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SUMMARY:Rachel Joyce: Sommerhaus
DESCRIPTION:In Rachel Joyces neuem Roman Sommerhaus (Thiele Verlag) ruft der siebzigjährige Künstler Vic Kemp seine vier Kinder mit einer überraschenden Nachricht zusammen\, die alles verändern wird. Denn kurz nach seiner Ankündigung\, die junge Bella Mae heiraten zu wollen\, wird Vic tot aufgefunden. Im Sommerhaus im Piemont am Lago d’Orta suchen Netta\, Susan\, Goose und Iris nach Antworten – und müssen sich mit Fragen auseinandersetzen\, denen sie lange ausgewichen sind. Über familiäre Bindungen und ihre Bruchstellen spricht Rachel Joyce mit Antje Deistler. Aus der Übersetzung von Karl-Heinz Ebnet liest Edda Fischer. \nVeranstaltungspartner: Thiele Verlag \nFoto: (c) Pal Hansen
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SUMMARY:Gorm Grimm: Kindercomiclesung mit Patrick Wirbeleit
DESCRIPTION:Schullesung ab 8 Jahren \nEin Wikingerabenteuer der besonderen Art! \nJulius und Gorm Grimm sind ungleiche Freunde. Denn Gorm ist ein echter Wikinger\, der dem Stubenhocker Julius am Rockzipfel hängt und einiges abverlangt. Zwischen Gegenwart und Vergangenheit navigieren die beiden allerhand haarsträubende Abenteuer. Patrick Wirbeleit und Kim (Schmidt) haben mit Gorm Grimm (Kibitz) eine humorvollen und spannenden Comicreihe geschaffen\, die voller Situationskomik steckt. \nPatrick Wirbeleit schreibt und illustriert Kinderbücher und Comics. Er liebt schwarzen Tee mit Milch\, lebt in der Nähe von Hamburg und hat den Carl-Buch-Preis für die beste Kinderbuch-Coverillustration ins Leben gerufen. Bei Kibitz erschien unter anderem auch seine Comicreihe Kiste. \nKim Schmidt ist Illustrator und war für viele Jahre für die Cartoons des Flensburger Anzeigenblatts sowie der Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags verantwortlich. Er illustriert Bücher für verschiedene Verlage\, darunter die Jugendbuchreihe Die drei ??? Kids\, und wurde für seinen Comic-Zeichenkurs mit dem ICOM Independent Comic Preis ausgezeichnet.  \nTickets können telefonisch unter 0221/9955580 oder per E-Mail unter info@literaturhaus-koeln.de reserviert werden.
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SUMMARY:Lange Nacht der tschechischen Literatur
DESCRIPTION:Unter dem Motto »Ein Land an der Küste« präsentiert sich Tschechien als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse 2026. In Köln erleben wir eine Literatur\, die neue Ufer und weite Horizonte entdeckt. An diesem Abend freuen wir uns auf Radka Denemarková (Schokoladenblut\, Hoffmann & Campe)\, Miroslav Hlaučo (Pfingsten\, Anthea Verlag)\, Alice Horáčková (Geteiltes Haus\, Diogenes)\, Dora Kaprálová (Die Mariborhypnose\, Mikrotext)\, Jaroslav Rudiš (Wo die Toten sprechen\, Luchterhand) und Jáchym Topol (Die Hölle gibt es nicht\, Suhrkamp). Es moderieren Marianne Allweiss und Jörg Plath. Nelly Nitra übersetzt. Es lesen Jona Mues und Christiane Nothofer. \nIn Zusammenarbeit mit der »Langen Nacht« des Deutschlandfunk.\nDie Veranstaltung findet im Rahmen des »Jahres der tschechischen Kultur in den deutschsprachigen Ländern« statt\, das anlässlich des Ehrengastauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026 organisiert wird. \nDie Veranstaltung wird aufgezeichnet und an den folgenden Sendeterminen ausgestrahlt: \nDeutschlandfunk Kultur: 3. Oktober\, 00.05–3.00 Uhr;  \nDeutschlandfunk: 3./4. Oktober\, 23.05.–2.00 Uhr. Und im Anschluss: In der Deutschlandfunk App und überall\, wo es Podcasts gibt.
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LOCATION:COMEDIA Theater\, Vondelstraße 4-8\, Köln\, Deutschland
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SUMMARY:Georg Smirnov - Das Haus meiner Eltern in Eden
DESCRIPTION:Donnerstag\, 1. Oktober\, 19:30 Uhr\nModeration: Christoph Danne\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \n„Georg Smirnovs Gedichte sind Strategien zur Landnahme\, zur Sichtbarmachung von Vergangenem: Wo verlaufen die Schnittstellen von Herkunft und Heimat\, von Krieg und Frieden\, Schuld und Sühne? Wo finden sie Gegenwart? Seine Texte markieren Suchbewegungen entlang innerer Landschaften\, ihrer verschütteten Geschichten – frei nach Borges: ein Labyrinth von Linien.“ Christoph Danne \nGeorg Smirnov\, geboren 1981 in Russland\, frühe Kindheit in Kirgistan\, 1990 Emigration nach Deutschland. Berufsausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste bei der Deutschen Welle in Bonn. Bachelor of Arts in Kommunikationswissenschaften\, Germanistik sowie Vergleichender Literatur- und Kulturwissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Master of Arts in Osteuropastudien an der Freien Universität Berlin. Mehrjährige dokumentarische Tätigkeit für den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und das NS-Dokumentationszentrum (NS-DOK) der Stadt Köln. 2024 Lyrikdebüt „Zurichtungen“ bei Rimbaud in Aachen. Seitdem Veröffentlichungen in Anthologien sowie zahlreiche Lesungen und Auftritte. \n© Foto: Felix Beck
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LOCATION:Buchhandlung Klaus Bittner GmbH\, Albertusstr. 6\, Köln\, 50667\, Deutschland
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SUMMARY:Ute Wegmann: Alles soll sehr weiß sein
DESCRIPTION:In ihrem neuen Roman Alles soll sehr weiß sein erzählt die Autorin Ute Wegmann von drei Frauen dreier Generationen zwischen Krieg\, Wirtschaftswunder und Studentenbewegung. Das Schweigen über den Faschismus\, der Wiederbau und der Wandel in der Gesellschaft sind neben der Arbeit zentrale Themen. Vom Alltag und Leben berufstätiger Frauen in der Mitte des 20. Jahrhunderts. \nDen Abend moderiert Sabine Küchler. \nAufgrund von Krankheit muss die Veranstaltung leider verschoben werden.
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SUMMARY:Tahmineh Rostami: Persisch im Koffer
DESCRIPTION:Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Premiere des neuen Buches „Persisch im Koffer“ von Tahmineh Rostami. Das Buch beschäftigt sich mit Herkunftssprache\, Mehrsprachigkeit und der Frage\, wie Sprache\, Erinnerungen und kulturelle Erfahrungen innerhalb migrantischer Familien an die nächste Generation weitergegeben werden. \nDie Veranstaltung ist keine klassische Buchpräsentation\, sondern verbindet Lesung\, persönliche Erzählung\, Storytelling und Gespräch.\n\nAusgehend von ausgewählten Passagen aus dem Buch geht es um Fragen wie: Was bleibt von „Zuhause“\, wenn man einen Ort verlässt? Wie verändert sich Zugehörigkeit über Generationen hinweg? Wie lässt sich eine Familiensprache weitergeben\, ohne dass sie zur Pflicht wird? Und was bedeutet Rückkehr für Kinder\, die das Herkunftsland ihrer Eltern vielleicht vor allem durch Sprache\, Familiengeschichten und Erinnerungen kennen? \nEin kleiner partizipativer Teil lädt das Publikum dazu ein\, über die Frage „Was möchte ich weitergeben?“ nachzudenken und eigene Wörter\, Erinnerungen oder Geschichten einzubringen. \nDie Veranstaltung findet auf Persisch und Deutsch statt. \nÜber Tahmineh Rostami \nTahmineh Rostami ist Journalistin\, Fernsehmoderatorin und Autorin. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit Sprache\, Migration\, kultureller Erinnerung und Mehrsprachigkeit. Neben ihrer journalistischen Arbeit entwickelte und leitete sie zahlreiche Kultur- und Bildungsprojekte. Ihr neues Buch „Persisch im Koffer“ widmet sich der Weitergabe von Sprache und Zugehörigkeit in migrantischen Familien. \nFoto: Tahmineh Rostami\, © Fish Eye Studio
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SUMMARY:»So offen die Welt« – Streifzüge durch das lyrische Werk Ulla Hahns
DESCRIPTION:Gelesen von Lena Sabine Berg\, vorgestellt von Gabriele Ewenz und Eva Hansen\nDienstag\, 6. Oktober\, 19:00 Uhr\nInterim der Zentralbibliothek Köln\, Hohe Str. 68-82\, 50667 Köln\nEintritt: 8\,-€ / ermäßigt 6\,- bzw. 4\,-. VVK über KölnTicket \nAnlässlich des 80. Geburtstages von Ulla Hahn widmete sich im Herbst 2025 die erste wissenschaftliche Tagung im Monheimer Ulla-Hahn-Haus dem facettenreichen Werk und Wirken der Autorin. Aus dieser inspirierenden Kooperation zwischen dem Ulla-Hahn-Archiv und dem Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) erwuchs der gemeinsame Entschluss\, das Werk Ulla Hahns auch künftig durch ein vielfältiges Programm aus Lesungen und Veranstaltungen sowohl in Köln als auch in Monheim am Rhein lebendig zu halten. – Den Auftakt bildet die heutige Veranstaltung\, in der die Gedichte der Autorin im Fokus stehen. Hahns lyrisches Werk verbindet traditionelle\, formvollendete Strukturen meisterhaft mit einer klaren\, modernen Alltagssprache. Auf diese Weise fängt sie tiefgründige emotionale Erfahrungen wie Liebe\, Schmerz und Vergänglichkeit authentisch und nahbar ein. \nLena Sabine Berg wurde in Köln geboren\, absolvierte ihr Schauspielstudium u.a. an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. Nach festen Engagements arbeitet sie seit Mitte der 1990er Jahre freiberuflich auf bundesdeutschen Bühnen und für Film- und Fernsehproduktionen. In dem Film »Teufelsbraten«\, nach der Vorlage von Ulla Hahns Roman »Das verborgene Wort«\, spielte Berg die Rolle der Tante Anna. \nGabriele Ewenz\, Dr. phil.\, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft\, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Seit 2009 ist sie Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). Außerdem veröffentlicht sie zahlreiche Publikationen zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. \nEva Hansen\, M.A.\, studierte Theaterwissenschaft\, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Filmwissenschaft. Qualifizierung zur Literaturpädagogin an der Akademie für Kulturelle Bildung in Remscheid. Seit 2023 leitet sie das Ulla-Hahn-Archiv in Monheim am Rhein. \nEine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit dem Ulla-Hahn-Haus in Monheim am Rhein und der Buchhandlung Klaus Bittner. \n© Foto: Julia Braun
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LOCATION:Interim Zentralbibliothek\, Hohe Straße 68-82\, Köln
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SUMMARY:Lachen bis zum Schluss. Mit Fatih Çevikkollu
DESCRIPTION:Anmeldung unter info@palliativ-hospiz-koeln.de \nLachen bis zum Schluss ist der Podcast\, in dem Comedians mit der Trauerbegleiterin und Journalistin Golrokh Esmaili über Sterben\, Tod und Trauer sprechen – ehrlich\, humorvoll und persönlich. In der Live-Aufzeichnung im Literaturhaus ist der deutsch-türkische Comedian Fatih Çevikkollu zu Gast. Gemeinsam geht es um das\, was uns verbindet: das Leben\, das Lachen und den Abschied.  \nDer Kooperationspartner Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e. V. freut sich über Spenden zur Unterstützung seiner Arbeit.  \nKooperationspartner: Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e. V. (im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums)  \nGefördert von: Imhoff Stiftung und Förderverein Sparkasse KölnBonn  \nMedienpartner: Caring Community Köln e. V.\, HAK – Hospiz und Palliativ Arbeitsgemeinschaft Köln e. V.\, Hospiz- und Palliativnetzwerk Köln e. V. sowie das Kölner Buddy-Projekt – Ein Buddy für Schwerstkranke & Zugehörige
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SUMMARY:Hanka Meves: Der Künstlerinnen-Klub
DESCRIPTION:Lesung mit Musik mit Hanka Meves und der Pianistin Margita Linde zu „DER KÜNSTLERINNEN-KLUB“ \nAnmeldung bitte unter: AnmeldungArchiv@stadt-koeln.de
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SUMMARY:Marc Saxer: Wolfswelt – Strategien für Europa nach dem Zusammenbruch der liberalen Weltordnung
DESCRIPTION:Die Rückkehr der Großmächtekonkurrenz und der geoökonomischen Rivalität bringt das globale Machtgefüge aus dem Gleichgewicht. Dabei erklärt ausgerechnet der Hegemon die liberale Weltordnung für überholt – und das nicht erst seit der Wiederwahl Donald Trumps. An ihre Stelle tritt eine neue Realität harter Machtpolitik\, in der die USA\, China\, Indien und Russland gemeinsam Einflusszonen abstecken. Europa droht\, zwischen diesen Kräften zerrieben zu werden. – Willkommen in der Wolfswelt\, in der das Recht des Stärkeren die Stärke des Rechts verdrängt \nMarc Saxer liefert keine weitere Momentaufnahme der Krise\, sondern einen Deutungsrahmen\, der Ordnung in die Unübersichtlichkeit bringt. Auf der Grundlage von zwei Jahrzehnten Erfahrung an der Schnittstelle von Geopolitik und politischer Ökonomie in Asien und Europa\, u.a. als Berater von Regierungen und Zivilgesellschaften\, verbindet er sicherheitspolitische und geoökonomische Perspektiven zu einer schlüssigen Analyse der Kräfte\, die die Welt neu ordnen. Dabei lenkt er den Blick bewusst über den transatlantischen Horizont hinaus und zeigt\, wie sich Machtverschiebungen im Indo-Pazifik\, industrielle Strategien und globale Abhängigkeiten zu einer neuen Logik internationaler Politik verdichten. Pointiert geschrieben und analytisch fundiert richtet sich das Buch an alle\, die mehr suchen als Schlagzeilen: einen klaren Blick auf die Kräfte\, die unsere Zukunft prägen\, und gleichzeitig Ideen\, wie Europa seinen Platz in einer raueren Welt behaupten kann (Verlagstext). \nWie sehr Saxers Blick über den transatlantischen Horizont hinausreicht\, zeigt auch die internationale Resonanz auf sein Buch: Noch vor der deutschen Ausgabe wurde die englischsprachige Version bereits in Pakistan\, Indien\, Malaysia\, Nepal\, Thailand\, Kasachstan und Kirgisistan vorgestellt – nun folgt Indonesien. Neun internationale Buchvorstellungen machen deutlich: Saxers Analyse der neuen Weltordnung trifft auf eine Debatte\, die längst weit über Europa hinausgeführt wird.\nWir laden Sie ein\, mit dem Autor Marc Saxer sowie Dr. Samina Sultan\, Senior Economist für europäischen Wirtschaftspolitik und Außenhandel beim Institut der Deutschen Wirtschaft\, ins Gespräch zu kommen. \nModeration: Alexander Bodenstab\, Referent für Wirschaftspolitik
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SUMMARY:Das »andere« Literaturcafé
DESCRIPTION:Seit Oktober 2015 lädt »Das andere Literaturcafé« (damals noch unter dem Namen »Autor*innencafé fremdOrte«) regelmäßig Schriftsteller*innen\, Journalist*innen\, Übersetzer*innen und in der Literatur- und Kulturvermittlung ​engagierte Personen verschiedener Herkunft ein\, in den Dialog über Literatur\, Schreiberfahrungen und Identitäten zu treten. \nDie Arbeit des Literaturcafés wird gefördert mit Mitteln der Stadt Köln und der Aktion Neue Nachbarn (Köln). Schirmherr des Projekts ist der Schriftsteller Ilija Trojanow. \nLeitung: Fatma Tuna \nAnmeldungen sind wie immer willkommen unter: info@fremdworte-autorencafe.de
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SUMMARY:Susanne Klingenstein: Chaim Grade – Mein Streit mit Hirsch Rasejner. Paris 1948
DESCRIPTION:Donnerstag\, 8. Oktober 2026\, 18:30 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr)\nFritz Thyssen Stiftung\, Amélie Thyssen Auditorium\, Apostelnkloster 13-15\, 50672 Köln\nEintritt frei. Anmeldung bitte an: miqua@lvr.de \nIm August 1948 begegnen sich zwei Jugendfreunde zufällig in Paris. In den 1920er Jahren studierten sie auf einer Jeschiwa in Bialystok. Der eine verließ die Talmudhochschule 1930\, um Schriftsteller zu werden\, der andere blieb. Beide überlebten den Krieg unter schwierigen Umständen. In Paris sind sie vor die Frage des Weiterlebens „danach“ gestellt. Achtzig Millionen Toten und grauenhaften Handlungen von Menschen an Menschen scheinen radikales Umdenken zu fordern. Der Schriftsteller kann nicht fassen\, dass Hirsch nach der Ermordung von sechs Millionen Juden\, unter ihnen eine Million Kinder\, noch fester an Gott glaubt\, ja sogar eine Jeschiwa leitet. Hirsch hingegen kann nicht begreifen\, dass Chaim\, der Schriftsteller\, noch immer an die Menschheit glaubt. Ein Streitgespräch entflammt\, hart\, werbend\, bewegend\, unerbittlich. Es hat für unsere Gegenwart nichts an Aktualität verloren. \nSusanne Klingenstein präsentiert Autor und Text und lädt ein zum Gespräch. \nSusanne Klingenstein\, geboren in Baden-Baden\, lebt seit 1987 in Boston. Sie unterrichtete europäische und amerikanische Literatur in Harvard und am Massachusetts Institute of Technology. Seit 2020 forscht sie als Research Associate am Zentrum für Jüdische Studien der Harvard University und unterrichtet dort jiddische Literatur der Frühen Neuzeit. Sie veröffentlichte Studien zur Identitätsbildung jüdischer Literaturwissenschaftler sowie Biographien über die Schriftsteller Mendele Mojcher Sforim (2014) und Martin Walser (2016). Aus dem Jiddischen übersetzte sie Werke von Scholem J. Abramowitsch (Hanser 2019)\, Chaim Grade (Andere Bibliothek 2020)\, Dovid Bergelson (Suhrkamp 2023) und Lamed Shapiro (Sinn und Form 2026). \nEine Veranstaltung in Kooperation mit MiQua (LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln) und der Fritz Thyssen Stiftung. \n© Foto: Ilene Perlman
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SUMMARY:Krimilesung mit Edith Niedieck
DESCRIPTION:Irgendeine dunkle Seite haben wir doch alle … \nDie Chance für Krimifans: Edith Niedieck kommt ins wunderbare Heider’s. Wo Geheimnisse lauern\, die Luft knistert\, da ist die Autorin zugegen. Freuen Sie sich auf einen Abend voller Spannung und Unterhaltung.\n \nKarten gibt es im HEIDER’s: 0173 9208053\n\nDIE AUTORIN: \nEdith Niedieck\, aufgewachsen in NRW\, thematisiert Menschen\, die in Ausnahmesituationen geraten. Nach ihrem Studium an der Universität zu Köln arbeitete sie als Senior-Texterin für führende Agenturen in Singapur und München. 2019 erschien ihr erster Kriminalroman. Seitdem wurden ihre Werke in mehreren Verlagen veröffentlicht. Mit ihrem Kurzgeschichtendebüt „Totpunkt“ war sie 2020 für den Literaturpreis Wortrandale Berlin nominiert. Weitere Literaturwettbewerbe brachten ihr Erfolge. 2022 wurde sie vom Literaturhaus Den Haag Deutsche Bibliothek eingeladen. 2025 war sie Best-of Literatur beim Kultursender 889FM Berlin. Aktuell erhielt Edith Niedieck den Literaturpreis NRW Recklinghausen 2025 für ihre satirisch-lakonische Geschichte „Galileo“. Großer Beliebtheit erfreuen sich ebenso ihre Auftritte als Moderatorin sowie ihre charismatischen Lesungen. Edith Niedieck lebt in Köln.
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LOCATION:HEIDER’s Weine & mehr\, Hämergasse 4-14\, Köln\, 50667
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SUMMARY:Literarischer Salon: Eva Menasse
DESCRIPTION:Guy Helminger und Navid Kermani begrüßen im Literarischen Salon die Böll-Preisträgerin Eva Menasse. Zuletzt vor allem mit ihren klugen Einwürfen zu Meinungsfreiheit und Digitalität\, Gaza und Antisemitismus hervorgetreten\, stellt sie ihren neuen Roman Alleinruhelage (Kiepenheuer & Witsch) vor. Um eine Ehe geht es\, die zerbrochen ist\, aber eigentlich um eine Zwischenbilanz des Lebens\, an dem wir hängen\, auch wenn es keines seiner Versprechen hält. \nVeranstaltungspartner: lit.COLOGNE\, Stadtgarten Köln\, Kulturamt der Stadt Köln\, Buchhandlung Klaus Bittner\, Stadtrevue \nFoto: © Lena Giovanazzi\, laif
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SUMMARY:Vratislav Maňák - Mit Wittgenstein in der Schwulensauna
DESCRIPTION:Montag\, 12. Oktober\, 19:00 Uhr\nOYA MÜLLEM\, Buchheimer Str. 17\, 51063 Köln\nModeration: Daniel Schmidt\nDeutscher Text: Constantin Lücke\nEintritt: 10\,-€ / 5\,-€\nZum VVK. \nNicht nur Ludwig Wittgenstein\, auch Didier Eribon\, Claudio Magris und viele andere stehen Vratislav Maňák zur Seite\, wenn er männliche Homosexualität im gegenwärtigen Mitteleuropa untersucht und zu deren sexuellen Wurzeln zurückkehrt. Er weist auf\, dass Themen\, die üblicherweise mit dem Leben schwuler Männer verbunden werden\, durchaus Erfahrungen der Mehrheitsgesellschaft entsprechen können. Warum erregt uns das Überschreiten eines Verbots? Wie erleben wir unseren Körper? Und wo verlaufen die Grenzen der Männlichkeit? \nAntworten sucht Vratislav Maňák in sieben delikaten Texten\, die soziologische Reportage mit literarischem Essay verbinden. Hierzu besucht er Orte\, die als gay spaces bezeichnet werden können\, unter anderem in Berlin\, Wien und Budapest. \nVratislav Maňák zeichnet ein vielschichtiges Panorama schwuler Lebenswelten jenseits stereotyper Vorstellungen und lädt mit seinen Essays dazu ein\, Identität\, Begehren und Kultur neu zu betrachten – mit Offenheit und Neugier. \nVratislav Maňák\, in Westböhmen geborener tschechischer Schriftsteller und Journalist\, unterrichtet Kreatives Schreiben an der Karls-Universität in Prag. \nIn Kooperation mit Oya Müllem und dem Karl Rauch Verlag. \n© Foto: Lucie Zajda
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SUMMARY:BOTIN: Eine performative Lesung nicht abgeschickter Nachrichten
DESCRIPTION:Manche Nachrichten werden nie abgeschickt. Die genervte E-Mail an die Kollegin\, die nächtliche Botschaft an den Nachbarn\, der heimliche Liebesbrief an den vergebenen Schwarm. Für diese Nachrichten gibt es einen Ort: „BOTIN – Das Archiv für nicht abgeschickte Nachrichten“ öffnet ab Sommer 2026 exklusiv an drei Orten in Köln seine Bestände. \nLiebe Ex-Frau es tut mir leid\, was ich Dir angetan habe. Es tut mir leid\, Dich verletzt zu haben. Es tut mir leid\, nochmal mit Dir geschlafen zu haben. \nNicht abgeschickte Nachricht von Anonym \nIm letzten Jahr haben BOTIN nie abgeschickte Botschaften über einen analogen und einen digitalen Briefkasten erreicht. Eine bewegende Sammlung von fast 100 Nachrichten ist entstanden\, darunter zahlreiche Briefe an Ex-Partner*innen\, Mütter und Väter\, Lehrer*innen\, Staatsanwält*innen und Außerirdische. Die kürzeste Nachricht hat zwei Worte und ging an ein Arschloch\, die längste ist drei Schreibmaschinenseiten lang und hätte einen Arbeitskollegen erreicht. Die älteste Nachricht ist von 1993. \nIn einer performativen Lesung mit drei Schauspieler*innen und einem Musiker gewährt das Archiv Einblicke in menschliche Irrungen und Wirrungen. So wird laut gemacht\, was bisher nicht zu hören war. Besucher*innen werden zu stellvertretenden Empfänger*innen und Pat*innen zahlreicher Botschaften – vielleicht sogar von einer Nachricht\, die ihnen näher ist als gedacht… \nSie können selbst vor der Veranstaltung unabgeschickte und anonymisierte Nachrichten über das digitale Postfach oder analog über den Briefkasten am BOTIN-Bike im Foyer des Interims der Zentralbibliothek abgeben. \nBOTIN ist eine Produktion von Drama Köln und Un-Label. \n\nDer Eintritt kostet 8 Euro\, ermäßigt 6 Euro\, mit Schwerbehindertenausweis 4 Euro. Karten erhalten Sie im Vorverkauf über kölnticket. Restkarten gibt es gegebenenfalls an der Abendkasse.
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SUMMARY:Waschbär Willi Wunderquatsch: Schullesung mit Markus Hennig
DESCRIPTION:(Vor-)Schullesung ab 5 Jahren \nAchtung: Quatschalarm! Waschbär Willi Wunderquatsch ist zurück.\nEndlich neue Abenteuer! Markus Hennig beschert mit dem zweiten Band der Reihe über den lustigen Waschbär aus dem Stiefelkarton wieder eine Menge Spaß: In Waschbär Willi Wunderquatsch – Der Salat aus dem Weltall und noch verrücktere Abenteuer (Ravensburger) wird es Willi und seinen Freunden aus dem Park nicht langweilig: Was hat es mit dem Riesensalat auf sich? Wie eröffnet man ein Quatschmuseum? Was hat ein Juckebein mit der Wettervorhersage zu tun?\nDie sieben Geschichten über Fantasie\, Freundschaft und eine Überraschungsmango sind ein Riesenspaß für alle Kinder ab fünf Jahren\, die gerne Quatsch machen. \nMarkus Hennig ist freier Fernseh- und Bühnenautor in Köln und schreibt unter anderem für Satire- und Comedyshows. Willi Wunderquatsch ist seine erste Kinderbuchreihe.   \n\nTickets können telefonisch unter 0221/9955580 oder per E-Mail unter info@literaturhaus-koeln.de reserviert werden.
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LOCATION:Literaturhaus Köln\, Großer Griechenmarkt 39\, Köln\, 50676\, Deutschland
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SUMMARY:Dana Vowinckel: Anton und Alma
DESCRIPTION:Sie verlieben sich trotz unterschiedlicher Lebenswelten: Anton ist jüdisch\, Alma nicht. Als Anton nach New York geht\, um seine Masterarbeit zu schreiben\, bleibt Alma zurück und sucht Halt in der jüdischen Gemeinde. Die Ereignisse des 7. Oktober und des Gaza-Kriegs lassen Anton zu Alma zurückkehren. Doch dann reißt ein tiefer Abgrund auf\, und die Hoffnung auf Glück scheint ferner denn je. Dana Vowinckel erzählt von einer großen Liebe in einer zunehmend gespaltenen Welt. Im Gespräch mit Anne Burgmer präsentiert sie ihren neuen Roman Anton und Alma (Suhrkamp). \nAnton und Alma steht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2026. \nFoto: © Max Zerrahn/Suhrkamp Verlag
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LOCATION:Kölnischer Kunstverein\, Hahnenstraße 6\, Köln\, 50667\, Deutschland
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SUMMARY:The Librarians
DESCRIPTION:Filmvorführung und Gespräch mit Prof. Dr. Claudia Frick\nIm Anschluss an die „Banned Books Week“ zeigen wir in Kooperation mit dem Streamingdienst filmfriend den Dokumentarfilm „The Librarians“ (USA\, 2025). \nDer Film von Kim A. Snyder beleuchtet eindringlich die seit 2021 zunehmenden Zensurversuche und organisierten Kampagnen\, mit denen Bücher aus den Beständen von Schul- und öffentlichen Bibliotheken entfernt werden sollen. Betroffen sind vor allem Titel zu Sexualaufklärung\, sexueller Präferenz und Identität sowie Werke über afroamerikanische Geschichte\, Rassismus\, Vielfalt und Gleichberechtigung. „The Librarians“ begleitet Bibliotheksmitarbeitende\, Eltern und andere engagierte Menschen\, die sich trotz Desinformation\, Einschüchterungen\, persönlicher Angriffe und sogar drohender Strafverfolgung zur Wehr setzen. \nProf. Dr. Claudia Frick arbeitet am Institut für Informationswissenschaft der TH Köln. Gemeinsam mit Mitarbeitenden unserer Stadtbibliothek spricht sie nach der Filmvorführung über die Situation in Deutschland: Welche historischen Entwicklungen und Ereignisse rund um Zensur und den freien Zugang zu Informationen sind hier prägend? Anschließend laden wir zu einem offenen Austausch ein\, bei dem Sie Ihre Erfahrungen und Fragen einbringen sowie mit Fachkolleg*innen ins Gespräch kommen können. \nDie Veranstaltung richtet sich an interessierte Bürger*innen und Mitarbeitende aller Kölner (Fach-)Bibliotheken. \nDie Filmvorführung erfolgt im englischen Original mit deutschen Untertiteln. \n\nDer Eintritt ist frei. Eine Anmeldung über unser Buchungssystem ist erforderlich.
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SUMMARY:Lesebühne
DESCRIPTION:Sechs Autorinnen und Autoren lesen eigene Texte von jeweils zehn Minuten Länge. Sollte es die Zeit zulassen\, sind am Abend auch noch spontane Meldungen möglich.
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LOCATION:Wundertüte\, De-Noel-Platz 1\, Köln\, 50937\, Deutschland
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SUMMARY:Schweizer Buchpreis – Lesereise der Nominierten
DESCRIPTION:Die Nominierten des Schweizer Buchpreises kommen mit Lesung und Gespräch nach Köln. \nZum neunzehnten Mal vergeben der Verein LiteraturBasel und der Schweizer Buchhandels- und Verlagsverband SBVV am 15. November den Schweizer Buchpreis. Mit dem Preis wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche prägende Stimmen der Schweizer Literatur ausgezeichnet. 2025 erhielt Dorothee Elmiger den Preis für ihren Roman Die Holländerinnen. Bereits zuvor war sie als Nominierte im Literaturhaus Köln zu Gast. \nDas sind die fünf nominierten Bücher 2026:\nKönigin der Nacht von Lukas Bärfuss\nHauptsache kein Zeitgeist von Hayat Erdoğan\nDie Auster von Yael Inokai\nDas große Eis von Sonja Sophie Kreis\nUnwucht von Sarah Elena Müller. \nIm Literaturhaus begrüßen wir Hayat Erdoğan\, Sonja Sophie Kreis und Sarah Elena Müller\, die auf ihrer Lesereise nach Köln kommen. \nVeranstaltungspartner: Schweizer Buchpreis/Trägerschaft: LiteraturBasel und Schweizer Buchhandels- und Verlagsverband SBVV
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LOCATION:Literaturhaus Köln\, Großer Griechenmarkt 39\, Köln\, 50676\, Deutschland
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SUMMARY:Sehnsucht nach meiner Stimme – Rom*nja lesen ihre Textproduktionen
DESCRIPTION:In dieser besonderen Poesie-Lesung präsentieren Teilnehmer*innen eines Deutsch- und Alphabetisierungskurses des Rom e.V. ihre Texte. Es erfordert Mut\, eigene Texte vor einem unbekannten Publikum vorzutragen – und noch mehr Mut\, sie in einer Sprache zu verfassen und zu lesen\, die erst seit Kurzem erlernt wird. \nIn den Texten geht es um persönliche Hoffnungen\, Wünsche und Sorgen. Die Autor*innen geben Einblicke in ihre Lebensrealitäten und eröffnen neue Perspektiven. Zwar erlernen sie aktuell in einem Kurs die Schriftsprache\, bringen aber schon vieles mit\, was für das Verfassen von Poesie essenziell ist: Wortklang\, Takt\, Melodie\, Rhythmus sowie sprachliche Stimmigkeit und Unstimmigkeit. All das kennen sie aus Liedern und mündlichen Erzählungen. \nBevor sie jedoch längere Texte verfasst haben\, startet der Kurs mit Haikus\, einer japanischen Gedichtform\, die kurze Sätze und eine bestimmte Silbenstruktur beinhaltet. Daraufhin folgten später längere Prosatexte\, die viele Teilnehmer*innen bereits in einer verdichteten Sprache geschrieben haben.\nIm Anschluss an die Lesung laden wir zum Austausch und zur Reflexion ein.
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LOCATION:Rautenstrauch-Joest-Museum\, Cäcilienstraße 29–33\, Köln\, 50667
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SUMMARY:Kevin Barry: Das Herz im Winter
DESCRIPTION:Montana 1891. Der irische Einwanderer und Außenseiter Tom Rourke schlägt sich als trinkfreudiger Poet durchs Leben. Schulden und Drogensucht scheinen ihn unausweichlich in die Sackgasse zu führen. Bis zu dem Tag\, an dem er Polly Gillespie begegnet\, der frisch angetrauten Ehefrau eines frommen Minenaufsehers. Zwischen ihnen entflammt eine leidenschaftliche Liebe\, gemeinsam wagen sie die Flucht nach Westen. In Das Herz im Winter (Liebeskind) erzählt Kevin Barry vor rauer Kulisse zärtlich wie hoffnungsvoll von einer Liebe gegen alle Widerstände. Es moderiert Julian Hanebeck. Aus der Übersetzung von Thomas Überhoff liest Olaf Reitz. \nVeranstaltungspartner: Liebeskind  \nFoto: © Louise Manifold
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SUMMARY:Sonja Frentzel & Christa Morgenrath: Parallelexistenzen
DESCRIPTION:Der Gorilla Lehrling\nvon Billy Kahora\, übersetzt von Ann-Kathrin Kranz\n\nDie Alchemie der Seventh Street\nvon Brian Chikwava\, übersetzt von Julia Königs\n\nZwei Geschichten aus Kenia und Simbabwe erzählen von Menschen\, die von der Gesellschaft ausgegrenzt werden oder sich von ihr abgewandt haben\, die immer etwas abseits der vermeintlichen Norm stehen.\n\nSie stammen aus der Anthologie „Parallelexistenzen“ (hrsg. von Stephanie Kreiner und Sonja Frenzel). Diese vereint sieben Erzählungen aus drei afrikanischen Ländern. Die Autoren der Geschichten kamen allesamt in die engere Auswahl oder sind Preisträger des renommierten Caine Prize for African Writing. So vereint diese Anthologie sieben ausgezeichnete Texte junger Autoren aus afrikanischen Ländern\, übersetzt und lektoriert von jungen Nachwuchsübersetzerinnen und -lektorinnen aus dem Projekt „Über Übersetzen“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.\n\nAn diesem Abend spricht Christa Morgenrath mit Sonja Frenzel über Übersetzungsprozesse und die Entstehung der Anthologie. Die deutschen Übersetzungen der beiden Geschichten werden von Sonja Frenzel gelesen.\n\nEintritt frei\, Spende willkommen. Leider können wir nur 34 Plätze anbieten. Wer reservieren möchte\, schreibt bitte kurz an: post@art-of-buna.de
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LOCATION:Art of Buna\, Genter Str. 26\, Köln\, 50672\, Deutschland
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SUMMARY:Lokalrunde: Guy Helminger & Jürgen Nendza und Jennifer Segebrecht
DESCRIPTION:In unserer Lokalrunde stellen Autor*innen aus Köln und der Region ihre Texte vor. Bei Getränk und kleinem Imbiss gibt es die Gelegenheit zu Austausch und Gespräch.  \nLyrik-Lokalrunde mit Guy Helminger und Jürgen Nendza. Guy Helminger stellt seinen Gedichtband Gebäude für Breitengrade (elif) vor – ein poetisches Journal des Unterwegsseins zwischen Orten und Sprache. Jürgen Nendza liest aus Passagen mit Mauerbiene (poetenladen)\, dessen Gedichte Natur\, Geschichte und Erinnerung zu Landschaften der Gegenwart verbinden. Es moderiert Christof Hamann. \nIn ihrem Debütroman Muttertage (Pfaueninsel) erzählt Jennifer Segebrecht von Müttern und Töchtern\, familiären Prägungen und der Suche nach der eigenen Geschichte – zwischen Köln\, Bonn und Istanbul. Es moderiert Marie Foulis. \nVeranstaltungspartner: JTI\, Sparkasse KölnBonn
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LOCATION:Literaturhaus Köln\, Großer Griechenmarkt 39\, Köln\, 50676\, Deutschland
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SUMMARY:die horen: Das Alphabet des Feuers. Lyrik in Island
DESCRIPTION:Mehr als 100 Gedichte von mehr als 30 speziell für ihre Dichtkunst ausgezeichneten Lyrikerinnen und Lyrikern enthält der Beitrag Das Alphabet des Feuers in der aktuellen Ausgabe der namhaften Zeitschrift für Literatur\, Kunst und Kritik die horen. Um Verse ergänzt\, mit denen Autorinnen und Autoren in Island seit Jahren in einer öffentlichen Lesung das Neue Jahr begrüßen\, belegen sie den Reichtum der isländischen Poesie. Ihre Übersetzer\, der Kölner Schriftsteller Wolfgang Schiffer und der isländische Maler Jón Thor Gíslason\, stellen sie vor.
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LOCATION:Freiraum e.V.\, Gottesweg 116 a\, Köln\, 50969\, Deutschland
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SUMMARY:ANDERLAND 8 - Mit Esther Kinsky und José F. A. Oliver
DESCRIPTION:Dienstag\, 3. November\, 19:30 Uhr\nInterim Zentralbibliothek\, Hohe Str. 68-82\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€\, ermäßigt 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nZum achten Mal laden wir zu einem poetischen Abend in die Stadtbibliothek: zwei in Form und Perspektive konträre Dichter*innen präsentieren ihre Gedichte\, geben Einblick in ihre Lyrik-Werkstätten\, werfen ihre Stimme in den Echoraum der Gegenwartspoesie: Wir freuen uns auf Esther Kinsky und José F.A. Oliver. \nEsther Kinsky\, 1956 in Engelskirchen geboren\, lebt heute überwiegend in Wien und Norditalien. Sie ist Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Polnischen\, Russischen und Englischen. 2009 war sie für den Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse nominiert und erhielt den Paul-Celan-Preis. 2020 wurde sie mit dem Deutschen Preis für Nature Writing ausgezeichnet\, 2022 mit dem Kleist Preis. Zuletzt erschien „Heim.Statt“ bei Suhrkamp. \nJosé F. A. Oliver\, 1961 in Hausach im Schwarzwald geboren\, ist Schriftsteller\, Lyriker\, Essayist und Übersetzer andalusischer Herkunft. Er ist Gründer und Kurator des Literaturfestivals Hausacher LeseLenz. Oliver wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet\, zuletzt erhielt er das Bundesverdienstkreuz und den Heinrich-Böll-Preis. 2025 war er Stadtschreiber in Bergen-Enkheim. Dieser Tage erscheint sein neuer Band „spracheln“ bei Matthes & Seitz. \nEine Kooperation des LIK-Archivs der Stadtbibliohek Köln sowie des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur der Universität zu Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto Kinsky: Isabella de Maddalena\, © Foto Oliver: Yves G. Noir
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SUMMARY:Keine von uns: Das Leben der Irmgard Keun
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit dem Autor Tobias Lehmkuhl und Gisa Funck\nIrmgard Keuns erste Romane „Gilgi – eine von uns“ und „Das kunstseidene Mädchen“ machten sie Anfang der 1930er-Jahre über Nacht berühmt. Doch mit der Machtübernahme der Nazis wurden ihre Bücher verboten. Irmgard Keun emigrierte nach Amsterdam\, führte im Exil eine Beziehung mit Joseph Roth\, pflegte Freundschaften mit Heinrich Mann und Stefan Zweig. 1940 kehrte sie nach Köln zurück. Ihre späteren Werke konnten nicht an ihre frühen Erfolge anknüpfen. Alkohol- und medikamentenabhängig lebte sie zeitweise entmündigt in der geschlossenen Psychiatrie. Ende der 1970er-Jahre wurden ihre Bücher von der Frauenbewegung neu entdeckt. \nErzählerisch mitreißend entfaltet der Autor Tobias Lehmkuhl Irmgard Keuns Biografie erstmals in ihrer ganzen Vielfalt und Buntheit. \nTobias Lehmkuhl\, geboren 1976\, studierte in Bonn\, Barcelona und Berlin\, wo er seit 2002 als freier Journalist arbeitet. Er schreibt Kritiken\, Essays und Radiofeatures\, vor allem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Deutschlandfunk Kultur. 2017 erhielt Tobias Lehmkuhl den Berliner Preis für Literaturkritik. \nGisa Funck wurde in Stuttgart geboren und wuchs in Bad Zwischenahn\, unweit der Nordseeküste\, auf. Als Literaturkritikerin und Autorin arbeitet sie für den Deutschlandfunk und den WDR. Davor war sie lange als Feuilletonistin für verschiedene Zeitungen tätig. Gisa Funck lebt in Köln. \nDies ist eine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner und dem Literaturhaus e. V. \n\nDer Eintritt kostet 8 Euro\, ermäßigt 6 Euro\, mit Schwerbehindertenausweis 4 Euro. Karten erhalten Sie im Vorverkauf über kölnticket. Restkarten gibt es gegebenenfalls an der Abendkasse.
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SUMMARY:Beamlak – Notes from a little Black Girl
DESCRIPTION:Lesung aus dem Insta-Blog: »Notes from a little Black Girl«. Beamlak kam vor acht Jahren\, im Alter von 17 Jahren\, aus Äthiopien nach Deutschland. In ihren Texten beschreibt sie in kurzen Prosa Episoden das Leben in ihrer neuen Heimat Düsseldorf: \n» I´m a little black girl (literally I’m 5 feet tall on a good day) who moved from Ethiopia to Germany at 17. I’m 8 Years deep into this „new life“ and honestly? Still figuring out. I didn’t come here to tell you how to survive immigration\, or explain racism\, or give you a step-by-step on how to start over in a country that sometimes forgets you exist. I’m just here to talk. About what it’s been like. For me. I’ll write about the weird stuff. The frustrating stuff. The beautiful moments too. Like what it means to build a life when home is a moving target. Or how music\, random bus rides\, and books like Americanah have held me together more times than i can count. « \nDazu singt die Kölner Singer-Songwriterin Sarah Tsehaye Songs aus ihrem Repertoire. Begleitet wird sie dabei von dartel. \nSarah Tsehaye ist afro-deutsche Sängerin\, Liedermacherin und Facilitatorin für Selbstermächtigung und Vocal Impro. Mit ihrer Musik schafft sie Räume für Begegnung\, Ausdruck und gemeinsames Erleben. In ihrem Set präsentiert sie Songs aus ihrem Debütalbum Life Has Just Begun sowie ausgewählte Covers\, die sie seit vielen Jahren begleiten. Einige ihrer Stücke entstanden gemeinsam mit dartel (Daniele Elia). Der aus Italien stammende Multiinstrumentalist\, Songwriter und Produzent verbindet Einflüsse aus Funk\, Soul\, House\, Hip-Hop und Rock. Mit seinem Gespür für Groove und Klangwelten begleitet er Sarah und prägt den gemeinsamen Sound. \nDie Lesung findet auf Englisch statt. Der Eintritt ist frei; Spenden sind willkommen. Leider können wir nur 34 Plätze anbieten. Wenn Du reservieren möchtest\, schreib bitte kurz an: post@art-of-buna.de
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SUMMARY:Elisabeth Edl - Bescheidenheit und Größenwahn
DESCRIPTION:Liebeserklärungen an Stendhal\, Flaubert\, Modiano und all die anderen\nDienstag\, 10. November\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nElisabeth Edl über die Liebe zu Frankreich und zur Literatur \n„Dank der neuen »Madame Bovary« wird Flaubert erstmals auch auf Deutsch als Sprachkünstler erlebbar“\, „Patrick Modiano: Funkelnde Prosa\, kongenial übersetzt“\, „Stendhal leuchtet wie am ersten Tag“\, so feiert die Presse die Arbeit von Elisabeth Edl. Ihre Übersetzungen von „Rot und Schwarz“ und „Madame Bovary“\, von George Sand und Colette\, von Julien Green und Patrick Modiano haben viele Leser begeistert und den Blick auf die französische Literatur neu belebt. In zahllosen Reden\, Aufsätzen und Gesprächen hat Elisabeth Edl für „ihre“ französischen Autoren geworben. Ihre schönsten Texte sind hier zum ersten Mal als Buch versammelt und geben Antwort auf die Frage\, warum sie sich immer wieder ans Lesen und Übersetzen macht. \n„… Bescheidenheit und Größenwahn. Bescheiden ist der Übersetzer\, weil er dem Publikum nicht neue\, eigene Bücher zumutet\, sondern sich in den Dienst der so unendlich bedeutenderen monstres sacrés stellt. Größenwahn ist ihm zu bescheinigen\, weil er glaubt\, in seiner deutschen Sprache das Buch genausogut schreiben zu können wie sein hochverehrter Meister in der französischen.“ Elisabeth Edl \n„Man kann seit Jahren einem Wenigleser\, der nur zwei bis drei Bücher im Jahr lesen und dabei keine Enttäuschung erleben möchte\, den Ratschlag geben: Lesen Sie einfach alles\, was Elisabeth Edl übersetzt. Auf den Einwand des Weniglesers\, das komme aber alles aus dem Französischen\, kann man gelassen entgegnen\, man lese dafür besseres\, vielfältigeres und reicheres Deutsch als oft bei der Lektüre deutscher Autoren.“ Andreas Isenschmid \nElisabeth Edl\, geboren 1956\, wurde für ihre Übersetzungen und Editionen französischer Literatur (Stendhal\, Flaubert\, Modiano u. a.) mehrfach ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich. Für ihre gemeinsamen Übersetzungen (Simone Weil\, Julien Gracq\, Philippe Jaccottet\, Yves Bonnefoy) erhielten Elisabeth Edl und Wolfgang Matz den Paul-Celan-Preis und den Petrarca-Preis. \n© Foto: Alexander Wewerka
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