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SUMMARY:Adrian Kasnitz: Der gelbe Hut von Mister Biller
DESCRIPTION:„An der Garderobe des Cafés am Prenzlauer Berg\, in dem mein Freund Mathieu arbeitet\, hängt der gelbe Hut von Mister Biller. Ich setze ihn mir auf\, als ich meine zwei Cappuccino bezahlt habe\, und spaziere durch den Kiez\, mit einem bösen Lächeln im Gesicht\, als ob ich die Leute auf der Straße provozieren wollte.“ \nZufällige Begegnungen\, die entscheidend sind für eine ganze Weile oder die einfach nur nerven. Reisebekanntschaften und ihre Eigenheiten. Freundschaften\, die auseinandergehen\, und Wiedersehen\, die nicht reibungslos verlaufen. Die neuen Storys von Adrian Kasnitz sind ein fremder Hut\, den man sich aufsetzt\, um sich zu verwandeln und zu provozieren. Sie spielen in Köln und Berlin\, sie führen nach Leipzig und Prag\, sie reißen nach Albanien\, Lettland\, London und Shenzhen aus. Manchmal wünscht man sich\, den fremden Hut nicht genommen zu haben. \nAdrian Kasnitz\, an der Ostsee geboren\, aufgewachsen in den westfälischen Bergen\, Studium in Köln und Prag\, lebt als Schriftsteller\, Herausgeber und Veranstalter in Köln. Neben den bislang neun Teilbänden Kalendarium #1 bis #9 (parasitenpresse 2015-2024) erschienen von ihm zuletzt Im Sommer hatte ich eine Umarmung (parasitenpresse 2023) und Glückliche Niederlagen\, der zweisprachige Prosaband Pierre Huyghe hired me (parasitenpresse 2019) sowie der Roman Bessermann. Für seine literarische Arbeit wurde er u.a. mit dem Dieter-Wellershoff-Stipendium der Stadt Köln ausgezeichnet. Seit 2019 kuratiert er im Team das Europäische Literaturfestival Köln-Kalk (ELK). \nEintritt frei\, Spende willkommen. Wer reservieren möchte\, schreibt bitte kurz an: post@art-of-buna.de
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SUMMARY:Lisa Roy: Alles ist Gold
DESCRIPTION:Jana Doktor ist fast dreißig\, frisch getrennt und vorübergehend wieder bei ihren Eltern eingezogen. Die Promotion dümpelt vor sich hin\, nach einem One-Night-Stand ist sie schwanger\, alles also gerade nicht so Gold. Ihren Bruder\, den einzigen ihr nahestehenden Menschen\, mag sie diesmal nicht ins Vertrauen ziehen\, er ist gerade Vater geworden. \nIn einem Kölner Imbiss begegnet Jana einer Frau\, die ganz anders ist als sie: selbstbewusst und klar. Aber auch Miral steht an einem Wendepunkt. Spontan begeben sich die beiden Frauen auf einen Roadtrip nach Italien\, die für Jana nach einem heimlichen Schluck Weihwasser ein unerwartetes Erlebnis bereithält: eine Epiphanie? Oder verliert sie allmählich den Verstand? \nLakonisch und warmherzig erzählt Lisa Roy von der Suche nach Sinn und Zugehörigkeit\, nach Glauben\, Familie\, Liebe und Freundschaft in einer unübersichtlichen Welt. \nModeration: Thomas Empl \nLisa Roy wurde 1990 in Leipzig geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Sie studierte in Dortmund und Köln und veröffentlichte in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien. Für die Arbeit an ihrem ersten Roman Keine gute Geschichte erhielt sie 2021 das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln und den GWK-Förderpreis Literatur. \nGefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.
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SUMMARY:Lokalrunde: Thea Mantwill & Enno Stahl
DESCRIPTION:Zum 30. Geburtstag des Literaturhauses stellen wir monatlich Bücher von Autor*innen aus der Region vor. Bei Getränk und kleinem Imbiss gibt es die Gelegenheit zum Austausch. \nGescheiterte Sterne (Korbinian Verlag) erzählt von Ariane und Sam\, die seit ihrer Kindheit ums Überleben kämpfen – zwischen Schlafbussen\, Ausweiskontrollen und einer Elite mit eigenen Wohnungen. Als Sam im Untergrund verschwindet\, verliert Ariane den Halt und sucht zwischen prekären Jobs und fremden Betten nach einem Ort\, an dem sie bleiben kann. Über eine Stadt ohne Platz für ihre Menschen spricht Thea Mantwill mit Richard Stoiber. \nIn Enno Stahls Menschmaschinen (parasitenpresse) erwacht Marcos 2053 ohne Erinnerung in der Techno-Metropole RheinRuhr. Auf der Suche nach seiner Identität gerät er ins Visier des marktbeherrschenden Genetik-Konzerns TransGen Inc.\, stößt auf die lückenlose Kontrolle durch implantierte Chips – und entdeckt eine verstörende Wahrheit über sich selbst. Moderation: Adrian Kasnitz.
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SUMMARY:Giulio Galoppo im Gespräch mit Ginevra Lamberti
DESCRIPTION:Im Rahmen unserer Reihe Literatur\, bei der italienische Erfolgsautoren dem Kölner Publikum ihre aktuellen Publikationen vorstellen\, veranstaltet das Italienische Kulturinstitut Köln eine Begegnung mit Ginevra Lamberti\, der Autorin des Romans Il pozzo vale più del tempo (Das Wasser wiegt schwerer als die Zeit)\, der in Italien bei Marsilio und in deutscher Sprache kürzlich beim Piper Verlag erschienen ist. \nDas in deutscher und italienischer Sprache mit Simultanübersetzung geführte Gespräch wird von Giulio Galoppo moderiert und findet am Donnerstag\, den 11. Juni um 19.00 Uhr statt. \nAls die achtjährige Dalia nach einem Unfall aus dem Krankenhaus entlassen wird\, erkennt sie die Welt nicht mehr wieder: Ihre Eltern sind verschwunden\, ihr Haus ist verwüstet und sie wird von der ehemaligen Lehrerin Fioranna aufgenommen\, die ihr den Wert der alten Geschichten vermittelt und ihr sogar beibringt\, wie man Leichen begräbt. In der Zwischenzeit ist das Wetter unerträglich geworden\, die Temperaturen sind extrem hoch und es regnet fast nie mehr. Die Menschen haben die Städte verlassen und siedeln in engen\, schattigen Tälern in den Bergen\, wo die Sonne kaum hinkommt. Hier zu überleben ist eine komplexe Angelegenheit\, die man mit großem Aufwand zu meistern versucht. Zehn Jahre später\, nach Fiorannas Tod\, bricht Dalia aus dem dunklen Tal in den Bergen Venetiens auf in das Land der Brunnen\, wo es noch Wasser geben soll und eine kleine Gruppe Menschen mit großer Gastfreundschaft vermutet wird. \nGinevra Lamberti\, geboren 1985 in San Patrignano\, lebt in Rom und Vittorio Veneto. Sie veröffentlichte vier viel beachtete Romane und einige Kurzgeschichten. Ihr zweiter Roman »Perché comincio dalla fine« wurde 2020 mit dem renommierten Premio Mondello geehrt. Außerdem schreibt Ginevra Lamberti als Kulturjournalistin für die Tageszeitung Domani. \nGiulio Galoppo hat an der Università Statale in Mailand Literatur studiert und lebt seit 1998 in Berlin. Er war für den Bayerischen Rundfunk und die Deutsche Welle tätig\, ist Producer im Korrespondenzbüro der RAI in Berlin und seit 2010 als Journalist für den Podcast „WDR COSMO italiano“ tätig.
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SUMMARY:Son Lewandowski: Die Routinen
DESCRIPTION:Zum Buch: \nEin Gummibärchen essen\, heute den Arm\, morgen ein Bein. Was sich anhört wie ein Witz\, ist Alltag für die Leistungsturnerin Amik. Für sie zählt jedes Gramm\, jeder Wettkampf\, jede Wiederholung. Und jede überschrittene Grenze nimmt Amik dafür hin. »Die Routinen« seziert eine Welt\, von der jeder ahnt\, dass sie hart ist\, aber niemand sieht oder sehen will\, wie ausbeutend ein System ist\, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt.\nMünchen. Montreal. Tokio. Wenn die olympischen Spiele anstehen\, blickt die ganze Welt auf eine Stadt\, auf eine Mannschaft\, auf eine Leistungsturnerin. Die Mädchen und Frauen trainieren ihr gesamtes Leben auf diesen Moment hin. Aus diesem Wir der Turnerinnen\, das in olympischen Jahren denkt\, vom Training auf die Waage zu den Wettkämpfen gedrängt wird\, entspringt ein Ich\, die Turnerin Amik. Sie beugt sich den gnadenlosen Wettbewerbsprinzipien ihres Sports und mit jedem weiteren Schritt auf ein Siegerinnenpodest entfernt sie sich mehr von den Mädchen\, die sie gestern noch getröstet haben. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik\, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen\, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte werden in die Geschichte von Amik eingewebt und machen »Die Routinen« zu einer atemlosen Leseerfahrung. \nKurzbio:\nSon Lewandowski lebt als Autorin und Kuratorin in Köln. 2023 wurde sie zum Klagenfurter Literaturkurs und der Autor:innenwerkstatt des LCB eingeladen. Mit Die kurzen Karrieren stand sie im selben Jahr Jahr auf der Shortlist des Edit-Essaypreises. Die Routinen ist ihr Debütroman\, mit dem sie für den lit.Cologne-Debütpreis nominiert ist.
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SUMMARY:Hingabe – in Gedichten\, Gesang und Gitarrenspiel
DESCRIPTION:Stimmen auf Deutsch\, Hebräisch und Ladino \nGundula Schiffer trägt aus ihren auf Deutsch und Hebräisch verfassten Gedichten vor\, in denen das Liebesbündnis mit der hebräischen Sprache und dem Land Israel ein zentrales Motiv sind; dazu wird die Sopranistin Sivan Yonna Lieder auf Hebräisch\, Deutsch und Ladino singen\, die auf volkstümlichen\, romantischen und sephardisch-mittelalterlichen Texten basieren\, begleitet von dem Gitarristen Tal Botvinik\, mit dem sie als Duo Meitar bereits mit einem eigenen Programm aufgetreten ist. \nDiese deutsch-israelische Veranstaltung betont die schöne\, sinnliche\, gefühlvolle „Saite“ von Lyrik\, Sprache und Musik in ihrer hebräisch-jüdisch sephardisch-deutschen Gestalt und Geschichte. \nMit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Staates Israel\, Berlin
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SUMMARY:Christine Westermann empfiehlt … Sommerlektüre
DESCRIPTION:Ob zwischen zwei WM-Spielen oder ganz ohne Fußball: Sommer ist Lesezeit. Christine Westermann packt den Literaturkoffer und versorgt Sie mit bestem Lesestoff für die hellsten Tage des Jahres. Im Gespräch mit Volker Schaeffer stellt sie ihre Lieblingstitel vor und empfiehlt Bücher\, die man diesen Sommer nicht verpassen sollte – für entspannte Stunden zu Hause und unterwegs. Anpfiff für neue Lektüre! \nFoto: (c) Ben Knabe Networks
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SUMMARY:Christa Wolf-Lesestunde
DESCRIPTION:Christa Wolf war eine der produktivsten Literatinnen des geteilten und später vereinigten Deutschland: Kindheitsmuster\, Stadt der Engel\, Kassandra\, Kein Ort. Nirgends\, Was bleibt\, Der geteilte Himmel\, Nachdenken über Christa T.\, um nur einige Titel zu nennen. Ihr Texte wurden in 40 Sprachen übersetzt\, sie war Preisträgerin zahlreicher Literaturpreise\, engagiert\, profiliert\, geliebt und ungeliebt. \nMit einem von der Christa Wolf Gesellschaft Berlin ins Leben gerufenen neuen Format soll die Schriftstellerin erstmalig in Köln wieder-entdeckt werden. Zur „Lesestunde Christa Wolf“ bringen Interessierte einfach ihr Lieblingsbuch mit und lesen ein bisschen daraus vor. Oder sie kommen ohne Buch und hören nur zu. Oder sie erzählen\, was sie an den Texten fasziniert. Oder\, oder\, oder. Alles kann\, nichts muss. \nDie 1. Kölner Lesestunde hält 3 Jahre vor dem 100. Geburtstag von Christa Wolf ihre Bücher lebendig. Sie soll etwas in Rollen bringen und Netze ermöglichen. \nAnmeldung an: buchsuelz@t-online.de oder direkt im Buchladen
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SUMMARY:Jérôme Leroy: Die kleine Faschistin
DESCRIPTION:In großer Besetzung stellen wir Ihnen Jérôme Leroy und sein neues Buch vor\, am 17. Juni wird er bei uns sein. Moderieren und übersetzen wird die Journalistin Dina Netz\, der deutschsprachige Lesepart wir noch nachgereicht.  \nÜber den Geheimtipp ist der französische Autor Jérôme Leroy längst hinaus und zählt mit seinen Polit-Krimis inzwischen als fester Bestandteil zu den herausragendsten Vertretern des Krimi-Noir. Aktuell steht er mit seinem neuen Roman „Die kleine Faschistin“ auf der Krimbestenliste von DLF und DLF-Kultur. \nDer Eintritt beträgt € 20\,- inklusive aller Getränke\, Karten gibt es bei uns in der Buchhandlung. 
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SUMMARY:Papas Schildkröte Agathe und ich: Familienlesung mit Antje Damm
DESCRIPTION:ab 6 Jahren \nAgathe ist keine gewöhnliche Schildkröte – sie ist ein echtes Familienmitglied. Jeden Herbst fällt sie in Winterstarre\, zwickt Besucher in die Zehen und war sogar schon einmal wochenlang verschwunden. In einer liebevoll gestalteten Mischung aus Illustrationen\, Fotos und Comics erzählt Antje Damm in Agathe. Papas Schildkröte und ich (Moritz) persönliche\, überraschende Geschichten – warmherzig\, humorvoll und ganz nebenbei voller spannender Fakten über diese besonderen Tiere.
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SUMMARY:Arno Schmidts Tagesnotizen
DESCRIPTION:Arno Schmidt begleitete sein Schreiben und Leben mit kurzen Notaten in Tagesnotizbüchern. Jenes der Jahre 1957 bis 1962 ist erhalten und nun komplett veröffentlicht. Es fasst den Umzug der Schmidts von Darmstadt nach Bargfeld ebenso wie die Entstehung der Romane Die Gelehrtenrepublik und KAFF auch Mare Crisium sowie der Erzählungen aus Kühe in Halbtrauer. Literarische Arbeit\, Lektüren\, Korrespondenz\, Finanzsorgen\, der Ehe-Alltag und die Belastungen des Umzugs – alles findet sich wieder. Literarisches blitzt auf\, Leserpost wird erwähnt und manchmal gar beantwortet. Der Literaturwissenschaftler Jan Philipp Reemtsma stellt die Edition mit der Herausgeberin Susanne Fischer vor. \nIn Kooperation mit der Arno Schmidt Stiftung\, Bargfeld
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SUMMARY:Das »andere« Literaturcafé
DESCRIPTION:Seit Oktober 2015 lädt »Das andere Literaturcafé« (damals noch unter dem Namen »Autor*innencafé fremdOrte«) regelmäßig Schriftsteller*innen\, Journalist*innen\, Übersetzer*innen und in der Literatur- und Kulturvermittlung ​engagierte Personen verschiedener Herkunft ein\, in den Dialog über Literatur\, Schreiberfahrungen und Identitäten zu treten. \nDie Arbeit des Literaturcafés wird gefördert mit Mitteln der Stadt Köln und der Aktion Neue Nachbarn (Köln). Schirmherr des Projekts ist der Schriftsteller Ilija Trojanow. \nLeitung: Fatma Tuna \nAnmeldungen sind wie immer willkommen unter: info@fremdworte-autorencafe.de
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SUMMARY:Literatur am Dom 2026
DESCRIPTION:Literatur am Dom bringt vom 25.-28. Juni 2026 Bücher ins Bergische Land. Kristof Magnusson\, Anja Kampmann und Leonie Swann lesen im Schatten des Altenberger Doms. Hanns-Josef Ortheil eröffnet das Festival am Donnerstag\, den 25. Juni. \nBereits zum fünften Mal findet vom 25. bis 28. Juni 2026 Literatur am Dom – Literatur Live! statt. Auch dieses Jahr bringen Denis Scheck und Karin Graf wieder Weltliteratur an einem der romantischsten Orte Deutschlands: Der Altenberger Dom\, mitten im Bergischen Land vor den Toren Kölns\, ist die Heimat des Literaturfestivals. Durch das Programm führen Bettina Böttinger\, Sabine Küchler und Denis Scheck. \nDie Eröffnungslesung am Donnerstagabend führt zunächst in das nahegelegene Wuppertal: Hanns-Josef Ortheil nimmt das Publikum mit ›Schwebebahnen‹ mit in eine Kindheit in den 1950er-Jahren und die Erfahrungswelt eines begabten Jungen im damaligen Westdeutschland. \nDen Dingen in der Schwebe im Zentrum des Romans wird am Freitag noch einmal beim Lesedinner mit Hanns-Josef Ortheil nachgespürt. Der Freitagabend beginnt mit Anja Kampmann und einem Blick in die noch weiter zurückliegende deutsche Vergangenheit. Ihr für den Preis der Leipziger Buchmesse nominierte Roman ›Die Wut ist ein heller Stern‹ erzählt den aufsteigenden Faschismus der in den 1930er-Jahren aus der Sicht einer Varietétänzerin. Ein tierisches Abenteuer formt den Abschluss des Leseabends: Leonie Swann kehrt mit ›Widdersehen‹ zurück ins vertraute Glennkill\, wo Schafe Kriminalfälle aufklären und eine Herde ihre verschollene Hirtin rettet. \nAm Samstag tritt die Erkundung der Vergangenheit über die ehemalige innerdeutsche Grenze. Am Nachmittag liest DDR-Chronist Christoph Hein aus ›Das Narrenschiff‹\, in dem er Geschichte intim erfahrbar macht und Machtwirkung des Regimes in den zwischenmenschlichen Beziehungen nachvollzieht. Mit Helga Schubert bleiben wir am Samstagabend beim Alltag in der DDR\, geprägt von Sehnsucht und Fernweh\, Aufbruch und Abschied\, von Diktatur und innerer Freiheit\, lakonisch erzählt in ihren in ›Luft zum Leben‹ gesammelten Geschichten. \nKristof Magnussons neuer Roman\, mit dem der Festivalsonntag beginnt\, greift die Idee der literarischen Zeitreise auf: In ›Die Reise ans Ende der Geschichte‹ wird ein Dichter am Anfang der 1990er Jahre zum Spion und nimmt das Publikum mit in eine Zeit voller Optimismus und politischer Weichenstellungen\, die bis heute nachwirken. Nora Gomringer begibt sich mit ihrem Roman ›Am Meerschwein übt das Kind den Tod‹ auf eine innere Expedition hin zu ihrer 2020 verstorbenen Mutter. Zum Festivalabschluss macht Nino Haratischwili einen Abstecher ins Georgien der 1980er-Jahre: ›Das mangelnde Licht‹ erzählt von historischer und sexualisierter Gewalt\, aber auch von Freundschaft und Leichtigkeit im Leben der vier Frauen\, die sie gemeinsam erleben und erinnern. \nSeit 2022 kuratieren die Literaturagentin\, Übersetzerin und Unternehmerin Karin Graf und der Literaturkritiker\, Journalist und Moderator Denis Scheck jährlich das Literaturfestival im Städtedreieck zwischen Köln\, Leverkusen und Düsseldorf: „Literatur ist nach Albert Camus die Lüge\, mit der wir uns die Wahrheit sagen. Auch in diesem Jahr laden wir alle Leserinnen und Leser ein\, in Altenberg jene Wahrheiten der Literatur zu erfahren\, wie sie nicht in der Zeitung stehen“\, so Denis Scheck. \nAuch Karin Graf betont die Vermittlerrolle der Literatur\, die die Romane in dieser Festivalausgabe in besonders starker Weise ausfüllen: „Von der Schwebebahn zu den Sternen\, vom Wasser zur Luft führt uns das Festival dieses Jahr. Das ist die Hauptfreude für mich\, dass das Programm von Literatur am Dom dem Publikum jedes Jahr eine veritable Abenteuerreise bietet. Zum Glück nicht ganz so gefährlich wie die in Kristof Magnussons Roman ›Die Reise ans Ende der Geschichte‹\, denn wir bewegen uns\, sicher geleitet von den Autoren und Autorinnen\, in den Gefilden der Imagination und laden Sie herzlich ein\, uns zu begleiten.“ \nDas Festival steht unter der Schirmherrschaft von Ina Brandes MdL\, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. \nDer Förderverein Literatur am Dom e. V. organisiert das Festival unter Vorsitz von Sema Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein\, mit finanzieller Unterstützung der Volksbank Berg eG\, der BELKAW GmbH\, der Sparkasse Leverkusen\,des Altenberger Hofs und der Steingruppe und in Kooperation mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis. \nDie Open-Air-Lesungen finden im Kräutergarten des Restaurants Küchenhof statt. Außerdem öffnet der Altenberger Hof seine Türen und lädt zum Lesedinner mit Hanns-Josef Ortheil am Freitag auf die Hotelterrasse ein. Die Küchenparty mit Dieter Müller und Marlon Rademacher am Samstag findet in der Restaurantküche und auf der Terrasse des Altenberger Hofs statt. Bei schlechtem Wetter wird das Essen jeweils in das Restaurant des Altenberger Hofs verlegt. \nTickets sind ab sofort erhältlich unter www.literatur-am-dom.de. Der Eintritt für alle Lesungen liegt bei 24 €\, Schülerinnen und Schüler\, Studierende sowie Personen im Rollstuhl und Schwerbehinderte mit einem B im Ausweis zahlen ermäßigt 18 €. Beim Lesedinner kann man für 95 € und bei der Küchenparty für 195 € dabei sein. \nMehr Literatur am Dom auf Instagram: @literatur_am_dom
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SUMMARY:»Deutschland liest ein Buch« – Rachel Khong: Real Americans
DESCRIPTION:»Deutschland liest ein Buch« – nämlich Real Americans (Kiepenheuer & Witsch) von Rachel Khong. Die Aktion lädt ein\, gemeinsam die Freude am Lesen zu feiern und über ein Buch ins Gespräch zu kommen.\nSilvester 1999: Die 22-jährige Lily Chen\, Tochter chinesischer Einwanderer\, arbeitet als unbezahlte Praktikantin in einem angesagten Medienunternehmen\, als sie Matthew begegnet – charmant\, wohlhabend\, Erbe eines Pharmaimperiums. Ihre Beziehung scheint unmöglich und doch verheißungsvoll. 21 Jahre später lebt Lilys Sohn Nick mit ihr zurückgezogen auf einer Insel. Getrieben von einer Leerstelle in seinem Leben begibt er sich auf die Suche nach seinem Vater – und stößt auf Wahrheiten\, die alles verändern. Es moderiert Julian Hanebeck. Milena Karas liest aus der Übersetzung von Tobias Schnettler. \nVeranstaltungspartner: Kiepenheuer & Witsch\, COMEDIA Theater \nFoto: © Andria Lo
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SUMMARY:zwischen/miete surprise: Rina Schmeller
DESCRIPTION:Anmeldung und Ort: ab 01.06. unter www.literaturhaus-koeln.de \nEintritt: 5\,- € (inkl. Begrüßungsgetränk) \nStudieren geht über Probieren: Ein Seminar der Universität zu Köln organisiert diese Lesung. Unter der Leitung von Marlene Jäger (Niederrheinisches Literaturhaus der Stadt Krefeld) konzipieren\, inszenieren und moderieren Student*innen eine Ausgabe der zwischen/miete nrw\, Lesereihe für WGs und andere besondere Orte. Zu Gast bei der zwischen/miete im Juni ist Rina Schmeller mit ihrem Debütroman Co (Penguin Verlag). Welcher besondere Ort es diesmal wird\, das verzeichnet ab 1. Juni die Website www.literaturhaus-koeln.de \nVeranstaltungspartner: Universität zu Köln
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SUMMARY:Eröffnung JUNGES BUCH FÜR DIE STADT 2026 – Sailor und Pekka erledigen was in der Stadt
DESCRIPTION:Ab 4 Jahren \nDas Bilderbuch Sailor und Pekka erledigen was in der Stadt (Péridot Verlag) von Jockum Nordström ist das »Junge Buch für die Stadt« 2026. Mit einer kostenlosen Familienveranstaltung wird die Aktion im Interim der Stadtbibliothek eröffnet.  \nHinrich Schmidt-Henkel\, der Übersetzer des schwedischen Bilderbuches\, und der Verleger und Comiczeichner Ferdinand Lutz stellen zusammen mit Britta Weyers das Buch vor. \nEine Geschichte\, die so unaufgeregt ist wie fast jeder Tag: Als das Auto streikt\, müssen Sailor und sein Hund Pekka zu Fuß in die Stadt gehen. Allerdings ist Pekka kein normaler Hund. Er läuft auf zwei Beinen. Die beiden machen sich auf den Weg. Pekka stoppt beim Frisör\, Sailor kauft sich einen neuen Pullover und lässt sich ein Tattoo stechen. Es passiert nichts und alles an diesem Tag\, an dessen Ende alle zufrieden mit der Nachbarin Frau Jackson am Tisch sitzen und essen. \nMinimalismus\, Bilderbuchkunst und ein großer Spaß für jedes Alter. Eine wunderbar leichte Erzählung zwischen Bilderbuch und Comic von Jockum Nordström\, einem der wichtigsten zeitgenössischen Künstler Schwedens. \nDie Anmeldung zur Veranstaltung ist über diesen Link möglich: https://stadt-koeln.easy2book.de/ \nIm Rahmen der Aktionswoche (28.06. bis 05.07.2026) zum »Jungen Buch für die Stadt« sind zahlreiche weitere Lesungen und Veranstaltungen geplant. Mehr Infos dazu gibt es auf www.literaturhaus-koeln.de \nEine Aktion mit der Kölner Stadtbibliothek und dem Kölner Stadt-Anzeiger \nIn Kooperation mit dem Péridot Verlag
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SUMMARY:Sailor und Pekka erledigen was in der Stadt: Bilderbuchkino zum JUNGEN BUCH FÜR DIE STADT 2026 mit Thomas Pelzer
DESCRIPTION:Vorschule + 1. und 2. Klasse\n\n\n\n\n\nBei unserer Leseaktion »Junges Buch für die Stadt« 2026 dreht sich alles um das Bilderbuch Sailor und Pekka erledigen was in der Stadt (Péridot Verlag) von Jockum Nordström. \nSprecher und Schauspieler Thomas Pelzer macht aus dem schwedischen Kinderbuch ein wunderbares Bilderbuchkino mit Geräuschen und Musik. \nEine Geschichte\, die so unaufgeregt ist wie fast jeder Tag: Als das Auto streikt\, müssen Sailor und sein Hund Pekka zu Fuß in die Stadt gehen. Allerdings ist Pekka kein normaler Hund. Er läuft auf zwei Beinen.\nDie beiden machen sich auf den Weg. Pekka stoppt beim Frisör\, Sailor kauft sich einen neuen Pullover und lässt sich ein Tattoo stechen. Es passiert nichts und alles an diesem Tag\, an dessen Ende alle zufrieden mit der Nachbarin Frau Jackson am Tisch sitzen und essen. \nMinimalismus\, Bilderbuchkunst und ein großer Spaß für jedes Alter. \nGerne können Sie Tickets telefonisch unter 0221/9955580 oder per E-Mail unter dettmann@literaturhaus-koeln.de reservieren. \nEine Aktion mit der Kölner Stadtbibliothek\, dem Kölner Stadt-Anzeiger\, der Kölnischen Rundschau und dem Péridot Verl
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SUMMARY:Yade Yasemin Önder: Anti Müller
DESCRIPTION:Mit 36 steht die Protagonistin vor den Trümmern ihrer Beziehung zu einem gefeierten Autor\, der ihren Kinderwunsch ignorierte. Tinder\, Affären und Enttäuschungen folgen\, bis die Sehnsucht nach einem Kind zur Obsession wird. Yade Yasemin Önders Anti Müller (park x Ullstein) ist ein bissiger Gesellschaftsroman über toxische Männlichkeit\, patriarchale Altlasten – und darüber\, wie weit eine Frau zu gehen bereit ist\, um sich ihren größten Wunsch zu erfüllen. Es moderiert Antonia Leise. \nVeranstaltungspartner: Institut für Deutsche Sprache und Literatur I\, Philosophische Fakultät der Universität zu Köln \nFoto: (c) Julia Sellmann
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SUMMARY:Sailor und Pekka erledigen was in der Stadt: Bilderbuchkino zum JUNGEN BUCH FÜR DIE STADT 2026 mit Thomas Pelzer
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DESCRIPTION:Das Kölner Literaturhaus wird 30! Seit zwölf Jahren ist es im 1590 erbauten Haus Bachem beheimatet – einem Ort voller Geschichte und Geschichten: Das Haus war Wohnung\, Weinstube und Brauhaus – und überstand als eines der wenigen Gebäude im Griechenmarktviertel den Zweiten Weltkrieg. Studierende der ecosign gehen auf Zeitreise und machen die Geschichte von Haus und Literaturhaus zum Comic. Aus Fakten\, Legenden und Leerstellen entstehen Comicgeschichten\, die nun vor Ort vorgestellt werden. \nEin Comicprojekt in Kooperation mit Leo Leowald und Studierenden der ecosign | Akademie für Gestaltung
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SUMMARY:Sylvain Prudhomme
DESCRIPTION:Sylvain Prudhomme gehört zu den großen Stilisten der französischen Gegenwartsliteratur. In Kritiken seiner preisgekrönten Romane und Erzählungen wurde immer wieder bemerkt\, dass man sich der Sogwirkung seiner Sätze kaum entziehen kann. Sie setzen die Lesenden auf die Spur von Figuren in ständiger Bewegung. Der Anhalter in Allerorten ist eher auf den Autobahnen zu Hause als bei seiner Familie. Der Erzähler von Der Junge im Taxi (beide Unionsverlag) fährt zum Bodensee\, um ein deutsch-französisches Familiengeheimnis zu ergründen. Die Veranstaltung wird zweisprachig moderiert von Laurent Demanze und Wolfram Nitsch. Lea Pelzer liest aus den Übersetzungen von Claudia Kalscheuer. \nVeranstaltungspartner: Romanisches Seminar der Universität zu Köln\, Fritz Thyssen Stiftung \nFoto: (c) Mathieu Zazzo
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SUMMARY:Max von der Grün
DESCRIPTION:Lesung zum 100. Geburtstag von Max von der Grün am 25. Mai 2026 \nMit Irrlicht und Feuer von Max von der Grün erschien 1963 eine für das lesende Publikum vollkommen neue Art von Literatur. War sein Erstling Männer in zweifacher Nacht aus dem Jahr zuvor noch weitgehend unbeachtet geblieben\, wurde diese Provokation der restaurativen Zeit der frühen 60er Jahre sehr viel ernster genommen. \nDas literarische Neuland\, das der Bergmann und Autor Max von der Grün damit betrat\, mündete schließlich in die Gründung der Dortmunder Gruppe 61 – wurde von der Grüns Darstellung der Arbeitswelt unter Tage doch auch von der IG Bergbau scharf zurückgewiesen. \nVon der Grüns Anspruch war\, wie es bei ihm heißt\, frei von politischen und staatlichen Aufträgen und Richtlinien mit den sozialen und menschlichen Problemen der industriellen Arbeitswelt auseinanderzusetzen. Von der Welt und Menschen verändernden Kraft der Literatur war er überzeugt: Ob Literatur die Welt verändern kann? Mich hat die Literatur verändert – und in bin Teil dieser Welt. \nAn diesem Leseabend wird das Beste aus Max von der Grüns Romanen zu hören sein.
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