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SUMMARY:Anderland VI - Ein Abend für Ernst Jandl. Mit Marica Bodrožić\, Kerstin Hensel und Norbert Hummelt
DESCRIPTION:Montag\, 3. November\, 19:30 Uhr\nInterim Zentralbibliothek\, Hohe Straße 68–82\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. Kombiticket für beide Abende 18\,-€ / 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nZum hundertsten Geburtstag feiern wir Ernst Jandl – die 6. Ausgabe des Kölner Poesiefests Anderland widmet sich dem Wiener Dichter und Erfinder der konkreten Poesie. Passend zum Jubiläum erscheint ein Buch zu Jandls Ehren\, darin stellen bekannte zeitgenössische Autorinnen und Autoren ihre Lieblingstexte vor\, drei davon haben wir nach Köln eingeladen: Kerstin Hensel\, Marica Bodrožić und Norbert Hummelt sprechen über Jandls Einfluss auf ihr Werk und tragen seine Gedichte vor. Außerdem zeigen wir einen ca. 30minütigen Ausschnitt aus der Dokumentation „Das Öffnen und Schließen des Mundes“. \nErnst Jandl wurde 1925 in Wien geboren. Nach Schule\, Militärdienst und Kriegsgefangenschaft studierte er Germanistik und Anglistik. Von 1949 bis 1974 arbeitete er als Gymnasiallehrer. Seit 1952 schrieb und veröffentlichte er Gedichte\, seit 1954 bis zu seinem Lebensende war er mit Friederike Mayröcker befreundet. Sein Werk wurde mit vielen renommierten Preisen ausgezeichnet\, darunter 1968 dem Hörspielpreis der Kriegsblinden (gemeinsam mit Friederike Mayröcker)\, 1982 dem Mülheimer Dramatikerpreis\, 1984 dem Großen Österreichischen Staatspreis und dem Georg-Büchner-Preis. 1995 erhielt er den Friedrich-Hölderlin-Preis und ein Jahr danach das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. \nMarica Bodrožić wurde 1973 in Dalmatien geboren. 1983 siedelte sie nach Hessen über. Sie schreibt Gedichte\, Romane\, Erzählungen und Essays\, die in über sechzehn Sprachen übersetzt wurden. Für ihr bisheriges Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet\, zuletzt mit dem Walter-Hasenclever-Literaturpreis\, dem Manès-Sperber-Literaturpreis für ihr Gesamtwerk sowie dem Irmtraud-Morgner-Preis. Marica Bodrožić lebt mit ihrer Familie als freie Schriftstellerin in Berlin und in einem kleinen Dorf in Mecklenburg. \nKerstin Hensel wurde 1961 in Karl-Marx-Stadt geboren. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester studierte sie am Institut für Literatur in Leipzig. Sie gilt als eine vielseitigsten und einflussreichsten Vertreterinnen der deutschen Gegenwartsliteratur. Ihr Werk umfasst Lyrik\, Romane und Erzählungen. Kerstin Hensel wurde 2015 in der Akademie der Künste Berlin für die Sektion Literatur als Stellvertretende Direktorin gewählt. Sie unterrichtet heute an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Kerstin Hensel lebt in Berlin. \nNorbert Hummelt wurde 1962 in Neuss geboren und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Für sein lyrisches Gesamtwerk wurde er 2021 mit dem Rainer-Malkowski-Preis ausgezeichnet. Zuvor hatte er u.a. den Hölty-Preis für Lyrik\, den Rolf-Dieter-Brinkmann-Preis\, den Mondseer Lyrikpreis sowie den Niederrheinischen Literaturpreis erhalten. Er übertrug T.S. Eliots Gedichtzyklen „Das öde Land“ und „Vier Quartette“ neu ins Deutsche und ist Herausgeber der Gedichte von W.B. Yeats. \nEine Kooperation des Literatur-in-Köln Archivs (LiK)\, des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto Jandl: Aleksandra Pawloff\, © Foto Bodrožić: Antonio Maria Storch\, © Foto Hensel: Susanne Schleyer\, © Foto Hummelt: Laura Baginski
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SUMMARY:Erling Kagge - Mein Nordpol. Eine Biografie
DESCRIPTION:Freitag\, 31. Oktober\, 19:30 Uhr Galerie Gisela Capitain\, Sankt-Apern-Straße 26\, 50667 KölnEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. \n\n\n\nZum siebten Geburtstag bekam Erling von seinen Eltern einen Globus. Er drehte ihn\, drehte und schaute auf Länder und Meere\, bis sein Blick am obersten Punkt hängen blieb. Das war\, inmitten einer blaugrauen Fläche\, der Nordpol. Konnte man dort hinreisen? Und wer reiste dort hin? Er las Abenteuerbücher\, begleitete Thor Heyerdal auf seinen Expeditionen\, war auf Skiern mit Fridtjof Nansen unterwegs. Befasste sich mit den Erzählungen der ersten erfolgreichen Polarreisenden und mit den Berichten über die Ungezählten\, die von ihren Expeditionen nicht zurückkehrten. Schließlich wurde er selbst zum Abenteurer. Am 4. Mai 1990 erreichte er zusammen mit Børge Ousland den Sehnsuchtsort seiner Kindheit. Nachdem sie 59 Tage lang ihre Schlitten durch Kälte\, Eis und Schnee gezogen hatten. War er während der Vorbereitung besessen von der Vorstellung\, es allen beweisen zu können\, so änderte sich am Ziel seine Haltung. Ging es nicht vielmehr um den Weg dorthin? Um die besondere Beziehung zum Nabel der Welt\, um das Eis\, das der fortschreitende Klimawandel rasant zum Schmelzen bringt? „Die Geschichte des Nordpols ist die Geschichte unseres Verhältnisses zur Natur“\, sagt Erling Kagge. Erling Kagge hat seine eigene Biografie des Nordpols verfasst. Es ist eine höchst persönliche\, philosophische\, klimapolitische\, lehrreiche – und vor allem spannende – Annäherung an den einen unvergleichlichen Ort. \n\n\n\nErling Kagge\, geboren 1963\, ist ein Verleger\, Autor\, Jurist\, Kunstsammler\, Bergsteiger und Vater von drei Töchtern. Er lebt in Oslo. Der norwegische Abenteurer hat als erster in der Geschichte die „drei Pole“ erreicht – den Süd- und Nordpol und den Mount Everest. Im Jahr 2017 erschien „Stille. Ein Wegweiser“\, 2018 „Gehen. Weiter gehen – Eine Anleitung.“ Seine Anleitung für angehende Kunstsammler\, „Große Kunst für kleines Geld“\, erschien 2019. \n\n\n\nEine Kooperation von NORLA – Norwegian Literature Abroad\, des Suhrkamp/Insel Verlags und der Buchhandlung Bittner. \n\n\n\n© Foto: Jonas Bendiksen/Agentur Focus/InselVerlag
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SUMMARY:David Foenkinos - Das glückliche Leben
DESCRIPTION:Mittwoch\, 29. Oktober\, 19:30 Uhr\nInstitut français\, Sachsenring 77\, 50677 Köln\nModeration: Carine Debrabandère\nDeutscher Text: Elena Fellisch\nEintritt: 8\,-€ / 5\,-€. Reservierung unter: info.koeln@institutfrancais.de\nEine Veranstaltung auf Französisch und Deutsch \nÉric macht auf einer Reise in Seoul eine so existenzielle Erfahrung\, dass er daraufhin das Glück seines Lebens selbst in die Hand nimmt. Bestsellerautor David Foenkinos erzählt wie kein anderer vom Neubeginn\, und warum wir ihn wagen sollten. Während einer Geschäftsreise läuft Éric Kherson müde und ausgebrannt durch die Straßen Seouls und landet in einem Happy Life – ein Ort\, an dem das Self-Help-Ritual der eigenen Fake-Beerdigung angeboten wird. Éric lässt sich spontan darauf ein. Umgeben von Stille und Dunkelheit spürt er plötzlich\, worauf es wirklich ankommt im Leben. Mit dem Ende vor Augen entscheidet sich der Vierzigjährige für den Neuanfang.\nZurück in Paris kündigt Éric seinen Job\, kümmert sich endlich um seinen Sohn\, nimmt wieder Kontakt zu seiner Mutter auf und importiert das koreanische Ritual nach Frankreich. Das Geschäft boomt. So erfährt auch seine Ex-Chefin Amélie davon. Sie besucht Éric\, weil sie endlich bereit ist für eine Veränderung. Es ist der Beginn einer zarten\, neuen Liebe.\nCharmant und tiefgründig zeigt uns David Foenkinos\, dass wir unser Leben jederzeit ändern können – wir müssen uns nur trauen. \nDavid Foenkinos\, 1974 geboren\, lebt als Autor und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane\, darunter der Millionenbestseller „Nathalie küsst“\, der mit Audrey Tautou verfilmt wurde\, „Charlotte“ und „Das geheime Leben des Monsieur Pick“. Seine Bücher werden in über 40 Sprachen übersetzt. \nEine Kooperation des Institut français Köln\, des Verlags Kiepenheuer & Witsch und der Buchhandlung Bittner. \n© Editions Gallimard / Photo Francesca Mantovani
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SUMMARY:Peter Stamm – Auf ganz dünnem Eis
DESCRIPTION:Montag\, 27. Oktober\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Jan Drees\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nGewohnt nahbar und subtil erzählt Peter Stamm in seinen neuen Erzählungen aus dem Leben seiner Figuren. Sie suchen nach einem Neuanfang\, müssen Kompromisse aushalten\, stellen sich den Krisen der Gegenwart: Nach einem Unfall in der Heimat unterrichtet ein Schweizer Skilehrer in einer westdeutschen Skihalle. Eine Schauspielerin verliert sich in ihren Figuren. Und Schnee und Eis bedecken eine verlassene Stadt. \nPeter Stamm zeigt in „Auf ganz dünnem Eis“\, wie kunstvoll und vielschichtig Geschichten auf wenigen Seiten erzählt werden können\, wie eine einzelne Erzählung einen länger beschäftigt als ein umfassender Roman. \nPeter Stamm\, geboren 1963\, studierte einige Semester Anglistik\, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus\, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt „Agnes“ 1998 erschienen sechs weitere Romane\, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken\, zuletzt die Romane „Weit über das Land“\, „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“\, „Das Archiv der Gefühle“ und zuletzt „In einer dunkelblauen Stunde“ sowie die Erzählung „Marcia aus Vermont“. Unter dem Titel „Die Vertreibung aus dem Paradies“ erschienen 2014 seine Bamberger Poetikvorlesungen sowie 2024 die Züricher Poetikvorlesungen „Eine Fantasie der Zeit“. „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“ wurde mit dem Schweizer Buchpreis 2018 ausgezeichnet. \nJan Drees ist Redakteur im Literaturressort des Deutschlandfunks und moderiert den „Büchermarkt“. Er ist Autor mehrerer Bücher\, darunter „Sandbergs Liebe“ (Secession) und „Hartmut Lange. Literatur der Krise“ (Arco). \nEine Kooperation des Deutschlandfunks und der Buchhandlung Bittner. \n© Jule Kuehn
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SUMMARY:Belinda Cannone – Auf einem dünnen Seil
DESCRIPTION:Mittwoch\, 15. Oktober um 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Monika Lustig und Tobias Scheffel\nDeutscher Text: Monika Lustig\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung\nEine Veranstaltung auf Französisch und Deutsch \nIn diesen zehn Erzählungen holt Belinda Cannone mit ihrer großartigen Sprachkunst die an die Ränder der Gesellschaft Gedrängten\, die Flüchtenden\, Sprachlosen\, Ungehörten\, Unsichtbaren zurück ins gleißende Licht unserer Aufmerksamkeit; auch solche\, die sich bewusst entziehend alle gesellschaftlichen Werte in Frage stellen. Wie die zwanzigjährige Céleste\, die mit ihrer Mutter in einem abgelegenen Tal in einer „Solidaritätsgemeinschaft“ lebt\, ihr Zuhause verlässt\, um im eisigen Wald unterzutauchen\, mit den Tieren zu leben. Solche\, die in ihrem grausamen Schicksal durch die magische Verbindung zur Natur ihre Stärke entdecken: Wie drei von den Eltern verlassene Geschwister\, deren jüngster Bruder von Jugendlichen misshandelt wird und in Todesgefahr „den Riesen in sich entdeckt“. \nIn diesen leicht erzählten Geschichten\, die tief eindringen in die Abgründe unserer Zeit\, bis zurück zum nazibesetzten Frankreich\, den Jugoslawienkriegen\, den „europäischen Außengrenzen“ wird in jeder der Geschichten eine ganze Welt eingefangen. \nBelinda Cannone\, Romancière\, Essayistin\, von sizilianisch-korsischen Eltern in Tunesien geboren\, lebt in Paris und in der Normandie. Sie ist eine der großen kritischen Stimmen Frankreichs. Ihre Themen: Feminismus\, Antisemitismus\, Rassismus. Vielfach preisgekrönt\, u.a.: Essay-Preis der Académie française. 2020 erschien ihr erfolgreicher Roman „Vom Rauschen und Rumoren der Welt“\, nach dem auch ein Hörspiel (WDR) entstand. \nMonika Lustig\, 1953 in Karlsruhe geboren\, hat in Heidelberg Philosophie und Germanistik studiert und ist 1979\, anstatt zu promovieren\, nach Italien emigriert. Sie war u.a. als Lektorin und Agentin tätig. Für ihre Übersetzungen aus dem Italienischen erhielt sie mehrere Stipendien. 2018 gründete sie den Verlag Edition CONVERSO. \nTobias Scheffel\, 1964 in Frankfurt am Main geboren\, studierte Romanistik\, Geschichte und Geographie in Tübingen\, Tours (Frankreich) und Freiburg. Er lebt in Freiburg\, wo er als Übersetzer aus dem Französischen arbeitet. 2005 erhielt er den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis für seine Übersetzungen der Romane von Robert Bober und Fred Vargas\, 2011 den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für das Gesamtwerk eines Übersetzers. \nEine Kooperation der Edition CONVERSO und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto: Lionel Cannone
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SUMMARY:Marko Dinić – Buch der Gesichter
DESCRIPTION:Dienstag\, 7. Oktober\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christoph Danne\nEintritt: 10\,-€ / 8\,-€. VVK über die Buchhandlung \nBelgrad 1942: Der Tag\, an dem das okkupierte Serbien für »judenfrei« erklärt wird\, ist der Tag\, an dem Isak Ras seinen vielleicht letzten Streifzug durch die Stadt wagt. Er ist auf der Suche nach den Überresten seiner verschütteten Vergangenheit: Was ist vor 21 Jahren geschehen\, als Isaks Mutter spurlos verschwand? Hatten die Anarchisten Rosa und Milan damit zu tun? Oder die mysteriösen Doppelgänger\, die in der Stadt herumliefen? Acht Kapitel\, acht unterschiedliche Perspektiven ergeben am Ende dieses großen Romans die Lösung eines gewieften Rätsels. \nMarko Dinić ist ein beeindruckender Text gelungen\, eine Geschichte Serbiens und Europas im zwanzigsten Jahrhundert. Sein „Buch der Gesichter“ ist Erinnerungsliteratur in moderner Form und nominiert für den Deutschen Buchpreis 2025. \nMarko Dinić wurde 1988 in Wien geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Belgrad. Er studierte in Salzburg Germanistik und jüdische Kulturgeschichte. 2019 erschien bei Zsolnay sein erster Roman „Die guten Tage“. \n„Die Menschen\, über die Marko Dinić schreibt\, verlieren sich in den Schrecken der Historie eben nicht. Ihre Hoffnungen\, ihre Kämpfe werden sichtbar durch die Kraft der Literatur.“ Clemens Meyer \nGefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln. \n© Foto: Apollonia Theresa Bitzan
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SUMMARY:Ralf König – Pflaumensturz und Sahneschnitten
DESCRIPTION:Die Knollennasen – unverwechselbar. Die Inhalte – bahnbrechend. Der Zeichner – ein Star. \nWir feiern den 65. Geburtstag des bekannten Comic-Zeichners – und zwar gebührend mit mehr als 100 Seiten Comics\, die bisher noch nie auf Deutsch in Buchform veröffentlicht wurden. Eingeladen zur Party sind viele seiner beliebten Figuren: Konrad und Paul natürlich\, aber auch Spargel oder Berthold und die Pfundskerle. \n65 Jahre Ralf König – das heißt auch: Wir nehmen uns Zeit für einen Rückblick auf sein Leben und Werk. Ralf König führt durch den Abend\, selbstverständlich angereichert mit vielen Fotos\, Skizzen und Texten\, die einen Einblick in sein Leben und seine Arbeit geben. \nRalf König ist 1960 in Soest geboren und hat sein Studium der freien Graphik an der Kunstakademie Düsseldorf absolviert. Ab 1980 veröffentlichte er Comics in diversen Schwulenmagazinen. Seinen Durchbruch hatte er mit „Der bewegte Mann (1987)“\, der sowohl als Comic wie auch als Film ein großes Publikum eroberte. Er erhielt vielfache Auszeichnungen und nahm an zahlreichen Ausstellungen teil\, zum Beispiel 2012 im Kölnischen Stadtmuseum zu den Elftausend Jungfrauen bei „Das Ursula-Projekt“. Seine Comics sind in 18 Sprachen übersetzt worden. 2014 erhielt er den Max-und-Moritz-Preis für sein Lebenswerk. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \n© Foto: vvg Köln
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SUMMARY:„Pflaumensturz und Sahneschnitten“ - Signierstunde mit Ralf König
DESCRIPTION:65 Jahre Ralf König! \nNeuer Termin! Donnerstag\, 7. August\, 16:00 Uhr\nBuchhandlung Klaus Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt frei \nDie Knollennasen – unverwechselbar. Die Inhalte – bahnbrechend. Der Zeichner – ein Star. \nAuch wenn der bekannteste deutsche Comic-Zeichner gerne mal mit seinem Alter hadert: Wir feiern seinen 65. Geburtstag trotzdem gebührend – und zwar mit mehr als 100 Seiten Comics\, die bisher noch nie auf Deutsch in Buchform veröffentlicht wurden. Eingeladen zur Party sind viele seiner beliebten Figuren: Konrad und Paul natürlich\, aber auch Spargel oder Berthold und die Pfundskerle. \n65 Jahre Ralf König – das heißt auch: Wir nehmen uns Zeit für einen Rückblick auf sein Leben und Werk. Und zwar im ausführlichen Interview mit Journalist und Comic-Experte Alex Jakubowski. Selbstverständlich angereichert mit vielen Fotos\, Skizzen und Texten\, die einen wunderbaren Einblick in Ralfs Leben und Arbeit geben. \nHerzlichen Glückwunsch\, Ralf! \nIn Kooperation mit dem Egmont Verlag. \n© VVG-Koeln
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SUMMARY:ANDERLAND V - Jürgen Beckers Lyrik und Vorstellung der Literaturzeitschrift „die horen“ mit Jennifer de Negri\, Guy Helminger\, Sabine Küchler\, Jürgen Nendza & Boris Becker
DESCRIPTION:Mittwoch\, 21. Mai 2025\, 19:30 Uhr\nsprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nWir freuen uns\, dass im Rahmen der im April erscheinenden neuen Nummer der „horen“ (mit Schwerpunkt-Thema Kölner Lyrik) vier Autorinnen und Autoren aus ihren darin veröffentlichten Texten lesen werden. Im zweiten Teil werden wiederum die vier Auftretenden ihre Lieblingsgedichte von Jürgen Becker vortragen. Zudem wird Boris Becker Fotografien zeigen und Sabine Küchler ein paar einleitende Sätze zu Leben und Werk Beckers geben. \nJennifer de Negri\, geb. 1981\, lebt in Köln\, veröffentlicht Lyrik und Prosa. Sie studierte Theaterregie sowie Literarisches Schreiben an der KHM. 2021 erschien ihr Lyrikband „Triebe klimatischer Verhältnisse“ im Berliner SUKULTUR Verlag. Als Stipendiatin verschiedener Sparten nahm sie an Festivals und Werkstätten teil. Sie erhielt Preise und Nominierungen\, u.a. open mike und Literarischer März. Sie ist Co-Kuratorin der queer-feministischen Lesereihe [OHNE PRONOMEN]. Im Frühjahr 2025 erscheint der Gedichtband „reise nach BABYlon“ in der parasitenpresse. \nGuy Helminger\, geb. 1963 in Esch-sur-Alzette (LUX)\, lebt seit 1985 in Köln. Er veröffentlicht Lyrik\, Romane\, Reiseberichte und Hörspiele\, zudem ist er (mit Navid Kermani) Gastgeber des Literarischen Salons in Köln. Längere Aufenthalte u.a. in Indien\, Iran\, Jemen\, Südafrika und Brasilien. 2012 Poetik-Dozentur der Universität Duisburg-Essen. 2016 Dresdner Lyrikpreis\, 2022 gewann er den Lyrikpreis Meran. Zuletzt erschien „Das Geräusch der Stillleben“ bei capybarabooks\, Luxemburg. \nJürgen Nendza\, geb. 1957 in Essen. Er ist Verfasser von Gedichten\, Essays\, Prosa\, Hörspielen und Radio-Features\, zudem Arbeiten als Herausgeber. Er erhielt u.a. 1998 den Lyrikpreis Meran und 2018 den Christian-Wagner-Preis für das lyrische Gesamtwerk. Letzte Veröffentlichung war „Auffliegendes Gras“ im Leipziger poetenladen. \nSabine Küchler\, geb. 1965 in Bremen\, lebt in Köln. Sie veröffentlicht Lyrik\, Prosa sowie Hörspiele. Zudem ist Küchler als literarische Übersetzerin und Moderatorin tätig. Diverse Preise und Stipendien\, im Auftrag des Goethe-Instituts bereiste sie Argentinien und die Türkei. Sie arbeitet als Redakteurin beim Deutschlandfunk. \nBoris Becker\, geb. 1961 als Sohn des Schriftstellers Jürgen Becker\, studierte an der Hochschule der Künste Berlin und an der Kunstakademie Düsseldorf. Er wird mit seinem Werk zur Düsseldorfer Photoschule gezählt. Für 1997/98 wurde ihm ein Stipendium in der Villa Massimo in Rom zuerkannt. Becker lebt und arbeitet in Köln. \nJürgen Becker\, geb. 1932 in Köln. Er arbeitete für den WDR und in den Verlagen Rowohlt und Suhrkamp. Zwanzig Jahre lang\, bis 1993\, leitete er die Hörspielredaktion des Deutschlandfunks. Jürgen Beckers Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet\, u.a. erhielt er den Preis der Gruppe 47\, den Literaturpreis der Bayerischen Akademie der schönen Künste\, das Stipendium der Villa Massimo\, den Bremer Literaturpreis\, den Heinrich-Böll-Preis. Jürgen Becker war Mitglied der Akademie der Künste in Berlin-Brandenburg\, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung\, der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur\, sowie des PEN-Clubs. 2014 wurde Jürgen Becker schließlich als „maßgebliche Stimme der zeitgenössischen Poesie“ mit dem Georg-Büchner-Preis geehrt. Jürgen Becker verstarb am 7. November 2024 in Köln. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Literatur-in-Köln Archiv (LiK)\, der Buchhandlung Bittner und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln statt. \n© de Negri: Laura Lang\, Helminger: Ilona Renner\, Küchler: Ünal Üner\, Nendza: Dirk Skiba
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SUMMARY:Hans Bender zum 10. Todestag - „Zeitverwandtschaft – Ein halbes Jahrhundert Literatur in Essays\, Rezensionen und Würdigungen. 1953-2003“
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Horst Bürger\, Gabriele Ewenz und Walter Hörner\nDonnerstag\, 15. Mai\, 19:30 Uhr\nsprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln\nEintritt: 5\,-€. VVK über die Buchhandlung \nMit einer Buchvorstellung ehrt das Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) Hans Bender\, der vor zehn Jahren in Köln starb. Benders facettenreiches Werk\, das Kurzgeschichten\, Romane\, Gedichte\, Aufzeichnungen und Vierzeiler umfasst\, steht gleichwertig neben seiner Herausgebertätigkeit. Hans Bender lebte und arbeitete über 50 Jahren in Köln\, von hier aus betrieb er bis 1980 die redaktionelle Arbeit der Zeitschrift „akzente“\, die bis heute zu den renommiertesten deutschen Literaturzeitschriften zählt. Durch die Herausgabe von Anthologien hat sich Bender um die Förderung neuer Dichtung verdient gemacht. Sein erstaunliches Gespür für schriftstellerische Qualität verhalf vielen noch unbekannten Autoren auf das literarische Parkett.\nMichael Krüger\, der langjährige Freund und Verleger von Hans Bender schrieb einmal\, dass man fünf Bände mit den Zeugnissen aus einem langen Leben mit und für die Literatur füllen könnte. Aus diesem schier unerschöpflichen Material haben Horst Bürger und Walter Hörner eine Textauswahl zusammengestellt\, die chronologisch nach Erscheinungsjahren geordnet fünfzig Jahre umfasst. So entsteht eine Literaturgeschichte ganz persönlicher Art – von dem bedeutsamen Französisch-Deutschen Schriftstellertreffen im Jahr 1953 in Paris bis zur ungewöhnlichen Begegnung mit Thomas Bernhard 2011. \nHans Bender\, 1919 in Mühlhausen/Kraichgau geboren\, lebte seit 1959 in Köln. Er studierte Literatur- und Kunstgeschichte in Heidelberg. Bender war Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Zahlreiche Auszeichnungen\, zuletzt Kulturpreis Köln 2000 sowie Ehrengabe 2006 der Deutschen Schillerstiftung von 1859\, Weimar. Hans Bender starb 2015 in Köln. \nHorst Bürger\, Jahrgang 1945\, geboren während der Evakuierung aus Köln nach Wolfen Bitterfeld. Im Herbst 1945 Rückkehr nach Köln. Nach seinem Schulabschluss begann er eine Lehre als Buchhändler. Das Interesse an diesem Beruf wurde durch seine Arbeit im berühmten Taschenbuchkeller von Gerhard Ludwig geweckt. Er studierte Deutsch und Geschichte an der Universität Köln. Während des Studiums arbeitete er im Büro der Zeitschrift Akzente in Köln\, die damals von Hans Bender allein herausgegeben wurde. Nach dem Staatsexamen 1976 wurde er Lehrer. Außerdem studierte er zwei Jahre italienische Literatur in Perugia. Dann trat er seine erste Lehrerstelle in Kleve am Niederrhein an. Er war Mitarbeiter an einigen Anthologien von Hans Bender. Horst Bürger war mit Hans Bender bis zu dessen Tod befreundet. \nGabriele Ewenz\, Dr. phil.\, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft\, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Bonn und Berlin. Seit 2009 ist sie Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). \nWalter Hörner\, Jahrgang 1951\, geboren in Bad Mergentheim\, begann nach acht Jahren Volksschule eine Müllerlehre. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diesen Beruf nach einigen Jahren. Nach verschiedenen Beschäftigungen in der Wirtschaft machte er von 1980 bis 1983 sein Abitur am Abendgymnasium Aachen und studierte danach Geschichte und Geographie an der Universität Bonn. Im gleichen Jahr gründete er mit Bernhard Albers in Aachen die Rimbaud Verlagsgesellschaft. Bis zum Jahr 2019 war er zusammen mit Albers Geschäftsführer des Rimbaud Verlags. Dort erschienen im Lauf der Jahre die Werke von Hans Bender. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv in Kooperation mit der Buchhandlung Bittner. \n© Hans Georg Schwark
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SUMMARY:„Und vor mir ein ganzes Leben“ - Eliška Bartek im Gespräch mit Michael Maar
DESCRIPTION:Dienstag\, 29. April\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€\nVVK über die Buchhandlung \n„Und vor mir ein ganzes Leben“ erzählt die furchtbare und zu Herzen gehende\, drastisch-komische Lebensgeschichte eines Mädchens aus gutem Hause\, das nach dem Einmarsch der Russen in Prag beschließt\, ihrer Heimat unter Lebensgefahr den Rücken zu kehren. Mithilfe einer Anzeige – „Schöne Tschechin sucht Mann zum Heiraten“ – zettelt sie die Flucht im Kofferraum an und begibt sich damit auf eine Odyssee\, die sie in ihrem unbezwingbaren Freiheitsdrang an deutschen Gartenzwergen vorbei in die Schweiz befördern wird. Ihren Weg pflastern Männer\, denen sie auch oft genug zum Opfer fällt. Voller Leidenschaft\, flamboyant und unkonventionell\, schildert die Autorin\, wie eine früh emanzipierte Kämpferin schließlich als Mensch und Künstlerin ankommt\, im ganzen Leben und bei sich. \nEliška Bartek\, Malerin\, Fotografin und Autorin\, geboren 1950 in Nový Jičín\, wuchs in Prag auf und hat als junge Frau den Einmarsch der sowjetischen Truppen in ihre Heimatstadt miterlebt. Nach ihrer unter dramatischen Umständen geglückten Flucht in den Westen im Jahr 1972 erwarb sie 1975 die Schweizer Staatsbürgerschaft. Von 1979 bis 1983 besuchte sie die Züricher Hochschule der Künste. 1996 wurde sie als Stipendiatin des österreichischen Bundesministeriums für Bildung\, Wissenschaft und Kultur Mitglied im Künstlerhaus Wien und erhielt das Diplom der Masaryk Academy of Art\, Prag. Für ihre künstlerischen Arbeiten erfährt sie internationale Anerkennung. Seit 1997 lebt und arbeitet Eliška Bartek im Tessin und in Berlin. \nMichael Maar\, geboren 1960\, ist Germanist\, Schriftsteller und Literaturkritiker. Bekannt wurde er durch „Geister und Kunst. Neuigkeiten aus dem Zauberberg“ (1995)\, für das er den Johann-Heinrich-Merck-Preis erhielt. 2002 wurde er in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen\, 2008 in die Bayerische Akademie der Schönen Künste\, 2010 bekam er den Heinrich-Mann-Preis verliehen. Das Buch „Die Schlange im Wolfspelz. Das Geheimnis großer Literatur“ stand lange auf der Spiegel-Bestsellerliste. Zuletzt erschien in einer Neuausgabe „Das Blaubartzimmer“. Michael Maar hat zwei Kinder und lebt in Berlin. \nFoto Bartek: Johannes Kretzschmar\, Foto Maar: privat
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SUMMARY:"Erbarmen" - Lídia Jorge im Gespräch mit Steven Uhly und Christian Ruzicska
DESCRIPTION:Freitag\, 4. April um 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christian Ruzicska\nÜbersetzung: Steven Uhly\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. VVK über die Buchhandlung \nDona Alberti sitzt im Rollstuhl\, kann ihre Hände kaum noch benutzen und erzählt einem Aufnahmegerät aus ihrem Leben im Hotel Paraíso\, einem Altenheim\, wo sie aus freien Stücken lebt\, seit ein banaler Unfall sie ihrer Selbständigkeit beraubt hat. Das sind die Koordinaten von Lídia Jorges jüngstem und vielleicht persönlichstem Roman. Die alte Dame erzählt von ihrem Alltag\, den Auseinandersetzungen und Freundschaften mit jungen Pflegerinnen und anderen Mitbewohnern\, ihrer heimlichen Liebe zu einem Mann\, der kurz darauf stirbt\, ihre nächtlichen Kämpfe mit einem Alter Ego\, das ihr schwindendes Wissen herausfordert. Immer wieder kreisen ihre Gefühle um die schwierige Liebe zur Tochter\, einer Schriftstellerin\, der sie vorwirft\, nur deshalb nicht reich und berühmt zu sein\, weil sie vom Elend Namenloser erzählt\, anstatt endlich Taten berühmter Menschen zu beschreiben. Der Generationskonflikt mit autobiographischen Zügen wird zum Verhandlungsort einer sozial fundierten Poetik. \n„Erbarmen“ wirft ein kritisches Licht auf unsere Gegenwart\, vermeidet aber frontale Angriffe und stellt uns stattdessen geschickt vor grundsätzliche Fragen: Was ist Wissen in einer Zeit der totalen Verfügbarkeit von Information? Was zählt wirklich im Leben angesichts der Tatsache\, dass wir alle dem Tod entgegengehen? Welche Funktion hat das geschriebene Wort in diesem Zusammenhang? Wer sich mit der Autorin auf die Suche nach Antworten begibt\, gerät in einen subtil entfalteten Erzählstrom\, der uns geschickt auch dort zu tragen vermag\, wo wir den Wirklichkeiten des Lebens die Hand reichen müssen. \nLídia Jorge\, geboren 1946 in Boliqueime im Süden Portugals studierte französische Literatur in Lissabon und verbrachte einige Jahre damit\, während des Unabhängigkeitskampfes in Angola und Mosambik zu unterrichten. Sie lebt heute in Lissabon. Mit ihren ersten beiden Romanen gehörte sie zur Avantgarde der zeitgenössischen portugiesischen Literatur und hat seitdem zahlreiche renommierte Auszeichnungen für ihre Arbeit erhalten. 2021 nahm Lídia Jorge eine Professur an der Universität Genf an\, auf die 2022 die Einrichtung des Lídia-Jorge-Lehrstuhls an der University of Massachusetts Amherst folgte. Ihr Roman „Erbarmen“ wurde mit sechs renommierten Preisen ausgezeichnet\, darunter der Médicis étranger 2023 und der Transfuge Prize for the Best Lusophone Novel 2023. \nChristian Ruzicska\, geboren 1970 in Brilon-Wald\, Deutschland\, erwarb 1989 die Hochschulreife und studierte anschließend Germanistik und Philosophie an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. 1998 war er Mitbegründer des Tropen Verlags in Köln. Neben seiner Tätigkeit als Verleger arbeitete er ab 1999 als Dramaturg mit dem Regisseur Albert Lang zusammen und betreute verschiedene Staatstheaterproduktionen in Wien\, Düsseldorf\, Linz und Nürnberg. Er ist seit der Gründung im Jahr 2009 Geschäftsführer und Verleger des Secession Verlags. Er übersetzt aus dem Französischen und Englischen Autoren wie Hélène Bessette\, Emmanuelle Bayamack-Tam\, Deborah Feldmann und Jérôme Ferrari. Der Secession Verlag wurde 2019\, 2020\, 2022 und 2024 mit dem Deutschen Verlagspreis sowie 2021 mit dem Großen Berliner Verlagspreis ausgezeichnet. \nSteven Uhly wurde am sechsten Juni 1964 in Köln geboren. Sein Vater ist Bengale aus Chittagong\, seine Mutter Deutsche aus Gerolstein. Uhly wuchs mit seiner Mutter und seinem spanischen Stiefvater auf. Nach dem Abitur verbrachte er ein Jahr in Valencia\, Spanien\, wo er sich zum Dolmetscher und Übersetzer ausbilden ließ. Anschließend studierte er spanische\, portugiesische und deutsche Literaturwissenschaften in Köln\, Bonn und Lissabon. Ab 1995 erhielt Uhly ein Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2002 übernahm er die Leitung des deutschen Instituts der Bundesuniversität in Belém do Pará. Er blieb viereinhalb Jahre in Brasilien. Nach seiner Rückkehr gründete er gemeinsam mit seiner Frau den Münchner Frühling Verlag\, der sich vor allem mit der Herausgabe der Reihe einmaleingedicht einen Namen gemacht hat. Steven Uhly lebt mit seiner Familie in München. Er übersetzt Lyrik und Prosa aus dem Spanischen\, Portugiesischen und Englischen. \n©Foto Jorge: Frank Ferville\, © Fotos Uhly und Ruzicska: Matthias Bothor
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SUMMARY:Signierstunde mit Christian Kracht
DESCRIPTION:Montag\, 24. März um 16:00 – 17:00 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln \nChristian Kracht signiert gerne zuvor in der Buchhandlung erworbene Exemplare seines neuen Romans. \nAbends\, um 19:30 Uhr\, stellt er sein neues Buch „Air“ bei der lit.COLOGNE vor.\nTickets für die Veranstaltung:\nhttps://www.litcologne.de/de/programm/lit-cologne-25/christian-kracht-air \nIn der kleinen schottischen Stadt Stromness auf den Orkney Inseln lebt Paul\, ein Schweizer Dekorateur und Inneneinrichter. Als er von einem Design-Magazin einen obskuren\, aber lukrativen Auftrag aus Norwegen erhält\, begibt er sich auf eine Reise\, die ihn an die Grenzen seiner Welt und weit darüber hinaus führt. Christian Krachts Roman aus dem Geiste einer radikalen Romantik erzählt eine faszinierende Geschichte vom Hier und vom Dort und katapultiert uns aus unserem Jetzt\, aus unserer spätmodernen\, leerlaufenden Zivilisation in eine gleißende\, verspiegelte Landschaft der Literatur. Unser Leben: ein Traum. \nChristian Kracht\, 1966 in der Schweiz geboren\, zählt zu den modernen deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Romane „Faserland“\, „1979“\, „Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten“\, „Imperium“\, „Die Toten“ und „Eurotrash“ sind in über 30 Sprachen übersetzt. \n© Frauke Finsterwalder und Håkan Liljemärker
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SUMMARY:Signierstunde mit Tomas Espedal
DESCRIPTION:Montag\, 24. März um 14:00 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln \nAbends\, um 19:00 Uhr\, stellt Tomas Espedal sein neues Buch „Lust“ im Gespräch mit seinem Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel bei der lit.COLOGNE vor. Den deutschen Text liest Gerd Köster.\nTickets für diese Veranstaltung gibt es hier:\nhttps://www.litcologne.de/de/programm/lit-cologne-25/schriftsteller-eine-gute-idee-tomas-espedal-und-gerd-koester-gehen-der-frage-auf-den-grund \nWie wird man ein Schriftsteller? Ist es möglich\, das Schreiben zum Beruf zu machen? Kann man davon leben? Und was für ein Leben wird das sein? In seinem jüngsten Buch „Lust“ verbindet Tomas Espedal Autobiografie und Bildungsroman und geht dieser Frage nach vierzig Jahren des Schreiben nach. Dabei verwebt er Leben und Literatur auf bezwingende Weise miteinander. Der Doppeldeutigkeit des Titels wird er dabei auf mehr als eine Weise gerecht: „Lust“ ist ein Roman über das Lesen und das Schreiben. Über das Vergessen und das Erinnern. Über Reisen und Liebesaffären. Über die Bedeutung des Ortes für das Schreiben. Über Städte. Über Kopenhagen und das Leben der Schriftsteller. Über die Suche nach den idealen Schreiborten und Arbeitszeiten. Über das Schreiben in der Nacht. Über das Schreiben mit der Hand. Über Freundschaften. Und nicht zuletzt über Geld und gute und schlechte Wirtschaft. \nTomas Espedal\, 1961 in Bergen geboren\, gab sein literarisches Debut 1988 mit dem Roman „En vill flukt av parfymer“ („Eine wilde Flucht vor dem Parfüm“). Seither veröffentlichte er zahlreiche\, mit vielen Preisen ausgezeichnete Romane und gilt neben seinem Freund Karl Ove Knausgård als einer der wichtigsten Schriftsteller Skandinaviens. \nFoto: Dag Knudsen
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SUMMARY:Etel Adnan - Ein Abend zum 100. Geburtstag der Malerin und Dichterin mit Angela Winkler und Klaudia Ruschkowksi
DESCRIPTION:Die Schauspielerin Angela Winkler liest aus Etel Adnans Prosa und Dichtung\nDie Herausgeberin und Übersetzerin Klaudia Ruschkowski gibt über Text und Bild Einblick in Etel Adnans Leben und Werk \nSamstag\, 22. Februar um 19:30 Uhr\nSanta Clara Keller\, Am Römerturm 3\, 50667 Köln\nEintritt: 14\,-€ / 10\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nAm 24. Februar 2025 wäre die Dichterin\, Essayistin\, Philosophin und Malerin Etel Adnan 100 Jahre alt geworden. In der Edition Nautilus erscheint zu diesem Anlass ihr Buch „Hochbranden“. Etel Adnans Denken\, ihre Neugier\, ihr Scharfsinn\, ihre politische Weitsicht und die spezielle Art ihrer Wahrnehmung\, die in ihren Werken vielgestaltig zum Ausdruck kommt\, machen sie zu einer der wichtigsten literarischen und künstlerischen Stimmen unserer Welt. \n„Hochbranden“ ist einer der letzten Texte Etel Adnans; er folgt der Bewegung einer Dichterin durch ihr nächtliches Haus. Sie stößt sich an Möbeln und öffnet die Fenster nach innen\, zur hohen See der Wahrnehmung. Sie lädt uns ein\, ihr auf ihr Boot zu folgen\, überbordend von Erinnerungen\, beflaggt mit Fragen. Dann lichtet sie die Anker mit der energischen Strenge einer Denkerin\, die ein zutiefst neugieriges Leben geführt hat\, wirft die Illusion des Wissens über Bord und nimmt uns mit auf die Erkundung der Realität\, der Grenzen des Selbst und der menschlichen Spezies. Wir brechen auf in eine unbekannte Zukunft. Dem Text „Hochbranden“ stehen die „Gespräche mit meiner Seele I\, II und III“ zur Seite sowie ein aus verschiedenen Interviews und Texten kombiniertes imaginäres Gespräch zwischen ihr und Klaudia Ruschkowski. \nEtel Adnans runder Geburtstag fällt ferner zusammen mit dem 45-jährigen Bestehen der Buchhandlung. Zwei Gründe zu feiern! \nEtel Adnan (Beirut 1925 – 2021 Paris)\, Dichterin\, Malerin\, Journalistin und Philosophin\, ist eine bedeutende Vertreterin der Moderne. Sie verbrachte ihr Leben zwischen dem Libanon\, Frankreich und Kalifornien. Ihr Werk zeichnet sich durch einen großen gelebten Austausch zwischen der arabischen und der westlichen Welt aus\, es verbindet unterschiedliche Kunstformen\, Medien\, Sprachen und Kulturen. Neben der Vielfalt der Formen ist es durch die Wiederkehr von „Kraftlinien“ gekennzeichnet\, die sich durch ihre gesamte Arbeit ziehen: Natur und eine spezifische Beziehung zur Erde\, Revolte und Engagement\, Widerstand gegen Kriege und jede Art der Unterdrückung. Etel Adnans schriftstellerisches Werk wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Ihre künstlerischen Arbeiten sind in Ausstellungen und Museen weltweit zu sehen. \nKlaudia Ruschkowski ist Autorin\, Dramaturgin\, Kuratorin\, Herausgeberin und Übersetzerin aus dem Italienischen und Englischen und hat seit 1997 mit Etel Adnan zusammengearbeitet. Sie lebt in Italien und in Berlin. \nAngela Winkler\, geboren 1944 in Templin\, ist Theater- und Filmschauspielerin. Engagements u. a. an der Freien Volksbühne Berlin\, am Burgtheater Wien (mit Peter Zadek) und am Berliner Ensemble. Winkler spielte unter Regie von Volker Schlöndorff in „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ und „Die Blechtrommel“. Zudem erhielt sie mehrere Preise\, u.a.: Deutscher Filmpreis 1976\, Auszeichnung der Deutschen Akademie für Fernsehen 2015\, Deutscher Schauspielpreis 2019. \n© Adnan: Felix Grünschloß\, © Winkler: Joachim Gern\, © Ruschkowski: Antonio Maria Storch
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SUMMARY:AUSVERKAUFT! Thomas Hüetlin\, Matthias Brandt und Helge Malchow: „Man lebt sein Leben nur einmal“. Marlene Dietrich und Erich Maria Remarque
DESCRIPTION:AUSVERKAUFT\nThomas Hüetlin im Gespräch mit Helge Malchow\n„Man lebt sein Leben nur einmal“\nMarlene Dietrich und Erich Maria Remarque\nMatthias Brandt liest aus Texten von Erich Maria Remarque\nDonnerstag\, 28. November um 19:30 Uhr\nSanta Clara Keller\, Am Römerturm 3\, 50667 Köln\nEintritt: 14\,-€ / 12\,-€: VVK über die Buchhandlung \nSeptember 1937. Die Filmfestspiele von Venedig sind gerade zu Ende gegangen. Auf der Terrasse des Hotels Excelsior am Lido sitzt die Hollywood-Diva Marlene Dietrich mit Josef von Sternberg\, der sie als Regisseur von „Der blaue Engel“ zum Weltstar gemacht hat. Dann tritt ein anderer Ausnahmekünstler an den Tisch\, stellt sich vor und beginnt einen charmanten Smalltalk: der deutsche Schriftsteller Erich Maria Remarque\, der mit seinem Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ Weltruhm erlangt hat.\nIn diesem Moment beginnt eine der wildesten Liebesaffären des 20. Jahrhunderts\, eine Amour fou\, die nur wenige Jahre dauert\, eine Liebesgeschichte voller Vergnügungen und Ekstasen\, voller Enttäuschungen und Neuanfängen auf dem Hintergrund der heraufziehenden Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. Beide sind wie Zehntausende auf der Flucht vor dem Terrorsystem der Nazis in ihrem Heimatland\, beide stecken in schmerzhaften Schaffens- und Karrierekrisen. Auf der Basis von Tagebüchern\, Briefwechseln und Erinnerungen vieler Begleiter und Zeitgenossen erzählt Thomas Hüetlin im Stil einer fesselnden Reportage die Geschichte einer Jahrhundertliebe zweier Lichtgestalten der deutschen Kultur im Angesicht des heraufziehenden Schreckens. \nThomas Hüetlin\, geboren 1961\, war lange Reporter beim SPIEGEL sowie Korrespondent in New York und London. Er erhielt für seine Arbeit zahlreiche Auszeichnungen wie den Egon-Erwin-Kisch-Preis\, den Henri-Nannen-Preis und den Deutschen Reporterpreis. Er veröffentlichte u. a. „Mein Leben am Limit/Gespräche mit Reinhold Messner“\, „Udo“ (mit und über Udo Lindenberg) und „Berlin\, 24. Juni 1922/Der Rathenaumord“. \nMatthias Brandt\, geboren 1961 in Berlin\, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er ist vielfach ausgezeichnet worden\, zuletzt erhielt er die Carl-Zuckmayer-Medaille. Brandt ist Autor von „Blackbird“ und „Raumpatrouille“. \nHelge Malchow\, geboren 1950 in Bad Freienwalde\, aufgewachsen in Düsseldorf/Neuss. Ab 1993 Cheflektor\, ab 2002 Verleger bei Kiepenheuer & Witsch. 2010 wurde er mit dem NRW-Verdienstorden ausgezeichnet. \n© Foto Hüetlin: Joachim Gern\, © Foto Brandt: Matthias Scheuer\, © Foto Malchow: Melanie Grande
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SUMMARY:Im Ziegelplattengrab
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Anne Storch und Peter Rosenthal\nEine Wanderung führt durch eine geheimnisvolle Landschaft der Erinnerungen\, des Grauens\, aber auch der Magie – und endet dann doch nur mit einer spätabendlichen Taxifahrt\, so als sei alles wie immer. Aber dann gerät die Fahrt durch eine lange Umleitung und endlose Themenparks zu einer Reise\, die die ganze Nacht dauert. Der Fahrer und seine Passagierin tun das\, was in einer durchreisten Nacht zu tun ist: sie erzählen. Dabei teilen sie in dieser dystopischen Geschichte einer verunglückten Zukunft ihre Erfahrungen in einer Welt\, in der nichts mehr unverfügbar und alles käuflich ist. Warum ihnen beiden dennoch die Worte noch nicht ausgegangen sind und ihre Erzählungen noch immer auch in die sonst längst versperrten Orte des Fabulierens und der Verwandlung führen\, wird erst am Ende dieser Nacht klar. In diesem Roman geht es um die Porosität und die Magie der Sprache sowie der Macht des Staunens und der Verwunderung. \nAnne Storch ist Professorin für Afrikanistik an der Universität zu Köln. Ihre Forschungsschwerpunkte sind verschiedene afrikanische Sprachen\, indigene Theorien kommunikativer Praktiken und die kritische Auseinandersetzung mit dem kolonialistischen Grundlagen der Sprachwissenschaft und ihren patriarchalischen Ordnungen. 2017 wurde Storch mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. \nPeter Rosenthal\, geb. in Rumänien\, lebt seit 1973 in Deutschland. Mit seiner Familie wohnt er heute in Köln\, wo er als Arzt und Autor tätig ist. Zu seinen Publikationen gehören u. a. „Entlang der Venloer Straße“ (2003)\, „Impfnovelle“ (2022) sowie die von ihm herausgegebenen Bücher „Venedigt ist auch nicht viel größer als Ehrenfeld“ (2017) und „Ehrenfeld Alphabet“ (2018). \nEine Veranstaltung unseres Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner.
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SUMMARY:Reinhard Matz und Wolfgang Vollmer im Gespräch mit Damian van Melis Die Bonner Republik. Vier Jahrzehnte Westdeutschland. 1949-1990
DESCRIPTION:Donnerstag\, 7. November um 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 5\,-€. VVK über die Buchhandlung \nWas macht die Bonner Republik so sensationell? Wie entsteht ein großer Bildband? Die Fotografie-Experten Reinhard Matz und Wolfgang Vollmer und Verleger Damian van Melis stellen das neue große Werk aus dem Greven Verlag vor. \nDarum geht’s: Ausgerechnet Bonn\, diese beschauliche mittelgroße Stadt am Rhein. Alles andere als eine repräsentative Hauptstadt für ein bedeutendes Land in Europa. Heute wissen wir\, dass Bonn der Ausgangspunkt einer beispiellosen Erfolgsgeschichte ist: Wiederaufbau und Wirtschaftswunder. Wir gehören wieder dazu. Aber auch: Die Studentenunruhen und das Ringen mit der Vergangenheit. Die Herausforderung des Terrorismus. \nWie das Leben in der Bonner Republik aussah\, zeigen die beeindruckenden Fotografien\, die die Fotohistoriker Reinhard Matz und Wolfgang Vollmer zusammengetragen haben – viele davon bislang unveröffentlicht. Es sind Fotos bekannter und berühmter Fotografinnen und Fotografen sowie seltene Schnappschüsse. Sie dokumentieren vier Jahrzehnte Politik und Wirtschaft\, Kultur und Sport – und den Alltag der Menschen. Der renommierte Journalist Heribert Prantl lässt dazu die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen Revue passieren. Eintauchen in die Geschichte – von Adenauer über Brandt zu Kohl\, von Fabrikarbeit über Friedensdemos bis zum Freibadvergnügen. \nProfessor Dr. Heribert Prantl (geb. 1953 in Nittenau\, Oberpfalz) zählt zu den bekanntesten Publizisten Deutschlands. Er war viele Jahre lang Ressortleiter und Mitglied der Chefredaktion der „Süddeutschen Zeitung“. Heute ist er Autor und Kolumnist der Zeitung. Für seine Artikel und Bücher gewann er zahlreiche Preise. \nReinhard Matz (geb. 1952 in Bremen) lebt seit 1975 in Köln und arbeitet als freier Fotograf und Autor für Ausstellungen\, Bücher\, Kataloge und Zeitschriften. \nWolfgang Vollmer (geb. 1952 in Marburg) lebt seit 1975 in Köln und arbeitet mit Fotografie als Künstler\, Dozent\, Kurator und Sammler. Gemeinsam publizierten Matz und Vollmer im Greven Verlag die Bestseller-Bildbände „Köln von Anfang an“\, „Köln vor dem Krieg“\, „Köln und der Krieg“ sowie „Köln nach dem Krieg“. \nDr. Damian van Melis  (geb. 1965 in Krefeld)\, Studium der katholischen Theologie und Geschichte in Münster\, Lima und Westberlin. Seit 2000 Verleger des Greven Verlag Köln und Vorstand der Greven-Stiftung. \nMit Fotografien von Barbara Klemm\, Will McBride\, Leonard Freed\, Dr. Paul Wolff & Tritschler\, Benno Wundshammer\, F. C. Gundlach\, Jupp Darchinger\, Abisag Tüllmann\, Oswald Kettenberger\, Herlinde Koelbl\, Robert Lebeck und vielen anderen mehr. \nSowie Texten von Martin Walser\, John le Carré\, Erica Jong\, Günter Grass\, Michael Holzach\, Günter Wallraff\, Ton Steine Scherben\, Flying Lesbians\, Peter Schneider und Jochen Schimmang. \nEine Kooperation des Greven Verlags und der Buchhandlung Bittner. \n© Fotos: Nina Gschlössl
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SUMMARY:Anderland IV – Mit Ron Padgett (per Video)\, Jan Röhnert und Jan Drees
DESCRIPTION:Dienstag\, 5. November um 19:30 Uhr\nsprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. Kombiticket für beide Abende 18\,-€ / 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221-2574870 \n„Anderland“\, das Kölner Poesiefest\, findet in diesem Herbst zum vierten Mal statt. An zwei aufeinander folgenden Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal Marcel Beyer\, Jan Röhnert\, der amerikanische Dichter Ron Padgett und Jan Drees. \nAm zweiten Abend spricht Jan Röhnert per Videocall mit Ron Padgett. \nAnschließend stellt Jan Röhnert im Gespräch mit Jan Drees seine eigenen Texte vor. \nRon Padgett wurde 1942 in Tulsa\, Oklahoma\, geboren und war mit ersten deutschen Übersetzungen in der Anthologie „Silver Screen“ (1969) von Rolf Dieter Brinkmann vertreten\, als Exponent der amerikanischen Beat-und-Pop-Bewegung. Er gilt als einer der wichtigsten amerikanischen Lyriker der Gegenwart. \n„Beim Drehbuchschreiben wusste ich schon\, dass ich Gedichte von Ron Padgett verwenden wollte. Ich liebe seine Gedichte sehr. Einige hat er speziell für den Film verfasst. Sie feiern die kleinen Dinge.“ So Jim Jarmusch über seinen Kultfilm „Paterson“\, dessen Hauptfigur – ein Busfahrer\, der Lyrik schreibt – Gedichte von Ron Padgett in sein Heft notiert. Auch dank dieses vielfach ausgezeichneten Films teilen inzwischen zahllose Menschen Jarmuschs Begeisterung für seine Gedichte. \nJan Röhnert\, 1976 in Gera geboren\, ist Literaturwissenschaftler\, Essayist\, Übersetzer\, Autor von Reiseprosa und Lyriker\, der u.a. mit dem Lyrikpreis des LCB\, einem Harald-Gerlach-Stipendium\, dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis und dem Lyrikpreis der RAI Südtirol ausgezeichnet wurde. Er lehrt an der TU Braunschweig und lebt seit 2018 in Leipzig. Er hat alle auf Deutsch erschienen Bände („Die schönsten Streichhölzer der Welt“\, „Hier und Dort & Dort und Hier“\, „Perfekt sein / How to Be Perfect“) Ron Padgetts übersetzt. \nJan Drees ist Redakteur im Literaturressort des Deutschlandfunks und moderiert die Sendungen „Lesezeit“ und den „Büchermarkt“. Außerdem ist er Autor zahlreicher Bücher wie „Sandbergs Liebe“ (2019) und „Literatur der Krise. Das Novellenwerk von Hartmut Lange“. Jan Drees lebt in Köln. \nDie Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Literatur-in-Köln Archiv (LiK)\, der Buchhandlung Bittner und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln statt. \n© Padgett: Pascal Perich © Röhnert: Mirette Bakir © Drees: privat
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SUMMARY:AUSVERKAUFT Anderland IV - Ein Abend für Friederike Mayröcker mit Marcel Beyer
DESCRIPTION:AUSVERKAUFT! \nMontag\, 4. November um 19:30 Uhr sprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln Eintritt: 12\,-€ / 10\,-€. Kombiticket für beide Abende 18\,-€ / 15\,-€ VVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221-2574870 \n„Anderland„\, das Kölner Poesiefest\, findet in diesem Herbst zum vierten Mal statt. An zwei aufeinander folgenden Tagen steht die Lyrik in der Kölner Zentralbibliothek im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal Marcel Beyer\, Jan Röhnert\, der amerikanische Dichter Ron Padgett und Jan Drees. Der erste Abend ist Friederike Mayröcker gewidmet\, einer der großen Dichterinnen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Immer wieder wurde sie für den Literaturnobelpreis ins Gespräch gebracht. Am 4. Juni 2021 verstarb sie mit 96 Jahren in ihrer Heimatstadt Wien. Zu ihrem 100. Geburtstag am 20. Dezember 2024 werden die „Gesammelten Gedichte 2004-2021“ erscheinen\, aus denen der Herausgeber Marcel Beyer den Abend gestalten wird. Der Band wird an diesem Abend bereits vorliegen. Marcel Beyer\, geb. in Tailfingen/Württemberg\, wuchs in Kiel und Neuss auf. Er studierte von 1987 bis 1991 Germanistik\, Anglistik und Literaturwissenschaft an der Universität Siegen; 1992 Magister Artium mit einer Arbeit über Friederike Mayröcker. Der Autor erhielt zahlreiche Preise\, darunter 2008 den Joseph-Breitbach-Preis\, 2016 den Georg-Büchner-Preis und 2021 den Friedrich-Hölderlin-Preis. Bis 1996 wohnte Marcel Beyer in Köln\, seitdem ist er in Dresden ansässig. Er ist Herausgeber der „Gesammelten Gedichte 2004-2021“ Friederike Mayröckers. Der Band enthält bisher unveröffentliche und unbekannte Gedichte und ein von ihm verfasstes ausführliches Nachwort. \nDie Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Literatur-in-Köln Archiv (LiK)\, der Buchhandlung Bittner und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln statt. \n© Foto Beyer: Jürgen Bauer
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SUMMARY:Mattia Insolia - Brennende Himmel
DESCRIPTION:Freitag\, 18. Oktober um 19:30 Uhr Moderation & deutscher Text: Hans-Gerd Koch Buchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln Eintritt: 10\,-€ / 8\,-€. VVK über die Buchhandlung Eine Veranstaltung auf Englisch und Deutsch \n\n\n\nZwei junge Erwachsene\, die flirrende Hitze Siziliens und der Versuch\, aus dem von anderen vorgezeichneten Lebensweg auszubrechen. Winter 2019 – Niccolò ist Teenager\, er trinkt\, gibt sich unnahbar und handelt rücksichtslos. Ein adoleszenter Panzer gegen die süditalienische Hoffnungslosigkeit und seinen ausgelaugten\, gescheiterten Vater Riccardo. Als der ihn zu einem gemeinsamen Roadtrip überredet\, wird Niccolò mit der Vergangenheit seiner Eltern konfrontiert. Sommer 2000 – Teresa macht mit ihren Eltern Ferien in Camporotondo. Sie hat Träume\, ist neugierig und gleichzeitig verunsichert von der Welt um sie herum. Während des Urlaubs in Sizilien lernt sie Riccardo kennen. Er ist schön und verwegen\, sie verliebt sich. Eine verhängnisvolle Begegnung.Mattia Insolia\, in Catania geboren\, hat Literatur und Verlagswesen an der Sapienza in Rom studiert und vor seinem Roman bereits Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Als Literatur- und Filmkritiker schreibt er u. a. für L’Indiependente.Hans-Gerd Koch ist Literatur- und Editionswissenschaftler und seit vielen Jahren für die Kritische Kafka-Ausgabe des S. Fischer Verlags verantwortlich\, unter anderem als Herausgeber der fünfbändigen Briefausgabe. Er leitet den Karl Rauch Verlag und arbeitet als Übersetzer und Ausstellungsmacher.Eine Kooperation des Karl Rauch Verlags und der Buchhandlung Bittner \n© Foto Insolia: Claudio Sforza\, © Foto Koch: Picturepeople
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SUMMARY:Matias Riikonen - Matara
DESCRIPTION:Dienstag\, 15. Oktober um 19:30 Uhr\nBuchhandlung Klaus Bittner\, Albertusstr. 6\, 50969 Köln\nModeration & deutscher Text: Hans-Gerd Koch\nEintritt: 10\,-€ / 8\,-€. VVK über die Buchhandlung\nEine Veranstaltung auf Englisch und Deutsch \nEin Buch\, das uns Lesende in die Kindheit zurückführt und nachempfinden lässt\, wie groß und unendlich wichtig alles war. Denn Matara ist ein Staat – geboren aus kindlicher Imagination. Es ist die Geschichte von Jungen\, die im finnischen Wald einen Staat mit Grenzen\, Gesetzen und einer Armee erstehen lassen. Sie patrouillieren\, tragen Schwerter\, führen Krieg und haben Gesetze. Das Wichtigste besagt: Es ist verboten\, von dem zu sprechen\, was außerhalb von Matara passiert. \nMatias Riikonen nimmt das kindliche Spiel ernst\, beschreibt es in seinen Details vollkommen glaubwürdig und lässt es niemals kindisch erscheinen. So führt er uns Lesende in unsere Kindheit zurück und lässt uns nachempfinden\, wie groß und unendlich wichtig alles war. Denn auch Erwachsene sollten sich daran erinnern\, dass jede Ritterburg uneinnehmbar war. „Matara“ ist 2021 in Finnland erschienen und gehörte dort zu den am meisten besprochenen Büchern des Jahres. Es wurde unter anderem für den Finlandia-Preis nominiert – den wichtigsten Literaturpreis des Landes. \nMatias Riikonen\, geboren 1989\, ist ein finnischer Schriftsteller. Er hat Literatur an der Universität Helsinki studiert. Bereits sein Debütroman wurde 2012 für den Helsingin-Sanomat-Literaturpreis nominiert. „Matara“ ist seine erste Publikation in deutscher Übersetzung. \nEine Kooperation des Karl Rauch Verlags und der Buchhandlung Bittner. \n© Autorenfoto: Liisa Takala
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SUMMARY:Marcel Lewandowsky - Was Populisten wollen
DESCRIPTION:Mittwoch\, 26. Juni um 19:30 Uhr\nAula der Königin-Luise-Schule\, Alte Wallgasse 10\, 50672 Köln (Zugang über Albertusstraße)\nModeration: Martin Breitfeld und Ilene Houben\nEintritt: 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nGiorgia Meloni in Italien\, Donald Trump in den USA\, die FPÖ in Österreich und nun auch die AfD in Deutschland: Der Aufstieg des Populismus scheint unaufhaltsam – und die bisherigen Gegenstrategien gescheitert. Was also tun?\nSeit vielen Jahren nimmt die Zahl der Menschen zu\, die sich aufgrund populistischer Rhetorik ihre Meinung bilden und ihre Wahlentscheidung treffen. Bislang reagieren Politik und Zivilgesellschaft hilflos. Der Politikwissenschaftler Marcel Lewandowsky erklärt dies damit\, dass ein wesentlicher Aspekt bislang kaum beachtet wird: Viele Wähler sind nicht deshalb so schwer zu gewinnen\, weil sie die Demokratie ablehnen\, sondern weil sie sich selbst für die wahren Demokraten halten – alle anderen jedoch für Feinde der Demokratie.\nDer Autor erklärt diesen Konflikt mit der Ideologie und den Methoden des Rechtspopulismus. Populisten erheben ihre Anhänger zur „schweigenden Mehrheit“\, geißeln die Eliten und zeichnen das Bild einer Demokratie in der permanenten Krise. Sie versprechen ihren Wählern „echte“ Demokratie: Wo sie regieren\, soll das Volk ungehindert herrschen. Ausgehend von dieser Analyse skizziert Marcel Lewandowsky im Gespräch mit Martin Breitfeld und Ilene Houben Gegenstrategien\, die auf mehreren Ebenen funktionieren. Klar\, anschaulich und mit vielen Beispielen aus dem In- und Ausland\, zeigt „Was Populisten wollen“\, wie man der großen populistischen Welle begegnen kann. \nMarcel Lewandowsky\, geboren 1982\, ist promovierter und habilitierter Politikwissenschaftler und Autor und forscht seit über 15 Jahren zu den Themen Populismus\, Demokratie und Parteien. Er arbeitete u.a. an der Bundeswehr-Universität Hamburg\, der Universität Greifswald und der University of Florida und lebt in seiner Heimatstadt Köln. \nEine Veranstaltung der Königin-Luise-Schule und der Buchhandlung Bittner.
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SUMMARY:Colm Tóibín – Long Island
DESCRIPTION:Donnerstag\, 20. Juni um 19:30 Uhr\nSancta Clara Keller\, Am Römerturm 3\, 50667 Köln\nModeration und dt. Text: Tanya Lieske\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nEin Mann und eine Frau treffen sich nach fast zwanzig Jahren wieder – und stehen noch einmal vor der Entscheidung ihres Lebens. Eilis lebt in Long Island mit ihren Kindern und Tony\, für den sie ihre Jugendliebe Jim in Irland zurückließ. Als sie erfährt\, dass Tony sein uneheliches Kind in der gemeinsamen Familie aufziehen will\, bricht sie in ihre Heimat auf. Dort holen sie ihre alten Gefühle ein. Mit atemberaubender Intensität und psychologischer Klarsicht erzählt Tóibín von dem Versteckspiel\, das sich zwischen den ehemaligen Liebenden entspinnt. Der neue Roman des Autors von „Brooklyn“ ist ein Meisterwerk der Erkundung widersprüchlichster Gefühle: mitreißend\, aufwühlend\, unwiderstehlich. \nColm Tóibín\, 1955 in Enniscorthy geboren\, ist einer der wichtigsten irischen Autoren der Gegenwart. Bereits sein erster Roman Der Süden (1994) wurde von der Kritik enthusiastisch gefeiert. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet\, u.a. mit dem IMPAC-Preis und dem David Cohen Prize for Literature. Bei Hanser erschienen der Henry-James-Roman „Porträt des Meisters in mittleren Jahren“ (2005)\, „Mütter und Söhne“ (Erzählungen\, 2009)\, „Brooklyn“ (2010)\, „Marias Testament“ (Roman\, 2014)\, „Liebe und Tod“ (Hanser-Box\, 2014)\, „Nora Webster“ (Roman\, 2016)\, „Haus der Namen“ (Roman\, 2020) und zuletzt „Der Zauberer“ (Roman\, 2021)\, für den er den Rathbones Folio Prize 2022 erhielt. Er wurde für 2022–2024 zum Laureate for Irish Fiction ernannt. \n© Foto: Peter Hassiepen
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SUMMARY:Anne Weber - Bannmeilen. Ein Roman in Streifzügen
DESCRIPTION:Freitag\, 7. Juni um 19.30 Uhr\nModeration: Jan Drees\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nWo die Stadt aufhört und die Vorstadt anfängt\, ist in Paris klar markiert durch den Périphérique\, den zu überschreiten Anne Webers Erzählerin bisher kaum in den Sinn gekommen ist. Denn was gibt es dort\, in den verruchten Banlieues\, außer einem Geflecht aus Schienen\, Schnellstraßen und Autobahnen\, zwischen denen Lagerhallen\, gewaltige Supermärkte und Baustellen und Millionen von Menschen eingeklemmt sind? Außer der so notorischen Not\, Gewalt und Armut? Als ihr alter Freund Thierry ihr jedoch vorschlägt\, ihn für einen Film durch die Vorstädte des Départments Seine-Saint-Denis zu begleiten\, die vor den Olympischen Spielen 2024 einem tiefgreifenden Wandel unterzogen werden\, muss sie sich eingestehen\, dass sie für die nächste Nähe jahrzehntelang blind gewesen ist. Da sind zum Beispiel der von Schrotthalden umgebene muslimische Friedhof von Bobigny\, auf dem ein algerischer Olympiasieger der 1920er-Jahre begraben liegt; die beiden kreisrunden Sozialwohnungsbauten von Noisy-le-Grand\, die einander wie gigantische Camemberts gegenüberstehen; und tausend andere von Kolonialismus und Leid\, von Hoffnung und Fortschritt erzählende Orte. Und auch Thierry selbst entpuppt sich mit der Zeit als Teil dieser widersprüchlichen\, ihrem Blick bislang verborgenen Welt.\nMit leisem Witz und großer Beobachtungsgabe öffnet sich Anne Weber in Bannmeilen dem Unvertrauten und Anderen mitten unter uns und entwirft damit nicht nur das Bild einer komplexen Freundschaft\, sondern zugleich die Geschichte einer vielschichtigen Gesellschaft in der so noch nicht gesehenen Vorstadt der Liebenden. \nAnne Weber\, 1964 in Offenbach geboren\, lebt seit 1983 als freie Autorin und Übersetzerin in Paris. Sie hat sowohl aus dem Deutschen ins Französische übersetzt (u. a. Sibylle Lewitscharoff\, Wilhelm Genazino) als auch umgekehrt (Pierre Michon\, Marguerite Duras). Ihre eigenen Bücher schreibt sie sowohl in deutscher als auch in französischer Sprache. Ihre Werke wurden u. a. mit dem Heimito von Doderer-Literaturpreis\, dem 3sat-Preis\, dem Kranichsteiner Literaturpreis\, dem Johann-Heinrich-Voß-Preis und dem Solothurner Literaturpreis 2024 ausgezeichnet.Für ihr Buch „Annette\, ein Heldinnenepos“ wurde Anne Weber mit dem Deutschen Buchpreis 2020 ausgezeichnet. \n© Foto: Bruno_Boudjelal
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SUMMARY:Signierstunde mit Ralf König - Harter Psücharter
DESCRIPTION:Donnerstag\, 6. Juni um 16:00 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln \nNach „Vervirte Zeiten“ und „ABBA Hallo!“ legt Ralf König mit „Harter Psücharter“ den nächsten Band seiner Konrad und Paul-Soap-Opera vor. Gestartet wurde diese Comicreihe im klassischen Daily-Strip Format während der Coronapandemie\, diente als Beschäftigungstherapie für den Künstler selbst und wurde zum Trost- und Humorspender für zehntausende seiner Fans\, die über Monate täglich neue Strips im Internet lesen und kommentieren konnten. Die ersten beiden Bände der äußerst erfolgreichen Reihe erschienen in Buchform bei Rowohlt\, der dritte Teil mit den Geschichten „Beard Pride“ und „Harter Psücharter“ erscheint nun bei Egmont. „Er gehört zu jenen Komikern\, die über sich selbst lachen können\, und noch wichtiger vielleicht: zu jenen Komikern\, bei denen auch das Publikum über sich selbst lacht. Wer lacht\, gewinnt Distanz zu den Dingen und zu sich selbst. Wann wäre das je nötiger gewesen als jetzt?“ Spiegel Online \nRalf König\, 1960 in Soest geboren\, Studium der freien Grafik an der Kunstakademie Düsseldorf\, ab 1980 Comic-Veröffentlichungen in diversen Schwulenmagazinen. Durchbruch mit „Der bewegte Mann“ (1987)\, der als Comic wie als Film ein großes Publikum eroberte. Vielfache Auszeichnungen (u.a. 2010 mit dem Max und Moritz-Preis für den besten Comic-Strip für Prototyp und Archetyp). Seine Comics sind in 18 Sprachen übersetzt. Zahlreiche Ausstellungen\, z. B. 2012 Das Ursula-Projekt im Kölnischen Stadtmuseum zu den Elftausend Jungfrauen. 2014 erhielt er den Max und Moritz-Preis für sein Lebenswerk. \nDas Buch erscheint Anfang Juni im Egmont Verlag:\nhttps://bittner-buch.buchhandlung.de/shop/article/51908158/ralf_koenig_harter_psuecharter.html\nDes Weiteren wird es auch eine limitierte Vorzugausgabe zu 69\,69 Euro geben.\nVorbestellungen nehmen wir ab sofort gerne entgegen. \n©Foto: vvg-koeln
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SUMMARY:Elsbeth Dangel-Pelloquin und Alexander Honold – Hugo von Hofmannsthal: Grenzenlose Verwandlung
DESCRIPTION:Dienstag\, 4. Juni um 20:00 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christof Hamann\nEintritt: 8\,-€ / 6\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nUnter den großen Autoren der literarischen Moderne ist Hugo von Hofmannsthal ein faszinierender Sonderfall\, reich an Widersprüchen und vielfältig in seiner weitgespannten Produktivität. Figuren wie der Rosenkavalier\, Lord Chandos oder Jedermann beleben seit über hundert Jahren die Text- und Bühnenwelt. Diese große Gesamtdarstellung zeigt die Texte und Projekte Hofmannsthals in ihren unablässigen Verwandlungen. Besonderen Stellenwert haben die in unterschiedliche künstlerische Welten ausgespannten Netzwerke und Freundschaften\, etwa mit Arthur Schnitzler\, mit Max Reinhardt oder Richard Strauss. Die Krisen und Konstanten dieses Lebenswerks werden ausgeleuchtet vor dem geschichtlichen Hintergrund eines dramatischen Zeitenwechsels – von der nervösen Jahrhundertwende über die Erschütterungen des Weltkriegs bis hin zur Unübersichtlichkeit der späten zwanziger Jahre. Eine große\, fesselnde Biographie und das beeindruckende Porträt eines Schaffens\, das erstaunlich lebendig geblieben ist. \nProf. Dr. em. Elsbeth Dangel-Pelloquin lehrte Deutsche Literaturwissenschaft an der Uni­ver­sität Basel. Stellvertretende Vorsitzende der Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft. Buchpublikationen zu Schnitzler\, Hofmannsthal und Jean Paul\, Aufsätze u.a. zu Keller\, Stifter\, Aichinger\, zur Literaturgeschichte des Kusses\, der Tränen und der Scham\, zu komparatistischen Themen (u.a. zu Maurice Blanchot) und zu Au­torinnen der Gegen­wartslite­ratur. \nAlexander Honold\, geb. 1962 in Valdivia/Chile\, ist Professor für Literaturwissenschaft an der Universität Basel. Lehr- und Forschungsaufenthalte führten ihn u. a. nach New York\, Stanford\, Santa Barbara\, Hamburg\, München und Wien. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Kulturtheorie der Moderne\, Erzählforschung\, Landschafts- und Reisetexte\, Literatur und Musik. Publikationen u. a.: „Poetik der Infektion. Zur Stilistik der Ansteckung bei Thomas Mann“\, Berlin 2021; „Der Erd-Erzähler. Peter Handkes Prosa der Orte\, Räume und Landschaften“\, Stuttgart 2017. \n© Foto Dangel-Pelloquin: Universität Basel\, © Foto Honold: privat
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SUMMARY:Hans-Gerd Koch – Kafkas Familie. Ein Fotoalbum
DESCRIPTION:Donnerstag\, 23. Mai um 19:30 Uhr \nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 8\,-€ / 6\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nFranz Kafka\, der »rätselhafte« Autor\, hat die meiste Zeit seines Lebens bei seiner Familie gewohnt. Die Bindung war stärker\, als er es sich und uns einzureden versuchte. Im »großen Lärm« der Familie entstanden seine Texte. Seine Beziehung zu den Schwestern\, besonders zu Ottla\, war sehr eng\, als besorgter Onkel machte er sich Gedanken über die richtige Erziehung seines Neffen und seiner Nichten. Die von den Nachkommen der Schwestern aufbewahrten Fotos dokumentieren nicht nur das Familienleben\, sondern erzählen auch vom sozialen Aufstieg einer jüdischen Familie aus einfachen ländlichen Verhältnissen zum Prager Bürgertum. War der Großvater noch Dorfschächter in Wossek\, wurde der Vater vom Hausierer zum angesehenen Kaufmann mit Geschäft in bester Lage und der Sohn zum promovierten und weltläufigen Juristen\, der als Autor in der intellektuellen Gesellschaft der Moldaustadt verkehrte. \nDie circa 100 Fotografien der Familie Kafka\, von denen ein großer Teil bislang unveröffentlicht ist\, zeigen einen Autor der Weltliteratur und seine Verwandtschaft – in der Stadt\, in der Sommerfrische und fein zurechtgemacht im Fotoatelier. \nHans-Gerd Koch ist Literatur- und Editionswissenschaftler und seit vielen Jahren für die Kritische Kafka-Ausgabe des S. Fischer Verlags verantwortlich\, unter anderem als Herausgeber der fünfbändigen Briefausgabe. Er leitet den Karl Rauch Verlag und arbeitet als Übersetzer und Ausstellungsmacher. Zu seinen zahlreichen Publikationen über Franz Kafka und die Prager deutsche Literatur gehört der im Verlag Klaus Wagenbach erschienene SALTO-Band »Kafka in Berlin«. \n© Foto: PicturePeople
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SUMMARY:Anderland III – Birgit Kreipe und Steffen Popp
DESCRIPTION:Mittwoch\, 15. Mai um 19:30 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €\nKombiticket für Student*innen 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221-2574870 \n„Anderland„\, das Kölner Fest der Poesie\, findet in diesem Frühling zum dritten Mal statt. An zwei hintereinander folgenden Tagen steht die Lyrik im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal die Autor*innen Steffen Popp\, Monika Rinck und Birgit Kreipe. \nAm zweiten Abend begrüßt Steffen Popp  die Autorin Birgit Kreipe\, beide lesen aus ihren neuesten Gedichtbänden\, erkunden Gemeinsamkeiten\, erzählen von Inspiration und ihren Arbeitsweisen\, laden ihr Publikum so zu einem Gespräch über moderne deutsche Dichtung ein. \nBirgit Kreipe\, geboren 1964 in Hildesheim. Studium der Psychologie und Germanistik in Marburg\, Wien und Göttingen. Lebt in Berlin. Gedichte erschienen in vielen Zeitschriften und Anthologien\, zuletzt im „Jahrbuch der Lyrik“ (2020). \nSteffen Popp\, geboren 1978 in Greifswald\, lebt als Dichter\, Literaturwissenschaftler und Übersetzer in Berlin. Popp veröffentliche seit 2004 die Gedichtbände „Wie Alpen“\, „Kolonie Zur Sonne“\, „Dickicht mit Reden und Augen“ und „118“. Er erhielt den Peter-Huchel-Preis\, 118 stand zudem 2017 auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse\, 2018 wurde Popp in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen. 2022 hatte er die Thomas Kling-Poetikdozentur an der Uni Bonn inne. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \nFotos: © Kreipe: Renate von Mangold\, © Popp: Renate von Mangold
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SUMMARY:Anderland III – Ein Abend für Elke Erb. Mit Steffen Popp und Monika Rinck
DESCRIPTION:Dienstag\, 14. Mai um 19:30 Uhr\nStadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. Kombiticket für beide Abende 18\,- €\nKombiticket für Student*innen 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de\, 0221-2574870 \n„Anderland„\, das Kölner Fest der Poesie\, findet in diesem Frühling zum dritten Mal statt. An zwei hintereinander folgenden Tagen steht die Lyrik im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal die Autor*innen Steffen Popp\, Monika Rinck und Birgit Kreipe. \nDer erste Abend ist der Dichterin Elke Erb (*1938) gewidmet\, die zu den wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Poesie der Gegenwart zählte. Ihr innovatives Werk beeinflusst seit Generationen junge Dichterinnen und Dichter. Nach einer kurzen Begrüßung sprechen die Schriftsteller*innen Steffen Popp und Monika Rinck über Erbs Werk und stellen eine Auswahl ihrer Texte vor\, die sie kürzlich gemeinsam im Suhrkamp Verlag unter dem Titel „Das ist hier der Fall“ anlässlich des Georg-Büchner-Preises herausgegeben haben. \nMonika Rinck\, geboren 1969 in Zweibrücken\, veröffentlichte Essays\, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen gewürdigt\, unter anderem mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis\, dem Ernst-Jandl-Preis und dem Roswitha-Preis. Rinck ist Mitglied in der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Akademie der Künste Berlin. 2016/2017 war sie in Köln Kuratorin des internationalen Festivals Poetica III. Seit 2023 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nElke Erb\, geboren 1938 in der Eifel\, gestorben 2024 in Berlin. Seit 1966 war sie freie Schriftstellerin. Seit 1974 Übersetzungen der Texte von Marina Zwetajewa sowie Nachdichtungen überwiegend aus dem Russischen. Zahlreiche Preise und Stipendien\, so wurde ihr 1988 der Peter-Huchel-Preis zugesprochen. Elke Erbs Bücher erschienen in kleineren Verlagen und Zeitschriften jenseits des Mainstreams. Seit 1998 publizierte sie vor allem bei dem auf Poesie spezialisierten Urs Engeler. Sie war Mitglied in der Berliner Akademie der Künste. 2020 bekam Erb den Georg-Büchner-Preis. \nSteffen Popp\, geboren 1978 in Greifswald\, lebt als Dichter\, Literaturwissenschaftler und Übersetzer in Berlin. Popp veröffentliche seit 2004 die Gedichtbände Wie Alpen\, Kolonie Zur Sonne\, Dickicht mit Reden und Augen und 118. Er erhielt den Peter-Huchel-Preis\, 118 stand zudem 2017 auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse\, 2018 wurde Popp in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen. 2022 hatte er die Thomas Kling-Poetikdozentur an der Uni Bonn inne. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. \nFotos: © Erb: Ute Schendel\, © Popp: Renate von Mangold © Rinck: Mirko Lux\, VATMH
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