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SUMMARY:Sonja Eismann: Candy Girls – Sexismus in der Musikindustrie
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung aus der Reihe Literatur zur Zeit \n»Feminismus ist nicht Fun\, er ist komplex und er kotzt die Leute an – und er macht Arbeit! Und die hat sich Sonja Eismann gemacht\, indem sie mit Verve und Zorn und zahllosen Beispielen beweist\, wie patriarchal es in der Musikindustrie immer noch zugeht.« – Christiane Rösinger. \nModeration: Christina Mohr \nJunge Frauen und ihre Körper – selbstverständlich normschön\, jugendlich\, sexy – sind das Rohmaterial\, aus dem die Musikindustrie und die Logik des Pop gemacht sind. Sie werden in Songtexten angeschmachtet und fetischisiert\, beschimpft und degradiert\, sie dienen auf der Bühne und im Backstage als Projektionsfläche. Weibliche Fans werden als kreischende Masse oder willenlose Groupies betrachtet\, nicht fähig zu einem ernsthaften Interesse an der Musik oder einem ernstzunehmenden Geschmack. Und wenn eine Frau als Künstlerin auftritt\, dann ist sie zunächst eine Frau und erst dann eine Musikerin\, dann ist ihr Körper entweder zu dick\, zu dünn\, zu perfekt oder sonst wie falsch\, dann ist sie entweder Hure oder Heilige\, und dann – plötzlich – ist sie sowieso zu alt. In einer so wütenden wie lehrreichen Mischung aus Analyse und Abrechnung zeigt Sonja Eismann\, wie tief Sexismus und Ageismus in die Musikindustrie eingeschrieben sind\, wie wir als Konsument*innen den male gaze erlernt und verinnerlicht haben\, wie Missbrauch und Pädosexualität in fast allen Szenen und Genres akzeptiert werden. Sie schreibt über alte Männer\, die minderjährige Sängerinnen sexualisierte Songs performen lassen\, über die scheinbare Unmöglichkeit eines richtigen Alterns\, sexistischen Musikjournalismus\, Superstars wie Taylor Swift\, Beyoncé oder Peaches\, über Feminizide in Songlyrics – und natürlich über Beispiele der selbstbewussten Aneignung\, des Widerstands\, der wütenden Mittelfinger gegen das Musikpatriarchat.
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SUMMARY:Hannah Lühmann: Heimat
DESCRIPTION:Hinter der perfekten Idylle lauert die „Tradwife“-Szene – Hannah Lühmanns Roman über ein virales Thema und den Rechtsruck in unserem Land \nAls Jana mit ihrer Familie aufs Land zieht\, merkt sie schnell: Hier gelten andere Regeln. Hinter der bürgerlichen Fassade lauert ein höchst problematisches Weltbild\, wie selbstverständlich wird hier AfD gewählt. Auch Janas charismatische Nachbarin Karolin hat sich ganz der Rolle als Hausfrau und Mutter verschrieben. Je mehr Zeit Jana mit Karolin verbringt\, desto klarer wird ihr\, dass sie auf eine sehr zeitgemäße Weise ultrakonservativ ist – sie kämpft als »Tradwife« im Namen der Tradition gegen alles\, wofür Jana eigentlich steht. Jana versucht\, sich gegen ihre Faszination zu wehren\, und ertappt sich doch immer wieder bei dem verstörenden Gedanken\, dass sie Karolin um ihr Leben beneidet … \nHannah Lühmann\, geboren 1987\, hat Philosophie in Berlin und Paris studiert. Sie schrieb unter anderem für die „Süddeutsche Zeitung“\, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und „Die Zeit“. Von 2014 bis 2025 war sie als leitende Redakteurin im Kulturressort bei der „Welt“ und „Welt am Sonntag“ tätig. Hannah Lühmann lebt als freie Journalistin mit ihrer Familie in Berlin.
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SUMMARY:Philip Krömer: Kumari
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung aus der Reihe Literatur zur Zeit \nModeration: Wolfgang Frömberg \nNepal\, 2001. Ein Mädchen lebt als wiedergeborene Göttin\, eingesperrt in einem Tempel. Die Pilger\, die sie täglich aufsuchen\, sind ihr einziger Kontakt zur Außenwelt. Doch ihre Zeit als sogenannte »Kumari« läuft ab. Während ihr zu Ehren in ganz Nepal ein blutiges Opferfest gefeiert wird\, bereiten maoistische Rebellen im Hinterland den Sturz des Königs vor. Ein Bürgerkrieg droht.\n \nAuf dem Höhepunkt des Fests erreicht die junge Partisanin Rupa Rana mit einem entscheidenden Geheimauftrag die Hauptstadt Kathmandu. Auch Kronprinz Dipendra kehrt in seine Heimat zurück\, den Kopf voll fremder Ideen und erfüllt von einem unerklärlichen Hunger. Ihre Wege kreuzen sich. Vom Ausgang ihrer verhängnisvollen Begegnung hängt ab\, ob die Feiern mit einem Neuanfang oder einem Blutbad enden … \nEin packender\, sprachmächtiger Roman über Liebe und Familie\, Freiheit und Gehorsam und das Wagnis\, in all dem Chaos das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Frei nach den historischen Ereignissen um die Kindgöttin Kumari greift das Buch ein Thema auf\, das noch nie als Roman erzählt wurde.
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SUMMARY:30 Jahre Flughunde von Marcel Beyer 
DESCRIPTION:1995 erschien Marcel Beyers Roman Flughunde im Suhrkamp Verlag. Wolfgang Frömberg spricht mit dem Autor darüber\, ob und wie ihn der Roman in den vergangenen 30 Jahren und bis heute selbst beschäftigt(e) – auch in Bezug auf die gesellschaftlichen Entwicklungen dieser Zeit. Marcel Beyer lebte zur Zeit des Erscheinens von Flughunde in Köln und schrieb u.a. für das Popmagazin Spex. Der Plattenspieler des ehemaligen Spex-Geschäftsführers ziert das originale Buchcover – und steht womöglich am Abend mit auf der Bühne.  \nEine Veranstaltung im Rahmen des Specials »Pop\, Literatur und Gesellschaft – Mind the Gaps« in der Reihe »Literatur zur Zeit«. \nGefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und der Kunststiftung NRW
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SUMMARY:Nicole Flattery: Nichts Besonderes / Lea Ruckpaul: Bye Bye Lolita
DESCRIPTION:Der dritte Abend des vierteiligen Literatur zur Zeit-Specials »Pop\, Literatur und Gesellschaft – Mind the Gaps«. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und der Kunststiftung NRW und in Kooperation mit Insert Female Artist: Mind the Gaps IV: »Re:Writing Hi(s)story«. \nModeration: Wolfgang Frömberg \nWir sprechen über die Romane der Autorinnen und über das Phänomen des Um- oder Neu- oder Andersschreibens von Werken der Kanonliteratur sowie über literarisches Empowerment von Figuren\, die in der fiktionalen Verarbeitung zum Teil realer Begebenheiten erst ganz allmählich zu Wort kommen.  Nicole Flatterys Roman »Nichts Besonderes« wirft ein anderes Licht auf die (Kunst-)Geschichte\, in dem sie eine unscheinbare Mitarbeiterin von Warhols Factory als Hauptfigur wählt. \nLea Ruckpaul antwortet mit »Bye Bye Lolita« literarisch auf Nabokovs Klassiker – das größte Missverständnis der Literaturgeschichte«. \nNicole Flattery\, geboren 1990\, lebt in Dublin. 2017 erhielt sie den White Review Short Story Prize\, was zur Veröffentlichung ihres ersten Erzählbandes führte. »Zeig ihnen\, wie man Spaß hat« erschien 2020 bei Hanser Berlin. »Nichts Besonderes« (2023) ist ihr Debütroman \nLea Ruckpaul\, 1987 in Ost-Berlin geboren. Seit 2023 ist sie Ensemblemitglied des Residenztheaters München. Ihre ersten Texte entstanden für das Theater. Ihr Debüt »My Private Jesus« wurde 2023 am Düsseldorfer Schauspielhaus uraufgeführt und zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. 2025 wird Lea Ruckpaul mit dem Kurt-Meisel-Preis ausgezeichnet. »Bye Bye Lolita« ist ihr erster Roman.
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SUMMARY:Dietmar Dath »Skyrmionen«/ Hendrik Otremba »Das dronische Erzählen« & Danke Magazin Releaseparty
DESCRIPTION:Der zweite Abend des vierteiligen Literatur zur Zeit-Specials »Pop\, Literatur und Gesellschaft – Mind the Gaps«. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und der Kunststiftung NRW: \n»Was heißt das eigentlich … Kritik?« \nDietmar Dath und Hendrik Otremba stellen im Gespräch mit Svenja Reiner ihre neuesten Bücher vor. Darüber hinaus geht es auch um »kritische Fragen«: Diskutiert werden Möglichkeiten der Gesellschaftskritik im literarischen Schreiben\, (möglicherweise) enger werdende Räume in der Kunst- und Kulturkritik. \nÜberhaupt: Was ist gute Kritik? Nach welchen Kriterien arbeitet sie? Welche Formen des Feedback haben die Autor*innen bereits bekommen – in Arbeitszusammenhängen\, im Privaten. Welche Kritiken will man selbst lesen und hören? Und mit der Feier des Releases der dritten Ausgabe fragen wir: Ist Fan-Fiction\, wie sie im Danke-Magazin erscheint\, die leidenschaftlichste Form der Kritik? \nDietmar Dath\, 1970 in Rheinfelden geboren\, ist Autor\, Journalist und Übersetzer. Spätestens seit seinem 2008 für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman Die Abschaffung der Arten ist er einem großen Publikum bekannt. Foto: Jörg Steinmetz. \nHendrik Otremba\, geboren 1984 in Recklinghausen\, ist Schriftsteller\, bildender Künstler und Sänger der Gruppe Messer. Außerdem arbeitet er als Dozent für Kreatives Schreiben und gelegentlich als Kurator. Als freier Journalist schreibt er sporadisch über Musik. Seine Malereien werden als Plattencover und in verschiedenen Magazinen veröffentlicht und ausgestellt.
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SUMMARY:Simoné Goldschmidt-Lechner: Nerd Girl Magic | Jasper Nicolaisen: Diebesgut
DESCRIPTION:Aktuelle Bücher und noch aktuellerer Talk über Nerd- und Geek Culture. \n»Nerd Girl Magic« \nAusgehend von persönlichen Erfahrungen seit der Kindheit widmet sich Simoné Goldschmidt-Lechner in »Nerd Girl Magic« der Nerd und Geek Culture aus nicht-weißer\, nicht-männlicher Perspektive. Diskutiert wird das nerdy Coming-of-Age als Potential für gesellschaftlichen Widerstand und Wandel anhand verschiedener Beispiele. \nSimoné Goldschmidt-Lechner schreibt\, übersetzt\, interessiert sich für (queere) Fandoms online\, Horror aus postmigrantischer Perspektive\, Sprache in Videospielen und sprachlich Experimentelles. Seit 2022 Teil verschiedener Theater-\, Performance- sowie Filmprojekte. Gibt das Literaturmagazin process*in mit heraus. 2022 erschien der Debütroman »Messer\, Zungen«\, 2024 das zweisprachige Buch »Ich kann dich noch sehen (an diesen Tagen)«\, das mit dem Preis für das Buch des Jahres der Hamburger Literaturpreise ausgezeichnet wurde. Übersetzungen u. a. von »Against White Feminism« von Rafia Zakaria (2022)\, »Exponiert« von Olivia Sudjic (2023) und »Good Talk« von Mira Jacob (2022). \n»Diebesgut« \nNach dem Abitur zieht Stefan nach Berlin\, um eine Ausbildung als Bankkaufmann zu beginnen\, doch seine Pläne scheitern schon kurz nach der Ankunft. Der Vermieter erscheint gar nicht erst zur Schlüsselübergabe und das windschiefe Haus entpuppt sich als Bruchbude\, die bewusst dem Verfall preisgegeben wird\, um die letzten Mieter zu vergraulen. Ein Rettungsplan entwickelt sich mithilfe einer waschechten Schatzkarte aus einem Schließfach im Tresor zu einer schrägen Schnitzeljagd quer durch Berlin. \nJasper Nicolaisen (*1979) ist Autor und systemischer Therapeut. Er mag kulturellen Schund und Schmutz\, Boxen und die komplizierten Probleme anderer Leute. Sein erster Roman »Ein schönes Kleid« erschien 2016 im Querverlag. 2019 folgte dann der Roman »Erwachsen«. Mit Mann und Kindern lebt er in Berlin. \nModeration: Katharina Kwittiseeds Schmidt
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SUMMARY:Marius Goldhorn: Die Prozesse | Fatima Khan: Madonna in den Trümmern | feat. Rolf Dieter Brinkmann: The Last One
DESCRIPTION:Literatur zur Zeit \nAuftakt des vierteiligen Literatur zur Zeit-Specials »Pop\, Literatur und Gesellschaft – Mind the Gaps«. Der Abend steht unter dem Motto »Die Geschichtenerzähler*innen machen weiter«\, angelehnt an einen Text des vor 50 Jahren verstorbenen Rolf Dieter Brinkmann. Brinkmann wird heute als Pionier der deutschsprachigen Popliteratur bezeichnet\, und als Wahlkölner hatte er einiges über diese Stadt zu erzählen.  Der Abend ist also Brinkmann gewidmet – ab ca 19 Uhr und während des Einlass läuft »The Last One«\, eine einstündige Aufzeichnung seiner letzten Lesung in Cambridge 1975 –\, soll aber keine auf ihn bezogene Rückschau sein. So stellt Marius Goldhorn seinen neuen Roman vor\, Fatima Khan liest aus ihrem entstehenden Roman mit dem Arbeitstitel »Madonna in den Trümmern«. Vorhandene Popliteratur\, Köln- und Gesellschaftsbezüge in diesen Arbeiten werden im Gespräch natürlich abgeklopft. \nMarius Goldhorn wurde 1991 in Lahnstein geboren und ist Autor des Romans »Park« (Suhrkamp Verlag) und des Gedichtbandes »Yin« (Korbinian Verlag). Seine Erzählungen und Essays wurden in mehrere Sprachen übersetzt. 2025 erscheint sein zweiter Roman bei Kiepenheuer & Witsch. \nFatima Khan\, 1987 in Bhola geboren\, in Köln aufgewachsen\, ist freie Autorin\, Kuratorin und Moderatorin. Sie studierte Antike Sprachen und Kulturen – Klassische Literaturwissenschaft und Germanistik an der Universität zu Köln. 2018 war sie Initiatorin und Mitgründerin der q[lit]*clgn\, des ersten feministischen Literaturfestival Deutschlands. Seit 2022 studiert sie Mediale Künste/Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien. Außerdem leitet sie seit 2024 im Auftrag des Literaturhauses Bonn bold\, die neue Dachmarke für junge Literatur in NRW. Auf Einladung von Mithu Sanyal las sie bei den 49. Tagen der deutschsprachigen Literatur 2025. Sie schreibt Lyrik\, Prosa\, Essays und arbeitet derzeit an ihrem Debütroman »Madonna in den Trümmern«. Unter @fatum.khan sucht sie im Profanen nach dem Sakralen. \nModeration: Wolfgang Frömberg \nDas Special wird im November fortgesetzt.
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SUMMARY:Katja Kullmann: Stars
DESCRIPTION:Moderation: Wolfgang Frömberg \nEine Veranstaltung aus der Reihe Literatur zur Zeit \nDer ultimative Hochstaplerinnenroman zwischen Astroglamour und Angestelltenödnis \nCarla Mittmann\, einst hoffnungsfrohe Philosophiestudentin\, hat ihr Leben in der Serviceabteilung einer Möbelfirma geparkt. Nebenher betreibt sie eine Horoskop-Website – aus Spaß\, als Zuverdienst\, Schicksalsglauben liegt ihr fern. Doch dann steht ein Schuhkarton vor ihrer Tür\, darin zehntausend Dollar\, Absender unbekannt. Sie ergreift die Chance\, setzt alles auf eine Karte\, steigt in großem Stil ins Astrobusiness ein – und da ist er endlich\, der Erfolg. Schnell wird sie zur gefragten Starastrologin und bewegt sich in höchsten gesellschaftlichen Sphären\, bis sie sich plötzlich nicht mehr sicher ist: Lenkt sie die Sterne oder lenken die Sterne sie? Ein brillanter\, scharfsinniger Roman über die Lust der Verführung und die Sehnsucht nach kosmischer Ordnung in Zeiten der Krise. \nKatja Kullmann\, 1970 geboren\, lebt als Schriftstellerin und Journalistin in Berlin. Für den Bestseller »Generation Ally. Warum es heute so kompliziert ist\, eine Frau zu sein« erhielt sie 2003 den Deutschen Bücherpreis. Zuletzt erschien 2022 bei Hanser Berlin »Die Singuläre Frau«.
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SUMMARY:Rebekka Endler: Witches\, Bitches\, It-Girls
DESCRIPTION:Was bringt Frauen dazu\, auch heute noch von einem rettenden Märchenprinzen zu träumen? Was steckt hinter der Mommy-Blogger-Welle und welche Funktion haben Frauenbilder wie Witches\, Bitches\, It-Girls (Rowohlt)? Humorvoll\, schlagfertig\, kämpferisch wagt sich Bestsellerautorin Rebekka Endler in ihrem neuen Buch an die große Frage nach den Ursachen des Patriarchats. Mit Lars Fleischmann im Gespräch untersucht sie misogyne Mythen\, die bis heute unser Denken und Handeln bestimmen. \nVeranstaltungspartner: King Georg\, Literatur zur Zeit \nFoto: (c) Andrew Collberg
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SUMMARY:Sarah Lorenz: Mit dir\, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken
DESCRIPTION:»Siehst du\, Mascha\, ich bin deinem Rat gefolgt: Ich war klug und hielt mich an Wunder« \nUnd es ist ja auch ein Wunder\, dass Elisa ihr katastrophales Leben bisher immer noch gemeistert hat. Sie erzählt der von ihr so bewunderten Dichterin Mascha Kaléko leicht von schwierigen Dingen\, von ihrer Zeit im Heim\, obdachlos auf der Kölner Domplatte\, immer auf der Suche nach Geborgenheit\, die sie lange nur in Büchern fand. Aber auch von ihrer unbedingten Sehnsucht nach Liebe\, von ihrer Vorliebe für kleine Reetdachhäuser\, für schaumigen Cappuccino\, für Bücher\, von Männern\, von Freundschaft und vor allem davon\, dass alles möglich ist. \nEine literarische Liebeserklärung an eine große Dichterin und an all die Wunder\, die das Leben bereithält. \nSarah Lorenz wurde 1984 in Eckernförde geboren\, lebt und schreibt auf St. Pauli. Sie ist gelernte Buchhändlerin und studiert zurzeit Soziale Arbeit. Seit 2023 schreibt sie in der taz die Kolumne PMS-Ultras. Im Internet bringt sie unter dem Pseudonym Buchi Schnubbel allabendlich eine Kleinstadt an Menschen zu Bett (ca. 14.000 Follower).
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SUMMARY:Kurt Prödel: Klapper
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung aus der Reihe »Literatur zur Zeit«. Moderation: Wolfgang Frömberg \n»Kurt Prödels hinreißender Debüt-Roman erzählt von dieser so besonderen Zeit\, in der wir uns selbst suchen\, um stattdessen dann die Welt zu finden. Und plötzlich ist jemand tot und die Kindheit vorbei – und dass man trotzdem auf jeder Buchseite lachen muss\, ist natürlich auch ganz geil.« Benjamin von Stuckrad-Barre \nSommer 2011. Klapper ist sechzehn und hat die Sommerferien alleine vor seinem Computer verbracht. Am ersten Schultag kommt plötzlich Bär in seine Klasse – und setzt sich neben ihn. Groß\, stark und absolut unbeeindruckt von sozialen Normen\, ist sie die Einzige\, die Klapper\, den blassen Nerd mit langen Haaren und knackenden Gelenken\, nicht wie einen Außenseiter behandelt. Und genau wie er liebt sie das Zocken. Klapper merkt immer mehr\, dass er sich in Bärs Gegenwart unverwundbar fühlt. Doch während seine Gefühle genau wie ihre Freundschaft wachsen\, steuern sie gemeinsam auf den Tag zu\, der alles ändert. Die Erinnerungen an Bär und an das\, was 2011 geschah\, bringen Jahre später Klappers geordnetes Leben aus dem Takt. \nZitroneneistee\, Counter-Strike\, Kollegah-Punchlines – KLAPPER erzählt von Freundschaft\, Verlust\, toxischer Männlichkeit und davon\, wie anstrengend das Erwachsenwerden zwischen Online- und Offline-Realitäten ist. Eine eindringliche\, fesselnde und liebevolle Geschichte über eine lebensverändernde Begegnung. \n»So berührend\, so lustig\, so absurd\, und so gut geschrieben. Die Geschichte  von Klapper und Bär ist ein Schatz.« Caroline Wahl \nKurt Prödel\, geboren 1991 und aufgewachsen in Nordrhein-Westfalen\, ist Künstler und Autor. Er drehte Rap-Musikvideos\, produzierte Hörbücher und trat in der Late-Night-Show Studio Schmitt auf. Er ist Schlagzeuger der Punkband The Screenshots. KLAPPER ist sein literarisches Debüt. Er lebt und arbeitet in Köln.
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SUMMARY:Murat Güngör und Hannes Loh: »Remix Almanya«
DESCRIPTION:Moderation und DJ-Set: Uh-Young Kim \n»Remix Almanya – Eine postmigrantische HipHop-Geschichte« schreibt die Geschichte von HipHop neu. Murat Güngör und Hannes Loh begraben »Deutschrap« und untersuchen die größte Popkultur des Landes als erstes postmigrantisches Phänomen\, das Deutschland für immer verändert hat. Mit Gespür für die Szene und kritischem Blick auf Politik und Gesellschaft zeichnen sie zusammen mit Musikjournalist Uh-Young Kim die erstaunliche Entwicklung vom sogenannten Gastarbeiter zum Rapstar nach – entlang von historischen Umbrüchen\, Rassismus und Empowerment gegen alle Widerstände. \nWichtige Stimmen aus migrantischen\, Schwarzen und transnationalen Communities rücken dabei erstmals in den Mittelpunkt und kommen selbst zu Wort – u.a. die Rap Artists Xatar\, Eko Fresh\, Apsilon\, Ebow\, Megaloh oder die Anadolu-Rock-Band ENGIN\, Filmemacher Cem Kaya\, Schriftsteller Dinçer Güçyeter\, Podcasterin und Moderatorin Miriam Davoudvandi\, sowie HipHop-Forscherin Dr. Heidi Süß und Migrationsexpertin Prof. Dr. Naika Foroutan. \n»Dieses Buch verändert den Blick auf HipHop in Deutschland.« Eko Fresh \n»Das ist alles an mir vorbeigegangen. Wahnsinn! Das hätten wir alle wissen müssen\, als wir mit Rap angefangen haben.« Xatar \n„Rap steht explizit für migrantische Selbstermächtigung.“ Prof. Dr. Naika Foroutan \nwww.muratundhannes.de\nwww.remixalmanya.de\nig: @muratundhannes @remixalmanya
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SUMMARY:Thomas Meinecke »Odenwald«
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung in der Reihe »Literatur zur Zeit« \nAmorbach im hinteren Odenwald\, vor dem Hotel zur Post\, in dem Theodor W. Adorno die Sommerfrische zu verbringen pflegte: Hier findet sich der Romancier Thomas Meinecke mit seinen Romanfiguren zu Forschungszwecken ein. Amorbach\, so wird schnell klar\, ist auch Adornobach\, des exilierten Philosophen Traumort (an den hin er sich selbst von der Küste des Pazifiks häufig träumte). Der Odenwald bleibt nicht ohne Einfluss auf die Recherchen der Romanfiguren\, er ist ein Oden- und ein Märchenwald\, ein dunkler deutscher Forst\, in dem neben Märchenfiguren auch als Räuber umherschweifende\, vom regierenden Fürsten enteignete Waldbauern auftreten. Einige von ihnen wurden schon im 19. Jahrhundert nach Texas verfrachtet\, so dass der Wilde Westen auch Thomas Meineckes neuem Roman seine Motive einschreibt. \nIn Odenwald flechten der Schriftsteller-Darsteller Meinecke und seine Hauptfiguren die roten Fäden einer ausgedehnten Recherche zum dekonstruktivistisch-feministischen Diskurszopf: Paul Preciados Rede vor Psychoanalytiker:innen in Paris geht mit gendersprachlich aufregenden mittelalterlichen Texten eine Verbindung ein. Die viel diskutierte Rückkehr der Körper\, des Materiellen\, des Materialismus wird verhandelt – auch im Privatleben der handelnden Personen. Und über allem liegt die Konzertmusik des 20. Jahrhunderts – das ist dieser Roman Adorno schuldig.
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SUMMARY:Özge İnan »Natürlich kann man hier nicht leben«
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung aus der Reihe »Literatur zur Zeit«. Moderation: Wolfgang Frömberg \nNilay will los. Am liebsten noch heute Nacht\, von Berlin nach Istanbul. Seit Wochen verfolgt sie mit ihren Eltern die Nachrichten vom Taksim-Platz: die Bilder der Proteste\, das Rufen nach Freiheit. Selim und Hülya sind außer sich. Sie selbst waren Kinder in den Straßen Izmirs. Dann kam der Putsch\, im September 1980. Es folgten Jahre der Willkür\, doch sie glaubten an eine Zukunft in der Türkei. Schließlich hatten sie sich und fanden Wege des Widerstands. Dreißig Jahre später zieht es ihre Tochter in das Land\, das sie hinter sich ließen\, in der Hoffnung\, anderswo frei zu sein. \nMit großer Dringlichkeit und Hellsicht erzählt Özge İnan die Geschichte einer Familie\, die nicht aufgibt. Eine Geschichte von Freundschaft und Verrat\, von Liebe und Wut. \n»Özge İnan erzählt von Menschen\, die tausend Gründe hätten\, keinen Widerstand zu leisten – und die dennoch nicht zu brechen sind. Ein so lebendig erzählter\, beeindruckender Roman.« Shida Bazyar
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SUMMARY:Julia Wadhawan: »Sag mir nicht\, wer ich bin – Über die Sehnsucht nach Identität und die Freiheit\, nirgends hineinzupassen«
DESCRIPTION:Moderation: Prasanna Oommen \nIn Kooperation mit Masala Movement \nJulia Wadhawans Vater kommt aus Indien\, nur Inder will er keiner sein. Zu Hause spricht er Deutsch\, liebt Schnitzel und gibt seiner Tochter zu verstehen: Wir sind eine ganz normale\, deutsche Familie. Doch das sehen nicht alle so. Zwischen den Zuschreibungen der anderen entwickelt Julia eine Abneigung gegen jede Form von Gruppenzugehörigkeit – bis sie als Journalistin nach Indien reist und das Land sie zwingt\, sich zu positionieren. Entlang von Hautfarbe\, Religion und Herkunft zeigt die Autorin globale Strukturen auf\, die unsere Selbst- und Fremdwahrnehmung mehr bestimmen als Nationalitäten. »Sag mir nicht\, wer ich bin« ist das persönliche und engagierte Plädoyer dafür\, Vielfalt zuzulassen und dabei Haltung zu finden. \nDie Moderatorin\, Kommunikationsberaterin und Autorin Prasanna Oommen arbeitet mit ihrem Team an den Schnittstellen von Kultur\, Kultureller Bildung\, Diversität\, Digitaler Transformation und Politischer Kommunikation – in NRW und bundesweit. Sie ist aktives Mitglied und ehemalige Vorständin bei den Neuen Deutschen Medienmacher*innen und war vier Jahrzehnte als Performing Artist und Tanzvermittlerin tätig. \nAnschließend: Afterparty mit Masala Movement\, DJs: Todh Teri & Manoj Kurian
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SUMMARY:Jovana Reisinger: »Enjoy Schatz«
DESCRIPTION:Moderation: Britta Tekotte \n»Helle Blitze\, laute Donner. Komm her und fuck me. Und dann love me real good.« \nZukünftige*r Liebhaber*in bitte diesen Text aufmerksam lesen! Das ist die Anleitung zum Glück mit der Schriftstellerin. Denn alles was hier steht\, ist autobiografisch. Ist wahr\, ist echt\, ist real. Oder? \nOooops. Jetzt wird’s geil: \nDoppelter Boden. Changieren zwischen einer fiktiven Person (Cis-Frau\, Autorin\, Anfang dreißig\, weiß\, bisexuell\, verheiratet\, auf der Suche nach einem Liebhaber\, einer Liebhaberin) und mir. Eine Verschmelzung\, eine Auflösung\, ein Spiel. Denn werden weibliche Schreibende nicht sowieso mit ihren Figuren verwechselt? Warum sich also die Mühe machen und eine Protagonistin erschaffen\, die möglichst weit weg von der Verfasserin ist? Eben. Pure Zeit- und Energieverschwendung. Dabei sind Zeit und Energie neben Geld wichtige Einheiten in so einem Leben. Im Kapitalismus. Im Patriarchat.
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