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SUMMARY:Anne Weber - Bannmeilen. Ein Roman in Streifzügen
DESCRIPTION:Freitag\, 7. Juni um 19.30 Uhr\nModeration: Jan Drees\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nWo die Stadt aufhört und die Vorstadt anfängt\, ist in Paris klar markiert durch den Périphérique\, den zu überschreiten Anne Webers Erzählerin bisher kaum in den Sinn gekommen ist. Denn was gibt es dort\, in den verruchten Banlieues\, außer einem Geflecht aus Schienen\, Schnellstraßen und Autobahnen\, zwischen denen Lagerhallen\, gewaltige Supermärkte und Baustellen und Millionen von Menschen eingeklemmt sind? Außer der so notorischen Not\, Gewalt und Armut? Als ihr alter Freund Thierry ihr jedoch vorschlägt\, ihn für einen Film durch die Vorstädte des Départments Seine-Saint-Denis zu begleiten\, die vor den Olympischen Spielen 2024 einem tiefgreifenden Wandel unterzogen werden\, muss sie sich eingestehen\, dass sie für die nächste Nähe jahrzehntelang blind gewesen ist. Da sind zum Beispiel der von Schrotthalden umgebene muslimische Friedhof von Bobigny\, auf dem ein algerischer Olympiasieger der 1920er-Jahre begraben liegt; die beiden kreisrunden Sozialwohnungsbauten von Noisy-le-Grand\, die einander wie gigantische Camemberts gegenüberstehen; und tausend andere von Kolonialismus und Leid\, von Hoffnung und Fortschritt erzählende Orte. Und auch Thierry selbst entpuppt sich mit der Zeit als Teil dieser widersprüchlichen\, ihrem Blick bislang verborgenen Welt.\nMit leisem Witz und großer Beobachtungsgabe öffnet sich Anne Weber in Bannmeilen dem Unvertrauten und Anderen mitten unter uns und entwirft damit nicht nur das Bild einer komplexen Freundschaft\, sondern zugleich die Geschichte einer vielschichtigen Gesellschaft in der so noch nicht gesehenen Vorstadt der Liebenden. \nAnne Weber\, 1964 in Offenbach geboren\, lebt seit 1983 als freie Autorin und Übersetzerin in Paris. Sie hat sowohl aus dem Deutschen ins Französische übersetzt (u. a. Sibylle Lewitscharoff\, Wilhelm Genazino) als auch umgekehrt (Pierre Michon\, Marguerite Duras). Ihre eigenen Bücher schreibt sie sowohl in deutscher als auch in französischer Sprache. Ihre Werke wurden u. a. mit dem Heimito von Doderer-Literaturpreis\, dem 3sat-Preis\, dem Kranichsteiner Literaturpreis\, dem Johann-Heinrich-Voß-Preis und dem Solothurner Literaturpreis 2024 ausgezeichnet.Für ihr Buch „Annette\, ein Heldinnenepos“ wurde Anne Weber mit dem Deutschen Buchpreis 2020 ausgezeichnet. \n© Foto: Bruno_Boudjelal
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SUMMARY:Signierstunde mit Ralf König - Harter Psücharter
DESCRIPTION:Donnerstag\, 6. Juni um 16:00 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln \nNach „Vervirte Zeiten“ und „ABBA Hallo!“ legt Ralf König mit „Harter Psücharter“ den nächsten Band seiner Konrad und Paul-Soap-Opera vor. Gestartet wurde diese Comicreihe im klassischen Daily-Strip Format während der Coronapandemie\, diente als Beschäftigungstherapie für den Künstler selbst und wurde zum Trost- und Humorspender für zehntausende seiner Fans\, die über Monate täglich neue Strips im Internet lesen und kommentieren konnten. Die ersten beiden Bände der äußerst erfolgreichen Reihe erschienen in Buchform bei Rowohlt\, der dritte Teil mit den Geschichten „Beard Pride“ und „Harter Psücharter“ erscheint nun bei Egmont. „Er gehört zu jenen Komikern\, die über sich selbst lachen können\, und noch wichtiger vielleicht: zu jenen Komikern\, bei denen auch das Publikum über sich selbst lacht. Wer lacht\, gewinnt Distanz zu den Dingen und zu sich selbst. Wann wäre das je nötiger gewesen als jetzt?“ Spiegel Online \nRalf König\, 1960 in Soest geboren\, Studium der freien Grafik an der Kunstakademie Düsseldorf\, ab 1980 Comic-Veröffentlichungen in diversen Schwulenmagazinen. Durchbruch mit „Der bewegte Mann“ (1987)\, der als Comic wie als Film ein großes Publikum eroberte. Vielfache Auszeichnungen (u.a. 2010 mit dem Max und Moritz-Preis für den besten Comic-Strip für Prototyp und Archetyp). Seine Comics sind in 18 Sprachen übersetzt. Zahlreiche Ausstellungen\, z. B. 2012 Das Ursula-Projekt im Kölnischen Stadtmuseum zu den Elftausend Jungfrauen. 2014 erhielt er den Max und Moritz-Preis für sein Lebenswerk. \nDas Buch erscheint Anfang Juni im Egmont Verlag:\nhttps://bittner-buch.buchhandlung.de/shop/article/51908158/ralf_koenig_harter_psuecharter.html\nDes Weiteren wird es auch eine limitierte Vorzugausgabe zu 69\,69 Euro geben.\nVorbestellungen nehmen wir ab sofort gerne entgegen. \n©Foto: vvg-koeln
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SUMMARY:Elsbeth Dangel-Pelloquin und Alexander Honold – Hugo von Hofmannsthal: Grenzenlose Verwandlung
DESCRIPTION:Dienstag\, 4. Juni um 20:00 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christof Hamann\nEintritt: 8\,-€ / 6\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nUnter den großen Autoren der literarischen Moderne ist Hugo von Hofmannsthal ein faszinierender Sonderfall\, reich an Widersprüchen und vielfältig in seiner weitgespannten Produktivität. Figuren wie der Rosenkavalier\, Lord Chandos oder Jedermann beleben seit über hundert Jahren die Text- und Bühnenwelt. Diese große Gesamtdarstellung zeigt die Texte und Projekte Hofmannsthals in ihren unablässigen Verwandlungen. Besonderen Stellenwert haben die in unterschiedliche künstlerische Welten ausgespannten Netzwerke und Freundschaften\, etwa mit Arthur Schnitzler\, mit Max Reinhardt oder Richard Strauss. Die Krisen und Konstanten dieses Lebenswerks werden ausgeleuchtet vor dem geschichtlichen Hintergrund eines dramatischen Zeitenwechsels – von der nervösen Jahrhundertwende über die Erschütterungen des Weltkriegs bis hin zur Unübersichtlichkeit der späten zwanziger Jahre. Eine große\, fesselnde Biographie und das beeindruckende Porträt eines Schaffens\, das erstaunlich lebendig geblieben ist. \nProf. Dr. em. Elsbeth Dangel-Pelloquin lehrte Deutsche Literaturwissenschaft an der Uni­ver­sität Basel. Stellvertretende Vorsitzende der Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft. Buchpublikationen zu Schnitzler\, Hofmannsthal und Jean Paul\, Aufsätze u.a. zu Keller\, Stifter\, Aichinger\, zur Literaturgeschichte des Kusses\, der Tränen und der Scham\, zu komparatistischen Themen (u.a. zu Maurice Blanchot) und zu Au­torinnen der Gegen­wartslite­ratur. \nAlexander Honold\, geb. 1962 in Valdivia/Chile\, ist Professor für Literaturwissenschaft an der Universität Basel. Lehr- und Forschungsaufenthalte führten ihn u. a. nach New York\, Stanford\, Santa Barbara\, Hamburg\, München und Wien. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Kulturtheorie der Moderne\, Erzählforschung\, Landschafts- und Reisetexte\, Literatur und Musik. Publikationen u. a.: „Poetik der Infektion. Zur Stilistik der Ansteckung bei Thomas Mann“\, Berlin 2021; „Der Erd-Erzähler. Peter Handkes Prosa der Orte\, Räume und Landschaften“\, Stuttgart 2017. \n© Foto Dangel-Pelloquin: Universität Basel\, © Foto Honold: privat
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SUMMARY:Hans-Gerd Koch – Kafkas Familie. Ein Fotoalbum
DESCRIPTION:Donnerstag\, 23. Mai um 19:30 Uhr \nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 8\,-€ / 6\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nFranz Kafka\, der »rätselhafte« Autor\, hat die meiste Zeit seines Lebens bei seiner Familie gewohnt. Die Bindung war stärker\, als er es sich und uns einzureden versuchte. Im »großen Lärm« der Familie entstanden seine Texte. Seine Beziehung zu den Schwestern\, besonders zu Ottla\, war sehr eng\, als besorgter Onkel machte er sich Gedanken über die richtige Erziehung seines Neffen und seiner Nichten. Die von den Nachkommen der Schwestern aufbewahrten Fotos dokumentieren nicht nur das Familienleben\, sondern erzählen auch vom sozialen Aufstieg einer jüdischen Familie aus einfachen ländlichen Verhältnissen zum Prager Bürgertum. War der Großvater noch Dorfschächter in Wossek\, wurde der Vater vom Hausierer zum angesehenen Kaufmann mit Geschäft in bester Lage und der Sohn zum promovierten und weltläufigen Juristen\, der als Autor in der intellektuellen Gesellschaft der Moldaustadt verkehrte. \nDie circa 100 Fotografien der Familie Kafka\, von denen ein großer Teil bislang unveröffentlicht ist\, zeigen einen Autor der Weltliteratur und seine Verwandtschaft – in der Stadt\, in der Sommerfrische und fein zurechtgemacht im Fotoatelier. \nHans-Gerd Koch ist Literatur- und Editionswissenschaftler und seit vielen Jahren für die Kritische Kafka-Ausgabe des S. Fischer Verlags verantwortlich\, unter anderem als Herausgeber der fünfbändigen Briefausgabe. Er leitet den Karl Rauch Verlag und arbeitet als Übersetzer und Ausstellungsmacher. Zu seinen zahlreichen Publikationen über Franz Kafka und die Prager deutsche Literatur gehört der im Verlag Klaus Wagenbach erschienene SALTO-Band »Kafka in Berlin«. \n© Foto: PicturePeople
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SUMMARY:Anderland III – Birgit Kreipe und Steffen Popp
DESCRIPTION:Mittwoch\, 15. Mai um 19:30 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €\nKombiticket für Student*innen 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221-2574870 \n„Anderland„\, das Kölner Fest der Poesie\, findet in diesem Frühling zum dritten Mal statt. An zwei hintereinander folgenden Tagen steht die Lyrik im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal die Autor*innen Steffen Popp\, Monika Rinck und Birgit Kreipe. \nAm zweiten Abend begrüßt Steffen Popp  die Autorin Birgit Kreipe\, beide lesen aus ihren neuesten Gedichtbänden\, erkunden Gemeinsamkeiten\, erzählen von Inspiration und ihren Arbeitsweisen\, laden ihr Publikum so zu einem Gespräch über moderne deutsche Dichtung ein. \nBirgit Kreipe\, geboren 1964 in Hildesheim. Studium der Psychologie und Germanistik in Marburg\, Wien und Göttingen. Lebt in Berlin. Gedichte erschienen in vielen Zeitschriften und Anthologien\, zuletzt im „Jahrbuch der Lyrik“ (2020). \nSteffen Popp\, geboren 1978 in Greifswald\, lebt als Dichter\, Literaturwissenschaftler und Übersetzer in Berlin. Popp veröffentliche seit 2004 die Gedichtbände „Wie Alpen“\, „Kolonie Zur Sonne“\, „Dickicht mit Reden und Augen“ und „118“. Er erhielt den Peter-Huchel-Preis\, 118 stand zudem 2017 auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse\, 2018 wurde Popp in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen. 2022 hatte er die Thomas Kling-Poetikdozentur an der Uni Bonn inne. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \nFotos: © Kreipe: Renate von Mangold\, © Popp: Renate von Mangold
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SUMMARY:Anderland III – Ein Abend für Elke Erb. Mit Steffen Popp und Monika Rinck
DESCRIPTION:Dienstag\, 14. Mai um 19:30 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €\nKombiticket für Student*innen 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221-2574870 \n„Anderland„\, das Kölner Fest der Poesie\, findet in diesem Frühling zum dritten Mal statt. An zwei hintereinander folgenden Tagen steht die Lyrik im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal die Autor*innen Steffen Popp\, Monika Rinck und Birgit Kreipe. \nDer erste Abend ist der Dichterin Elke Erb (*1938) gewidmet\, die zu den wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Poesie der Gegenwart zählte. Ihr innovatives Werk beeinflusst seit Generationen junge Dichterinnen und Dichter. Nach einer kurzen Begrüßung sprechen die Schriftsteller*innen Steffen Popp und Monika Rinck über Erbs Werk und stellen eine Auswahl ihrer Texte vor\, die sie kürzlich gemeinsam im Suhrkamp Verlag unter dem Titel „Das ist hier der Fall“ anlässlich des Georg-Büchner-Preises herausgegeben haben. \nMonika Rinck\, geboren 1969 in Zweibrücken\, veröffentlichte Essays\, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen gewürdigt\, unter anderem mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis\, dem Ernst-Jandl-Preis und dem Roswitha-Preis. Rinck ist Mitglied in der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Akademie der Künste Berlin. 2016/2017 war sie in Köln Kuratorin des internationalen Festivals Poetica III. Seit 2023 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nElke Erb\, geboren 1938 in der Eifel\, gestorben 2024 in Berlin. Seit 1966 war sie freie Schriftstellerin. Seit 1974 Übersetzungen der Texte von Marina Zwetajewa sowie Nachdichtungen überwiegend aus dem Russischen. Zahlreiche Preise und Stipendien\, so wurde ihr 1988 der Peter-Huchel-Preis zugesprochen. Elke Erbs Bücher erschienen in kleineren Verlagen und Zeitschriften jenseits des Mainstreams. Seit 1998 publizierte sie vor allem bei dem auf Poesie spezialisierten Urs Engeler. Sie war Mitglied in der Berliner Akademie der Künste. 2020 bekam Erb den Georg-Büchner-Preis. \nSteffen Popp\, geboren 1978 in Greifswald\, lebt als Dichter\, Literaturwissenschaftler und Übersetzer in Berlin. Popp veröffentliche seit 2004 die Gedichtbände Wie Alpen\, Kolonie Zur Sonne\, Dickicht mit Reden und Augen und 118. Er erhielt den Peter-Huchel-Preis\, 118 stand zudem 2017 auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse\, 2018 wurde Popp in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen. 2022 hatte er die Thomas Kling-Poetikdozentur an der Uni Bonn inne. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \nFotos: © Erb: Ute Schendel\, © Popp: Renate von Mangold © Rinck: Mirko Lux\, VATMH
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SUMMARY:Diedrich Diederichsen – Das 21. Jahrhundert
DESCRIPTION:Donnerstag\, 25. April um 20:00 Uhr\nSancta Clara Keller\, Am Römerturm 3\, 50667 Köln\nModeration: Helge Malchow\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nKaum war das 21. Jahrhundert angebrochen\, wartete es auch schon mit neuen Schrecken\, Idiotien und gelegentlichen Glücksmomenten auf. Zu den wenigen\, die es noch wagen\, in diesem von den Medien verdickten und beschleunigten Wirrwarr Zusammenhänge herzustellen und dabei an einem anspruchsvollen Begriff von Kritik festzuhalten\, gehört Diedrich Diederichsen. \nIn dieser Wundertüte von einem Reader mit Aufsätzen und Kommentaren\, wenn auch erst aus den ersten dreiundzwanzig Jahren des Jahrhunderts\, zeigt er sein stupendes Wissen über sämtliche Trends in Kunst\, Kino\, Fernsehen\, Literatur\, Musik\, Theater\, Theorie und Politik\, das bis in die feinsten Verästelungen der Gegenkultur reicht. Er ist in der Lage\, aus Erkenntnistheorie ebenso Funken zu schlagen wie aus den »Simpsons«\, den Inszenierungen von René Pollesch oder Serien wie »Underground Railroad«. Vor allem vermag er es wie kein anderer\, das eine mit dem anderen zu verknüpfen und von Theodor W. Adorno zur Familie Duck oder von einer Hamburger Baustelle zu einer feministischen Kunstinstallation (und zurück) zu springen. Was Zeitgenossenschaft bedeuten kann\, ist seit Walter Benjamin nicht mehr so eindrucksvoll unter Beweis gestellt worden. \nDiedrich Diederichsen\, geb. 1957 in Hamburg\, ist Professor für Theorie\, Praxis und Vermittlung von Gegenwartskunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien. In den 80er Jahren war er Redakteur bei den Musikzeitschriften Sounds und SPEX\, seit den 90ern arbeitet er als Hochschullehrer u. a. in Stuttgart\, Frankfurt\, Wien\, Pasadena\, St. Louis\, Los Angeles. \n© Foto: Joachim Gern
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SUMMARY:Volker Schürmann – Spekulativer Marxismus Studien zu Hans Heinz Holz
DESCRIPTION:Donnerstag\, 18. April um 19.30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Felix Klopotek\nEintritt: 8\,-€ / 6\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nHans Heinz Holz gehörte zu den entschiedensten Verfechtern der Position\, dass der Marxismus eine Philosophie ist. Marx und Engels sind ohne Anknüpfung an Hegel nicht zu haben\, gerade weil es darauf ankommt\, die Welt nicht nur verschieden zu interpretieren. Um politisch eine Stückwerktechnologie zu unterlaufen\, st eine Idee von Welt im Ganzen nötig\, also ein metaphysisches Modell. Der Marxismus tritt als kämpferische Gegenposition gegen jede alte Metaphysik das Erbe dieser Metaphysik an. Mit Engels sind politische Bewegungen Teil der Philosophiegeschichte.\nWas das Werk von Holz einzigartig macht\, ist ein damit eng verflochtenes Paradox. Nur eine Idee von Welt im Ganzen sichert die unaustauschbare Stellung des Individuellen. Deshalb ist sein Werk ohne Leibniz nicht zu haben. Das Individuelle ist Spiegel des Ganzen der Welt\, unaustauschbar durch den Ort\, von dem aus es spiegelt. \nVolker Schürmann\, Professor für Philosophie\, insbesondere Sportphilosophie an der Deutschen Sporthochschule Köln. Studium von Mathematik\, Philosophie und Erziehungswissenschaften an der Universität Bielefeld. Promotion und Habilitation in Philosophie an der Universität Bremen. Habilitationsschrift zur Philosophie von Josef König\, der für Holz die zentrale Brücke zwischen Leibniz und Hegel geschlagen hat. \n© Foto: Deutsche Sporthochschule
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SUMMARY:Alexander Weinstock – Die Gefährdung der Jugend
DESCRIPTION:Dienstag\, 16. April um 20 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christof Hamann\nEintritt: 8\,-€ / 6\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nAus dem Vorwort von Maximilian Mengeringhaus: \n„Unwiederbringlich ist die Unschuld\, die jeder heranwachsende Mensch verliert: Die Gefährdung der Jugend lauert in allen Winkeln des Kinderzimmers\, auf dem Schulweg\, beim Blick in den Spiegel und vor allem in der Erinnerung. Mit feinem Gespür für zwischenmenschliche Reibungsflächen berichten die Gedichte von den Riten der Adoleszenz und ihrer Tragikomik. Sie zeigen Alexander Weinstock als gewitzten Portraitisten von Aussteigern und Eisbären\, als Zeitreisenden und Bay Area-Touristen mit dem melancholischen Lächeln dessen auf den Lippen\, der etwas sucht und dabei etwas ganz anderes findet.“ \nAlexander Weinstock hat an verschiedenen Universitäten an der Schnittstelle von Literatur- und Theaterwissenschaft geforscht und unterrichtet. Parallel dazu hat er als Texter und Dramaturg gearbeitet. Inzwischen ist er schwerpunktmäßig am Theater und literarisch tätig. Er schreibt szenische und lyrische Texte\, die in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften erschienen sind\, unter anderem in Das Gedicht\, Jahrbuch der Lyrik\, die horen\, Lichtungen\, Pfeil Magazine\, process*in\, mosaik\, und schliff. „Die Gefährdung der Jugend“ ist sein erster Gedichtband. \n© Foto: Maximilian Burk
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SUMMARY:Verkaufte Zukunft – Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht. Jens Beckert im Gespräch mit Gert Scobel
DESCRIPTION:Mittwoch\, 10. April um 19:00 Uhr\nStadtbibliothek am Neumarkt\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 8\,-€\, ermäßigt 6\,-€ oder 4\,-€\nVVK über kölnticket unter: https://www.koelnticket.de/event/stadtbibliothek-koeln-zentralbibliothek-stadtbibliothek-koeln-18134165/ \nSeit Jahrzehnten wissen wir um die Gefährlichkeit der Erderwärmung. Dennoch nehmen die globalen Treibhausgasemissionen weiter zu. Offenbar gelingt es uns nicht\, den Klimawandel zu stoppen. Wie lässt sich dieses Versagen erklären? Warum reagieren Gesellschaften so zögerlich auf diese Bedrohung? \nBeckert zeigt\, warum es sich beim Klimawandel um ein tückisches Problem handelt\, an dem die sich seit 500 Jahren entwickelnde kapitalistische Moderne aufgrund ihrer institutionellen und kulturellen Strukturen fast zwangsläufig scheitern muss. Die Temperaturen werden also weiter steigen\, die sozialen und politischen Auseinandersetzungen werden sich verschärfen. Anpassungsfähigkeit\, Resilienz und vor allem solidarisches Handeln sind gefragt. Daraus ergeben sich Aufgaben für eine realistische Klimapolitik. \nJens Beckert ist seit 2005 Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung und Professor für Soziologie in Köln. 2018 wurde er mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. \nGert Scobel lehrt Philosophie und Interdisziplinarität an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Für seine Sendung „scobel“ bei 3sat und seinen philosophischen YouTube-Kanal wurde er vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Grimme Preis. \nEine Kooperation mit der der Stadtbibliothek Köln \n© Beckert: David Ausserhofer\, © Scobel: Christoph Hardt
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SUMMARY:Michael Hampe: Wozu? Eine Philosophie der Zwecklosigkeit Gespräch mit Gert Scobel
DESCRIPTION:Donnerstag\, 4. April 2024 um 19:00 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 8\,-€\, ermäßigt 6\,-€ oder 4\,-€\nVVK über kölnticket unter: https://www.koelnticket.de/event/stadtbibliothek-koeln-zentralbibliothek-stadtbibliothek-koeln-18134164/  \nWas bedeutet es\, auf die Welt zu kommen? Wir treffen Unterscheidungen und Bewertungen\, noch bevor wir Begriffe bilden\, sprechen und urteilen. Wir verlieben uns und begreifen\, dass das Leben endlich ist. All das kann man philosophisch untersuchen: Entsteht da ein Subjekt? Warum braucht es einen „Sinn“? Wozu das alles? Kann man ein Leben mit all seinen Erfahrungen und Emotionen überhaupt in Worte fassen?\nWenn wir uns aber nur über Ausschnitte unseres Lebens austauschen können\, geraten Regeln und Zwecke ins Wanken\, weil sie nur einen Teil unserer Existenz betreffen. Damit ist der Weg frei für eine Selbsterkundung\, die eine größere innere Freiheit verspricht als die Jagd nach Zielen und die Suche nach Sinn. \nMichael Hampe studierte Philosophie\, Literaturwissenschaft\, Psychologie und Biologie in Heidelberg und Cambridge. Nach Professuren in Dublin\, Kassel und Bamberg ist er seit 2003 Professor für Philosophie an der ETH Zürich. Zuletzt sind von ihm erschienen: „Tunguska oder Das Ende der Natur“ (2011)\, „Die Lehren der Philosophie“ (2014) und „Die Wildnis\, die Seele\, das Nichts. Über das wirkliche Leben“ (2020). \nGert Scobel studierte Philosophie und Theologie in Frankfurt am Main und an der University of California in Berkeley. Er ist Autor mehrerer Bücher und lehrt Philosophie und Interdisziplinarität an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Für seine Sendung „scobel“ bei 3sat und seinen philosophischen YouTube-Kanal wurde er vielfach ausgezeichnet\, u. a. mit dem Grimme Preis. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln. \n© Hampe: DIE NEUE VERNUNFT\, Daria Stratmann\, © Scobel: Christoph Hardt
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SUMMARY:Michael Krüger - Verabredung mit Dichtern. Erinnerungen und Begegnungen
DESCRIPTION:Dienstag\, 28. November um 19:30 Uhr\nSancta Clara Keller\, Am Römerturm 3\, 50667 Köln\nEintritt: 10\,- € / 8\,- €. VVK über die Buchhandlung \n2013 endet in München eine Ära. Michael Krüger\, der langjährige Leiter des Hanser Verlags\, zieht sich aus dem aktiven Verlagsgeschäft zurück. Er hat nicht nur den Verlag geleitet und die Zeitschrift Akzente herausgegeben. Als Dichter und Schriftsteller\, als Kritiker\, Herausgeber und Übersetzer bleibt er weiterhin aktiv. Im deutschen Kulturleben ist er omnipräsent und unverzichtbar. Zu seinem 80. Geburtstag legt der leidenschaftlich Lesende\, Schreibende\, Verlegende nun eine Rückschau auf sein reiches Leben vor. Er berichtet von seiner Kindheit in Sachsen-Anhalt\, seiner Jugend in Berlin\, der Arbeit in München\, den literarischen Reisen und von der Fülle seiner Begegnungen und Erlebnisse mit deutschsprachigen und internationalen Dichtern; mit den meisten war er befreundet. Der Enthusiasmus seiner leichthändig unterhaltenden und geistvoll anregenden Schilderungen nimmt vom ersten bis zum letzten Satz gefangen. \nMichael Krüger wurde am 9. Dezember 1943 in Wittgendorf/Kreis Zeitz geboren. Nach dem Abitur an einem Berliner Gymnasium absolvierte er eine Verlagsbuchhändler- und Buchdruckerlehre. Daneben besuchte er Veranstaltungen der Philosophischen Fakultät als Gasthörer an der Freien Universität Berlin. In den Jahren von 1962-1965 lebte Michael Krüger als Buchhändler in London. 1966 begann seine Tätigkeit als Literaturkritiker. Zwei Jahre später\, 1968\, übernahm er die Aufgabe des Verlagslektors im Carl Hanser Verlag\, dessen Leitung er im Jahre 1986 übernommen hat. Seit 1981 ist er Herausgeber der Literaturzeitschrift Akzente. Im Jahr 1972 veröffentlichte Michael Krüger erstmals seine Gedichte\, und 1984 debütierte er als Erzähler mit dem Band „Was tun? Eine altmodische Geschichte.“ Es folgten weitere zahlreiche Erzählbände\, Romane\, Editionen und Übersetzungen. Michael Krüger lebt in München. \n© Foto: Meinen / Suhrkamp Verlag
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SUMMARY:Brigitte Giraud - Schnell leben
DESCRIPTION:Mittwoch\, 15. November 2023 um 19:00 Uhr\nInstitut français Köln\, Sachsenring 77\, 50677 Köln\nModeration: N. N.\nDeutscher Text: Anna Nikolay\nEintritt: 8\,-€ / 5\,-€. VVK über das Institut français Köln\nAnmeldung unter: info.koeln@institutfrancais.de \nVor zwanzig Jahren hat Brigitte Giraud den Mann ihres Lebens\, Claude\, bei einem Motorradunfall verloren. Drei Tage später ist sie mit ihrem kleinen Sohn in das neue Haus\, das sie zusammen mit Claude gekauft hat und in dem er nun niemals wohnen wird\, gezogen. Wer die Schuld an dem Unfall trägt\, bleibt unaufgeklärt\, ihre Fragen unbeantwortet. Als sie zwanzig Jahre später gezwungen ist\, das Haus zu verkaufen\, das dem Erdboden gleichgemacht werden wird\, fühlt es sich für sie an\, als würde sie Claudes Seele verkaufen. Der Moment ist gekommen\, sich ihrer Vergangenheit zuzuwenden. Erstmals traut sie sich\, sich dem „Was wäre gewesen\, wenn“ zu stellen. Girauds intime Suche umkreist universelle Fragen: „Was im Leben löst die Katastrophe aus? Existiert das Schicksal?“ Schnell leben ist eine Liebesgeschichte\, eine Erzählung über Schuld\, ohne Schuldige zu benennen\, ein Porträt der Abwesenheit. \nBrigitte Giraud wurde 1960 in Sidi Bel-Abbès (Algerien) geboren. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Lyon\, wo sie auch heute noch lebt. Sie arbeitete als Buchhändlerin (u. a. in Lübeck)\, als Übersetzerin und Journalistin. Sie veröffentlichte zahlreiche mit Preisen ausgezeichnete Romane. Für „Schnell leben“ erhielt sie 2022 den bedeutendsten Literaturpreis Frankreichs\, den Prix Goncourt. \nEine Kooperation des Institut français Köln mit dem Verlag Frankfurter Verlagsanstalt und der Buchhandlung Klaus Bittner. \n© Foto: Pascal Ito / Flammarion
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SUMMARY:Ein Ort für Poesie: Anderland 2 - Monika Rinck und Uljana Wolf
DESCRIPTION:Dienstag\, 7. November um 19:30 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €.\nVVK über die Buchhandlung Bittner (0221/2574870\, info@bittner-buch.de)\n \n„Anderland“\, das Kölner Festival zur Poesie\, findet in diesem Herbst zum zweiten Mal statt. An zwei Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Am zweiten Abend lesen die Autorinnen Monika Rinck und Uljana Wolf aus ihren Werken. \nMonika Rinck\, geboren in Zweibrücken\, veröffentlichte Essays\, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen gewürdigt\, unter anderem mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis\, dem Ernst-Jandl-Preis und dem Roswitha-Preis. 2016/2017 war sie in Köln Kuratorin des internationalen Festivals Poetica III. Seit 2023 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nUljana Wolf\, geboren in Berlin\, ist Lyrikerin und Übersetzerin. Sie veröffentlichte vier Gedichtbände\, den Essayband „Etymologischer Gossip“\, der 2022 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik ausgezeichnet wurde. Ihr Werk wurde in über 15 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Peter-Huchel-Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis. 2022 kuratierte sie die Poetica VI in Köln. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \n© Foto Rinck: Mirko Lux\, VATMH\, © Wolf: Villa Massimo\, Alberto Novelli
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SUMMARY:Ein Ort für Poesie: Anderland 2 - Ein Abend für Christine Lavant mit Jenny Erpenbeck und Monika Rinck
DESCRIPTION:Montag\, 6. November um 19:00 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €\nVVK über die Buchhandlung Bittner (0221/2574870\, info@bittner-buch.de)\n \n„Anderland“\, das Kölner Festival zur Poesie\, findet in diesem Herbst zum zweiten Mal statt. An zwei Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Zu Gast sind die Autorinnen Jenny Erpenbeck\, Monika Rinck und Uljana Wolf. Der erste Abend ist der österreichischen Dichterin Christine Lavant (1915 bis 1973) gewidmet\, die zu den größten deutschsprachigen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts zählt. Zu Beginn zeigen wir den Film „Wie pünktlich die Verzweiflung ist“ (ORF 2023\, circa 45 Minuten)\, der anlässlich des 50. Todestags von Christine Lavant entstand und den der ORF dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat. Nach einer kurzen Pause sprechen Jenny Erpenbeck und Monika Rinck über das Werk und stellen eine Auswahl ihrer Texte vor. Einer der Grundlagen des Abends wird ein das neue Buch von Jenny Erpenbeck über Christine Lavant sein\, das im August im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. \nChristine Lavant\, 1915 bis 1973\, geboren als Christine Thonhauser in St. Stefan im Lavanttal (Kärnten)\, stammt aus einer armen Bergmannsfamilie\, war Lyrikerin und Erzählerin. Ihre Schulbildung musste sie aus gesundheitlichen Gründen früh abbrechen. Jahrzehntelang bestritt sie den Familienunterhalt als Strickerin. Sie erhielt unter anderem den Georg-Trakl-Preis (1954 und 1964) und den Großen Österreichischen Staatspreis (1970). \nJenny Erpenbeck\, geboren in Berlin\, ist Autorin zahlreicher Romane\, Erzählungen und Essays. Ihre Werke sind in dreißig Sprachen übersetzt und wurden vielfach ausgezeichnet\, unter anderem mit dem Independent Foreign Fiction Prize\, dem Thomas-Mann-Preis\, dem Premio Strega Europeo und dem Internationalen Stefan-Heym-Preis. Zuletzt erschienen die Romane „Gehen\, ging\, gegangen“ und „Kairos“. \nMonika Rinck\, geboren in Zweibrücken\, veröffentlichte Essays\, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen gewürdigt\, unter anderem mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis\, dem Ernst-Jandl-Preis und dem Roswitha-Preis. 2016/2017 war sie in Köln Kuratorin des internationalen Festivals Poetica III. Seit 2023 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \n© Foto Erpenbeck: privat\, © Foto Rinck: Mirko Lux\, VATMH
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SUMMARY:ABGESAGT! Simon Sebag Montefiore - Die Welt
DESCRIPTION:Leider muss die Veranstaltung aus terminlichen Gründen entfallen. \nFreitag\, 3. November um 19:00 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln \nModeration: Gert Scobel\nEintritt: 8\,- € / 6\,- €. VVK über Kölnticket \nMit der ersten Familie beginnt die Menschheit. Die folgenden Familien machen Geschichte und ihre Dynastien formen – bis heute – die Weltgeschichte. Weltbestsellerautor Simon Sebag Montefiore entfaltet ein welt- und kulturenumspannendes Panorama von Familien\, Sippen\, Clans und Dynastien durch alle Zeiten und auf allen Kontinenten. Noch nie wurde die Familien-Weltgeschichte so vielschichtig entfaltet\, so mitreißend erzählt.\nDiese Weltgeschichte erzählt Simon Sebag Montefiore als Familien- und Gesellschaftsdrama von den Neandertalern bis zu den Königen der Saud\, von Cäsar bis zu den Kennedys und Xi Jinping. In 23 Akten spielt sich die Weltgeschichte der Menschheit von ihren Anfängen bis heute vor unseren Augen als ein großes Welttheater ab: begeisternd\, verzweifelt\, verträumt\, brutal\, erbarmungslos\, realistisch\, einfallsreich – als ergreifendes Drama\, unglaubliche Komödie und erschütternde Tragödie. Meisterhaft veranschaulicht Montefiore\, in seiner Menschheitsgeschichte\, wie sich Weltgeschichte durch dieses epische Panorama für immer verschieben wird. \nSimon Sebag Montefiore\, geboren 1965\, britischer Historiker und Journalist\, studierte Geschichte an der Universität Cambridge und promovierte in Philosophie. Montefioere verfasste mehrere preisgekrönte Weltbestseller\, die mittlerweile in 48 Sprachen übersetzt sind\, wie beispielsweise: „Die Romanows“\, „Jerusalem: die Biografie“\, „Stalin: der Hof des roten Zaren“ und „Der junge Stalin“. „Die Welt. Eine Familiengeschichte der Menschheit“ ist die bisher umfangreichste Veröffentlichung des Autors\, eine umfassende Weltgeschichte\, wie sie noch nicht vorgelegt wurde – ein episches Meisterwerk. \nGert Scobel studierte Philosophie und Theologie in Frankfurt am Main und an der University of California in Berkeley. Er ist Moderator und Leiter der 3sat-Sendung „scobel“ sowie Autor mehrerer philosophischer Bücher. Scobel lehrt Philosophie und Interdisziplinarität an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln. \n© Foto Simon Sebag Montefiore: Sasha Sebag Montefiore\, © Foto Gert Scobel: Christoph Hardt
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SUMMARY:Dr. Susanne Klingenstein - Es kann nicht jeder ein Gelehrter sein. Jiddische Literatur 1105-1597
DESCRIPTION:Mittwoch\, 11. Oktober um 18:30 Uhr\nAmélie Thyssen Auditorium\, Apostelnkloster 13-15\, 50672 Köln\nModeration: Dr. Christiane Twiehaus\nEintritt frei. Anmeldung unter: miqua@lvr.de \nGelacht und gedacht\, erzählt und erzogen wurde in jiddischer Sprache seit dem Hochmittelalter. Auf den letzten Blättern gelehrter Bücher finden wir Rezepte\, Zaubersprüche und Gebete. Gereimte Epen kursierten in Abschriften zum geselligen Vortrag. Ein Konvolut von 1382 aus Kairo bezeugt\, dass Juden mit deutscher Literatur bestens vertraut waren und sie witzig adaptierten. Aus Geldnot begannen findige Unternehmer im frühen 16. Jahrhundert in Krakau\, Augsburg und Venedig mit dem Druck jiddischer Bücher. Jetzt hatten auch Frauen und ungelehrte Männer Zugang zur Bibel und den Religionsvorschriften. Deutsche Reformatoren sahen in jiddischen Bibeln eine Gelegenheit zur Judenmission. Doch die Verbreitung jiddischer Bücher schürte nicht die Feuer des Aufbruchs\, sondern stärkte den Zusammenhalt der Gemeinschaft. Sie machte die Frauen unabhängiger und selbstbewusster\, denn sie kannten nun die Gesetze. Und an langen Sabbatnachmittagen lasen sie von den Abenteuern jüdischer Helden. Susanne Klingenstein erzählt erstmals die spannende Geschichte der frühen jiddischen Literatur: Wer jiddische Literatur liebt\, kann nun ihre Anfänge kennenlernen. \nSusanne Klingenstein\, geboren 1959 in Baden-Baden\, ist Research Fellow am Zentrum für Jüdische Studien an der Harvard University. Sie veröffentlichte Studien zur Identitätsbildung jüdischer Literaturwissenschaftler\, übersetzte bedeutende Erzählungen aus dem Jiddischen\, schrieb ein Buch über Martin Walser und zuletzt die Studie „Mendele der Buchhändler. Leben und Werk des Sholem Yankev Abramovitsh. Eine Geschichte der jiddischen Literatur zwischen Berdichev und Odessa\, 1835-1917“. \nIn Kooperation mit MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln. \n© Foto: Ilene Perlman\, Boston
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SUMMARY:Michael Kleeberg - Dämmerung
DESCRIPTION:Karlmann will’s noch mal wissen. Obwohl in die Jahre gekommen\, zählt er sich keineswegs zum alten Eisen. Jetzt\, zu seinem 60sten\, lädt er zur großen Sause. Und er zieht Zwischenbilanz\, wie eh und je mit süffisantem Eigensinn\, frei von Sentimentalität und nach wie vor nicht willens\, klein beizugeben. Das\, was sich für ihn wie eine zweite Jugend anfühlt\, ist vom Gedanken an Unwiederbringliches überschattet. Doch gegen die Übermacht der Gefühle hat Charly Renn sich schon immer zu wappnen gewusst. Das ist auch bitter nötig. Denn sein Selbstbild wird nicht nur in der Corona-Zeit auf eine harte Probe gestellt\, sondern auch in der des Abschiednehmens vom sterbenden Vater und in der Konfrontation mit den eigenen Kindern\, die längst ihre eigenen Wege gehen. So nimmt er ein letztes Projekt in Angriff\, eins\, das ihm noch einmal all seine Steherqualitäten abverlangt. In einer Hamburger Kultureinrichtung wird er zum Aktivisten wider Willen\, nur um am Ende festzustellen\, dass eine neue\, eine völlig andere Zeit angebrochen ist\, die nicht mehr viel mit ihm zu tun hat. Im dritten und letzten Teil der „Karlmann“-Trilogie\, die viele Jahrzehnte bundesrepublikanischer Gesellschaft erzählt\, zeigt Michael Kleeberg seinen Protagonisten nun im reizvollen Licht der Dämmerung. \nMichael Kleeberg\, 1959 in Stuttgart geboren\, studierte Politische Wissenschaften und Geschichte. Nach Aufenthalten in Rom und Amsterdam lebte er von 1986 bis 1999 in Paris. Heute arbeitet er als freier Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Für sein literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet\, u.a. 2008 als Mainzer Stadtschreiber. Zu seinen wichtigsten Büchern zählen: „Ein Garten im Norden“ (1998)\, „Der König von Korsika“ (2001) und „Karlmann“ (2007). 2010 erschien der Roman „Das amerikanische Hospital“\, der für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde und für den Michael Kleeberg 2011 den Evangelischen Buchpreis erhielt. Sein Roman „Vaterjahre“ wurde u.a. mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet. 2016 erhielt Michael Kleeberg für sein Gesamtwerk den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. \nModeration: Sandra Kegel \n© Foto: Vivian J. Rheinheimer
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SUMMARY:ANDERLAND I – FESTIVAL DER POESIE mit Raoul Schrott\, Federico Italiano\, Jan Wagner
DESCRIPTION:Montag\, 15.05.23 um 19:30 Uhr\nEin Abend auf Italienisch und Deutsch\nFederico Italiano liest Gedichte aus seinem Buch „Sieben Arten von Weiß“ auf Italienisch und die Übersetzer Raoul Schrott und Jan Wagner lesen ihre jeweilige Übersetzung. \nOrt: Stadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt (einzeln): 10\,-€\, ermäßigt 8\,-€\nKombiticket für beide Abende: 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221/2574870 \nEine Veranstaltung der Buchhandlung Klaus Bittner in Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I (Universität Köln). Vielen Dank an den Carl Hanser Verlag für die Unterstützung. \nRaoul Schrott\, geboren 1964\, erhielt zahlreiche Auszeichnungen\, u.a. den Peter-Huchel-Preis. Bei Hanser erschienen zuletzt u.a. „Politiken & Ideen“ (Essays\, 2018) und „Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal“ (Roman\, 2019). Raoul Schrott arbeitet zurzeit im Auftrag der Stiftung Kunst und Natur an einem umfangreichen Atlas der Sternenhimmel. 2023 wird er die Ernst-Jandl-Dozentur der Universität Wien innehaben. \nZum Buch „Inventur des Sommers“ : Lockdowns und Krieg haben in unserer Gegenwart große Lücken aufklaffen lassen. Raoul Schrotts formensprengende Gedankengedichte erkunden\, wie sehr unser Denken\, Handeln und Fühlen vom Absenten geprägt ist. Vermag es die Poesie\, das Verlorengegangene wiederzubringen? Was bleibt und was lassen wir zurück\, wenn wir gehen? Kunstvoll\, klug und sinnlich rückt dieser zwischen Essay und Lyrik mäandernde Band ein buntes Kaleidoskop jener zersprungenen Momente vor Augen\, die unser Leben ausmachen. \nFederico Italiano\, 1976 in Novara geboren\, lebt als Lyriker\, Übersetzer und Herausgeber in Wien\, wo er an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften forscht. An der LMU München ist er Dozent für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Seine Lyrik wurde u.a. mit dem Tirinnanzi-Preis (2020) ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Bei Hanser gab er zuletzt mit Jan Wagner die Anthologie „Grand Tour“ (Reisen durch die junge Lyrik Europas\, 2019) heraus. \nZum Lyrikband „Sieben Arten von Weiß“ : Federico Italiano gehört zu den „stärksten Lyrikern seiner Generation“ (La Repubblica). Seine Gedichte verbinden auf höchst originelle Weise Naturbetrachtung mit weltumspannend postmodernen Bildern\, in denen exotische Riesenkrabben ebenso auftauchen wie nigerianische Scrabble-Weltmeister. Seine spielerisch elegante Lyrik sucht auch den Dialog mit anderen Poeten\, ob man sich mit Ted Hughes zum Kaffee verabredet oder Brodsky ein Postskriptum schreibt. „Sieben Arten von Weiß“ versammelt die schönsten Gedichte von Federico Italiano in der glänzenden Übersetzung von Raoul Schrott und Jan Wagner. \nJan Wagner\, 1971 in Hamburg geboren\, lebt in Berlin. Zuletzt erschienen „Die Life Butterlfy Show“ (2018) sowie die Essaybände „Der verschlossene Raum“ (2017) und „Der glückliche Augenblick“ (2021). Für seinen Gedichtband „Regentonnenvariationen“ (2014) gewann er 2015 den Preis der Leipziger Buchmesse\, 2017 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. \nZum Buch „Unterm Milchwald“ : Das legendäre Werk des walisischen Dichters Dylan Thomas in einer neuen\, funkelnden Übersetzung von Jan Wagner\, der „Unterm Milchwald“ als das schönste Stück Literatur bezeichnet\, „das jemals über den Äther lief“. Der Morgen beginnt in dem kleinen Fischerdorf Llareggub an der walisischen Küste. Wir folgen den Bewohnern in ihre Träume\, wir sitzen in den Stuben\, hören die Gespräche in einer Schenke\, lugen in die Brautkammern unverheirateter Mädchen und folgen insbesondere den heimlichen Liebespaaren hinauf in den Milchwald. \nDylan Thomas\, 1914 in Swansea geboren\, 1953 in New York gestorben\, arbeitete ab 1934 für Zeitschriften und die BBC in London. 1949 zog er sich in den kleinen walisischen Fischerort Laugharne zurück. Er schrieb Gedichte\, Essays\, Briefe\, Drehbücher\, autobiographische Erzählungen und das Stück „Unterm Milchwald“\, das postum mit dem Prix Italia 1954 ausgezeichnet wurde. \n© Christoph Greussing\, © mueck-fotografie\, © Nadine Kunath
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SUMMARY:Ein Abend mit Franziska Becker
DESCRIPTION:Donnerstag\, 4. Mai um 19:30 Uhr\nOrt: Buchhandlung Klaus Bittner\, Albertusstraße 6\, 50667 Köln\nEintritt: 8\,-€ / 6\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nAm 04. Mai stellt Franziska Becker ihr neues Buch „Amerika – The Beautiful. 25 Jahre unter Eingeborenen“ vor. Auf einer Leinwand wird sie den Entstehungsprozess ihrer Kunstwerke aufzeigen und mit uns über das Buch sprechen. \nAmerika the Beautiful – wo Menschen auf der Straße leben\, obwohl sie Vollzeit arbeiten und Superreiche ihre ungenutzten Drittwohnungen von Dienstleistern so herrichten lassen\, dass sie bewohnt aussehen\, wo in manchen Staaten noch Einspänner fahren und Telefone verpönt sind\, wo man ab 300 Pfund Lebendgewicht umsonst essen kann und Waffenfans lauthals die „Wahrheit“ verkünden\, wo Konsum erste Bürgerpflicht ist und Fußgänger als verdächtige Subjekte schon mal von der Polizei angehalten werden. \nDie vielfach ausgezeichnete Cartoonistin Franziska Becker nimmt in ihrem neusten Buch Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch ihre zweite Heimat USA\, die sie seit 25 Jahren beobachtet\, bestaunt und abbildet. Messerscharf aufs Korn genommen und respektlos-liebevoll festgehalten\, zeigt sie uns die oftmals unentdeckten Seiten Amerikas – garantiert ganz und gar un-woke. \nFranziska Becker wurde 1949 in Mannheim geboren. Nach einem Umweg über ein abgebrochenes Ägyptologie-Studium studierte sie an der Karlsruher Kunstakademie bei Markus Lüpertz. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Karikaturistin: 40 Jahre als Hauscartoonistin für „EMMA“ sowie u. a. für Zeitschriften wie Stern\, Titanic\, Zürcher Tages-Anzeiger\, Psychologie Heute. Insgesamt veröffentlichte sie 20 Bücher\, darunter etliche Bestseller. Für ihre Arbeiten ist Franziska Becker mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden\, so auch dem renommierten Max und Moritz-Preis als „bester deutscher Comic-Künstler“\, dem Göttinger Elch und dem Wilhelm-Busch-Preis. Sie bestritt zahlreiche Einzelausstellungen im In- und Ausland. 2019 ehrte sie der Journalistinnenbund mit der Hedwig-Dohm-Urkunde für ihr Lebenswerk. Franziska Becker lebt und arbeitet in Wilmington\, DE (USA) und Köln. \n© Foto: privat
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SUMMARY:Sven Heuchert – Das Gewicht des Ganzen
DESCRIPTION:Musikalische Begleitung: All the Sea will tell\nDienstag\, 25. April um 19.30 Uhr\nOrt: Buchhandlung Klaus Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Dr. Benjamin Brückner\nEintritt: 10\,-€ / 8\,-€ \nJeder hat sein Bündel zu tragen\, doch das Gewicht des Ganzen trägt allein die Mutter. Milla hat sich nach dem Freitod ihres Sohnes nach Kanada zurückgezogen. Sie hat ihre Spedition aufgegeben und den Mann\, mit dem sie ein halbes Leben zusammen war. In einem alten Haus mitten im Nirgendwo versucht sie weiterzumachen. Sie lernt Russ kennen\, einen Antiquitätenhändler\, als sie einen Revolver versetzen will\, den sie unter einer Treppendiele gefunden hat. Zwischen beiden entsteht etwas\, das man eine Freundschaft nennen könnte\, das aber zugleich mehr und weniger ist als das. Bis sich ihre Wege wieder trennen. \nIn glasklarer Prosa erzählt Sven Heuchert die universelle Geschichte von Verlust\, Trauer und Neuanfang. In einer Welt\, die kein Heilsversprechen mehr bereithält\, dafür aber die echte Chance\, wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen. \nSven Heuchert wurde 1977 im Rheinland geboren und lebt heute bei Köln. Seine beiden Noir-Romane „Dunkels Gesetz“ und „Alte Erde“ wurden von der deutschen Presse begeistert aufgenommen. „Das Gewicht des Ganzen“ ist sein literarisches Debüt. \n© Foto: privat
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SUMMARY:Frank Berzbach – Zwischenleben
DESCRIPTION:Musikalische Begleitung: Nina Kummetz Brunetto\nDienstag\, 7. Februar um 19.30 Uhr\nOrt: Buchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 10\,-€ / 8\,-€ (VVK über die Buchhandlung) \nEin Jahr lang fuhr Frank Berzbach mit der Bahn quer durch Deutschland\, zu jedem Termin\, jeder Verabredung\, aber auch zu den verschiedenen „Heimaten“\, zwischen denen er damals zu Hause war. Es war eine Zeit\, die von unterschiedlichsten Empfindungen und Erfahrungen geprägt war: Er verlor sich in der Ortlosigkeit des Unterwegsseins\, aber er entwickelte sich dabei auch persönlich weiter. Er verlor das Gefühl dafür\, ob er auf dem Hin- oder Rückweg war\, und fand dennoch durch die Menschen\, bei denen er Unterschlupf fand\, ein Zuhause. So vieles begegnete ihm\, das ihm durch das Erleben des Alltäglichen eine neue\, andere Dimension eröffnete: der Blick aus dem Zugfenster und auf die Mitreisenden\, die Meditation über alltägliche Zeitungsnachrichten\, das Sterben von Nachbarn und großen Schriftstellern\, die gläubigen Momente eines Gottes\, der immer mitfährt. Ein Buch für Menschen\, die unterwegs sind – zu sich selbst und in der Welt. \nDer Autor gibt Einblick in sein „Jahr in der Bohème“\, sein Reisetagebuch erzählt von Lektüren\, Begegnungen\, Abenteuern\, Ortlosigkeit und sogar vom Ankommen. Ein Seitenblick auf die beiden letzten Bücher\, „Die Königswege zum Unglück“ und „Die Kunst zu lesen“ wird begleitet von der Sängerin Nina Kummetz Brunetto. Sie hören neben Hintergründen zu den Büchern also auch Songs\, die darin eine wichtige Rolle spielen. \nFrank Berzbach ist freier Autor und unterrichtet Literatur und Philosophie an der Technischen Hochschule Köln. Nach einer Ausbildung zum Technischen Zeichner studierte er vieles zugleich. Über Wasser hielt er sich als Bildungsforscher\, Wissenschaftsjournalist\, Fahrradkurier und Buchhändler. Er hat eine Vorliebe für Schreibgeräte\, Schallplatten und Bücher\, Tätowierungen und Klöster. Er lebt in Köln und auf St. Pauli. \nNina Kummetz Brunetto schreibt Drehbücher fürs Fernsehen\, liebt Brighton und Jazz. Neben einer Leidenschaft für Frank Sinatra widmet sie sich den schönen Künsten. Als echte Kölnerin lebt sie in Köln\, singt aber lieber Klassiker in englischer oder portugiesischer Sprache. \n© Foto: Ebru Durupınar
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SUMMARY:Nathan Harris – Die Süße von Wasser
DESCRIPTION:Montag\, 31. Oktober um 19 Uhr\nOrt: Aula der Königin-Luise-Schule\, Alte Wallgasse 10\, 50672 Köln (Zugang über Albertusstraße)\nModeration: Antje Deistler\nDeutscher Text: Marion Mainka\nEintritt: 5\,-€. VVK über die Buchhandlung Klaus Bittner (info@bittner-buch.de oder telefonisch unter 0221/2574870) \nEine Veranstaltung auf Englisch und Deutsch \nGeorgia in den Nachwehen des Amerikanischen Bürgerkriegs: Ein aus der Sklaverei befreites\, aber mittelloses Brüderpaar verdingt sich auf einer Farm\, deren Besitzer um seinen im Krieg gefallenen Sohn trauert. Zwischen den dreien entwickelt sich eine zarte\, bis dahin undenkbare Freundschaft. Doch nicht alle Bewohner von Old Ox sehen solche neuartigen Allianzen gern. Nicht lange\, und die Angst vor der neuen Welt bricht sich Bahn in blinder Raserei. \nMit großem psychologischen Feingefühl erschafft Nathan Harris unverwechselbare Figuren und beschwört die erbarmungslose Zeit des Wiederaufbaus herauf. So fesselnd wie berührend\, grandios komponiert und sprachlich brillant – ein fulminantes Epos! \nNathan Harris\, Jahrgang 1991\, erhielt seinen Master am renommierten Michener Center for Writers an der University of Texas. Sein Debütroman „Die Süße von Wasser“ sorgte in den USA direkt nach Erscheinen für großes Aufsehen und stieg sofort auf die NEW-YORK-TIMES-Bestellerliste ein. Neben vielen weiteren Auszeichnungen stand der Roman u. a. auf der Longlist für den BOOKER PRIZE 2021. Nathan Harris lebt in Austin\, Texas. \nEine Kooperation des Amerikahauses NRW e.V.\, des Eichborn Verlags\, der Königin-Luise-Schule Köln und der Buchhandlung Klaus Bittner. \n© Autorenfoto: Laurel Sager
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SUMMARY:Michael Krüger „Verabredung mit einem Dichter“ – Buch- und Filmvorstellung
DESCRIPTION:Reservierungen: Buchhandlung Bittner oder per Mail unter info@kinogesellschaftkoeln.de \nIm zwölften Band der Edition 5plus „Das Strandbad“ erinnert sich Michael Krüger an seine Kindheit und Jugend\, die er im Westberlin der 50er Jahre erlebt hat. \nDas Buch in bibliophiler Ausstattung und in nummerierter und limitierter Auflage ist ausschließlich in den 5plus-Buchhandlungen erhältlich. https://www.5plus.org/\nLeineneinband\, 112 Seiten\, mit Abbildungen\, € 16\,80. \nAnschließend zeigen wir als Premiere den Film „Verabredung mit einem Dichter“ (91 Minuten). Das Gespräch zwischen dem Regisseur Frank Wierke und Michael Krüger wird von Joachim Kühn (RFF REAL FICTION FILMVERLEIH e.K. Köln) moderiert. Der Kinostart wird am 22.09.2022 sein. \nMichael Krüger gilt als einer der bedeutendsten Verleger und Literaturvermittler in Deutschland und weltweit – aber vor allem ist er Dichter. Wir sind verabredet in den inoffiziellen Bereichen\, wo sich seine Gedichte und ein unkonventionelles schicksalhaftes Leben berühren.\n„Wie ein Gedicht wirklich entsteht? Wenn man es wüsste\, würden keine Gedichte mehr entstehen. Das ist für mich ganz klar.“ \nUnvoreingenommen folgt der Filmemacher Frank Wierke den Gedankengängen Michael Krügers bei ihren Verabredungen – von Krügers letzem Monat im Verlag bis in die Zeit\, in der eine lebensbedrohliche Erkrankung tiefe Fragen aufwirft. In der Bayerischen Akademie der Schönen Künste\, im Garten bei den vertrauten Bäumen und auf seinen täglichen Wegen sind es oft die gegenwärtigen Momente\, in denen sich Michael Krügers Gedanken über das Leben entwickeln. \nKINOVERLEIH RFF Real Fiction Filmverleih e.K. und PRODUKTION if…Productions Film GmbH
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LOCATION:Filmforum NRW e.V. im Museum Ludwig\, Bischofsgartenstr. 1\, Köln\, Deutschland
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SUMMARY:Laurent Gaudé – Wir Europa. Bankett der Völker
DESCRIPTION:„Seit einiger Zeit scheint Europa vergessen zu haben\, dass es aus Epen und Utopien hervorgegangen ist.“ Der französische Autor weiß da Abhilfe. In einem langen Poem hält er den Ländern Europas den Spiegel vor – in ungewöhnlicher Form präsentiert Gaudé eine Verteidigungsrede der besonderen Art: „die europäische Erzählung\, eine Geschichte aus Begeisterung\, Wut und Freude …“ \nLaurent Gaudé\, geboren 1972 in Paris\, Schriftsteller\, Theaterautor\, zahlreiche Romane\, mehrere Auszeichungen\, u. a. Prix Goncourt\, Prix Jean Giono und Euregio-Literaturpreis. Für „Nous l’Europe\, banquet des peuples“ erhielt Gaudé 2019 den Preis des Europäischen Buches. \nEine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut français Köln. \n(Voranmeldung unter: info.koeln@institutfrancais.de)
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