Theater\, Vondelstraße 4–8\, 50677 Köln \nDas vollständige Programm von kindly invited wird am 7. Januar 2026 veröffentlicht.\nDer Early Bird Festival-Pass ist bereits ausverkauft.\nWeitere Informationen unter www.kindly-invited.de \nkindly invited ist ein Projekt des Literaturhaus Köln mit Svenja Reiner als Künstlerischer Leitung. Es wurde von der Kunststiftung NRW initiiert und konzeptuell begleitet. \nGefördert von der Kulturstiftung des Bundes\, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien\, der Kunststiftung NRW\, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW\, dem Kulturamt der Stadt Köln\, der Crespo Foundation und dem Czech Literary Centre. \nPressekontakt: \nJutta Büchter\npresse@kindly-invited.de \nFoto: (c) Katja Sämann
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SUMMARY:Kindly Invited – Die Zukunft der Literatur auf der Bühne
DESCRIPTION:Das Festival-Symposium kindly Invited im COMEDIA Theater Köln widmet sich im Frühjahr 2026 der Zukunft des Literaturveranstaltens. Hierfür versammelt es maßgebliche Akteur*innen aus dem deutschsprachigen und internationalen Veranstaltungsbereich. Mit einem umfassenden Programm aus Workshops\, Diskussionsrunden und Bühnenveranstaltungen sucht es nach neuen Zugängen und nach Möglichkeiten\, Menschen noch besser für die Sache der Literatur zu aktivieren und nachhaltig zu gewinnen. Es fragt: Wie lässt sich Literatur noch lustvoller und ansteckender auf die Bühne bringen – und wie kann es gelingen\, noch einladender zu werden für Personen und Gruppen\, die sich in den bestehenden Orten der Literaturvermittlung nicht willkommen fühlen? Das Festivalprogramm selbst zeigt an fünf Tagen im COMEDIA Theater Köln eine Auswahl innovativer Veranstaltungsformate und bringt eine Vielzahl faszinierender Gegenwartsautor*innen auf die Bühne. \nDas Festival wird am 25. Februar um 19:30 Uhr mit der Veranstaltung »Wie zwischen zwei erleuchteten Herbergen« eröffnet. Gastgeber Saša Stanišić nimmt das Publikum quer durch sein literarisches Werk mit zu Anlässen\, bei denen Menschen zusammenkommen: zum Essen\, zum Trinken\, zum Sprechen\, zum Geschichtenerzählen. Ein Abend mit literarischen Texten über Gastgeberschaft\, Gastfreundschaft und Gastrecht\, an dem alle eingeladen sind\, zu Gast in der Literatur zu sein. Die Eröffnungsveranstaltung ist bereits ausverkauft. \nDas gesamte Festivalprogramm finden Sie hier. \nkindly invited ist ein Projekt des Literaturhaus Köln mit Svenja Reiner als Künstlerischer Leitung. Es wurde von der Kunststiftung NRW initiiert und konzeptuell begleitet. \nGefördert von der Kulturstiftung des Bundes\, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien\, der Kunststiftung NRW\, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW\, dem Kulturamt der Stadt Köln\, der Crespo Foundation und dem Czech Literary Centre.
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SUMMARY:Jane Austens Stolz und Vorurteil – neu erzählt von Meike Rötzer
DESCRIPTION:Von Bridget Jones bis Bridgerton: Jane Austens scharfsinnige\, ironische Beobachtungen prägen die Popkultur bis heute. Zeitlos verhandelt sie Selbstbestimmung\, Klasse und die Tücken des Verstehens. Zum 250. Geburtstag von Jane Austen präsentiert Schauspielerin und Verlagsgründerin Meike Rötzer Stolz und Vorurteil neu: In 90 packenden Minuten tanzen Elizabeth Bennet und Mr. Darcy zwischen Gefühl und gesellschaftlicher Erwartung – Theater für die Ohren und ein Schlüssel zur Weltliteratur. 
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SUMMARY:Sergej Lebedew: Die Beschützerin 
DESCRIPTION:Sergej Lebedews neuer Roman Die Beschützerin (S. Fischer) führt in den Donbass des Sommers 2014: Während die Trümmer des abgeschossenen Fluges MH-17 zur Erde fallen\, lastet die ungesühnte Gewalt der Vergangenheit auf der Landschaft – in alten Stollen liegen die Opfer der Massaker des Zweiten Weltkrieges. Genau hier leben die Studentin Zhanna und ihre Mutter Marianna. In dichten\, poetischen Bildern erzählt Sergej Lebedew vom Schmutz\, der bleibt\, und vom Bösen\, das immer wiederkehrt. Es moderiert Uli Hufen. Aus der Übersetzung von Franziska Zwerg liest Olaf Reitz.  \nVeranstaltungspartner: Lew Kopelew Forum e.V. 
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SUMMARY:LeseTausch – Silent Reading & Gespräch
DESCRIPTION:Anmeldung unter info@literaturhaus-koeln.de \nBeim LeseTausch schaffen wir einen Raum für alle\, die gerne lesen und über Literatur sprechen möchten – und das geht so: Gelesen wird in Paaren. Vor Ort finden sich passende Lese-Duos. Während Sie 20 Minuten im Lieblingsbuch Ihres Gegenübers lesen\, liest Ihr Gegenüber 20 Minuten in Ihrem Lieblingsbuch. Danach tauschen Sie sich miteinander aus und sprechen über das Gelesene. Das alles in gemütlicher Atmosphäre und mit einem Getränk Ihrer Wahl.  
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SUMMARY:Son Lewandowski: Die Routinen 
DESCRIPTION:Ein Gummibärchen essen\, heute den Arm\, morgen ein Bein – was wie ein Scherz klingt\, ist Amiks Alltag. Die junge Leistungsturnerin lebt für den nächsten Wettkampf\, das nächste Gramm weniger\, den perfekten Sprung. Mit schonungsloser Präzision erzählt Son Lewandowski in ihrem Debütroman Die Routinen (Klett-Cotta) von Disziplin und Zerbrechlichkeit\, von weiblicher Selbstbehauptung in einem System\, das glänzt und zugleich verschlingt. Mit Johannes Franzen spricht sie über Körper\, Kontrolle und den Preis der Perfektion.  \nVeranstaltungspartner: Klett-Cotta\, FWT: Freies Werkstatt Theater   \nFoto: (c) Maximilian Gödecke
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SUMMARY:poetica 11 – »Dream Strong«. Lesungen und Gespräche mit Asmaa Azaizeh\, Natalie Diaz & Angélica Freitas 
DESCRIPTION:»Dream Strong« feiert die Poesie als Ort\, an dem Träume Gestalt annehmen. Träumen meint hier eine entschlossene Praxis\, die Beziehungen stiftet und Zukünfte formt. Angélica Freitas verwandelt Wut über patriarchale Gewalt in Brasilien in flirrende Verse. In Rilke Shake und Der Uterus ist groß wie eine Faust (ELIF Verlag) formuliert sie lustvoll den westlichen Literaturkanon um. Die palästinensische Dichterin Asmaa Azaizeh schreibt »als Ersatzhandlung für Heimat« und findet trotz Krieg zärtliche Bilder für Zukunft. Natalie Diaz wagt in Postcolonial Love Poem (Faber & Faber) die Liebe »and worse« und thematisiert die anhaltende Diskriminierung von Indigenen.  \n \nlinks: Angélica Freitas\, (c) Pedro Strelkow\nrechts: Natalie Diaz\, (c) Natalie Diaz \nMehr Infos unter www.poetica.uni-koeln.de  \nVeranstaltungspartner: Poetica – Festival für Weltliteratur\, Kunsthochschule für Medien Köln \nVeranstaltungsfoto oben: Asmaa Azaizeh\, (c) Nunzio Pucci
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SUMMARY:Marina Chernivsky: Bruchzeiten. Leben nach dem 7. Oktober
DESCRIPTION:Marina Chernivsky präsentiert Bruchzeiten (S. Fischer)\, eine eindringliche literarische Reflexion über jüdische Erinnerung und Gegenwart. Sie zeigt\, wie der 7. Oktober 2023 einen tiefen Bruch offenlegt\, den soziale Kälte und Antisemitismus weiter vertiefen. Autobiografische Erfahrungen verweben sich mit präzisen gesellschaftlichen Beobachtungen zu einem bewegenden Porträt einer Welt\, die in Fragmente zerfallen ist und nur aus ihren Bruchstellen heraus verstanden werden kann.
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SUMMARY:Ins Offene … Neue Texte aus dem Literatur-Atelier Köln 
DESCRIPTION:Literarisch schreiben bedeutet\, sich ins Offene zu wagen\, in andere Erfahrungsräume. Neun aktuelle Texte aus dem Literatur-Atelier erzählen vom Aufbruch ins Unbekannte\, der Bewegung auf neuem Terrain. Sie beobachten\, wie sich die eigene Familie\, die Gegenwart und Zukunft verändern\, suchen das Weite oder den lyrischen Zugriff aufs Sein. Ins Offene geht auch das spannende Experiment »Kettentext«: eine fing an\, die anderen erzählen die Geschichte weiter mit überraschend neuen Figuren und Wendungen.   \nVeranstaltungspartner: Kulturamt der Stadt Köln  
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SUMMARY:Nadja Küchenmeister: Der Große Wagen  
DESCRIPTION:Wie viel Kaffee soll man noch trinken\, bevor man die Heizkörper kalt werden lässt?\, fragt Nadja Küchenmeister in ihrem Langgedicht Der Große Wagen (Schöffling & Co.). Mit Christof Hamann im Gespräch erkundet sie Erinnerungsräume zwischen Berlin\, Köln und Lissabon – Orte\, an denen Vergangenheit und Gegenwart ineinanderfließen und eine Farbe wie Gelb plötzlich Bedeutung gewinnt. Eine poetische Reise durch Licht\, Verlust und Neubeginn.  \nVeranstaltungspartner: Institut für Deutsche Sprache und Literatur I\, Philosophische Fakultät der Universität zu Köln  \nFoto: (c) Dirk Skiba
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SUMMARY:Mona Yahia: 4 Tage 
DESCRIPTION:Alles beginnt an einem Novembertag 1918: Hayim Smeké\, jüdischer Arzt und Freund des Walis von Mossul\, steht vor einer Entscheidung zwischen Loyalität und Liebe – und vor dem Verlust seiner Welt. Mona Yahias Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie (SALON LiteraturVerlag) erzählt das Leben von vier Generationen der Familie Smeké\, deren Geschichte von Exil und Umbruch\, von der Suche nach Zugehörigkeit und dem Versuch\, Heimat immer wieder neu zu denken. Mit der Kölner Autorin im Gespräch: Angela Spizig. \nFoto: (c) Mona Yahia
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