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SUMMARY:Lokalrunde: Ute Wegmann & Bastian Schneider
DESCRIPTION:Zum 30. Geburtstag des Literaturhauses stellen wir monatlich Bücher von Autor*innen aus der Region vor. Bei Getränk und kleinem Imbiss gibt es die Gelegenheit zum Austausch. \nDrei Frauen\, drei Generationen. Zwischen Krieg\, Wirtschaftswunder und Studentenbewegung erzählt Ute Wegmann in Alles soll sehr weiß sein (Maro) von Arbeit\, Schweigen und Wandel – und vom Leben berufstätiger Frauen im 20. Jahrhundert. Es moderiert Sabine Küchler. \nIn Bastian Schneiders Roman Umschreibung (sonderzahl) jagt Detektiv Emil Nerz keinen Menschen\, sondern einen verschollenen Kafka-Text. Zwischen surrealem Noir\, Science-Fiction und KI-Visionen entsteht ein rasanter Roman über Macht\, Kontrolle – und den Preis einer perfekten Welt. Es moderiert Martin Mittelmeier. \nFotos: links: Bastian Schneider\, (c) Silviu Guiman; rechts: Ute Wegmann\, (c) Thekla Ehling
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SUMMARY:Lesung und Gespräch mit Elif Nur Aybaş und Yasemin Bertel
DESCRIPTION:In dieser dritten und letzten Episode konnten wir im März die Autorin Elif Nur Aybaş in Köln begrüßen. Seit dem 6. März verbringt Elif ihre Zeit damit Köln und seine Literaturszene kennenzulernen. Neben einem Besuch der lit.COLOGNE und lit.COLOGNE POP\, hatte sie bei zwei Open Stages die Möglichkeit ihre Texte einem breiten Publikum zu präsentieren\, hat im Kulturbunker Mülheim einen Workshop mit dem Titel „Selbst\, Erfahrung und Autofiktion: Warum und wie?“ gehalten und wird am 14. April im Oya Mülheim mit der Autorin und Wissenschaftlerin Yasemin Bertel über die Beziehung von Schreibenden zum Schreiben sprechen.\n\nGemeinsam wollen sie die Möglichkeiten und Grenzen von Autofiktion sowie die Weitergabe von Erfahrungen in der Literatur erkunden. Das Gespräch moderiert von Fatma Tuna.\n \nHerzliche Einladung also an Euch/Sie\, an diesem Abend vorbeizuschauen\, Elif und Yasemin kennenzulernen und mehr über Seyir Quartier und die Akteur*innen dahinter zu erfahren.
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SUMMARY:Daniel Speck – Villa Rivolta
DESCRIPTION:Dienstag\, 14. April um 19:30 Uhr\nInterim Zentralbibliothek\, Hohe Straße 68–82\, 50667 Köln\nEintritt: 10\,-€ / 8\,-€. VVK über die Buchhandlung \nZwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero\, der strahlende Sohn des großbürgerlichen Automobilunternehmers Renzo Rivolta. Und Valeria\, die eigensinnige Tochter des Dienstmädchens. Sie versprechen sich\, Freunde fürs Leben zu werden.\nVerbunden durch ein altes Familiengeheimnis erleben sie eine Jugend in den goldenen Jahren Italiens: Mailands mondäne Eleganz zwischen Dolce Vita und kultureller Revolution. Doch als Piero die Nachfolge seines Vaters antreten muss\, verliebt sich Valeria in den Arbeitersohn Flavio\, der Pieros Welt den Kampf ansagt.\nDaniel Speck erzählt eine epische Geschichte über Leidenschaft\, Verlust und den Preis dafür\, zu werden\, wer wir wirklich sind. \nDaniel Speck\, 1969 in München geboren\, findet auf Reisen Geschichten\, Orte und Menschen\, deren Schicksale ihn zu Geschichten inspirieren. Der Autor studierte Filmgeschichte in München und verfasste Drehbücher\, für die er mit dem Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Seine Romane sind allesamt Bestseller und finden höchste Anerkennung bei Kritik und Leserschaft. „Bella Germania“ wurde als Dreiteiler prominent verfilmt. Mit „Piccola Sicilia“\, „Jaffa Road“ und „Yoga Town“ zeichnet Daniel Speck ein vielstimmiges Panorama und baut Brücken zwischen den Kulturen. \nEine Veranstaltung der Stadtbibliothek Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto: Gaby Gerster
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SUMMARY:Lukas Rietzschel: Sanditz
DESCRIPTION:Sanditz ist eine Kleinstadt am Rand der Republik – und der Mittelpunkt eines großen Romans unserer Gegenwart. Alte Offiziere und Bürgerrechtler\, Träumerinnen und Widerständler\, Kinder\, Liebespaare und die Familie Wenzel bevölkern dieses vielstimmige Panorama. Warmherzig und multiperspektivisch erzählt Lukas Rietzschel in Sanditz (dtv) von Umbruch und Stillstand\, vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart. Ein Roman über Aufbruch und Niedergang\, Zugehörigkeit und Freiheit. Es moderiert Ulrich Noller. \nFoto: (c) Alexandra Polina
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SUMMARY:Max und Moritz
DESCRIPTION:Michael Schikowski trägt die typischen\, amüsanten Reime ausdrucksstark vor und macht den humorvoll-kritischen Blick Wilhelm Buschs auf die „kleinen Leute“ des 19. Jahrhunderts und ihre Doppelmoral deutlich. \nMusikalisch ergänzt wird sein Vortrag vom „Salonbrass Rodenkirchen“\, einer Gruppe von Blechbläsern\, die Teil der lebendigen Musikszene Rodenkirchens ist.
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SUMMARY:Stefan Sommer: Party People
DESCRIPTION:Der Gesellschaftsroman unserer Zeit im Takt der Social-Media-Generation \nDer Ich-Erzähler im neuen Roman von Stefan Sommer hat alles und nichts: Als erfolgreicher Techno-DJ wird er auf private Partys von Superreichen eingeflogen\, lässt sich von Haute-Cuisine-Chefs bekochen\, nächtigt in Grand Hotels. Ein luxuriöses Leben zwischen Helikopterflügen\, Infinity- Pools\, Champagner und den immer groteskeren Wünschen eines Superstars\, der von sich und der Welt gelangweilt ist. Dazwischen: Loneliness. Designerdrogen und Schmerzmittel helfen nur vorübergehend\, und auch Christian\, ein verheirateter Mann\, ist schnell wieder aus dem Leben des DJs verschwunden. Während seiner gnadenlosen Hetze um die Welt erkennt der Erzähler irgendwann\, dass er davonläuft: Vor dem Verlust der Mutter\, die Jahre zuvor verstorben ist. Seither trägt er ihre Lieblingsblumen als Tattoo auf der Haut – ein zarter Versuch\, der Härte der Erfolgsindustrie etwas entgegenzusetzen. \nPartypeople blickt mit kalter Komik in die Welt des großen Geldes: erzählt von Rich Kids\, Tech-Oligarchen\, performativer Männlichkeit und neuem Kapitalismus. Man hofft auf einen Ausweg\, und ahnt doch\, dass es keinen geben kann. \nAutor: Stefan Sommer\, 1989 geboren\, wuchs in einer kleinen schwäbischen Gemeinde auf. Sein Großvater prophezeite ihm schon als Kleinkind\, aus ihm könne später wohl nur ein Pfarrer oder ein Schauspieler werden. Es kam ähnlich\, aber anders. Der vierunddreißigjährige Autor lebt heute in München und arbeitet für die Süddeutsche Zeitung und den Bayerischen Rundfunk. Er schreibt Reportagen und Essays über Popmusik\, Gesellschaft\, Körperpolitik\, Harry Styles\, Klimaaktivismus und Datingportale für Impfgegner:innen. Ausgezeichnet mit dem „International Music Journalism Award“ 2020 in der Kategorie „Beste musikjournalistische Arbeit unter 30“\, dem „Ernst Schneider Preis“ für Wirtschaftsjournalismus 2021 und einem Literaturstipendium „Junge Kunst und neue Wege“ 2021 durch den Freistaat Bayern. \nModeration: Sophia Bahl \nEintritt 16\,50 €\, (bei Bedarf 5 kostenfreie Solitickets erhältlich)
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SUMMARY:Klaus W. Bender - Marius
DESCRIPTION:Résistance! Ein jüdisches Leben im Schatten des Nationalsozialismus \nDer Journalist Klaus W. Bender berichtet in seinem Buch „Marius“ vom bewegten und bewegenden Leben des französischen Künstlers und Unternehmers Marius Jérémias. Am 15. April ist der Autor bei uns und stellt sein Buch vor. \nMehr Infos zum Autor und Buch gibt es HIER! und zur Kartenreservierung geht es HIER! Der Eintritt beträgt € 15\,- inklusive aller Getränke. \nKurzbeschreibung: Als jüdisch-polnischer Immigrant schließt sich Marius während der Besatzungszeit der Résistance an und überlebt mit sehr viel Glück Verfolgung und Krieg. Später wird er ein erfolgreicher Unternehmer und Künstler\, doch seine traumatischen Erlebnisse werden in nie wieder loslassen… \nLangbeschreibung: Die Vorgeschichte zu unserer nächsten Veranstaltung beginnt im Jahr 2002 in einem südfranzösischen Bergdörfchen. Durch Zufall lernt der Wirtschaftsjournalist Klaus W. Bender dort den Künstler Marius Jérémiasz kennen. Und nach einiger Zeit des Beschnuppertwerdens steht er plötzlich vor einer sehr großen Aufgabe\, denn er soll dessen Lebensgeschichte aufschreiben. Er lässt sich drauf ein und so berichtet er nun im vorgestellten Buch vom Leben eines jungen Franzosen jüdisch-polnischer Abstammung\, der sich im Zweiten Weltkrieg der Résistance anschließt\, mit viel Glück überlebt und nach Kriegsende ein erfolgreicher Unternehmer und Bildhauer wird. Klaus W. Bender folgt Marius‘ und seiner Familie vom Immigrantendasein im Paris der Zwischenkriegszeit über den Kampf und die Entbehrungen im Untergrund in der Ardèche bis zur Euphorie der Befreiung und der Karriere in den Nachkriegsjahren. \nKlaus W. Bender ist ein deutscher Wirtschaftsjournalist. Als Auslandskorrespondent für die FAZ berichtete er mehr als drei Jahrzehnte lang aus Ost- und Südostasien\, aus dem Mittelmeerraum sowie zuletzt aus Mitteleuropa und dem Balkan. Seit vielen Jahren lebt er mit seiner Frau in der Provence.
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SUMMARY:Maren Gottschalk mit „Fräulein Steiff“ bei den Sozial-Betrieben-Köln
DESCRIPTION:Die kleine Margarete Steiff zeichnet ein starker Wille\, Humor und eine ausgeprägte Neugier aus. Maren Gottschalk erzählt in ihrem Roman Fräulein Steiff (Goldmann)\, wie die 1847 im schwäbischen Giengen geborene Margarete die Welt mit ihrer Idee von selbstgenähten Stofftieren erobert. Selbst nachdem sie unheilbar an Kinderlähmung erkrankt und nie wieder wird laufen können\, lässt sie sich den Lebensmut nicht nehmen. \nAnmeldung unter riehlertreff@sbk-koeln.de oder telefonisch unter 0221-7775 8531 \nIn Kooperation mit den SBK Sozial-Betrieben-Köln lesen Autor*innen der Region in Pflegeeinrichtungen. \nMit freundlicher Unterstützung der Familie Wefers. \nFoto: (c) Peter Susewind
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SUMMARY:Fred\, Lena und wir: Lesung mit Lena Hach
DESCRIPTION:Ab 12 Jahren \nUnter dem Titel »Kinder- und Jugendliteratur im Dialog« lädt die ALEKI in Köln zu einer Lesung mit Lena Hach ein. Im Mittelpunkt steht ihr Roman Fred und ich (Gulliver) – doch es geht auch um weitere Werke und darum\, wie Geschichten für Kinder und Jugendliche entstehen. Eine spannende Gelegenheit für Studierende und junge Literaturinteressierte\, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen! \nLena Hach besuchte eine Schule für Clowns\, studierte Anglistik\, Germanistik und Kreatives Schreiben. Ihre Kinder- und Jugendbücher wurden vielfach ausgezeichnet\, u.a. mit dem Leipziger Lesekompass für das Jugendbuch Grüne Gurken. \nIn Kooperation mit der ALEKI | Universität zu Köln
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SUMMARY:Agnieszka Lessmann: Aga
DESCRIPTION:Die Kölner Lyrikerin und Hörspielautorin Agnieszka Lessmann legt mit ihrem autofiktionalen Roman „Aga“ eine sensible Geschichte über das Schweigen nach der Shoah vor. \nKindheit und Jugend von „Aga“\, aufgewachsen in Polen\, Israel und Deutschland als Tochter eines Holocaustüberlebenden\, ist durch das Schweigen des Vaters über die Vergangenheit geprägt. Subtil wird die Geschichte des kleinen Mädchens und der Heranwachsenden  erzählt wie sie auf Spurensuche geht\, nach Antworten sucht und Schritt für Schritt die Leerstellen füllt.
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SUMMARY:Lena Hach: Popcorn süß-salzig
DESCRIPTION:Schullesung ab 12 Jahren \nRuby hat genug von kitschigen Liebesklischees – ausgerechnet sie soll Phils Fake-Freundin spielen. Doch schneller als gedacht steckt sie mitten in einer Geschichte\, die verdächtig nach Rom-Com klingt. Zwischen Literaturleidenschaft und Alien-Filmen entsteht eine unerwartete Nähe. Mit Witz\, Ironie und viel Herz erzählt Lena Hach in Popcorn süß-salzig (Mixtvision) eine charmante Young-Adult-Story über Fake Dating\, echte Gefühle und die Magie unerwarteter Wendungen. \nLena Hach besuchte eine Schule für Clowns\, studierte Anglistik\, Germanistik und Kreatives Schreiben. Ihre Kinder- und Jugendbücher wurden vielfach ausgezeichnet\, u.a. mit dem Leipziger Lesekompass für das Jugendbuch Grüne Gurken. \nAnmeldung telefonisch unter 0221/9955580 oder per E-Mail unter dettmann@literaturhaus-koeln.de.
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SUMMARY:Adrian Kasnitz: Der gelbe Hut von Mister Biller
DESCRIPTION:Zum Buch:\n„An der Garderobe des Cafés am Prenzlauer Berg\, in dem mein Freund Mathieu arbeitet\, hängt der gelbe Hut von Mister Biller. Ich setze ihn mir auf\, als ich meine zwei Cappuccino bezahlt habe\, und spaziere durch den Kiez\, mit einem bösen Lächeln im Gesicht\, als ob ich die Leute auf der Straße provozieren wollte.“\nZufällige Begegnungen\, die entscheidend sind für eine ganze Weile oder die einfach nur nerven. Reisebekanntschaften und ihre Eigenheiten. Freundschaften\, die auseinandergehen\, und Wiedersehen\, die nicht reibungslos verlaufen. Die neuen Storys von Adrian Kasnitz sind ein fremder Hut\, den man sich aufsetzt\, um sich zu verwandeln und zu provozieren. Sie spielen in Köln und Berlin\, sie führen nach Leipzig und Prag\, sie reißen nach Albanien\, Lettland\, London und Shenzhen aus. Manchmal wünscht man sich\, den fremden Hut nicht genommen zu haben. \nKurzbio:\nAdrian Kasnitz\, an der Ostsee geboren\, aufgewachsen in den westfälischen Bergen\, Studium in Köln und Prag\, lebt als Schriftsteller\, Herausgeber und Veranstalter in Köln. Neben den bislang neun Teilbänden Kalendarium #1 bis #9 erschienen von ihm zuletzt Im Sommer hatte ich eine Umarmung und Glückliche Niederlagen\, der zweisprachige Prosaband Pierre Huyghe hired me sowie der Roman Bessermann. Für seine literarische Arbeit wurde er u.a. mit dem Dieter-Wellershoff-Stipendium der Stadt Köln ausgezeichnet. Seit 2019 kuratiert er im Team das Europäische Literaturfestival Köln-Kalk (ELK). Der gelbe Hut von Mister Biller ist kürzlich ind er parasitenpresse erschienen.
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SUMMARY:Elise Schmit: Allgemeine Zweifel am weiteren Verlauf
DESCRIPTION:Neun meisterhafte Erzählungen über die Umbrüche im Leben und den schmalen Moment dazwischen. Ein gestrandeter Wal\, verlorene Lieben\, ein Freibad im Spätsommer\, der Traum vom Mars oder ein blauer Vogel als letzte Sprache: Elise Schmit erzählt in Allgemeine Zweifel am weiteren Verlauf (Luchterhand) hellsichtig und eindringlich von Sehnsucht nach Veränderung und der Angst davor. Ihre Stories fügen sich zu einem klaren Porträt einer Gesellschaft\, die nach Auswegen aus der Vereinzelung sucht. Es moderiert Guy Helminger. \nFoto: (c) Véronique Kolber
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SUMMARY:Sebastian Strombach: Jeck – Der Comic zum Kölner Dom
DESCRIPTION:Zur Teilnahme ist eine Anmeldung über unser Buchungssystem  notwendig!\n\n\n\n\nAutor und Comiczeichner Sebastian Strombach im Gespräch mit Andreas Platthaus\nWenn viele sich streiten\, freut sich der Dom. Kriege\, Machtkämpfe\, dubiose Erbfolgen\, Seuchen\, Baukatastrophen: all das fördert sein Wachsen. Wird es still im Schatten des Doms\, fällt auch er in einen Dornröschenschlaf\, statt Turmspitzen wacht ein hölzerner Kran über Köln. Glücklicherweise kommen neue Herrscher und vollenden den Dom\, schöner als je geplant. \nDoch wer baute den Dom? Wer erfand den Spitzbogen? Wer brach das Licht? Der Kölner Dom\, ein internationales Gemeinschaftswerk\, freiwillig wie unfreiwillig\, von der Idee bis zum Mauerwerk: Mittelalterliche Mauerwerksfugen – Uneffektiv. Preußische Mauerwerksfugen – Effektiv. Es rattern die Setzmaschinen Nr. 2\, 4\, 5\, 7… \nUnd d‘ Kölsche Jungs und Mädche? Gehen sie durchs Veedel\, ist der Dom am funkele\, ist da und wieder nicht. Doch wie die Wasserspeier in schwindelerregenden Höhen sieht Gott alles\, und so tragen die Menschen in Köln ihren Dom im Herzen. Alle? Ja\, alle\, auf ihre jeweils eigene Art. Denn jede Jeck is anders. \nNach „Verrückt. Der Comic zum Berliner Schloss“ hat der Comiczeichner und Architekt Sebastian Strombach sein nächstes Großprojekt abgeschlossen: Jeck. Der Comic zum Kölner Dom. Auf 244 Seiten zeichnet er die Geschichte des Kölner Wahrzeichens vom Jahr 0 bis heute. Atmosphärisch\, passioniert\, mal kraftvoll und mal leise\, mit viel Aufmerksamkeit für das lokale Detail und einigen Überraschungen – von Römern\, Bischöfen und Königen bis hin zu Rievkooche und dem Blick auf den Dom von unter der Erde. \nAndreas Platthaus\, geboren 1966 in Aachen\, ist ein deutscher Journalist\, Schriftsteller und Autor mehrerer Bücher über Comics. Er arbeitet als Redakteur und stellvertretender Feuilletonchef bei der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Seit Februar 2016 ist er dort Chef des Ressorts „Literatur und literarisches Leben“. \nEine Veranstaltung in Kooperation mit dem Haus der Architektur (hdak) im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Jeden Dienstag 19 Uhr eine Stunde Baukultur“.
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SUMMARY:Schmerz und Zauber zweier Heimaten
DESCRIPTION:Ein Abend mit den Dichterinnen Gili Haimovich aus Israel und Gundula Schiffer aus Deutschland \nAnmeldung erforderlich: https://www.lengfeldsche.de/ (bitte navigieren Sie über den Kalender zum 23.4.2026) \nDas literarische Schaffen von Gili Haimovich und Gundula Schiffer verbindet verschiedene Sprachen und Landschaften und auch sie beide als Dichterinnen\, die über ihre Muttersprache hinaus in einer Zweitsprache zu Hause sind. Beide sind zudem Übersetzerinnen\, hauptsächlich von Lyrik\, und vermitteln zwischen Kulturen und verschiedenen Ländern. Ein Webfaden im Leben und in den Worten der Lyrikerinnen führt nach Deutschland: Hier wird die klassische israelische Dichterin Lea Goldberg zu einem Bindeglied. Ähnlich wie Goldberg musste auch Gilis Großvater aus dem nationalsozialistischen Deutschland fliehen und hat danach nie wieder einen Fuß auf deutschen Erdboden gesetzt. Gundula ist im Rheinland aufgewachsen\, wo Goldberg studierte\, und begann wie diese ihr Studium des biblischen Hebräisch in Deutschland. Beide Lyrikerinnen sind innig mit verschiedenen Orten und Heimaten verknüpft\, so wie es der Titel der Veranstaltung nahelegt\, der durch ein Gedicht von Goldberg inspiriert ist. \nGili Haimovich und Gundula Schiffer tragen aus ihren Gedichten vor und sprechen über den Ausgangspunkt und die Stationen ihres besonderen poetischen Wegs. Dazu geben sie Einblick in ihre literarische Tätigkeit nach dem Massaker des 7. Oktobers und während der Kriege\, die dieses auslöste. \nGili Haimovich ist eine preisgekrönte Dichterin\, die auf Hebräisch und Englisch schreibt\, Lyrik übersetzt\, als Herausgeberin arbeitet und fotografiert. Zuletzt erschienen ihre Gedichte in Deutschland in der Anthologie „Sprache ist mein Schutzraum ‒ Hebräische Lyrik nach dem 7. Oktober 2023“ (hg. und übersetzt von Udi Levy\, ATHENA Verlag 2025). \nGundula Schiffer ist Dichterin und Übersetzerin\, sie schreibt auf Deutsch und Hebräisch. Die Anthologie „Für Euch“ mit Texten israelischer Schriftsteller:innen nach dem 7. Oktober kam im Signaturen-Magazin heraus (2024).  www.gundula-schiffer.de \nEine Veranstaltung der Lengfeld’schen Buchhandlung in Kooperation mit der Germania Judaica. Mit Unterstützung der Israelischen Botschaft\, Berlin. \nFotos: © Gili Haimovich / Michal Fattal.
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SUMMARY:Immernurglücklichsein? – Über Mutterschaft
DESCRIPTION:In unserer Reihe »spielraum. Eine Reihe zu Fragen der Zeit« schauen wir auf Muttergefühle und in eine Anthologie\, die den Blick auf die komplexe Realität von Elternschaft öffnet. In Muttergefühle – Das Schönste\, aber auch das Schwerste (ZS) geht es um Care-Arbeit\, Ungleichheit und Emotionen jenseits des Mythos bedingungsloser Mutterliebe. Kirsten Fuchs\, Jacinta Nandi und die Herausgeberin Jana Heinicke zeigen\, wie politisch das Reden über Mutterschaft ist – und warum es Zeit ist\, über Widersprüche\, Ambivalenzen und neue Narrative des Elternseins zu sprechen. \nDank der Förderung wird die Veranstaltung von DGS-Dolmetscher*innen begleitet.  \nFür eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 14.4. unter info@literaturhaus-koeln.de. \nMit freundlicher Unterstützung der Kunststiftung NRW und der Victor Rolff Stiftung
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SUMMARY:Lilli Tollkien: Mit beiden Händen den Himmel stützen
DESCRIPTION:Lale wächst in den 80ern in einer Berliner Männer-Kommune auf\, in der Partys gefeiert und Revolutionen geplant werden. Sie darf wach bleiben\, solange sie will\, Süßigkeiten essen und ewig fernsehen. Doch sie sehnt sich nach Geborgenheit und Verlässlichkeit\, während ihre eigenen Grenzen immer wieder übertreten werden. Auf dem schmalen Grat zwischen Freiheit und Vernachlässigung sucht Lale ihren Weg\, taumelt an den Rändern und findet Jahre später Halt im Erzählen selbst. \nAuthentisch\, verletzlich\, von poetischer Spannkraft. \nAutorin: Lilli Tollkien\, 1980 in Berlin geboren\, begann verschiedene Ausbildungen und studierte unter anderem Regie und Musiktherapie in Berlin und Heidelberg. Sie arbeitete in sehr unterschiedlichen Berufen\, etwa als Suchtberaterin in der JVA\, als Jobcoach und Ausstatterin. Neben ihrem heutigen Beruf fotografiert sie und hat in Anthologien veröffentlicht. Sie lebt mit ihren Kindern in Leipzig. „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ ist ihr erster Roman. \nFoto: (c) Christoph Busse
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SUMMARY:Monika Rinck: Arbeit am Stoff
DESCRIPTION:Text und Textil haben eine gemeinsame Wurzel und die führt auf Gewebe und Netz zurück. Man spricht von Leitfäden oder davon\, dass Themen miteinander verknüpft werden. Vom Flechten und vom Weben kommt die Metaphorik\, mit der das Gedicht\, aus alten und neuen Fäden gewoben\, Zeile für Zeile entsteht. ENTREBESCAR LOS MOTZ nannte man in der mittelalterlichen Provence die poetische Tätigkeit: Das Wortflechten. \nIn der Lesung „ARBEIT AM STOFF“ stellt Monika Rinck neue und alte Gedichte vor. In ihrem jüngsten Lyrikband „Höllenfahrt & Entenstaat“ verknüpfte sie die gegenwärtige Verkehrspolitik mit den imaginären Räumen der Unterwelt. Die 144 beschleunigten Straßenprojekte der Bundesregierung trafen auf die Wegbeschreibungen\, die uns von den altägyptischen Sargtexten des Mittleren Reiches überliefert sind. An Verkehrsknotenpunkten trifft Dante auf den ermüdeten Fernfahrer\, es kommt der Seelendackel heran oder meldet sich verspätet eine herrische Ente. Monika Rinck gibt Auskunft über die „Arbeit am Stoff“ und wie sich die Gedichte organisieren\, durch Schlinge\, Schlaufe oder Flechte\, fest zusammengeknotet\, gelöst oder in viele Stränge auslaufend wie eine ausgefranste Kordel. \nGastgeber des Abends ist Jan Kath Design\, ein opulenter Ort\, der ideal für eine Lyrikerin ist\, die sich auskennt mit der Wiederholung\, Variation und dem Ornamentalen. \nMonika Rinck lebt in Berlin und Köln. Seit 1998 veröffentlicht sie Gedichte\, Essays und Übersetzungen in diversen Verlagen. Seitdem hat sie zudem unzählige Veranstaltungsformate für Lyrik und andere Gattungen ins Leben gerufen\, mitgestaltet und viele auch wieder verworfen. Zuletzt erschien der Lyrikband „Höllenfahrt & Entenstaat“. Seit April 2023 unterrichtet sie als Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Sie erhielt unter anderem den Roswitha-Preis\, den Jandl- und den Kleist-Preis und zuletzt den Literaturpreis Solothurn 2026. Im November 2024 hielt sie die Zürcher Poetikvorlesungen und im Januar 2025 hatte sie den DAAD Chair of Contemporary Poetics an der New York University inne. \nFoto: (c) Silviu Guiman
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SUMMARY:Son Lewandowski: Die Routinen
DESCRIPTION:„Die Geschichte einer Emanzipation – stark und unverwechselbar.“ Anne Rabe \n\n\nEin Gummibärchen essen\, heute den Arm\, morgen ein Bein. Was sich anhört wie ein Witz\, ist Alltag für die Leistungsturnerin Amik. Für sie zählt jedes Gramm\, jeder Wettkampf\, jede Wiederholung. Und jede überschrittene Grenze nimmt Amik dafür hin. »Die Routinen« seziert eine Welt\, von der jeder ahnt\, dass sie hart ist\, aber niemand sieht oder sehen will\, wie ausbeutend ein System ist\, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt. \n\n\nMünchen. Montreal. Tokio. Wenn die olympischen Spiele anstehen\, blickt die ganze Welt auf eine Stadt\, auf eine Mannschaft\, auf eine Leistungsturnerin. Die Mädchen und Frauen trainieren ihr gesamtes Leben auf diesen Moment hin. Aus diesem Wir der Turnerinnen\, das in olympischen Jahren denkt\, vom Training auf die Waage zu den Wettkämpfen gedrängt wird\, entspringt ein Ich\, die Turnerin Amik. Sie beugt sich den gnadenlosen Wettbewerbsprinzipien ihres Sports und mit jedem weiteren Schritt auf ein Siegerinnenpodest entfernt sie sich mehr von den Mädchen\, die sie gestern noch getröstet haben. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik\, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen\, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte werden in die Geschichte von Amik eingewebt und machen »Die Routinen« zu einer atemlosen Leseerfahrung. \n\nSon Lewandowski lebt als Autorin und Kuratorin in Köln. 2023 wurde sie zum Klagenfurter Literaturkurs und der Autor*innenwerkstatt des LCB eingeladen. Mit Die kurzen Karrieren stand sie in dem Jahr auf der Shortlist des Edit-Essaypreises. 2024 wurde sie durch das Spaltmaße-Stipendium der Jürgen Ponto-Stiftung gefördert\, 2025 durch das Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW.
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SUMMARY:Anderland VII - Mit Mara Genschel\, Anja Kampmann und Nasima Sophia Razizadeh
DESCRIPTION:Montag\, 27. April\, 19:30 Uhr\nInterim Zentralbibliothek\, Hohe Straße 68–82\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nAnderland\, das Kölner Poesie Festival\, geht in die nächste Runde! Dieses Mal mit Mara Genschel\, Anja Kampmann und Nasima Sophia Razizadeh. \nMara Genschel\, geboren in Bonn\, lebt in Berlin und arbeitet an der performativen Dimension von Literatur in unzähligen Publikationen und interdisziplinären Projekten. Sie war u.a. Fellow im International Writing Program (Iowa) und im International Writer’s Workshop (Hongkong) und wurde mit dem Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds gefördert. 2022 brachte sie mit ihrem Auftreten die Jury des Bachmannpreises aus dem Konzept. Zuletzt erschienen von ihr „Midlife-Prosa“ (Engeler 2024)\, „Das narzisstische Skript“ (text + kritik 2025) sowie eine regelmäßige Glosse in SWR Kultur. Seit Herbst 2024 lehrt sie außerdem an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nAnja Kampmann wurde 1983 in Hamburg geboren. Sie studierte an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie debütierte bei Hanser mit dem Gedichtband „Proben von Stein und Licht“ (Lyrik Kabinett\, 2016). Ihr erster Roman „Wie hoch die Wasser steigen“ (2018)\, wurde vielfach übersetzt\, für den Preis der Leipziger Buchmesse sowie den Deutschen Buchpreis nominiert und war Finalist für den National Book Award in den USA. 2021 erschien der Gedichtband „Der Hund ist immer hungrig“ (2021)\, der mit dem Günter Kunert Literaturpreis für Lyrik ausgezeichnet wurde. 2025 folgte der Roman „Die Wut ist ein heller Stern“. Für ihr Werk erhielt sie 2024 den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis. \nNasima Sophia Razizadeh\, 1991 in Frankfurt am Main geboren\, ist Dichterin. Ihr Debüt „Sprache und Meer“ erschien 2023 bei Matthes & Seitz Berlin/ Rohstoff. Es folgten die im Wallstein Verlag erschienenen Gedichtbände „Die Goldwaage“ (2024) und „Entschwebung“ (2026). Sie lebt zurzeit in Köln. \nEine Kooperation des Literatur-in-Köln Archivs (LiK)\, des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto Genschel: Omar Zyami\, © Foto Kampmann: Maximilian Gödecke\, © Foto Razidazeh: Dirk Skiba
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SUMMARY:Spielverderberin x Bestie: Marie Menke & Joana June lesen aus ihren Debütromanen
DESCRIPTION:Zwei Autorinnen\, zwei Romane über Freundschaft und ihre Abgründe\, eine Bühne! \nSPIELVERDERBERIN\nMarie Menke schreibt über eine obsessive Freundschaft zwischen Dorfjugend und Großstadtanonymität und über die Kraft\, die drei junge Frauen zusammenhält und gleichzeitig zu zerstören droht. Stimmungsvoll und bildreich entwirft die Autorin ein perfektes Zusammenspiel zwischen Zartem und Abgründigem. \nSophie und Lotte kennen sich seit Kindertagen\, sie stammen aus derselben Bauerschaft im Süthland. Erst in der Oberstufe stößt Romy dazu: Sie kommt aus der Stadt und ist freier und mutiger – aber auch unzuverlässiger. Die neue Dreierkonstellation ist getragen von gegenseitiger Faszination\, die bald Gefahr läuft zu kippen. \nBeim Versuch\, in ihren frühen Zwanzigern ihre Freundschaft nach Köln zu transportieren\, hadern die jungen Frauen. Als Romy plötzlich verschwindet\, reißen alte Wunden auf: Zwischen all den intensiven Momenten der Vergangenheit liegt auch eine harte Nacht vergraben\, an die eine der drei niemals erinnert werden darf. \nAutorin: Marie Menke\, 1997 im Sauerland geboren\, hat Politik\, Medien und Soziologie in Bonn\, Taipeh\, Köln und Paris studiert. Ihre Prosa wurde in Literaturzeitschriften veröffentlicht und unter anderem mit dem OffSpring Award der lit.Cologne ausgezeichnet. »Spielverderberin« ist ihr Debüt. \n  \nBESTIE\nJoana June charakterisiert eine Freundschaft zwischen Inszenierung und Selbstfindung – klug\, modern und emotional \nAls Influencerin Anouk eine neue Mitbewohnerin sucht\, sieht die unscheinbare Delia darin die perfekte Gelegenheit für einen Neuanfang. Sie zieht als Lilly ein und will endlich die werden\, die sie immer sein wollte: eine selbstbewusste Bühnenautorin. Anouk wiederum glaubt\, Lilly für ihre eigenen Zwecke nutzen zu können\, und lässt sie immer mehr in ihr Leben. Schnell entsteht zwischen den beiden eine Beziehung\, die beide dazu bringt\, ihre Vorstellungen von Erfolg und Selbstverwirklichung zu hinterfragen – und die vielleicht sogar zu einer echten Freundschaft werden kann. \nAutorin: Joana June\, 1996 in München geboren\, studierte Theorien und Praktiken professionellen Schreibens in Köln. Auf Social Media teilt sie Buchempfehlungen und ihren Schreibprozess mit einer engagierten Community. Ihre YouTube-Videos wurden mehr als 2\,6 Millionen Mal aufgerufen. BESTIE ist ihr Debütroman. \nFotos: © Annika Fußwinkel\, Carla Gnendiger
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SUMMARY:Boulangerie
DESCRIPTION:Zwei Schwestern. Zwei Leben für die Musik. Und eine außergewöhnliche Verbindung: Nadia und Lili Boulanger prägten das 20. Jahrhundert – aber weil weibliches Komponieren lange missachtet wurde\, stand auch das Verhältnis dieser Künstlerinnen im Schatten. Boulangerie macht nun ihre besondere Beziehung erfahrbar und bringt Literatur mit Musik in Dialog: Anouchka Hack (Violoncello) und Katharina Hack (Klavier) spielen Werke der Boulangers\, Tilman Strasser liest seine Erzählung\, die ihren Biographien nachspürt. Text und Klang verweben sich zu einem eigenständigen Format und einem vielschichtigen Porträt zweier Stimmen\, die bis heute fortwirken.  \nVeranstaltungspartner: Collegium musicum der Universität zu Köln im Rahmen der Reihe UNIVERSITÄTSKONZERTE
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SUMMARY:Christoph Peters: Entzug
DESCRIPTION:Mit einer Wodkaflasche auf dem Küchentisch beginnt Christoph Peters’ schonungslos ehrlicher Roman über Abhängigkeit und den Kampf ums Überleben. Ein Schriftsteller trinkt\, um schreiben und fühlen zu können – bis er nur noch trinkt. Bis zu dem Punkt\, an dem die Frage lautet: aufhören und leben oder trinken und sterben. Entzug (Luchterhand) erzählt von der Logistik der Sucht\, von Selbstbetrug und dem Verrat an den Nächsten – und zugleich voller Hoffnung vom mühsamen Weg zurück in die Nüchternheit\, in ein Leben\, das auch ohne Alkohol lebenswert ist. Es moderiert Christian Bos.
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SUMMARY:Amir Shaheen: Unterwegs bis zum Horizont – Das Beste aus 30 Jahren
DESCRIPTION:Amir Shaheen liest Lyrik\, Kolumnen\, Satirisches und erzählt dazu von seiner literarischen Arbeit \nVor 30 Jahren erschien Amir Shaheens erstes Buch\, der Lyrikband Unterwegs an all den Stränden; der jüngste trägt den Titel Vor uns ein Horizont. 2026 feiert der Autor seinen 60. Geburtstag. Nun liest er noch einmal seine beliebtesten Texte. Ein Best-of-Programm im Jubiläumsjahr. \nÜber 380 Gedichte hat Amir Shaheen bislang publiziert – in sämtlichen Medien: sieben eigenen Lyrikbänden\, Zeitschriften und Magazinen\, Kalendern\, Anthologien\, Internet und Rundfunk. Seine Gedichte „Flughafen“ und „Engelwind“ hat Karl Otto Conrady aufgenommen in sein Standardwerk Der Große Conrady – Das Buch deutscher Gedichte von den Anfängen bis zur Gegenwart\, für das Gedicht „Sediment“ erhielt er den Preis postpoetry NRW. „Hansa Pils“ wurde aufgenommen in die Anthologie Stadtlandfluss anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen – und bislang bereits dreimal vom WDR gesendet. \nEtliche seiner Gedichte wurden und werden in unterschiedlichen Kontexten veröffentlicht\, so etwa im Fastenbrief der „Fastenaktion 7 Wochen anders leben“ oder in interdisziplinären Kunstprojekten wie „Paradiese“ oder „photo con text #2 – Fotografie und Dichtung im Dialog“. \nAls Prosaautor war Amir Shaheen nominiert für den Literaturpreis der Stadt Nettetal. Mit seinem Buch Ich bin kein Ausländer\, ich heiße nur so war er zu Lesungen eingeladen in Wyk auf Föhr und in Wien\, in Erfurt ebenso wie in Siegburg\, in Koserow auf Usedom wie auch in Lörrach. Oder Jülich\, Brühl\, Ratingen und Kempten im Allgäu. Mit seinem satirischen Umzugsbericht Noch zweimal einpacken bis Südterrasse begeisterte er das Publikum in Aachen wie in Bremen oder Karlsruhe. Und natürlich Köln. \nWarum also nicht noch einmal den Hahnlochstopfen im Baumarkt suchen\, die Ein-Wort-Lyrik bestaunen? „Das Sofa muss auch noch mit“\, natürlich! Und „Buchstabieren mit Migrationshintergrund“? Ganz bestimmt! Etliche vor vielen Jahren verfasste Texte werden noch einmal zu hören sein – vielleicht auch zum letzten Mal.
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SUMMARY:Stimmen aus Turtle Island – Indigene Gegenwart in den USA
DESCRIPTION:„Turtle Island“ ist der Name der indigenen Bevölkerung für Nordamerika. Das Museum Ludwig präsentiert mit der Ausstellung „De/Collecting Memories from Turtle Island“ einen indigenen Blick auf das 250-jährige Bestehen der Vereinigten Staaten von Amerika. In der Literatur möchten wir Ihnen diese Perspektive aufzeigen. \nDer Amerikanist Dr. Stefan Benz beleuchtet im Dialog mit dem Sprecher Bernd Reheuser Texte des US-amerikanisch-indigenen Autors Tommy Orange\, die sich auf diese indigene Perspektive beziehen. \nSie haben vor der Lesung die Gelegenheit\, um 18 Uhr an einer von den Kuratorinnen geleiteten Führung durch die Ausstellung im Museum Ludwig teilzunehmen. Der Besuch der Lesung ist ohne vorherigen Ausstellungsbesuch möglich. \nDer Museumsbesuch sowie die Teilnahme an der Führung ist wie an jedem ersten Donnerstag im Monat – dem „KölnTag“ – für alle Bürger*innen mit Wohnsitz in Köln kostenlos. Die Teilnahme an der Lesung ist für alle kostenlos und ohne Anmeldung. \nFoto: © Jingle-Dress-Tanz von Acosia Red Elk in der Ausstellung HIER UND JETZT im Museum Ludwig. De/Collecting Memories Museum Ludwig\, Köln 2026 Filmstill\, Courtesy art/beats Berlin
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LOCATION:Interim Zentralbibliothek\, Hohe Straße 68-82\, Köln
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SUMMARY:Verena Bogner: I am cringe\, but I am free
DESCRIPTION:»Coolness als Haltung ist hochgradig überschätzt und müssen wir dringend hinter uns lassen. Verena Bogner hat das längst begriffen.« Jovana Reisinger \nWas cool ist\, bestimmen immer die anderen – so auch im Leben der Erzählerin\, die von klein auf weiß\, was es heißt\, nicht schlank\, abgebrüht\, edgy genug zu sein. Aus Angst vor der Peinlichkeit des Lebens versteckt sie sich hinter den Erwartungen der anderen\, hinter denen ihres nutellahassenden Vaters\, ihres schnöseligen Boyfriends Fabian\, ihres viel zu coolen Arbeitgebers. Erst\, als Flora\, Josef und Rosalie (und eine ziemlich gute Therapeutin) in ihr Leben treten\, wird ihr Mut langsam größer als die Angst vor dem Cringe. Gemeinsam stellen sie sich die Frage: Was ist ein cringefreies Leben wert\, wenn man sich dabei selbst verliert? Mit den Menschen\, die sie nicht trotzdem\, sondern genau deshalb lieben\, traut sie sich\, nach einer Antwort zu suchen. Und findet sie irgendwo zwischen Pina Coladas\, No-Angels-Songs und einer wahnwitzigen Bergwanderung. \nAutorin: Verena Bogner schreibt als Journalistin unter anderem für Vogue\, Glamour\, Rolling Stone\, Standard und FM4. Als Teil von @galerie.arschgeweih\, dem größten deutschsprachigen Meme-Account mit Fokus auf deutsche Popkultur der 2000er\, widmet sie sich nicht zuletzt leidenschaftlich gerne den No Angels. Sie lebt in Wien. \nFoto: © Ingo Pertramer
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LOCATION:manulit – Bücher\, die verändern\, Limburger Str. 37\, Köln\, 50672
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SUMMARY:Literarischer Salon: Alhierd Bacharevič
DESCRIPTION:Es ist ein poetisches und zugleich düsteres Werk\, das der belarussische Autor Alhierd Bacharevič uns mit Europas Hunde (Voland & Quist\, übersetzt von Thomas Weiler) geschenkt hat\, ein wagemutiger\, politischer Roman\, der in seinem Heimatland verboten ist. Die verspielte Wildheit\, mit der der Autor uns durch eine Mischung aus Zukunftsvision\, Politkrimi und Dystopie treibt\, hat es zweifelsohne in sich. Navid Kermani und Guy Helminger freuen sich auf diesen visionären Ritt durch die Gegenwart. \nVeranstaltungspartner: Stadtgarten\, Konrad-Adenauer-Stiftung\, Kulturamt der Stadt Köln\, Buchhandlung Klaus Bittner  \nFoto: (c) Julia Cimafiejeva
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SUMMARY:Wo ich auf der Welt schon war
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch zur Ausstellung mit Wenzel Rehbach und Natalie Dedreux
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SUMMARY:Sarah Jäger
DESCRIPTION:Moderation: Marie Foulis \nDie Preisträgerin des Deutschen Jugendliteraturpreises 2025 ist wieder im Mülheimer Literaturclub zu Gast. Vor sechs Jahren war sie bereits mit ihrem ersten Buch Nach vorn\, nach Süden in Mülheim. Einige Bücher später – Die Nacht so groß wie wir\, Schnabeltier Deluxe\, Das Feuer vergessen wir nicht – ist sie nun eine gefeierte Jugendbuchautorin. Für das Buch Und die Welt\, sie fliegt hoch erhielt Sarah Jäger den Deutschen Jugendliteraturpreis. Über ihre Bücher\, ihr Schreiben wird sie mit Marie Foulis von der Schreibwerkstatt Köln sprechen. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Kölner VHS. \n 
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SUMMARY:Lydia Kieven: Kaffee im Tempel
DESCRIPTION:Ein Leben zwischen rheinischem Dorf und Java. \nDie Kölner Autorin Lydia Kieven liest aus ihrer Autobiografie\, in der sie ihren ungewöhnlichen Werdegang von einem Dorfkind temzur Expertin javanischer Kunst und Kultur nachzeichnet
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