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SUMMARY:Vratislav Maňák - Mit Wittgenstein in der Schwulensauna
DESCRIPTION:Montag\, 12. Oktober\, 19:00 Uhr\nOYA MÜLLEM\, Buchheimer Str. 17\, 51063 Köln\nModeration: Daniel Schmidt\nDeutscher Text: Constantin Lücke\nEintritt: 10\,-€ / 5\,-€\nZum VVK. \nNicht nur Ludwig Wittgenstein\, auch Didier Eribon\, Claudio Magris und viele andere stehen Vratislav Maňák zur Seite\, wenn er männliche Homosexualität im gegenwärtigen Mitteleuropa untersucht und zu deren sexuellen Wurzeln zurückkehrt. Er weist auf\, dass Themen\, die üblicherweise mit dem Leben schwuler Männer verbunden werden\, durchaus Erfahrungen der Mehrheitsgesellschaft entsprechen können. Warum erregt uns das Überschreiten eines Verbots? Wie erleben wir unseren Körper? Und wo verlaufen die Grenzen der Männlichkeit? \nAntworten sucht Vratislav Maňák in sieben delikaten Texten\, die soziologische Reportage mit literarischem Essay verbinden. Hierzu besucht er Orte\, die als gay spaces bezeichnet werden können\, unter anderem in Berlin\, Wien und Budapest. \nVratislav Maňák zeichnet ein vielschichtiges Panorama schwuler Lebenswelten jenseits stereotyper Vorstellungen und lädt mit seinen Essays dazu ein\, Identität\, Begehren und Kultur neu zu betrachten – mit Offenheit und Neugier. \nVratislav Maňák\, in Westböhmen geborener tschechischer Schriftsteller und Journalist\, unterrichtet Kreatives Schreiben an der Karls-Universität in Prag. \nIn Kooperation mit Oya Müllem und dem Karl Rauch Verlag. \n© Foto: Lucie Zajda
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SUMMARY:BOTIN: Eine performative Lesung nicht abgeschickter Nachrichten
DESCRIPTION:Manche Nachrichten werden nie abgeschickt. Die genervte E-Mail an die Kollegin\, die nächtliche Botschaft an den Nachbarn\, der heimliche Liebesbrief an den vergebenen Schwarm. Für diese Nachrichten gibt es einen Ort: „BOTIN – Das Archiv für nicht abgeschickte Nachrichten“ öffnet ab Sommer 2026 exklusiv an drei Orten in Köln seine Bestände. \nLiebe Ex-Frau es tut mir leid\, was ich Dir angetan habe. Es tut mir leid\, Dich verletzt zu haben. Es tut mir leid\, nochmal mit Dir geschlafen zu haben. \nNicht abgeschickte Nachricht von Anonym \nIm letzten Jahr haben BOTIN nie abgeschickte Botschaften über einen analogen und einen digitalen Briefkasten erreicht. Eine bewegende Sammlung von fast 100 Nachrichten ist entstanden\, darunter zahlreiche Briefe an Ex-Partner*innen\, Mütter und Väter\, Lehrer*innen\, Staatsanwält*innen und Außerirdische. Die kürzeste Nachricht hat zwei Worte und ging an ein Arschloch\, die längste ist drei Schreibmaschinenseiten lang und hätte einen Arbeitskollegen erreicht. Die älteste Nachricht ist von 1993. \nIn einer performativen Lesung mit drei Schauspieler*innen und einem Musiker gewährt das Archiv Einblicke in menschliche Irrungen und Wirrungen. So wird laut gemacht\, was bisher nicht zu hören war. Besucher*innen werden zu stellvertretenden Empfänger*innen und Pat*innen zahlreicher Botschaften – vielleicht sogar von einer Nachricht\, die ihnen näher ist als gedacht… \nSie können selbst vor der Veranstaltung unabgeschickte und anonymisierte Nachrichten über das digitale Postfach oder analog über den Briefkasten am BOTIN-Bike im Foyer des Interims der Zentralbibliothek abgeben. \nBOTIN ist eine Produktion von Drama Köln und Un-Label. \n\nDer Eintritt kostet 8 Euro\, ermäßigt 6 Euro\, mit Schwerbehindertenausweis 4 Euro. Karten erhalten Sie im Vorverkauf über kölnticket. Restkarten gibt es gegebenenfalls an der Abendkasse.
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SUMMARY:Waschbär Willi Wunderquatsch: Schullesung mit Markus Hennig
DESCRIPTION:(Vor-)Schullesung ab 5 Jahren \nAchtung: Quatschalarm! Waschbär Willi Wunderquatsch ist zurück.\nEndlich neue Abenteuer! Markus Hennig beschert mit dem zweiten Band der Reihe über den lustigen Waschbär aus dem Stiefelkarton wieder eine Menge Spaß: In Waschbär Willi Wunderquatsch – Der Salat aus dem Weltall und noch verrücktere Abenteuer (Ravensburger) wird es Willi und seinen Freunden aus dem Park nicht langweilig: Was hat es mit dem Riesensalat auf sich? Wie eröffnet man ein Quatschmuseum? Was hat ein Juckebein mit der Wettervorhersage zu tun?\nDie sieben Geschichten über Fantasie\, Freundschaft und eine Überraschungsmango sind ein Riesenspaß für alle Kinder ab fünf Jahren\, die gerne Quatsch machen. \nMarkus Hennig ist freier Fernseh- und Bühnenautor in Köln und schreibt unter anderem für Satire- und Comedyshows. Willi Wunderquatsch ist seine erste Kinderbuchreihe.   \n\nTickets können telefonisch unter 0221/9955580 oder per E-Mail unter info@literaturhaus-koeln.de reserviert werden.
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SUMMARY:Dana Vowinckel: Anton und Alma
DESCRIPTION:Sie verlieben sich trotz unterschiedlicher Lebenswelten: Anton ist jüdisch\, Alma nicht. Als Anton nach New York geht\, um seine Masterarbeit zu schreiben\, bleibt Alma zurück und sucht Halt in der jüdischen Gemeinde. Die Ereignisse des 7. Oktober und des Gaza-Kriegs lassen Anton zu Alma zurückkehren. Doch dann reißt ein tiefer Abgrund auf\, und die Hoffnung auf Glück scheint ferner denn je. Dana Vowinckel erzählt von einer großen Liebe in einer zunehmend gespaltenen Welt. Im Gespräch mit Anne Burgmer präsentiert sie ihren neuen Roman Anton und Alma (Suhrkamp). \nAnton und Alma steht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2026. \nFoto: © Max Zerrahn/Suhrkamp Verlag
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SUMMARY:The Librarians
DESCRIPTION:Filmvorführung und Gespräch mit Prof. Dr. Claudia Frick\nIm Anschluss an die „Banned Books Week“ zeigen wir in Kooperation mit dem Streamingdienst filmfriend den Dokumentarfilm „The Librarians“ (USA\, 2025). \nDer Film von Kim A. Snyder beleuchtet eindringlich die seit 2021 zunehmenden Zensurversuche und organisierten Kampagnen\, mit denen Bücher aus den Beständen von Schul- und öffentlichen Bibliotheken entfernt werden sollen. Betroffen sind vor allem Titel zu Sexualaufklärung\, sexueller Präferenz und Identität sowie Werke über afroamerikanische Geschichte\, Rassismus\, Vielfalt und Gleichberechtigung. „The Librarians“ begleitet Bibliotheksmitarbeitende\, Eltern und andere engagierte Menschen\, die sich trotz Desinformation\, Einschüchterungen\, persönlicher Angriffe und sogar drohender Strafverfolgung zur Wehr setzen. \nProf. Dr. Claudia Frick arbeitet am Institut für Informationswissenschaft der TH Köln. Gemeinsam mit Mitarbeitenden unserer Stadtbibliothek spricht sie nach der Filmvorführung über die Situation in Deutschland: Welche historischen Entwicklungen und Ereignisse rund um Zensur und den freien Zugang zu Informationen sind hier prägend? Anschließend laden wir zu einem offenen Austausch ein\, bei dem Sie Ihre Erfahrungen und Fragen einbringen sowie mit Fachkolleg*innen ins Gespräch kommen können. \nDie Veranstaltung richtet sich an interessierte Bürger*innen und Mitarbeitende aller Kölner (Fach-)Bibliotheken. \nDie Filmvorführung erfolgt im englischen Original mit deutschen Untertiteln. \n\nDer Eintritt ist frei. Eine Anmeldung über unser Buchungssystem ist erforderlich.
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SUMMARY:Lesebühne
DESCRIPTION:Sechs Autorinnen und Autoren lesen eigene Texte von jeweils zehn Minuten Länge. Sollte es die Zeit zulassen\, sind am Abend auch noch spontane Meldungen möglich.
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SUMMARY:Schweizer Buchpreis – Lesereise der Nominierten
DESCRIPTION:Die Nominierten des Schweizer Buchpreises kommen mit Lesung und Gespräch nach Köln. \nZum neunzehnten Mal vergeben der Verein LiteraturBasel und der Schweizer Buchhandels- und Verlagsverband SBVV am 15. November den Schweizer Buchpreis. Mit dem Preis wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche prägende Stimmen der Schweizer Literatur ausgezeichnet. 2025 erhielt Dorothee Elmiger den Preis für ihren Roman Die Holländerinnen. Bereits zuvor war sie als Nominierte im Literaturhaus Köln zu Gast. \nDas sind die fünf nominierten Bücher 2026:\nKönigin der Nacht von Lukas Bärfuss\nHauptsache kein Zeitgeist von Hayat Erdoğan\nDie Auster von Yael Inokai\nDas große Eis von Sonja Sophie Kreis\nUnwucht von Sarah Elena Müller. \nIm Literaturhaus begrüßen wir Hayat Erdoğan\, Sonja Sophie Kreis und Sarah Elena Müller\, die auf ihrer Lesereise nach Köln kommen. \nVeranstaltungspartner: Schweizer Buchpreis/Trägerschaft: LiteraturBasel und Schweizer Buchhandels- und Verlagsverband SBVV
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LOCATION:Literaturhaus Köln\, Großer Griechenmarkt 39\, Köln\, 50676\, Deutschland
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SUMMARY:Sehnsucht nach meiner Stimme – Rom*nja lesen ihre Textproduktionen
DESCRIPTION:In dieser besonderen Poesie-Lesung präsentieren Teilnehmer*innen eines Deutsch- und Alphabetisierungskurses des Rom e.V. ihre Texte. Es erfordert Mut\, eigene Texte vor einem unbekannten Publikum vorzutragen – und noch mehr Mut\, sie in einer Sprache zu verfassen und zu lesen\, die erst seit Kurzem erlernt wird. \nIn den Texten geht es um persönliche Hoffnungen\, Wünsche und Sorgen. Die Autor*innen geben Einblicke in ihre Lebensrealitäten und eröffnen neue Perspektiven. Zwar erlernen sie aktuell in einem Kurs die Schriftsprache\, bringen aber schon vieles mit\, was für das Verfassen von Poesie essenziell ist: Wortklang\, Takt\, Melodie\, Rhythmus sowie sprachliche Stimmigkeit und Unstimmigkeit. All das kennen sie aus Liedern und mündlichen Erzählungen. \nBevor sie jedoch längere Texte verfasst haben\, startet der Kurs mit Haikus\, einer japanischen Gedichtform\, die kurze Sätze und eine bestimmte Silbenstruktur beinhaltet. Daraufhin folgten später längere Prosatexte\, die viele Teilnehmer*innen bereits in einer verdichteten Sprache geschrieben haben.\nIm Anschluss an die Lesung laden wir zum Austausch und zur Reflexion ein.
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SUMMARY:„Der Sturm“ und die Frauen
DESCRIPTION:Künstlerinnen der Avantgarde\nmit Carl-Herbert Braun \n„DER STURM“ war weit mehr als eine Zeitschrift. Herwarth Walden machte daraus eine Bühne für die Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts – für neue Kunst\, neue Literatur und neue Ideen. \nDoch wer waren die Frauen\, die diesen Aufbruch mitgestalteten? \nDieser Abend rückt Künstlerinnen und Autorinnen wie Else Lasker-Schüler in den Mittelpunkt und erzählt von ihren Werken\, ihren Netzwerken und ihrem oft übersehenen Beitrag zur Moderne. Es geht um Kunst und Literatur\, um Emanzipation und um Frauen\, die sich ihren Platz in einer von Männern dominierten Kunstwelt eroberten. \nUnd wer könnte uns besser durch diesen Abend führen als der zauberhafte Carl-Herbert Braun – Referent\, Regisseur und Schauspieler. \nEin Abend über Kunst\, Literatur\, Aufbruch und die Frauen\, die mittendrin waren.
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SUMMARY:Kevin Barry: Das Herz im Winter
DESCRIPTION:Montana 1891. Der irische Einwanderer und Außenseiter Tom Rourke schlägt sich als trinkfreudiger Poet durchs Leben. Schulden und Drogensucht scheinen ihn unausweichlich in die Sackgasse zu führen. Bis zu dem Tag\, an dem er Polly Gillespie begegnet\, der frisch angetrauten Ehefrau eines frommen Minenaufsehers. Zwischen ihnen entflammt eine leidenschaftliche Liebe\, gemeinsam wagen sie die Flucht nach Westen. In Das Herz im Winter (Liebeskind) erzählt Kevin Barry vor rauer Kulisse zärtlich wie hoffnungsvoll von einer Liebe gegen alle Widerstände. Es moderiert Julian Hanebeck. Aus der Übersetzung von Thomas Überhoff liest Olaf Reitz. \nVeranstaltungspartner: Liebeskind  \nFoto: © Louise Manifold
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SUMMARY:Sonja Frentzel & Christa Morgenrath: Parallelexistenzen
DESCRIPTION:Der Gorilla Lehrling\nvon Billy Kahora\, übersetzt von Ann-Kathrin Kranz\n\nDie Alchemie der Seventh Street\nvon Brian Chikwava\, übersetzt von Julia Königs\n\nZwei Geschichten aus Kenia und Simbabwe erzählen von Menschen\, die von der Gesellschaft ausgegrenzt werden oder sich von ihr abgewandt haben\, die immer etwas abseits der vermeintlichen Norm stehen.\n\nSie stammen aus der Anthologie „Parallelexistenzen“ (hrsg. von Stephanie Kreiner und Sonja Frenzel). Diese vereint sieben Erzählungen aus drei afrikanischen Ländern. Die Autoren der Geschichten kamen allesamt in die engere Auswahl oder sind Preisträger des renommierten Caine Prize for African Writing. So vereint diese Anthologie sieben ausgezeichnete Texte junger Autoren aus afrikanischen Ländern\, übersetzt und lektoriert von jungen Nachwuchsübersetzerinnen und -lektorinnen aus dem Projekt „Über Übersetzen“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.\n\nAn diesem Abend spricht Christa Morgenrath mit Sonja Frenzel über Übersetzungsprozesse und die Entstehung der Anthologie. Die deutschen Übersetzungen der beiden Geschichten werden von Sonja Frenzel gelesen.\n\nEintritt frei\, Spende willkommen. Leider können wir nur 34 Plätze anbieten. Wer reservieren möchte\, schreibt bitte kurz an: post@art-of-buna.de
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SUMMARY:Lokalrunde: Guy Helminger & Jürgen Nendza und Jennifer Segebrecht
DESCRIPTION:In unserer Lokalrunde stellen Autor*innen aus Köln und der Region ihre Texte vor. Bei Getränk und kleinem Imbiss gibt es die Gelegenheit zu Austausch und Gespräch.  \nLyrik-Lokalrunde mit Guy Helminger und Jürgen Nendza. Guy Helminger stellt seinen Gedichtband Gebäude für Breitengrade (elif) vor – ein poetisches Journal des Unterwegsseins zwischen Orten und Sprache. Jürgen Nendza liest aus Passagen mit Mauerbiene (poetenladen)\, dessen Gedichte Natur\, Geschichte und Erinnerung zu Landschaften der Gegenwart verbinden. Es moderiert Christof Hamann. \nIn ihrem Debütroman Muttertage (Pfaueninsel) erzählt Jennifer Segebrecht von Müttern und Töchtern\, familiären Prägungen und der Suche nach der eigenen Geschichte – zwischen Köln\, Bonn und Istanbul. Es moderiert Marie Foulis. \nVeranstaltungspartner: JTI\, Sparkasse KölnBonn
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SUMMARY:die horen: Das Alphabet des Feuers. Lyrik in Island
DESCRIPTION:Mehr als 100 Gedichte von mehr als 30 speziell für ihre Dichtkunst ausgezeichneten Lyrikerinnen und Lyrikern enthält der Beitrag Das Alphabet des Feuers in der aktuellen Ausgabe der namhaften Zeitschrift für Literatur\, Kunst und Kritik die horen. Um Verse ergänzt\, mit denen Autorinnen und Autoren in Island seit Jahren in einer öffentlichen Lesung das Neue Jahr begrüßen\, belegen sie den Reichtum der isländischen Poesie. Ihre Übersetzer\, der Kölner Schriftsteller Wolfgang Schiffer und der isländische Maler Jón Thor Gíslason\, stellen sie vor.
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SUMMARY:ANDERLAND 8 - Mit Esther Kinsky und José F. A. Oliver
DESCRIPTION:Dienstag\, 3. November\, 19:30 Uhr\nInterim Zentralbibliothek\, Hohe Str. 68-82\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€\, ermäßigt 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nZum achten Mal laden wir zu einem poetischen Abend in die Stadtbibliothek: zwei in Form und Perspektive konträre Dichter*innen präsentieren ihre Gedichte\, geben Einblick in ihre Lyrik-Werkstätten\, werfen ihre Stimme in den Echoraum der Gegenwartspoesie: Wir freuen uns auf Esther Kinsky und José F.A. Oliver. \nEsther Kinsky\, 1956 in Engelskirchen geboren\, lebt heute überwiegend in Wien und Norditalien. Sie ist Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Polnischen\, Russischen und Englischen. 2009 war sie für den Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse nominiert und erhielt den Paul-Celan-Preis. 2020 wurde sie mit dem Deutschen Preis für Nature Writing ausgezeichnet\, 2022 mit dem Kleist Preis. Zuletzt erschien „Heim.Statt“ bei Suhrkamp. \nJosé F. A. Oliver\, 1961 in Hausach im Schwarzwald geboren\, ist Schriftsteller\, Lyriker\, Essayist und Übersetzer andalusischer Herkunft. Er ist Gründer und Kurator des Literaturfestivals Hausacher LeseLenz. Oliver wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet\, zuletzt erhielt er das Bundesverdienstkreuz und den Heinrich-Böll-Preis. 2025 war er Stadtschreiber in Bergen-Enkheim. Dieser Tage erscheint sein neuer Band „spracheln“ bei Matthes & Seitz. \nEine Kooperation des LIK-Archivs der Stadtbibliohek Köln sowie des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur der Universität zu Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto Kinsky: Isabella de Maddalena\, © Foto Oliver: Yves G. Noir
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SUMMARY:Keine von uns: Das Leben der Irmgard Keun
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit dem Autor Tobias Lehmkuhl und Gisa Funck\nIrmgard Keuns erste Romane „Gilgi – eine von uns“ und „Das kunstseidene Mädchen“ machten sie Anfang der 1930er-Jahre über Nacht berühmt. Doch mit der Machtübernahme der Nazis wurden ihre Bücher verboten. Irmgard Keun emigrierte nach Amsterdam\, führte im Exil eine Beziehung mit Joseph Roth\, pflegte Freundschaften mit Heinrich Mann und Stefan Zweig. 1940 kehrte sie nach Köln zurück. Ihre späteren Werke konnten nicht an ihre frühen Erfolge anknüpfen. Alkohol- und medikamentenabhängig lebte sie zeitweise entmündigt in der geschlossenen Psychiatrie. Ende der 1970er-Jahre wurden ihre Bücher von der Frauenbewegung neu entdeckt. \nErzählerisch mitreißend entfaltet der Autor Tobias Lehmkuhl Irmgard Keuns Biografie erstmals in ihrer ganzen Vielfalt und Buntheit. \nTobias Lehmkuhl\, geboren 1976\, studierte in Bonn\, Barcelona und Berlin\, wo er seit 2002 als freier Journalist arbeitet. Er schreibt Kritiken\, Essays und Radiofeatures\, vor allem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Deutschlandfunk Kultur. 2017 erhielt Tobias Lehmkuhl den Berliner Preis für Literaturkritik. \nGisa Funck wurde in Stuttgart geboren und wuchs in Bad Zwischenahn\, unweit der Nordseeküste\, auf. Als Literaturkritikerin und Autorin arbeitet sie für den Deutschlandfunk und den WDR. Davor war sie lange als Feuilletonistin für verschiedene Zeitungen tätig. Gisa Funck lebt in Köln. \nDies ist eine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner und dem Literaturhaus e. V. \n\nDer Eintritt kostet 8 Euro\, ermäßigt 6 Euro\, mit Schwerbehindertenausweis 4 Euro. Karten erhalten Sie im Vorverkauf über kölnticket. Restkarten gibt es gegebenenfalls an der Abendkasse.
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SUMMARY:Beamlak – Notes from a little Black Girl
DESCRIPTION:Lesung aus dem Insta-Blog: »Notes from a little Black Girl«. Beamlak kam vor acht Jahren\, im Alter von 17 Jahren\, aus Äthiopien nach Deutschland. In ihren Texten beschreibt sie in kurzen Prosa Episoden das Leben in ihrer neuen Heimat Düsseldorf: \n» I´m a little black girl (literally I’m 5 feet tall on a good day) who moved from Ethiopia to Germany at 17. I’m 8 Years deep into this „new life“ and honestly? Still figuring out. I didn’t come here to tell you how to survive immigration\, or explain racism\, or give you a step-by-step on how to start over in a country that sometimes forgets you exist. I’m just here to talk. About what it’s been like. For me. I’ll write about the weird stuff. The frustrating stuff. The beautiful moments too. Like what it means to build a life when home is a moving target. Or how music\, random bus rides\, and books like Americanah have held me together more times than i can count. « \nDazu singt die Kölner Singer-Songwriterin Sarah Tsehaye Songs aus ihrem Repertoire. Begleitet wird sie dabei von dartel. \nSarah Tsehaye ist afro-deutsche Sängerin\, Liedermacherin und Facilitatorin für Selbstermächtigung und Vocal Impro. Mit ihrer Musik schafft sie Räume für Begegnung\, Ausdruck und gemeinsames Erleben. In ihrem Set präsentiert sie Songs aus ihrem Debütalbum Life Has Just Begun sowie ausgewählte Covers\, die sie seit vielen Jahren begleiten. Einige ihrer Stücke entstanden gemeinsam mit dartel (Daniele Elia). Der aus Italien stammende Multiinstrumentalist\, Songwriter und Produzent verbindet Einflüsse aus Funk\, Soul\, House\, Hip-Hop und Rock. Mit seinem Gespür für Groove und Klangwelten begleitet er Sarah und prägt den gemeinsamen Sound. \nDie Lesung findet auf Englisch statt. Der Eintritt ist frei; Spenden sind willkommen. Leider können wir nur 34 Plätze anbieten. Wenn Du reservieren möchtest\, schreib bitte kurz an: post@art-of-buna.de
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SUMMARY:Elisabeth Edl - Bescheidenheit und Größenwahn
DESCRIPTION:Liebeserklärungen an Stendhal\, Flaubert\, Modiano und all die anderen\nDienstag\, 10. November\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nElisabeth Edl über die Liebe zu Frankreich und zur Literatur \n„Dank der neuen »Madame Bovary« wird Flaubert erstmals auch auf Deutsch als Sprachkünstler erlebbar“\, „Patrick Modiano: Funkelnde Prosa\, kongenial übersetzt“\, „Stendhal leuchtet wie am ersten Tag“\, so feiert die Presse die Arbeit von Elisabeth Edl. Ihre Übersetzungen von „Rot und Schwarz“ und „Madame Bovary“\, von George Sand und Colette\, von Julien Green und Patrick Modiano haben viele Leser begeistert und den Blick auf die französische Literatur neu belebt. In zahllosen Reden\, Aufsätzen und Gesprächen hat Elisabeth Edl für „ihre“ französischen Autoren geworben. Ihre schönsten Texte sind hier zum ersten Mal als Buch versammelt und geben Antwort auf die Frage\, warum sie sich immer wieder ans Lesen und Übersetzen macht. \n„… Bescheidenheit und Größenwahn. Bescheiden ist der Übersetzer\, weil er dem Publikum nicht neue\, eigene Bücher zumutet\, sondern sich in den Dienst der so unendlich bedeutenderen monstres sacrés stellt. Größenwahn ist ihm zu bescheinigen\, weil er glaubt\, in seiner deutschen Sprache das Buch genausogut schreiben zu können wie sein hochverehrter Meister in der französischen.“ Elisabeth Edl \n„Man kann seit Jahren einem Wenigleser\, der nur zwei bis drei Bücher im Jahr lesen und dabei keine Enttäuschung erleben möchte\, den Ratschlag geben: Lesen Sie einfach alles\, was Elisabeth Edl übersetzt. Auf den Einwand des Weniglesers\, das komme aber alles aus dem Französischen\, kann man gelassen entgegnen\, man lese dafür besseres\, vielfältigeres und reicheres Deutsch als oft bei der Lektüre deutscher Autoren.“ Andreas Isenschmid \nElisabeth Edl\, geboren 1956\, wurde für ihre Übersetzungen und Editionen französischer Literatur (Stendhal\, Flaubert\, Modiano u. a.) mehrfach ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich. Für ihre gemeinsamen Übersetzungen (Simone Weil\, Julien Gracq\, Philippe Jaccottet\, Yves Bonnefoy) erhielten Elisabeth Edl und Wolfgang Matz den Paul-Celan-Preis und den Petrarca-Preis. \n© Foto: Alexander Wewerka
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SUMMARY:„Schieferbruchverse“ und „Das verschwundene Viertel“ - Buchpremiere mit Agnieszka Lessmann und Frank Olbert
DESCRIPTION:Donnerstag\, 12. November\, 19:00 Uhr\nInterim der Zentralbibliothek Köln\, Hohe Str. 68-82\, 50667 Köln\nEintritt: 8\,-€ Euro / ermäßigt 6\,-€ bzw. 4\,-€. Karten im Vorverkauf über KölnTicket \nVom Schieferbruchstück mit der Alefbejt-Übung eines mittelalterlichen Schulkindes bis zum Limonadenetikett aus dem Nachlass des Vaters: Agnieszka Lessmanns Gedichtzyklus „Schieferbruchverse“ erzählt von zwei parallelen Erkundungen\, der archäologischen Ausgrabung des jüdischen Viertels in Köln und der Suche der Autorin nach der Bedeutung ihrer Herkunft. Anhand der Geschichte des Kölner und des gesamten aschkenasischen Judentums beschäftigt sich Frank Olberts Essay „Das verschwundene Viertel“ mit den Grundlagen des europäischen Antijudaismus. \nIn ihrer Lesung begeben sich Lessmann und Olbert auf eine Reise durch die Zeitschichten. Lyrik und historischer Essay treten an diesem Abend in einen Dialog\, der die Geschichte des mittelalterlichen jüdischen Viertels von Köln ebenso umfasst wie den Antisemitismus des 20. Jahrhunderts\, der sich in die Biografie Lessmanns einschrieb. \nAgnieszka Lessmann ist Lyrikerin\, Hörspiel- und Romanautorin. Die Arbeit an ihrem aktuellen Gedichtband „Schieferbruchverse“ wurde vom Deutschen Literaturfond gefördert. \nDer Publizist Frank Olbert war Feuilletonchef des Kölner Stadt-Anzeiger. \nEine Veranstaltung des LiteraturinKölnArchivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner und der Germania Judaica – Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums e.V. \n© Foto Lessmann: Annette Mück\, © Foto Olbert: Ilana Schwarz
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SUMMARY:Paula Peretti: James Krüss zum 100. Geburtstag
DESCRIPTION:Viele erinnern sich noch an Kinderbücher wie Mein Urgroßvater und ich\, Der Leuchtturm auf den Hummerklippen\, Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen. Oder an die Gedichte in Der wohltemperierte Leierkasten u.v.m. Aber wer war James Krüss eigentlich\, wie war seine Kindheit auf Helgoland\, was machte ihn so einzigartig? Als Autorin der neuen Krüss-Biografie für junge Leser erzählt Paula Peretti von seinem Weg zum Schriftsteller. Vom Aufwachsen in der NS-Diktatur; von München\, wo ihn die Medien entdeckten\, er als Autor auch international bekannt wurde und von wo es ihn wieder auf eine Insel zog: Gran Canaria. Ein Abend auch mit Krüss-Gedichten zum (Wieder-)Entdecken.
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SUMMARY:Kristof Magnusson: Ein Mann der Kunst
DESCRIPTION:Ein Buch für die Stadt Köln 2026 – der Autor im Gespräch mit Claudia Dichter\nZum diesjährigen Buch für die Stadt Köln wählte die Jury den Roman „Ein Mann der Kunst“\, in dem sich Kristof Magnusson satirisch mit den Untiefen des Kulturbetriebs auseinandersetzt: \nZwar hat sich der weltberühmte Malerfürst KD Pratz längst aus der Öffentlichkeit zurückgezogen\, doch für den Nachruhm macht er eine Ausnahme. Auf seiner malerischen Burg am Rhein empfängt er die Mitglieder eines Museum-Fördervereins\, die sich mit dem Gedanken tragen\, den geplanten Museumsanbau ausschließlich dem Pratz’schen Werk zu widmen. Doch der Besuch läuft anders als geplant. Als das verehrte Idol den kunstsinnigen Besuchern bei einem Umtrunk ungefragt die Unvollkommenheit der Welt und ihre eigene noch dazu um die Ohren haut und auch noch den Kunstbetrieb niedermacht\, droht so mancher der anwesenden Kunstfreunde die Contenance zu verlieren. Es kommt zum Eklat… \nKristof Magnusson\, geboren 1976 in Hamburg als Sohn deutsch-isländischer Eltern\, machte eine Ausbildung zum Kirchenmusiker und arbeitete in der Obdachlosenhilfe in New York. Er studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Universität Reykjavik. Sein Werk umfasst Romane und Theaterstücke\, er lebt als Autor und Übersetzer aus dem Isländischen in Berlin. \nClaudia Dichter studierte Kunstgeschichte\, Germanistik und Philosophie in Aachen und Köln. Seit 1992 ist sie als Autorin und Kunstkritikerin beim WDR tätig und moderiert seit 2002 das Kulturmagazin „Scala“ bei WDR5. Seit 2019 ist sie Moderatorin des Kulturmagazins „Resonanzen“ bei WDR3. \nDies ist eine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner.
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SUMMARY:Die vergessene Legende: Vom deutschen Mädel zur jüdischen Schauspielikone
DESCRIPTION:Das außergewöhnliche Leben der Irene Klein\nDie Autorin Lital Porat stellt das Buch gemeinsam mit der Übersetzerin Dr. Barbara Linner und dem Moderator Arnd Henze vor. Schauspielerin Britta Shulamit Jakobi wird Passagen aus dem Buch vorlesen. \nOrna Porat war eine der bedeutendsten Schauspielerinnen Israels und Brückenbauerin zwischen Deutschland und Israel. Als Irene Klein geboren\, stammt sie aus Köln. Die Romanbiografie ihrer Tochter Lital Porat zeichnet ihre außergewöhnliche Lebensgeschichte nach. \nGeboren 1924 in Köln\, wuchs Irene Klein in einer christlichen Familie in Porz auf und begann als 16-Jährige eine Schauspielausbildung. Zunächst von Adolf Hitler begeistert\, distanzierte sie sich als Jugendliche von der NS-Ideologie. 1946 lernte sie den jüdischen Offizier Joseph Proter kennen\, sie heirateten und wanderten 1947 in das britische Mandatsgebiet Palästina aus. Irene Klein änderte ihren Namen in Orna Porat\, lernte Hebräisch und wurde zu einem gefeierten Theaterstar Israels. 1970 gründete sie das israelische Kindertheater\, das heute ihren Namen trägt. Sie starb 2015 in Tel Aviv. \nLital Porat\, geboren 1958 in Jerusalem\, ist Juristin und Schriftstellerin. Ihre Romanbiografie „Die vergessene Legende: Vom deutschen Mädel zur jüdischen Schauspielikone“ (im englischen „Happy Birthday\, Dear Adolf„) lässt uns die bewegenden Jugendjahre ihrer Mutter in Köln miterleben. Das Buch erschien 2023 auf Hebräisch und wurde mit dem Levi-Eshkol-Preis für hebräische Literatur ausgezeichnet. Im November 2026 erscheint das Buch in der deutschen Übersetzung von Dr. Barbara Linner. \nEine Veranstaltung der Germania Judaica – Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums e. V. in Kooperation mit dem Städtepartnerschaftsverein Köln – Tel Aviv-Yafo e. V. Mit Unterstützung der Stadt Köln unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Torsten Burmester. \n\nUm Anmeldung per E-Mail wird gebeten: germaniajudaica@stbib-koeln.de
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SUMMARY:Greta Godberg: Das geteilte Haus
DESCRIPTION:Die Kölner Autorin Greta Godberg schildert in ihrem kürzlich erschienenen Roman das Leben einer im Iran sesshaft gewordenen deutschen Familie\, die das Land nach der von Ruholla Khomeini angeführten Islamischen Revolution verlassen musste. In detaillierten Erinnerungen kehrt die Protagonistin Hannah in die von ihr sogenannte „Zweite Heimat“ zurück. Dabei werden Erlebnisse aus beglückenden Zeiten immer wieder unterbrochen durch Schreckens- und Gewaltszenen der Revolution. Auf diese Weise entsteht ein Bild des Iran vom Kaiserreich der Pahlewi-Dynastie bis zur Gründung der Islamischen Republik (1979)\, die das Versprechen auf einen demokratisch geführten Staat bis heute nicht eingelöst hat. Die Autorin stellt ihr Werk im Gespräch mit Wolfgang Schiffer vor.
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SUMMARY:Köln im Krimi
DESCRIPTION:Ein Benefiz-Krimi-Abend der Extraklasse im Zuge des Krimitags des Syndikats\nElf Kölner Krimiautor*innen präsentieren kriminelle Häppchen und Geschichten\, die in und um Köln spielen – dieses Jahr zum zweiten Mal im Interim der Zentralbibliothek. \nRund um den Krimitag des Syndikats werden in ganz Deutschland\, Österreich und der Schweiz Benefizlesungen zu Ehren des Schriftstellers Friedrich Glauser (1896-1938) präsentiert\, dessen Namen auch die renommierten Glauserpreise tragen. Das Syndikat selbst ist ein Verein\, in dem fast achthundert Krimiautor*innen organisiert sind. \nFreuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Elan\, Witz\, Gänsehaut und Kölner Lokalkolorit! \nFolgende Autor*innen erwartet das Publikum: \n\nIsabella Archan\nChristina Bacher\nBrigitte Glaser\nHanne Hippe\nThomas Kiehl\nGisa Klönne\nAndreas Schnurbusch\nThomas Schrage\nTatjana Kruse\nLioba Werrelmann\nJutta Wilbertz\n\nDies ist eine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit dem Syndikat. \nEintritt frei! Um Spenden für „Lesementor Köln“\, der Kinder darin unterstützt\, lesen zu lernen\, wird gebeten. Anmeldung erforderlich!
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SUMMARY:Marie Luise Knott – Die Gesänge der Tagtigall. Kolumnen zur Poesie
DESCRIPTION:Donnerstag\, 3. Dezember\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christof Hamann\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€\nEintritt frei für Studierende gegen Vorlage eines gültigen Studierendenausweises \nAnfang des 20. Jahrhunderts erfand Christian Morgenstern in einem Kindergedicht diverse fantastische Wesen und Gewächse\, darunter „die Turtelunke“\, „den Gürtelstier“ und „die Tagtigall“ – ein Ulk und eine Liebeserklärung an die Möglichkeiten der Sprache zur Welterweiterung. Seit Jahren nun schon siedelt die „Tagtigall“ als Lyrik-Kolumne in den Gefilden des Onlinemagazins Perlentaucher\, von wo aus sie nahe und ferne Sprachlandschaften – auch poetische Verfahren und Versuchsanordnungen\, Sonette\, Minnesang\, konkrete Poesie – befliegt\, besingt und beäugt. Die hier erstmalig versammelten Essays sind Erkundungsflüge und Erkundungsgesänge durchs Dickicht dichterischer Denk- und Sprachbewegungen – aufgeschreckt von einer konkreten Frage\, einer konkreten Verwunderung\, einer Erschütterung oder einem Entzücken. Die dichten Versuche – über Szilárd Borbély\, Nico Bleutge und Bertolt Brecht\, über Elke Erb\, Kim Hyesoon und Friederike Mayröcker\, Oskar Pastior\, Jan Wagner\, Uljana Wolf u. v. a. – durchstreifen das unwegbare Gelände der Wirklichkeit und erweisen sich als leuchtende Denkbilder. „Die Gesänge der Tagtigall“ sind ein leidenschaftliches Plädoyer für die schöpferische Kraft der Sprache und des Denkens. \nMarie Luise Knott lebt als freie Autorin\, Kritikerin und Übersetzerin in Berlin. Zuletzt erschien: „370 Riverside Drive\, 730 Riverside Drive. Hannah Arendt und Ralph Ellison“\, das mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet wurde. Knott ist Mitherausgeberin von „John Cage. Empty Mind“ zusammen mit Walter Zimmermann\, Berlin 2012. Übersetzerin von Anne Carson\, „Anthropologie des Wassers“ und dies.\, „Albertine. 59 Liebesübungen“. Kürzlich erschien „Dazwischenzeiten. 1930 – künstlerische Wege in der Erschöpfung der Moderne“. In dem Internet-Kulturmagazin Perlentaucher hat sie eine Kolumne für zeitgenössische Lyrik unter dem Titel: „Tagtigall“. \nChristof Hamann\, geb. 1966 in Überlingen am Bodensee\, ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik an der Universität zu Köln. Er ist Mitherausgeber der Literaturzeitschrift „die horen“. 2024 erschien das von ihm mitherausgegebene Handbuch „Literatur & Reise“. \nEine Kooperation des Instituts für deutsche Sprache und Literatur der Universität zu Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto: Jonny Soares
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SUMMARY:Hanns Zischler – Yumikos Paravent
DESCRIPTION:Montag\, 7. Dezember\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nEintritt: 14\,-€ / 12\,-€. VVK über die Buchhandlung \nGibt es Nähe\, die (nur) in der Distanz überlebt?\nKlug und poetisch erzählt Hanns Zischler die faszinierende Liebesgeschichte einer Modemacherin\, die zwischen Berlin und Japan zwei Leben führt. \nDie Nachricht vom plötzlichen Tod ihrer Mutter Johanna im fernen Japan erreicht Hanaka Wochen zu spät. Sie reist nach Kobe\, um Johannas Modeatelier aufzulösen. In einer unvollendeten Leinenjacke findet sie ein ganzes Bündel Luftpostbriefe – von einem einzigen Absender\, dem Berliner Maler Kusmín. Offenbar haben die beiden nach Johannas Wegzug aus Berlin über zwanzig Jahre eine intime\, innige Brief-Beziehung geführt. Die überraschte Hanaka begibt sich auf eine Spurensuche\, die auch in ihre eigene Vergangenheit führt. \nHanns Zischler\, Jahrgang 1947\, Schriftsteller\, Fotograf und Schauspieler. Seine Forschungsarbeit „Kafka geht ins Kino“ (1996) wurde in viele Sprachen übersetzt und 2017 bei Galiani neu aufgelegt. Bei Galiani erschienen außerdem „Der Schmetterlingskoffer“ (2010\, gemeinsam mit Hanna Zeckau)\, „Berlin ist zu groß für Berlin“ (2013)\, „Die Erkundung Brasiliens“ (2013\, gemeinsam mit Sabine Hackethal und Carsten Eckert)\, „Das Mädchen mit den Orangenpapieren“ (2014) und Zischlers erster Roman „Der zerrissene Brief“ (2020). Seine jüngste Veröffentlichung ist „Der Bleistift“ (Residenz\, 2025). \nEine Kooperation des Galiani Berlin Verlags und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto: Jennifer Ley
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SUMMARY:KRIMI à la CARTE – Zwei Frauen\, vier Fälle\, ein Abend voller Spannung
DESCRIPTION:Das neue\, literarisch-kriminalistische Kultur-Erlebnis und feinste Unterhaltung. \nSeit Jahren verstehen es die beiden Expertinnen für Kriminalliteratur Cornelia Hüppe (Inhaberin Krimibuchhandlung Miss Marple\, Jurorin Deutscher Krimipreis) und Edith Niedieck (Krimiautorin\, Keynote-Speakerin) wie kaum andere\, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Mit tiefem Wissen\, sprühender Moderationsfreude\, Sprachwitz und bezauberndem Charme entführen die beiden ihr Publikum in eine eigene Welt\, in ungewohnte skurrile Situationen. Denn was auch immer sich verstecken will\, die zwei Expertinnen sind dem auf der Spur. \nMit ihrem exklusiven Programm „Morden Frauen wirklich anders? Nehmen Sie Platz\, wenn Sie sich trauen!“ feiert KRIMI à la CARTE zugleich den Start einer literarischen\, kriminalistischen Soiree. \nBei all ihren Recherchen\, Begegnungen\, Symposien hat das Duo mit offenen Ohren und Augen und feinem Gespür\, Fakten und Fälle verschiedenster Couleur gesammelt. Und genau das bringen Cornelia Hüppe und Edith Niedieck jetzt\, in unverkennbarer KRIMI-à-la-CARTE-Manier\, auf die Bühne. Talks\, Interaktionen mit dem Publikum\, überraschende Informationen\, psychologisch-pathologisches Wissen und packende Krimigeschichten\, in denen die Figuren lebendig werden. Und das mit der faszinierenden Art\, mit der die zwei Expertinnen dieses unglaublich wichtige Thema spiegeln und in einem wunderbaren spannenden Programm greifbar und erlebbar machen. Pulsschlag\, Herzklopfen\, Schnappatmung: Freuen Sie sich auf einen exklusiven Abend! \n© KRIMI à la CARTE · Zwei Frauen\, vier Fälle\, ein Abend voller Spannung. \nFoto: (c) Cornelia Hüppe / Edith Niedieck \n\n\n \nVERANSTALTER:\nDOMFORUM\n\nBIOGRAPHIEN: Cornelia Hüppe | Inhaberin Krimibuchhandlung Miss Marple\, Buchhändlerin\, Jurymitglied Deutscher KrimipreisCornelia Hüppe lebt in Berlin und ist die Expertin für Spannungsliteratur. Seit über 20 Jahren ist sie Jurymitglied beim Deutschen Krimipreis und versteht es mit Professionalität\, Fachkompetenz und Charme das Publikum zu begeistern. Nach ihrer Ausbildung zur Buchhändlerin studierte sie BWL mit Schwerpunkt Personalwesen\, ging nach der Wende nach Potsdam und arbeitete viele Jahre in der überbetrieblichen Ausbildung. 2002 eröffnete sie in Berlin Charlottenburg die international renommierte Krimibuchhandlung „Miss Marple“ und richtete bis 2024 dort ihre legendären Lesungen aus. Im rbb Fernsehen präsentierte sie regelmäßig Krimis. In Zusammenarbeit mit der AWO Berlin Südwest veranstaltet und moderiert sie in Tempelhof faszinierende Lesungen\, die Kultcharakter erlangt haben. \nEdith Niedieck | Krimiautorin\, Schriftstellerin\, Keynote-SpeakerinEdith Niedieck ist Autorin und begeistert seit Jahren ihr Publikum mit spannenden Themen. Großer Beliebtheit erfreuen sich ebenso ihre Auftritte als Moderatorin sowie ihre charismatischen Lesungen. Nach ihrem Studium an der Universität zu Köln arbeitete sie als Senior-Texterin für führende Agenturen in Singapur und München. 2019 erschien ihr erster Kriminalroman. Seitdem wurden ihre Werke in mehreren Verlagen veröffentlicht. Mit ihrem Kurzgeschichtendebüt war sie für den Literaturpreis Wortrandale Berlin nominiert. 2022 wurde sie vom Literaturhaus Den Haag Deutsche Bibliothek eingeladen. Weitere Literaturwettbewerbe brachten ihr Erfolge. Zudem war sie nominiert für den Macherinnen Award Cologne und Best-of Literatur beim Kultursender 889FM Berlin. Aktuell erhielt Edith Niedieck den Literaturpreis NRW Recklinghausen 2025. Edith Niedieck lebt in Köln.
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