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SUMMARY:Heike Geißler: Heinrich-Böll-Preisträgerin 2025
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Heike Geißler und Mathias Zeiske\nDer Heinrich Böll Preis ist nach dem Kölner Ehrenbürger und Nobelpreisträger Heinrich Böll benannt. Wir\, die Stadt Köln\, verleihen den Preis seit 1985. Am Vorabend der offiziellen Preisverleihung im Historischen Rathaus spricht die Preisträgerin Heike Geißler im Interim der Zentralbibliothek über ihr Werk. Ihr Gesprächspartner ist Mathias Zeiske\, der unter anderem das renommierte Künstler*innenprogramm des DAAD (Deutscher Akademische Austauschdienst) in Berlin leitet. \nDie Jury würdigt Heike Geißler für ihre Literatur\, die sich mit prekären Arbeitsverhältnissen und dem Optimierungsdruck auseinandersetzt und im Sinne Heinrich Bölls gesellschaftlich relevante Themen behandelt. Heike Geißler ist eine literarische Stimme\, die Wirklichkeit sichtbar macht und Sprachräume für jene öffnet\, die meist übersehen werden\, heißt es in der Jurybegründung. \nHeike Geißler wurde 1977 in Riesa geboren\, wuchs dort und in Chemnitz auf und studierte Amerikanistik\, Politik und Geographie in Dresden\, Hispanistik und Literaturwissenschaften in Halle. Neben dem Heinrich-Böll-Preis wurde sie 2025 ebenso mit dem Klopstock-Preis für neue Literatur und dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet. Sie lebt in Leipzig. \nMathias Zeiske leitet seit 2019 das Literaturprogramm am Haus der Kulturen der Welt\, darunter die Veranstaltungsreihe Alphabet Readings und den Internationalen Literaturpreis. Er ist Mitherausgeber der Buchreihen „Volte und Volte Expanded„\, die bei Spector Books erscheinen. Von 2009 bis 2017 war er leitender Redakteur der Literaturzeitschrift „Edit“. \nIm Kontext der diesjährigen Preisverleihung erscheint der sechste Band der Preisreden in der Schriftenreihe des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). \nEine Veranstaltung des Heinrich-Böll-Archiv in Kooperation mit dem Amt des Oberbürgermeisters\, dem Kulturamt der Stadt Köln und dem Literaturhaus Köln e. V. \nDer Eintritt ist frei. Es ist eine Anmeldung über unser Buchungssystem erforderlich.
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SUMMARY:Zwischen den Welten
DESCRIPTION:Literarische Positionen in Köln der 1920er Jahre: Luise Straus-Ernst\, Kurt Tucholsky und Irmgard Keun. Ein Gespräch mit Eva Weissweiler\, Mario Kramp und Gabriele Ewenz \nDas Jahrzehnt war von einer gesellschaftlichen wie politischen Zeitenwende nach dem Ersten Weltkrieg geprägt\, die sich auch auf die verschiedenen literarischen Strömungen in diesen Jahren auswirkte. Standen die frühen 1920er Jahre noch im Zeichen des Expressionismus der Kriegs- und Vorkriegszeit\, so waren die Mitte und das Ende dieses Jahrzehnts von einer Wendung zu realitätsbezogenen Darstellungen geprägt\, die als literarische Ausprägung der Neuen Sachlichkeit begriffen wurden. Wichtige Themen waren soziale Missstände\, die Folgen der Wirtschaftskrise\, aber auch der Hedonismus und die gesellschaftliche Dekadenz. Zwischen der großen Anzahl namhafter Schriftsteller*innen\, Lyriker*innen und Dramatiker*innen steht das Werk von Irmgard Keun\, Luise Straus-Ernst und Kurt Tucholsky im Fokus der Veranstaltung. \nEva Weissweiler lebt als freie Schriftstellerin und Rundfunkautorin in Köln. Sie veröffentlichte Bücher unter anderem über Clara Schumann\, Tussy Marx\, Wilhelm Busch\, Otto Klemperer Friedelind Wagner\, Dora Benjamin und Luise Straus-Ernst. Für ihr Engagement für die Gleichstellung der Geschlechter in ihren Schriften wurde sie 2023 mit dem Luise-Büchner-Preis ausgezeichnet und ist Trägerin des Giesbert-Lewin-Preises 2024.   \nMario Kramp ist Historiker und Kunsthistoriker und war von 2010 bis 2022 Direktor des Kölnischen Stadtmuseums. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur kölnischen und rheinischen Geschichte sowie zur deutsch-französischen Kulturgeschichte. Im Greven Verlag erschien sein Buch über Kurt Tucholsky in Köln.   \nGabriele Ewenz studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft\, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Seit 2009 ist sie Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). Sie veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit dem Kölnischen Stadtmuseum. \nSie ist Teil des Begleitprogramms der Ausstellung: Gemütlichkeit und Moderne – Köln 1918-1926. Eine Ausstellung des Kölnischen Stadtmuseums in Kooperation mit dem Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte des Landschaftsverbands Rheinland und der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln.
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SUMMARY:Krimis zur Weihnachtszeit: Ein Benefiz-Krimi-Abend der Extraklasse im Rahmen des Krimitags des Syndikats
DESCRIPTION:Kriminelle Geschichten unterm Weihnachtsbaum sind sehr beliebt. Ob sie nun von der Adventszeit an sich handeln\, oder die Leserschaft an völlig andere Orte\, zu völlig anderen Zeiten entführen\, es macht einfach Freude\, sich von Spannung verführen zu lassen. Und hier kommen gleich zwölf Autor*innen\, die mit Elan\, Witz und jeder Menge Gänsehaut ein Programm gestalten\, das dem Publikum einen absolut unterhaltsamen Abend bietet. \nDas alles noch dazu für einen guten Zweck. Rund um den Krimitag des Syndikats werden in ganz Deutschland\, Österreich und der Schweiz Benefizlesungen präsentiert\, zu Ehren des Schriftstellers Friedrich Glauser\, dessen Namen auch die renommierten Glauserpreise tragen. Das Syndikat selbst ist eine Vereinigung von Krimischreibenden\, die sich austauschen und unterstützen. \nDieser Abend nun bietet eine Mischung aus Lesung\, Theater\, Musik und Gespräch mit bekannten Krimiautorinnen und Krimiautoren. 90 Minuten voller Spannung und Humor! \nFolgende Autor*innen erwarten mit Jubelstimmung das Publikum: \n\nBrigitte Glaser\nJutta Wilbertz\nTatjana Kruse\nElke Pistor\nDagmar Maria Toschka\nIsabella Archan\nRegina Schleheck\nLeon Sachs\nThomas Kiehl\nTobias Quast\nAndreas Schnurbusch\nMathias Berg\n\nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Bittner. \nDie Spenden kommen dem Verein „Lesementor Köln“ zugute. \nUm Anmeldung wird gebeten!
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SUMMARY:Zum 100. Geburtstag von Dieter Wellershoff: Ansichten von Köln
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Michael Kohtes\, Hajo Steinert und Gabriele Ewenz\n \nAnlässlich des 100. Geburtstages des Kölner Schriftstellers Dieter Wellershoff erscheint im Lilienfeld Verlag unter dem Titel „Die Stadt ist wie ein ungeheures Buch – Ansichten von Köln“ eine erweiterte Neuausgabe von Wellershoffs Köln-Texten. Ein breites Panorama ganz unterschiedlicher Ansichten einer Großstadt ist so entstanden\, das Porträt eines Wohn- und Arbeitsortes und zugleich auch das eindrückliche Selbstzeugnis eines Künstlers. \nDer Autor durchstreift in vielen Essays Köln als Lebens-\, Schreib- und Kulturraum. Zusammen ergeben die Texte des Flaneurs einen einzigartig persönlichen und zu eigenen Entdeckungen einladenden Blick auf seine Wahlheimat. \nMichael Kohtes\, Lyriker und Literaturkritiker\, ist vor allem als Moderator im WDR-Kulturradio sowie als literarischer Essayist bekannt. Zusammen mit Adrian Winkler erhielt er 2015 in der Kategorie „Bestes Interview“ den Deutschen Radiopreis für eines der letzten Interviews mit Fritz J. Raddatz in der Sendereihe „Zeichen und Wunder“. Er veröffentlichte unter anderem sein Buch über Köln „365 Tage. Ansichten von K.“ \nDr. phil. Hajo Steinert\, ist Moderator\, Literaturkritiker und Schriftsteller. Von 1986 bis 2016 war er Literatur-Redakteur sowie Abteilungsleiter „Kulturelles Wort“ beim Deutschlandfunk in Köln. Steinert tritt auch als Herausgeber von Anthologien zur deutschen Literatur in Erscheinung und schreibt regelmäßig Kritiken für Tages- und Wochenzeitungen \nDr. phil. Gabriele Ewenz\, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft\, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Seit 2009 ist sie Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). Außerdem veröffentlichte sie zahlreiche Publikationen zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner
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SUMMARY:Claudia Schumacher: Liebe ist gewaltig
DESCRIPTION:Ein Buch für die Stadt Köln 2025 – Ein Gespräch mit der Autorin und Gisa Funck\nClaudia Schumachers Roman „Liebe ist gewaltig“ ist das diesjährige Buch für die Stadt Köln. Der Roman wagt einen schonungslosen Blick hinter die Fassade einer bürgerlichen\, scheinbar perfekten Bilderbuchfamilie. Doch in der Kleinstadtvilla tun sich Abgründe auf: Der Vater ist ein brutaler Tyrann\, der seine Frau und die vier Kinder regelmäßig misshandelt. Wann er zuschlägt\, ist nicht vorhersagbar – oft kommt die blinde Wut aus dem Nichts. Und so leben alle in ständiger Angst. Doch wie kann man sich befreien\, wenn man weder den Eltern noch den eigenen Erinnerungen traut? Die Befreiung gerät zum Feldzug – gegen die Eltern und das eigene Ich. \nDrei Jahrzehnte begleiten wir die Protagonistin Juli\, die mit aller Macht versucht\, die Deutungshoheit über ihr Leben zu erlangen. Ein eindringlicher Roman über Verletzungen und eine mögliche Heilung\, voller Originalität und Wärme. \nClaudia Schumacher wurde 1986 in Tübingen geboren. Als Journalistin arbeitete sie unter anderem für die „NZZ am Sonntag“ und für „DIE ZEIT“. Heute lebt sie als Schriftstellerin in Hamburg. Ihr Debütroman „Liebe ist gewaltig“\, der für den aspekte-Literaturpreis sowie den Newcomer-Preis des Harbour Front Literaturfestivals nominiert war\, wurde im Rahmen der Hamburger Literaturpreise als „Buch des Jahres“ 2022 und mit dem Literaturstipendium 2023 des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. \nGisa Funck arbeitet als Literaturkritikerin und Autorin für den Deutschlandfunk und den WDR. Davor war sie lange als Feuilletonistin für verschiedene Zeitungen tätig. 2016 erschien ihr Buch „Echt fertig“. Gemeinsam mit Gregor Schwering gab sie das Buch über die Kölner Subkultur „Wir waren hochgemute Nichtskönner“ heraus. Gisa Funck lebt in Köln. \nDas „Buch für die Stadt“ ist eine Literaturaktion des Literaturhaus Köln und dem Kölner Stadt-Anzeiger. Die Jury bildeten Bettina Fischer (Literaturhaus Köln)\, Hildegund Laaff (Lengfeld’sche Buchhandlung)\, Martin Oehlen (Literaturblog „Bücher-Atlas“) und Anne Burgmer (Kölner Stadt-Anzeiger). \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner
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SUMMARY:Anderland VI - Ein Abend für Ernst Jandl. Mit Marica Bodrožić\, Kerstin Hensel und Norbert Hummelt
DESCRIPTION:Montag\, 3. November\, 19:30 Uhr\nInterim Zentralbibliothek\, Hohe Straße 68–82\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. Kombiticket für beide Abende 18\,-€ / 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nZum hundertsten Geburtstag feiern wir Ernst Jandl – die 6. Ausgabe des Kölner Poesiefests Anderland widmet sich dem Wiener Dichter und Erfinder der konkreten Poesie. Passend zum Jubiläum erscheint ein Buch zu Jandls Ehren\, darin stellen bekannte zeitgenössische Autorinnen und Autoren ihre Lieblingstexte vor\, drei davon haben wir nach Köln eingeladen: Kerstin Hensel\, Marica Bodrožić und Norbert Hummelt sprechen über Jandls Einfluss auf ihr Werk und tragen seine Gedichte vor. Außerdem zeigen wir einen ca. 30minütigen Ausschnitt aus der Dokumentation „Das Öffnen und Schließen des Mundes“. \nErnst Jandl wurde 1925 in Wien geboren. Nach Schule\, Militärdienst und Kriegsgefangenschaft studierte er Germanistik und Anglistik. Von 1949 bis 1974 arbeitete er als Gymnasiallehrer. Seit 1952 schrieb und veröffentlichte er Gedichte\, seit 1954 bis zu seinem Lebensende war er mit Friederike Mayröcker befreundet. Sein Werk wurde mit vielen renommierten Preisen ausgezeichnet\, darunter 1968 dem Hörspielpreis der Kriegsblinden (gemeinsam mit Friederike Mayröcker)\, 1982 dem Mülheimer Dramatikerpreis\, 1984 dem Großen Österreichischen Staatspreis und dem Georg-Büchner-Preis. 1995 erhielt er den Friedrich-Hölderlin-Preis und ein Jahr danach das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. \nMarica Bodrožić wurde 1973 in Dalmatien geboren. 1983 siedelte sie nach Hessen über. Sie schreibt Gedichte\, Romane\, Erzählungen und Essays\, die in über sechzehn Sprachen übersetzt wurden. Für ihr bisheriges Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet\, zuletzt mit dem Walter-Hasenclever-Literaturpreis\, dem Manès-Sperber-Literaturpreis für ihr Gesamtwerk sowie dem Irmtraud-Morgner-Preis. Marica Bodrožić lebt mit ihrer Familie als freie Schriftstellerin in Berlin und in einem kleinen Dorf in Mecklenburg. \nKerstin Hensel wurde 1961 in Karl-Marx-Stadt geboren. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester studierte sie am Institut für Literatur in Leipzig. Sie gilt als eine vielseitigsten und einflussreichsten Vertreterinnen der deutschen Gegenwartsliteratur. Ihr Werk umfasst Lyrik\, Romane und Erzählungen. Kerstin Hensel wurde 2015 in der Akademie der Künste Berlin für die Sektion Literatur als Stellvertretende Direktorin gewählt. Sie unterrichtet heute an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Kerstin Hensel lebt in Berlin. \nNorbert Hummelt wurde 1962 in Neuss geboren und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Für sein lyrisches Gesamtwerk wurde er 2021 mit dem Rainer-Malkowski-Preis ausgezeichnet. Zuvor hatte er u.a. den Hölty-Preis für Lyrik\, den Rolf-Dieter-Brinkmann-Preis\, den Mondseer Lyrikpreis sowie den Niederrheinischen Literaturpreis erhalten. Er übertrug T.S. Eliots Gedichtzyklen „Das öde Land“ und „Vier Quartette“ neu ins Deutsche und ist Herausgeber der Gedichte von W.B. Yeats. \nEine Kooperation des Literatur-in-Köln Archivs (LiK)\, des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto Jandl: Aleksandra Pawloff\, © Foto Bodrožić: Antonio Maria Storch\, © Foto Hensel: Susanne Schleyer\, © Foto Hummelt: Laura Baginski
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SUMMARY:Ralf König – Pflaumensturz und Sahneschnitten
DESCRIPTION:Die Knollennasen – unverwechselbar. Die Inhalte – bahnbrechend. Der Zeichner – ein Star. \nWir feiern den 65. Geburtstag des bekannten Comic-Zeichners – und zwar gebührend mit mehr als 100 Seiten Comics\, die bisher noch nie auf Deutsch in Buchform veröffentlicht wurden. Eingeladen zur Party sind viele seiner beliebten Figuren: Konrad und Paul natürlich\, aber auch Spargel oder Berthold und die Pfundskerle. \n65 Jahre Ralf König – das heißt auch: Wir nehmen uns Zeit für einen Rückblick auf sein Leben und Werk. Ralf König führt durch den Abend\, selbstverständlich angereichert mit vielen Fotos\, Skizzen und Texten\, die einen Einblick in sein Leben und seine Arbeit geben. \nRalf König ist 1960 in Soest geboren und hat sein Studium der freien Graphik an der Kunstakademie Düsseldorf absolviert. Ab 1980 veröffentlichte er Comics in diversen Schwulenmagazinen. Seinen Durchbruch hatte er mit „Der bewegte Mann (1987)“\, der sowohl als Comic wie auch als Film ein großes Publikum eroberte. Er erhielt vielfache Auszeichnungen und nahm an zahlreichen Ausstellungen teil\, zum Beispiel 2012 im Kölnischen Stadtmuseum zu den Elftausend Jungfrauen bei „Das Ursula-Projekt“. Seine Comics sind in 18 Sprachen übersetzt worden. 2014 erhielt er den Max-und-Moritz-Preis für sein Lebenswerk. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \n© Foto: vvg Köln
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SUMMARY:Das Leben der Annemarie Böll (1910-2004)
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Gespräch mit Dr. Gabriele Ewenz\, Markus Schäfer und Maria Birger\nDer Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll und seine Frau Annemarie bildeten über Jahrzehnte ein Paar\, das man heute ein „power couple“ nennen würde. Doch während die Biografie und das literarische Werk des Nobelpreisträgers umfassend rezipiert wurden\, fand das Wirken Annemarie Bölls bislang nur geringe Beachtung in der öffentlichen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung. \nDabei war sie nicht nur Bölls erste\, wenn auch informelle Lektorin\, sondern auch als Anglistin eine sehr produktive Übersetzerin zahlreicher englischsprachiger Autor*innen wie zum Beispiel J.D. Salinger\, Bernhard Shaw\, Patrick White und Judith Kerr. Ihr Leben\, das fast ein Jahrhundert\, zwei Weltkriege und vier politische Systeme umspannte\, ist in dem neuen Buch der Berliner Schriftstellerin Tanja Dückers zu entdecken. \nDr. Gabriele Ewenz\, Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv\, Markus Schäfer und Maria Birger\, Referent*innen der Heinrich Böll Stiftung\, Berlin\, diskutieren an diesem Abend über das Leben und Wirken dieser ausgewöhnlichen Frau. \nEine Veranstaltung des Heinrich-Böll-Archiv in Kooperation mit der Erbengemeinschaft Heinrich Böll\, der Heinrich-Böll-Stiftung\, Berlin\, und dem Lew Kopelew Forum e.V.
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SUMMARY:Heinrich Böll: "Erinnerung ist unsere Aufgabe…"
DESCRIPTION:Gespräch mit Dr. Gabriele Ewenz\, Markus Schäfer und Maria Birger zu „80 Jahre Befreiung und Kriegsende“ \nDas Kriegsende am 8. Mai 1945 war für den Infanteristen Böll ein „Tag der Befreiung“\, nicht nur von einem Krieg\, in dem er vom ersten bis zum letzten Tag als einfacher Soldat „diente“\, sondern auch vom Dritten Reich der NSDAP. Er war 15 Jahre alt\, als Adolf Hitler im Januar 1933 die Macht ergriff\, 22 Jahre alt\, als er 1939 als Gefreiter der Wehrmacht eingezogen wurde und 27 Jahre\, als er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen wurde. \nDie Jugendzeit in der Nazi-Diktatur und die Kriegsjahre waren Erfahrungen eines bevormundeten Lebens in einem Zwangssystem\, die zu elementaren Themen des späteren Schriftstellers wurden. Er schrieb über den Krieg\, die Heimkehr und das Leben in den Trümmern\, sowohl äußerlich (Ruinen) als auch innerlich (seelische Verfassung\, zerstörte Ideale und Werte). Mit seinem „Bekenntnis zur Trümmerliteratur“ rechtfertigte Böll sein Anliegen\, nach einer „bewohnbaren Sprache in einem bewohnbaren Land“ zu suchen. In dem Bekenntnis heißt es: \nEs ist unsere Aufgabe\, daran zu erinnern\, dass der Mensch nicht nur existiert\, um verwaltet zu werden – und dass die Zerstörungen in unserer Welt nicht nur äußerer Art sind und nicht so geringfügiger Natur\, dass man sich anmaßen kann\, sie in wenigen Jahren zu heilen. \nDie Arbeit an dieser Aufgabe blieb für Böll bestimmend. In seinen Texten thematisierte er die Frage der individuellen Schuld und betrieb Vergangenheitsaufarbeitung und nicht Vergangenheitsbewältigung. \nDr. Gabriele Ewenz\, Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv\, Markus Schäfer und Maria Birger\, Referent*innen der Heinrich Böll Stiftung\, Berlin diskutieren über die Bedeutung der Erinnerungsarbeit Bölls und die Vergangenheitsaufarbeitung der deutschen Gesellschaft nach 1945. \nAnlässlich der Veranstaltung zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa wird eine Präsentation ausgewählter Archivalien Heinrich Bölls zum Thema gezeigt. \nEine Veranstaltung des Heinrich-Böll-Archiv in Kooperation mit der Erbengemeinschaft Heinrich Böll und der Heinrich-Böll-Stiftung\, Berlin.
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SUMMARY:Hans Bender zum 10. Todestag - „Zeitverwandtschaft – Ein halbes Jahrhundert Literatur in Essays\, Rezensionen und Würdigungen. 1953-2003“
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Horst Bürger\, Gabriele Ewenz und Walter Hörner\nDonnerstag\, 15. Mai\, 19:30 Uhr\nsprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln\nEintritt: 5\,-€. VVK über die Buchhandlung \nMit einer Buchvorstellung ehrt das Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) Hans Bender\, der vor zehn Jahren in Köln starb. Benders facettenreiches Werk\, das Kurzgeschichten\, Romane\, Gedichte\, Aufzeichnungen und Vierzeiler umfasst\, steht gleichwertig neben seiner Herausgebertätigkeit. Hans Bender lebte und arbeitete über 50 Jahren in Köln\, von hier aus betrieb er bis 1980 die redaktionelle Arbeit der Zeitschrift „akzente“\, die bis heute zu den renommiertesten deutschen Literaturzeitschriften zählt. Durch die Herausgabe von Anthologien hat sich Bender um die Förderung neuer Dichtung verdient gemacht. Sein erstaunliches Gespür für schriftstellerische Qualität verhalf vielen noch unbekannten Autoren auf das literarische Parkett.\nMichael Krüger\, der langjährige Freund und Verleger von Hans Bender schrieb einmal\, dass man fünf Bände mit den Zeugnissen aus einem langen Leben mit und für die Literatur füllen könnte. Aus diesem schier unerschöpflichen Material haben Horst Bürger und Walter Hörner eine Textauswahl zusammengestellt\, die chronologisch nach Erscheinungsjahren geordnet fünfzig Jahre umfasst. So entsteht eine Literaturgeschichte ganz persönlicher Art – von dem bedeutsamen Französisch-Deutschen Schriftstellertreffen im Jahr 1953 in Paris bis zur ungewöhnlichen Begegnung mit Thomas Bernhard 2011. \nHans Bender\, 1919 in Mühlhausen/Kraichgau geboren\, lebte seit 1959 in Köln. Er studierte Literatur- und Kunstgeschichte in Heidelberg. Bender war Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Zahlreiche Auszeichnungen\, zuletzt Kulturpreis Köln 2000 sowie Ehrengabe 2006 der Deutschen Schillerstiftung von 1859\, Weimar. Hans Bender starb 2015 in Köln. \nHorst Bürger\, Jahrgang 1945\, geboren während der Evakuierung aus Köln nach Wolfen Bitterfeld. Im Herbst 1945 Rückkehr nach Köln. Nach seinem Schulabschluss begann er eine Lehre als Buchhändler. Das Interesse an diesem Beruf wurde durch seine Arbeit im berühmten Taschenbuchkeller von Gerhard Ludwig geweckt. Er studierte Deutsch und Geschichte an der Universität Köln. Während des Studiums arbeitete er im Büro der Zeitschrift Akzente in Köln\, die damals von Hans Bender allein herausgegeben wurde. Nach dem Staatsexamen 1976 wurde er Lehrer. Außerdem studierte er zwei Jahre italienische Literatur in Perugia. Dann trat er seine erste Lehrerstelle in Kleve am Niederrhein an. Er war Mitarbeiter an einigen Anthologien von Hans Bender. Horst Bürger war mit Hans Bender bis zu dessen Tod befreundet. \nGabriele Ewenz\, Dr. phil.\, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft\, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Bonn und Berlin. Seit 2009 ist sie Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). \nWalter Hörner\, Jahrgang 1951\, geboren in Bad Mergentheim\, begann nach acht Jahren Volksschule eine Müllerlehre. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diesen Beruf nach einigen Jahren. Nach verschiedenen Beschäftigungen in der Wirtschaft machte er von 1980 bis 1983 sein Abitur am Abendgymnasium Aachen und studierte danach Geschichte und Geographie an der Universität Bonn. Im gleichen Jahr gründete er mit Bernhard Albers in Aachen die Rimbaud Verlagsgesellschaft. Bis zum Jahr 2019 war er zusammen mit Albers Geschäftsführer des Rimbaud Verlags. Dort erschienen im Lauf der Jahre die Werke von Hans Bender. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv in Kooperation mit der Buchhandlung Bittner. \n© Hans Georg Schwark
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SUMMARY:Im Ziegelplattengrab
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Anne Storch und Peter Rosenthal\nEine Wanderung führt durch eine geheimnisvolle Landschaft der Erinnerungen\, des Grauens\, aber auch der Magie – und endet dann doch nur mit einer spätabendlichen Taxifahrt\, so als sei alles wie immer. Aber dann gerät die Fahrt durch eine lange Umleitung und endlose Themenparks zu einer Reise\, die die ganze Nacht dauert. Der Fahrer und seine Passagierin tun das\, was in einer durchreisten Nacht zu tun ist: sie erzählen. Dabei teilen sie in dieser dystopischen Geschichte einer verunglückten Zukunft ihre Erfahrungen in einer Welt\, in der nichts mehr unverfügbar und alles käuflich ist. Warum ihnen beiden dennoch die Worte noch nicht ausgegangen sind und ihre Erzählungen noch immer auch in die sonst längst versperrten Orte des Fabulierens und der Verwandlung führen\, wird erst am Ende dieser Nacht klar. In diesem Roman geht es um die Porosität und die Magie der Sprache sowie der Macht des Staunens und der Verwunderung. \nAnne Storch ist Professorin für Afrikanistik an der Universität zu Köln. Ihre Forschungsschwerpunkte sind verschiedene afrikanische Sprachen\, indigene Theorien kommunikativer Praktiken und die kritische Auseinandersetzung mit dem kolonialistischen Grundlagen der Sprachwissenschaft und ihren patriarchalischen Ordnungen. 2017 wurde Storch mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. \nPeter Rosenthal\, geb. in Rumänien\, lebt seit 1973 in Deutschland. Mit seiner Familie wohnt er heute in Köln\, wo er als Arzt und Autor tätig ist. Zu seinen Publikationen gehören u. a. „Entlang der Venloer Straße“ (2003)\, „Impfnovelle“ (2022) sowie die von ihm herausgegebenen Bücher „Venedigt ist auch nicht viel größer als Ehrenfeld“ (2017) und „Ehrenfeld Alphabet“ (2018). \nEine Veranstaltung unseres Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner.
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SUMMARY:Kölner Literaturgeschichte
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Markus Schwering\, Hajo Steinert und Gabriele Ewenz \n„Köln ist keine\, war nie eine Stadt der Literatur.“ \nDies konstatierte im Jahre 1980 der Kölner Autor Jürgen Becker. Diesem Statement lassen sich zahlreiche Verdikte über das literarische Köln in Vergangenheit und Gegenwart beigesellen. Köln glänzte über Jahrhunderte hinweg als Kunst- und Musikmetropole\, literarische Traditionen und Strömungen gab es wenige. Das änderte sich erst im 20. Jahrhundert. Schwerings Buch zeichnet diese Entwicklung in einem von der Antike bis zur Gegenwart reichenden Zeitrahmen nach – wobei thematische Gliederungskriterien ebenso eine Rolle spielen wie chronologische. In diesem Sinne sind etwa den Kölner Literaturinstitutionen\, dem Unterhaltungsroman und der Mundartliteratur eigene Kapitel gewidmet. Das erkenntnisleitende Interesse der Darstellung verdichtet sich in der mitlaufenden Frage\, was geschehen musste\, damit die beschriebenen Veränderungen überhaupt möglich wurden. \nMarkus Schwering\, Dr. phil.\, studierte Germanistik\, Geschichte und Musikwissenschaft. Von 1990 bis 2022 war er Kulturredakteur beim „Kölner Stadt-Anzeiger“ und ab 2004 hauptamtlicher Musikkritiker dieser Zeitung. Er veröffentlicht zahlreiche Beiträge\, Rundfunksendungen und Vorträge zu kulturellen Themen und hält Lehraufträge an der Universität zu Köln und der Kölner Musikhochschule. \nHajo Steinert\, Dr. phil.\, ist Moderator\, Literaturkritiker und Schriftsteller. Von 1986 bis 2016 war er Literatur-Redakteur sowie Abteilungsleiter „Kulturelles Wort“ beim Deutschlandfunk in Köln. Steinert tritt auch als Herausgeber von Anthologien zur deutschen Literatur in Erscheinung und schreibt regelmäßig Kritiken für Tages- und Wochenzeitungen. \nGabriele Ewenz\, Dr. phil.\, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft\, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Seit 2009 ist sie Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). Außerdem veröffentlichte sie zahlreiche Publikationen zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. \nEine Veranstaltung unseres Literatur-in-Köln-Archiv (LiK).
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SUMMARY:Von der Vernunft der Poesie
DESCRIPTION:Ein Abend im Historischen Rathaus anlässlich des 50. Jubiläums der Verleihung des Literaturnobelpreises an Heinrich Böll\nIm Dezember 2022 jährt sich zum fünfzigsten Mal die Verleihung des Literatur-Nobelpreises an Heinrich Böll. Der erste bundesdeutsche Preisträger nach dem Zweiten Weltkrieg\, so befand die Schwedische Akademie 1972\, bekam die Auszeichnung \n\n“..für ein Werk\, das einen für seine Zeit erforderlichen Weitblick mit der Sensibilität der schöpferischen Kraft vereint und das der deutschen Literatur neue Impulse gegeben hat.” \n\nDas Nobelpreiskomitee hob in seinem Begründungstext besonders hervor\, das Bölls Texte vom Mitgefühl mit den Menschen in den Nöten ihrer Zeit zeugten. \nBölls gesamtes Werk versteht sich als Reaktion auf die Krise der modernen Welt\, die durch Entfremdung und den Verlust humaner Orientierungspunkte im Leben und Denken bestimmt ist. Er beschreibt die Tendenzen der “Leistungssteigerung” und Beschleunigung der Lebenswelt und ihre Auswirkungen auf den Menschen in seinem alltäglichen Leben. Böll war auf der Suche nach einer “Ästhetik des Humanen”. Sein gesamtes literarisches Schaffen hindurch bedeutete dies die Verteidigung des Alltäglichen\, des individuellen Lebensraums sowie der Würde des Menschen gegen Zwänge und Ansprüche der Institutionen\, des Konsum- und des Leistungsdenkens. \nAn diesem Abend soll Böll als Vertreter des gesellschaftlich engagierten Beobachters in der unmittelbaren Gegenwart hinterfragt werden. Es geht um Bölls Verständnis seines intellektuellen Engagements\, die Herstellung öffentlicher Nachdenklichkeit\, die zeithistorischen Grenzen seiner Interventionen und das mögliche Impulspotential seiner Widerständigkeiten für aktuelle Debatten. \nEine Veranstaltung des Heinrich-Böll-Archivs der Stadtbibliothek Köln in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung\, Berlin und der Erbengemeinschaft Heinrich Böll. \nEine Anmeldung über unser Buchungssystem ist bis zum 17. November 2022 möglich. \nFoto: (c) Hermann u. Claerchen Baus
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SUMMARY:Nava Ebrahimi: Sechzehn Wörter
DESCRIPTION:Autorin Nava Ebrahimi im Gespräch mit Maryam Aras\nEs gibt Wörter\, die wir nicht kennen. Deren Bedeutung wir aber erahnen. Als hätten sie schon immer in uns gewohnt. Und manchmal wollen sie endlich ausgesprochen werden. Als ihre Großmutter stirbt\, diese eigenwillige Frau\, die stets einen unpassenden Witz auf den Lippen hatte\, beschließt Mona\, ein letztes Mal in den Iran zu fliegen. Gemeinsam mit ihrer Mutter wagt sie die Reise in die trügerische Heimat. Der Rückflug in ihr Kölner Leben ist schon gebucht. Doch dann überredet sie ihr iranischer Langzeitliebhaber Ramin zu einem Abschiedstrip nach Bam\, in jene Stadt\, die fünf Jahre zuvor von einem Erdbeben komplett zerstört wurde. Die Fahrt wird für Mona zu einer Konfrontation mit ihrer eigenen Identität und ihrer Herkunft\, über die so vieles im Ungewissen ist. \nAnlässlich der Aktion “Ein Buch für die Stadt Köln 2022” spricht Autorin Nava Ebrahimi mit Maryam Aras. \nNava Ebrahimi\, 1978 in Teheran geboren\, erhielt 2021 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Für “Sechzehn Wörter” wurde sie mit dem Österreichischen Buchpreis\, Kategorie Debüt\, sowie dem Morgenstern-Preis ausgezeichnet. Ebrahimi studierte Journalismus und Volkswirtschaftslehre in Köln und arbeitete als Redakteurin bei der “Financial Times Deutschland” sowie der “Kölner Stadtrevue”. Sie war Finalistin des Open Mike und Teilnehmerin an der Bayerischen Akademie des Schreibens. \nMaryam Aras ist Literaturwissenschaftlerin\, Kritikerin und Iranistin. Sie studierte an der Universität zu Köln Islamwissenschaft\, Anglistik und Politologie. Sie promovierte über die politische Rolle religiöser Sänger im heutigen Iran. Als freie Autorin schreibt sie Literaturkritiken\, Essays und Radiofeatures sowie Texte über Gender Studies und deutsche Gegenwartsliteratur postmigrantischer Autor*innen und deren Rezeption in Feuilleton und Literaturbetrieb. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) unserer Stadtbibliothek. \nCover: © btb Ebrahimi; Foto: © Peter Rigaud \n 
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SUMMARY:“Die Unbeirrbare”
DESCRIPTION:Buchpremiere mit der Autorin Marie-Luise Wolff\, im Gespräch mit Michael Hirz. Die Schauspielerin Marion Mainka liest aus dem Roman.\nÜber Unternehmerinnen im 18. Jahrhundert weiß man so gut wie nichts. “Die Unbeirrbare” erzählt die Geschichte einer Frau im Frankreich jener Zeit in einer Ära politischer Umstürze\, in der Frauen weitgehend rechtlos und im öffentlichen Leben unsichtbar waren. In dieser Atmosphäre wächst Nicole Clicquot-Ponsardin auf. Trotz allen Schlägen des Schicksals setzt sie zweimal alles aufs Spiel und errichtet mit ihrer Beharrlichkeit und Kraft ein Unternehmen\, das bis heute existiert und floriert. Marie-Luise Wolffs spannender historischer Roman ist eine Hommage an eine Frau\, die vor mehr als 200 Jahren mutig ihren Weg zur Selbstverwirklichung beschritten hat. \n\nNatürlich präsentiere ich hier meine eigene Version der Geschichte einer faszinierenden Frau und schaue auf sie aus dem Blickwinkel meiner eigenen Erfahrungen als Unternehmerin. (Marie-Luise Wolff) \n\nMarie-Luise Wolff leitet als Vorstandsvorsitzende die ENTEGA AG\, einen der großen deutschen Energieversorger in öffentlicher Hand\, und ist Präsidentin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW). Die studierte Anglistin und Musikwissenschaftlerin hat über 30 Jahre Erfahrung in den verschiedensten Positionen der deutschen Industrie gesammelt. Darüber hinaus sitzt sie in zahlreichen Gremien und Aufsichtsräten\, unter anderem im Kuratorium der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. \nMichael Hirz ist als Journalist und Moderator seit vielen Jahren intensiver Beobachter politischer\, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Prozesse – stets orientiert an den strengen Maßstäben eines um Objektivität und Aufklärung bemühten Qualitätsjournalismus. Zuletzt leitete er zehn Jahre lang den Politiksender Phoenix. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) der Stadtbibliothek Köln in \nKooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \nFoto: (c) Jürgen May
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SUMMARY:Peter Henning: “Bis du wieder gehst”
DESCRIPTION:Der Autor im Gespräch mit Moderatorin Daniella Baumeister \nIn seinem neuen Roman thematisiert der in Köln lebende Autor eine schwierige Mutter-Sohn-Beziehung und den Versuch\, die Vergangenheit zu verstehen. Peter Henning nähert sich in diesem Roman seiner eigenen Biografie. \nSeit zehn Jahren hat Henry Kaplan nichts von seiner Mutter gehört. Bis zu dem Anruf aus dem Uni-Klinikum Frankfurt. Seine Mutter sei auf dem Bahnhof zusammengebrochen und liege auf der Intensivstation. Im Koma. Und so fährt der Antiquar aus dem Schwarzwald nach Hessen\, ans Krankenbett der Mutter. Es wird eine Reise\, die Mut von ihm verlangt und zugleich schmerzhafte Erinnerungen weckt. Kann man die Zeit kommentarlos zurückdrehen? Das lebenslange Gefühl von Verlassenheit\, die Enttäuschungen und Kränkungen beiseiteschieben? Henry Kaplan begreift\, dass dieser Moment auch eine Chance ist. Dass er womöglich erst frei sein wird\, wenn er ihr vergibt. \nPeter Henning lebt als freier Schriftsteller in Köln. Neben seiner journalistischen Tätigkeit veröffentlicht er vielfach ausgezeichnete Romane und Erzählungen\, unter anderem »Leichtes Beben« (2011)\, »Die Ängstlichen« (2009)\, »Ein deutscher Sommer« (2013) – ein Roman über das Gladbecker Geiseldrama von 1988 – sowie »Die Chronik des verpassten Glücks« (2015). Zuletzt erschien sein Roman »Die Tüchtigen (2019)«. \nDaniella Baumeister\, Journalistin und Moderatorin\, arbeitet seit 1989 für den Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main. Sie moderiert Magazin-\, Kultur- und Politiksendungen sowie musikjournalistische Sendungen (unter anderem Jazzsendungen in hr2). \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.
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SUMMARY:Ingeborg Drews: “Kaleidoskop” – Gedichte
DESCRIPTION:Ein Gespräch mit Werner Beutler und Gabriele Ewenz (LiK-Archiv) \n\n\nDer postum erschienene Band “Kaleidoskop” der Kölner Autorin und Künstlerin Ingeborg Drews versammelt eine Auswahl von Gedichten\, die Drews noch vor ihrem Tod für eine Publikation zusammengestellt hat \n\n\n. Im Gespräch soll das lyrische Werk der Schriftstellerin im Zentrum stehen und vorgestellt werden. “Kaleidoskop” ist eine Zeitreise\, geschöpft aus existenziellen Erfahrungen der Kindheit im Krieg und der Nachkriegszeit\, die Essenz aus Begegnungen\, Ausdruck von Verbundenheit mit Dichterkollegen und dem Jazz\, der sie ein Leben lang begleitete. Ingeborg Drews war über viele Jahre eng mit dem LiK-Archiv\, das Teile des Nachlasses verwahrt\, verbunden. Bereits in den 1980er Jahren gab es eine große Gemälde-Ausstellung der verfemten Dichter\, die Drews porträtierte. 2013 fand hier auch die Präsentation ihres ersten autobiografischen Romans “Mein Paris trägt grüne Schuhe” statt. \nIngeborg Drews (1938 bis 2019)\, Schriftstellerin\, Bildende Künstlerin und Journalistin; Studium der Malerei und Graphik in Köln und Paris sowie Kunsttherapie an der Universität in Köln\, Promotion 2003. Drews war seit 1958 journalistisch\, literarisch und künstlerisch tätig. Für ihr Werk\, unter anderem “Mein Paris trägt grüne Schuhe”\, 2012\, “Johanns Limousinen”\, 2020\, wurde sie mehrfach ausgezeichnet. \nWerner Beutler\, wurde 1924 in Köln geboren und war von 1954 bis 1960 Lehrer an der Deutschen Schule in Madrid. Bis 1988 unterrichtete er am Gymnasium die Fächer Philosophie\, Deutsch und Geschichte. Außerdem ging er seiner wissenschaftlichen Tätigkeit in deutscher und spanischer Geschichte nach. Ein Schwerpunkt liegt in der Kartäuserforschung. \nDie Schauspielerin Ingrid Bartz liest ausgewählte Gedichte. Gerd Dudek und Hagen Horn steuern musikalische Intermezzi bei. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \n\nFoto: (c) LiK-Archiv
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SUMMARY:Norbert Hummelt: “1922. Wunderjahr der Worte”
DESCRIPTION:Im Gespräch mit Gisa Funck präsentiert Norbert Hummelt seinen neuen Roman “1922″.\nDas Jahr markiert den Aufbruch in die sogenannte literarische Moderne\, denn es erscheinen zahlreiche Werke\, die den Gang der Welt maßgeblich prägen und verändern. Norbert Hummelt begleitet in seinem Roman Autor*innen quer durch Europa: In Paris wartet James Joyce voller Ungeduld auf die ersten Exemplare seines “Ulysses”. Virginia Woolf ist in London dabei\, sich ihren eigenen Raum zu erschreiben. Rainer Maria Rilke vollendet\, was er einst auf Schloss Duino begonnen hat. Katherine Mansfield steckt ihre ganze Kraft in ihre Short Stories. Und im englischen Seebad Margate findet T. S. Eliot radikale Töne für das widersprüchliche Lebensgefühl des noch jungen 20. Jahrhunderts. \nNorbert Hummelt\, Lyriker\, Essayist und Übersetzer\, studierte Germanistik und Anglistik in Köln und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Für seine Gedichte wurde er vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln\, dem Mondseer Lyrikpreis\, dem Niederrheinischen Literaturpreis sowie 2018 mit dem Hölty-Preis für sein lyrisches Gesamtwerk. “Zeichen im Schnee”\, “Stille Quellen”\, “Totentanz”\, “Pans Stunde”\, “Fegefeuer” und “Sonnengesang” zählen zu Hummelts wichtigsten Gedichtbänden. \nGisa Funck\, Journalistin und Moderatorin\, in Stuttgart geboren\, aufgewachsen in Bad Zwischenahn\, unweit der Nordseeküste. Nach dem Staatsexamen in Deutsch und Geschichte brach sie die Lehrerausbildung ab. Sie arbeitet seitdem als Journalistin unter anderem für den WDR\, die Süddeutsche Zeitung und die taz. 2016 erschien ihr Buch “Echt fertig”. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \nRegelungen für den Besuch der Veranstaltung \nBitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden. \nFoto: (c) Laura Baginski
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SUMMARY:Norbert Hummelt – 1922. Wunderjahr der Worte
DESCRIPTION:Im Gespräch mit Gisa Funck präsentiert Norbert Hummelt seinen neuen Roman „1922“. Das Jahr markiert den Aufbruch in die sogenannte literarische Moderne\, denn es erscheinen zahlreiche Werke\, die den Gang der Welt maßgeblich prägen und verändern. Norbert Hummelt begleitet in seinem Roman Autoren und Autorinnen quer durch Europa: In Paris wartet James Joyce voller Ungeduld auf die ersten Exemplare seines »Ulysses«. Virginia Woolf ist in London dabei\, sich ihren eigenen Raum zu erschreiben. Rainer Maria Rilke vollendet\, was er einst auf Schloss Duino begonnen hat. Katherine Mansfield steckt ihre ganze Kraft in ihre Short Stories. Und im englischen Seebad Margate findet T.S. Eliot radikale Töne für das widersprüchliche Lebensgefühl des noch jungen 20. Jahrhunderts. \nNorbert Hummelt\, Lyriker\, Essayist und Übersetzer\, studierte Germanistik und Anglistik in Köln und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Für seine Gedichte wurde er vielfach ausgezeichnet\, u. a. mit dem Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln\, dem Mondseer Lyrikpreis\, dem Niederrheinischen Literaturpreis sowie 2018 mit dem Hölty-Preis für sein lyrisches Gesamtwerk. „Zeichen im Schnee“\, „Stille Quellen“\, „Totentanz“\, „Pans Stunde“\, „Fegefeuer“ und „Sonnengesang“ zählen zu Hummelts wichtigsten Gedichtbänden. \nGisa Funck\, Journalistin und Moderatorin\, in Stuttgart geboren\, aufgewachsen in Bad Zwischenahn\, unweit der Nordseeküste. Nach dem Staatsexamen in Deutsch und Geschichte brach sie die Lehrerausbildung ab. Sie arbeitet seitdem als Journalistin u. a. für den WDR\, die Süddeutsche Zeitung und die taz. 2016 erschien ihr Buch „Echt fertig“. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \nKartenvorverkauf über: https://www.koelnticket.de/stadtbibliothek-koeln/\nRestkarten sind gegebenenfalls an der Abendkasse erhältlich.
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SUMMARY:Hans Mayer: Repräsentant und Außenseiter
DESCRIPTION:1.700 Jahre jüdisches Leben in Köln und dem Rheinland – Hanjo Kesting im Gespräch mit Heinrich Bleicher.\nOnline-Veranstaltung der Stadtbibliothek Köln über “edudip”. \nKöln\, Paris\, Leipzig\, Tübingen mit Zwischenstationen in der Schweiz in Hannover und Berlin – Lebensstationen eines außergewöhnlichen Menschen. \nHans Mayer\, der Wissenschaftler\, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde 1907 in Köln geboren. Er stammte aus einer wohlhabenden jüdischen Kaufmannsfamilie. Sein Vater war ein auch künstlerisch sehr interessierter Geschäftsmann und überzeugter Sozialdemokrat\, zwei wichtige Aspekte\, die für Mayers weitere Entwicklung prägend waren. In Köln\, Bonn und Berlin studierte Mayer Rechts- und Staatswissenschaft\, Geschichte und Musik und wurde 1930 an der Universität zu Köln promoviert. Als Jude\, Marxist und Homosexueller war Mayer in dreifacher Hinsicht von den Repressalien und Verfolgungen durch die Nationalsozialisten bedroht. Nach der NS-Machtübernahme im Juli 1933 wurde er aus dem Staatsdienst entlassen und emigrierte erst nach Frankreich\, später in die Schweiz. In Genf entstand jene literaturhistorisch bedeutsame Schrift über “Georg Büchner und seine Zeit”\, die seinen weiteren beruflichen Werdegang maßgeblich verändern sollte: Sie brachte ihm schließlich 1948 den Ruf an den Lehrstuhl für Deutsche Literaturgeschichte der Universität Leipzig ein. Nach 1945 kehrte er wieder nach Deutschland zurück. Mayer\, der “Deutsche auf Widerruf”\, fand in der Sowjetischen Besatzungszone einen neuen Wirkungsort. 1948 wurde er Ordinarius für Kultursoziologie und Literaturgeschichte an der Universität Leipzig. Gleichzeitig war er Direktor des Instituts für deutsche Literaturgeschichte. Mayer wurde zum einflussreichen Kritiker der neueren deutschen Literatur. In der DDR geriet der “Kommunist ohne Parteibuch”\, wie er sich damals definierte\, in das Spannungsverhältnis zwischen real-sozialistischer Utopie und Wirklichkeit. 1963 kehrte Mayer nach einem Verlagsbesuch in Tübingen nicht mehr in die DDR zurück. \nHanjo Kesting leitete mehr als dreißig Jahre die Redaktion “Kulturelles Wort” im NDR-Hörfunk. Seit 2006 arbeitet er als Redakteur der Zeitschrift “Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte”. 2005 erhielt er den Kurt-Morawietz-Literaturpreis der Stadt Hannover und 2007 die Ehrenpromotion der Universität Hamburg. Er hat zahlreiche Gespräche mit Hans Mayer geführt sowie Aufsätze über ihn veröffentlicht. \nHeinrich Bleicher ist Vorsitzender der Kölner Hans-Mayer-Gesellschaft\, die das Andenken des Autors pflegt und auch im internationalen Rahmen das Studium seines Werkes und literatur-politischen Wirkens fördert. Bleicher war langjähriger Geschäftsführer des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). \nKooperationspartner: Hans-Mayer-Gesellschaft\, Köln \nDas Projekt wird gefördert im Rahmen von “Neustart Kultur” der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. \n  \nFoto: © Martin Jehnichen
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SUMMARY:Die Corona-Tagebücher
DESCRIPTION:Bert Brune und Joachim Rönneper im Gespräch mit Gabriele Ewenz \n\nZwei Kölner Autoren – zwei Tagebücher. Fast zeitgleich entstanden\, zwischen März und Mai 2020\, sind Aufzeichnungen und Notate von Bert Brune und Joachim Rönneper\, die Eindrücke\, Erlebnisse und Fakten einer  menschheitsgeschichtlichen Katastrophe im 21. Jahrhundert\, der Pandemie SARS-CoV-2\, dokumentieren und kommentieren. \n\nPersönliches und Poetisches\, Entsetzliches und Schreckliches finden sich in den täglichen Aufzeichnungen von Brune und Rönneper. Doch was unterscheidet diese Aufzeichnungen voneinander und worin liegen Gemeinsamkeiten? Gibt es unterschiedliche Herangehensweisen und aus welcher Perspektive werden Gesehenes und Erlebtes literarisch verarbeitet? Diese Fragen sollen im Gespräch mit den Autoren erörtert werden. \n\nBert Brune\, geb. 1943 in Büren\, studierte in Köln Germanistik\, Geschichte und Theaterwissenschaft\, er arbeitete als Gymnasiallehrer und ab 1979 als freier Schriftsteller; zahlreiche Veröffentlichungen von Romanen und  Gedichtbänden. \n\nJoachim Rönneper\, geb. 1958 in Düsseldorf\, studierte Germanistik und kath. Theologie in Münster und war Lehrbeauftragter an der Kunstakademie Münster. Er lebt als Schriftsteller\, Ausstellungskurator und Herausgeber von Anthologien in Köln. \n\nGabriele Ewenz\, Dr. phil.\, studierte Allgemeine und Vergleichende\nLiteraturwissenschaft\, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte; Leiterin des Heinrich-Böll-Archivs und des LiK-Archivs der Stadtbibliothek Köln.
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SUMMARY:Heinrich Böll und Irland
DESCRIPTION:Online-Veranstaltung \nAnsichten: Heinrich Böll und Irland\nBetrachtungen über den irischen Regen \n\nRené Böll im Gespräch mit Nadine Michollek \n\nWas hat Heinrich Böll bei seiner ersten Reise 1954 nach Irland so\nbeeindruckt\, dass er die nächsten Jahre immer wieder auf diese Insel reiste? Und warum Irland und nicht Frankreich\, wie es im frankophilen Rheinland zu erwarten wäre? Im Gespräch mit Nadine Michollek erinnert sich René Böll an die aufwendigen Reisen in den 1950er Jahren und wie die Familie in einem kleinen Cottage ohne Strom und fließendem Wasser die schönste Zeit des Jahres erlebte. René Böll erzählt über die schriftstellerische Arbeit seiner Eltern in Irland\, die Freizeitaktivitäten der Familie und über das Verhältnis zu\nden irischen Nachbarn. Darüber hinaus spricht er über seine eigenen Erlebnisse und Auseinandersetzungen mit Irland. \n\nRené Böll ist bildender Künstler und Nachlassverwalter seines Vaters Heinrich Böll; Studium der Malerei und Druckgraphik in Köln\nund Wien; 1975 bis 1988 Leitung des Lamuv-Verlags. Zahlreiche\nAusstellungen im In- und Ausland. Intensive bildkünstlerische Auseinandersetzung mit Kindergräbern in Irland (Cillíní). \n\nNadine Michollek ist Historikerin und Medienkulturwissenschaftlerin. Sie ist Mitarbeiterin im Kölnischen Stadtmuseum und lebte ein halbes Jahr in Irland. \n\nEine Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung. \nAnmeldung unter: https://www.edudip.com/de/webinar/boll-und-irland/379046
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