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SUMMARY:Mit anderen Worten
DESCRIPTION:MIT ANDEREN WORTEN ist eine unabhängige Literaturveranstaltung für Texte aller Formen – organisiert\, kuratiert und moderiert von der Schreibwerkstatt Köln.\n  \nZAHLEN // ZEITEN\n1 × im Monat\n8 × 10 Minuten \nVON ALLEN // FÜR ALLE\nTexte\, die für sich stehen\nForm egal: Haltung zählt\nKollaboration auf Augenhöhe\nKeine Paywall: solidarischer Eintritt \nDas Programm: Am 10. April stoßen wir die Stehtische im Weinzelt um\, toben mit 20.000 anderen durch die Arena\, schlurfen gemeinsam durchs Subtropenhaus (ohooo! ahaaa!).\nWir meiden die Meutetiere am Randbahnhof\, lecken Briefmarken\, beißen Birnenbäuche\, üben G G A H C C auf unserer Blockflöte. Vielleicht\, aber nur vielleicht\, zetteln wir im Waschkeller des Hochhauses auch die nächste Revolution an. Wer weiß das schon? Höchstens ihr – wenn ihr vorbeischaut: \nRichtig gute Texte aus Köln\, Leipzig\, Tübingen\, Hildesheim\, Wiesbaden und Heidelberg lesen für euch die wunderbaren \nJULIA ZIPFEL @julia__zi\nSVEN SPALTNER @svendertrouble\nJOHN SAUTER @johnnykatharsis\nSAMY CHALLAH @samydraws\nANGEL ANDRÉ OSORIO @angelsnotizbuch\nALEXANDRA POLUNIN\nLAURA BON\nAVY GDÁNSK \nEinlass ab 19:30: Kommt früh\, holt euch ein Getränk an der Hausbar und sichert euch euren Platz. \nEintritt frei: Spendet\, wenn ihr Spaß hattet! Alle Spendeneinnahmen fließen abzgl. der Raummiete als Gagen an die Künstler:innen. \nBarrierefreiheit: Am Hauseingang befindet sich eine ca. 10 cm hohe Stufe mit Rampe. Im Raum selbst gibt es ein rollstuhlgerechtes WC. Ohrstöpsel und ein Rückzugsort stehen bei Bedarf bereit. Unser Awareness-Team am Eingang hilft euch gerne weiter. Meldet euch bei Fragen oder Wünschen unter mail-an-schreibwerkstattkoeln@web.de oder über Instagram. \n\nOpen Call: Ihr würdet gerne einen eigenen Text bei MAW vortragen? \nAnmeldungen für die nächste Veranstaltung am 8. Mai sind \n・für Texte/Textsammlungen von bis zu 10 Minuten\n・vom 12. April (10:00) bis zum 19. April (10:00)\n・hier möglich und offen für alle.
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SUMMARY:Lokalrunde: Ute Wegmann & Bastian Schneider
DESCRIPTION:Zum 30. Geburtstag des Literaturhauses stellen wir monatlich Bücher von Autor*innen aus der Region vor. Bei Getränk und kleinem Imbiss gibt es die Gelegenheit zum Austausch. \nDrei Frauen\, drei Generationen. Zwischen Krieg\, Wirtschaftswunder und Studentenbewegung erzählt Ute Wegmann in Alles soll sehr weiß sein (Maro) von Arbeit\, Schweigen und Wandel – und vom Leben berufstätiger Frauen im 20. Jahrhundert. Es moderiert Sabine Küchler. \nIn Bastian Schneiders Roman Umschreibung (sonderzahl) jagt Detektiv Emil Nerz keinen Menschen\, sondern einen verschollenen Kafka-Text. Zwischen surrealem Noir\, Science-Fiction und KI-Visionen entsteht ein rasanter Roman über Macht\, Kontrolle – und den Preis einer perfekten Welt. Es moderiert Martin Mittelmeier. \nFotos: links: Bastian Schneider\, (c) Silviu Guiman; rechts: Ute Wegmann\, (c) Thekla Ehling
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SUMMARY:Daniel Speck – Villa Rivolta
DESCRIPTION:Dienstag\, 14. April um 19:30 Uhr\nInterim Zentralbibliothek\, Hohe Straße 68–82\, 50667 Köln\nEintritt: 10\,-€ / 8\,-€. VVK über die Buchhandlung \nZwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero\, der strahlende Sohn des großbürgerlichen Automobilunternehmers Renzo Rivolta. Und Valeria\, die eigensinnige Tochter des Dienstmädchens. Sie versprechen sich\, Freunde fürs Leben zu werden.\nVerbunden durch ein altes Familiengeheimnis erleben sie eine Jugend in den goldenen Jahren Italiens: Mailands mondäne Eleganz zwischen Dolce Vita und kultureller Revolution. Doch als Piero die Nachfolge seines Vaters antreten muss\, verliebt sich Valeria in den Arbeitersohn Flavio\, der Pieros Welt den Kampf ansagt.\nDaniel Speck erzählt eine epische Geschichte über Leidenschaft\, Verlust und den Preis dafür\, zu werden\, wer wir wirklich sind. \nDaniel Speck\, 1969 in München geboren\, findet auf Reisen Geschichten\, Orte und Menschen\, deren Schicksale ihn zu Geschichten inspirieren. Der Autor studierte Filmgeschichte in München und verfasste Drehbücher\, für die er mit dem Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Seine Romane sind allesamt Bestseller und finden höchste Anerkennung bei Kritik und Leserschaft. „Bella Germania“ wurde als Dreiteiler prominent verfilmt. Mit „Piccola Sicilia“\, „Jaffa Road“ und „Yoga Town“ zeichnet Daniel Speck ein vielstimmiges Panorama und baut Brücken zwischen den Kulturen. \nEine Veranstaltung der Stadtbibliothek Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto: Gaby Gerster
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SUMMARY:Lukas Rietzschel: Sanditz
DESCRIPTION:Sanditz ist eine Kleinstadt am Rand der Republik – und der Mittelpunkt eines großen Romans unserer Gegenwart. Alte Offiziere und Bürgerrechtler\, Träumerinnen und Widerständler\, Kinder\, Liebespaare und die Familie Wenzel bevölkern dieses vielstimmige Panorama. Warmherzig und multiperspektivisch erzählt Lukas Rietzschel in Sanditz (dtv) von Umbruch und Stillstand\, vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart. Ein Roman über Aufbruch und Niedergang\, Zugehörigkeit und Freiheit. Es moderiert Ulrich Noller. \nFoto: (c) Alexandra Polina
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SUMMARY:Max und Moritz
DESCRIPTION:Michael Schikowski trägt die typischen\, amüsanten Reime ausdrucksstark vor und macht den humorvoll-kritischen Blick Wilhelm Buschs auf die „kleinen Leute“ des 19. Jahrhunderts und ihre Doppelmoral deutlich. \nMusikalisch ergänzt wird sein Vortrag vom „Salonbrass Rodenkirchen“\, einer Gruppe von Blechbläsern\, die Teil der lebendigen Musikszene Rodenkirchens ist.
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SUMMARY:Stefan Sommer: Party People
DESCRIPTION:Der Gesellschaftsroman unserer Zeit im Takt der Social-Media-Generation \nDer Ich-Erzähler im neuen Roman von Stefan Sommer hat alles und nichts: Als erfolgreicher Techno-DJ wird er auf private Partys von Superreichen eingeflogen\, lässt sich von Haute-Cuisine-Chefs bekochen\, nächtigt in Grand Hotels. Ein luxuriöses Leben zwischen Helikopterflügen\, Infinity- Pools\, Champagner und den immer groteskeren Wünschen eines Superstars\, der von sich und der Welt gelangweilt ist. Dazwischen: Loneliness. Designerdrogen und Schmerzmittel helfen nur vorübergehend\, und auch Christian\, ein verheirateter Mann\, ist schnell wieder aus dem Leben des DJs verschwunden. Während seiner gnadenlosen Hetze um die Welt erkennt der Erzähler irgendwann\, dass er davonläuft: Vor dem Verlust der Mutter\, die Jahre zuvor verstorben ist. Seither trägt er ihre Lieblingsblumen als Tattoo auf der Haut – ein zarter Versuch\, der Härte der Erfolgsindustrie etwas entgegenzusetzen. \nPartypeople blickt mit kalter Komik in die Welt des großen Geldes: erzählt von Rich Kids\, Tech-Oligarchen\, performativer Männlichkeit und neuem Kapitalismus. Man hofft auf einen Ausweg\, und ahnt doch\, dass es keinen geben kann. \nAutor: Stefan Sommer\, 1989 geboren\, wuchs in einer kleinen schwäbischen Gemeinde auf. Sein Großvater prophezeite ihm schon als Kleinkind\, aus ihm könne später wohl nur ein Pfarrer oder ein Schauspieler werden. Es kam ähnlich\, aber anders. Der vierunddreißigjährige Autor lebt heute in München und arbeitet für die Süddeutsche Zeitung und den Bayerischen Rundfunk. Er schreibt Reportagen und Essays über Popmusik\, Gesellschaft\, Körperpolitik\, Harry Styles\, Klimaaktivismus und Datingportale für Impfgegner:innen. Ausgezeichnet mit dem „International Music Journalism Award“ 2020 in der Kategorie „Beste musikjournalistische Arbeit unter 30“\, dem „Ernst Schneider Preis“ für Wirtschaftsjournalismus 2021 und einem Literaturstipendium „Junge Kunst und neue Wege“ 2021 durch den Freistaat Bayern. \nModeration: Sophia Bahl \nEintritt 16\,50 €\, (bei Bedarf 5 kostenfreie Solitickets erhältlich)
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SUMMARY:Klaus W. Bender - Marius
DESCRIPTION:Résistance! Ein jüdisches Leben im Schatten des Nationalsozialismus \nDer Journalist Klaus W. Bender berichtet in seinem Buch „Marius“ vom bewegten und bewegenden Leben des französischen Künstlers und Unternehmers Marius Jérémias. Am 15. April ist der Autor bei uns und stellt sein Buch vor. \nMehr Infos zum Autor und Buch gibt es HIER! und zur Kartenreservierung geht es HIER! Der Eintritt beträgt € 15\,- inklusive aller Getränke. \nKurzbeschreibung: Als jüdisch-polnischer Immigrant schließt sich Marius während der Besatzungszeit der Résistance an und überlebt mit sehr viel Glück Verfolgung und Krieg. Später wird er ein erfolgreicher Unternehmer und Künstler\, doch seine traumatischen Erlebnisse werden in nie wieder loslassen… \nLangbeschreibung: Die Vorgeschichte zu unserer nächsten Veranstaltung beginnt im Jahr 2002 in einem südfranzösischen Bergdörfchen. Durch Zufall lernt der Wirtschaftsjournalist Klaus W. Bender dort den Künstler Marius Jérémiasz kennen. Und nach einiger Zeit des Beschnuppertwerdens steht er plötzlich vor einer sehr großen Aufgabe\, denn er soll dessen Lebensgeschichte aufschreiben. Er lässt sich drauf ein und so berichtet er nun im vorgestellten Buch vom Leben eines jungen Franzosen jüdisch-polnischer Abstammung\, der sich im Zweiten Weltkrieg der Résistance anschließt\, mit viel Glück überlebt und nach Kriegsende ein erfolgreicher Unternehmer und Bildhauer wird. Klaus W. Bender folgt Marius‘ und seiner Familie vom Immigrantendasein im Paris der Zwischenkriegszeit über den Kampf und die Entbehrungen im Untergrund in der Ardèche bis zur Euphorie der Befreiung und der Karriere in den Nachkriegsjahren. \nKlaus W. Bender ist ein deutscher Wirtschaftsjournalist. Als Auslandskorrespondent für die FAZ berichtete er mehr als drei Jahrzehnte lang aus Ost- und Südostasien\, aus dem Mittelmeerraum sowie zuletzt aus Mitteleuropa und dem Balkan. Seit vielen Jahren lebt er mit seiner Frau in der Provence.
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SUMMARY:Maren Gottschalk mit „Fräulein Steiff“ bei den Sozial-Betrieben-Köln
DESCRIPTION:Die kleine Margarete Steiff zeichnet ein starker Wille\, Humor und eine ausgeprägte Neugier aus. Maren Gottschalk erzählt in ihrem Roman Fräulein Steiff (Goldmann)\, wie die 1847 im schwäbischen Giengen geborene Margarete die Welt mit ihrer Idee von selbstgenähten Stofftieren erobert. Selbst nachdem sie unheilbar an Kinderlähmung erkrankt und nie wieder wird laufen können\, lässt sie sich den Lebensmut nicht nehmen. \nAnmeldung unter riehlertreff@sbk-koeln.de oder telefonisch unter 0221-7775 8531 \nIn Kooperation mit den SBK Sozial-Betrieben-Köln lesen Autor*innen der Region in Pflegeeinrichtungen. \nMit freundlicher Unterstützung der Familie Wefers. \nFoto: (c) Peter Susewind
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SUMMARY:Fred\, Lena und wir: Lesung mit Lena Hach
DESCRIPTION:Ab 12 Jahren \nUnter dem Titel »Kinder- und Jugendliteratur im Dialog« lädt die ALEKI in Köln zu einer Lesung mit Lena Hach ein. Im Mittelpunkt steht ihr Roman Fred und ich (Gulliver) – doch es geht auch um weitere Werke und darum\, wie Geschichten für Kinder und Jugendliche entstehen. Eine spannende Gelegenheit für Studierende und junge Literaturinteressierte\, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen! \nLena Hach besuchte eine Schule für Clowns\, studierte Anglistik\, Germanistik und Kreatives Schreiben. Ihre Kinder- und Jugendbücher wurden vielfach ausgezeichnet\, u.a. mit dem Leipziger Lesekompass für das Jugendbuch Grüne Gurken. \nIn Kooperation mit der ALEKI | Universität zu Köln
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SUMMARY:Lena Hach: Popcorn süß-salzig
DESCRIPTION:Schullesung ab 12 Jahren \nRuby hat genug von kitschigen Liebesklischees – ausgerechnet sie soll Phils Fake-Freundin spielen. Doch schneller als gedacht steckt sie mitten in einer Geschichte\, die verdächtig nach Rom-Com klingt. Zwischen Literaturleidenschaft und Alien-Filmen entsteht eine unerwartete Nähe. Mit Witz\, Ironie und viel Herz erzählt Lena Hach in Popcorn süß-salzig (Mixtvision) eine charmante Young-Adult-Story über Fake Dating\, echte Gefühle und die Magie unerwarteter Wendungen. \nLena Hach besuchte eine Schule für Clowns\, studierte Anglistik\, Germanistik und Kreatives Schreiben. Ihre Kinder- und Jugendbücher wurden vielfach ausgezeichnet\, u.a. mit dem Leipziger Lesekompass für das Jugendbuch Grüne Gurken. \nAnmeldung telefonisch unter 0221/9955580 oder per E-Mail unter dettmann@literaturhaus-koeln.de.
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SUMMARY:Adrian Kasnitz: Der gelbe Hut von Mister Biller
DESCRIPTION:Zum Buch:\n„An der Garderobe des Cafés am Prenzlauer Berg\, in dem mein Freund Mathieu arbeitet\, hängt der gelbe Hut von Mister Biller. Ich setze ihn mir auf\, als ich meine zwei Cappuccino bezahlt habe\, und spaziere durch den Kiez\, mit einem bösen Lächeln im Gesicht\, als ob ich die Leute auf der Straße provozieren wollte.“\nZufällige Begegnungen\, die entscheidend sind für eine ganze Weile oder die einfach nur nerven. Reisebekanntschaften und ihre Eigenheiten. Freundschaften\, die auseinandergehen\, und Wiedersehen\, die nicht reibungslos verlaufen. Die neuen Storys von Adrian Kasnitz sind ein fremder Hut\, den man sich aufsetzt\, um sich zu verwandeln und zu provozieren. Sie spielen in Köln und Berlin\, sie führen nach Leipzig und Prag\, sie reißen nach Albanien\, Lettland\, London und Shenzhen aus. Manchmal wünscht man sich\, den fremden Hut nicht genommen zu haben. \nKurzbio:\nAdrian Kasnitz\, an der Ostsee geboren\, aufgewachsen in den westfälischen Bergen\, Studium in Köln und Prag\, lebt als Schriftsteller\, Herausgeber und Veranstalter in Köln. Neben den bislang neun Teilbänden Kalendarium #1 bis #9 erschienen von ihm zuletzt Im Sommer hatte ich eine Umarmung und Glückliche Niederlagen\, der zweisprachige Prosaband Pierre Huyghe hired me sowie der Roman Bessermann. Für seine literarische Arbeit wurde er u.a. mit dem Dieter-Wellershoff-Stipendium der Stadt Köln ausgezeichnet. Seit 2019 kuratiert er im Team das Europäische Literaturfestival Köln-Kalk (ELK). Der gelbe Hut von Mister Biller ist kürzlich ind er parasitenpresse erschienen.
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LOCATION:Kalker Buchladen\, Kalker Hauptstraße 170\, Köln\, 51103
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SUMMARY:Elise Schmit: Allgemeine Zweifel am weiteren Verlauf
DESCRIPTION:Neun meisterhafte Erzählungen über die Umbrüche im Leben und den schmalen Moment dazwischen. Ein gestrandeter Wal\, verlorene Lieben\, ein Freibad im Spätsommer\, der Traum vom Mars oder ein blauer Vogel als letzte Sprache: Elise Schmit erzählt in Allgemeine Zweifel am weiteren Verlauf (Luchterhand) hellsichtig und eindringlich von Sehnsucht nach Veränderung und der Angst davor. Ihre Stories fügen sich zu einem klaren Porträt einer Gesellschaft\, die nach Auswegen aus der Vereinzelung sucht. Es moderiert Guy Helminger. \nFoto: (c) Véronique Kolber
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SUMMARY:Sebastian Strombach: Jeck – Der Comic zum Kölner Dom
DESCRIPTION:Zur Teilnahme ist eine Anmeldung über unser Buchungssystem  notwendig!\n\n\n\n\nAutor und Comiczeichner Sebastian Strombach im Gespräch mit Andreas Platthaus\nWenn viele sich streiten\, freut sich der Dom. Kriege\, Machtkämpfe\, dubiose Erbfolgen\, Seuchen\, Baukatastrophen: all das fördert sein Wachsen. Wird es still im Schatten des Doms\, fällt auch er in einen Dornröschenschlaf\, statt Turmspitzen wacht ein hölzerner Kran über Köln. Glücklicherweise kommen neue Herrscher und vollenden den Dom\, schöner als je geplant. \nDoch wer baute den Dom? Wer erfand den Spitzbogen? Wer brach das Licht? Der Kölner Dom\, ein internationales Gemeinschaftswerk\, freiwillig wie unfreiwillig\, von der Idee bis zum Mauerwerk: Mittelalterliche Mauerwerksfugen – Uneffektiv. Preußische Mauerwerksfugen – Effektiv. Es rattern die Setzmaschinen Nr. 2\, 4\, 5\, 7… \nUnd d‘ Kölsche Jungs und Mädche? Gehen sie durchs Veedel\, ist der Dom am funkele\, ist da und wieder nicht. Doch wie die Wasserspeier in schwindelerregenden Höhen sieht Gott alles\, und so tragen die Menschen in Köln ihren Dom im Herzen. Alle? Ja\, alle\, auf ihre jeweils eigene Art. Denn jede Jeck is anders. \nNach „Verrückt. Der Comic zum Berliner Schloss“ hat der Comiczeichner und Architekt Sebastian Strombach sein nächstes Großprojekt abgeschlossen: Jeck. Der Comic zum Kölner Dom. Auf 244 Seiten zeichnet er die Geschichte des Kölner Wahrzeichens vom Jahr 0 bis heute. Atmosphärisch\, passioniert\, mal kraftvoll und mal leise\, mit viel Aufmerksamkeit für das lokale Detail und einigen Überraschungen – von Römern\, Bischöfen und Königen bis hin zu Rievkooche und dem Blick auf den Dom von unter der Erde. \nAndreas Platthaus\, geboren 1966 in Aachen\, ist ein deutscher Journalist\, Schriftsteller und Autor mehrerer Bücher über Comics. Er arbeitet als Redakteur und stellvertretender Feuilletonchef bei der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Seit Februar 2016 ist er dort Chef des Ressorts „Literatur und literarisches Leben“. \nEine Veranstaltung in Kooperation mit dem Haus der Architektur (hdak) im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Jeden Dienstag 19 Uhr eine Stunde Baukultur“.
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SUMMARY:Immernurglücklichsein? – Über Mutterschaft
DESCRIPTION:In unserer Reihe »spielraum. Eine Reihe zu Fragen der Zeit« schauen wir auf Muttergefühle und in eine Anthologie\, die den Blick auf die komplexe Realität von Elternschaft öffnet. In Muttergefühle – Das Schönste\, aber auch das Schwerste (ZS) geht es um Care-Arbeit\, Ungleichheit und Emotionen jenseits des Mythos bedingungsloser Mutterliebe. Kirsten Fuchs\, Jacinta Nandi und die Herausgeberin Jana Heinicke zeigen\, wie politisch das Reden über Mutterschaft ist – und warum es Zeit ist\, über Widersprüche\, Ambivalenzen und neue Narrative des Elternseins zu sprechen. \nDank der Förderung wird die Veranstaltung von DGS-Dolmetscher*innen begleitet.  \nFür eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 14.4. unter info@literaturhaus-koeln.de. \nMit freundlicher Unterstützung der Kunststiftung NRW und der Victor Rolff Stiftung
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SUMMARY:Lilli Tollkien: Mit beiden Händen den Himmel stützen
DESCRIPTION:Lale wächst in den 80ern in einer Berliner Männer-Kommune auf\, in der Partys gefeiert und Revolutionen geplant werden. Sie darf wach bleiben\, solange sie will\, Süßigkeiten essen und ewig fernsehen. Doch sie sehnt sich nach Geborgenheit und Verlässlichkeit\, während ihre eigenen Grenzen immer wieder übertreten werden. Auf dem schmalen Grat zwischen Freiheit und Vernachlässigung sucht Lale ihren Weg\, taumelt an den Rändern und findet Jahre später Halt im Erzählen selbst. \nAuthentisch\, verletzlich\, von poetischer Spannkraft. \nAutorin: Lilli Tollkien\, 1980 in Berlin geboren\, begann verschiedene Ausbildungen und studierte unter anderem Regie und Musiktherapie in Berlin und Heidelberg. Sie arbeitete in sehr unterschiedlichen Berufen\, etwa als Suchtberaterin in der JVA\, als Jobcoach und Ausstatterin. Neben ihrem heutigen Beruf fotografiert sie und hat in Anthologien veröffentlicht. Sie lebt mit ihren Kindern in Leipzig. „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ ist ihr erster Roman. \nFoto: (c) Christoph Busse
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SUMMARY:Son Lewandowski: Die Routinen
DESCRIPTION:„Die Geschichte einer Emanzipation – stark und unverwechselbar.“ Anne Rabe \n\n\nEin Gummibärchen essen\, heute den Arm\, morgen ein Bein. Was sich anhört wie ein Witz\, ist Alltag für die Leistungsturnerin Amik. Für sie zählt jedes Gramm\, jeder Wettkampf\, jede Wiederholung. Und jede überschrittene Grenze nimmt Amik dafür hin. »Die Routinen« seziert eine Welt\, von der jeder ahnt\, dass sie hart ist\, aber niemand sieht oder sehen will\, wie ausbeutend ein System ist\, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt. \n\n\nMünchen. Montreal. Tokio. Wenn die olympischen Spiele anstehen\, blickt die ganze Welt auf eine Stadt\, auf eine Mannschaft\, auf eine Leistungsturnerin. Die Mädchen und Frauen trainieren ihr gesamtes Leben auf diesen Moment hin. Aus diesem Wir der Turnerinnen\, das in olympischen Jahren denkt\, vom Training auf die Waage zu den Wettkämpfen gedrängt wird\, entspringt ein Ich\, die Turnerin Amik. Sie beugt sich den gnadenlosen Wettbewerbsprinzipien ihres Sports und mit jedem weiteren Schritt auf ein Siegerinnenpodest entfernt sie sich mehr von den Mädchen\, die sie gestern noch getröstet haben. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik\, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen\, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte werden in die Geschichte von Amik eingewebt und machen »Die Routinen« zu einer atemlosen Leseerfahrung. \n\nSon Lewandowski lebt als Autorin und Kuratorin in Köln. 2023 wurde sie zum Klagenfurter Literaturkurs und der Autor*innenwerkstatt des LCB eingeladen. Mit Die kurzen Karrieren stand sie in dem Jahr auf der Shortlist des Edit-Essaypreises. 2024 wurde sie durch das Spaltmaße-Stipendium der Jürgen Ponto-Stiftung gefördert\, 2025 durch das Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW.
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SUMMARY:Anderland VII - Mit Mara Genschel\, Anja Kampmann und Nasima Sophia Razizadeh
DESCRIPTION:Montag\, 27. April\, 19:30 Uhr\nInterim Zentralbibliothek\, Hohe Straße 68–82\, 50667 Köln\nEintritt: 12\,-€ / 10\,-€. VVK über die Buchhandlung \nAnderland\, das Kölner Poesie Festival\, geht in die nächste Runde! Dieses Mal mit Mara Genschel\, Anja Kampmann und Nasima Sophia Razizadeh. \nMara Genschel\, geboren in Bonn\, lebt in Berlin und arbeitet an der performativen Dimension von Literatur in unzähligen Publikationen und interdisziplinären Projekten. Sie war u.a. Fellow im International Writing Program (Iowa) und im International Writer’s Workshop (Hongkong) und wurde mit dem Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds gefördert. 2022 brachte sie mit ihrem Auftreten die Jury des Bachmannpreises aus dem Konzept. Zuletzt erschienen von ihr „Midlife-Prosa“ (Engeler 2024)\, „Das narzisstische Skript“ (text + kritik 2025) sowie eine regelmäßige Glosse in SWR Kultur. Seit Herbst 2024 lehrt sie außerdem an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nAnja Kampmann wurde 1983 in Hamburg geboren. Sie studierte an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie debütierte bei Hanser mit dem Gedichtband „Proben von Stein und Licht“ (Lyrik Kabinett\, 2016). Ihr erster Roman „Wie hoch die Wasser steigen“ (2018)\, wurde vielfach übersetzt\, für den Preis der Leipziger Buchmesse sowie den Deutschen Buchpreis nominiert und war Finalist für den National Book Award in den USA. 2021 erschien der Gedichtband „Der Hund ist immer hungrig“ (2021)\, der mit dem Günter Kunert Literaturpreis für Lyrik ausgezeichnet wurde. 2025 folgte der Roman „Die Wut ist ein heller Stern“. Für ihr Werk erhielt sie 2024 den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis. \nNasima Sophia Razizadeh\, 1991 in Frankfurt am Main geboren\, ist Dichterin. Ihr Debüt „Sprache und Meer“ erschien 2023 bei Matthes & Seitz Berlin/ Rohstoff. Es folgten die im Wallstein Verlag erschienenen Gedichtbände „Die Goldwaage“ (2024) und „Entschwebung“ (2026). Sie lebt zurzeit in Köln. \nEine Kooperation des Literatur-in-Köln Archivs (LiK)\, des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln und der Buchhandlung Bittner. \n© Foto Genschel: Omar Zyami\, © Foto Kampmann: Maximilian Gödecke\, © Foto Razidazeh: Dirk Skiba
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SUMMARY:Spielverderberin x Bestie: Marie Menke & Joana June lesen aus ihren Debütromanen
DESCRIPTION:Zwei Autorinnen\, zwei Romane über Freundschaft und ihre Abgründe\, eine Bühne! \nSPIELVERDERBERIN\nMarie Menke schreibt über eine obsessive Freundschaft zwischen Dorfjugend und Großstadtanonymität und über die Kraft\, die drei junge Frauen zusammenhält und gleichzeitig zu zerstören droht. Stimmungsvoll und bildreich entwirft die Autorin ein perfektes Zusammenspiel zwischen Zartem und Abgründigem. \nSophie und Lotte kennen sich seit Kindertagen\, sie stammen aus derselben Bauerschaft im Süthland. Erst in der Oberstufe stößt Romy dazu: Sie kommt aus der Stadt und ist freier und mutiger – aber auch unzuverlässiger. Die neue Dreierkonstellation ist getragen von gegenseitiger Faszination\, die bald Gefahr läuft zu kippen. \nBeim Versuch\, in ihren frühen Zwanzigern ihre Freundschaft nach Köln zu transportieren\, hadern die jungen Frauen. Als Romy plötzlich verschwindet\, reißen alte Wunden auf: Zwischen all den intensiven Momenten der Vergangenheit liegt auch eine harte Nacht vergraben\, an die eine der drei niemals erinnert werden darf. \nAutorin: Marie Menke\, 1997 im Sauerland geboren\, hat Politik\, Medien und Soziologie in Bonn\, Taipeh\, Köln und Paris studiert. Ihre Prosa wurde in Literaturzeitschriften veröffentlicht und unter anderem mit dem OffSpring Award der lit.Cologne ausgezeichnet. »Spielverderberin« ist ihr Debüt. \n  \nBESTIE\nJoana June charakterisiert eine Freundschaft zwischen Inszenierung und Selbstfindung – klug\, modern und emotional \nAls Influencerin Anouk eine neue Mitbewohnerin sucht\, sieht die unscheinbare Delia darin die perfekte Gelegenheit für einen Neuanfang. Sie zieht als Lilly ein und will endlich die werden\, die sie immer sein wollte: eine selbstbewusste Bühnenautorin. Anouk wiederum glaubt\, Lilly für ihre eigenen Zwecke nutzen zu können\, und lässt sie immer mehr in ihr Leben. Schnell entsteht zwischen den beiden eine Beziehung\, die beide dazu bringt\, ihre Vorstellungen von Erfolg und Selbstverwirklichung zu hinterfragen – und die vielleicht sogar zu einer echten Freundschaft werden kann. \nAutorin: Joana June\, 1996 in München geboren\, studierte Theorien und Praktiken professionellen Schreibens in Köln. Auf Social Media teilt sie Buchempfehlungen und ihren Schreibprozess mit einer engagierten Community. Ihre YouTube-Videos wurden mehr als 2\,6 Millionen Mal aufgerufen. BESTIE ist ihr Debütroman. \nFotos: © Annika Fußwinkel\, Carla Gnendiger
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SUMMARY:Boulangerie
DESCRIPTION:Zwei Schwestern. Zwei Leben für die Musik. Und eine außergewöhnliche Verbindung: Nadia und Lili Boulanger prägten das 20. Jahrhundert – aber weil weibliches Komponieren lange missachtet wurde\, stand auch das Verhältnis dieser Künstlerinnen im Schatten. Boulangerie macht nun ihre besondere Beziehung erfahrbar und bringt Literatur mit Musik in Dialog: Anouchka Hack (Violoncello) und Katharina Hack (Klavier) spielen Werke der Boulangers\, Tilman Strasser liest seine Erzählung\, die ihren Biographien nachspürt. Text und Klang verweben sich zu einem eigenständigen Format und einem vielschichtigen Porträt zweier Stimmen\, die bis heute fortwirken.  \nVeranstaltungspartner: Collegium musicum der Universität zu Köln im Rahmen der Reihe UNIVERSITÄTSKONZERTE
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SUMMARY:Stimmen aus Turtle Island – Indigene Gegenwart in den USA
DESCRIPTION:„Turtle Island“ ist der Name der indigenen Bevölkerung für Nordamerika. Das Museum Ludwig präsentiert mit der Ausstellung „De/Collecting Memories from Turtle Island“ einen indigenen Blick auf das 250-jährige Bestehen der Vereinigten Staaten von Amerika. In der Literatur möchten wir Ihnen diese Perspektive aufzeigen. \nDer Amerikanist Dr. Stefan Benz beleuchtet im Dialog mit dem Sprecher Bernd Reheuser Texte des US-amerikanisch-indigenen Autors Tommy Orange\, die sich auf diese indigene Perspektive beziehen. \nSie haben vor der Lesung die Gelegenheit\, um 18 Uhr an einer von den Kuratorinnen geleiteten Führung durch die Ausstellung im Museum Ludwig teilzunehmen. Der Besuch der Lesung ist ohne vorherigen Ausstellungsbesuch möglich. \nDer Museumsbesuch sowie die Teilnahme an der Führung ist wie an jedem ersten Donnerstag im Monat – dem „KölnTag“ – für alle Bürger*innen mit Wohnsitz in Köln kostenlos. Die Teilnahme an der Lesung ist für alle kostenlos und ohne Anmeldung. \nFoto: © Jingle-Dress-Tanz von Acosia Red Elk in der Ausstellung HIER UND JETZT im Museum Ludwig. De/Collecting Memories Museum Ludwig\, Köln 2026 Filmstill\, Courtesy art/beats Berlin
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SUMMARY:Verena Bogner: I am cringe\, but I am free
DESCRIPTION:»Coolness als Haltung ist hochgradig überschätzt und müssen wir dringend hinter uns lassen. Verena Bogner hat das längst begriffen.« Jovana Reisinger \nWas cool ist\, bestimmen immer die anderen – so auch im Leben der Erzählerin\, die von klein auf weiß\, was es heißt\, nicht schlank\, abgebrüht\, edgy genug zu sein. Aus Angst vor der Peinlichkeit des Lebens versteckt sie sich hinter den Erwartungen der anderen\, hinter denen ihres nutellahassenden Vaters\, ihres schnöseligen Boyfriends Fabian\, ihres viel zu coolen Arbeitgebers. Erst\, als Flora\, Josef und Rosalie (und eine ziemlich gute Therapeutin) in ihr Leben treten\, wird ihr Mut langsam größer als die Angst vor dem Cringe. Gemeinsam stellen sie sich die Frage: Was ist ein cringefreies Leben wert\, wenn man sich dabei selbst verliert? Mit den Menschen\, die sie nicht trotzdem\, sondern genau deshalb lieben\, traut sie sich\, nach einer Antwort zu suchen. Und findet sie irgendwo zwischen Pina Coladas\, No-Angels-Songs und einer wahnwitzigen Bergwanderung. \nAutorin: Verena Bogner schreibt als Journalistin unter anderem für Vogue\, Glamour\, Rolling Stone\, Standard und FM4. Als Teil von @galerie.arschgeweih\, dem größten deutschsprachigen Meme-Account mit Fokus auf deutsche Popkultur der 2000er\, widmet sie sich nicht zuletzt leidenschaftlich gerne den No Angels. Sie lebt in Wien. \nFoto: © Ingo Pertramer
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SUMMARY:Sarah Jäger
DESCRIPTION:Moderation: Marie Foulis \nDie Preisträgerin des Deutschen Jugendliteraturpreises 2025 ist wieder im Mülheimer Literaturclub zu Gast. Vor sechs Jahren war sie bereits mit ihrem ersten Buch Nach vorn\, nach Süden in Mülheim. Einige Bücher später – Die Nacht so groß wie wir\, Schnabeltier Deluxe\, Das Feuer vergessen wir nicht – ist sie nun eine gefeierte Jugendbuchautorin. Für das Buch Und die Welt\, sie fliegt hoch erhielt Sarah Jäger den Deutschen Jugendliteraturpreis. Über ihre Bücher\, ihr Schreiben wird sie mit Marie Foulis von der Schreibwerkstatt Köln sprechen. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Kölner VHS. \n 
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SUMMARY:Eva Pramschüfer: Weißer Sommer
DESCRIPTION:Weißer Sommer: Eine moderne Liebesgeschichte\, ein Beziehungsroman über eine Liebe in den Zwanzigern \nEigentlich lieben Alma und Théo einander. Ihre erste Begegnung fühlte sich an wie der Anfang von etwas Großem\, die Zeit danach wie ein Versprechen. Und doch stehen sie jetzt zwischen zwei Wahrheiten: Sie lieben sich\, und dennoch liegt ihre Beziehung in Trümmern. \nWie erkennt man\, ob man gemeinsam glücklich sein kann – oder glücklicher allein wäre? Auf der Suche nach Antworten verbringen die beiden noch einen Sommer in dem Haus von Almas Eltern in Frankreich und schwören\, es erst zu verlassen\, wenn sie Gewissheit haben: festhalten oder loslassen. \nEva Pramschüfer erzählt voller Hingabe und stilistischer Feinheit von der ersten großen Liebe\, von der Kunst\, von dem\, was uns als Menschen trennt und verbindet. \nAutorin: Eva Pramschüfer\, geboren 1997\, arbeitet als Journalistin in München\, u.a. für die Süddeutsche Zeitung und Condé Nast. Ihre Liebe zur Literatur teilt sie auf Social Media mit über 25.000 Follower:innen auf TikTok\, Instagram und YouTube. Als Speakerin zu den Themen Content Creation und Schreiben wurde sie unter anderem 2024 von TikTok auf die Frankfurter Buchmesse und 2025 vom Börsenverein auf die IG Belletristik und Sachbuch eingeladen. Weißer Sommer ist ihr Debütroman \nFoto: © Eileen Jordan
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SUMMARY:Denis Pfabe – Die Möglichkeit einer Ordnung
DESCRIPTION:Mittwoch\, 20. Mai\, 19:30 Uhr\nBuchhandlung Bittner\, Albertusstr. 6\, 50667 Köln\nModeration: Christoph Danne\nEintritt: 14\,-€ / 12\,-€. VVK über die Buchhandlung \nLevin Watermeyer kennt jede Schraube\, jeden Kollegen\, jede Intrige. Sein Leben im Baumarkt läuft in geordneten Bahnen – bis die Expansion kommt. Neue Strukturen\, neue Gesichter\, und mittendrin Pina Sommerfeldt\, klug\, ehrgeizig\, unberechenbar. Während die Chefs Ruis und Seehafer unter Leistungsdruck stehen und Umweltaktivisten auf dem Baumarktgelände ein Biotop der Gelbbauchunke entdecken\, beginnt das System zu bröckeln – und Levin fragt sich zum ersten Mal\, was von ihm bleibt\, wenn alles wächst\, nur er selbst nicht. \nDenis Pfabe erzählt mitten aus der Gegenwart: ein deutscher Mikrokosmos aus Kollegen und Kunden\, von der Flaute im Winter bis zum Trubel in der Saison. Menschen im Zeitalter der totalen Kommerzialisierung\, der Konsum- und Smartmentalität – ein Bild unserer Gesellschaft\, packend\, literarisch originell\, zuweilen böse und sehr unterhaltsam. \nDenis Pfabe\, geboren 1986 in Bonn\, ist gelernter Kaufmann im Einzelhandel und studierte Medienkommunikation und Journalismus. Sein hochgelobter Debütroman „Der Tag endet mit dem Licht“ erschien 2018\, „Simonelli“ folgte 2021. Im Jahr 2024 erhielt er den Deutschlandfunk-Preis bei den 48. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Denis Pfabe lebt in Bonn und fuhr lange Jahre Gabelstapler in einem Baumarkt. \n© Foto: Allan Larsen
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LOCATION:Buchhandlung Klaus Bittner GmbH\, Albertusstr. 6\, Köln\, 50667\, Deutschland
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SUMMARY:Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung aus der Reihe Literatur zur Zeit \nModeration: Wolfgang Frömberg \nDorothee Elmigers bildgewaltiger Roman – eine mitreißende Erfahrung. Wer diesen Text betritt\, fällt in den Abgrund unserer Welt und blickt mit aufgerissenen Augen in die Finsternis. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis\, dem Schweizer Buchpreis und dem Bayerischen Buchpreis 2025 \nMit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin\, eine namenlose Schriftstellerin\, an den Straßenrand\, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter Theatermacher\, der sie für sein neuestes Vorhaben zu gewinnen versucht – ein in den Tropen angesiedeltes Stück\, die Rekonstruktion eines Falls. Wenige Wochen später bricht sie auf\, um sich der Theatergruppe auf ihrem Gang ins tiefe Innere des Urwalds anzuschließen. Dorothee Elmiger erzählt eine beunruhigende Geschichte von Menschen und Monstren\, von Furcht und Gewalt\, von der Verlorenheit im Universum und vom Versagen der Erzählungen. \nDorothee Elmiger\, geboren 1985 in der Schweiz\, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in New York. Ihre Bücher »Einladung an die Waghalsigen« (2010)\, »Schlafgänger« (2014) und »Aus der Zuckerfabrik« (2020) wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt\, für die Bühne adaptiert und vielfach ausgezeichnet. Ihr Roman »Die Holländerinnen« erhielt 2025 den Deutschen Buchpreis\, den Bayerischen Buchpreis und den Schweizer Buchpreis.
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SUMMARY:Nora Gomringer: Am Meerschwein übt das Kind den Tod
DESCRIPTION:Gemeinsam mit ihrem Verleger Leif Greinus stellt Nora Gomringer bei uns ihr aktuelles Buch vor. \nNora Gomringer ist Lyrikerin\, Filmemacherin und schreibt und spricht für Radio\, Fernsehen und Feuilleton. Opernlibretti und Theaterarbeiten sowie zahlreiche Zusammenarbeiten mit Bildenden Künstler*innen machen sie zu einer der bekanntesten Dichterinnen ihrer Generation. 2015 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis\, 2022 den Else Lasker-Schüler-Preis und zuletzt wurde sie 2025 mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor ausgezeichnet. \nIm vorgestellten Buch setzt sie ihrer Mutter\, ihrer Familie und ihrer Kindheit ein literarisches Denkmal\, welches es in sich hat – seien Sie gespannt… \nDer Eintritt beträgt € 20\,- inklusive aller Getränke – Karten gibt es ab sofort bei uns in der Buchhandlung.
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SUMMARY:Musa Deli: Unsichtbare Mauern
DESCRIPTION:Moderation: Michael Schikowski \nMusa Deli beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Paradigma der Integration. Trotz zahlreicher Programme\, Konzepte und politischer Bekenntnisse scheitert sie allzu oft. Deli zeigt\, dass viele dieser Bemühungen nur an der Oberfläche wirken – als Versprechen\, die unsere Strukturen\, Institutionen und Denkweisen\, unser Selbst- und Weltbild also\, kaum erreichen. \nWas Integration blockiert\, sind nicht nur fehlende Maßnahmen\, sondern unausgesprochene Erwartungen\, stille Normen und tief verankerte Bilder von Zugehörigkeit. „Die Mauern\, die uns trennen\, stehen nicht zwischen Kulturen – sie stehen in den Köpfen derer\, die glauben\, sie hätten keine.“ \nIm Mittelpunkt seiner Arbeit stehen jene unsichtbaren Mauern\, die Teilhabe erschweren: unbewusste Haltungen\, vertraute Muster der Ungleichheit und Bilder von Normalität\, die häufig unausgesprochen bleiben. Sie formen unser gesellschaftliches Zusammenleben stärker\, als es uns bewusst ist. Deli zeigt\, dass Integration nicht nur an Migranten scheitert\, sondern auch an einer Dominanzgesellschaft\, die Vielfalt nur akzeptiert\, wenn sie möglichst unsichtbar bleibt. Diese Mauern wirken nicht laut\, sondern leise – in Klassenzimmern\, Ämtern\, Betrieben und Alltagsbegegnungen. Gerade weil sie unsichtbar sind\, prägen sie Biografien\, Selbstwert und Chancen über Generationen. \nAuch das Stadtbild\, so Deli\, ist nicht einfach eine Kulisse\, sondern Ausdruck dessen\, wer sichtbar wird und wer unsichtbar bleibt. Gesellschaft ist kein festes Bild\, sondern ein Prozess. Was in Biografien\, Wirtschaft und Politik selbstverständlich ist – Entwicklung –\, muss auch für das gesellschaftliche Miteinander gelten. Doch viele erleben Veränderung als Verlust\, und genau dort entstehen jene unsichtbaren Mauern\, die Deli beschreibt. \nDeli macht sichtbar\, wie sich Zugehörigkeit und Abgrenzung im Stadtbild spiegeln – und wie sehr sie unsere innere Haltung prägen. Er zeigt\, dass der Mythos „gelungene Integration“ zusammenbricht\, sobald knappe Ressourcen wie Macht\, Wohnraum oder Chancen ins Spiel kommen. \nAls Sozialpsychologe und Leiter des Gesundheitszentrums für Migrantinnen und Migranten in Köln ist Musa Deli seit Jahren teilnehmender Beobachter einer Gesellschaft\, die sich zwischen dem Wunsch nach Stabilität und der Realität des Wandels bewegt. Er lädt dazu ein\, gemeinsam über unser Stadtbild\, unser Selbstbild und unser Weltbild zu reflektieren – und darüber\, wie Integration gelingen kann\, wenn wir das Unsichtbare sichtbar machen. \nSein Blick verbindet persönliche Erfahrung\, psychologische Analyse und gesellschaftliche Realität – und zeigt\, warum Integration keine Frage von Anpassung\, sondern von gleichberechtigter Teilhabe ist. Deli warnt: Jede Wahlkampfrhetorik beschädigt Zugehörigkeit nachhaltiger\, als Maßnahmen sie heilen könnten. \nMusa Deli ist Sozialpsychologe und Leiter des Gesundheitszentrums für Migrantinnen und Migranten in Köln. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge zu Migration\, Integration und gesellschaftlichem Wandel. 2022 erschien sein Buch Zusammenwachsen. Die Herausforderungen der Integration\, 2023 folgte eine Sonderausgabe bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Im April 2026 erscheint sein neues Buch Unsichtbare Mauern: Warum unser Paradigma der Integration scheitert – und Migration Zukunft statt Bedrohung bedeutet im Bonifatius Verlag\, Paderborn.
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SUMMARY:Mona Yahia: 4 Tage
DESCRIPTION:Zum Buch: \nAlles beginnt an einem Novembertag 1918. Hayim Smeké – jüdischer Arzt\, Vertrauter und Freund des Walis von Mossul – ist in der Zwickmühle: Die Briten stehen vor den Toren Mossuls und wollen das Osmanische Reich endgültig in die Geschichtsbücher verbannen. Die Freundschaft zum Wali Khalil Bey gebietet ihm\, diesem in die Hauptstadt Istanbul zu folgen. Doch liegt ein unausgesprochener Konflikt zwischen beiden Männern: die Liebe zu der kleinen Serafine. Wie auch immer er sich entscheidet – für die Familie Smeké stellt sich von nun an die Frage\, wo in dieser Welt Platz für sie ist. »Vier Tage« erzählt – anhand jeweils eines Tages – das Leben von vier Generationen einer jüdischen Familie. Sie alle\, Hayim und Ehefrau Nazli\, seine Töchter Rebekka und Serafine\, Rebekkas Sohn Nemir und dessen Tochter Leila\, erleben radikale und einschneidende Veränderungen. Sie alle sind verwoben mit der Erfahrung und den Traumata des Exils\, mit den Fragen nach Identität und innerer Zugehörigkeit. \nEs sind die Frauen in der Familie\, die ihr Leben in die Hand nehmen\, wird Nemir als Erwachsener im Rückblick auf die Familiengeschichte sagen. Und nach Verbindungen und Antworten suchen: warum ihn seine Mutter Rebekka zurückgelassen hat\, als sie 1936 in die noch junge Stadt Tel Aviv auswanderte; warum seine Tochter Leila unbedingt die »erste Uniform in der Familie« tragen wollte und erleben musste\, wie 1973 an Jom Kippur die ägyptische Armee Israel in den Krieg stürzte; warum seine Tante und\, nach Rebekkas Fortgang\, Stiefmutter Serafine ihn und ihre Familie ebenfalls verließ und in Istanbul zu Ende führte\, was vor so langer Zeit in Mossul mit Wali Khalil Bey begann. Und er wird sich fragen\, was die Geschichte seiner Familie ausmacht\, die – wie die fast aller jüdischen Familien der arabischen Welt – die Narben des Exils mit Entwurzelung\, Anpassung und Neuorientierung unauslöschlich in sich trägt. \nKurzbio:\nMona Yahia\, geb. 1954 in Bagdad\, floh mit ihrer Familie 1970 in den Iran und wanderte von dort 1971 nach Israel ein. Nach ihrem Militärdienst studierte sie Psychologie und französische Literatur an der Universität Tel Aviv. In den 1980er- Jahren absolvierte sie ein Studium der Freien Kunst bei Harry Kramer an der Gesamthochschule Kassel und arbeitete im Bereich Konzeptkunst\, bevor sie zum Schreiben kam. Ihr Debütroman Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom (im Original: When the Grey Beetles Took over Baghdad)\, erhielt 2001 in London den Jewish Quarterly Wingate Price for Fiction. Daneben veröffentlichte sie Erzählungen und Essays\, u. a. in englischen und deutschen Literaturzeitschriften und Anthologien\, sowie zwei Fotobände über die historische Karawansereien Istanbuls. Mona Yahia schreibt auf Englisch und lebt in Köln.
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SUMMARY:Adrian Kasnitz: Der gelbe Hut von Mister Biller
DESCRIPTION:„An der Garderobe des Cafés am Prenzlauer Berg\, in dem mein Freund Mathieu arbeitet\, hängt der gelbe Hut von Mister Biller. Ich setze ihn mir auf\, als ich meine zwei Cappuccino bezahlt habe\, und spaziere durch den Kiez\, mit einem bösen Lächeln im Gesicht\, als ob ich die Leute auf der Straße provozieren wollte.“ \nZufällige Begegnungen\, die entscheidend sind für eine ganze Weile oder die einfach nur nerven. Reisebekanntschaften und ihre Eigenheiten. Freundschaften\, die auseinandergehen\, und Wiedersehen\, die nicht reibungslos verlaufen. Die neuen Storys von Adrian Kasnitz sind ein fremder Hut\, den man sich aufsetzt\, um sich zu verwandeln und zu provozieren. Sie spielen in Köln und Berlin\, sie führen nach Leipzig und Prag\, sie reißen nach Albanien\, Lettland\, London und Shenzhen aus. Manchmal wünscht man sich\, den fremden Hut nicht genommen zu haben. \nAdrian Kasnitz\, an der Ostsee geboren\, aufgewachsen in den westfälischen Bergen\, Studium in Köln und Prag\, lebt als Schriftsteller\, Herausgeber und Veranstalter in Köln. Neben den bislang neun Teilbänden Kalendarium #1 bis #9 (parasitenpresse 2015-2024) erschienen von ihm zuletzt Im Sommer hatte ich eine Umarmung (parasitenpresse 2023) und Glückliche Niederlagen\, der zweisprachige Prosaband Pierre Huyghe hired me (parasitenpresse 2019) sowie der Roman Bessermann. Für seine literarische Arbeit wurde er u.a. mit dem Dieter-Wellershoff-Stipendium der Stadt Köln ausgezeichnet. Seit 2019 kuratiert er im Team das Europäische Literaturfestival Köln-Kalk (ELK). \nEintritt frei\, Spende willkommen. Wer reservieren möchte\, schreibt bitte kurz an: post@art-of-buna.de
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SUMMARY:Son Lewandowski: Die Routinen
DESCRIPTION:Zum Buch: \nEin Gummibärchen essen\, heute den Arm\, morgen ein Bein. Was sich anhört wie ein Witz\, ist Alltag für die Leistungsturnerin Amik. Für sie zählt jedes Gramm\, jeder Wettkampf\, jede Wiederholung. Und jede überschrittene Grenze nimmt Amik dafür hin. »Die Routinen« seziert eine Welt\, von der jeder ahnt\, dass sie hart ist\, aber niemand sieht oder sehen will\, wie ausbeutend ein System ist\, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt.\nMünchen. Montreal. Tokio. Wenn die olympischen Spiele anstehen\, blickt die ganze Welt auf eine Stadt\, auf eine Mannschaft\, auf eine Leistungsturnerin. Die Mädchen und Frauen trainieren ihr gesamtes Leben auf diesen Moment hin. Aus diesem Wir der Turnerinnen\, das in olympischen Jahren denkt\, vom Training auf die Waage zu den Wettkämpfen gedrängt wird\, entspringt ein Ich\, die Turnerin Amik. Sie beugt sich den gnadenlosen Wettbewerbsprinzipien ihres Sports und mit jedem weiteren Schritt auf ein Siegerinnenpodest entfernt sie sich mehr von den Mädchen\, die sie gestern noch getröstet haben. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik\, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen\, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte werden in die Geschichte von Amik eingewebt und machen »Die Routinen« zu einer atemlosen Leseerfahrung. \nKurzbio:\nSon Lewandowski lebt als Autorin und Kuratorin in Köln. 2023 wurde sie zum Klagenfurter Literaturkurs und der Autor:innenwerkstatt des LCB eingeladen. Mit Die kurzen Karrieren stand sie im selben Jahr Jahr auf der Shortlist des Edit-Essaypreises. Die Routinen ist ihr Debütroman\, mit dem sie für den lit.Cologne-Debütpreis nominiert ist.
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