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SUMMARY:Denis Pfabe – Die Möglichkeit einer Ordnung
DESCRIPTION:Mittwoch\, 20. Mai\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christoph Danne\nEintritt: 14\,-€ / 12\,-€. VVK über die Buchhandlung \nLevin Watermeyer kennt jede Schraube\, jeden Kollegen\, jede Intrige. Sein Leben im Baumarkt läuft in geordneten Bahnen – bis die Expansion kommt. Neue Strukturen\, neue Gesichter\, und mittendrin Pina Sommerfeldt\, klug\, ehrgeizig\, unberechenbar. Während die Chefs Ruis und Seehafer unter Leistungsdruck stehen und Umweltaktivisten auf dem Baumarktgelände ein Biotop der Gelbbauchunke entdecken\, beginnt das System zu bröckeln – und Levin fragt sich zum ersten Mal\, was von ihm bleibt\, wenn alles wächst\, nur er selbst nicht. \nDenis Pfabe erzählt mitten aus der Gegenwart: ein deutscher Mikrokosmos aus Kollegen und Kunden\, von der Flaute im Winter bis zum Trubel in der Saison. Menschen im Zeitalter der totalen Kommerzialisierung\, der Konsum- und Smartmentalität – ein Bild unserer Gesellschaft\, packend\, literarisch originell\, zuweilen böse und sehr unterhaltsam. \nDenis Pfabe\, geboren 1986 in Bonn\, ist gelernter Kaufmann im Einzelhandel und studierte Medienkommunikation und Journalismus. Sein hochgelobter Debütroman „Der Tag endet mit dem Licht“ erschien 2018\, „Simonelli“ folgte 2021. Im Jahr 2024 erhielt er den Deutschlandfunk-Preis bei den 48. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Denis Pfabe lebt in Bonn und fuhr lange Jahre Gabelstapler in einem Baumarkt. \nGefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. \n© Foto: Allan Larsen
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SUMMARY:Die Seligen oder die letzten Tage der Spezialdemokratie
DESCRIPTION:Buchvorstellung des neuen Romans von Martin M. Kohtes und Michael Kohtes. Die Autoren im Gespräch mit Claudia Dichter.\nDie fetten Jahre\, gespiegelt in einem höchst eigenwilligen Sitten- und Sippengemälde voll schillernder Figuren und lebenssatter Geschichten – sprachmächtig\, tiefsinnig und schreiend komisch. Die Wir-Erzähler dieses auch formal außergewöhnlichen Romans sind zwei ungleiche Brüder\, denen Erstaunliches widerfährt. Ihr Dasein in der urbanen Popmoderne genießend\, treffen sie sich zum Jour fixe in einer Nachtbar\, wo sie die Gedächtnisspeicher ihrer bäuerlichen Kindheit lüften. Mithin bewegen wir uns einerseits im Milieu der rheinisch-katholischen Rübenbauern und Gutsbesitzer\, andererseits unter Koksern\, Gaunern und Noctambulen. \nMichael Kohtes lebt als Schriftsteller und Journalist in Köln. Er veröffentlichte essayistische Prosa\, Lyrik und zuletzt die Tagebuch-Collage „365 Tage – Ansichten von K.“ Das WDR-Publikum kennt ihn unter anderem als langjährigen Moderator des Literaturgesprächs „Zeichen & Wunder“. Für seine Arbeit erhielt er diverse Preise und Auszeichnungen. \nMartin Maria Kohtes ist Theaterwissenschaftler und Philologe. Nach dem Studium in Berlin\, Paris und New York lehrte er in Köln sowie in Berlin. Zu seinen Veröffentlichungen zählen „Guerilla Theater“ und „Besser schreiben“. Er lebt heute als Autor im Rheinland. \nClaudia Dichter studierte Kunstgeschichte\, Germanistik und Philosophie in Aachen und Köln. Seit 1992 ist sie als Autorin und Kunstkritikerin beim WDR tätig und moderiert seit 2002 das Kulturmagazin „Scala“ bei WDR5. Seit 2019 ist sie Moderatorin des Kulturmagazins „Resonanzen“ bei WDR3. \nDiese Veranstaltung findet als Kooperation zwischen dem Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) und der Buchhandlung Klaus Bittner statt.
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SUMMARY:Anderland VII - Mit Mara Genschel\, Anja Kampmann und Nasima Sophia Razizadeh
DESCRIPTION:Montag\, 27. April\, 19:30 Uhr\nInterim Zentralbibliothek\, Hohe Straße 68–82\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nAnderland\, das Kölner Poesie Festival\, geht in die nächste Runde! Dieses Mal mit Mara Genschel\, Anja Kampmann und Nasima Sophia Razizadeh. \nMara Genschel\, geboren in Bonn\, lebt in Berlin und arbeitet an der performativen Dimension von Literatur in unzähligen Publikationen und interdisziplinären Projekten. Sie war u.a. Fellow im International Writing Program (Iowa) und im International Writer’s Workshop (Hongkong) und wurde mit dem Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds gefördert. 2022 brachte sie mit ihrem Auftreten die Jury des Bachmannpreises aus dem Konzept. Zuletzt erschienen von ihr „Midlife-Prosa“ (Engeler 2024)\, „Das narzisstische Skript“ (text + kritik 2025) sowie eine regelmäßige Glosse in SWR Kultur. Seit Herbst 2024 lehrt sie außerdem an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nAnja Kampmann wurde 1983 in Hamburg geboren. Sie studierte an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie debütierte bei Hanser mit dem Gedichtband „Proben von Stein und Licht“ (Lyrik Kabinett\, 2016). Ihr erster Roman „Wie hoch die Wasser steigen“ (2018)\, wurde vielfach übersetzt\, für den Preis der Leipziger Buchmesse sowie den Deutschen Buchpreis nominiert und war Finalist für den National Book Award in den USA. 2021 erschien der Gedichtband „Der Hund ist immer hungrig“ (2021)\, der mit dem Günter Kunert Literaturpreis für Lyrik ausgezeichnet wurde. 2025 folgte der Roman „Die Wut ist ein heller Stern“. Für ihr Werk erhielt sie 2024 den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis. \nNasima Sophia Razizadeh\, 1991 in Frankfurt am Main geboren\, ist Dichterin. Ihr Debüt „Sprache und Meer“ erschien 2023 bei Matthes & Seitz Berlin/ Rohstoff. Es folgten die im Wallstein Verlag erschienenen Gedichtbände „Die Goldwaage“ (2024) und „Entschwebung“ (2026). Sie lebt zurzeit in Köln. \nEine Kooperation des Literatur-in-Köln Archivs (LiK)\, des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto Genschel: Omar Zyami\, © Foto Kampmann: Maximilian Gödecke\, © Foto Razidazeh: Dirk Skiba
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SUMMARY:Daniel Speck – Villa Rivolta
DESCRIPTION:Dienstag\, 14. April um 19:30 Uhr\nInterim Zentralbibliothek\, Hohe Straße 68–82\, 50667 Köln\nEintritt: 10\,-€ / 8\,-€. VVK über die Buchhandlung \nZwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero\, der strahlende Sohn des großbürgerlichen Automobilunternehmers Renzo Rivolta. Und Valeria\, die eigensinnige Tochter des Dienstmädchens. Sie versprechen sich\, Freunde fürs Leben zu werden.\nVerbunden durch ein altes Familiengeheimnis erleben sie eine Jugend in den goldenen Jahren Italiens: Mailands mondäne Eleganz zwischen Dolce Vita und kultureller Revolution. Doch als Piero die Nachfolge seines Vaters antreten muss\, verliebt sich Valeria in den Arbeitersohn Flavio\, der Pieros Welt den Kampf ansagt.\nDaniel Speck erzählt eine epische Geschichte über Leidenschaft\, Verlust und den Preis dafür\, zu werden\, wer wir wirklich sind. \nDaniel Speck\, 1969 in München geboren\, findet auf Reisen Geschichten\, Orte und Menschen\, deren Schicksale ihn zu Geschichten inspirieren. Der Autor studierte Filmgeschichte in München und verfasste Drehbücher\, für die er mit dem Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Seine Romane sind allesamt Bestseller und finden höchste Anerkennung bei Kritik und Leserschaft. „Bella Germania“ wurde als Dreiteiler prominent verfilmt. Mit „Piccola Sicilia“\, „Jaffa Road“ und „Yoga Town“ zeichnet Daniel Speck ein vielstimmiges Panorama und baut Brücken zwischen den Kulturen. \nEine Veranstaltung der Stadtbibliothek Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto: Gaby Gerster
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SUMMARY:Werner Köhler – Im schwindenden Licht
DESCRIPTION:Mittwoch\, 8. April um 19:30 Uhr\nModeration: Helge Malchow\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 10\,-€ / 8\,-€. VVK über die Buchhandlung \nWer wir waren. Wer wir sind. Eine Generation wird besichtigt. \nVier Menschen\, die unterschiedlicher nicht sein könnten und in keinerlei Kontakt zueinander stehen\, erhalten eine Einladung: Eine Woche auf La Gomera. Die auf ihre Namen gebuchten Flugtickets liegen bei. Unterschrieben ist die Einladung mit Helmut Bauer. \nAuf der Insel treffen sie nach fünfzig Jahren\, im Haus eines geheimnisumwitterten Mannes\, erstmals seit jener Reise in den Siebzigern wieder aufeinander. Es fehlt nur der Mann\, der die verrückten Ereignisse in Bewegung gesetzt hat. \nWilde Partys\, Liebesleid\, Kochorgien: mit Cookys veröffentlichte Werner Köhler 2004 einen Schlüsselroman seiner Generation. War Cookys eine Beschreibung der Jugend in den Siebzigerjahren\, so ist dieser Roman eine Bestandsaufnahme derselben Generation viele Jahrzehnte später. Was ist aus den Menschen geworden\, die mit großen Utopien aufgewachsen sind? Was ist aus ihren Ideen\, Wünschen und Träumen geworden? Welche Entwicklungen haben sie durchlaufen\, und welche Zufälle haben den Lauf ihres Lebens geprägt? \nWerner Köhler\, geboren 1956\, ist Buchhändler\, Schriftsteller und einer der Gründer des Literaturfestivals lit.COLOGNE. Er lebt in Köln. \n© Autorenfoto: Stefan Worring
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SUMMARY:Annette Pehnt – Einen Vulkan besteigen. Minimale Geschichten
DESCRIPTION:Mittwoch\, 28. Januar\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christof Hamann\nEintritt: 10\,-€. VVK über die Buchhandlung\nEintritt frei für Studierende gegen Vorlage eines gültigen Studierendenausweises \n„Ich wollte wissen\, was passiert\, wenn ich (radikaler als sonst) im Schreiben alles Überflüssige weglasse. Was geschieht mit der Sprache\, wenn ich sie so konsequent entschlacke\, dass keine Füllwörter\, keine verschachtelten Sätze\, keine Abschweifungen\, keine elaborierten Metaphern mehr Platz haben? Kann ich trotzdem Geschichten erzählen – oder dann erst recht? Welche Räume öffnen sich\, wenn ich am Rande des Schweigens entlangschreibe? Was bleibt\, wenn ich auf alles verzichte\, was wir üblicherweise zum Literarischen zählen?“ Annette Pehnt \nAnnette Pehnt\, so schrieb Andreas Platthaus vor kurzem zurecht in der FAZ\, sei eine „der profiliertesten und wandlungsfähigsten deutschen Schriftsteller*innen“. Das stellt sie in ihrem aktuellen Buch „Einen Vulkan besteigen“\, das im Sommer 2025 erschienen ist\, erneut unter Beweis. Es versammelt 35 ‚minimale Geschichten‘\, die das Kleine und Stille würdigen\, die von alltäglichen und doch besonderen Menschen erzählen. Etwa von einem Geschwisterpaar\, das sich wie gewohnt für die Schule fertig macht\, anstatt seine über Nacht verschwundenen Eltern zu suchen. Oder von einem Mann\, der aus Not Geld von seinem reichen Bruder stiehlt und es verliert\, bevor er es zurückgeben kann. Oder von einer Mutter\, die mit den starren Gewohnheiten ihrer Tochter umzugehen versucht. Annette Pehnt liest eine Auswahl ihrer minimalen Geschichten vor und spricht mit Christof Hamann darüber\, wie durch Verzicht und konsequente Entschlackung ungewöhnlich berührend und beunruhigend erzählt werden kann. \nAnnette Pehnt wurde 1967 in Köln geboren. Sie ist Autorin zahlreicher Romane\, Erzählungsbände sowie Kinderbücher sowie Professorin für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus am Literaturinstitut der Universität Hildesheim. Für ihre Bücher wurde sie vielfach ausgezeichnet\, u.a. mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds (2023)\, dem Rheingau Literatur Preis (2020) und den Hermann-Hesse-Preis (2012). Annette Pehnt lebt in Freiburg und Hildesheim. \nChristof Hamann\, geb. 1966 in Überlingen am Bodensee\, ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik an der Universität zu Köln. Er ist Mitherausgeber der Literaturzeitschrift „die horen“. 2024 erschien das von ihm mitherausgegebene Handbuch „Literatur & Reise“. \nEine Kooperation des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto: Peter von Felbert
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SUMMARY:Bettina Flitner - Meine Mutter
DESCRIPTION:Freitag\, 12. Dezember\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Helge Malchow\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nAls Bettina Flitner für eine Lesung aus ihrem Buch „Meine Schwester“ nach Celle zurückkehrt – dorthin\, wo vor 40 Jahren ihre Mutter beerdigt wurde –\, springen sie mit unerwarteter Heftigkeit Fragen an\, die sie lange von sich fern gehalten hatte: Fragen nach dem großen Unglück im Leben ihrer Mutter und nach einer Familienkatastrophe in einer fernen Zeit und in einem fernen Land. \nUnd so begibt sich Bettina Flitner auf eine Reise voller Überraschungen und Entdeckungen in den Luftkurort Wölfelsgrund im ehemaligen Niederschlesien\, dem heutigen Międzygórze\, wo ihre Vorfahren bis zur dramatischen Flucht 1946 ein Sanatorium besessen und geleitet haben. Aus den Erlebnissen ihrer Reise ins heutige Polen\, den Tagebüchern und Dokumenten ihrer Familienmitglieder und ihren eigenen Erinnerungen an das Leben ihrer Mutter erschafft Bettina Flitner nicht weniger als ein literarisches Meisterwerk\, einen hochspannenden Familienroman\, der zugleich eine nachgetragene Versöhnung mit der eigenen Mutter ist und die erlösende Kraft des Erinnerns und des genauen Erzählens demonstriert. \nBettina Flitner ist 1961 in Köln geboren\, wo sie auch heute wieder lebt. Sie startete als Filmemacherin\, arbeitet aber nach ihrem Studium an der Film- und Fernsehakademie in Berlin als Fotografin. Oft kombiniert sie in ihren Arbeiten\, die in vielen Galerie- und Museumsausstellungen gezeigt wurden\, Fotografie und Text. Sie arbeitet u. a. für Zeitschriften und veröffentlichte zahlreiche Bücher. Zuletzt erschien bei Kiepenheuer & Witsch „Meine Schwester“. \nHelge Malchow\, geboren 1950 in Bad Freienwalde\, aufgewachsen in Düsseldorf/Neuss. Ab 1993 Cheflektor\, ab 2002 Verleger bei Kiepenheuer & Witsch. 2010 wurde er mit dem NRW-Verdienstorden ausgezeichnet. \n© Bettina Flitner
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SUMMARY:Krimis zur Weihnachtszeit: Ein Benefiz-Krimi-Abend der Extraklasse im Rahmen des Krimitags des Syndikats
DESCRIPTION:Kriminelle Geschichten unterm Weihnachtsbaum sind sehr beliebt. Ob sie nun von der Adventszeit an sich handeln\, oder die Leserschaft an völlig andere Orte\, zu völlig anderen Zeiten entführen\, es macht einfach Freude\, sich von Spannung verführen zu lassen. Und hier kommen gleich zwölf Autor*innen\, die mit Elan\, Witz und jeder Menge Gänsehaut ein Programm gestalten\, das dem Publikum einen absolut unterhaltsamen Abend bietet. \nDas alles noch dazu für einen guten Zweck. Rund um den Krimitag des Syndikats werden in ganz Deutschland\, Österreich und der Schweiz Benefizlesungen präsentiert\, zu Ehren des Schriftstellers Friedrich Glauser\, dessen Namen auch die renommierten Glauserpreise tragen. Das Syndikat selbst ist eine Vereinigung von Krimischreibenden\, die sich austauschen und unterstützen. \nDieser Abend nun bietet eine Mischung aus Lesung\, Theater\, Musik und Gespräch mit bekannten Krimiautorinnen und Krimiautoren. 90 Minuten voller Spannung und Humor! \nFolgende Autor*innen erwarten mit Jubelstimmung das Publikum: \n\nBrigitte Glaser\nJutta Wilbertz\nTatjana Kruse\nElke Pistor\nDagmar Maria Toschka\nIsabella Archan\nRegina Schleheck\nLeon Sachs\nThomas Kiehl\nTobias Quast\nAndreas Schnurbusch\nMathias Berg\n\nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Bittner. \nDie Spenden kommen dem Verein „Lesementor Köln“ zugute. \nUm Anmeldung wird gebeten!
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SUMMARY:Zum 100. Geburtstag von Dieter Wellershoff: Ansichten von Köln
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Michael Kohtes\, Hajo Steinert und Gabriele Ewenz\n \nAnlässlich des 100. Geburtstages des Kölner Schriftstellers Dieter Wellershoff erscheint im Lilienfeld Verlag unter dem Titel „Die Stadt ist wie ein ungeheures Buch – Ansichten von Köln“ eine erweiterte Neuausgabe von Wellershoffs Köln-Texten. Ein breites Panorama ganz unterschiedlicher Ansichten einer Großstadt ist so entstanden\, das Porträt eines Wohn- und Arbeitsortes und zugleich auch das eindrückliche Selbstzeugnis eines Künstlers. \nDer Autor durchstreift in vielen Essays Köln als Lebens-\, Schreib- und Kulturraum. Zusammen ergeben die Texte des Flaneurs einen einzigartig persönlichen und zu eigenen Entdeckungen einladenden Blick auf seine Wahlheimat. \nMichael Kohtes\, Lyriker und Literaturkritiker\, ist vor allem als Moderator im WDR-Kulturradio sowie als literarischer Essayist bekannt. Zusammen mit Adrian Winkler erhielt er 2015 in der Kategorie „Bestes Interview“ den Deutschen Radiopreis für eines der letzten Interviews mit Fritz J. Raddatz in der Sendereihe „Zeichen und Wunder“. Er veröffentlichte unter anderem sein Buch über Köln „365 Tage. Ansichten von K.“ \nDr. phil. Hajo Steinert\, ist Moderator\, Literaturkritiker und Schriftsteller. Von 1986 bis 2016 war er Literatur-Redakteur sowie Abteilungsleiter „Kulturelles Wort“ beim Deutschlandfunk in Köln. Steinert tritt auch als Herausgeber von Anthologien zur deutschen Literatur in Erscheinung und schreibt regelmäßig Kritiken für Tages- und Wochenzeitungen \nDr. phil. Gabriele Ewenz\, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft\, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Seit 2009 ist sie Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). Außerdem veröffentlichte sie zahlreiche Publikationen zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner
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SUMMARY:Michael Krüger – Unter Dichtern
DESCRIPTION:Freitag\, 28. November\, 19:30 Uhr\nInterim Zentralbibliothek\, Hohe Straße 68-82\, 50667 Köln\nModeration: Thomas Laue\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nViel mehr hat Michael Krüger erlebt und zu erzählen als das\, was er jüngst in seiner erfolgreichen Verabredung mit Dichtern so beflügelnd ausgebreitet hat. Viel mehr Autorinnen und Autoren durfte er als Verleger und Herausgeber\, als Dichter und Übersetzer vorstellen und preisen – und betrauern.\nAuch in „Unter Dichtern“ geht er chronologisch vor. Von einem Wohnungswechsel zum nächsten\, die meisten finden innerhalb Münchens statt\, überschreiten neue Dichter Krügers Schwelle\, sie erfahren Aufnahme und Echo und finden\, fast unvermeidlich\, einen Freund.\nSein ganzes Leben hat Michael Krüger mit Dichtern verbracht. Er hat ihre Bücher bei Hanser und anderswo verlegt\, in der Zeitschrift Akzente\, die er dreißig Jahre lang herausgegeben hat\, gedruckt\, mit dem Petrarca-Preis\, den er mit seinen Freunden Nicolas Born\, Bazon Brock\, Hubert Burda und Peter Handke gegründet hat\, ausgezeichnet. Zahllose Lesungen hat er eingeleitet und hundert Lobreden gehalten\, er ist mit den Dichtern auf Reisen gegangen – und immer wieder hat er auch Nachrufe auf die mit ihm befreundeten halten müssen.\nIn „Unter Dichtern“ hat Michael Krüger eine stattliche Auswahl der Texte\, die im Verlauf seiner Arbeits-\, Dichter-\, Lebensreise entstanden sind\, zu unserer Unterhaltung und Erbauung versammelt und von heute aus in einen Zusammenhang gebracht. \nMichael Krüger wurde am 9. Dezember 1943 in Wittgendorf/Kreis Zeitz geboren. Nach dem Abitur an einem Berliner Gymnasium absolvierte er eine Verlagsbuchhändler- und Buchdruckerlehre. Daneben besuchte er Veranstaltungen der Philosophischen Fakultät als Gasthörer an der Freien Universität Berlin. In den Jahren von 1962-1965 lebte Michael Krüger als Buchhändler in London. 1966 begann seine Tätigkeit als Literaturkritiker. Zwei Jahre später\, 1968\, übernahm er die Aufgabe des Verlagslektors im Carl Hanser Verlag\, dessen Leitung er im Jahre 1986 übernahm und bis 2013 innehatte. Seit 1981 war er Herausgeber der Literaturzeitschrift „Akzente“.\nIm Jahr 1972 veröffentlichte Michael Krüger erstmals seine Gedichte\, und 1984 debütierte er als Erzähler mit dem Band „Was tun? Eine altmodische Geschichte“. Es folgten weitere zahlreiche Erzählbände\, Romane\, Editionen und Übersetzungen. Michael Krüger lebt in München. \nEine Veranstaltung der Stadtbibliothek Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto: Meinen/Suhrkamp Verlag
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SUMMARY:Christoph Peters – Innerstädtischer Tod
DESCRIPTION:Dienstag\, 18. November\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christof Hamann und Sebastian Schönbeck\nEintritt: 10\,- € VVK über die Buchhandlung\nEintritt frei für Studierende gegen Vorlage eines gültigen Studierendenausweises  \nChristoph Peters hat mit seinen Romanen „Der Sandkasten“ (2022)\, „Krähen im Park“ (2023) und „Innerstädtischer Tod“ (2024) ein gesellschaftliches Panorama unserer Gegenwart ausgefaltet. Nacheinander widmen sich diese Romane dem 9. November der Jahre 2020\, 2021und 2022 und bilden damit ein Triptychon\, das an Wolfgang Koeppens „Trilogie des Scheiterns“ erinnert. Gezeigt werden eine aufgeheizte Öffentlichkeit und zugleich ein dreijähriger\, rasant voranschreitender gesellschaftlicher Wandel im Zuge der Corona-Pandemie\, des Krieges in der Ukraine und des Erstarkens der Neuen Rechten. Damit verhandeln die Romane auch jene sozialen\, politischen und medialen Verschiebungen\, zu denen sich die Figuren mit unterschiedlichen Strategien ins Verhältnis setzen. \nAnders als viele andere Romane der Gegenwartsliteratur handeln diese Romane von Christoph Peters also in einem emphatischen Sinne von der Gegenwart. Ihr Gegenstand ist die Gegenwart. Man könnte sogar sagen\, sie engagieren sich für die Gegenwart. Was aber genau heißt das? Kann man hier wirklich von Engagement sprechen? Und ist die littérature engagée nicht längst passé? Nach einer Lesung von Christoph Peters aus dem aktuellsten Roman\, „Innerstädtischer Tod“\, werden die Literaturwissenschaftler Christof Hamann und Sebastian Schönbeck mit dem Autor über diese und andere Fragen diskutieren. \nChristoph Peters wurde 1966 in Kalkar geboren. Er ist Autor zahlreicher Romane und Erzählungsbände und wurde für seine Bücher vielfach ausgezeichnet\, u.a. mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis (2018)\, dem Thomas-Valentin-Literaturpreis der Stadt Lippstadt (2021)\, dem Niederrheinischen Literaturpreis (1999 und 2022) sowie dem Schubart-Literaturpreis (2025). Christoph Peters lebt in Berlin. \nChristof Hamann\, geb. 1966 in Überlingen am Bodensee\, lebt als Schriftsteller und Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik in Köln. Er ist Mitherausgeber der Literaturzeitschrift „die horen“. 2019 erschien der Band „Christof Hamann: Gehen\, Stolpern\, Schreiben“\, herausgegeben von Andreas Erb\, der u.a. seine Poetikvorlesungen an der Universität Duisburg-Essen enthält. 2024 war er Mitherausgeber des Handbuchs Literatur & Reise. Seine literarischen Werke sind im Steidl Verlag erschienen. \nSebastian Schönbeck\, geb. 1984 in Wismar\, ist Literaturwissenschaftler an der Universität Bielefeld. In den Monaten Oktober bis November 2025 ist er Junior Fellow am Auerbach Institut der Universität Köln. Er ist der Autor der Monographie „Die Fabeltiere der Aufklärung. Naturgeschichte und Poetik von Gottsched bis Lessing“ (J.B. Metzler 2020) und Mitherausgeber zahlreicher Bände\, zuletzt „Wechselwörter. Personalpronomen in Bewegung“ (2025\, Erich Schmidt-Verlag). Derzeit beschäftigt ihn die Frage nach einer aktuellen „engagierten Literatur“. \nEine Kooperation des Erich Auerbach Institute for Advanced Studies der Universität zu Köln\, des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto: Peter von Felbert
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SUMMARY:Claudia Schumacher: Liebe ist gewaltig
DESCRIPTION:Ein Buch für die Stadt Köln 2025 – Ein Gespräch mit der Autorin und Gisa Funck\nClaudia Schumachers Roman „Liebe ist gewaltig“ ist das diesjährige Buch für die Stadt Köln. Der Roman wagt einen schonungslosen Blick hinter die Fassade einer bürgerlichen\, scheinbar perfekten Bilderbuchfamilie. Doch in der Kleinstadtvilla tun sich Abgründe auf: Der Vater ist ein brutaler Tyrann\, der seine Frau und die vier Kinder regelmäßig misshandelt. Wann er zuschlägt\, ist nicht vorhersagbar – oft kommt die blinde Wut aus dem Nichts. Und so leben alle in ständiger Angst. Doch wie kann man sich befreien\, wenn man weder den Eltern noch den eigenen Erinnerungen traut? Die Befreiung gerät zum Feldzug – gegen die Eltern und das eigene Ich. \nDrei Jahrzehnte begleiten wir die Protagonistin Juli\, die mit aller Macht versucht\, die Deutungshoheit über ihr Leben zu erlangen. Ein eindringlicher Roman über Verletzungen und eine mögliche Heilung\, voller Originalität und Wärme. \nClaudia Schumacher wurde 1986 in Tübingen geboren. Als Journalistin arbeitete sie unter anderem für die „NZZ am Sonntag“ und für „DIE ZEIT“. Heute lebt sie als Schriftstellerin in Hamburg. Ihr Debütroman „Liebe ist gewaltig“\, der für den aspekte-Literaturpreis sowie den Newcomer-Preis des Harbour Front Literaturfestivals nominiert war\, wurde im Rahmen der Hamburger Literaturpreise als „Buch des Jahres“ 2022 und mit dem Literaturstipendium 2023 des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. \nGisa Funck arbeitet als Literaturkritikerin und Autorin für den Deutschlandfunk und den WDR. Davor war sie lange als Feuilletonistin für verschiedene Zeitungen tätig. 2016 erschien ihr Buch „Echt fertig“. Gemeinsam mit Gregor Schwering gab sie das Buch über die Kölner Subkultur „Wir waren hochgemute Nichtskönner“ heraus. Gisa Funck lebt in Köln. \nDas „Buch für die Stadt“ ist eine Literaturaktion des Literaturhaus Köln und dem Kölner Stadt-Anzeiger. Die Jury bildeten Bettina Fischer (Literaturhaus Köln)\, Hildegund Laaff (Lengfeld’sche Buchhandlung)\, Martin Oehlen (Literaturblog „Bücher-Atlas“) und Anne Burgmer (Kölner Stadt-Anzeiger). \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner
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SUMMARY:Anderland VI - Ein Abend für Ernst Jandl. Mit Marica Bodrožić\, Kerstin Hensel und Norbert Hummelt
DESCRIPTION:Montag\, 3. November\, 19:30 Uhr\nInterim Zentralbibliothek\, Hohe Straße 68–82\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. Kombiticket für beide Abende 18\,-€ / 15\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nZum hundertsten Geburtstag feiern wir Ernst Jandl – die 6. Ausgabe des Kölner Poesiefests Anderland widmet sich dem Wiener Dichter und Erfinder der konkreten Poesie. Passend zum Jubiläum erscheint ein Buch zu Jandls Ehren\, darin stellen bekannte zeitgenössische Autorinnen und Autoren ihre Lieblingstexte vor\, drei davon haben wir nach Köln eingeladen: Kerstin Hensel\, Marica Bodrožić und Norbert Hummelt sprechen über Jandls Einfluss auf ihr Werk und tragen seine Gedichte vor. Außerdem zeigen wir einen ca. 30minütigen Ausschnitt aus der Dokumentation „Das Öffnen und Schließen des Mundes“. \nErnst Jandl wurde 1925 in Wien geboren. Nach Schule\, Militärdienst und Kriegsgefangenschaft studierte er Germanistik und Anglistik. Von 1949 bis 1974 arbeitete er als Gymnasiallehrer. Seit 1952 schrieb und veröffentlichte er Gedichte\, seit 1954 bis zu seinem Lebensende war er mit Friederike Mayröcker befreundet. Sein Werk wurde mit vielen renommierten Preisen ausgezeichnet\, darunter 1968 dem Hörspielpreis der Kriegsblinden (gemeinsam mit Friederike Mayröcker)\, 1982 dem Mülheimer Dramatikerpreis\, 1984 dem Großen Österreichischen Staatspreis und dem Georg-Büchner-Preis. 1995 erhielt er den Friedrich-Hölderlin-Preis und ein Jahr danach das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. \nMarica Bodrožić wurde 1973 in Dalmatien geboren. 1983 siedelte sie nach Hessen über. Sie schreibt Gedichte\, Romane\, Erzählungen und Essays\, die in über sechzehn Sprachen übersetzt wurden. Für ihr bisheriges Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet\, zuletzt mit dem Walter-Hasenclever-Literaturpreis\, dem Manès-Sperber-Literaturpreis für ihr Gesamtwerk sowie dem Irmtraud-Morgner-Preis. Marica Bodrožić lebt mit ihrer Familie als freie Schriftstellerin in Berlin und in einem kleinen Dorf in Mecklenburg. \nKerstin Hensel wurde 1961 in Karl-Marx-Stadt geboren. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester studierte sie am Institut für Literatur in Leipzig. Sie gilt als eine vielseitigsten und einflussreichsten Vertreterinnen der deutschen Gegenwartsliteratur. Ihr Werk umfasst Lyrik\, Romane und Erzählungen. Kerstin Hensel wurde 2015 in der Akademie der Künste Berlin für die Sektion Literatur als Stellvertretende Direktorin gewählt. Sie unterrichtet heute an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Kerstin Hensel lebt in Berlin. \nNorbert Hummelt wurde 1962 in Neuss geboren und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Für sein lyrisches Gesamtwerk wurde er 2021 mit dem Rainer-Malkowski-Preis ausgezeichnet. Zuvor hatte er u.a. den Hölty-Preis für Lyrik\, den Rolf-Dieter-Brinkmann-Preis\, den Mondseer Lyrikpreis sowie den Niederrheinischen Literaturpreis erhalten. Er übertrug T.S. Eliots Gedichtzyklen „Das öde Land“ und „Vier Quartette“ neu ins Deutsche und ist Herausgeber der Gedichte von W.B. Yeats. \nEine Kooperation des Literatur-in-Köln Archivs (LiK)\, des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto Jandl: Aleksandra Pawloff\, © Foto Bodrožić: Antonio Maria Storch\, © Foto Hensel: Susanne Schleyer\, © Foto Hummelt: Laura Baginski
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SUMMARY:Erling Kagge - Mein Nordpol. Eine Biografie
DESCRIPTION:Freitag\, 31. Oktober\, 19:30 Uhr Galerie Gisela Capitain\, Sankt-Apern-Straße 26\, 50667 KölnEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. \n\n\n\nZum siebten Geburtstag bekam Erling von seinen Eltern einen Globus. Er drehte ihn\, drehte und schaute auf Länder und Meere\, bis sein Blick am obersten Punkt hängen blieb. Das war\, inmitten einer blaugrauen Fläche\, der Nordpol. Konnte man dort hinreisen? Und wer reiste dort hin? Er las Abenteuerbücher\, begleitete Thor Heyerdal auf seinen Expeditionen\, war auf Skiern mit Fridtjof Nansen unterwegs. Befasste sich mit den Erzählungen der ersten erfolgreichen Polarreisenden und mit den Berichten über die Ungezählten\, die von ihren Expeditionen nicht zurückkehrten. Schließlich wurde er selbst zum Abenteurer. Am 4. Mai 1990 erreichte er zusammen mit Børge Ousland den Sehnsuchtsort seiner Kindheit. Nachdem sie 59 Tage lang ihre Schlitten durch Kälte\, Eis und Schnee gezogen hatten. War er während der Vorbereitung besessen von der Vorstellung\, es allen beweisen zu können\, so änderte sich am Ziel seine Haltung. Ging es nicht vielmehr um den Weg dorthin? Um die besondere Beziehung zum Nabel der Welt\, um das Eis\, das der fortschreitende Klimawandel rasant zum Schmelzen bringt? „Die Geschichte des Nordpols ist die Geschichte unseres Verhältnisses zur Natur“\, sagt Erling Kagge. Erling Kagge hat seine eigene Biografie des Nordpols verfasst. Es ist eine höchst persönliche\, philosophische\, klimapolitische\, lehrreiche – und vor allem spannende – Annäherung an den einen unvergleichlichen Ort. \n\n\n\nErling Kagge\, geboren 1963\, ist ein Verleger\, Autor\, Jurist\, Kunstsammler\, Bergsteiger und Vater von drei Töchtern. Er lebt in Oslo. Der norwegische Abenteurer hat als erster in der Geschichte die „drei Pole“ erreicht – den Süd- und Nordpol und den Mount Everest. Im Jahr 2017 erschien „Stille. Ein Wegweiser“\, 2018 „Gehen. Weiter gehen – Eine Anleitung.“ Seine Anleitung für angehende Kunstsammler\, „Große Kunst für kleines Geld“\, erschien 2019. \n\n\n\nEine Kooperation von NORLA – Norwegian Literature Abroad\, des Suhrkamp/Insel Verlags und der Buchhandlung Bittner. \n\n\n\n© Foto: Jonas Bendiksen/Agentur Focus/InselVerlag
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SUMMARY:David Foenkinos - Das glückliche Leben
DESCRIPTION:Mittwoch\, 29. Oktober\, 19:30 Uhr\nInstitut français\, Sachsenring 77\, 50677 Köln\nModeration: Carine Debrabandère\nDeutscher Text: Elena Fellisch\nEintritt: 8\,-€ / 5\,-€. Reservierung unter: info.koeln@institutfrancais.de\nEine Veranstaltung auf Französisch und Deutsch \nÉric macht auf einer Reise in Seoul eine so existenzielle Erfahrung\, dass er daraufhin das Glück seines Lebens selbst in die Hand nimmt. Bestsellerautor David Foenkinos erzählt wie kein anderer vom Neubeginn\, und warum wir ihn wagen sollten. Während einer Geschäftsreise läuft Éric Kherson müde und ausgebrannt durch die Straßen Seouls und landet in einem Happy Life – ein Ort\, an dem das Self-Help-Ritual der eigenen Fake-Beerdigung angeboten wird. Éric lässt sich spontan darauf ein. Umgeben von Stille und Dunkelheit spürt er plötzlich\, worauf es wirklich ankommt im Leben. Mit dem Ende vor Augen entscheidet sich der Vierzigjährige für den Neuanfang.\nZurück in Paris kündigt Éric seinen Job\, kümmert sich endlich um seinen Sohn\, nimmt wieder Kontakt zu seiner Mutter auf und importiert das koreanische Ritual nach Frankreich. Das Geschäft boomt. So erfährt auch seine Ex-Chefin Amélie davon. Sie besucht Éric\, weil sie endlich bereit ist für eine Veränderung. Es ist der Beginn einer zarten\, neuen Liebe.\nCharmant und tiefgründig zeigt uns David Foenkinos\, dass wir unser Leben jederzeit ändern können – wir müssen uns nur trauen. \nDavid Foenkinos\, 1974 geboren\, lebt als Autor und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane\, darunter der Millionenbestseller „Nathalie küsst“\, der mit Audrey Tautou verfilmt wurde\, „Charlotte“ und „Das geheime Leben des Monsieur Pick“. Seine Bücher werden in über 40 Sprachen übersetzt. \nEine Kooperation des Institut français Köln\, des Verlags Kiepenheuer & Witsch und der Buchhandlung Bittner. \n© Editions Gallimard / Photo Francesca Mantovani
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SUMMARY:Peter Stamm – Auf ganz dünnem Eis
DESCRIPTION:Montag\, 27. Oktober\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Jan Drees\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nGewohnt nahbar und subtil erzählt Peter Stamm in seinen neuen Erzählungen aus dem Leben seiner Figuren. Sie suchen nach einem Neuanfang\, müssen Kompromisse aushalten\, stellen sich den Krisen der Gegenwart: Nach einem Unfall in der Heimat unterrichtet ein Schweizer Skilehrer in einer westdeutschen Skihalle. Eine Schauspielerin verliert sich in ihren Figuren. Und Schnee und Eis bedecken eine verlassene Stadt. \nPeter Stamm zeigt in „Auf ganz dünnem Eis“\, wie kunstvoll und vielschichtig Geschichten auf wenigen Seiten erzählt werden können\, wie eine einzelne Erzählung einen länger beschäftigt als ein umfassender Roman. \nPeter Stamm\, geboren 1963\, studierte einige Semester Anglistik\, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus\, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt „Agnes“ 1998 erschienen sechs weitere Romane\, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken\, zuletzt die Romane „Weit über das Land“\, „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“\, „Das Archiv der Gefühle“ und zuletzt „In einer dunkelblauen Stunde“ sowie die Erzählung „Marcia aus Vermont“. Unter dem Titel „Die Vertreibung aus dem Paradies“ erschienen 2014 seine Bamberger Poetikvorlesungen sowie 2024 die Züricher Poetikvorlesungen „Eine Fantasie der Zeit“. „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“ wurde mit dem Schweizer Buchpreis 2018 ausgezeichnet. \nJan Drees ist Redakteur im Literaturressort des Deutschlandfunks und moderiert den „Büchermarkt“. Er ist Autor mehrerer Bücher\, darunter „Sandbergs Liebe“ (Secession) und „Hartmut Lange. Literatur der Krise“ (Arco). \nEine Kooperation des Deutschlandfunks und der Buchhandlung Bittner. \n© Jule Kuehn
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SUMMARY:Belinda Cannone – Auf einem dünnen Seil
DESCRIPTION:Mittwoch\, 15. Oktober um 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Monika Lustig und Tobias Scheffel\nDeutscher Text: Monika Lustig\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung\nEine Veranstaltung auf Französisch und Deutsch \nIn diesen zehn Erzählungen holt Belinda Cannone mit ihrer großartigen Sprachkunst die an die Ränder der Gesellschaft Gedrängten\, die Flüchtenden\, Sprachlosen\, Ungehörten\, Unsichtbaren zurück ins gleißende Licht unserer Aufmerksamkeit; auch solche\, die sich bewusst entziehend alle gesellschaftlichen Werte in Frage stellen. Wie die zwanzigjährige Céleste\, die mit ihrer Mutter in einem abgelegenen Tal in einer „Solidaritätsgemeinschaft“ lebt\, ihr Zuhause verlässt\, um im eisigen Wald unterzutauchen\, mit den Tieren zu leben. Solche\, die in ihrem grausamen Schicksal durch die magische Verbindung zur Natur ihre Stärke entdecken: Wie drei von den Eltern verlassene Geschwister\, deren jüngster Bruder von Jugendlichen misshandelt wird und in Todesgefahr „den Riesen in sich entdeckt“. \nIn diesen leicht erzählten Geschichten\, die tief eindringen in die Abgründe unserer Zeit\, bis zurück zum nazibesetzten Frankreich\, den Jugoslawienkriegen\, den „europäischen Außengrenzen“ wird in jeder der Geschichten eine ganze Welt eingefangen. \nBelinda Cannone\, Romancière\, Essayistin\, von sizilianisch-korsischen Eltern in Tunesien geboren\, lebt in Paris und in der Normandie. Sie ist eine der großen kritischen Stimmen Frankreichs. Ihre Themen: Feminismus\, Antisemitismus\, Rassismus. Vielfach preisgekrönt\, u.a.: Essay-Preis der Académie française. 2020 erschien ihr erfolgreicher Roman „Vom Rauschen und Rumoren der Welt“\, nach dem auch ein Hörspiel (WDR) entstand. \nMonika Lustig\, 1953 in Karlsruhe geboren\, hat in Heidelberg Philosophie und Germanistik studiert und ist 1979\, anstatt zu promovieren\, nach Italien emigriert. Sie war u.a. als Lektorin und Agentin tätig. Für ihre Übersetzungen aus dem Italienischen erhielt sie mehrere Stipendien. 2018 gründete sie den Verlag Edition CONVERSO. \nTobias Scheffel\, 1964 in Frankfurt am Main geboren\, studierte Romanistik\, Geschichte und Geographie in Tübingen\, Tours (Frankreich) und Freiburg. Er lebt in Freiburg\, wo er als Übersetzer aus dem Französischen arbeitet. 2005 erhielt er den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis für seine Übersetzungen der Romane von Robert Bober und Fred Vargas\, 2011 den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für das Gesamtwerk eines Übersetzers. \nEine Kooperation der Edition CONVERSO und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto: Lionel Cannone
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SUMMARY:Marko Dinić – Buch der Gesichter
DESCRIPTION:Dienstag\, 7. Oktober\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christoph Danne\nEintritt: 10\,-€ / 8\,-€. VVK über die Buchhandlung \nBelgrad 1942: Der Tag\, an dem das okkupierte Serbien für »judenfrei« erklärt wird\, ist der Tag\, an dem Isak Ras seinen vielleicht letzten Streifzug durch die Stadt wagt. Er ist auf der Suche nach den Überresten seiner verschütteten Vergangenheit: Was ist vor 21 Jahren geschehen\, als Isaks Mutter spurlos verschwand? Hatten die Anarchisten Rosa und Milan damit zu tun? Oder die mysteriösen Doppelgänger\, die in der Stadt herumliefen? Acht Kapitel\, acht unterschiedliche Perspektiven ergeben am Ende dieses großen Romans die Lösung eines gewieften Rätsels. \nMarko Dinić ist ein beeindruckender Text gelungen\, eine Geschichte Serbiens und Europas im zwanzigsten Jahrhundert. Sein „Buch der Gesichter“ ist Erinnerungsliteratur in moderner Form und nominiert für den Deutschen Buchpreis 2025. \nMarko Dinić wurde 1988 in Wien geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Belgrad. Er studierte in Salzburg Germanistik und jüdische Kulturgeschichte. 2019 erschien bei Zsolnay sein erster Roman „Die guten Tage“. \n„Die Menschen\, über die Marko Dinić schreibt\, verlieren sich in den Schrecken der Historie eben nicht. Ihre Hoffnungen\, ihre Kämpfe werden sichtbar durch die Kraft der Literatur.“ Clemens Meyer \nGefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln. \n© Foto: Apollonia Theresa Bitzan
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SUMMARY:Ralf König – Pflaumensturz und Sahneschnitten
DESCRIPTION:Die Knollennasen – unverwechselbar. Die Inhalte – bahnbrechend. Der Zeichner – ein Star. \nWir feiern den 65. Geburtstag des bekannten Comic-Zeichners – und zwar gebührend mit mehr als 100 Seiten Comics\, die bisher noch nie auf Deutsch in Buchform veröffentlicht wurden. Eingeladen zur Party sind viele seiner beliebten Figuren: Konrad und Paul natürlich\, aber auch Spargel oder Berthold und die Pfundskerle. \n65 Jahre Ralf König – das heißt auch: Wir nehmen uns Zeit für einen Rückblick auf sein Leben und Werk. Ralf König führt durch den Abend\, selbstverständlich angereichert mit vielen Fotos\, Skizzen und Texten\, die einen Einblick in sein Leben und seine Arbeit geben. \nRalf König ist 1960 in Soest geboren und hat sein Studium der freien Graphik an der Kunstakademie Düsseldorf absolviert. Ab 1980 veröffentlichte er Comics in diversen Schwulenmagazinen. Seinen Durchbruch hatte er mit „Der bewegte Mann (1987)“\, der sowohl als Comic wie auch als Film ein großes Publikum eroberte. Er erhielt vielfache Auszeichnungen und nahm an zahlreichen Ausstellungen teil\, zum Beispiel 2012 im Kölnischen Stadtmuseum zu den Elftausend Jungfrauen bei „Das Ursula-Projekt“. Seine Comics sind in 18 Sprachen übersetzt worden. 2014 erhielt er den Max-und-Moritz-Preis für sein Lebenswerk. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner. \n© Foto: vvg Köln
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SUMMARY:„Pflaumensturz und Sahneschnitten“ - Signierstunde mit Ralf König
DESCRIPTION:65 Jahre Ralf König! \nNeuer Termin! Donnerstag\, 7. August\, 16:00 Uhr\nBuchhandlung Klaus Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt frei \nDie Knollennasen – unverwechselbar. Die Inhalte – bahnbrechend. Der Zeichner – ein Star. \nAuch wenn der bekannteste deutsche Comic-Zeichner gerne mal mit seinem Alter hadert: Wir feiern seinen 65. Geburtstag trotzdem gebührend – und zwar mit mehr als 100 Seiten Comics\, die bisher noch nie auf Deutsch in Buchform veröffentlicht wurden. Eingeladen zur Party sind viele seiner beliebten Figuren: Konrad und Paul natürlich\, aber auch Spargel oder Berthold und die Pfundskerle. \n65 Jahre Ralf König – das heißt auch: Wir nehmen uns Zeit für einen Rückblick auf sein Leben und Werk. Und zwar im ausführlichen Interview mit Journalist und Comic-Experte Alex Jakubowski. Selbstverständlich angereichert mit vielen Fotos\, Skizzen und Texten\, die einen wunderbaren Einblick in Ralfs Leben und Arbeit geben. \nHerzlichen Glückwunsch\, Ralf! \nIn Kooperation mit dem Egmont Verlag. \n© VVG-Koeln
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SUMMARY:ANDERLAND V - Jürgen Beckers Lyrik und Vorstellung der Literaturzeitschrift „die horen“ mit Jennifer de Negri\, Guy Helminger\, Sabine Küchler\, Jürgen Nendza & Boris Becker
DESCRIPTION:Mittwoch\, 21. Mai 2025\, 19:30 Uhr\nsprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nWir freuen uns\, dass im Rahmen der im April erscheinenden neuen Nummer der „horen“ (mit Schwerpunkt-Thema Kölner Lyrik) vier Autorinnen und Autoren aus ihren darin veröffentlichten Texten lesen werden. Im zweiten Teil werden wiederum die vier Auftretenden ihre Lieblingsgedichte von Jürgen Becker vortragen. Zudem wird Boris Becker Fotografien zeigen und Sabine Küchler ein paar einleitende Sätze zu Leben und Werk Beckers geben. \nJennifer de Negri\, geb. 1981\, lebt in Köln\, veröffentlicht Lyrik und Prosa. Sie studierte Theaterregie sowie Literarisches Schreiben an der KHM. 2021 erschien ihr Lyrikband „Triebe klimatischer Verhältnisse“ im Berliner SUKULTUR Verlag. Als Stipendiatin verschiedener Sparten nahm sie an Festivals und Werkstätten teil. Sie erhielt Preise und Nominierungen\, u.a. open mike und Literarischer März. Sie ist Co-Kuratorin der queer-feministischen Lesereihe [OHNE PRONOMEN]. Im Frühjahr 2025 erscheint der Gedichtband „reise nach BABYlon“ in der parasitenpresse. \nGuy Helminger\, geb. 1963 in Esch-sur-Alzette (LUX)\, lebt seit 1985 in Köln. Er veröffentlicht Lyrik\, Romane\, Reiseberichte und Hörspiele\, zudem ist er (mit Navid Kermani) Gastgeber des Literarischen Salons in Köln. Längere Aufenthalte u.a. in Indien\, Iran\, Jemen\, Südafrika und Brasilien. 2012 Poetik-Dozentur der Universität Duisburg-Essen. 2016 Dresdner Lyrikpreis\, 2022 gewann er den Lyrikpreis Meran. Zuletzt erschien „Das Geräusch der Stillleben“ bei capybarabooks\, Luxemburg. \nJürgen Nendza\, geb. 1957 in Essen. Er ist Verfasser von Gedichten\, Essays\, Prosa\, Hörspielen und Radio-Features\, zudem Arbeiten als Herausgeber. Er erhielt u.a. 1998 den Lyrikpreis Meran und 2018 den Christian-Wagner-Preis für das lyrische Gesamtwerk. Letzte Veröffentlichung war „Auffliegendes Gras“ im Leipziger poetenladen. \nSabine Küchler\, geb. 1965 in Bremen\, lebt in Köln. Sie veröffentlicht Lyrik\, Prosa sowie Hörspiele. Zudem ist Küchler als literarische Übersetzerin und Moderatorin tätig. Diverse Preise und Stipendien\, im Auftrag des Goethe-Instituts bereiste sie Argentinien und die Türkei. Sie arbeitet als Redakteurin beim Deutschlandfunk. \nBoris Becker\, geb. 1961 als Sohn des Schriftstellers Jürgen Becker\, studierte an der Hochschule der Künste Berlin und an der Kunstakademie Düsseldorf. Er wird mit seinem Werk zur Düsseldorfer Photoschule gezählt. Für 1997/98 wurde ihm ein Stipendium in der Villa Massimo in Rom zuerkannt. Becker lebt und arbeitet in Köln. \nJürgen Becker\, geb. 1932 in Köln. Er arbeitete für den WDR und in den Verlagen Rowohlt und Suhrkamp. Zwanzig Jahre lang\, bis 1993\, leitete er die Hörspielredaktion des Deutschlandfunks. Jürgen Beckers Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet\, u.a. erhielt er den Preis der Gruppe 47\, den Literaturpreis der Bayerischen Akademie der schönen Künste\, das Stipendium der Villa Massimo\, den Bremer Literaturpreis\, den Heinrich-Böll-Preis. Jürgen Becker war Mitglied der Akademie der Künste in Berlin-Brandenburg\, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung\, der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur\, sowie des PEN-Clubs. 2014 wurde Jürgen Becker schließlich als „maßgebliche Stimme der zeitgenössischen Poesie“ mit dem Georg-Büchner-Preis geehrt. Jürgen Becker verstarb am 7. November 2024 in Köln. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Literatur-in-Köln Archiv (LiK)\, der Buchhandlung Bittner und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln statt. \n© de Negri: Laura Lang\, Helminger: Ilona Renner\, Küchler: Ünal Üner\, Nendza: Dirk Skiba
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SUMMARY:Hans Bender zum 10. Todestag - „Zeitverwandtschaft – Ein halbes Jahrhundert Literatur in Essays\, Rezensionen und Würdigungen. 1953-2003“
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Horst Bürger\, Gabriele Ewenz und Walter Hörner\nDonnerstag\, 15. Mai\, 19:30 Uhr\nsprachraum der Stadtbibliothek\, Josef-Haubrich-Hof 1a\, 50676 Köln\nEintritt: 5\,-€. VVK über die Buchhandlung \nMit einer Buchvorstellung ehrt das Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) Hans Bender\, der vor zehn Jahren in Köln starb. Benders facettenreiches Werk\, das Kurzgeschichten\, Romane\, Gedichte\, Aufzeichnungen und Vierzeiler umfasst\, steht gleichwertig neben seiner Herausgebertätigkeit. Hans Bender lebte und arbeitete über 50 Jahren in Köln\, von hier aus betrieb er bis 1980 die redaktionelle Arbeit der Zeitschrift „akzente“\, die bis heute zu den renommiertesten deutschen Literaturzeitschriften zählt. Durch die Herausgabe von Anthologien hat sich Bender um die Förderung neuer Dichtung verdient gemacht. Sein erstaunliches Gespür für schriftstellerische Qualität verhalf vielen noch unbekannten Autoren auf das literarische Parkett.\nMichael Krüger\, der langjährige Freund und Verleger von Hans Bender schrieb einmal\, dass man fünf Bände mit den Zeugnissen aus einem langen Leben mit und für die Literatur füllen könnte. Aus diesem schier unerschöpflichen Material haben Horst Bürger und Walter Hörner eine Textauswahl zusammengestellt\, die chronologisch nach Erscheinungsjahren geordnet fünfzig Jahre umfasst. So entsteht eine Literaturgeschichte ganz persönlicher Art – von dem bedeutsamen Französisch-Deutschen Schriftstellertreffen im Jahr 1953 in Paris bis zur ungewöhnlichen Begegnung mit Thomas Bernhard 2011. \nHans Bender\, 1919 in Mühlhausen/Kraichgau geboren\, lebte seit 1959 in Köln. Er studierte Literatur- und Kunstgeschichte in Heidelberg. Bender war Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Zahlreiche Auszeichnungen\, zuletzt Kulturpreis Köln 2000 sowie Ehrengabe 2006 der Deutschen Schillerstiftung von 1859\, Weimar. Hans Bender starb 2015 in Köln. \nHorst Bürger\, Jahrgang 1945\, geboren während der Evakuierung aus Köln nach Wolfen Bitterfeld. Im Herbst 1945 Rückkehr nach Köln. Nach seinem Schulabschluss begann er eine Lehre als Buchhändler. Das Interesse an diesem Beruf wurde durch seine Arbeit im berühmten Taschenbuchkeller von Gerhard Ludwig geweckt. Er studierte Deutsch und Geschichte an der Universität Köln. Während des Studiums arbeitete er im Büro der Zeitschrift Akzente in Köln\, die damals von Hans Bender allein herausgegeben wurde. Nach dem Staatsexamen 1976 wurde er Lehrer. Außerdem studierte er zwei Jahre italienische Literatur in Perugia. Dann trat er seine erste Lehrerstelle in Kleve am Niederrhein an. Er war Mitarbeiter an einigen Anthologien von Hans Bender. Horst Bürger war mit Hans Bender bis zu dessen Tod befreundet. \nGabriele Ewenz\, Dr. phil.\, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft\, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Bonn und Berlin. Seit 2009 ist sie Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). \nWalter Hörner\, Jahrgang 1951\, geboren in Bad Mergentheim\, begann nach acht Jahren Volksschule eine Müllerlehre. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diesen Beruf nach einigen Jahren. Nach verschiedenen Beschäftigungen in der Wirtschaft machte er von 1980 bis 1983 sein Abitur am Abendgymnasium Aachen und studierte danach Geschichte und Geographie an der Universität Bonn. Im gleichen Jahr gründete er mit Bernhard Albers in Aachen die Rimbaud Verlagsgesellschaft. Bis zum Jahr 2019 war er zusammen mit Albers Geschäftsführer des Rimbaud Verlags. Dort erschienen im Lauf der Jahre die Werke von Hans Bender. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv in Kooperation mit der Buchhandlung Bittner. \n© Hans Georg Schwark
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SUMMARY:„Und vor mir ein ganzes Leben“ - Eliška Bartek im Gespräch mit Michael Maar
DESCRIPTION:Dienstag\, 29. April\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€\nVVK über die Buchhandlung \n„Und vor mir ein ganzes Leben“ erzählt die furchtbare und zu Herzen gehende\, drastisch-komische Lebensgeschichte eines Mädchens aus gutem Hause\, das nach dem Einmarsch der Russen in Prag beschließt\, ihrer Heimat unter Lebensgefahr den Rücken zu kehren. Mithilfe einer Anzeige – „Schöne Tschechin sucht Mann zum Heiraten“ – zettelt sie die Flucht im Kofferraum an und begibt sich damit auf eine Odyssee\, die sie in ihrem unbezwingbaren Freiheitsdrang an deutschen Gartenzwergen vorbei in die Schweiz befördern wird. Ihren Weg pflastern Männer\, denen sie auch oft genug zum Opfer fällt. Voller Leidenschaft\, flamboyant und unkonventionell\, schildert die Autorin\, wie eine früh emanzipierte Kämpferin schließlich als Mensch und Künstlerin ankommt\, im ganzen Leben und bei sich. \nEliška Bartek\, Malerin\, Fotografin und Autorin\, geboren 1950 in Nový Jičín\, wuchs in Prag auf und hat als junge Frau den Einmarsch der sowjetischen Truppen in ihre Heimatstadt miterlebt. Nach ihrer unter dramatischen Umständen geglückten Flucht in den Westen im Jahr 1972 erwarb sie 1975 die Schweizer Staatsbürgerschaft. Von 1979 bis 1983 besuchte sie die Züricher Hochschule der Künste. 1996 wurde sie als Stipendiatin des österreichischen Bundesministeriums für Bildung\, Wissenschaft und Kultur Mitglied im Künstlerhaus Wien und erhielt das Diplom der Masaryk Academy of Art\, Prag. Für ihre künstlerischen Arbeiten erfährt sie internationale Anerkennung. Seit 1997 lebt und arbeitet Eliška Bartek im Tessin und in Berlin. \nMichael Maar\, geboren 1960\, ist Germanist\, Schriftsteller und Literaturkritiker. Bekannt wurde er durch „Geister und Kunst. Neuigkeiten aus dem Zauberberg“ (1995)\, für das er den Johann-Heinrich-Merck-Preis erhielt. 2002 wurde er in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen\, 2008 in die Bayerische Akademie der Schönen Künste\, 2010 bekam er den Heinrich-Mann-Preis verliehen. Das Buch „Die Schlange im Wolfspelz. Das Geheimnis großer Literatur“ stand lange auf der Spiegel-Bestsellerliste. Zuletzt erschien in einer Neuausgabe „Das Blaubartzimmer“. Michael Maar hat zwei Kinder und lebt in Berlin. \nFoto Bartek: Johannes Kretzschmar\, Foto Maar: privat
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SUMMARY:"Erbarmen" - Lídia Jorge im Gespräch mit Steven Uhly und Christian Ruzicska
DESCRIPTION:Freitag\, 4. April um 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christian Ruzicska\nÜbersetzung: Steven Uhly\nEintritt: 12\,- € / 10\,- €. VVK über die Buchhandlung \nDona Alberti sitzt im Rollstuhl\, kann ihre Hände kaum noch benutzen und erzählt einem Aufnahmegerät aus ihrem Leben im Hotel Paraíso\, einem Altenheim\, wo sie aus freien Stücken lebt\, seit ein banaler Unfall sie ihrer Selbständigkeit beraubt hat. Das sind die Koordinaten von Lídia Jorges jüngstem und vielleicht persönlichstem Roman. Die alte Dame erzählt von ihrem Alltag\, den Auseinandersetzungen und Freundschaften mit jungen Pflegerinnen und anderen Mitbewohnern\, ihrer heimlichen Liebe zu einem Mann\, der kurz darauf stirbt\, ihre nächtlichen Kämpfe mit einem Alter Ego\, das ihr schwindendes Wissen herausfordert. Immer wieder kreisen ihre Gefühle um die schwierige Liebe zur Tochter\, einer Schriftstellerin\, der sie vorwirft\, nur deshalb nicht reich und berühmt zu sein\, weil sie vom Elend Namenloser erzählt\, anstatt endlich Taten berühmter Menschen zu beschreiben. Der Generationskonflikt mit autobiographischen Zügen wird zum Verhandlungsort einer sozial fundierten Poetik. \n„Erbarmen“ wirft ein kritisches Licht auf unsere Gegenwart\, vermeidet aber frontale Angriffe und stellt uns stattdessen geschickt vor grundsätzliche Fragen: Was ist Wissen in einer Zeit der totalen Verfügbarkeit von Information? Was zählt wirklich im Leben angesichts der Tatsache\, dass wir alle dem Tod entgegengehen? Welche Funktion hat das geschriebene Wort in diesem Zusammenhang? Wer sich mit der Autorin auf die Suche nach Antworten begibt\, gerät in einen subtil entfalteten Erzählstrom\, der uns geschickt auch dort zu tragen vermag\, wo wir den Wirklichkeiten des Lebens die Hand reichen müssen. \nLídia Jorge\, geboren 1946 in Boliqueime im Süden Portugals studierte französische Literatur in Lissabon und verbrachte einige Jahre damit\, während des Unabhängigkeitskampfes in Angola und Mosambik zu unterrichten. Sie lebt heute in Lissabon. Mit ihren ersten beiden Romanen gehörte sie zur Avantgarde der zeitgenössischen portugiesischen Literatur und hat seitdem zahlreiche renommierte Auszeichnungen für ihre Arbeit erhalten. 2021 nahm Lídia Jorge eine Professur an der Universität Genf an\, auf die 2022 die Einrichtung des Lídia-Jorge-Lehrstuhls an der University of Massachusetts Amherst folgte. Ihr Roman „Erbarmen“ wurde mit sechs renommierten Preisen ausgezeichnet\, darunter der Médicis étranger 2023 und der Transfuge Prize for the Best Lusophone Novel 2023. \nChristian Ruzicska\, geboren 1970 in Brilon-Wald\, Deutschland\, erwarb 1989 die Hochschulreife und studierte anschließend Germanistik und Philosophie an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. 1998 war er Mitbegründer des Tropen Verlags in Köln. Neben seiner Tätigkeit als Verleger arbeitete er ab 1999 als Dramaturg mit dem Regisseur Albert Lang zusammen und betreute verschiedene Staatstheaterproduktionen in Wien\, Düsseldorf\, Linz und Nürnberg. Er ist seit der Gründung im Jahr 2009 Geschäftsführer und Verleger des Secession Verlags. Er übersetzt aus dem Französischen und Englischen Autoren wie Hélène Bessette\, Emmanuelle Bayamack-Tam\, Deborah Feldmann und Jérôme Ferrari. Der Secession Verlag wurde 2019\, 2020\, 2022 und 2024 mit dem Deutschen Verlagspreis sowie 2021 mit dem Großen Berliner Verlagspreis ausgezeichnet. \nSteven Uhly wurde am sechsten Juni 1964 in Köln geboren. Sein Vater ist Bengale aus Chittagong\, seine Mutter Deutsche aus Gerolstein. Uhly wuchs mit seiner Mutter und seinem spanischen Stiefvater auf. Nach dem Abitur verbrachte er ein Jahr in Valencia\, Spanien\, wo er sich zum Dolmetscher und Übersetzer ausbilden ließ. Anschließend studierte er spanische\, portugiesische und deutsche Literaturwissenschaften in Köln\, Bonn und Lissabon. Ab 1995 erhielt Uhly ein Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2002 übernahm er die Leitung des deutschen Instituts der Bundesuniversität in Belém do Pará. Er blieb viereinhalb Jahre in Brasilien. Nach seiner Rückkehr gründete er gemeinsam mit seiner Frau den Münchner Frühling Verlag\, der sich vor allem mit der Herausgabe der Reihe einmaleingedicht einen Namen gemacht hat. Steven Uhly lebt mit seiner Familie in München. Er übersetzt Lyrik und Prosa aus dem Spanischen\, Portugiesischen und Englischen. \n©Foto Jorge: Frank Ferville\, © Fotos Uhly und Ruzicska: Matthias Bothor
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SUMMARY:Signierstunde mit Christian Kracht
DESCRIPTION:Montag\, 24. März um 16:00 – 17:00 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln \nChristian Kracht signiert gerne zuvor in der Buchhandlung erworbene Exemplare seines neuen Romans. \nAbends\, um 19:30 Uhr\, stellt er sein neues Buch „Air“ bei der lit.COLOGNE vor.\nTickets für die Veranstaltung:\nhttps://www.litcologne.de/de/programm/lit-cologne-25/christian-kracht-air \nIn der kleinen schottischen Stadt Stromness auf den Orkney Inseln lebt Paul\, ein Schweizer Dekorateur und Inneneinrichter. Als er von einem Design-Magazin einen obskuren\, aber lukrativen Auftrag aus Norwegen erhält\, begibt er sich auf eine Reise\, die ihn an die Grenzen seiner Welt und weit darüber hinaus führt. Christian Krachts Roman aus dem Geiste einer radikalen Romantik erzählt eine faszinierende Geschichte vom Hier und vom Dort und katapultiert uns aus unserem Jetzt\, aus unserer spätmodernen\, leerlaufenden Zivilisation in eine gleißende\, verspiegelte Landschaft der Literatur. Unser Leben: ein Traum. \nChristian Kracht\, 1966 in der Schweiz geboren\, zählt zu den modernen deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Romane „Faserland“\, „1979“\, „Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten“\, „Imperium“\, „Die Toten“ und „Eurotrash“ sind in über 30 Sprachen übersetzt. \n© Frauke Finsterwalder und Håkan Liljemärker
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DESCRIPTION:Montag\, 24. März um 14:00 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln \nAbends\, um 19:00 Uhr\, stellt Tomas Espedal sein neues Buch „Lust“ im Gespräch mit seinem Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel bei der lit.COLOGNE vor. Den deutschen Text liest Gerd Köster.\nTickets für diese Veranstaltung gibt es hier:\nhttps://www.litcologne.de/de/programm/lit-cologne-25/schriftsteller-eine-gute-idee-tomas-espedal-und-gerd-koester-gehen-der-frage-auf-den-grund \nWie wird man ein Schriftsteller? Ist es möglich\, das Schreiben zum Beruf zu machen? Kann man davon leben? Und was für ein Leben wird das sein? In seinem jüngsten Buch „Lust“ verbindet Tomas Espedal Autobiografie und Bildungsroman und geht dieser Frage nach vierzig Jahren des Schreiben nach. Dabei verwebt er Leben und Literatur auf bezwingende Weise miteinander. Der Doppeldeutigkeit des Titels wird er dabei auf mehr als eine Weise gerecht: „Lust“ ist ein Roman über das Lesen und das Schreiben. Über das Vergessen und das Erinnern. Über Reisen und Liebesaffären. Über die Bedeutung des Ortes für das Schreiben. Über Städte. Über Kopenhagen und das Leben der Schriftsteller. Über die Suche nach den idealen Schreiborten und Arbeitszeiten. Über das Schreiben in der Nacht. Über das Schreiben mit der Hand. Über Freundschaften. Und nicht zuletzt über Geld und gute und schlechte Wirtschaft. \nTomas Espedal\, 1961 in Bergen geboren\, gab sein literarisches Debut 1988 mit dem Roman „En vill flukt av parfymer“ („Eine wilde Flucht vor dem Parfüm“). Seither veröffentlichte er zahlreiche\, mit vielen Preisen ausgezeichnete Romane und gilt neben seinem Freund Karl Ove Knausgård als einer der wichtigsten Schriftsteller Skandinaviens. \nFoto: Dag Knudsen
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SUMMARY:Etel Adnan - Ein Abend zum 100. Geburtstag der Malerin und Dichterin mit Angela Winkler und Klaudia Ruschkowksi
DESCRIPTION:Die Schauspielerin Angela Winkler liest aus Etel Adnans Prosa und Dichtung\nDie Herausgeberin und Übersetzerin Klaudia Ruschkowski gibt über Text und Bild Einblick in Etel Adnans Leben und Werk \nSamstag\, 22. Februar um 19:30 Uhr\nSanta Clara Keller\, Am Römerturm 3\, 50667 Köln\nEintritt: 14\,-€ / 10\,-€\nVVK über die Buchhandlung \nAm 24. Februar 2025 wäre die Dichterin\, Essayistin\, Philosophin und Malerin Etel Adnan 100 Jahre alt geworden. In der Edition Nautilus erscheint zu diesem Anlass ihr Buch „Hochbranden“. Etel Adnans Denken\, ihre Neugier\, ihr Scharfsinn\, ihre politische Weitsicht und die spezielle Art ihrer Wahrnehmung\, die in ihren Werken vielgestaltig zum Ausdruck kommt\, machen sie zu einer der wichtigsten literarischen und künstlerischen Stimmen unserer Welt. \n„Hochbranden“ ist einer der letzten Texte Etel Adnans; er folgt der Bewegung einer Dichterin durch ihr nächtliches Haus. Sie stößt sich an Möbeln und öffnet die Fenster nach innen\, zur hohen See der Wahrnehmung. Sie lädt uns ein\, ihr auf ihr Boot zu folgen\, überbordend von Erinnerungen\, beflaggt mit Fragen. Dann lichtet sie die Anker mit der energischen Strenge einer Denkerin\, die ein zutiefst neugieriges Leben geführt hat\, wirft die Illusion des Wissens über Bord und nimmt uns mit auf die Erkundung der Realität\, der Grenzen des Selbst und der menschlichen Spezies. Wir brechen auf in eine unbekannte Zukunft. Dem Text „Hochbranden“ stehen die „Gespräche mit meiner Seele I\, II und III“ zur Seite sowie ein aus verschiedenen Interviews und Texten kombiniertes imaginäres Gespräch zwischen ihr und Klaudia Ruschkowski. \nEtel Adnans runder Geburtstag fällt ferner zusammen mit dem 45-jährigen Bestehen der Buchhandlung. Zwei Gründe zu feiern! \nEtel Adnan (Beirut 1925 – 2021 Paris)\, Dichterin\, Malerin\, Journalistin und Philosophin\, ist eine bedeutende Vertreterin der Moderne. Sie verbrachte ihr Leben zwischen dem Libanon\, Frankreich und Kalifornien. Ihr Werk zeichnet sich durch einen großen gelebten Austausch zwischen der arabischen und der westlichen Welt aus\, es verbindet unterschiedliche Kunstformen\, Medien\, Sprachen und Kulturen. Neben der Vielfalt der Formen ist es durch die Wiederkehr von „Kraftlinien“ gekennzeichnet\, die sich durch ihre gesamte Arbeit ziehen: Natur und eine spezifische Beziehung zur Erde\, Revolte und Engagement\, Widerstand gegen Kriege und jede Art der Unterdrückung. Etel Adnans schriftstellerisches Werk wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Ihre künstlerischen Arbeiten sind in Ausstellungen und Museen weltweit zu sehen. \nKlaudia Ruschkowski ist Autorin\, Dramaturgin\, Kuratorin\, Herausgeberin und Übersetzerin aus dem Italienischen und Englischen und hat seit 1997 mit Etel Adnan zusammengearbeitet. Sie lebt in Italien und in Berlin. \nAngela Winkler\, geboren 1944 in Templin\, ist Theater- und Filmschauspielerin. Engagements u. a. an der Freien Volksbühne Berlin\, am Burgtheater Wien (mit Peter Zadek) und am Berliner Ensemble. Winkler spielte unter Regie von Volker Schlöndorff in „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ und „Die Blechtrommel“. Zudem erhielt sie mehrere Preise\, u.a.: Deutscher Filmpreis 1976\, Auszeichnung der Deutschen Akademie für Fernsehen 2015\, Deutscher Schauspielpreis 2019. \n© Adnan: Felix Grünschloß\, © Winkler: Joachim Gern\, © Ruschkowski: Antonio Maria Storch
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SUMMARY:AUSVERKAUFT! Thomas Hüetlin\, Matthias Brandt und Helge Malchow: „Man lebt sein Leben nur einmal“. Marlene Dietrich und Erich Maria Remarque
DESCRIPTION:AUSVERKAUFT\nThomas Hüetlin im Gespräch mit Helge Malchow\n„Man lebt sein Leben nur einmal“\nMarlene Dietrich und Erich Maria Remarque\nMatthias Brandt liest aus Texten von Erich Maria Remarque\nDonnerstag\, 28. November um 19:30 Uhr\nSanta Clara Keller\, Am Römerturm 3\, 50667 Köln\nEintritt: 14\,-€ / 12\,-€: VVK über die Buchhandlung \nSeptember 1937. Die Filmfestspiele von Venedig sind gerade zu Ende gegangen. Auf der Terrasse des Hotels Excelsior am Lido sitzt die Hollywood-Diva Marlene Dietrich mit Josef von Sternberg\, der sie als Regisseur von „Der blaue Engel“ zum Weltstar gemacht hat. Dann tritt ein anderer Ausnahmekünstler an den Tisch\, stellt sich vor und beginnt einen charmanten Smalltalk: der deutsche Schriftsteller Erich Maria Remarque\, der mit seinem Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ Weltruhm erlangt hat.\nIn diesem Moment beginnt eine der wildesten Liebesaffären des 20. Jahrhunderts\, eine Amour fou\, die nur wenige Jahre dauert\, eine Liebesgeschichte voller Vergnügungen und Ekstasen\, voller Enttäuschungen und Neuanfängen auf dem Hintergrund der heraufziehenden Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. Beide sind wie Zehntausende auf der Flucht vor dem Terrorsystem der Nazis in ihrem Heimatland\, beide stecken in schmerzhaften Schaffens- und Karrierekrisen. Auf der Basis von Tagebüchern\, Briefwechseln und Erinnerungen vieler Begleiter und Zeitgenossen erzählt Thomas Hüetlin im Stil einer fesselnden Reportage die Geschichte einer Jahrhundertliebe zweier Lichtgestalten der deutschen Kultur im Angesicht des heraufziehenden Schreckens. \nThomas Hüetlin\, geboren 1961\, war lange Reporter beim SPIEGEL sowie Korrespondent in New York und London. Er erhielt für seine Arbeit zahlreiche Auszeichnungen wie den Egon-Erwin-Kisch-Preis\, den Henri-Nannen-Preis und den Deutschen Reporterpreis. Er veröffentlichte u. a. „Mein Leben am Limit/Gespräche mit Reinhold Messner“\, „Udo“ (mit und über Udo Lindenberg) und „Berlin\, 24. Juni 1922/Der Rathenaumord“. \nMatthias Brandt\, geboren 1961 in Berlin\, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er ist vielfach ausgezeichnet worden\, zuletzt erhielt er die Carl-Zuckmayer-Medaille. Brandt ist Autor von „Blackbird“ und „Raumpatrouille“. \nHelge Malchow\, geboren 1950 in Bad Freienwalde\, aufgewachsen in Düsseldorf/Neuss. Ab 1993 Cheflektor\, ab 2002 Verleger bei Kiepenheuer & Witsch. 2010 wurde er mit dem NRW-Verdienstorden ausgezeichnet. \n© Foto Hüetlin: Joachim Gern\, © Foto Brandt: Matthias Scheuer\, © Foto Malchow: Melanie Grande
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SUMMARY:Im Ziegelplattengrab
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Anne Storch und Peter Rosenthal\nEine Wanderung führt durch eine geheimnisvolle Landschaft der Erinnerungen\, des Grauens\, aber auch der Magie – und endet dann doch nur mit einer spätabendlichen Taxifahrt\, so als sei alles wie immer. Aber dann gerät die Fahrt durch eine lange Umleitung und endlose Themenparks zu einer Reise\, die die ganze Nacht dauert. Der Fahrer und seine Passagierin tun das\, was in einer durchreisten Nacht zu tun ist: sie erzählen. Dabei teilen sie in dieser dystopischen Geschichte einer verunglückten Zukunft ihre Erfahrungen in einer Welt\, in der nichts mehr unverfügbar und alles käuflich ist. Warum ihnen beiden dennoch die Worte noch nicht ausgegangen sind und ihre Erzählungen noch immer auch in die sonst längst versperrten Orte des Fabulierens und der Verwandlung führen\, wird erst am Ende dieser Nacht klar. In diesem Roman geht es um die Porosität und die Magie der Sprache sowie der Macht des Staunens und der Verwunderung. \nAnne Storch ist Professorin für Afrikanistik an der Universität zu Köln. Ihre Forschungsschwerpunkte sind verschiedene afrikanische Sprachen\, indigene Theorien kommunikativer Praktiken und die kritische Auseinandersetzung mit dem kolonialistischen Grundlagen der Sprachwissenschaft und ihren patriarchalischen Ordnungen. 2017 wurde Storch mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. \nPeter Rosenthal\, geb. in Rumänien\, lebt seit 1973 in Deutschland. Mit seiner Familie wohnt er heute in Köln\, wo er als Arzt und Autor tätig ist. Zu seinen Publikationen gehören u. a. „Entlang der Venloer Straße“ (2003)\, „Impfnovelle“ (2022) sowie die von ihm herausgegebenen Bücher „Venedigt ist auch nicht viel größer als Ehrenfeld“ (2017) und „Ehrenfeld Alphabet“ (2018). \nEine Veranstaltung unseres Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner.
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SUMMARY:Reinhard Matz und Wolfgang Vollmer im Gespräch mit Damian van Melis Die Bonner Republik. Vier Jahrzehnte Westdeutschland. 1949-1990
DESCRIPTION:Donnerstag\, 7. November um 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 5\,-€. VVK über die Buchhandlung \nWas macht die Bonner Republik so sensationell? Wie entsteht ein großer Bildband? Die Fotografie-Experten Reinhard Matz und Wolfgang Vollmer und Verleger Damian van Melis stellen das neue große Werk aus dem Greven Verlag vor. \nDarum geht’s: Ausgerechnet Bonn\, diese beschauliche mittelgroße Stadt am Rhein. Alles andere als eine repräsentative Hauptstadt für ein bedeutendes Land in Europa. Heute wissen wir\, dass Bonn der Ausgangspunkt einer beispiellosen Erfolgsgeschichte ist: Wiederaufbau und Wirtschaftswunder. Wir gehören wieder dazu. Aber auch: Die Studentenunruhen und das Ringen mit der Vergangenheit. Die Herausforderung des Terrorismus. \nWie das Leben in der Bonner Republik aussah\, zeigen die beeindruckenden Fotografien\, die die Fotohistoriker Reinhard Matz und Wolfgang Vollmer zusammengetragen haben – viele davon bislang unveröffentlicht. Es sind Fotos bekannter und berühmter Fotografinnen und Fotografen sowie seltene Schnappschüsse. Sie dokumentieren vier Jahrzehnte Politik und Wirtschaft\, Kultur und Sport – und den Alltag der Menschen. Der renommierte Journalist Heribert Prantl lässt dazu die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen Revue passieren. Eintauchen in die Geschichte – von Adenauer über Brandt zu Kohl\, von Fabrikarbeit über Friedensdemos bis zum Freibadvergnügen. \nProfessor Dr. Heribert Prantl (geb. 1953 in Nittenau\, Oberpfalz) zählt zu den bekanntesten Publizisten Deutschlands. Er war viele Jahre lang Ressortleiter und Mitglied der Chefredaktion der „Süddeutschen Zeitung“. Heute ist er Autor und Kolumnist der Zeitung. Für seine Artikel und Bücher gewann er zahlreiche Preise. \nReinhard Matz (geb. 1952 in Bremen) lebt seit 1975 in Köln und arbeitet als freier Fotograf und Autor für Ausstellungen\, Bücher\, Kataloge und Zeitschriften. \nWolfgang Vollmer (geb. 1952 in Marburg) lebt seit 1975 in Köln und arbeitet mit Fotografie als Künstler\, Dozent\, Kurator und Sammler. Gemeinsam publizierten Matz und Vollmer im Greven Verlag die Bestseller-Bildbände „Köln von Anfang an“\, „Köln vor dem Krieg“\, „Köln und der Krieg“ sowie „Köln nach dem Krieg“. \nDr. Damian van Melis  (geb. 1965 in Krefeld)\, Studium der katholischen Theologie und Geschichte in Münster\, Lima und Westberlin. Seit 2000 Verleger des Greven Verlag Köln und Vorstand der Greven-Stiftung. \nMit Fotografien von Barbara Klemm\, Will McBride\, Leonard Freed\, Dr. Paul Wolff & Tritschler\, Benno Wundshammer\, F. C. Gundlach\, Jupp Darchinger\, Abisag Tüllmann\, Oswald Kettenberger\, Herlinde Koelbl\, Robert Lebeck und vielen anderen mehr. \nSowie Texten von Martin Walser\, John le Carré\, Erica Jong\, Günter Grass\, Michael Holzach\, Günter Wallraff\, Ton Steine Scherben\, Flying Lesbians\, Peter Schneider und Jochen Schimmang. \nEine Kooperation des Greven Verlags und der Buchhandlung Bittner. \n© Fotos: Nina Gschlössl
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